Kommentare

Die Aufklärung dieses kollektiven Versagens

zieht sich und zieht sich. Die Versager verharren so lange in der Anonymität, bis auf einen, der sich bekannt hat. Aber der ist Pensionär. Da fällt es etwas leichter. Vermutlich gilt er als "Nestbeschmutzer".
Inzwischen beruhigt man sein Gewissen mit Gedenkfeiern.
Auch wir "Deutschen" wollen aber wissen, was da passiert ist, und zwar zügig.

und im alltäglichen Leben...

muß man sich weiterhin mit Nazis auseinander setzen. Es ärgert mich jedes mal, wenn hier ein Fußballspiel ist, in der Strassenbahn Aufkleber einer Neonazi-Organisation zu finden. Natürlich entferne ich diese, soweit möglich. Das aber weder der Verein noch die Verkehrsgesellschaft etwas dagegen tun, ist traurig.

Verfassungsschmutz

Für mich ist die Sache klar. Überall wo der Verfassungsschutz seine schmutzigen Finger drin hat grassiert die Inkompetenz. Die vor allem sich selbst schützende Behörde Verfassungsschutz löst keine Probleme, sie ist ein Problem.

Davonlaufen ist verständlich aber nicht gut.

Semya Simsek sollte hierbleiben. Als lebende Anklage.
Irgendwann führt nämlich Trotz zu einem Siegergefühl.

Was ich nicht verstehe...

...wieso in vielen Artikeln behauptet, die Ermittler hätten immer nur ausländerkriminelle Hintergründe vermutet. Es ist bei Morden erstmal naheliegend zunächst das Umfeld des Opfers fest abzuklopfen, weil dort in >90 % der Fälle der oder die Täter zu finden sind. Parallel dazu ist natürlich auch in andere Richtungen zu denken und das wurde in allen Fällen auch getan. Gegen Ende der Mordserie las man dann auch immer öfter, dass auch ein fremdenfeindlicher Hintergrund den oder die Täter antreiben könnte.
Es ist also falsch, zu behaupten, die Ermittler hätten dies von vornherein ausgeschlossen. Sie hielten es am Anfang nur für unwahrscheinlich, nach dem immer mehr Morde mit der gleichen Waffe begangen wurde, war "der fremdenfeinliche Einzeltäter mittleren Alters" aber eine mögliche Theorie zur Erklärung der Mordserie, die auch so von den Polizeibehörden offiziell vertreten wurde. Einfach mal bei Google News im Archiv alte Zeitungsmeldungen sichten.

Meine Hochachtung für diese Rede!

Ich fand die Worte undglaublich berührend, die die Dame gefunden hat.
Meine Hochachtung für diese Rede!

Als ehem. Thüringer Linksaktivist (Jena-Rudolstadt) haben sich meine schlimmsten Vermutungen von damals als wahr erwiesen. Dass ich in meiner Einschätzung meiner eigenen gefährdung (welche ich selbst mir später jahrlang als übertrieben eingeredet habe) doch so richtig lag, bis hin zur deckung solcher Menschen im politisch und geheimdienstlichen Bereich, das wird mir noch eine ganze weile zu schaffen machen.

Wer die Situation in Thüringen kennt der weiß welche Farce sich hier öffentlich abspielt. ein Punker ist dort schon, wer nichts gegen ausländer hat ... obwohl es dort fast keine gibt. Um sein wohlbefinden muss man dort als Jugendlicher fürchten, Jobaussichten hat man als linker dort gar nicht, und selbst von Lehrern kriegt man denkwürdige Kommentare.

Ja Frau Merkel, TUN SIE ETWAS UND REDEN SIE NICHT NUR!

Ich stimme Manfred Korte

Ich stimme Manfred Korte zu:"Inzwischen beruhigt man sein Gewissen mit Gedenkfeiern.
Auch wir "Deutschen" wollen aber wissen, was da passiert ist, und zwar zügig."

und füge hinzu: das ist einmal kein Versagen der ganzen deutschen Gesellschaft, wie Frau John sagt, das ist einwandfreies Behördenversagen und zwar sowohl gegenüber den Opfern und ihren Familien als auch gegenüber der Gesellschaft, also uns allen, denn hier wurde ja auch vernebelt, wie weit sich dieser braune Sumpf schon wieder ausdehnt und wie viel er sich schon wieder traut.

Ich las den Artikel mit Entsetzen und Scham

Voller Scham und mit großem Entsetzen habe ich den Artikel gelesen. Sicherlich habe ich die Nachrichten über die Mordserie aufmerksam verfolgt. Und dennoch kam bei all dem Erschrecken nicht der wirkliche Gedanke an die Angehörigen. Wie auch? Von deren Leiden erfahre ich ja erst jetzt. Und weil das so ist, möchte ich mich als Teil unserer Gesellschaft bei Ihnen entschuldigen.
Nachdenklich betroffen nehme ich die Unfähigkeit der Ermittlúngsbehörden, vornehmlich des Verfassungsschutzes zur Kenntnis. Sie als "Ermittlungspannen" kleinzureden, ja zu veralbern, ist unwürdig.
Ich unterstelle bei den "Pannen" zum Teil bewusstes Wegsehen wollen und stelle mir die Frage nach der politischen Gesinnung der dafür Verantwortlichen. Auch das sollte, ja muss Gegenstand der Aufarbeitung sein.
Deutschland hat eben eine unsägliche Debatte, auch um Ehrlichkeit, Anstand und Moral von Verfassungsorganen hinter sich. Muss diese Debatte jetzt auf anderer Ebene fortgeführt werden?

@ Der Arbeiter

Ich stimme ihnen hier in aller Form zu.Letztendlich ist es immer einfach das Offensichtliche nicht gesehen zu haben.Das der Verfassungsschutz hier grobe Fehler gemacht hat steht außer Frage und auch Teile des Polizeiapparates haben Fehler gemacht,aber es wird immer so der Eindruck erzeugt dies geschah teilweise mit Vorsatz.
Meine Anklage richtet sich vielmehr gegen die Politik,die es seit Jahrzehnten versäumt hat den braunen Sumpf trocken zu legen.

@ speete

Die Arbeit kann man sich erleichtern. Verschiedenste Organisation biete Aufkleber an, welche man einfach drüber kleben kann. Darf man zwar nicht, aber man kann. In vielen Fällen gibt es diese Aufkleber gratis. Hier seien als Beispiele die Jugenorganisation der SPD, Grünen und Linken genannt.

Es war schon immer so in diesem Land,

erst wegschauen, dann den Opfern zumindest die Mitschuld am eigenen Leiden und Sterben geben und schließlich, als höchstem der Gefühle, mit ein paar Kerzen,Blumen und dumpfen Reden ... "Schwamm drüber". Und die Staatsmacht mit ihren Bütteln bei diesem Dreikampf der Menschenverachtung immer ganz vorne dabei. Nichts hat sich in den letzten hundert Jahren geändert in diesem Land.

Diese schäbigen Morde allen Deutschen

Anzukreiden ist ungerecht .Alle Morde,egal aus welchen Gründen die Opfer sterben mussten sind unmenschlich und müssen auf's Härteste bestraft werden.
leider sind unsere Gesetze und Justiz garnicht auf so etwas eingerichtet,Täterschutz geht über. Opferleid,zwar wird immer von Resozialisierung gefaselt vor allem wenn die Täter Migranten Hintergrund haben, nur wenn ein paar hirnlose Ostdeutsche sich einbilden dass sie das neue Nazideutschland zu Vertreter,dann ist die eben noch so hoch gelobte resozialisierung nicht moeglich Weil sich die Regierung um ihr Ansehen sorgt, und es zu laesst dass alle Deutschen Beschuldigungen werden mit den Moerdern zu sympathisieren.
Behoerden versagten,die Regierung versagt und da sollte aufgeraeumt werden anstatt alle Deutschen als Sympathisanten zu verdächtigen.
Wenn Migranten Deutsche morden halten sich alle zurueck um niemandem auf die Zehen zu treten,Urteile durch Migra Bonus gemildert, niemand verlangt dass Erdogan sich bei den Deutschen entschuldigt.

Die Leiden der Opferfamilien der Nazi-Morde..

Die Beamten des Deutschen Staates haben wieder mal

Total versagt .. Alleine deren Schuld ist es .

Das Deutsche Volk -als Kollektiv- hat damit nichts

am Hut u. trägt schon garnicht irgendeine Verantwortung .

Parallel hierzu gibt es auch keine Deutsche Kollektiv-

Schuld der Deutschen f.d. Holocaust ..

Das ist sehr wichtig, hier die Begrifflichkeit auseinan-
der zu halten , weil es definitiv falsch ist (auch rein
rechtlich) von einer Deutschen Kollektiv-Schuld
zu sprechen .

Nochmal: Die gibt es in Deutschland definitiv nicht.

Es ist das alleinige Versagen einer kleinen Qlique

von Beamten , diese sollten zur Rechenschaft gezogen
werden.
Merke: eine Demokratie muß immer eine Pluralität
von Meinungen aushalten , denn sonst wäre es eine
Demokratie, die nur a.d. Papier existiert.

@14:45 — Checker777

"haben Fehler gemacht,aber es wird immer so der Eindruck erzeugt dies geschah teilweise mit Vorsatz."

Moment ... man hat denen geld zugeschanzt! der fehler im fehler war das auch noch derart fahrlässig zu machen ... aber grundsätzlich erstmal auf die idee zu kommen, denen geld (über ein absolut unvertrauenswürdigen mittelsmann) zuzuschanzen ...

@ der Arbeiter

Sie wollen das besser wissen als die Opferfamilien? Diese Morde waren vielen Deutschen und Migranten im vergangenen Jahrzehnt ein Begriff. Und in den Medien ging es IMMER nur um organisierte Ausländerkriminalität, Drogen etc. Es ist völlig egal was mal ein Münchener Profiler intern noch als Möglichkeit angegeben hat bzw. mal als Einzeiler in der Zeitung stand.

Alle Familien sprachen davon dass sie mit den gleichen Unterstellungen und Vorwürfen zu tun hatten. Ich kann Ihnen versichern dass es auch bei Migranten grosse Unterschiede gibt. Wenn trotzdem bei JEDER Opferfamilie nach dem gleichen Muster ermittelt wird ist das einfach nur schockierend. Die Opfer mussten sich ja fast für ihre ermordeten Verwandten schämen weil sie in die kriminelle Ecke geschoben wurden.

Ich empfinde es als ärgerlich wenn jetzt wieder versucht wird zu relativieren, es hätte keinen Staatsakt gegeben wenn nicht selbst der Staat eingesehen hätte auf welch unsägliche Art und Weise damals verfahren wurde.

Es gibt auch noch andere Morde

Es gibt auch noch andere Morde, und das zahlenmäßig um ein Vielfaches höher.
Begangen aus einer anderen Kultur heraus. Und damit ebenso politisch motiviert.
Wer gedenkt den Opfern der Ehrenmorde ???

Wieviele Ehrenmorde gibt es?
Zählt man nur die Ehrenmorde, über die in deutschen Medien berichtet wird, so steigt die Zahl mit den Jahren (vermutlich weil mehr berichtet wird). Für 2009 und 2010 sind in den mir zugänglichen Archiven dokumentiert:

Ehrenmorde in Deutschland 2009: 30
Schwere Mordversuche: 6
Ehrenmorde in Deutschland 2010: 23
Schwere Mordversuche: 11
2009: Alle Opfer 2009 waren weiblich bis auf einen Mann.

Mitgefühl und Wut

Neben meinem Mitgefühl für die Hinterbliebenen kann ich nur Wut auf die Unfähigkeit und Schlamperei der entspr. Behörden empfinden. Wenn angebliche Spezialisten so arbeiten, empfinde ich das als Unfähigkeit oder Absicht.

@. lord

"Für mich ist die Sache klar. Überall wo der Verfassungsschutz seine schmutzigen Finger drin hat grassiert die Inkompetenz. Die vor allem sich selbst schützende Behörde Verfassungsschutz löst keine Probleme, sie ist ein Problem."

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

Man sollte diese unnütze Behörde auflösen und die wenigen intelligenten und arbeitswilligen Mitarbeiter z. B. in das Bundeskriminalamt integrieren.

Aber das traue ich dem amtierenden Innenminister nicht zu.

@ 15:02 — Don-Corleone

"
Das Deutsche Volk -als Kollektiv- hat damit nichts am Hut u. trägt schon garnicht irgendeine Verantwortung .
"

Das sehe ich völlig anders. Ausländerfeindlichkeit ist sowohl ein versagen des einzelnen, als auch das versagen einer gesellschaft. Uns alle betreffen die Folgen, daher sollten auch alle bemüht sein dass es nicht erst so weit kommt. Wäre dem so wäre es mit diesen verbrechen nicht so weit gekommen.

Wie Sie auf die Shoah kommen ist mir überdies ein Rätzel. Das Wort Holocaust sollten Sie mal überdenken, oder finden Sie dass die Millionen Toten irgendeinem Sinn dienten, wie es der Wortsinn "Brandopfer" suggeriert.

@don corleone 15:02

Gut analysiert !

ICH BITTE SIE!

Sie wollen doch jetzt nicht politische Morde mit beziehungstaten gleichsetzen!

@Checker777 - Mögliche Pannen

es wird immer so der Eindruck erzeugt dies geschah teilweise mit Vorsatz.

Geld und falsche Pässe, Warunungen vor Razzien, Keine Verfolgung weil die Straßenverkehrsordnung im Wege steht, Zurückpfeifen eines Sondereinsatzkommandos, kein Zusammenhang sehen wollen, obwohl die Rechtsextremisten zum "Döner-Killer-Lied" unter Aufsicht von 'Staatsschützern' den Hitlergruß zeigen, und so weiter sind sehr starke Indizien für Vorsatz.

Ach ja, und nicht zu vergessen die Untersuchungs-Ausschüsse,
die sich mit möglichen Pannen beschäftigen sollen...

Auf Kommentar antworten

@-Phonomatic :

Ihre These : "..versagen d. Gesellschaft" ist definitiv

und auch objektiv falsch , weil es hier ein Versagen

der zuständigen Politik ist ,

Holocaust: Dieser Begriff ist von mir insofern als
Vergleich herangezogen worden , weil es sich in beiden
Fällen um Ausländerfeindlichkeit handelte ..

Vielleicht hellt das Ihr Verständnis etwas auf .

Die Gedenkveranstaltung ist

Die Gedenkveranstaltung ist zu einseitig. Wie bereits erwähnt wurde, geschehen täglich 3 bis 4 Morde. Wir sollten daher aller Morde gedenken. Dazu gehören auch die Ehrenmorde und die zahlreichen Morde aus Deutschfeindlichkeit, Eifersucht und Habgier. Nur einen kleinen Personenkreis aus der Vielzahl von Morden herauszupicken halte ich für rassistisch.

Wir leben in einem Rechten Land...

Wessen Geistes Kind der Verfassungsschutz darstellt dürfte mit seiner Entstehungsgeschichte jedem klar sein. Und daran scheint sich im Laufe der Jahrzehnte nichts geändert zu haben. Da werden gewählte Bundestagsabgeordnete bespitzelt, der ehemalige thür. Verfassungsschutzchef Roewer hat Kontakte zu Neonazi Netzwerken und publiziert in fragwürdigen Zeitschriften seine Thesen, der Linksextremismus wird als alleiniges Übel unserer Gesellschaft dargestellt. Und das alles wird von der Politik gestützt.

Wären diese Morde nicht an Ausländern sondern an Arbeitgeberpräsidenten, Konzernchefs oder Bankier's verübt worden, wäre dieses Land sofort mit allen zur Verfügung stehenden Behörden umgegraben worden. Ich bin davon überzeugt da stünde kein Stein mehr auf dem anderen.

Unschlüssig

Ich bin mir ehr unschlüssig wie ich die aktuelle Handhabe einschätzen soll.
Natürlich sind rechtsradikal motivierte Morde Greueltaten die nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen.
Wenn hier aber alle Ermittler von einem familiendrama bzw ehrenmord ausgehen würde mich mal interessieren wie oft sowas denn passiert.
Das Integration immer von beiden Seiten gewollt werden muss ist so ein anderes Problem, kein Zweifel, wir Deutschen sind viel toleranter in unseren Worten als in unseren Taten, aber ich kenne leider auch etliche Fälle wo Mitbürger ausländischer Herkunft überhaupt kein Interesse haben die Sprache zu lernen.
Ich halte nicht viel von kulturellen Bräuchen und aber die Sprache eines Landes sollte man schon verstehen.

Zum Werdegeng der Ermittlungen, man sieht doch recht deutlich das da wohl irgendein hohes Tier Mitglied einer rechten Organisation sein, wer pfeift schon ein SEK 20 sekunden vorm Zugriff zurück?

Trauerakt

Ich fühle mit den Angehörigen mit und ihnen gilt mein Beileid.

Ein offzieller Trauerakt kann nicht da sein, um Gefühle des Verlustes aufzuarbeiten. Ein ofizieller Trauerakt kann aber da sein, um sich bei den Angehörigen zu entschuldigen, da die Fälle jahrelang nicht wirklich aufgearbeitet wurden, sondern im Bürokratenstaub untergegangen sind.

Politisch Motivation hin oder her, bei den Tätern handelt es sich in erster Linie um psychisch kranke Menschen, Menschen die in ihrem Charakterprofil stark zur Gewalt neigen und wahrscheinlich psychopathische Züge aufzeigen. Vor solchen Menschen ist niemand sicher, ob Kindermörder, Neonazi oder radikaler Islamist, es gibt viele Gewalttäter.

Ich hoffe, dass die Gesellschaft insgesamt besser wird und solche Akte der Gewalt uns in Zukunft erspart bleiben, wenn der normale Bürger seine Augen offen hält und hilft der Gewalt vorzubeugen. Zu viele Menschen haben in der Vergangenheit hier einfach weggeschaut.

Selektive Wahrnehmung

Am Heldengedenktag bzw. jetzt Volkstrauertag wird inzwischen allen Toten der Kriege, der Diktaturen und von Gewalt gedacht, nicht nur der Helden bzw. gefallenen Soldaten. Im Marineehrenmal in Laboe nicht mehr nur den deutschen Marinesoldaten, sondern allen auf See gebliebenen Menschen aller Nationen gedacht.

Das selektive Gedenken am heutigen Tag empfinde ich daher als penetrant, überzogen und ungerechtfertigt. Jährlich werden z. B. Dutzende junge Mädchen mit ausländischen Wurzeln in der BRD Opfer von Ehrenmorden. Auch grausame Kindstötungen berühren mich mehr. Der Rahmen der heutigen Gedenkfeiern ist völlig überzogen. Die NSU-Mordserie wird politisch gegen jegliche konservative oder rechte Strömung in der Gesellschaft instrumentalisiert. Das Gedenken von Merkel, Wulff (Initiator!) & Co. ist geheuchelt.

@ 15:57 — Don-Corleone

Ich denke nicht dass die Politik von der gesellschaft losgelöst ist, so sehr es auch manchmal den eindruck macht ... Sonst würden politische Morde nicht Mitglieder der Gesellschaft treffen.

Sicherlich unterscheidet sich die Gesellschaft hier und da, östlich und westlich der Elbe, nördlich und südlich von Thüringen. Mitunter sogar von Ortsanfang zu Ortsende ...

Ausländerfeindlichkeit ist zumal mehr ein gesellschaftliches Problem denn ein politisches. "Politisch" ist das eindeutig zu verurteilen! Ausschlaggebend für die Morde sind m.E. nicht politische Führer die zum Mord aufgerufen haben, sondern ein Sumpf rechtsradikaler Meinungen bei politisch mehr Uninteressierten und gesellschaftlich Benachteiligten.

Und bitte, was ist denn die aufgabe der Politik? Das zusammenleben in der gesellschaft zu regeln.

Gehen Sie bitte weit genug, wenn Sie sich von der "deutschen Verantwortung" für die Shoah frei machen wollen, und bleiben Sie nicht bei der Ablehnung jeder Verantwortung stehen.

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