Kommentare

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"Die Finanzmärkte werden es eher akzeptieren, wenn Griechenland austritt."

Stimmt so nicht ganz... Wer sich mal mit den Parketthändlern unterhält, der wird feststellen, dass den Marktteilnehmern längst klar ist das GR im Euroraum nicht zu retten und zu halten ist. Das GR-Problem spielt an den Märkten keine Rolle mehr. Jedes weitere hinauszögern seitens der Politiker, macht die ganze Sache nur schlimmer und teurer...

100 Milliarden Schulden erlassen und 130 Milliarden neues Geld hinschicken? Wo bitte liegt da die Logik? Da muss man kein Finanzgenie sein um zu sehen das sowas nicht funktionieren kann....

Die Menschen in GR wollen nicht mehr... Die Steurzahler der anderen Länder auch nicht.... Die Finanzmärkte haben die GR-pleite eingepreist... Nur die Politiker,die merken mal wieder nichts.....

Der Umgang mit den Griechen sieht mehr nach Machtdemonstration und Demütigung aus. Eine ernsthafte Hilfe ist dieses Vorgehen keineswegs...

Hin und Her,und das noch auf Umwege.

Außerdem muss sich Athen einer schärferen Kontrolle unterwerfen. Die Euro-Finanzminister wollen die Einrichtung eines Sperrkontos beschließen, auf das ein Teil der Staatseinnahmen fließen soll. Griechenland kann davon nur Kredite zurückzahlen, aber keine anderen Ausgaben tätigen.
Zitat Ende

Welche Staatseinahmen hat die desolate Wirtschaft denn noch ??
Warum der Umweg über ein Sperrkonto ??
Gibt es dafür wichtige Gründe ??
Die Hilfsgelder gehen eh doch an die Banken und Rentenfonds.

Sehr schade, ...

.
...daß der griechischen Regierung seitens der EU nicht
auferlegt worden ist, nachdrücklich, äußerst intensiv
und flächendeckend gegen sämtliche Steuerflüchtlinge,
Steuerhinterzieher und Steuerverkürzer vorzugehen und
die außenstehenden Millionen-/Milliarden-€-Beträge (?)
beizutreiben.

Das hätte bewirkt, daß deutlich Geld in die leeren
griechischen Staatskassen gespült hätte.

Naja, vielleicht im nächsten Quartal wieder, wenn
Griechenland erneut kurz vor der Pleite steht und
"gerettet werden muß".

Muß das so sein oder gibt es den goldenen Geldesel
für Griechenland in Brüssel ?
.
.
P.S. Als Steuerzahler kann man nur permanent den Kopf
schütteln !

Wieso Sonderkonto?

Wozu der Umweg. Die Finanzberater der EU aus den diversen Geldhäusern könnten sich das Geld doch direkt von der EU an die Banken überweisen lassen.

Aber so offen soll über die Geldströme dann doch nicht berichtet werden.

Ich frage mich, wie lange es wohl dauern wird, bis auch die Schlagzeilen der Presse einen wirklichkeitsnäheren Begriff gebrauchen.

Gerade heute werden Meldungen verkürzt, damit sie aufs Handy passen oder in eine Laufzeile im TV.
Und die Journalisten wissen auch, daß oft der Rest der Meldung nicht mehr gelesen wird.

Gerade deshalb sollte man sich nicht auf vorgegebene Begriffe wie "Griechenland Rettung" festlegen lassen und diese immer wieder wiederholen.

"Griechenland erhält EU-Gelder für Zinszahlungen" oder "EU-Finanzminister begleichen griechische Schulden" wäre sachlich ebenso korrekt und würde endlich die begriffliche Deutungshoheit der Regierung aufbrechen.

Wir brauchen keinen BP als Demokratielehrer, sondern nur etwas mutigeren Journalismus.

Jeder weiß, was heute rauskommen wird

Das Hilfspaket wird durchgewunken, ob die Griechen die Auflagen erfüllt haben oder nicht.

Das ganze hätte man auch per Videokonferenz machen können, dann hätte man wenigstens hier ein wenig Geld sparen können.

Mal schauen, ob ich auch ein Hilfspaket bekomme, wenn mein sauer erspartes vollends weg ist!?

Damit gibt Griechenland faktisch einen Teil seiner ...

Haushaltssouveränität ab?
Was macht der ESM mit Deutschland?
Irgendwie scheinen die Deutschen nicht sehen zu wollen, dass die griechischen Zustände morgen die unsrigen sind.
130 neue Milliarden, damit der Schuldenschnitt über 100 Mia durchgeführt werden kann? Griechenland wusste nicht, wo 325 Millionen hernehmen. Warum nicht direkt an die Banken überweisen, weiß doch eh jeder, dass kein Grieche 1 Cent bekommt - das wäre ja immerhin was.
Wir können jetzt schon mal "danke" an unsere Abgeordneten sagen, die schon nicht bis 211 Milliarden zählen konnten, aber jetzt einen Blankocheque nach Brüssel liefern, den wir innerhalb 7 Tagen auszahlen müssen!

@Akmon

Akmon: "... weiß doch eh jeder, dass kein Grieche 1 Cent bekommt."

Dafür ist das Geld ja auch nicht gedacht. Die Konservativen haben früher wahrlich genügend Geschenke verteilt.

Austritt...Warum..?

Es liegt doch auf der Hand. Solange GR von der EU oder sonstigen Hilfsfonds Gelder bekommt und solange man bereit ist GR Schulden zu erlassen solange wird GR auch nicht aus dem Euro herausgehen. Die werden sich denken warum auch. Mann zahlt uns doch alles. Erst wenn wirklich absehbar ist das es keine Hilsmittel mehr gibt dann wird sich GR entscheiden aus dem Euro herauszugehen. Aber bis Dato hat man Ihnen die Hälfte der Schulden erlassen und frisches Geld zum Überleben reingepumpt. Ist doch ein schönes Leben...

@Mifra

Ihren ersten Teil der Analyse der Situation um Griechenland teile ich. Den zweiten Teil mit den Stichworten "Machtdemonstration" und "Demütigung" nicht.
Ich denke, niemand innerhalb der EU will gegenüber Griechenland Macht demonstrieren. Wozu? Was soll das bringen? Druck auf Griechenland ausüben, damit die Griechen ihren Verpflichtungen in der Schuldenkrise nachkommen "ja". Und nicht nur die Hand aufhalten und die Lasten dem Rest Europas aufs Auge drücken.
Demütigung? Das mag vielleicht so aussehen, je nach dem von welcher Perspektive man das aus sieht. Auf die Idee "Schämen" kommt wohl keiner, weil natürlich immer die anderen schuld sind.

Wer bekommt denn unser Steuergeld

oder das Ersparte(wenn unser Geldhahn noch weiter abgedreht wird), doch nicht das griechische Volk, die Banken.Für welche Leistung kassieren diese die Zinsen. Für die miserable Verwaltung, und für die Pokerspiele auf den Aktienmärkten, wo auch wieder fleißige Menschen betrogen werden.
Wir sind doch schon an der Reihe. Sozial- und Kulturabbau.
Der Geldhahn wird einfach langsam zugedreht, weltweit.

Wenn es GR so schlecht geht, warum verkauft dann Deutschland`s Waffenproduktion z.B ThyssenKrupp für viele Millonen
in der Krise, die um Menschen zu vernichtende Technik nach GR?
Natürlich um Arbeitsplätze in D zu halten!

Problem

Man kann Griechenland nicht retten, indem man immer weitere Milliarden in ein schwarzes Loch kippt.

Dieses Geld wird völlig effekt- und sinnlos verbrannt, weil niemand es wagt, die Wahrheit einugestehen:

Unser Finanzsystem ist am Ende!
Die aufgehäuften Schulden können niemals mehr zurückbezahlt werden!
Der einzige Weg wäre, dieses System auf Null zu stellen und völlig von Vorne anzufangen!

Es gibt keine andere Lösung des Problems, auch wenn man noch so große Summen zur vermeintlichen Rettung aufbringt.

Hier fehlt der Mut der politischen Klasse zum Eingestehen der Wahrheit. Man streut den Menschen noch immer Sand in die Augen, auch wenn man das Knirschen des Systems schon längst nicht mehr überhören kann.

Jedes Abwarten und Verzögern vergrößert nur die abschließende Katastrophe. Und die ist unausweichlich.

Konkurs

Ich lese immer wieder, wir müssen Griechenland vor dem Konkurs retten.Leider ist Griechenland schon lange Konkurs.Wenn sich das eine Private Firma so leisten würde was da abläuft, würde die wegen Konkursverschleppung angeklagt.Man sollte unsere Politiker wegen Beihilfe zu Konkursverschleppung an klagen.Es stinkt langsam bis zum Himmel.

oelmulti

@ 20. Februar 2012 - 9:36 — Parcifal999

Wir haben keine Schulden. Das ganze Dilemma ist ein Verbrechen. Ein Staat kann nicht pleite gehen. Die Zinsschulden sind eine Lüge. Wofür bekommen wenige soviel Geld? Es sind doch nur selbsernannte Götter, die eigentlich sehr süchtig nach etwas Imaginären ihr "Leben" ausgerichtet haben und die Menschheit
davon in Abhängigkeit beschwören wollten.

Gläubigerwechsel ohne Not = Souveränitätsverlust?

Geld, welches für private Banken, nicht aber für Griechenlands wirtschaftlichen Krisenxit bestimmt ist, hat mit Souveränitätsverlust wenig zu tun, wenn Schäble nun für die Banken ein Garantiekonto haben will, dass auch die mögliche Abwahl der jetzigen Regierung überstehen und der neuen den Zugriff verhindern soll. Bei Fällgket könnte man besser gleich bei Schäuble vorstellig werden.

Griechenland hat seine Souveränität schon früher verloren: Als sich die Regierenden mit fremdem Geld eindeckten, es an die nichts nachfragenden Wähler verteilten, die Importe damit ankurbelten (= auch deutsche Exporte) ohne die Exporte, Preise und Arbeitskosten dem Verschuldunggrad investitiv anzupassen.

Ein Unding ist auch, dass die Regierung überhaupt keine Verhandlungen (Umschuldung, ZIns- und/o. Tilgungsschnitt) mit den eigentlichen privaten Kreditpartnern führte u. erst nach den Ergebissen die EU um Hilfe bittet. Über eine Pleite o. nicht entscheiden die Gläubiger. Die können sich versichern.

Bald nix mehr mit Urlaub in EU-Länder ?

Es gleichen sich die Menschen überall und immer:
Wenn es an das eigene Leben geht, wird gestrampelt und getrampelt, wenn nötig nach allen Seiten.
Die Menschen kämpfen um Ihr Dasein, und dabei kann ein Tourist aus dem Export-Weltmeister-Land (lt. AM) BRD sehr störend sein.

Man muß schon Verständnis aufbringen für die Not der Menschen, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
Die EU-Länder steuern eins nach dem anderen in die Pleite. Es helfen alle - auch die schnellsten und größten - Rettungsmaßnahmen (mit zinsbegleitung) nicht mehr, wenn das Vertrauen verschwindet.

wie kann sich ein land freuen geld zu erhalten...

und dafür faktisch sein selbstbestimmungsrecht an der garderobe abgeben.
Die griechen sind schlecht beraten im euroraum zu verbleiben ,weil ohne einen finanzausgleich sie keine chance haben mithalten zu können.
Der söder hat mit seiner empfehlung an griechenland recht.
Nur durch eine eigene währung und damit einflussnahme in zins und abwertungsmechanismen haben sie die möglichkeit sich zu erholen.
Argentinien hat es auch hinter sich und ist auf sehr gutem weg.
Das bedeutet nicht dass Griechenland nicht mehr zu europa gehört wenn sie eine eigene währung haben,deswegen wird der verbleib künstlich zu hoch bewertet.
Was soll denn passieren,was man durch gesetze die kapitalflucht verhindern stoppen kann.
Jedes europäische land gehört zu europa auch wenn es den euro nicht haben möchte oder sie sich diesen nicht leisten kann.
Ein zwang ist der falsche weg und erzeugt das gegenteil von einem vereinten europa nämlich missstimmungen gegen andere länder wie in griechenland.

Euro-finanzminister wollen über Griechenland...........

Der Fall "Wulff" hat

uns Allen klar vor Augen geführt, wie unberechenbar
die jetzige Deutsche Regierung agiert . Zu sehen auch im
Griechenland-Sumpf .

Der schlimmste Umfaller des Jahres ist wieder mal

M E R KE L ,, sie ist sozusagen regelrecht zum

"Wendehals" mutiert ..

Noch größere Niederlagen hat ein Deutscher Kanzler bisher
nicht einstecken müssen .. Die Opposition triumphiert,
zu Recht ...

Es ist der Totale Mega-Gau für Kanzler MERKEL !

Ihrer Machtgeilheit zuliebe kassierte sie ihre
Überzeugung , Gauck auf keinen Fall zu küren .
Denn Rösler wird Merkel ein Ultimatum gestellt haben:

Gauck , oder Ende d. Regierungsfähigkeit .

Da ist Merkel eingeknickt, a.d. ganzen Linie , mit
ihrem "Latein" am ende u. hoffnungslos überfordert .

Daraus resultiert dann der Wendehals/Merkel , aber
auch diese schlappe wird sie , wie bereits früher,
ingewohnter Weise aussitzen u. das Fußvolk jubelt ihr
auch noch zu, ob der Guten Wahl !

Ein trauriges Politspektakel dieser Tage

Besser 130 Milliarden für den Euro-Austritt

Die sollen den Griechen lieber die 130 Milliarden Euro geben, damit sie den Austritt aus dem Euro finanzieren können. Verstaatlichung der rettungsbedürftigen Banken und damit deren Rettung. Staat und Banken würden damit weiter funktionieren, was von elementarer Bedeutung ist.

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