Kommentare

Interessant !

- "Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresende 2011 wie erwartet geschrumpft"
- Einnahmen der Städte und Gemeinden "sprudeln"
- Krankenkassen-Überschüsse

Im Zusammenhang gesehen sehr interessant !

Da wäre es doch besser, wenn die Macht der Banken schrumpfte!

Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Gut, aber eigentlich wären jetzt Details interessant.
Hieß es doch mal platt "Wenns der Wirtschaft guzt geht, gehts unbs allen gut." Eine Lachnummer, denn Exportweltmeister Deutschland müßte danach einen immer besseren Lebensstandard und immer bessere Sozialleistungen für seine Bürger bereit halten. Das Gegenteil ist aber der Fall. Wir nehmen immer geringere Reallöhne in kauf und der Abbau von Sozialleistungen, Rentenkürzung auf dem Weg der Verschiebung des Eintrittsalters sind die Realität. Bankverluste dagegen werden sozialisiert. Die Umverteilung des Reichtums von unten nach oben ist in vollem Gange und fast alle machen mit - nicht nur die FDP!

Oder gibt es neue bedeutende Tarifverhandlungen, für deren Atmosphäre man gerade ein paar ein paar schlechte Zahlen in den Medien präsentieren will? Die finden sich übrigens immer!

Rösler ist merkwürdig antizyklisch in seinem Wachstumsjubel

Da hat Herr Rösler in schöner XXL-Tradition von Herrn Brüderle jüngst noch monatelang den BIP-Aufschwung auf die Säulen Export und innere Nachfrage gehoben - und nun die statistische Wahrheit.

Export und Import bremsten sogar das Wachstum und die private Nachfrage - naja der Weihnachtsmann hat weniger schwer geschleppt. Trotz Angstkäufen wg. Inflationsgefahr.

Aber schon kommt die jüngste ZEW-Umfrage. Die befragten Manager haben das 1. Halbjahr - im Gegensatz zum Arzt Rösler- abgeschrieben, versprechen aber Licht am Ende des Tunnels, wenn..., ja wenn die Eurokrise nicht zum Spielverderber wird. Immerhin gehen 40% der Exporte nach Euroland. Das boomt bekanntlich an seiner Südflanke, genau wie Frankreich.

Oder waren das die Arbeitslosenzahlen? Die haben ja jetzt Zeit zum Einkaufen und werden die Fahne jetzt hochhalten. Für Europas Wachstum.
Hellau!

Tempo-Taschentücher

Lieber Herr Rösler,
ich weine auch jeden Monat, wenn meine Frau ihre Tage bekommt. Deshalb verstehe ich sehr gut, wie betroffen Sie sind, dass die Wirtschaft immer wieder einen Abschwung erfährt. Diesen betrüblichen Zustand kennt allerdings jeder Junkie: wenn der Stoff alle ist, kommt der Katzenjammer. Die Wirtschaft braucht eben immer und immer wieder Geld, um zu florieren. Die alte Auffassung, dass die Wirtschaft selbst etwas erwirschaften soll, galt nur als Kontrast zum Kommunismus. Da dieser nun tot ist, kann auch unsere Wirtschaft nur Werte vernichten.

Aus tiefstem Mitgefühl habe ich per DHL eine Großpackung Tempo-Taschentücher an Sie abgeschickt. wenn Sie sich nun mit Wirtschaftsbossen nun zusammenkommen, machen Sie es mal ganz anders! Weinen Sie gemeinsam!

@ Nutzer

Finde ich auch. Noch interessanter ist, dass so was vermeldet wird wo gerade viele Tarifverhandlungen anstehen und einen kräftigen Schluck aus der Pulle für die Arbeitnehmer sogar von von der Leyen angemahnt wurde.
Die Arbeitgebervertreter haben ja schon mal das "und-jährlich-grüßt-das-Murmeltier" Argument in die Welt geblöckt. "Gewinne seien aus der Vergangenheit, die Zukunft sieht anders aus." Und Tariferhöhungen betreffen die Zukunft.
Wenn die Tarifverhandlungen vorbei sind kommen wieder andere Zahlen. Wetten?

BIP und Realeinkommen?

Anhand des folgendem Links kann man erkennen warum die Realeinkommen in Deutschland keinesfalls steigen dürfen:

http://www.unciatrends.com/bruttoinlandsprodukt-deutschland/

Wie sollten denn bei einem derartigen Verlauf des BIP sonst Gewinne für die Unternehmen erzielt werden, wenn das BIP doch nur so gering gewachsen ist?

[Ironie aus]

Besser wir haben weiterhin niedrige Löhne und damit niedrige Lohnstückkosten, dann kracht es doch noch viel besser in Griechenland. =)

[Ironie aus] So, jetzt aber.

Es hat seinen Grund das man in Deutschland Vollbeschäftigung nicht mehr bezahlen kann, da die Unternehmen in keinster Weise am Binnenmarkt interessiert sind, und dieser daher staatlicherseits aufgestockt werden muss.

[klick, kick, klick?] Entschuldigung, der Ironieschalter hat wohl einen Defekt.

ich lach mich schlapp!!

Na und?
Hoffentlich schrumpftin in in Politik und Wirtschaft nicht die Hirnmasse!
Das wäre viel schlimmer,weil viel ist ja eh nicht mehr übrig bei der derzeitigen Poltik.
Kindergartenkinder denken ganzheitlicher und sind kreativer!

Vor ca. 3 Wo habe ich etwas gehört das es Deutschland sehr gut geht.
Ja dann gebt es doch mal an den Bürger weiter!!
Senken der:Krankenkassengebühren und anderer Steuern!
Vorschlag 1:
Politiker und Wirtschaftsbosse die zu wenig Leistung bringen kriegen einfach weniger.
Vorschlag 2:
Hotels bekommen wieder die FDP-Vergünstigungssteuer abgezogen.
Vorschlag 3:
Krankenkassenüberschüsse und andere Überschüsse werden
nicht verzockt sondern auf ein Konto was Zinsen bringt angelegt.
Der Staat soll es mehr wie der Bürger machen:er soll nur soviel ausgeben wie er zur Verfügung hat.
Wenn die Politik und die Wirtschaft etwas sparen haben sie auch in der Not mehr zur verfügung.

Herr Rößler tut mir sehr leid...ich spende auch eine T-Großpackung.
so isses

Geschaftt!

Hurra! Endlich zeigt das nun schon seit einem Jahr andauernde Gerede über den Abschwung erste Wirkung. Den Analysten sei Dank!

Prognosen

Irgendwie fällt auf, dass die Prognosen immer viel positiver sind, als der Ausgang des ganzen. Eine Art Positivismus, der dazu führt, dass die Politik immer sagen kann: "Jetzt machen wir noch schnell ein paar neue Schulden, aber in 2,3 Jahren, ab dann ist der Haushalt immer ausgeglichen...

Die Zinslast ist doch viel zu hoch. Wäre es nicht schlau zu sagen, dass die reichsten 10.000 mittels einer Sondersteuer Deutschlands Schuldenberg mit einmal von 80 % auf gesunde 20% bis 30% drücken sollen und die nun entfallenden Milliarden zu großen Teilen auch denjenigen wieder zu gute kommt, z.B. durch senken des Spitzensteuersatzes.

Ich denke das würde dann auch viele Millionäre bspw. aus der Schweiz wieder zurückholen, wenn diejenigen, die die Schulden abgebaut haben, dann statt knapp 50 % hier so wie in der Schweiz nur noch 40 % Steuern zahlen müssten.

@ isses: Noch einer der

@ isses: Noch einer der Denkt, die Schulden von Staaten sind so zu behandeln, wie die eines Ottonormalverbrauchers.

Der Staat muss mehr ausgeben als er einnimmt, sonst verliert der deutsche Markt seine internationale Wettbewerbsfähigkeit, und das ist sehr schlecht (und das ist noch untertrieben) für uns.

Wir müssen lediglich gucken das unser Verhältnis von Schuldenstand und BIP vergleichen mit den Verhältnissen ander Staaten noch gut darsteht, und das tut er. Deswegen bekommen wir von Moodys und Co noch AAA. Das bedeutet, dass Investitionen in Deutschland und desen Industrie als absolut sicher gelten.

Im Klartext:
Wenn andere Staaten ihre Wirtschaft mit 100% mehr Staatsschulden befeuern, dann dürfen wir mit 99% unsere Wirtscahft befeuern. Und wir bekommen immernoch ein dickes + hinter den AAAs.

Es ist also gut, das wir Schulden haben, anden Schuldenständen kann man Demokratien und deren allg. Wohlstand erkennen.

Lohnerhöhungen!!!

Uns geht es ja so schlecht! Also lasst es und unseren europäischen Nachbarn gleich tun. Lohnerhöhungen bis zum Abwinken, Rente mit 55, Mindestlohn von 15€ und wenn dann der Laden auseinanderfällt, ist eh die FDP oder Rößler schuld.
Das Problem mit den Griechen wäre dann auch gleich gelöst, wenn alle arm sind, sind auch alle reich!
Ich spende allen Heulsusen hier Tempos. Eine kleine Packung muss aber reichen, bin nur Student!

na bitte, geht doch...

...rechtzeitig zu den tarifverhandlungen haben die arbeitgeberverbaende ein argument um sich gegen die unertraeglichen und existenzvernichtenden forderungen einer hemmungslos unverschaemt fordernden belegschaft zu wehr zu setzen, die doch glatt verlangen, dass auch sie endlich einmal etwas von dem kuchen erhalten, der in den zurueckliegenden jahren fleissig und regelmaessig in den bilanzpressekonferenzen aufgetischt wurde...

Ja dann gebt es doch mal an den Bürger weiter!!

@isses

"Politiker und Wirtschaftsbosse die zu wenig Leistung bringen kriegen einfach weniger."

Und wer entscheidet dann wer zu wenig Leistung erbracht hat? Der Mob oder selbst ernannte Experten?
Das Problem ist nicht wie viel sie verdienen, die Frage ist reiner Neid. Ein Problem entsteht wenn diese Leute zu große Fehler machen, egal was sie verdienen.

"Hotels bekommen wieder die FDP-Vergünstigungssteuer abgezogen."

Kommt mit der nächsten Mehrwertsteuerreform.

"Krankenkassenüberschüsse und andere Überschüsse werden
nicht verzockt sondern auf ein Konto was Zinsen bringt angelegt."

Das wird doch genau so gemacht.

"Der Staat soll es mehr wie der Bürger machen:er soll nur soviel ausgeben wie er zur Verfügung hat."

Das passt aber irgendwie nicht mit Ihrer Forderung:
"Senken der:Krankenkassengebühren und anderer Steuern"
zusammen.

"Wenn die Politik und die Wirtschaft etwas sparen haben sie auch in der Not mehr zur verfügung."

Bisher wollte das Volk nicht, dass der Staat spart.

Das sind schon Experten:)

Ich fasse deren Kompetenz mal zusammen:
1) haben sie alle Warner vor eine mathematisch erwarteten Krise bis zum Jahr 2008 ausgelacht
2) haben sie in der Krise genau die Methoden empfohlen, die zur Krise führten (eine Schuldenkrise mit exorbitanter Neuverschuldung der ganzen EU zu lösen = Rettungspakete)
3) haben sie die einzigen mathematisch aussichtsreichen Lösungswege ignoriert (Schuldenschnitt, Geld direkt beim Staat erzeugen statt es sich von Privatbanken zu borgen)
4) würden sie eher Kommunismus (Hartz4 + Arbeitszuweisung) als ein wiederholtes Wörgl-Experiment dulden
5) glauben sie an ewiges Wachstum (ihr Dogma), obwohl es dafür weder in Biologie noch Kosmos irgendein Mut machendes Beispiel gibt
Und diese Scharlatane legen uns nun die Karten und wir sollen ehrfürchtig über soviel Sachverstand staunen und íhre Auftraggeber wieder wählen. Mir kommt der Vorschlag etwas unvorteilhaft vor. Ihnen auch?

@rex3

die neiddebatte ist ein beliebtes totschlagsargument, nicht nur der deutschen eliten, um berechtigte forderungen nach mehr verteilungsgerechtigkeit und echtem leistungsbezug von einkommen niederzuschmettern und/oder zu diskreditieren.

ich habe kein problem damit einem firmenchef, der mit seinem eigenen vermoegen fuer seine unternehmerischen handlungen haftet, ein gehalt zuzubilligen, dass sehr weit entfernt von dem seiner mitarbeiter ist, sehr weit entfernt.

ich habe ein problem mit einkommen im sechs- oder hoeherstelligen bereich, dass bestaendig mit verantwortung begruendet wird. aber wir haben kaum noch unternehmer, von denen man behaupten koennte, dass sie solche echte verantwortung nicht nur tatsaechlich tragen, sondern diese auch so empfinden, sondern in wahrheit haben wir nur noch manager. von denen aber haftet kein einziger fuer seine entscheidungen, denn essentieller bestandteil jedes arbeitsvertrages eines managers ist eine managerhaftung.

Wachstum auf "Pump" geht fröhlich weiter.

Die Wirtschaft darf einfach nicht gesundschrumpfen, weil dann müssten sich ja die Gierigen mit etwas Weniger zufrieden geben. Sobald der Aufschwung etwas schwächelt, werden die Banken von der EZB wieder mit Geld geflutet. Auf ein paar mehr Schuldner-Nullen vor dem Komma kommt es nicht mehr darauf an.

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