Kommentare

Tolles Geschäft

Die Griechen sparen also 325 Millionen Euro ein und bekommen dafür als nächstes 130 Milliarden.

Das ist also über 400 mal so viel.

Also allein von den Zinsen von dem geschenkten Geld können die die Minieinsparung locker bezahlen.

Ich weiß gar nicht warum da überhaupt gestreikt und randaliert wird. Wollen die noch nicht mal die paar Promille selbst erwirtschaften?

Was sollen denn da wir Deutschen sagen, die 50-60 Steuer - Milliarden an Griechenland verschenken (müssen)?

Die Welt ist ungerecht. Deutscher zu sein die Hölle - den Griechen das Paradies.

Seit zwei Jahren wird herumgerettet

und hat sich die Lage stabilisiert? Nein. Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels? Nein. Ist Griechenland irgendwie vorangekommen mit der Staatssanierung? Nein.

Wird es diemal anders sein? Nein.
Dafür gibts zum Dank, dass wir uns selber in die Pleite wirtschaften um die Griechen freizuhalten Hass und Spot gegen die Geberländer.

Gerettet

So, nachdem Griechenland jetzt endgültig gerettet ist, kann es ja wieder aufwärts gehen.

kein Lob aus Brüssel und Berlin

dann ebend nicht - Brüssel existiert eh nur, weil es Geberländer wie Deutschland gibt, das selbst sehr hoch verschuldet ist.

wir alle werden uns noch wundern, wenn erstmal die Schuldenbremse wirken muss.

alle, die nun auf ihrem hohen ross sitzen, weil sie das glück haben in deutschland zu leben werden sich dann wundern, warum es dann weder schwimmbäder, vernünftige strassen, weniger theater, bibliotheken gibt und stattdessen mehr kriminalität, länger wartezeiten in behörden, mehr armut...

nur eine gruppe bleibt davon verschont .. die rentner. die können sich schon jetzt über die griechen das maul zerreißen und leben auch in zukunft wie die made im speck.

wie auch immer das gehen soll.

wenn deutschland das erste mal seit 60 jahren demnächst wirklich sparen muss ... dann versteht man vielleicht, was die griechen gerade druchmachen.

aber "sind ja selbst schuld" - japp ... genau wie wir!

The same procedure as ...

Na ja wiedermal das gleiche, Augen zu und schön reden. Die Griechen kriegens doch und wenn sie es nicht haben wollen, wird's ihnen halt aufgezwungen.

tut mit leid

aber ich verstehe die griechen, die sich dagegen wehren, wenn berlin und brüssel die löhne und renten senken werden.

mal ehrlich - wem würde es denn hier gefallen, wenn merkel oder schäbule mal eben die löhne um 25 prozent senken, die rentenauszahlungen pro kopf auf 800 euro deckeln und jede 3te stelle im öffentlichen diesnt abbauen.

klar - wir deutschen fänden das TOLL! herrliche zeiten ... und für den einzelhandel paradisisch.

lächerlich! auch hier würden die menschen protestieren....

ich frage mich, wo ist eigentlich der geldsack auf dem wir offenbar alle sitzen?
deutschland hat noch niemals auch nur 1 Euro gespart - noch nie... dabei sitzen wir auch einem schuldenberg, der jedes jahr... jaaa auch in diesem und im nächsten weiter wachsen wird.

leute - denkt doch mal nach... was in griechenland passiert, ist nicht allzuweit entfernt von dem, was uns alle in deutschland erwartet.

die finanzwirtschaft hat längst die kontrolle über die demokratie übernommen... freiheit ade!

Griechische Steuern eintreiben?

Griechenland muss endlich mal die Steuern von den Reichen einsammeln, notfalls mit Zwangsenteignung wenn die nicht zahlen wollen.

Ein Aufbau einer funktionierenden Steuerbehörde die mal hart durchgreift und Reiche Leute die Ihre Steuern nicht bezahlen wollen in den Knast steckt.

einfache rechnung

deutschland als exportnation, profitiert vor allem davon, dass irgendwer in der welt den kram kauft, der hier über ist und ausschließlich für den export produziert wird.

die griechische wirtschaft wird durch die spar-erpressungen derart zerstört - griechenland muss also demnächst produkte importieren... hach... das passt deutschland mit seinem gignatischen außenhandelsdefizit natürlich optimal in den kram.

nochmehr zeugs, dass man produzieren und irgendwohin schaffen kann.

es gilt also - also einen markt zu schaffen! Die neue strategie ist nicht, schwellenländer so hochzupäppeln, dass diese als konkurrenten demnächst gefährlich werden können (siehe china) NEIN - es ist einfacher eine bestehende volkswirtschaft in den ruin zu treiben - wie ... durch dauersparen.

das ist ja viel leichter. demächst braucht portugal maschinen .. wo kommen die wohl her ... dann spanien... aber erstmal ... SPAREN. das zerstört den binnenmarkt und die lokalen unternehmen... perfekt!

Genial!

Was für ein Theater. Die

Was für ein Theater. Die Verdummungs-Maschinerie läuft auf Hochtouren.

Konsequenz

"Viele Bürger kämpfen buchstäblich ums Überleben." (Quelle Spiegel.de)

Tja - wenn man selbst ums überleben kämpft und nichts mehr zu essen hat. Wen bitte interessiert es denn dann noch, ob das eigene Land Mitglied der EU ist?
Niemanden!

Wen interessiert dann noch, ob die Banken Milliardenverluste machen, wenn man selbst alles verloren hat?
Niemanden!

Wen interessiert eigentlich noch, was abgehobene Politiker igendwo entscheiden?
Niemanden!

Griechenland steht vor einen Büürgerkrieg - geschaffen in Brüssel angefacht durch Angst, Armut und Verzweiflung.

Wer nichts mehr zu verlieren hat - wird entsprechend handeln. Das, was wir gestern in Athen gesehen haben - ist der Anfang.
Friedlicher Prostest hat nichts gebracht - da bleibt nur noch der andere Weg!

Verantwortung von Berlin und Brüssel

Selbst in bestehende Verträge wurde eingegriffen. Da sollen jetzt laufend weniger Gehälter an ArbeitnehmerInnen gezahlt werden. Undenkbar aber war es, dass das arme Griechenland sich von bestellten und noch nicht einmal gelieferten Waren hätte lossagen können.

Schlimmer noch: Sinnlose Bestellungen erfolgen weiterhin. So rüstet sich das maximal überrrüstete Griechenland auf - und das gerade mit deutschen Lieferungen. Hätte Griechenland seine Kreidte bekommen, wenn es sich unwillig an weiteren Importen gezeigt hätte?

All das will finanziert sein und weitere Sparbemühungen bei den Ärmsten müssen her. Zudem sollten Wirtschafskündige schon in Anfängerlehrbüchern gelsen haben, dass nach linearen Gehaltskürzungen bis hin zu untersten Gehältern volskwirtschaftlich Sozialleistungen steigen werden und betriebswirtschaftlich Schulden nicht mehr getilgt werden können.

Personen in der EU, die allenfalls gerade Anfängerlehrbücher im wirtschaftlichen Bereich lesen, wissen das aber nicht.

Euro-Hilfe

Wer glaubt schon noch das wer gegen die Hilfe entschieden wird lebt auf einen anderen Planeten!
Das schlimme an der Sache ist das ide Bevölkerung nicht wirklich was von den Zahlungen hat, weil der größte Teil zur Zinstilgung genommen wird. Die US-Banken wird es freuen, weil diese die Gelder unbedingt benötigen! Ohne die Zahlungen wären auf einmal nicht nur Grichenland pleite, sondern auch diese US-Banken, was dann in den USA zu einer erneuten Finanzkrise ausarten würde. Nicht umsonst ist Obama so an einer Lösung involviert! Griechenland - also die Menschen - haben nichts davon!
Die Verwaltung ist einer der größten in Europa - im Vergleich - aber wohl nicht handlungsfähig und möglicherweise mehr als korrupt! Die sollen doch erstmal alle Steuerschuldner rannehmen und deren auslandskonten einfrieren lassen, aber nichtmal das schaffen die Regierung! Das viele Griechen, auch die Mittelschicht jahrelang keine Steuern gezahlt haben ist nicht förderlich! Wie soll das Land jemals funktionieren?

richtig interessant wird es

wenn man sich vorstellt, dass demnächst in griechenland zig tausende stellen im öffentlichen dienst wegfallen sollen.

noch schützen polizisten die städte und regierungsgebäude.

polizisten arbeiten ja meist auch im öffentlichen dienst. der eine oder andere kollege, der da jetzt den kopf hinhält, wird morgen arbeitslos sein.

und das ohne arbeitslosenversicherung... einfach so ... schwups.

das sieht man mal - auf was für einem pulverfass man bereits sitzt.

Sparkommissar

Vielleicht wäre ja der Einsatz eines Sparkommissars seitens der EU nicht so schlecht.... nur sollte man den bei den kreditgebenden Banken einsetzen. Dor sollte es nämlich weit mehr staatliche Kontrolle geben.

Oh Griechenland

In dem Treiben in Griechenland Ernsthaftigkeit und Willensstärke zu Veränderungen zu sehen, daran glauben wohl nur die politischen Geisterfahrer in Berlin und Brüssel. Dem deutschen Steuerzahler wird einmal mehr die Rechnung für die bunten Träume unserer Europapolitiker gereicht... wer will denn ein solches Europa noch ?

@MrEnigma

"wir alle werden uns noch wundern, wenn erstmal die Schuldenbremse wirken muss. " "Brüssel existiert eh nur, weil es Geberländer wie Deutschland gibt, das selbst sehr hoch verschuldet ist."

Problem erfasst, aber leider eine Dimension vergessen: Die Tragfähigkeit der Schulden. Sicherlich muss GR hart sparen, aber die Auswirkungen wären längst nicht so dramatisch, wenn die Wettbewerbsfähigkeit gegeben wäre und die Menschen den Willen hätten, das Land vorwärts zu bringen. Dann ließen sich deutlichere Kürzungen besser verdauen und trotzdem keine Massenarmut entstehen.

In GR fehlt beides - aber in D haben wird es. Zumindest noch....auch hier gibt es leider realitätsfremde Strömungen, die eigenes Bemühen ablehnen und stattdessen von anderen alimentiert werden wollen. Wenn alle so denken, dann wird die SChuldenbremse das Problem, das sie befürchten

@Raphi

In Deutschland ist es gefährlich auf die Straße zu gehen, weil snst das restliche Europa das mißverstehen könnte! Am nächsten tag würde in der zeitung stehen das Deutschland den Griechen das Geld nicht gönnt - was die indirekt ja gar nicht wollen! Viele Griechen sind ja nicht wirklich sauer auf Europa, sondern auf die Banken, die eigene Regierung und der korrupten Verwaltung!
Und ja eigentlich müßten hier in Deutschland und den anderen Geberländern die Leute auf die Straße, aber da es nur indirekt an den eigenen Geldbeutel geht macht keiner was! Die Steuern sind gezahlt und was wo ankommt ist vielen egal! Anders würde es wenn das Finanzamt vorbeikommt und von jeden ca. 500 € in bar verlangt, weildas ist grob die Summe die uns jeden einzelnen Bürger Griechenland kostet! Egal ob Rettung oder Pleite, Deutschland wird mit ca. 30 Millarden gerade stehen müßen, auch würde die privaten Gläubiger (Banken etc.) beim Schuldenschnitt, da diese auch wieder über den Staat abgesichert sind!

Ohje, sie haben zugestimmt

Manchen kann man es eben nicht recht machen: den Euro-Politikern ist es immer zu wenig, dem gr. Volk geht es schon lange viel zu weit.

Keiner kann mehr recht sagen, wem eigentlich geholfen wird, und vor allem: warum?
Und diese Verwirrung ist wohl genau das, was mit dem ganzen Coup erreicht werden sollte.
Die Griechen sind auf jahrzente hinaus die Dummen, das nützliche Feindbild fürs gemeine Volk, und die Noch-Nicht-Griechen können mit dem Satz:
"Wir wollen doch nicht so enden wie die Griechen" ein neoliberales Sparpaket nach dem anderen auflegen, mit dem Segen des IWF und der Weltbank.

Das Roosevelt-Zitat von @axas beschreibt die Situation treffend.
Wie die Griechen haben auch wir schon viel zu lange zugelassen, daß der Volkswille sich einer fragwürdigen ökonomischen Religion unterordnet, angefixt von dem Versprechen illusorischer, wirtschaftlicher Chancengleichheit.

Es wird wohl Zeit für eine neue Aufklärung, und vielleicht auch für eine neue Französische Revolution ...

Balance halten zwischen Tilgung und Umschuldung - möglich?

GRE liegt jetzt bei 158% des BIP Schulden (350/221) o. Zinsen. Die sollen in 8J (bis 2020) runter auf 120%. So die offizielle Version. Also auf 265 Mrd, d.h. -85 Mrd. oder /8 ~-10 Mrd. pro Jahr.
Macht pro Griechen ca. 1.000 €, pro Beschäftigten ca. 2.000€ +Zinsen pro Jahr.
Hierbei ist ein tatsächlicher Schuldenerlass noch nicht drin.(Den soll es auch nicht geben, nur eben umgetauscht in langfristig verzinste Anleihen)

Würde ein Wirtschaftswachstum einsetzen von 2% = 17% in 8J und steuerlich abgeschöpft werden, so wäre der Beitrag daraus 38 Mrd. (Die Troika rechnet mit irren 3,8% = 35% o. 77 Mrd. €).

Würden daneben noch Ausgaben gespart und darüber hinaus Reichensteuern erhöht und Privatisierungserlöse erzielt (Maastricht bleibt ja bestehen), könnten die Bürgerbelastungen sinken.

Aber 168% auf 120% BIP Schulden heißen jährliche Umschuldung der Fälligkeiten, denn die Aushilfen der Bürgenländer und EZB ändern ja nur den Gläubiger. Hier liegt das Problem. Vertrauen und Investitionen.

Griechenland: Brüssel und Berlin sparen sich

Ich sage :

Der Gürtel d. Griechen muß noch viel enger geschnallt

werden. Es geht nur durch Verzicht .. Speziell d. Über-

gewichteten sind jetzt gefordert :

Motto: Der Speck muß weg" Das geht nur durch Totale

Askese . Und Ressourcen werden auch noch eingespart.

Die Völlerei muß ein Ende haben . Vino sollte ganz

verboten werden.
Das Streikrecht ebenso , die griechen sind es den Deutschen schudlig.

Corleone sollte nicht versuchen für die "Deutschen" zu

sprechen. Für mich spricht er da nicht. Der Schlamassel hat m.E. zwei Gründe:

1. Der Währungsraum war nie homogen, wie z.B. auch bei unseren Bundesländern zu sehen ist. Die Staaten können nicht mehr Abwerten, also werden unsere Waren im Vergleich billiger auf dem Weltmarkt = ein Grund für deutsche Exportüberschüsse. Unsere Überschüsse sind zwangsläufig die Defizite der anderen Staaten!

2. Privatisierungen und Machesterkapitalismus helfen nicht aus der Krise, sondern sind ein wichtiger Hauptgrund der Krise! Während sich eine kleine Gruppe immer mehr bereichert, bleibt für die Masse und den Staat nichts mehr übrig. Auch hier gilt: Der Reichtum der Wenigen ist die Armmut der Vielen!

Coreleone kommt vermutlich nicht aus dem Saarland oder aus Bremen, sonst müsste er seinen Gürtel zunächst mal empfindlich enger schnallen.

40% Gehaltseinbuße bei deutlich geringerem Grundgehalt und fast gleichen Preisen wie bei uns sind sehr wohl ein Grund zum streiken!

@Don-Corleone:

"...die Griechen sind es den Deutschen schuldig."
Ich hab selten solch einen Unfug gelesen, ausser in Satire-Zeitschriften.

Sparen?

Wenn ich etwas spare dann nehme ich mein Geld, und lege es z. B. auf ein Sparbuch an. Das ist 'sparen'.

Wovon hier die ganze Zeit geredet wird ist kürzen. Wir sollten wieder etwas sorgfältiger mit unseren Worten umgehen. Sonst wird der Finanzbeamte noch jemand der die 'Finanzen beamtet'.

Zugegeben, so sicher wie die Finanzen haben es heutzutage selbst die Beamten nicht mehr.

Werden Sie Gläubiger, so sicher wie das Gläubigerdasein ist heutzutage kein anderer Beruf.

Achten Sie jedoch darauf das die Schulden ihrer Sklaven, Entschuldigung, Kreditnehmer, nicht so hoch werden das sie selbst ihre Zinsen nicht mehr begleichen können, denn eine Bankrotterklärung riskiert ihren Arbeitsplatz.

Stellen Sie sich vor, keine Milliarden(!) an Zinsen mehr die sie jährlich einnehmen und für weitere Kreditnehmer verwenden können!

Der Euro sollte Wohlstand, und eine Harmonisierung der europäischen Völker bringen. Die 'Party' gestern war ja auch sehr harmonisch ...

Armes Völkchen

Man schlägt keinen Underdog, soviel britische Fairness wünschte ich manchen Kommentatoren. Ja die Griechen haben geschummelt, ja sie haben keine vernünftige Bürokratie, ja sie haben eine marode Wirtschaft und haben über die Verhältnisse gelebt.
Und nun: à la lanterne? Was ist das für eine Union, die es erst zugelassen hat, diesen Staat nicht nur in die europäische Union hineinzulassen, sondern ihm auch den für die meisten Staaten unseligen Euro aufzupfropfen, wohl wissend, das dieser Staat es nicht schaffen würde und auch gelogen hatte?
Und jetzt? Der Weltuntergang aufgehalten? Da kann man nur in homerisches Lachen ausbrechen. Der Eurotragödie letzte Akte sind noch nicht geschrieben. Bitte warm anziehen.

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