Kommentare

Das Kollektiv

In Griechenland hat völlig versagt.
Das Verhalten in GR erinnert frappierend an einen Jugendlichen der mit dem Eintritt in den Euro eine 'Kreditkarte ohne Limit' erhalten hat und nun auf einmal die Rechnung bekommt.
Fatal nur dass die Bevölkerung von der Politischen Kaste (Namen wie zB Papandreou kennt man ja bereits seit Dekaden) immer auf den 'Wahlversprechensleim' gegangen sind, was nach vielen Jahren Militärdiktatur zumindest nachvollziehbar ist.
Die Rechnung geht an alle Griechen, eingebrockt haben diese wenn schon nicht Alle, dann zumindest die Mehrheit der Gr Demokraten.

Griechenland muss handeln und nicht streiken

Der Unmut der griechischen Bevölkerung über die Sparmaßnahmen ist aus Sicht eines Einzelnen verständlich, die Streiks bringen jedoch aus gesamtwirtschaftlichem Blickwinkel das Land keinen Deut weiter.
Die Griechen müssen nun das ausbaden, was über viele, viele Jahre die griechischen Regierungen angerichtet haben. Es sollte auch klar sein, dass dies nicht die Schuld der Steuerzahler der EU ist, denen man nun allzu gerne den Schaden in die Schuhe schieben möchte. Was gehen den europäischen Steuerzahler die Machenschaften der Griechen an?
Die Banken sind auch nicht die Schuldigen, obwohl das bei vielen Zeitgenossen populär ist. Die Banken haben in gutem Glauben dem griechischen Staat Geld geliehen. D.h. sie haben als ganz normaler Kreditgeber gehandelt. Mit Zockerei hat das auch nichts zu tun.

Wenn die Griechen überleben wollen, dann sollten sie nun zum Handeln übergehen. Von nix kommt nix. So ist das nun mal.

Jeder Streiktag kostet uns viel Geld

Das Problem welches scheinbar in Griechenland keine erkennt ist dass jeder weitere Streiktag der Volkswirtschaft und der Staatskasse weitere Schulden beschert.
Somit bedeutet jeder Streiktag dass die Griechen noch mehr Geld aus dem Rettungsschirm benötigen.

Statt die griechische Volkswirtschaft zum laufen zu bringen wird sie immer mehr geschwächt.
Ein Fass ohne Boden ???

Streiks für mehr Inflation von Merkels Gnaden in Deutschland

Da wird der griechiche Volkszorn auch durch die Gewerkschaften instrumentalisiert, ohne dass aber eine nationale Aussprache über Urachen und Exitstrategien aus der Krise stattfindet. Darüber denkt aber hilfsweise die restliche EU bis IWF nach und die bitteren Pillen werden stets empört bis zum Nazivorwurf abgelehnt.
Das Dogma des Verbleibs im € (mit gegen jede Neuwahl resistentem Garantiekonto für die die Überschuldnng finanziert habenden Banken u. deren reiche Besitzer) ist die absurde Einbahnstraße Merkels in eine dauerhafte Transferunion, die der dt. Arbeitnehmer mit dem Griechensoli (Steuern, Zinsen, Ersparnisse,Sparprogamme)bezahlen wird.
Die gr. Importlobby als verlängerter Arm auch der dt. Exportlobby macht keine Preissenkungen, obwohl Deflation (auch unter der Drachme) der Schlüssel ist. S.Irland, das seine Leistungsbilanzdefizite fast überwunden hat.
Die ganze gr. Show entspricht der Scheckbuchpolitik Merkels + EZB - widersinnig und bar jeder volkswirtschaftlichen Vernunft

Was

zum Henker soll das? Erst absahnen und dann sich beschweren! Haben sie geglaubt es ist ein Faß ohne Boden? Sie haben den Euro gewollt, jetzt müssen sie dafür bezahlen. Wir,Deutschland, sind nicht schuld an dass was passiert ist, und dann uns auch noch die Schuld zu geben ist auch nicht ganz ohne. Griechenland, womit haben wir dass verdient?

Was Griechenland jetzt braucht

ist eine Koalition aus Linken und Kommunisten, eine gewählte linke Regierung und eine komplette Umstrukturierung: Die alten korrupten Kräfte raus aus allen wichtigen Positionen, Re-Verstaatlichung der bisher von der EU diktierten Zwangsprivatisierungen, konsequente Vermögensumverteilung von oben nach unten, Effizenzsteigerungen und neue Innovationen in der Industrie jenseits kapitalistischer Konkurrenzzwänge, z.B. REG-Energien, Creative-Commons, ökologischer Tourismus, Biolandwirtschaft, neue Mobilitäts- und Energiekonzepte. Griechenland könnte ein postkapitalistischer Modellstaat werden, andere europäische Ländern würden folgen.

@Fridolin

Bitte doch die Rosenmontagsscherze erst morgen!
'Jenseits kapitalistischer Konkurrenzzwänge' - selten so gelacht. Was machen wir dann wenn die Griechen sich zu Tode geschmust haben? Vielleicht möchte ja tatsächlich jemand mit ins Phantasialand...
Mal Tacheles:
Griechenland braucht Strukturreformen und eine Ordnungspolitik die das Land wieder in die Lage versetzt wettbewerbsfähig zu sein. Ansonsten bleiben alle Ideen Wolkenkuckucksheime.
Griechenland braucht

Wann ist endlich Ruhe in Griechenland und Europa?

Statt die Rückkehr zur Drachme medial so herunterzudrücken, sollte man den Griechen schmeicheln, sich als starkes Volk zu fühlen.
Im Moment der nationalen Wut wäre das doch einfach, ihnen einzureden, daß sie es mit vereinten Kräften schon schaffen werden, daß die Drachme stark sein wird und den Euro daneben schwach aussehen läßt!
Nur Mut, wir schaffen das schon!
Es liegt nur an der Macht der Medien, diese Perspektive endlich zu liefern und den Neuanfang mit Drachme in die eigenen Hände, nämlich die einer neu gewählten griechischen Regierung, in Selbstverantwortung zu übergeben.
Dann wäre der erste Euro-Austritt geschafft, dem andere folgen, und man kann mit einer national orientierten europäischen Währungsneuordnung endlich beginnen.
Wir wollen endlich Ruhe im Haus haben.
Den leidigen, immer verhängnisvoller werdenden Querelen muß doch endlich mal ein Ende bereitet werden!

Schäuble

Bei dieser Taktiererei von diesem Herrn gehen einem wirklich die Schuhnestel auf. Warum gehen bei uns die Leute nicht auf die Straße, um gegen Schäuble u. Co. zu demonstrieren? Die Antwort ist: Zitat eines ehemaligen CDU-Politikers - "Deutschland hat Geld wie Dreck". Solange dieser Dreck bei uns daliegt, können wir noch Abermilliarden nach Griechenland und anderswo schicken. Leute wie Schäuble reden dazu noch ein bischen blöd herum, damit die Dummen nichts verstehen und die Gescheiteren auch nichts genaues wissen. Am Ende wird der "Dreck" dann doch überwiesen. Wir haben's ja...

proteste in griechenland

In Frankreich Italien und Spanien gibt es auch Proteste, für Griechenland." Wir sind alle Griechen" heißt es da und nicht l" laßt die Griechen Pleite gehen. Warum wird dies nicht in den Medien erwähnt? Vielleicht weil dann offenbar wird, dass wir Deutschen schlechte Europäer sind ? Wir können schimpfen und nörgeln aber wenn es darum geht einen Partner in Not zu helfen kneifen wir. Wir sollten nicht vergessen, dass wir 1989 auch unsere europäischen Partner gebraucht haben. Die Wiedervereinigung gabs nicht zum Nulltarif. Sie wirde auch durch Europa mitfinanziert.

@Fridolin

Griechenland braucht jetzt alles andere als eine linke oder gar rechte Regierung. Ich fürchte aber das die kommenden Wahlen solches Gedöns an die Macht spülen werden, dann aber gute Nacht.

Ei, wie lange will man dieses

Ei, wie lange will man dieses alberne Spiel noch fortsetzen? Bis die Brüssler Lysander sich endlich eingestehen wollen, dass sie es verloren haben und sich über dem inflationären Spielgeld, genannt Euro, mit welches sie glaubten über den Umweg der wirtschaftlichen Einheit die politische vorwegnehmen zu können, nun das Dichterwort erfüllt: „Was die Befestigung ihres Bundes scheint, wird die unmittelbare Veranlassung ihrer Entzweiung werden“ – und so verhält es sich in der Tat: Die Deutschen sind nun auf die Griechen wütend, weil sie für deren liederliche Schuldenmacherei aufkommen sollen und die Griechen wiederum sind sauer auf die Deutschen, weil deren Forderungen nach Einsparungen ihnen zuwider sind; hier hilft also nur die schleunigste Abschaffung des inflationären Spielgeldes und natürlich ein traditioneller Staatsbankrott Griechenlands. An sich ist dieser kein Beinbruch: Dem betroffenen Staat leiht man nur eine Weile kein Geld mehr.

Drachme, @ natal

Wer wirklich verlangt, griechenland solle zur Drachme zurück, hat keine Ahnung von Volkswirtschaft und Finanzen. Das ist populistisches Geschacher und Stimmungsmache ala Boulevardpresse. Die Rückkehr zur Drachme würde das Land vollends ruinieren. Die Schulden müssten weiterhin in Euro beglichen werden.

@Wahrsager gut erkannt

der Schäuble will ja auch sparen, 10 Mrd. bei den Renten-,Krankenkassenzuschüssen,... die Verursacher der Krise werden verschont. Da freut sich die Lobbypartei mit dem F.
Solidarisch sollte man erst einmal in D beginnen, über 20% der Politikereinkommen weniger, eine Krankenversicherung in die alle einzahlen. Es kann ja wohl nicht sein, das privat Versicherte wenige Beträge in jungen Jahren zahlen, dafür sofort Arzttermine bekommen usw., Dann kurz vor der Rente melden sie die Pleite an und werden von de Solidargemeinschaft dann aufgefangen. Auch sollten solche Pensionsansprüche, Wulff um 200 000 im Jahr, für 20 Monate, bis an sein Lebensende gestrichen werden und auch Beamte solidarisch in die Rentenversicherung einzahlen.

@ neodok Schlechte Europäer?

@ neodok

Schlechte Europäer? Deutschland hat doch mit seinem geld die EU erst auf die Beine gestellt, wir zahlen und zahlen schon seit Jahrzehnten. Bei uns lag nicht das halbe Land wegen Streiks flach als angefangen wurde zu "reformieren".
Und wenn Sie sich mal informieren, den insgesamt viel zu hohen Preis für die Wiedervereinigung zahlen wir, niemand anders.

Wenig Europäer hier

Es gibt bei den meisten hier kein europäisches Gemeinschaftsgefühl. Als nächstes können Sie ja auch das Saarland aus der BRD rausschmeißen.

Der "Hass" wird in mancher Berichterstattung gezielt geschürt (z.B. "Nazivorwürfe" einer alten griechischen Frau...) und viele lassen sich lenken wie Marionetten.

Wenn Sie die richtigen Strippen ziehen (hier der Abwehrreflex) werden Menschen oft steuerbar.

Wenn eine deutsche Stadt pleite ist, kommt der Nothaushalt. Dieses Instrument brauchen wir auch in einer zahlungunfähigen Region, das ist ok, und wird ja jetzt offenbar auch in GR angestrebt.

Doch die Forderungen in Richtung Griechenland nach "Staatsgebiet verkaufen" oder "aus der Gemeinschaft austreten" sind nur Ausdruck dessen, dass es bei einigen noch lange bis Europa braucht.

Die Menschen in GR haben ein gutes Recht zu demonstrieren, vielleicht sollten wir uns in dieser Hinsicht ein Beispiel an GR nehmen. Vielleicht gibt es hier nämlich zu wenig Demonstrationen?

@BF12 - Griechen sind verantwortlich

BF12:
... Fatal nur dass die Bevölkerung von der Politischen Kaste ...

Eine politische Kaste gibt es nicht, höchstens als Nebelkerze in der Diskussion. Alle griechischen Regierungen seit der Militärdiktatur wurden frei gewählt. Alle Wählerinnen und Wähler waren volljährig. Und wer alt genug ist, Schulden zu machen, ist auch alt genug dafür gerade zu stehen. Allerdings ist für die Rückzahlung Zeit und ein venüftiges Konzept nötig. Deshalb hilft die EU vollkommen zu Recht. Denn ohne Freunde ist man in der Situation wirklich pleite.

Solidarität in Frankreich, Italien und Spanien

Dort heißt es: "Wir sind alle Griechen" und hier heißt es: "laßt die Griechen Pleite gehen".

Das liegt ganz einfach an einer gezielten Fehlinformation der deutschen Bevölkerung. Man macht sie glauben, dass Griechenland milliardenweise Geld geschenkt wird. Wer weiß denn hier schon, dass die von der sogenannten "Finanzhilfe" nichts in die griechische Volkswirtschaft geht, sondern 1:1 an die Banken, für Zinszahlungen etc gehen? Damit soll nicht Griechenland gerettet werden sondern eher der internationale Finanzmarkt. Würde man Griechenland wirklich helfen wollen, dann mit einem Programm für Wirtschaftswachstum, das es aber nicht gibt.

Und obwohl es sich hier keineswegs um Geschenke handelt sondern um gewinnbringende Kredite, wird im hiesigen Lande der Eindruck aufrechterhalten, hier werde Geld verschenkt.

Im Ausland weiß man das. Hierzulande begnügt man sich leider mit der vermeintlich neutralen deutschen Berichterstattung, die in diesem Fall Stammtischniveau erreicht hat

@Fridolin

Die von Ihnen in Griechenland herbei gesehnten Linken und Kommunisten haben a) kein besseres wirtschaftliches Konzept und sind b) von einer Mehrheit Lichtjahre entfernt.

Folgen der Schwindelgeschäfte, Mr.Right1961

Sehr geehrter Mr. Right, einer whitewashAktion der Täter wird kein Erfolg beschieden sein. Es ist alles offen sichtbar. Luftbehauptungen und Luftgeld. Es ist eine ungeheuerliche Rechnung der sogenannten Finanzindustrie aufgelaufen,die Landesbanken mit ihren Schwindelgeschäften, die HRE und Herrn Steinbrücks Verhalten als Finanzmminister, die amerikanischen Derivate und Zertífikate, die Erlaubnis der deutschen Regierung die Schrottpapiere bei uns abzusetzen, die Überweisungen von Hunderten von Millionen in das Ausland, schnelle Pleiten um sich Zahlungsverpflichtungen zu entziehen,gefäschte Bilanzen und Bürgererpressungen. Ein riesige Latte von Verbrechen kommt da zusammen. Und ich bin noch gar nicht bei den sog. Sparmassnahmen angelangt, deren dadurch zusammengesparte Sümmchen, oder sagen wir besser abgepresste Sümmchen, denselb. Tätern in dieselben Rachen geworfen werden. Den Ausdruck Rettungspaket,überhaupt Rettung in diesem Zusammenhang einzusetzen ist eine Vehöhnung der Opfer.

Die Arroganz der Griechen wird immer unerträglicher

Trotz Sparmaßnahmen sind die Löhne und Renten in Griechenland immer noch viel höher als in manchen anderen EU- Ländern. Portugal muß auch sparen. Und da sind die Einkommen deutlich niedriger als in Griechenland.
All diese Länder sollen nun mitbluten für die Arroganz der Griechen?

Austritt aus dem Euro wäre das Ende Griechenlands

Die Behauptung raus aus dem Euro, zurück zur Drachme würde ein Problem lösen ist naiv.

Bei einem Austritt müssten die Griechen eine neue Währung generieren an die selbst kein Grieche mehr glauben würde und die kein Grieche haben möchte. Damit ist nicht nur die Wirtschaft vollständig ruiniert, es gäbe auch keine Rettung in den nächsten Jahrzehnten, da Hyperinflation.

Niemand würde GR gegen die neue Drachme auch nur einen Liter Benzin oder Heizöl oder andere Importgüter verkaufen. Das bekommt man nur gegen harte Euros oder Dollar. Das könnten sich nur noch die reichen Griechen leisten die rechtzeitig ihre Euros zur Seite geschafft haben.

Das wäre viel härter und ungerechter als jede Sparmaßnahme.

Die Abwertung der neuen Währung würde nicht einer Lohn- und Rentenkürzung von 10% - 25% entsprechen sondern von 50% - 75%.

Auch das wäre viel härter und ungerechter als die geplanten Sparmaßnahmen.

Austritt aus dem Euro bedeutet großes, langes Elend und Auswanderung der Gebildeten

Wenn das Volk auf die Strasse geht

dann ist eine Veränderung zu erwarten.

Ich erinnere an die friedlichen Monagsdemos in Leipzig. Sicher haben diese alleine nicht die damalige DDR zum aufgeben "gezwungen". Es ist aber ein Anfang gewesen und andere Umstände kommen dann automatisch mit hinzu.

Wenn der Staat ständig Dinge beschliesst mit dem das Volk nicht einverstanden ist, kann zwar der Staat Dinge beschliessen, aber diese können irgendwann nicht mehr umgesetzt werden.

Es handelt sich in GR nicht um eine autonome Gruppe, sondern das ganze Volk geht auf die Strasse. Ich glaube auch nicht das Herr Schäuble wirklich versteht was dort passiert. Man kann sicher die Augen verschliessen, aber um zu verstehen was dort los ist, sollte man eher Augen und Ohren offen halten.

Und da er "mitverantvortlich" ist, ob dort deutsches Geld weiterhin "verpulvert" wird sollte er eher die Augen offen halten und sich nicht immer auf belangloses Papier verlassen.

Das würde einen Teufelskreis erzeugen

@neodok

"Wer wirklich verlangt, griechenland solle zur Drachme zurück, hat keine Ahnung von Volkswirtschaft und Finanzen."

Das sehe ich genauso.

"Die Rückkehr zur Drachme würde das Land vollends ruinieren."

Ohne die Chance in den nächsten Jahrzehnten da wieder raus zu kommen. Das schlimmste dabei ist, dass wenn es in den nächsten 1-2 Jahren nicht sehr deutliche Anzeichen für eine Besserung gibt, dass dann sehr viele junge, gebildete Griechen auswandern in Länder in denen gute Leute gebraucht werden. Wir würden davon profitieren für GR wäre es das Ende wenn dann fast nur noch Bauern, Rentner, Beamte, Alte und Ungebildete übrig bleiben würden.

Das würde einen Teufelskreis erzeugen, den keiner mit keiner Maßnahme mehr stoppen kann.

Wer einmal weg ist, der kommt nicht so schnell wieder um einen gut bezahlte, gegen einen schlechteren Job zu tauschen

"Die Schulden müssten weiterhin in Euro beglichen werden."

Selbst wenn man diese komplet streichen würde, wäre das Problem nicht gelöst

faule griechen?

wo bleibt die unterstützung von frau merkel + herrn schäuble beim zugriff auf die milliarden an griechischen schwarzgeldern, die allein in deutschland liegen?

unsere führende politische klasse zeigt mut beim rentenkürzen und zum ausgleich feigheit gegenüber kriminellen in nadelstreifen?

@ neodok: Sie verkennen

- bei aller Ahnung von WV-, daß bei Einführung der Drachmem auch die gr. Staatsschulden, die der beim Euroaustritt der nationalen Gesetzgebung Griechenlands unterstehen, dann auch in (abgewerteten) Drachmen umgemünzt und in solchen bezahlt würden.

Dieser Hochmut ist unerträglich

Ja, wir haben schon immer viel Geld an strukturschwächere Länder gezahlt.
Aber:
1. Wir verdienen an diesen Ländern seit Jahrzehnten prächtig, unter anderem durch Rüstungsexporte
(http://www.tagesschau.de/ausland/griechenlandruestung100.html)
2. Die Staatsschulden Deutschlands betragen über zwei Billionen Euro, genauer 2.035 Milliarden oder 2.035.000.000 €. Bei guter Konjunktur können die anfallenden Zinsen halbwegs bedient werden, aber irgendwann wird uns das gleiche Schicksal ereilen wie Griechenland. Dann ist das Heulen und Zähneklappern groß!

@ teufelsküche

Wir haben auch am meisten davon profitiert. Die Hälfte der Kosten für die Einheit kam doch von der damaligen EG. Mit dem Geld hätte man die Griechen dreimal sanieren können.

@ Teufels Küche

Ja...in Deutschland wurde nicht protestiert und gestreikt....
DAS WAR EIN FEHLER.

"Was Griechenland brauvht": gefährlich, gefährlich

Ja, Fridolin, eine schöne Utopie. Aber glaubst du, da schauen die Mächtigen dieser Welt zu?
Da müssen schon die Völker der Welt zusammenhalten.
Wenn ich die selbstbezogenen, nationalistischen Stammtischkommentare hier lese, zweifle ich dran ...

Das Geld ist bereits in die Volkswirtschaft geflossen

@Ralf Redterg

"Fehlinformation der deutschen Bevölkerung."

Immer wenn die demokratische Mehrheit eine "falsche" Meinung hat liegt es an der "Fehlinformation" und der gezielten Manipulation der Menschen.

"Wer weiß denn hier schon, dass die von der sogenannten "Finanzhilfe" nichts in die griechische Volkswirtschaft geht, sondern 1:1 an die Banken, für Zinszahlungen etc gehen?"

Und sie wissen scheinbar nicht, dass das Geld, dass sich Griechenland geliehen hat in der Vergangenheit in die Volkswirtschaft, an die Rentner und die Beamten geflossen ist, dass kann man dann in der Zukunft nicht noch ein zweites mal ausgeben.

Wenn die demokratisch gewählte Politiker diese gigantischen Geldsummen in der Vergangenheit sehr ineffizient verbraten und verfrühstückt haben, tragen die Griechen dafür die Verantwortung nicht die Menschen andere Länder und auch nicht irgendwelche Banken und Versicherungen die dieses Geld zur Verfügung gestellt haben.

dr. josef joffe (herausgeber der zeit) zum bundespraesidenten

dann kann merkel mit griechenland weiter so umgehen wie sie es bisher macht.
naemlich deutschland ausverkaufen.
aber der neue bp wird mit diesem ausverkauf gut umgehen koennen und vielleicht diese voelker europas wieder zusammen fuehren.

@Ralf Redterg kein Wunder I,S und auch franz. Banken

sind u.v.a. die Nächsten, die Hilfe brauchen. Erkennen nur so wenige, was in dieser EU abläuft, Mrd. Steuergelder werden von Arm zu Reich um, verteilt. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Auch bei und sind über 90% die ganz grosser Verlierer, die anderen die ganz grossen Gewinner.Wenn jetzt noch der ESM kommt, dann wird ohne Bundestag innerhalb von 7 Tagen hauptsächlich d. Geld in die EU Kasse gelangen. Deshalb sorgt Schäuble schon vor mit den 10 Mrd. Einsparungen, aber das reicht noch lange nicht.
Nur Blinde bemerken nicht, womit man uns schon alles in die Taschen greift, Die Pisageneration kann mit + und -, Zinseszinsen und Bill. sowieso nicht umgehen.

Griechenland raus aus dem Euro!??

Verschiedene fordern hier immer wieder, Griechenland solle raus aus dem Euro. Ob dies die beste Lösung ist, kann bezweifelt werden. Aber so wie derzeit die Euro-Staaten handeln und versuchen das Problem zu meistern, geht es auch nicht. Ohne einen rigorosen Schuldenschnitt geht gar nichts und zwar nicht erst in einigen Jahren, wenn die Banken aus dem Schneider sind. Außerdem benötigt Griechenland einen „Marshallplan“.
Dass aber das Verlassen des Euro nicht unbedingt den Untergang für Griechenland bedeutet wie andere beschwören, zeigen einige Beispiele – auch der neueren Geschichte. Auch in diesem Fall wären ein Schuldenschnitt und ein Marshallplan hilfreich.

@Ralf Redterg

Ralf Redterg: Damit soll nicht Griechenland gerettet werden sondern eher der internationale Finanzmarkt.

Nein, das ist arg verkürzt dargestellt. Die EU hilft Griechenland, muss aber auch den Finanzsektor schützen. Dort befinden sich unserer aller Ersparnisse.

Würde man Griechenland wirklich helfen wollen, dann mit einem Programm für Wirtschaftswachstum, das es aber nicht gibt.

Doch das gibt es, aber noch zu wenig.

@rex3 Warum wollen Sie verhindern

daß die Griechen den wirklichen Wert ihrer Währung und Volkswirtschjaft sehen?
Warum eine Verschleierungstaktik?
Der Euro ist ein Instrument der Verschleierung geworden!
Auch für uns!
Wenn Sie den Griechen eine Abwertung von 50-70% angedenken als wahren Wert der Drachme gegenüber dem Euro,
dann bedeutet es doch andersherum auch für uns, daß wir mit einer Aufwertung der DM gegenüber dem Euro von ca. 40% rechnen können!
Stellen Sie sich vor, Ihr Vermögen und Kaufkraft, sowie die aller Deutschen, steigt um 40%!!
Im gleichen Maße sinken unsere Euro-Schulden!
Und um 40% verbilligen sich die Importe.
Warum wird uns das, bzw. ein Leben wie "Gott in Frankreich" vorenthalten?
Um Griechenland und Frankreich etc zu stützen?
Zu unseren Lasten?
Eine gerechte Wirtschaftsordnung gibt es nur nach Auflösung des verzerrten Euros.
Griechen und wir wissen dann, wo wir stehen, und das der Euro nur Lug und Betrug war.
Oder wollen Sie das unterstützen?

@TeufelsKüche Preis für Wiedervereinigung

Vergesse aber nicht, alle Deutschen haben gemeinsam den Krieg verloren, die einen hatten eine grössere Last zu tragen, deren Maschinen,... wurden nach Osten transportiert, andere bekamen Mashalplanhilfen. In grossen Teilen Ostdeutschlands war zuerst der Ami, die wurden gegen die Freiheit von Westberlin eingetauscht. Auch die Ostdeutschen zahlen den Soli-Zuschlag....

@tarantus

mindestlohn der griechen 4,13€
sollten die griechen nach ihrer meinung auf bulgarisches niveau 0,71€ gehen?

@Soso

"Ich erinnere an die friedlichen Monagsdemos in Leipzig..Es handelt sich in GR nicht um eine autonome Gruppe, sondern das ganze Volk geht auf die Strasse."

Sie verwechseln hier aber einige Dinge:

In der DDR sind viel mehr Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen auf die Straße gegangen.

Die Demos in GR sind viel kleiner und man findet vor allem Interessenvertreter und Krawallmacher.

In der DDR wurde friedlich von vielen demonstriert, ohne einen einzigen Brandanschlag.

In GR gehen sehr viel kleinere Krawallhorden die mit Brandanschlägen und ungezielter Zerstörung die eigene Bevölkerung terrorisieren auf die Straßen.

In der DDR wollte man eine politische Veränderung.

In GR demonstriert man gerade gegen Veränderung und für die Beibehaltung von Privilegien.

In der DDR demonstrierten fast alle Berufsgruppen und Bildungsschichten.

In GR demonstrieren vor allem Staatsbedienstete, Taxifahrer, Krawallmacher, Gewerkschaften, mit friedlichen Montagsdomes hat das nichts zu tun

@mode d'emploi

Ich bin mir dessen vollauf bewusst dass gr Regierungen vom Volk frei gewählt sind. Daher schrieb ich auch von der Mehrheit der Gr Demokraten.
Allerdings ist die Regierungsverantwortung in einer Art und Weise konzentriert worden über Jahre die 'wenig förderlich' ist in einer Demokratie.
Dies mag die Vorgänge zwischen Diktatur und heute erklären, entschuldigen kann man es sicher nicht.
Griechenland muss sich als Land selbst helfen wollen, dann kann ihm geholfen werden!

@rex3 dann ist der Prof. S. auch naiv?

Es gibt nur eine Lösung noch mehr Transfer-EU (die es nach den Verträgen gar nicht geben sollte) oder der Zusammenbruch.
Sehr schön dargelegt http://tinyurl.com/c7299af
Mit dem Euro kommt GR-Wirtschaft nie auf die Beine, es geht doch rapide schon bergab. Vergesse nicht die gewaltigen Targetkreditüberhänge, da müssen unsere Kinder aber viel Olivenöl,... einführen, insg. 300 Mrd bereits, vermutlich nicht nur GR. Dann kommen noch die regelwidrigen Ankäufe der EZB von faulen staatsanleihen hinzu, auch da haftet D grösstentels, vermutlich kommt es bei allem zum Schuldenschnitt. Informiere Dich mal über ESM, innerhalb von 7 Tagen, ohne Zustimmung des Bundestages...

Arroganz

Die Griechen haben keinen Krieg verloren. Deshalb brauchen sie auch keinen Marshallplan, wie hierzulande immer gefordert. Ich gebe Tarantus in allen Punkten recht. Wer jahrelang so hoch pokerte, wie die Griechen, soll jetzt bezahlen. Und wenn auch um den Preis der Armut. Mitleid ist unangebracht, vielleicht mit armen Ländern der dritten Welt, aber nicht mit Griechenland. Sollen die doch ihre fehlenden Milliarden von den hier arbeitenden Griechen holen und von ihren Spekulantenmilliardären, die im Ausland sind.

@16:52 — altmatzi

Die Griechen wollen ja nichtmal akzeptieren, dass der Mindestlohn auf die Höhe der Spanier (3,89€)gesenkt werden soll.
Dabei stellt sich die Frage, warum der von der EU finanzierte Mindestlohn so viel höher sein muß als der der Portugiesen von 2,92€.
Auch die armen EU-Länder sind am neuen Hilfspaket beteiligt und sollen für GR bürgen.
Wie erklärt man das den Menschen dieser Länder?

Umfragewerte

Kennen sie das Programm der KKE oder SYN? Die Konzepte sind sehr gut, besser als das was Troika, Merkel usw. zur Zeit anbieten. Mit ehemals realexistierendem DDR-Sozialismus hat das übrigens rein garnichts zu tun, falls das hier einige ewig gestrig Konservative denken. Laut griechischen Umfragen liegen Kommunisten und andere linke Parteien derzeit zusammen bei über 40%, Pasok kommt nur noch auf 8%, ND auf knapp 30%. Also wo liegt das Problem?

@kado auch die Drachme wird an dem Problem nichts lösen

Das Problem:

Wenn ein deutsche Bäcker 5 Brötchen in der Stunde bäckt, ein italienischer oder spanischer 4, ein portugiesischer 3 und ein griechischer 2, dann können nicht alle 5 Brötchen frühstücken oder sie müssen unterschiedlich lang arbeiten.

Dieses Problem hat nichts mit Euro oder Drachme, Lohnhöhe oder Kapitalismus zu tun, das wäre auch ganz ohne Geld noch vorhanden.

Die Griechen möchte für eine Stunde Arbeit 5 Brötchen frühstücken, wie die Deutschen, es kommen aber nur 2/h aus dem Ofen.

Die Deutschen möchte nicht ewig jeden Tag 1,5 Brötchen an die Griechen verschenken, damit die genauso viel frühstücken können wie wir ohne mehr arbeiten zu müssen und nur damit sie ewig weiter so ineffizient backen können.

Die Griechen wollen nicht teure Brötchen beim griechischen Bäcker kaufen wenn sie aus dem Ausland billigere bekommen und selber wenig Geld haben.

Der griechische Bäcker will nicht 2,5 Stunden arbeiten für den Preis von 5 Brötchen statt eine Stunde wie der deutsche Bäcker.

Wer möchte hier wissen wie lange das noch so weiter geht?

Wer eine Vorstellung davon haben möchte wie lange die Probleme, und zwar nicht nur die Schuldenproblematik, sondern alle Probleme im Staat Griechenland noch anhalten werden, wie die Probleme mit der Bürokratie, der Wirtschaft, der Politik, des Steuersystem, der Korruption, der Steuerhinterziehung....

...der sollte mal nachlesen wie die Probleme vor 154 Jahren in diesem Land aussahen, was sich seit dem geändert hat und wie man bisher Probleme gelöst hat.

Dann kann man sich eine Vorstellung davon machen wann denn so das schlimmste vorbei sein wird.

wenn man unter Google

"Das Land lebt seit seiner Geburt im totalen Bankrott"

eingibt wird man einen interessanten Einblick in die jüngere, griechische Geschichte bekommen, nicht die kulturelle, sondern die finanzielle und politische.

Wer sind die Niederländer? Wer sind die Finnen?

@Gast2

"Kann mir einer sagen wer dieser Schäuble ist."

Ich werde es Ihnen erklären, wenn sie mir dafür den zweiten Teil der Frage beantworten können:

Wer sind die Niederländer? Wer sind die Finnen?

vor 20 jahren ...

hat dieser schäuble zusammen mit seinem kumpan kohl schon einmal riesige gedlbeträge aus der öffentlichen hand in private kanäle fließen lassen...jetzt macht er es wieder...
die banken haben sich verzockt und basta...

"Die Griechen haben keinen Krieg verloren"

"Deshalb brauchen Sie auch keinen Marshallplan?"
Mein lieber Fauchie, welch widersinniges Argument!
Deutschland hat nicht den Krieg verloren wie eine Partie Schach. Nazi-Deutschland hat Europa und die Welt in einen fürchterlichen Abgrund mit Millionen Toten und unsagbaren Elend gestürzt (ich weiß, daran wollen Viele nicht erinnert werden, aber wenn so ein Unsinn geschrieben wird, dann bin ich gerne der Mahner). Griechenland war eines der Opfer. Und es wurde hart getroffen. Fast in jedem kretischen Bergdorf findet sich ein Denkmal für die Terroropfer.
Trotzdem (fett + unterstrichen) war die Staatengemeinschaft bereit, Deutschland auf die Beine zu helfen. Um sozialen Unfrieden in Europa zu vermeiden.
Wieviel mehr sollten wir das für ein befreundetes Land tun, das - halb aus eigener Schuld, halb aus viel tiefer liegenden Ursachen - in Not geraten ist!
Unter Hilfe verstehe ich aber nicht Zinszahlungen an internationale Banken, sondern Hilfe, die dem griechischen Volk zugute kommt.

@ Rex 3 @ neutral-45

Danke an Rex 3 fuer gute Argumente.

@ neutral-45
Ihre Argumentation fußt auf eine zu kurze Sicht der Dinge. Es nützt Deutschland nichts wenn Griechenland komplett zusammenbricht da ein Absatzmarkt für sehr lange Zeit wegfaellt.
Und ich bin beruhigt das Scheubele sagt „ das es nicht an den Deutschen legen soll wenn Griechenland zusammenbricht“ Da wen es zusammenbricht erleben wir einen Zusammenfall mit so viel Leid für die Bevölkerung wofür ich ich auch nicht verantwortlich seinen möchte.
Dazu kommt das die Krise nicht mit Griechenland stoppt sondern sich weiter frisst. Soll dann Portugal, Italien oder gar Frankreich auch austreten?
Ihr Vorschlag das Deutschland austritt ist ebenfalls zu kurz gedacht da wie Sie sagen wirklich eine Aufwertung stattfinden würde und dadurch die Produkte zu teuer wehren wodurch die Deutsche Wirtschaft erheblichen schaden nehmen würde.
Wir brauchen nicht weniger Europa sondern mehr Europa nur zusammen können wir die Krise überstehen.

Noch ein bisschen Kosmetik und die Euro Befürworter fallen ..

wieder darauf rein. Es ist so fast peinlich wie die Euro Befürworter an Griechenland festhalten. Die Sache ist auch mit dem zweiten Paket nicht zu kitten. Wenn Schäuble und Co so weiter machen denn setzen sie auch noch im Hinblick auf die sinkende Konjunktur die Liquidität der Republik aufs Spiel. Wir müssen wie üblich das Meiste berappen nur um noch die Kuh vom Eis zu bekommen. Das Spiel der Griechen ist aus und daran können nicht einmal mehr deutsche Steuergelder was retten. Es wird zwar ähnlich der Lehmann Pleite einen leichten überwiegend französischen Banken-Crash geben aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

@rex3

"Die Griechen wollen nicht teure Brötchen beim griechischen Bäcker kaufen wenn sie aus dem Ausland billigere bekommen und selber wenig Geld haben."

Und das Ausland freut sich darüber. Mehr als 5 Brötchen kann man nicht essen, da verkaufen wir die doch lieber.
Der Produktivitätszuwachs kann dazu genutzt werden in weniger Zeit die gleiche Menge herzustellen - also weniger Arbeitsstunden und mehr Freizeit mit der Familie - oder immer mehr herzustellen. Wir machen letzteres, weil wir (auch) dem Fernsehen glauben, dass der Besitz von mehr Geld auch glücklicher macht. Wir wollen mehrere Flachbildfernseher in 3D, iPad, iPhone, viele große Autos, Kaviar, ...
Uns ist es egal ob sich dafür Kinder in Asien bei der 10 Stunden Schicht in der Fabrik wegen mangelndem Arbeitsschutz vergiften. Das sind unsere Vorbilder und Angstgegner, die machen alles noch billiger und billiger. Das ist doch ein Vorbild für die Griechen, oder?

Wir sollten unseren Fokus wieder auf die wichtigeren Dinge richten.

@ kado - nicht richtig informiert??

Sie schreiben:
"Informiere Dich mal über ESM, innerhalb von 7 Tagen, ohne Zustimmung des Bundestages..."

Wie kommen Sie denn darauf?
Es gibt keinen ESM ohne Zustimmung des Bundestages!

Superreiche und die Reue

Das was man so mitbekommt, dass doch die reichen Staaten der EU wie ein Diktator jetzt Vorschriften machen müssen, lenkt doch eigentlich sehr von der Grundursache für all das Uebel ab: ist es nicht die Korruption und das Gewissenlose handeln und die Ausnutzung aller Optionen von Amtsträgern und Superreichen?

In meinen Augen, kann das aktuell besonders von Deutschland oder Frankreich geforderte Paket der Sparmaßnahmen nur recht sein. Ohnehin würde es mich sehr viel mehr freuen für die Leute in Griechenland, dass man die Wahren Schuldigen der aktuellen Missere an den Pranger stellt und nicht immer nur die bösen Politiker der EU.

Es ist wieder mal genau das Gleiche: der kleine Mann sitzt auf dem Trockenen, während die Reichen immer fetter werden und im Sekt baden.

Ich kanns nicht fassen

Im Endeffekt gehts hier um die Sourvärenität von Staaten selbst. Es scheint vielen wohl nicht ganz klar zu sein was hier gerade passiert.
Ich habs nie verstanden warum ein gesamtes Volk damals zugelassen hat, den Weg zum totalitären Staat einzuschlagen. Aber wir sind heute schon soweit, dass es gleich ganze Staatenbünde tun.

UNGLAUBLICH

@chgeith

mal abgesehen davon, daß Sie nicht Unrecht haben mit Ihrer Argumentation, bin ich weiterhin der Ansicht, daß wir Deutsche nicht mehr Nazies sind, die das bei jeder Aktion von den Griechen aufs Brot geschmiert bekommen. Das ist einfach dummes Gerede von der Geburtsnation der Demokratie. Und so dumm sind auch deren Politiker, die seit Jahrzehnten es nie geschafft haben, ein Staatsgebilde zu installieren, das diesen Namen auch verdient. Die Bevölkerung trug hier ihren Teil dazu bei. Und heute müssen sie zu dieser Dummheit stehen. Das können wir denen nicht auch noch abnehmen. Wo kommen wir denn sonst hin...

@AndreasM Die wichtigeren Dinge im Leben

"Der Produktivitätszuwachs kann dazu genutzt werden in weniger Zeit die gleiche Menge herzustellen - also weniger Arbeitsstunden und mehr Freizeit mit der Familie - oder immer mehr herzustellen...
Wir sollten unseren Fokus wieder auf die wichtigeren Dinge richten."

Sie haben im Prinzip ja recht.

Mit dem "Wir sollten" und "die wichtigeren Dinge" habe ich aber so meine Probleme.
Es gibt nun mal sehr unterschiedliche Überzeugungen was die "wichtigeren Dinge" sind, das sieht nicht jeder gleich. Deshalb bin ich der Meinung, dass eine demokratische Gesellschaft ein ausgewogenes Konzept aus Freiheit des Einzelnen und Regeln für alle benötigt.

Es sollte jeder selber entscheiden können was ihm wichtig ist, 60, 35 oder 20 Stunden in der Woche zu arbeiten sollte sich jeder selber überlegen können, je nach dem ob Geld oder eben Freizeit wichtiger ist.

Was aber nicht geht ist wenig arbeiten, ineffizient arbeiten und trotzdem so viel haben wollen wie die Anderen, beides geht nicht gleichzeitig

@Iniquitous

"Im Endeffekt gehts hier um die Sourvärenität von Staaten selbst.
Ich habs nie verstanden warum ein gesamtes Volk damals zugelassen hat, den Weg zum totalitären Staat einzuschlagen. Aber wir sind heute schon soweit, dass es gleich ganze Staatenbünde tun."

Das nennt sich Demokratie.
Wer glaubt es sei vernünftig den Mob entscheiden zu lassen, darf sich nicht wundern wenn unvernünftige, unlogische, dumme, inkompetente, vor allem aber niemals Zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden.

Bei uns wurde auch schon mal ein Despot demokratisch an die Macht gebracht der die halbe Welt in einen Krieg gestürzt hat.

Wir werden auch in anderen Ländern noch sehen wie ganz demokratisch die Demokratie abgewählt wird (Arabischer Frühling war dann mal).

Es hat sicher seinen Grund, dass es auf der ganzen Welt noch nie ein größeres, erfolgreiches Unternehmen gab, dass demokratisch geführt wird, nach dem Prinzip alle haben die gleiche Macht und bekommen jeweils eine Stimme.

@tarantus

sorry,sie haben nicht verstanden.
es gibt anderes sparpotential und es ist der falsche weg, im unteren sektor zu sparen.

ich jedenfalls wuerde nicht fuer 2,39 arbeiten gehen auch nicht in GR

@ Rex3

Die Griechen arbeiten nicht weniger, sogar etwas mehr.

Soweit ich weiß, gehen sie im Durchschnitt sogar später in Rente.

Die Lohnstückkosten sind wohl höher, aber dass heißt ja nicht, dass die Leute schlecht arbeiten, nur INEFFIZIENT IM ÖKONOMISCHEN Sinn d. h. sie verdienen verhältnismäßig mehr.

ABer bei dem rasanten Verfall der Reallöhne darf das ja auch nicht wundern...

@JonasundderWal

"Die Griechen arbeiten nicht weniger, sogar etwas mehr."

Gut möglich, aber entscheidend ist was am Ende heraus kommt, davon hängt ab was man sich für eine Stunde Arbeit eben kaufen kann.

"Soweit ich weiß, gehen sie im Durchschnitt sogar später in Rente."

Meines Wissens nach gilt das nur für wenige Bereiche, ich glaube bei den Landwirten und einigen Selbstständigen, bei den Staatsdienern ist das jedenfalls nicht der Fall, obwohl auch unsere nicht gerade spät in Pension gehen.

"Die Lohnstückkosten sind wohl höher, aber dass heißt ja nicht, dass die Leute schlecht arbeiten, nur INEFFIZIENT IM ÖKONOMISCHEN Sinn d. h. sie verdienen verhältnismäßig mehr."

Die Lohnstückkosten sind extrem viel höher. Was gut oder schlecht ist, darüber kann man immer streiten auch bei der Arbeit. Ineffizient ist es auf jeden Fall, das hat nichts mit "im ökonomischen Sinn" zu tun. Was am Ende bei raus kommt ist entscheidend. Wenn es wenig ist muss man eben auch mit wenig zufrieden sein.

@rex

"Es sollte jeder selber entscheiden können was ihm wichtig ist, ..."

Das ist im momentanen Wettlauf um die höchste Produktivität aber eben nicht möglich.

Wenn Politiker Schulden beschließen, um das Geld als Wahlgeschenk zu verteilen, so ist das mit der Kollektivschuld so eine Sache. Sagen Sie der 18-jährigen Arbeitslosen ins Gesicht, warum sie selbst Schuld ist.

Ich würde als Prämisse mal formulieren: Die Griechen sind im Mittel genauso gut/schlecht, genauso fleissig/faul und genauso selbstlos/gierig wie die Deutschen.

Ist es mehr als Zufall, dass es vielen von uns wirtschaftlich besser geht?

Sind wir glücklicher?

Was die "wichtigen Dinge" betrifft, so gibt es sicher unterschiedliche Überzeugungen. Für die meisten - besonders auch hier im Forum - sind das offenbar GELD und MACHT.

Dem Trieb Aussagen zu treffen wie "die faulen Griechen sollen erst mal arbeiten lernen" versuche ich immer durch Nachdenken zu begegnen. Meistens ist die Antwort komplizierter.

@gast 2

Als sogenannter Experte argumentieren Sie reichlich unsachlich, fast amateurhaft. Eine Inflationspoliruk wie sie sie vorschlagen würde das Land vollendst ruinieren.

@21:09 — altmatzi

Sind die Portugiesen minderwertiger als die Griechen?
Oder wie wollen Sie verstanden werden?
Ca. ein Dutzend Länder Europas haben geringere Mindestlöhne als Griechenland.
Die Firmen in Gr kommen mit den Löhnen nicht zurecht. Deshalb schrumpft die Wirtschaft und die Arbeitslosenzahlen steigen.
Geht es den Firmen schlecht, geht es auch den Menschen und dem Staat schlecht.

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