Kommentare

ist doch klar wie es geht!

man macht es so wie immer in krisenzeiten. man startet das bewährte keynsche schneeballsystem: in der krise verschulden und investieren und in besseren zeiten steuergeschenke verteilen, die den machterhalt sichern.

Wachstumsprognosen?

Ich verstehe nicht, das DIE da oben immer noch nicht begreifen. dass es kein stetiges Wachstum geben kann! Hirnloser Kapitalismus!!! Alles was mit WACHSTUM zu tun hat, geht doch gerade den Bauch runter. Ein besseres Beispiel gibt es doch nicht! Und anstatt sich dahingehend neu zu orientieren, labern DIE ... immer noch von Wachstum.
Was wir benötigen ist kein Wachstum, wir benötigen Beständigkeit und Zufriedenheit mit dem, was wir haben und nicht immer Wachstum.
ES GIBT KEIN STETIGES WACHSTUM!
Dafür haben die jetzt tausend Beispiele erhalten und SIE ... begreifen das immer noch nicht, diese Dilettanten und widerlichen GIERLAPPEN!!!!!
Wann begreifen diese Nieten das da oben endlich.

Emotional hoch geladen, weil wir hier über unqualifizierte Menschen reden, die uns ihre Regeln auf erzwingen wollen, die uns alle kaputt machen, oder in den nächsten Krieg geleiten!

Wir MÜSSEN diese unqualifizierten Menschen aus der Verantwortung ziehen. Ist leider so. kurtrichard

vereinfacht ausgedrückt

Deutschland soll noch viel mehr zahlen.

Da werden sich aber die üblichen Pleitestaaten freuen ;-)

nichts gelernt oder schon wieder vergessen?

Wachstum durch staatliche Investitionen die mit Schulden bezahlt werden haben die Krise doch erst heraufbeschworen. Wieso in aller Welt will Baroso jetzt genau das gleiche wieder tun? Das klingt doch arge nach Populismus.

"You can't make an omelett without breaking some eggs", ganz gemäss des englischen Sprichwortes kann man heutzutage eben nicht Regierungsausgaben kürzen und erwarten dass die Wirtschaft keinen Abschwung erfährt.

Ob nun Kurzsichtigkeit oder Populismus, ich glaube mir wird schlecht.

Keine Eulen für Athen!

Klar doch - ist das Thema "Euros für Athen" der Bundesregierung nun suspekt. Denn nachdem alle bisherigen "Rettungspakete" nur Eigengeschäfte waren (Rettung westeurop.Banken bzw. deren Groß-Kreditkunden), das Gros der Ausfallgefahren durch den EFSF-Trick weitgehend nivelliert wurde, kann es nicht im Interesse Westeuropas sein, Griechenland zur Selbsthilfe EU-Fördermittel zur Verfügung zu stellen. Die womöglich von den Griechen auch noch in Eigenregie verwendet würden. Wo käme man denn hin, wenn ein zum zukünftigen EU-Billigstlohnland geknebeltes EU-Mitglied sich erdreistete, ihm zustehende EU-Fördermittel zum Nutznieß seiner Bürger einzufordern?! Solche Füllhorngeschenke stehen als "Anreize" bestenfalls den längst bereitstehenden europäischen Großunternehmen zu, die nur darauf warten, in Griechenland demnächst massenhaft Billigstarbeitsplätze für Hochpreiswaren zu schaffen. Wohlgemerkt und wie gesagt, "gesponort" aus EU-Geldtöpfen, die Barroso (blauäugig) anders adressieren möchte.

Klar stimmen die meisten der übrigen Staaten einer

Erweiterung des ESM Rettungsschirms zu. Ist es ja vor allen Dingen Deutschland der Staat, der am meisten zu zahlen hätte.

Über kurtz oder lang, werden M erkel und Schäuble wieder doch zustimmen. Erst gezeter und dann ja und amen. So war es doch jedes mal bisher gewesen.

Ach Euro, ich habe dich so unendlich satt!!!

Projekt-Bonds

Deshalb will der Kommissionschef vom Gipfel grünes Licht für seine Idee der Projekt-Bonds haben. Mit Geldern aus dem EU-Haushalt sollen große grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte angekurbelt werden.

Der EU-Haushalt wird von den Mitgliedsländern mit Geld beschickt, die EU hat keine eigenen Einnahmen! Damit müssten die EU-Mitglieder sich für diese Projekte stärker verschulden, ggf. die Verschuldungskriterien verletzen (mit der Folge von Sanktionen).

Das alles macht überhaupt keinen Sinn. Herr Barroso sollte selbst mal an die Leine gelegt werden, an die er die Mitgliedsländer legen will.

Was "Wachstum" bedeutet

Fritzchen Müller glaubt, wenn die Politiker von Wachstum reden, dann sei eine Verbesserung der Lebensbedingungen aller gemeint, und dafür bräuchte man allgemeines Wachstum.

Real gesehen aber gab es für Kapitzalbesitzer innerhalb des letzten Jahrzehnts 300% Wachstum, während Lohnabhängige real ein Minus von 15% hatten. Wenn also sich so viele maßgebliche Leute für Wachstum einsetzen, dann meinen sie damit das Wachstum ihres Kontos.

Die Wirtschaftsdaten sind nun durch Inflation, internationalen Wertvergleich, nominale und reale Bedeutung so verwirrt, dass Fritzchen Müller das nicht mehr kapiert.

Einfach gesagt: so lange zahlenmäßig alles ansteigt (hohe Inflation, geringes reales Wachstum) bekommt Fritzchen Müller nicht mit, dass die oben sich die Taschen vollstopfen, undzwar auf der Basis von Staatsverschuldung, die die Differenz zur realen Wertschöpfung ausgleichen muss. Daraus folgt, dass die Staatsverschuldung den Privatvermögen entspricht.

Projekt-Bonds

Deshalb will der Kommissionschef vom Gipfel grünes Licht für seine Idee der Projekt-Bonds haben. Mit Geldern aus dem EU-Haushalt sollen große grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte angekurbelt werden.

Der EU-Haushalt wird von den Mitgliedsländern mit Geld beschickt, die EU hat keine eigenen Einnahmen! Damit müssten die EU-Mitglieder sich für diese Projekte stärker verschulden, ggf. die Verschuldungskriterien verletzen (mit der Folge von Sanktionen).

Das alles macht überhaupt keinen Sinn. Herr Barroso sollte selbst mal an die Leine gelegt werden, an die er die Mitgliedsländer legen will.

Ein - einfacher aber

Ein - einfacher aber wichtiger - Wachstumsimpuls wäre: z.B. das Führerschein-Monster (in allen EU-Ländern) wieder zu verkleinern, denn die eh bald geldlose Jugend kann sich nicht einmal einen geschweige noch weitere Führerscheine für alle Klassen leisten.
Jung und ohne Führerschein - ist bald wie ohne epod - ist sehr frustierend und ärgerlich.

Mit einer Scheck-Unterstützung ist es nicht immer getan.

Ewig das gleiche Lied.

Ständig muss der Rettungsschirm ausgeweitet werden, um sich gegen die Spekulanten zu schützen. Trotzdem merken die Politiker immer wieder, dass die Summe nicht ausreicht. Der richtige Weg wäre, die Spekulationen einzudämmen, aber davon wollen sie nichts wissen. Als Bürger bleibt einem nur die Verzweiflung über so viel Unvernunft.

Ergänzung:

@15:02 — DeHahn : >(...) Daraus folgt, dass die Staatsverschuldung den Privatvermögen entspricht.<
---------------

Völlig richtig, und ergänzend: Betrifft nur die inländischen Werte und Privatvermögen deutscher Normal- u. Steuerbürger. Auslandsvermögen bleiben unantastbar, sind "sicher".

Wachsen soll die Hybris

Was soll wachsen? Das Leid und die Bedrängnis der übrigen Bevölkerung?
Die Lebensfreude? Die Güte und Qualität der Kinderspielplätze?

Oder das Wachsen der Kluft zwischen Arm und Reich, und wachsen soll der Geldbeutel weniger?

Wieso MUSS überhaupt Geld wachsen, auf einer Erde, die zeigt, dass ab einer bestimmten Größe des Baumes dieser ausgewachsen ist?

Die Anerkennung natürlicher Verhältnisse wird uns aus der Hybris der Vertrottelung bringen. Das Wachstum nur die Hybris vergrößern.

ESM muss zum Glück erst ratifiziert werden

1. Der ESM ist in Deutschland noch nicht ratifiziert. Die Presse berichtet aber nicht darüber.

2. Wird der ESM-Vertrag ratifiziert, siehst für die Demokratie übel aus! (Keine Gewaltenteilung, Geheime Treffen, keine Kontrolle, Verlust der Haushaltssouveränität, Steuern zahlen nach eigenem Ermessen für die Mitglieder)

3. Ein Geldmengenwachstum ist NICHT Wirtschaftswachstum Herr Barroso! Das ist Inflation!

Der edle Europa Gedanke

ist doch den meißten EU Mitgliedern völlig schnuppe.

Denen ist nur eins wichtig: Deutschland zahlt und zahlt und sie können sich ein bequemes Leben machen und abkassieren.

Ist Deutschland trotz des immensen Fleißes seiner Bürger dann ausgelutscht und pleite - hat niemand mehr ein Interesse an Europa.
Die EU Bürokraten und Politiker mit Ihren fürstlichen Gehältern werden das Ende Europas bedauern - die Bürger aufatmen.

Deutschland aber, von der EU Bürokratie völlig zu Grunde gerichtet, muss sich wie nach dem Krieg wieder völlig neu berappeln. (Währungsreform etc.)

Völlig übertrieben

@AntonGezoller: ... Wird der ESM-Vertrag ratifiziert, siehst für die Demokratie übel aus! (Keine Gewaltenteilung, Geheime Treffen, keine Kontrolle, ...

Das ist doch Quatsch.

Moderate Inflation

@AntonGezoller: Ein Geldmengenwachstum ist NICHT Wirtschaftswachstum Herr Barroso! Das ist Inflation!

Die Aussage ist so nicht sinnvoll. Die Zentralbank steuert die Geldmenge abhängig von der Gütermenge und der Geldzirkulation. Sie ist damit in den vergangenen zehn Jahren recht erfolgreich und erreicht eine Inflationsrate, die relativ stabil bei 2% liegt. Das kann man ja wohl nicht weg diskutieren. Der aktuell etwas höhere Wert hat viel mit dem Rohölpreis zu tun. Darauf hat die Zentralbank aber denkbar wenig Einfluss.

Wo ist das Geld geblieben

Fragt ihr euch denn nicht, wo das ganze Geld bleibt? Wer hat sich die ganzen Billionen einverleibt?
Das Geld ist seit Jahren nicht mehr das Wert, was es halten soll.

Die Kürzung der

Die Kürzung der Sonnenstromförderung läßt zwar ein wenig hoffen, daß die märkische Pfarrerstochter über kurz oder lang auch die Spielgeldeuroförderung streichen läßt, da auch dieses langsam aber sicher ohne staatliche Hilfen zurecht kommen müsse, aber noch immer scheint der Ausspruch von Dantes Inferno für die Spielgeldeurowährungsunion zu gelten: „Laßt, die ihr eingeht, alle Hoffnung fahren.“ – und so wird die märkische Pfarrerstochter sich wohl noch eine Weile gegen die Erhöhung der Spielgeldeuroschuldenhaftung sträuben, aber am Ende wieder nicht nein sagen können, wenn es zum Schwur kommt.
Freilich, dadurch daß die Spielgeldeurohilfen im Volk verhaßt sind und die Deutschen immer schmerzlicher bewußt wird, was und wieviel sie an ihrer guten alten deutschen Mark verloren haben, so könnte das Machtstreben die märkische Pfarrerstochter dazu verleiten sich vom Spielgeldeuro loszusagen, sollte sie zwischen dem Erhalt ihrer Macht und dem Erhalt des Spielgeldeseuro wählen müssen.

EU-Gipfel berät über Wachstumimpulse

Statt Wachstumm sollte die oberste Prämisse sein:

-----------------SPAREN----------------

Nur damit kann die Karre a.d. EU-Dreck gefahren werden.

Wer das nicht kapiert, sollte nicht i.d. Politik gehen .

Schrumpfen ist angesagt, zuallererst b.d. staatlichen

Subventionen, um m.d. Erlösen zuallererst die

Schulden abzubauen .

@agano: Warum nicht?

In Ihrem ganzen Beitrag schimpfen sie zwar extrem viel, liefern aber nicht den Hauch einer Argumentation. Den Satz "Es gibt kein stetiges Wachstum" wiederholen Sie sogar einige Male, daher beantworten Sie mir bitte meine Frage (mit sachlichen Argumenten): Warum nicht?

@DeHahn

"Daraus folgt, dass die Staatsverschuldung den Privatvermögen entspricht."

Von entsprechen kann da keine Rede sein.
Hier ein interessanter Link:
http://www.reichtumsuhr.de/

Euro nützlich

keinem anderen Land ist der gemeinsame Euro so wichtig (und nützbringend) wie den Deutschen. Die anderen können ihn locker abschaffen zum wohle ihres eigenen Marktes. Immer dieses gajammere dass die Deutschen zuviel zahlen.
Dann schaffen wir den Euro einfach ab und Deutschland kann den Mist denn es produziert einfach selber fressen, aber dann geht das nächste gejammere Los warum es soviele Arbetislose gibt.

@AntonGezoller: Inflation

"Ein Geldmengenwachstum ist NICHT Wirtschaftswachstum Herr Barroso! Das ist Inflation!"
Das behauptet ja auch keiner. Wachstum und Inflation hängen zwar zusammen, allerdings eher als Gegenspieler, was Sie scheinbar nicht verstanden haben.

Extrem vereinfacht kann man sagen:
Wachstum heißt dass Unternehmen immer mehr/bessere/hochwertigere Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die dadurch auch wertvoller und teurer würden. Die allmähliche Anpassung dieser Werte (nicht des Preises, sondern des Geldwerts) auf den normalen Lebensstandard regelt die Inflation durch Entwertung des Geldes. Inflation ist also nicht immer gleich böse.

@Backgroundscan

Backgroundscan: Das Geld ist seit Jahren nicht mehr das Wert, was es halten soll.

Auch eine solche Aussage ist in meinen Augen schlicht inhaltsleer.

Für die Energiewende nutzen

Es gäbe doch ein Projekt, in das man sowieso investieren muss/will: Die Energiewende. Diese wird sehr viel billiger (sagen alle Studien), wenn man europaweit koordiniert, weil dann Sonne und Wind da ausgenutzt werden können, wo sie üppig vorhanden sind (Spanien und Griechenland, Atlantikküste). Außerdem müsste man sich Gedanken über die Einbeziehung von Norwegen (Pumpspeicher) und Nordafrika machen (Wind, Sonne). Statt Geld sinnlos zu verschleudern (und Inflation zu provozieren), hätte man hier wenigstens echte Werte geschaffen, von denen die Menschen in Zukinft etwas haben, die sich mit dem Schuldenberg herumplagen müssen (nämlich langfristig günstigere Stromversorgung. Das Gegenteil der Abwrackpämie also (=das waren Schulden für den Konsum).

@agano

agano: ... dass es kein stetiges Wachstum geben kann!

Wachstumsfunktionen sind im mathematischen Sinne immer stetig.

Kleinere Widersprüche

@DeHahn: Real gesehen aber gab es für Kapitzalbesitzer innerhalb des letzten Jahrzehnts 300% Wachstum ...

Ich weiß nicht, wo Sie diese Information her haben, aber sie ist nicht richtig.

Daraus folgt, dass die Staatsverschuldung den Privatvermögen entspricht.

Auch das ist falsch. Das Privatvermögen aller Bundesbürger ist mehr als doppelt so hoch, wie die bundesdeutsche Staatsverschuldung. In anderen Ländern sieht das teils völlig anders aus.
Fällt Ihnen nicht auf, dass sich Ihre beiden Aussagen widersprechen?

Wohin soll man noch wachsen?

"Ankurbelung des Wirtschaftswachstums und die Schaffung von Arbeitsplätzen."

Wie soll das gehen? Auf der einen Seite soll gespart werden. Wir zahlen mehr Steuern. Kaufkraft der Menschen reduziert sich und es wird über Wachstum geredet.

Wenn wir noch wachsen wollen, dann brauchen wir einen neuen Planeten. Vielleicht hat ja Barroso Einen gefunden und will es uns später verraten.

@LRT - Inflation

Das ist sehr gut ausgedrückt, vielen Dank. Wer Inflation mit Geldentwertung gleich setzt, hat ein statisches Bild der Volkswirtschaft.

man mache sich mal klar, dass

man mache sich mal klar, dass ein, sagen wir mal 3% wachstum jedes jahr, was ja immer auf das vorjahr bezogen wird ja bereits die exponentiakurve ist. bekanntlich ist unsere erde begrenzt und exponentielles wachstum kommt in der natur nur selten vor. dort wird es krebs genannt.
das ist weder nachhaltig noch löst es die probleme, es zögert allenfalls den crash unseres geldsystems hinaus.

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