Ihre Meinung zu: Zukunft der Rente in der EU: Gleichmacherei oder Chancengleichheit?

16. Februar 2012 - 4:39 Uhr

Die EU-Kommission möchte die Renten in Europa sicher und gerecht machen und deswegen einen gemeinsamen Rahmen setzen. Dazu macht die Kommission heute Vorschläge. Doch schon gibt es Streit: Es geht vor allem um die deutsche Betriebsrente.

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Kommentare

Was wäre die EU-Kommission auf dem Grund des Meeres?

ein guter Anfang!
Nach Gurkenkrümmung, Duschkopfdurchfluss und demnächst Wohnzimmertemperaturen, fällt den Jungs bald nichts mehr ein, was ihr Dasein in Brüssel rechtfertigen würde.
Kein Mensch braucht die Brüsseler Oberlehrer - nur Kosten und kein Nutzen.

Da würden die Griechen mehr Rente als Lohn erhalten

Natürlich handelt es sich um Gleichmacherei. Das ganze Euro-Ding steht kurz vor dem Aus, und daran sind nicht die Griechen schuld.

Denn mal ehrlich: Länder, die nicht über equitative Wirtschaftskraft verfügen, können einfach nicht die gleichen Defizitvorgaben erfüllen.

Warum wird Griechenland gerettet? Doch wohl nicht wegen der Griechen! Es wird gerettet, damit europäische Banken nicht pleite gehen.

Dass damit Griechen auf den Strassen sitzen, Hunger leiden, nicht mehr zum Arzt gehen können, kein Auto mehr fahren können, und vielleicht von Hilfsorganisationen ernährt werden, ist Sarkozy und Merkel egal.

In anderen Ländern gibt es kein soziales Netz wie hier in Deutschland. Stellen Sie sich mal vor, dass Ihnen von heute auf morgen Ihr Gehalt um 50% gekürzt wird. Wenn es vorher schon nicht ging, weil man nur 600-800 € verdiente, was sollen die Griechen denn jetzt machen? Auswandern?

In Spanien und Griechenland genauso. Für die Banken wird gesorgt, ABER WO BLEIBEN DIE MENSCHEN?

Na klar >>>

da sieht man doch woher wieder der Wind weht:

"Es gehe darum, es Anbietern zu erleichtern, Rentenprodukte in ganz Europa anzubieten. Das bedeute Wahlfreiheit für Verbraucher."

Toll wieder mal zu sehen für wen die EU tatsächlcih installiert wurde ...

Rentenprodukte ?

Die einzigen, die an Rentenprodukten interessiert sind, sind Versicherungskonzerne.
Der Arbeitnehmer will einfach nur eine Rente, von der er später auch leben kann.

So sehr sich die Politiker auch unter dem Druck der Lobbyisten verbiegen, der Staat kommt aus der Verpflichtung nicht heraus, am Ende des Lebens für eine Grundsicherung zu sorgen.
Da hilft auch ein teurer und subventionierter Unfug wie Riester nicht, mit dem sich der Staat quasi teilweise selbst versichert.

Private Lösungen sind völliger Unfug, weil jeder Euro Gewinn der Konzerne ein Euro weniger für den Rentner bedeutet.

Wenn die EU jetzt "Alternativen und Ergänzungen" auch noch fördern will, klingt das eher nach einem Subventionsprogramm für die Wirtschaft (durch niedrigere Rentenbeiträge) und die Versicherungen.

Außerdem dürfte das Wort "Betriebstreue" durch die politisch gewollte Leiharbeit bald aus dem aktiven Sprachschatz verschwunden sein, wie auch die Betriebsrente.

Diese EU-Alternativen sind keine.

Wer bekommt denn in Deutschland eine

Betriebsrente!
Ja richtig, die Wenigsten und nur noch die, die auch noch gute alte Arbeitsverträge besitzen, der Rest schaut in die Röhre!

Es ist eine Illusion Vieler, das sich die nachfolgende Generation die Bevormundung und Schlechterstellung auf Dauer gefallen läßt.
Kinderlose und Menschen mit erheblichen verbrieften Rechten, werden ihr blaues Wunder erleben, wenn keine Kompromisse gefunden werden!

Aber der Lösungsansatz solcher Streitigkeiten ist näher als Viele glauben. Wenn das globale Finanzsystem gegen die Wand gefahren ist (es werden ja keine echten Lösungen für die Finanzsystemproblematik gesucht und installiert) hat sich auch die deutsche Betriebsrentenproblematik und alle staatlich garantierten Vorsorgeprogramme von heut auf morgen praktisch erledigt. Das theoretische Geplänkel danach ist nur Makulatur.

Es ist Zeit zu erkennen, das Privat eben nach der Gemeinschaft kommt und diese ergänzt und nicht umgekehrt! Individual geht nur, in einer definierten Gemeinschaft!

Moment einmal! Michel Barnier ???

.
.
Da stimmt doch irgend etwas nicht. Michel Barnier ist auch ein Verfechter von ACTA. Ist das EU-Parlament durchsetzt von Lobbyisten, die die Bürger aussaugen wollen? Der Sache sollte man doch vielleicht einmal auf den Grund gehen.
Es fehlt ein Eu-watch.

EU-"Ausschuss"

Die EU hätte theoretisch alle erforderlichen Mittel, um eine Verbesserung für alle in ihr lebenden Menschen zu erreichen, außer den notwendigen Fähigkeiten dazu.

Die Politiker sorgen sich?

Aber ganz sicher nicht um ihre Diäten und Pensionen.

Es gibt im Prinzip nur eine Alternative

My home is my castle

Mein Haus ist meine Festung.

Klein, fein, stabil, gegen Wind und Wetter geschützt, gegen Flut und Vandalismus.
Als Passiv- oder Null-energiehaus gebaut, klein genug dass es unter die Hartz IV-Erlaubnis fällt, und nicht verramscht werden muß.

Also auf in die neuen Bundesländer, wo es noch Land gibt, und kleine verfallene Hütten, die man aufpäppeln kann.

Dringend notwendig

Ich habe 11 Jahre bei Bosch gearbeitet und dann die Firma verlassen. Es hieß immer, dass Betriebsrenten nach 10 Jahren nicht mehr verfallen (während meiner Beschäftigung wurde die Grenze auf 5 Jahre reduziert). Als ich gegangen bin, wurde mein Betriebsrentenanspruch um ca. 15.000 Euro gekürzt. Eine logische Erklärung konnte mir niemand geben.
Ja bitte, räumt dringend mit der Willkür auf und paßt das System an aktuelle Lebensumstände an.

Ich fühle mich belogen und betrogen,

zuerst von diesem Rechtsbeuger Kohl und jetzt von seiner ehemaligen Bundesumweltministerin, die Asse läßt grüßen.
Der von denen geleistete Eid beinhaltet u.a. ...zum Wohl des Deutschen Volkes und zum Wohl des Volkes hätte Kohl in Erzwingungshaft gehört, warum ist das nie geschehen?

Das mit den Betriebsrenten ist doch mehr als lächerlich,

es bekommen doch nur meist die heutigen Rentner überhaupt noch Betriebsrenten. Die großen Firmen haben doch ihre Betriebsrenten seit den Jahren 2004 bis 2006 für Neueingestellte eh schon eingefroren. Die nächst Rentengeneration wird also über keine Betriebsrenten im klassischen Sinne mehr verfügen.
Wer heute neu eingestellt wird, bekommt ohnehin nur einen befristeten Arbeitsvertrag, der so lange verlängert wird, wie es gesetzlich zulässig ist. Übernommen wird der Zeitarbeiter in den seltensten Fällen. Betriebsrente auf Grund von Zeitverträgen? In welcher Realität leben eigentlich unsere Politiker?
Ich habe die ganze EU nur noch satt.

Es gibt einen

Es gibt einen Generationsvertrag für Renten, warum nicht auch für Pensionen ?
Wenn, wie die Politik uns weismachen will, die deutsche Wirtschaft brummt, kommt genügend Geld in die Rentenkasse.
Andererseits bin ich es leid, ständig über Renten zu hören und zu lesen. Renten sind in Griechenland nicht das Problem, sondern Pensionen. Diese Diskussion ist in Deutschland längst überfällig und wird uns noch einholen - oder wie ist es erklärbar, dass ein Angestellter in guter Position mit seiner gesetzlichen Rente gedeckelt wird und er privat vorsorgen muss, Beamte sich aber über ihre Altersversorgung keine Gedanken machen müssen (>70% des letzten Gehaltes).
Nun werden Beführworter sagen, die Pension ist eine Weiterführung des Gehaltes - warum eigentlich ?
Das ganze Pensionssystem ist so marode und, wenn wie in NRW Abgeordnete die Frechheit besitzen eine üppige Vergütungserhöhung wegen eigener Altersvorsorge zu beschliessen, ist das schon Raffgier.

weiterer betrug geplant ?

man hat vor jahrzehnten den arbeitnehmern von der politik zu direktversicherungen geraten. demnach wurde den arbeitnehmern vom bruttogehalt ein teil auf diese versicherungen eingezahlt.
nach jahrzehnten dieser reklame hat man vor einigen jahren nun die "ernte" eingefahren, indem man auf jahrzehnte rückwirkend nun nach fälligkeit der selbstbezahlten versicherung nun krankenversicherungsbeiträge zahlen muss.
die verhandlung zu diesem vertrauensbruch führte vor einigen jahren frau ulla schmid zusammen mit herrn seehofer. alle auf diese art versicherten wurden somit nach jahrzehnten der einzahlung zur kasse gebeten, obwohl vorher alles anderst verprochen wurde.
das nennt man im wahrsten sinne vollendeten betrug!
was soll man solchen leuten noch glauben ?

@alter simpel

Sic est. Volle Zustimmung.

@pnovella

Griechenlands größter Rentenfonds hat im vergangenen Jahrzehnt bis zu acht Milliarden Euro an Tote überwiesen.

Wenn die griechischen "Aufsichtsbehörden" mal mit ihrer Arbeit beginnen würden, den massiven Sozialbetrug aufklären und diese rechtswidrig gezahlten Gelder zwangseintreiben, sollten die Renten dort nicht das Problem sein.

immer die gleiche Leier!

eine Umlagenfinanzierte Rente funktioniert nur dann, wenn sich alle daran beteiligen. Und zwar ohne Bemessungsobergrenze. Alle Einnahmen sollten berücksichtigt werden, sei es Mieteinnahmen oder Gewinne aus Aktien und Spekulationen. Eine Rentenkasse und alle zahlen ein, sagen wir mal 4%. Und dann hat jeder einen Anspruch auf MAXIMAL sagen wir mal das, was heute z.B. 2000€ darstellen. Und alles ist bestens.

Aber nein, stattdessen zahlt in die Umlagenfinanzierte Rentenkasse nur noch derjenige, der sich mit seinem Gehalt grad so über Wasser halten kann.

Dafür aber keine Beamten, Politiker, Selbstständige, Ärzte, Architekten, Besserverdiener nur bis zum Bemessungshöchstsatz und und und. Merkt ihr was?

Ticken die Bürokraten noch richtig?

Eine betriebliche Rente ist die freiwillige Leistung einer Firma. Derzeit ist dies generell in jedem EU-Land und dort in jeder Firma, die eine Betriebsrente anbietet anders geregelt. Natürlich ist es im Prinzip möglich, hier mit gesetzgeberischen Mitteln einzugreifen. Nur sollten die Amtsschimmel und -rappen auch mal überlegen, wer das Geld effektiv erwirtschaftet.
Je mehr bürokratische Hürden für Firmen und ihre Konzessionen aufgebaut werden, desto weniger Leistungen werden dann noch erbracht. Wenn ein AG die Rücklagen, die er für Betriebsrenten bildet, zu speziell veranlagen muß, kann es geschehen, dass er sie auslaufen lässt … D.h. derzeit berechtigte Empfänger bekommen noch ihre Rente – Folgegenerationen haben dann eben Pech gehabt, weil er seine erwirtschafteten Gewinne anders investiert … :-)
Dann haben die Amtsgäule zwar gezeigt, dass sie einen sprichwörtlich dicken Kopf haben – aber Luftballons und -nummern können auch recht dick sein … :-)

Vereinheitlichung

Es ist bei einer europäischen Vereinheitlichung klar,
dass manche geben und manche nehmen,
alles wird ausbalanziert,
die unterschiedlichen Mentalitäten,
z.Bsp.
die wahre Wertschätzung älterer Leute in manchen Ländern,
die bleibt aussen vor,
und das wird Ärger geben,
vor allem,
wenn man sich von liebgewonnenen Klischees verabschieden muss,
so wie:
in südlichen Ländern stimmt der Familienzusammenhalt,
oder
in Deutschland haben die Arbeitgeber ein größeres soziales Verantwortungsbewusstsein alös anderswo
usw usw

Michel Barnier

Ich kenne diesen Mann in der EU-Kommission nicht und ich nehme an, die meisten der Leser auch nicht. Eines weiß ich aber über ihn. Er ist in der Rente nicht solidarisch versichert. D.h. er bekommt später mal eine sogenannte Pension als Beamter und die ist sicher sehr großzügig bemessen.
Ich sehe nur die Absicht der Politik, nun auch in den Betriebsrenten rumzupfuschen um auch davon selbst mit zu profitieren. Es reicht wohl noch nicht, dass bei Pensionen und nicht solidarisch versicherten Personen wie Rechtsanwälte, Richter, Privat Versicherte und einige mehr, vor allem der Renteneinzahler der solidarisch versichten Rentner und Rentenbeitragszahler mit zur Finanzierung herangezogen wird.

Ihr guten, aber höchst

Ihr guten, aber höchst unklugen Deutschen! Wie gebt ihr so der Hydra nach, zu wählen den Diener, der mit eigenmächtigem Soll (er nur Trompet und Klang des Ungeheuers), frech euern Strom in sumpfigen Teich will leiten und eure Macht auf sich. - Hat er Gewalt, neigt euch als blödgesinnt; wenn keine, weckt die Langmut, die Gefahr bringt. Seid ihr weise, gleicht nicht gemeinen Toren; seid ihr's nicht, legt ihnen Polster hin. Beim Himmel! Beschimpft wird so Deutschland, und mein Herz weint, zu sehn, wie, wenn zwei Mächte sich erheben und keine herrscht, Verderben, ungesäumt, dringt in die Lücke zwischen beid und stürzt die eine durch die andre. Die Taten sprechen, was Worte sagen möchten: „Wir verlangten's, wir sind die Kommission; und sie, recht furchtsam, sie gaben, was wir heischten.“ So erniedern wir unseres Landes Ansehen, sind schuld, daß der Bürokratenpöbel Furcht unsre Sorgfalt schilt. Dies bricht dereinst die Schranken Europas und läßt die Krähen hinein, daß sie die Adler hacken.

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