Kommentare

Traue keiner Statistik

Die Du nicht selbst gefälscht hast.
Das mal vorneweg.
Weiterhin sind 48 Prozent keineswegs eine Mehrheit, sondern weniger als die Hälfte.
Ausserdem ist die Tendenz abnehmend!

Also wie wäre es mit dieser Schlagzeile:

Weniger als die Hälfte der Deutschen möchte Griechenland noch helfen.

Merken Sie den Unterschied?
Und doch sind beide Sätze vollkommen richtig, nur einmal positiv und einmal negativ ausgedrückt.

Es liegt an Ihnen zu entscheiden was was ist!

Ein Konjunkturprogramm ...

wäre die einzige Hilfe. Die Subventionierung fließt zum allergrößten Teil in die Taschen der Banken, ein Skandal sondergleichen.
Bei den Griechen kommt nichts an.
Griechische Unternehmen brauchen Aufträge, dann geht es nach oben.
Trotzdem sollte Griechenland raus aus dem Euro und vielleicht auch raus aus der Eu.
Weil sie die ganze Zeit nur gelogen und betrogen haben.
Das ist nicht Schuld des einfachen Griechen? Richtig, aber dafür können wir ja nichts.

Klar wollen wir Griechenland ...

Klar wollen wir Griechenland helfen. Ein Europa, keine gemeinsame Währung, erst wenn man eine gemeinsame Wirtschafts- und Steuerpolitik hat! Es gibt nur einen der den Euro möchte und das ist die Wirtschaft aus finanziellen Gründen! Gemeinsamer Kampf gegen den Kapitalismus und Korruption! Gruss

@DerStaat

Genau genommen ist die Schlagzeile der Tagesschau falsch. Es sind mehr Menschen für eine Griechenlandhilfe als dagegen, dass impliziert aber nicht, dass es mehr als die Hälfte ist.

Die paar Prozent denen es schlicht egal sind, sind nicht dafür. Dürften also auch nicht zur positiven Seite geschlagen werden.

Ansonsten würde gelten:
Mehr als die Hälfte der Deutschen möchten Griechenland helfen und mehr als die Hälfte der Deutschen sind dagegen.

Nach allem was sich in den

Nach allem was sich in den griechischen Medien gegen Deutschland abgespielt hat, sollen sie froh sein, dass wir ein befriedetes Völkchen sind und dies nur als kindliche, unüberlegte Worte und Taten auffassen. Andere Staaten hätten längst die Diplomatie begraben.

Statistik und Befragungen

Vielleicht hinkt der Vergleich ...

Der Wienerwald hatte vor Jahren eine Kundenbefragung
durchgeführt. Es sollte ermittelt werden, ob der Kunde
bereit ist, für ein halbes Hendl aus Biohaltung etwas
mehr zu zahlen.
Aufgrund des Ergebnisses der Umfrage hatte Wienerwald
auch eine zeitlang Biohendl angeboten, jedoch war die
tatsächliche Nachfrage extrem gering, völlig anders,
als das Ergebnis der Befragung hätte vermuten lassen.
Der Verkauf von Biohendl wurde wegen mangelnder Nachfrage
eingestellt.

Das zeigt uns: es gibt immer einen Unterschied zu dem
was Leute sagen und was sie wirklich tun oder für
richtig halten.

Wie war doch die Überraschung groß, als Sarrazin
sein Buch veröffentlichte und auch die Käuferzahlen
recht hoch waren.
Da halfen die Denkverbote der Meinungsmacher auch nicht
viel, gell?

Bei der Frage der Griechenrettung macht es sicher einen
Unterschied, ob man zuvor Bilder von dem Elend der
Griechen gesehen hat, oder ob man sich rein an an die
Fakten hält.

Wünsche

Zuerst möchte ich den Deutschen helfen und unsere Lebensqualität steigern. Als ob alles bei uns in Ordnung wäre. Erst dann wenn was übrig bleibt auch Griechenland helfen.

Es wäre auch besser, wenn wir nicht gezwungen wären zu helfen. Mit EU Masche werden wir dazu gezwungen.
Noch besser wäre es wenn sich Griechenland selber helfen könnte und nicht auf Hilfen angewiesen wäre.

Eine andere interessante Frage wäre auch wie lange man denn noch helfen möchte. Wenn es bei uns auch bergab geht, dann wird nämlich kein Mensch mehr hier helfen wollen und die Griechen hinterher dafür verantwortlich gemacht.

Mehrheit der Deutschen?

es müsste heißen "Mehrheit der Deutschen, die an der Umfrage teilgenommen haben" ... haben also nur 1000 Leute teilgenommen, ist dies wohl kaum die Mehrheit der Deutschen.

@Hauke Hanson

So denkt man, wenn man nur einseitige Nachrichren ließt.
Oder aber es nicht geschafft hat diese Nachricht zu lesen: http://www.tagesschau.de/ausland/griechenlandruestung100.html

Hilfe für "Griechenland"

Ich behaupte mal, daß weit mehr als 2/3 aller Deutschen Griechenland uneingeschränkt helfen wollen würden, kämen die Milliarden denn auch bei den Griechen an. Solange diese jedoch im Sumpf der Finanzindustrie versickern, während es in G. immer mehr Arbeits-, Obdachlose und Bürger gibt, die kurz davor stehen, selbiges zu werden, weil diese eben nichts von der "Hilfe" zu sehen bekommen, kann man wohl kaum erwarten, daß jemand freudig zur "Hilfe" bereit ist. Was soll mit derlei Statistiken und Umfragen eigentlich erreicht werden? Meinungsmache? Propaganda? Tatsachenverschleierung?

mehrheit!?

nunja - 48 zu 43 ... das ist schon eine kleine mehrheit.

sicherlich geht es auch nicht um die verweigerung der hilfe, sondern auch um die frage, WAS griechenland wirklich hilft.

deutschland kann ja nicht halb europa in der art unterstützen. das hat in ostdeutschland auch schon nicht funktioniert.

griechenland muss geholfen werden - aber das WIE ist entscheidend. das land und vor allem den menschen dort muss es irgendwie ermöglicht werden in ihrer heimat vernünftig leben zu können.

mit dem sparzwang ist das aber eher nicht möglich.
es fehlt an perspektiven für griechenland - man tut so, als sei es eine industrienation wie spanien oder italien, die da mal so ein kleineres problem hat.

leider ist dem nicht so.

ich frage mich immer noch wie ein völkerbund funktionieren soll - in dem auf der einen seite hochtechnologiestandorte wie deutschland sind - und auf der anderen portugal oder griechenland.

wie bitte soll man da EINE wirtschaftpolitik finden - unmöglich!

@silub

"es müsste heißen "Mehrheit der Deutschen, die an der Umfrage teilgenommen haben" ... haben also nur 1000 Leute teilgenommen, ist dies wohl kaum die Mehrheit der Deutschen."

Jepp, demzufolge kann man auch nicht behaupten dass die Mehrheit der Deutschen:

a) den Atomausstieg will, oder

b) gegen Kriegseinsätze ist, oder

c) verlangt dass Wulff endlich Konsequenzen zieht

Und die aktuelle Wahlprognose der FDP von 2% ist auch völliger Unfug da ja nicht nur die 1000 befragten Bürger wählen gehen dürfen.

Niemand ist gezwungen repräsentativen Umfragen zu glauben, aber dann sollte man auch konsequent jede von ihnen Bemängeln und nicht nur die nehmen bei denen es gerade in den Kram passt.

Wo hat man denn diese Umfrage

Wo hat man denn diese Umfrage gemacht? Im Bankenviertel?

Wieder einmal: Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren

Wer waren denn die Nutznießer? Wohin haben sie das Geld gebracht? Warum zieht man diese nicht endlich zur Verantwortung?

Nein, es nicht richtig, dass wieder andere zahlen müssen um wieder anderen zu noch mehr Reichtum zu verhelfen.

deutschland hilft nicht griechenland

deutschland hilft der finanzwirtschaft und vor allem sich selbst.

die milliarden kommen doch nur, damit die griechen ihre zinsen zahlen können und nicht bankrott gehen und damit die eurozone auseinanderfällt.

ich denke, das deutsche volk will dem griechischen helfen - uneingeschränkt.
ABER: momentan wird nur den banken geholfen.... denn diese beschwören ja die große wirtschaftskrise, wenn ihre kredite nicht bedient werden.

es gilt zu unterscheiden - was hilft dem griechischen volk und was hilft den banken - also auch deutschland und vor allem den spitzenverdienern.

was momentan in griechenland abgeht spottet jeder beschreibung... das volk blutet - dabei soll doch gerade dem geholfen werden... wie immer wieder behauptet wird.

Stimmt doch

Viele Deutschen möchten die Griechen helfen. Der Griechische Staat hat genügend Mögligkeiten sich selbst zu helfen. Wenn erst mal alle Steuern eingetrieben werden und auch die Reichen zur Kasse gebeten werden. Der leidtragende ist der kleine Arbeiter oder Rentner. Der bedarf unsere Hilfe.

Ohne Hintergedanken?

Bzgl.:
"Ich behaupte mal, daß weit mehr als 2/3 aller Deutschen Griechenland uneingeschränkt helfen wollen würden, kämen die Milliarden denn auch bei den Griechen an. Solange diese jedoch im Sumpf der Finanzindustrie versickern"

Dito.

Unabhängig davon, ob man das jetzt als gut oder schlecht beurteilt: eine Hilfsbereitschaft rein aus sozialer Verantwortung und ohne Hintergedanken entspricht nicht dem Handlungsmuster unserer Kanzlerin.

Die Banken sind dran..

1. Fakt: In der Krise hat D den Banken geholfen. 2. Fakt: Die Banken sind mit verantwortlich ob ein Schuldner überschuldet ist oder nicht. 3. Aus der "Bringschuld" aus Fakt1 und der "Mitschuld" aus Fakt2 ergibt sich die Notwendigkeit diese Herrschaften demonstrativ zu verpflichten: Die Bankenl übernehmen im selben Verhältnis alle Schulden wie diesen in der Krise geholfen worden ist. Das Ergebnis wäre ein Befreiungsschlag für die G's. Aufbauhilfe a la Marschelplan kann anschließend die EU übernehmes. Bedingung: G präsentiert einen Haushaltsentwurf nur mit ökonomischen & sozialen Zielen - schwachsinnige Militärinvestitionen komplett ausfallen lassend.

Knapp die Hälfte ist für

Knapp die Hälfte ist für Griechenlandhilfe... Dann soll doch bitte diese knappe Hälfte ihr Erspartes nach Griechenland schicken! Welches Land wird als nächstes die Hand ausstrecken?
Bankrotte Länder gibt es in der EU genug. So kann es nicht funktionieren wenn ein drittel der Mitgliedstaaten aus eigener Kraft nichts zustande bringt. Und das nicht etwa weil sie nicht können, sondern weil die Regierungen kriminell inkompetent, machtbesessen und korrupt sind. Und das soll jetzt noch mit 130.000.000.000 Euro unterstützt werden? Auf Zusage vager Reformvorhaben? Sind wir wirklich so blöd? Mir wird schwindelig.

Die Frage macht die Antwort

Hätte man gefragt, wieviel der befragte hilfreiche Bürger denn prozentual von seinem Einkommen als dauerhafte Transferleistung für Griechenland (Griechenland-Soli) einzusetzen gedenkt und dann die Frage um Portugal erweitert, wäre die Umfrage wohl gescheitert.

Vielleicht wurde ja auch beim Karnevalsumzug angerufen?

Oder man fragt: Empfehlen Sie einen Staatsbankrott Griechenlands, wobei Deutschland aus den 130 Mrd. Hilfspaket-1 22,4 Mrd. verliert und sofort auf seine Bürger umlegt?

Die unabdingbar notwendige Hilfe für Griechenland in einer historisch entscheidenden Situation ist eher keine emotionale Frage nach Hilfe für die Armen. Aber nicht einmal deutsche Gewerkschaften konnten/können sich solidarisch positionieren als der Sparwahn begann. Und die Linken waren solidarisch mit den gr. Eliten, die sie entschädigen wollten, sogar per Eurobonds zu Lasten dt. Arbeitnehmer.

Für aufgeklärte Bürgerantworten bedarf es klarer Konzepte und eines entsprechend aufgeklärten Antwort-Bürgers.

Bezüglich repräsentativen Umfragen

Wie kommen hier eigentlich immer Leute drauf, dass die nicht stimmen, mit der Begründung "aber ich kenn niemanden...!". Gehen sie mal ins Stadion von Dynamo Dresden und machen da eine Parteienumfrage! Da kommt auch was anderes raus. Und wenn sie 2000 Ultras befragen, dann heißt es nicht, dass ihre Umfrage besser ist.
Nein die repräsentativen Umfragen haben sehr wissenschaftlichen Charakter, das zeigt sich auch in der hohen Kontinuität in den Parteienumfragen. Da rutscht selten mehr als 2% hin und her.
Also wenn sie grad mal wieder von ihren Stammtisch kommen, wo alle gegen Griechenland gewettert haben, dann denken sie mal dran, dass vielleicht einige Leute solodarischer eingestellt sind. Ich bin zum Beispiel für die Unterstützung Griechenlands! Und in meinen Bekanntenkreis gibt es sehr viele, die sich für Wulff aussprechen!
Aber warum sollte man in so einem bescheuerten Forum auch posten, wenn man für etwas ist, wenn man dann nur von anderen runtergemacht wird?

Hilfe für Griechenland !

Griechenland ist ein Land in Europa und wird es immer bleiben.
Ich bin oft in Griechenland und finde das die "Griechen"
ein freundliches und mittlerweile Fleißiges Volk sind.
Remember: Die Krise ist nicht vom Volk ausgegangen,sondern von korrupten Politikern- Superreichen- Wirtschaft und Banken.

Es handelt sich um "Menschen" die unsere Hilfe brauchen.

Nach dem 2. Welt-Krieg hat uns auch die USA geholfen . Wir hatten weder Geld noch waren wir Human in den Augen anderer Staaten.Trotzdem wurde uns geholfen.Das sollten wir niemals vergessen bevor man über andere Völker urteilt.

@ Torge & Der Staat

@ Torge: Sie haben Recht:
Die Mehrheit der Deutschen will Griechenland nicht helfen und die Überschrift von Tagesschau ist (mal wieder bewusst) falsch!
Denn um helfen zu wollen, muss man eine Meinung in diese Richtung haben und das sind eben nur 48% und nicht die Mehrheit.
Im Gegenteil: die Mehrheit kann nicht den Entschluss fassen zu helfen, nämlich die die explizit dagegen sind und die sich nicht entscheiden können (52%).
Richtiger wäre es daher gewesen zu sagen: Mehr als die Hälfte ist nicht dafür Griechenland zu helfen.
Oder wenn man nicht den Wortverdreherei spielen will dann sagt man einfach das Offensichtliche: Die Deutschen sind in der Frage gespalten.

Aber das ist wieder ein prima Beispiel, dass die Öffentlich-Rechtlichen eben doch eine ganz klare Agenda haben.
Wes Brot ich ess, des Lied ich sind: das der politischen Vertreter der multinationalen Konzerne (inclusive der Banken natürlich).

Selbstverständlich müssen wir

Selbstverständlich müssen wir Griechenland in dieser schlimmen Situation helfen. Die Normal-Bürger, die jetzt unter der Sparpolitik der EU leiden müssen - haben keine Schuld an dieser Krise!! Sollen doch die verdammten Börsenmakler und Spekulanten für alles aufkommen.... Ich persönlich wäre bereit einen Solidaritätszuschlag für Griechenland zu bezahlen. Wir sind doch eine EU und eine Gemeinschaft. Auch unsere Deutschen Besitzstandspolitiker haben dies noch nicht realisiert... sie denken immer nur an sich - niemals an díe Solidargemeinschaft. Als es uns schlecht ging, hat die ganze Welt geholfen, aber wir sind heute zu egoistisch auch nur ansatzweise zu helfen. Wer sind eigentlich Herr Schäuble, Frau Merkel und Herr Sarkozy?? Vielleicht die Götter vom Olymp?

Nochmals, ich wäre bereit (mit meinen bescheidenen Mitteln) Griechenland zu helfen!

ort

die frage mal vielleicht nicht auf den shoppingmeilen stellen,sondern vor der tür einer arge.
wär aber wahrscheinlich nicht populär genug.

Tacheles

Um das klarzustellen: Niemand möchte, dass es den Griechen schlecht geht!

Aber die geplanten Milliardenhilfen helfen nur den Banken, sonst niemand.

Von den bisher überwiesenen 78 Milliarden Euro sind 75 Milliarden an die Gläubiger zurückgeflossen.

Das Sperrkonto, welches Herr Schäuble anstrebt, soll sicherstellen, dass sich dies auch nicht ändert.

Griechenland kann nur noch über einen Schuldenschnitt in Verbindung mit nachhaltigen Investitionen geholfen werden, anders nicht.

Dort scheint immer die Sonne und es geht immer ein Wind. Warum können Investoren Griechenland nicht zum "Kraftwerk Europas" machen? Damit wäre allen geholfen, vor allem den Griechen!

Griechenland benötigt keine Finanzhilfe sondern einen

Marshall-Plan. Ein sinnbefreites helfen mit Geld um die im eigenen Land sitzenden Banken die wiederrum anderen Banken das Geld für die Griechenlandschulden aus den hiesiegen Fonds und Lebensversicherungen u. ähnl. Quellen zur Verfügung gestellt haben weiterhin zu subventionieren ist jedenfalls zweifelsohne die falsche Lösung. Genauso ist es nicht die richtige Lösung der griechischen Durchschnittsbevölkerung den Hahn zuzudrehen und sie völliger Enteignung zu unterwerfen.
Es ist schon ziemlich übel das Griechenland von uns zu Militärgeschäften gezwungen wird die es sich eigentl. nicht leisten kann. Wenn dann auch den Ärmsten des Landes jegliche Grundlage entzogen wird dann ist das nicht mit der gebotenen Kameradschaft zu vereinbaren.
Nicht jedoch kann es angehen das es 14 Monatsgehälter gibt etc., Griechenland benötigt dringend Reformen die von dem ganzen Volk getragen werden können. Ein ordentl. Steuerrecht und eine wirkl. straffe Organisation der öffentl. Hand.

Irgendwie finde ich das...

...ein wenig befremdlich, wenn die Griechen auf öffentlichen Plätzen die deutsche Flagge verbrennen und Frau Merkel auf Porträts mit Adolf Hitler vergleichen. Ist das nur griechische Dummheit oder die Meinung der Mehrheit? Die Griechen halten die Hand auf und wollen immer nur haben. Wenn man dann aber liest, daß beispielsweise Rentenzahlungen für bereits Verstorbene weiterhin gezahlt wurden frage ich mich, wo ist das Geld denn hingegangen und warum hat es niemanden interessiert?

Ursachen

Die je nach parteipolitischer Orientierung gefärbte Darstellung "Schuldiger" dieser Krise sollte sich nun auch mal erledigen. Sicher ist die griechische Regierung nach deutschen Maßstäben unfähig, sicher haben Banken Eigeninteressen, die problematisch sind, aber die Ursachen dieser Krise in Griechenland, so vielfältig sie auch sind, basieren doch wesentlich auf den Folgen der Einführung des Euro. Diese Folgen, gültig auch für andere Südländer, ergaben doch wesentlich sinkende Zinslasten, die genutzt wurden, um für gleiche Zinszahlungen entsprechend mehr Fremdmittel aufzunehmen. Diese direkte Folge der Euroeinführung war ein riesiges Konjunkturprogramm für diese Länder, die hohe Zinsen gewöhnt waren und nun bei gleicher Belastung des Haushalts erhebliche Fremdmittel aufnehmen konnten, vermeintlich ohne nachteilige Folgen. Vorteile hatten diese Länder dadurch in enormem Ausmaß, nicht nur Regierungen und Banken. Angesagt ist jetzt die Rücknahme dieser Vorteile.

Ich will auch helfen :)

Und zwar damit, das man das Rentenalter von derzeit 55 auch sofort auf 67 anhebt !Ähm , eigentlich bei den Griechen bis auf 75 Jahre schließlich müssen die ja auch irgend wie wieder Ihre Schulden abbezahlen können.

Selbstverständlich

wollen wir Griechenland helfen.
Aber nicht bedingungslos.
Es kann nicht sein, dass der europäische Steuerzahler die Gelder aufbringt, die von den reichen Griechen nicht gezahlt werden wollen.
Im Moment werden 300 Mio gesucht. Gleichzeitig gibt es von den Top100 gr. Steuerbetrügern 15Mrd Steuerschulden.
Einrücken, pfänden! Wo ist das Problem?

Es ist die Führungsschicht, die sich in Athen ändern muss. Und wenn das griechische Volk nicht in der Lage ist, dieser Führung Dampf zu machen, dann sehe ich überhaupt keinen Grund, wieso WIR zusätzliche Schulden machen sollen, damit in Athen der Betrug vom eigenen Volk auf uns ausgeweitet werden kann.

Unzulässige Beeinflussung.

Ich frage mich, ob "Soll Griechenland weiter unterstützt werden?" wirklich die original Fragestellung war. Sie ist schwammig formuliert und suggeriert mit dem Wort "Unterstützung" eine ethische Verpflichtung. In meinen Augen ist diese Formulierung eine unzulässige Beeinflussung der Befragten. Die Parteienerhebung mag repräsentativ sein, diese Wischiwaschi-frage ist es nicht.

Interessant

Wow, wieder gehöre ich zur Minderheit

kriegsgeschrei

Viele Kommentare in diesem und vielen anderen Foren zur "Griechenlandfrage" zeigen mir, wie wichtig die die Idee der europäischen Einigung war und nach wie vor ist. Die Rhetorik der Gegner einer solidarischen Hilfe ist durchaus als kriegerisch zu bezeichnen, und das zeigt, wie dünn die zivilisatorische Kruste ist. Ich möchte mal behaupten, daß sich eine durchaus starke Minderheit in diesem Lande derart verhetzen läßt, daß sie im Bewußtsein der moralischen Überlegenheit ("lügen und betrügen""immer nur Hand aufhalten" "selbst schuld" etc) Handlungen gegenüber Griechenland gutheißen würde, die dieses Land jeglicher Souveränität und Würde beraubt. Und dann ist es bis zum Einsatz des Militärs nur noch ein kleiner Schritt.
Weit hergeholt? Ich glaube nicht.
Wir brauchen mehr Europa, nicht weniger!
Und der Euro ist auch nicht das Problem, ansonsten bräuchte die Stadt Berlin (z.B.) auch eine eigene Währung, denn sie kann wirtschaftlich schon lange mit den Boomregionen nicht mehr mithalten.

Frage falsch gestellt

Wer so allgemein fragt, bekommt auch eine allgemeine Antwort. Und erst recht, wenn es nicht um das eigene Geld geht.

Sinnvoller wären Fragen gewesen:
Mit wieviel Euro werden Sie Griechenland unterstützen?

oder:
Welche Steuern sollen für die Griechenlandhilfe erhöht werden?

oder:
Soll das Kindergeld zugunsten der Griechenlandhilfe abgeschafft werden?

oder, oder, oder, ...
Irgendwo muss das Geld für die Griechenlandhilfe ja herkommen. Ich habe den Eindruck dass diese Frage viel zu wenig diskutiert wird.

Interessant das Zahlen unter

Interessant das Zahlen unter 50 % als Mehrheit angesehen werden...
Was ist den das für ein Rechtsverständnis?
Nebenbei wir Griechenland momentan nicht geholfen...Es wird zum Billiglohnland transformiert....
Und zwar auf eine Art die Absicht vermuten lässt.

Ich kenne keinen von dieser Mehrheit

Hoffentlich ist den edlen Unterstützern der Transferunion auch bewusst, was das in Konsequenz für sie selber bedeutet. Ich schätze, dass viele die Milliardenspenden an Griechenland für eine abstrakte Angelegenheit halten, weil wir in Deutschland bislang keine negativen Folgen gespürt haben.

Wenn Mutti erstmal die Mwst. oder andere Steuern weiter anhebt oder Ausgaben im Inland streicht, könnte die Meinung über die Griechenland-Hilfen schon anders ausfallen.

kriegsgeschrei @fathaland slim

Der Stand der Dinge sieht ein wenig anders aus, als Sie es befürchten. Man muss mal festhalten, dass Deutschland die Kohle rüberschiebt ohne die kleinste Hoffnung, das Geld jemals wiederzusehen oder dass in Griechenland dadurch eine Besserung eintritt.

Wer hingegen aggresiv auftritt, ist die griechische Seite. Da wird nicht gebeten sondern massiv gefordert. Man möge sich mal vorstellen, was in Griechenland los wäre, wenn in Deutschland griechische Flaggen öffentlich verbrannt würden.

Grichenland

Wenn wir doch nur den Griechen helfen würden und den sogenannten Marshallplan neu auflegen würden anstatt einen Rettungsschirm für die Banken zu errichten.
Die Banken sind mir nämlich total egal und die Angst das das System zusammenbrechen könnte teile ich nicht.
Soll das Finanzsystem doch kollabieren, ich nehme sogar die große Weltwirtschaftskrise in kauf, wenn wir als Menschheit etwas daraus lernen würden und ein gerechteres wirtschaften und ein demokratischeres, menschenwürdiges Wirtschafts- und Politiksystem etablieren würden.
Der Mensch als solches ist leider nur nicht lernfähig und des wegen Retten wir jetzt das alte und morsche, das Bankensystem und nicht die Griechen!

Ein Mensch, der nichts mehr zu verlieren hat

ist zu allem fähig und das sollten sich die hier so rumkrakelenden Forums-User mal zu Bewusstsein führen. Oder glauben die Herrschaften etwa, dass Sie bei einem europäischen Flächenbrand verschont bleiben? Nein! Aber erstmal Pöbeln und dann (wenn es an ihr Eingemachtes geht) zeter und mordio rufen...

Europa

ja ohne Bedingungen, ohne Platon und Andere kein Euro, keine Kultur, Europa ist mehr als eine Währung.. oder---

Darstellung: