Kommentare

"Raseln"

Danke für diese lustige Wortschöpfung :-)
Aus Rasen und Drängeln wird Raseln.

Für 'Raseln' sollte es auf jeden Fall die doppelten Punkte geben,
genauso fürs 'Hupeln'.

Ich habe mir ...

... manchmal schon einmal vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn der Drängler hinter mir auf der Autobahn mit seinem dunklen, ps-starken Fahrzeug, der mit 2 m Abstand bei 140 km/h fährt, von der Polizei erwischt wird.

Was könnte ihn stoppen, künftig seine Gesundheit und sein Leben und das der anderen zu gefährden?

Es klingt zu fantasievoll, doch was wäre, wer er wüsste, dass ihn dieses Verhalten richterlich abgesegnet dazu bringt, dass er künftig nur mit einem Kleinwagen mit max. 75 PS, einer abgeregelteten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einem entsprechenden Aufkleber auf der Heckscheibe unterwegs sein dürfte? Steigerung wäre noch die Farbe rosa für sein Fahrzeug, aber das führt wohl zu weit! ;-)

Mich jedenfalls würde die Aussicht auf solch eine Strafe sehr disziplinieren!

die Wahrheit ist :

Wenn ich es wage auf einer mit Tempo 100 begrenzten Autobahn auf die linke Spur zu wechseln um einen LKW zu überholen welcher 90 fährt, werde ich bei tempo 120 zum Opfer von Lichthupen und Dränglern.
Das ist die Regel nicht die Ausnahme.

Was braucht das Land?

Ich habe immer den Eindruck, dass der Regulierungswahn in Deutschland einen mehr zum Regel-brechen treibt als anderswo.

In Frankreich z.B. ist auf der Landstraße erstmal 90 wenn nichts anderes da steht, aber es steht nicht in jeder Kurve ein 50er-Schild. Man darf dort tatsächlich selbst entscheiden, ob und wie viel man in der Kurve abzubremsen hat. Scheint auch zu funktionieren.

Man steht dort auch nicht mitten in der Nacht an einsamer Kreuzung vor einer roten Ampel sondern fährt durch einen Kreisverkehr.

Viele Regelungen und Geschwindigkeits-Vorgaben wirken überzogen und fühlen sich destruktiv an. Da bockt man eben schnell mal.

Niemand sagt was gegen 30 vor Kindergärten, aber des Nachts an besagter einsamer Kreuzung bin ich stets am hadern, ob ich nicht doch die rote Ampel überfahren und mich in die Kreuzung vortasten soll. Man kommt sich doch verarscht vor. Man hat nicht das Gefühl, dass die Obrigkeit an flüssiger Verkehrsführung interessiert ist.

Verschlimmbesserung!

„Es gibt weniger Punkte für Vergehen, dafür ist der Führerschein bei einer geringeren Punktzahl weg. Das ist für mich keine Reform. Ich glaube eher, der Verkehrsminister musste mal wieder zeigen, dass es ihn überhaupt gibt.“[A,Fuhr]

Kurz, knapp und treffend auf den Punkt gebracht!

Weniger Punkte bei höheren Bußgeldern und bei 45% der bisherigen oberen Punktzahl ist der Führerschein erst einmal weg, wobei die Bepunktung der Delikte- Ordnungswidrigkeiten und Straftaten- wenig differenziert zu Buche schlägt.

Im Vordergrund steht die Erhöhung der Bußgelder bei schnellerer Löschung der Punkte, das die berufsmäßigen Kamikazefahrer wenig beeindrucken wird.

In der Tat handelt es sich bei Ramsauers Etikettenschwindel um eine „Verschlimmbesserung“ des Systems, korrigierend auf den Verkehrsteilnehmer einwirken zu können!

unqualifiziertes Kommentar

"den Arbeitegeber informieren..."; da geht mir ja das Messer in der Tasche auf. Was hat denn meinen Arbeitgeber zu interesseren wie ich mich als Staatsbürger benehme? Ob ich mich vor dm Gesetz oder moralisch verhalte ist allein meine sache, ausser natürlich ich vergehe mich währned meiner Arbeitszeit, und ich hoffe mal das dies auch so gemeint war im Gespräch.
Ausserdem bemängele ich auch den starken Fokus des Herrn Sachverständigen auf die zu unterstützenden Berufsfahrer (Sondermassnahmen, -Hilfen). Sollte man lieber mal schauen wie man das bereits erwähnte Sonderstellungsgehabe dieser auf den STrassen unterbindet

Ich weiss auch nicht warum hier eine (dringend notwendige) Reform dieser Kartei schon im Keim erstickt wird, bevor überhaupt der komplette Massnahmenkatalog vorliegt.
Flensburg hat noch viele alte regelungen die absurd sind.
zB. die Nichtverfallsregel von punkten bei Neuverstössen; eine absolute Frechheit meine Erachtens.

Aber...

Aber es ist auch an der Zeit sinnlose Begrenzungen und Schikanen abzuschaffen. Steht da mehrere Wochen ein Schild "Baustelle" und "30" und es regt sich nichts, wer soll sowas noch ernst nehmen.

Viel Sinnvoller!

Jeder deutsch fährt mal gerne schneller, das ist ansich kein Problem solange das außerhalb von wohn gebieten und anderen verlehrsteilnehmer und unschuldigen passiert. Innerorts zu schnell zu fahren ist grob fahrlässig und sollte viel stärker betraft werden! Dafür ist auf den landstraßen über all 70 und 80 erlaubt wo man locker 100 fahren könnte und wir unnötig ausgebremst. Das ganze geschwindigkeits reglement ist total für die katz! Total undynisch etc. 4 spurige autobahnen teils ewig nur 120 und plötzlich eine 2 spurige enge kurvige schnellstraße FREI!? Das ist doch nicht konsequent. Es soll tempolimit 160 ZUsätzlich her und FREI öfters auf großen autobahnen wieder eingeführt werden und an wahren gefahrenstellen, Kindergärten, 30er Zonen kontrolliert werden und nicht dort wo man am meisten geld mit der Blitzer MAFIA verdienen kann ...

Die Sanktionen fehlen, nicht die Belohnungen.

Fehlverhalten im Straßenverkehr hat doch heute kaum noch Konsequenzen da die Gefahr, erwischt zu werden, mehr als gering ist. Die Polizei (zumindest in Schl.-Holstein) geht auf Streife an massenhaft falsch parkenden PKW vorüber - für den ruhenden Verkehr ist sie nicht mehr zuständig. Ein Unrechtsbewußtsein im Straßenverkehr gibt es doch kaum noch. Nur 2 Beispiele: Mein Arbeitsplatz liegt gegenüber eines Polizeireviers in einer Hansestadt. Direkt vor dem Personaleingang des Reviers, im absoluten Halteverbot, stellt eine Dame ihren PKW mit Warnblink- anlage ab und geht seelenruhig ins gegenüberliegende Ärztehaus. Täglich gegen 16:00 Uhr macht ein Polizeibeamter dieses Reviers Feierabend; er wird von der Gattin mit dem PKW abgeholt. Die Gattin parkt den Merser minutenlang mit lfd. Motor im Halteverbot halb auf dem Bürgersteig. Papa erscheint, Mama steigt um (weil nach Hause fährt selbstverständlich Papa den Merser) und ab geht die Poli...äh, Post! Noch Fragen?

Raser - entschleunigen - Regelverstöße

Der Herr Psychologe scheint ja wohl eher von der Sorte Oberlehrer zu sein, die er zu Unrecht verfehmt sieht. Millionen von Hilfspolizisten auf der Straße, die dann ihr gutes Werk - Hinweise auf das Fehlverhalten Anderer - auch in Lobespunkte umgesetzt haben möchten ...

Was uns fehlt ist Gelassenheit und Toleranz, gegenüber Schwächeren aber auch gegenüber denjenigen, die kein Verständnis haben, daß mit 90km/h ein LKW (87km/h) überholt wird. Zum Rechtsüberholen und Drängeln braucht es zwei!
Wenn die neue Regelung von Herrn Ramsauer dazu führt, daß Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot jetzt auch mit einem Punkt gewertet werden - ebenso wie das Drängeln oder Rechtsüberholen - so ist das ein guter Schritt um Ursache und (NATÜRLICH FALSCHE !) Reaktion gleichermaßen zu bekämpfen.

Verschlimmbessern würde ich

Verschlimmbessern würde ich die Ramsauer Reform nennen.
Man muss sich mal fragen warum in den USA so viel entspannter Auto gefahren wird? Und das, obwohl pro Kopf aufgrund der größeren Entfernungen und dem fehlenden öffentlichen Nahverkehr viel mehr gefahren wird. Vielleicht weil man sofort und unmittelbar zur Kasse gebeten wird?! Die Manager haben sicher denselben Terminstress, wenn nicht grösser, daran kann es nicht liegen.
Vielleicht muss man das Schnellfahren einfach als Paradigma akzeptieren. In keinem Land kann man so einfach eine Waffe kaufen wie in den USA, das Waffengesetz zu verschärfen scheitert regelmäßig genauso kläglich wie der Versuch in Deutschland eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen. Es wird noch sehr lange dauern bis sich solche uralten und eingefahrenen Rechte abschaffen lassen. Dazu muss sich erst mal die Grundeinstellung über gewisse Ideale ändern, Flickschusterei reicht da nicht.

Punktestand

Es wäre schon hilfreich, wenn man ungefragt informiert würde, wenn man Punkte gekriegt hat. Viele wissen gar nicht, daß die "Verwaltungsgebühr" der Hinweis ist, daß sich etwas auf dem Konto tut. Wie soll da ein Erziehungseffekt zustande kommen, wenn man die Strafe gar nicht registriert?

Sehr guter Beitrag

Ich meine auch, dass es lieber kleinere Strafen geben sollte - aber es muss gleichzeitig die Chance steigen, bei groben Verstößen erwischt und zur Rede gestellt zu werden. Dann kostet das eben sofort 10 Euro und eine halbe Stunde Warten auf die Belehrung vom Polizisten. In der Zeit kann man sich dann schnell noch mal mit dem Verstoß und der geltenden Regel innerlich auseinandersetzen und antwortet dann auch kostengünstig auf einige Kontrollfragen, während auffallend große Wissenslücken eben eine Pflichtstunde in einer Fahrschule mit Test am Ende einbringen, wobei man das erfolgreiche Testergebnis eben der Fahrerlaubnisbehörde zeitnah abzugeben hätte. Das schreckt einen Raser doch erheblich mehr als dreistellige Strafbeträge, die eventuell sogar in die Firmenkosten hineingemogelt werden. Flensburg würde dann grob auffallende Differenzen zwischen häufiger Nachschulung zu bestimmten Themen und trotzdem auffallender Tatwiederholung mit einer MPU-Pflicht belegen. Nachvollziehbar?

Interessanter Verkehrs-Experte...

"Alu-Reifen"?
Was es nicht gibt...

Raseln - Hupeln - Schnarcheln

Rasen und Drängeln geht doch gar nicht gleichzeitig

Inerview mit Verstand

Yupp!

Wieso arbeiten solche Leute eigentlich nicht dort, wo sie unmittelbaren Nutzen bedeuten würden? Zum Beispiel als nicht zu ignorierende Experten des Bundesverkehrsministeriums .. oder vielleicht sogar als Bundesminister für Verkehr?

Dann wäre der Posten endlich mal wieder nicht mit lauwarmer Luft umweht, sondern mit Verstand besetzt.

Ich verstehe übrigens nicht weshalb das Interview in der URL-Adresse mit "ramsauer210" benannt wird. Was der Herr sagt, hat mit Ramsauer nichts zu tun. Es hebt sich erheblich von dem ab, was von Hr. R. sonst kommt.

Die Sanktionen fehlen, nicht die Belohnungen.

Fehlverhalten im Straßenverkehr hat doch heute kaum noch Konsequenzen da die Gefahr, erwischt zu werden, mehr als gering ist. Die Polizei (zumindest in Schl.-Holstein) geht auf Streife an massenhaft falsch parkenden PKW vorüber - für den ruhenden Verkehr ist sie nicht mehr zuständig. Ein Unrechtsbewußtsein im Straßenverkehr gibt es doch kaum noch. Nur 2 Beispiele: Mein Arbeitsplatz liegt gegenüber eines Polizeireviers in einer Hansestadt. Direkt vor dem Personaleingang des Reviers, im absoluten Halteverbot, stellt eine Dame ihren PKW mit Warnblink- anlage ab und geht seelenruhig ins gegenüberliegende Ärztehaus. Täglich gegen 16:00 Uhr macht ein Polizeibeamter dieses Reviers Feierabend; er wird von der Gattin mit dem PKW abgeholt. Die Gattin parkt den Merser minuten-lang mit lfd. Motor im Halteverbot halb auf dem Bürgersteig. Papa erscheint, Mama steigt um (weil nach Hause fährt selbstverständlich Papa den Merser) und ab geht die Poli...äh, Post! Noch Fragen?

AKTIONISMUS!

es gibt keinen grund zu irgendwelchen veraenderungen, geschweige denn verschaerfungen. und dieses haltlose gebrabbel ueber umdenken von seiten irgendwelcher selbsternannten sachverstaendigen ist ebenso ueberfluessig.

finger weg von dieser aenderungswut und endlich konzentration auf das wesentliche! und das liegt nicht im strassenverkehr, sondern ganz wo anders!

Verkehrsregel-Hörigkeit...

Der Herr Verkehrssoziologe im Interview spricht dauerd von Belohnung für "regelkonformes Verhalten".

Also, ich kann mir ein ungläubiges Lachen nie verkneifen, wenn ich jemanden sehe, der als Fußgänger wie ein Schaf 10 Minuten an einer Ampel wartet, bei der jeder sehen kann, daß rechts und links bis in 1km Entfernung kein Auto auch nur in der Nähe ist.

Das ist (überspitzt gesagt) die "Regelkonformität", die der Herr Soziologe hier fordert.

Jeder weiß, daß 95% aller Autofahrer öfters mal das Tempolimit überschreiten - völlig gefahrlos weil der Verkehrssituation angepaßt. Schreck laß nach -- das ist doch bestimmt nich "regelkonform"!!!!

Da ist die Lösung nicht, mehr "regelkonformes Verhalten" zu erzwingen, sondern sich mal Gedanken zu machen, ob das Tempolimit vielleicht nicht zu niedrig ist.

Es gab bereits Modellversuche in einigen Städten, ALLE Verkehrsregeln auszusetzen. Und was passierte: weniger Unfälle!

Warum das so ist, soll sich jeder selbst schlaumachen. Auch der Soziologe.

Aufrüsten

Bei der heutigen Technik ist ein Anpassen der Navigeräte an die StVO und die Verkehrsverhältnisse relativ einfach realisierbar.
D.h. bei Überschreitung einer Verkehrsregel reagiert das System und fängt an zu nerven, so wie beim Nichtgurten es anfängt zu piepen.
Wenn man zu schnell fährt, zu nah auffährt oder sonst verkehrswidrig fährt beginnt es penetrant zu piepen und zu blinken, dies erzieht.

Wer da wohl wieder gezahlt hat?

Jedem ist bewußt, wenn die Höhe der Strafe sinkt, gibt es mehr vergehen.
Welchem Reichen droht die Fleppe weggenommen zu werden, wenn er wieder beim Schlachen mit seinem SUV oder Masseratie erwischt wird?
Jeder, der vom Autofahren lebt, wird nur an die Grenze des erlaubten gehen.
Wenn man natürlich lach 3 Monaten Urlaub aus Dubei oder Ami-Land zurück nach Deutschland kommt und eine Stadt eine neue Blitze mit Rotlichtvergehenregistrator aufgestellt hat, wird man mal beim Trainieren für das nächste Wüstenrennen doppelt geblitzt und dann ist die Pappe sehr schnell weg, da die Punkte nur sehr langsam verfallen.
Bei dieser Reform werden alle Neupunktberechnungen abgerundet werden müssen, an sonsten wäre die "Reform" eine Strafverschärfung und dann verfallen die Punkte auch Übermäßig schnell.
Was ist es denn für ein Problem, dass Raser dauernd der Führerscheinentzug droht, weil die Punkte so langsam verfallen?
Es ist eher ein Schutz der ausgebaut werden müßte.

Eine Lanze für Vielfahrer . . .

muss irgendjemand hier brechen. Sie sind meist zu schnell unterwegs; aber oft auch nur auf der Autobahn und mit einem "gesunden" Risikobewusstsein.
Eine interessante Sache ist mir dabei aufgefallen; oft bildet sich ein kleiner Pulk von Leuten, die zügig nach vorne kommen wollen und sich gegenseitig Platz lassen, mitten in einem Chaos von "Rechtsfahrgebot-Ignoranten", "Mittelspur-Schleichern" und Leuten, die schlicht Spass daran haben, Überholer ohne Rücksicht auf das eigene Leben so auszubremsen, dass es haarig wird.
Unsere Autos sind für die meisten Leute einfach zu schnell geworden. Deshalb würde ich konsequent für 130 km/m auf der Autobanhn plädieren, funktioniert woanders wunderbar und das R E C H T S F A H R G E B O T einmal wirklich gnadenlos durchsetzen. Die beste 3-spurige Bahn nutzt denn nichts, wenn 80 % des Verkehrs die 3. rechte Spur vergisst. Nicht nur bei Regen, was ich noch verstehe. Aber solche Überlegungen darf man bei Linksschleichern schlichtweg vernachlässigen.

Einfacher und überschaubarer - also besser!

Im Gegensatz zu dem "Verkehrssoziologen" Fuhr bin ich mit den meisten Fachleuten einig dass diese Reform das System einfacher und überschaubarer macht.
Also: BESSER

Die Neuregelung ist sicher auch nicht das non plus ultra aber es ist eine Vereinfachung.
Mit den Experten der Regierung, der Opposition und der Bundesländer wie auch dem ADAC und andere sind sich fast alle einig. Da muss natürlich solch ein Mensch mit einer für viele nicht nachvollziehbaren Berufsbezeichnung Verkehrssoziologe kommen und allen widersprechen.
Denn es wäre ja seltam wenn nicht irgendein Intellektueller zu finden wäre der anderer Meinung ist!

Lachreform

Ich fand es bisher nicht allzu schwierig, bei 17km außerorts zuviel mal eben in den Bußgeldkatalog zu schauen und bis 18 zählen geht auch noch leidlich.
Wenn die Differenzierung nach "wieviel km/h zuviel" wegfällt, ist es allemal ein Rohrkrepierer.
Ich weiß auch nicht, wieso ich mich frage, ob der Chef der Firma, die jetzt für nichts und wieder nichts, aber wahrscheinlich für viele Mio. € die Software zur Punkteverwaltung ändern muss, nicht vieleicht ein langjähriger persönlicher Freund vom VM ist......

Mehr Sicherheit, weniger Tote und Verletzte! Jetzt!

Aber bitte weniger Schikane, Abzocke und Diskriminierung. Der "Raser" ist eine Erfindung der Säckelmeister - und inzwischen von einer breiten Masse offenbar akzeptiert. Liegt es vielleicht daran, daß viele Verkehrssünder von einem System profitieren, daß ihre eigenen Verstöße nicht ahndet oder ahnden kann?
Wie wenige wissen, dass die Hauptunfallursachen Vorfahrtmissachtung, falsches Abbiegen und Wenden sind. Hierdurch werden die meisten Fußgänger und Zweiradfahrer getötet.
30% der Autofahrer haben bei 0,5 Promille eine Beeinträchtigung beim Fahrzeugführen. 70% der Autofahrer haben dies laut Statistik nicht.
Die meisten Kinder werden durch falsches Anschnallen im PKW getötet.
In den Unfallstatistiken steht nichts über das Alter der Unfallverursacher - warum?
Glaubt nur Statistiken, die ihr selbst fälscht und macht mit bei der Aktion: "Ich benutze meinen Verstand und will sicherere Strassen, nicht mehr Schikane und Abzocke." Ein punktefreier, unfallfreier Fußgänger PKW- und Zweiradfahrer

Anspruchsdenken...

Ich finde es äußerst interessant, dass hier fast jeder meint, einschätzen zu können, welche Geschwindigkeit wo angemessen ist. Das ist unhinterfragtes Anspruchsdenken, ein "ich-weiß-es-besser", das genau auf Geschwindigkeitsübertretungen hinausläuft.

Ich sag nicht, dass ich nicht mal zu schnell unterwegs bin, aber genau dadurch, dass viele zu schnell fahren, wird der Verkehr immer an Stellen dichter, an denen "Raser" auf vorschriftsmäßige Fahrer treffen... und sich ärgern, vorbei wollen etc.

Das erzeugt simpel und ergreifend Unfallrisiko... und zwar ein dauerndes. Wenn sich alle an die Geschwindigkeitsregeln halten würden, würde der Verkehr bei min. 2-spurig wesentlich flüssiger laufen, ohne viel Bremsen und Beschleunigen und bei dementsprechend besserem (=gleichmäßigem) Spritverbrauch.

Und mal ernsthaft: Welcher PKW (ohne schwere Ladung) braucht mehr als 90 PS? Wofür??

Eritas

@Ulli

rechts überholen hat schon immer drei Punkte gegeben.

Drängeln abhängig von der Geschwindigkeit und dem Abstand sogar 4.

Was übrigens auch einen Punkt gibt und für Sie scheinbar normal ist, ist das überholen mit nur geringfügig erhöhter Geschwindigkeit (sogenannte Elefantenrennen) und die brauchen wir auch nicht, wer, nach Ihrem Beispiel, 3 Km/h langsamer als ein LKW ist, braucht diesen nicht zu überholen.... auf einer 8 stündigen fahrt würde die Person gerade mal 16,5 Minuten langsamer sein.

@spetzki: Zu Ihrem Absatz Nummer

1: Liegt das vielleicht daran, dass kaum Konsequenzen zu befürchten sind, weil, es wird ja kaum kontrolliert?
2: Gut. Sie fahren mit 90 in die Kurve und machen einen Abgang. Selbst so entschieden und verloren. Fazit in Deutschland (D): Klage des verunglückten PKW-Fahrers wegen unterlassener Verkehrssicherungspflicht?
3: Diese Situation werden Sie in D ebenso antreffen.
4: Ein Verkehrsteilnehmer soll sich an die Regeln halten; wie sie auf ihn "wirken" und von ihm "gefühlt" werden ist nur nebensächlich.
5, 2. Satz ff.: Unglaubliche Auffassung, aber im Schadensfall ja juristisch Ihr Bier, falls Sie beim hineintasten in den Verkehr bei roter LZA einen anderen Verkehrsteilnehmer zum Krüppel oder tot fahren. Wenn Sie in den nächsten Urlaub zunächst mit der Bahn zum Flughafen fahren, und von dort mit dem Flieger zum Urlaubsort, dann wünsche ich Ihnen mal einen Eisenbahner oder Piloten, der sich bei einem Haltesignal in den Schienen- oder Flugverkehr eintastet...

Soziomagie...?

Mal wieder wird ein Soziologe bemüht (gegen Honorar in welcher Höhe?), um uns die Welt zu erklären, diesmal die Welt der Autofahrer. Und da sprießen die Ideen bis zu gar magischen Formeln zur "Belohnung von Wohlverhalten"...

Na prima. Nicht mehr der Normalfall des sozialnormativen (vorschriftsgemäßen) Verhaltens innerhalb einer Gemeinschaft ist soziologisch normal, sondern der "belohnenswerte Einzelfall". Zumindest lt. Herrn Alfred Fuhr. Schon sein erstes Statement im Artikel zeigt seine Tendenz: Dagegen sein mit billiger Argumentation und der unangepasste Quertreiber ist der Normalfall. Das finde ich krank.

Vieles ist kritikwürdig, auch Maßnahmen zur Verbesserunng der allgemeinen Verkehrssicherheit. Allerdings sprechen die jährlichen Verkehrstoten in D eine deutliche Sprache.

Führerscheine in Scheckkartenformat

könnten als Fahrschlüssel dienen, Fahrerkilometer zählen, als Fahrtschreiber genutzt und nach Verstößen ausgewertet werden.
@thinkfirst
Als Arbeitgeber erwarte ich, dass meine Angestellten auf Dienstfahrten die Verkehrsregeln beachten. Dies gilt im Prinzip auch für Anreise und Heimfahrt. Und - jawohl, wer privat öfter verunfallt der darf bei mir nicht dienstlich fahren.

@spetzki

Sie stellen Frankreich hin, wie wenn es dort besser wäre. Ich bin in Frankreich wohnender Franzose (Haute-Savoie). In Frankreich, lieber Herr spetzki, erhalten Sie für geblitzte 1km/h zu schnell einen Punkt. Sie haben aber nur 12. Zusätzlich stehen an jeder Ecke fixe Blitzer und es ist eine der großen Missionen der Polizei auf Raser Jagd zu gehen. Man kann hier unter anderem ganz schnell für nen "simplen" Verkehrdelikt in den Knast kommen. Frankreichs Gefängnisse sind mit nicht schlecht vielen Verkehrssündern belegt. Ich kann mich noch an meine Zeit in Deutschland/ München erinnern. Da war es in der Stadt völlig normal, dass man zur normalen Geschwindigkeit 20 dazuzählte, da man erst ab 20km/h zu schnell Punkte erhielt. Sprich mit Abzug der Toleranzgrenze war man drunter und bekam nur eine Geldstrafe. Die in Deutschland herrschenden Verkehrsregeln sind eigtl akkzeptabel, nur werden diese weder von der Exekutiven, noch vom Bürger umgesetzt, also für die Katz^^

17.38 - Ray

Das sollte dann aber auch für Dauerautobahnmittelstreifenfahrer mit und ohne Hut sowie Linksspurpächter gelten!

Belohnung - ein interessaner Ansatz

Trotz oder gerade wegen meiner mehr als 20.000 Jahreskilometern achte ich sehr auf die Verkehrsregeln, mein letzter Strafzettel liegt glücklicherweise schon etliche Jahre zurück. Ich erwarte hierfür keine Belohnung, sondern eher einmal Nachsicht, falls ich einmal die Regeln fahrlässig und in geringem Umfang übertrete, in einem Strafverfahren würden etwaige Vorstrafen ja auch Berücksichtigung bei der Bemessung des Strafmaßes finden.

Ich selber bin bis vor ca. 2

Ich selber bin bis vor ca. 2 Jahren jährlich ca. 50.000 km gefahren. Irgendwelche Ambitionen, schnell zu fahren, hatte ich mir dabei längst abgewöhnt. Das brachte ohnehin nichts! Trotzdem bin ich immer mal wieder von einem Starenkasten oder einer anderen Radarkontrolle erwischt worden....weil ich ein Schild übersehen hatte, das der von mir wahrgenommenen Situation auch nicht entsprach.
Eigentlich könnte die Diskussion darüber, "Schnellfahrer" müssten so oder anders bestraft werden, längst veraltet sein! Heute gibt es Autos, die die Schilder erkennen, oder man könnte kleine Sender einbauen....
Das Auto erkennt dann, dass die Geschwindigkeit auf z.B. 70 begrenzt ist, informiert den Fahrer und regelt automatisch runter...ggf. mit der Möglichkeit über kurze Zeit trotzdem schneller zu fahren (in gewissen Gefahrensituationen kann das sinnvoll sein). Man kann dann "Starenkästen" einsparen etc.
Ich fürchte allerdings, das ist nicht gewollt...dann kann man die Fahrer nicht mehr "abzocken"..

Verjährung

Das Entscheidende an dieser Reform ist doch die Verjährung.
1-Punkt Delikte werden nach 2 Jahren gelöscht. Man darf sich damit knapp 4 solcher Delikte pro Jahr Leisten.
Selbst schwerste Delikte bekommen nur 2 Punkte und verjähren nach 3 Jahren. 1 mal pro Jahr wäre das also überhaupt kein Problem.
Diese Reform ist wie zu erwarten ein Geschenk für den reichen rasenden Manager.

Ich fand die Regelung sehr sinnvoll, dass Punkte nur gelöscht werden, wenn nichts neues anfällt. Dazu würde ich mir wünschen, dass Geldstrafen ab einer gewissen Höhe einen Einkommensaufschlag bekommen. Bei unter 100 Euro wäre es den Aufwand nicht wert. Aber Strafen von mehreren hundert Euro sollen wirklich weh tun. Einen Großverdiener juckt das nicht. Der müsste schon einige tausend hinlegen, damit er das merkt.

Vorschlag: Drosselung

Den Vorschlag einer Drosselung finde ich auch interessant. Eine gewisse Anzahl von Punkten und man darf nur noch 65 PS fahren. Ansonsten gilt es als Fahren ohne Führerschein.

Es wäre sicher ein guter Effekt, wenn die typischen Sünder vom jungen GTI-Fan bis zum 250 PS Manager ihre teuren Autos mit einer Drossel kastrieren müssten.

Sinnvolle Regulierungen

Ich muß eingestehen daß ich selbst mich manchmal damit schwer tue, Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, einfach weil sie hoffnungslos übertrieben wirken. Da wird z.B. aus Lärmschutz eine asphaltierte Straße ab 22 Uhr auf Tempo 30 runtergeschraubt, während direkt neben der Straße eine S-Bahnlinie langgeht. Eine wenig befahrene, 3-spurige Autobahn elektronisch auf Tempo 60 ausgebremst, bei bestem Wetter und bester Sicht, Kurven in Landstraßen mitunter so runtergeschnitten daß man sie selbst bei Blitzeis und Windstärke 12 bequem fahren kann... wer soll sowas ernstnehmen? Ich habe in der Fahrschule mal gelernt, daß solche Limits eh ein Maximum unter besten Bedingungen sind - also bei Regen/Schnee/Nebel Hirn einschalten und selber das Tempo reduzieren. Akzeptanz von weniger, dafür sinnvoll aufgestellten Tempolimits würde m.E. deutlich mehr bewirken.

Werden wir alle kriminell?

Der Autofahrer jetzt erst recht der Kriminelle in Spe?
..und wenn es nach der Mehrzahl der hier kommentierenden "Radfahrer" geht, reicht die Höhe der Strafen immer noch nicht. Wahnsinn der Hass auf das Auto. Die NEUE HÄRTE:
Verjährung der Punkte nicht mehr nach 2 Jahren, sondern erst nach FÜNF d.h. mehr als verdoppelt!! Durch Verknappung der Punkte zusätzlich schärfere Strafen im Einzelfall. Höhere Geldstrafen, schnellerer Führerscheinentzug. Gleichzeitig werden die Straßen immer breiter, die Autos immer schneller, aber hinter dem Steuer sitzen nur noch Straftäter.
Doch die einzige korrekte Lösung wäre:
Die Straßenbreite deutlich verringern, Bäume pflanzen ohne Ende! Alle innerorts Straßen räumlich so ausbilden, dass gar nicht mehr wie 30km MÖGLICH ist. Aber geil: Die Krasse Reduzierung der Autofahrer durch Entzug jeden 2. Führerscheins in Zukunft, werden die Straßen zwangsläufig wieder FREI!

Absurd

Es ist schon absurd, die Einhaltung von Regeln und Gesetzen "belohnen" zu wollen. Das wäre so, als wenn man den Kunden dafür "belohnt", dass er kauft und zahlt, statt zu klauen oder zu betrügen. Das sind gesellschaftliche Sichtweisen, die kann die Politik nicht ändern. Als freie Menschen hat man einen freien Kopf.

Das Menschen damit "prahlen", nicht erwischt worden zu sein, kennt man auch außerhalb des Straßenverkehrs. Trotzdem sind wir aus gutem Grunde kein Überwachungsstaat. Also können wir es auch nicht beim Verkehr sein.

Noch ein Wort zu Tempolimits: Es macht aus meiner Sicht KEINEN Sinn, generelle Limits außerhalb der derzeit gesetzlichen zu vergeben, die man nicht konkret begründen kann. Neben jedem Tempolimitschild sollte daher ein Schild mit einer Begründung (Stau, Baustelle, Lärmschutz, usw.) stehen. Ansonsten hält sich nämlich wirklich keiner daran, weil keiner einen Sinn sieht. Bei uns werden stattdessen pauschal Zonen mit Limits belegt, die nicht begründet werden.

Insgesamt stimmige Analyse ...

Die (soweit sie bekannt ist)sinnfreie "Reform"egalisiert,wie beschrieben,einfache und schwere Rechtsverstöße bzw.Fahrlässigkeit und Vorsatz.

Erinnert sich jemand an die durchaus erfolgreiche Kampange "Defensives Fahren"?
40J.her und längst vergessen?
Kein Wunder nach fast gleich langer Propaganda für Ellenbogengesellschaft statt sozialer Empathie.

Fast jeder sieht sich von massenhaft Gemeingefährlichen umzingelt,von Selbstkritik kein Wort.
Bußgelder werden selbstverständlich immer zu unrecht erteilt und sind wegen fehlenden Angleichs an die Einkommenssituation leider nur für die Ärmeren schmerzhaft.

Würden hartnäckige/uneinsichtige Gefährder auf ihre Kosten zu Eignungsprüfung und Training sozialen Verhaltens herangezogen,statt sich "freizukaufen",könnte sich deren Zahl vielleicht auch reduzieren.

Wie auch immer;gegenseitige Rücksicht,eine Portion Gelassenheit und respektvoller Umgang mit Gesundheit und Leben ersparen viel Leid und komplizierte Sanktionen.

"Nachsicht" haben wir in D schon viel zu viel - @Eddie26723

Weiter oben führte ein Diskuttant sehr nachvollziehbar an, daß sich die Kavallerie schon garnicht mehr für den ruhenden Verkehr interessiert.

Was die Geschwidnigkeit angeht, Blau-Weiß Flensburg blitzt in den Städten doch schon erst ab - was weiß ich - 58 oder so und auf 120er Autobahnabschnitten gehts meist sogar mit ein wenig über 130 noch blendfrei.

Wieviel "Nachsicht" denn noch bitteschön?

Bei Licht betrachtet ist es genau diese Nachsicht die dazu führt, das viele Zeitgenossen das Schild "Höchstgeschwindigkeit 70" mit "Mindestgeschwindigkeit 80" verwechseln und sich das Recht herausnehmen, einen 72-Fahrer vor sich herzutreiben und - oberlehrerhaft maßzuregeln - da sind sie wieder, die "anderen" Oberlehrer der Nation.

Daher wie in Frankreich:
Ab 1 km/h zu schnell Tagessätze Tagessätze und nochmal Tagessätze und das Problem ist gegessen.
Wenns nämlich richtig wehtut, achten auch die "anderen" Oberlehrer drauf.

Aktionismus von Ramsauer

Im Artikel ist der Kern der Sache erkannt: "der Verkehrsminister musste mal wieder zeigen, dass es ihn überhaupt gibt."

Damit dürfte eigentlich alles gesagt sein.

Das will zwar keiner hören, aber wir benötigen ein Tempolimit

..um die Agressivität aus dem Fahrverhalten auf Autobahnen rauszubekommen.

Ich lebe derzeit in England, und hier fällt auf, dass es das Gedrängele und Gehupe auf der Autobahn kaum gibt. Hier weiß jeder im Vornhinein, wie schnell man fahren darf, und kann sich ungefähr ausrechnen, wie lange man für eine Strecke brauchen wird, und plant entsprechend viel Zeit ein.

Aber dies in Deutschland - im Autoland Nummer 1 der Welt - umzusetzen, dagegen wird es wohl noch mehr unsinnigen Widerstand geben als gegen die Einführung eines allgemeinen Rauchverbots.

Ein Tempolimit würde aber den gesamten Straßenverkehr in Deutschland enorm entspannen, und auch zu weniger Staus führen.

18 Punkte erlauben eine gute Differenzierung

Die bisherige 18-Punkte-Regelung lässt eine sehr viel differenziertere Regelung bei Verkehrsverstößen zu als das unausgegorene Acht-Punkte-Vorhaben Ramsauers.

Der 18-er hat sich im Laufe der Jahrzehnte gut eingespielt. Und so gibt es überhaupt keinen Grund, etwas daran zu ändern.

Zu bedenken sei: Noch bevor Ramsauers Gedankenspiele vollständig öffentlich waren, jubelte bereits der ADAC.

Ein Beispiel zum "Neuen": Wer mit 100 km/h statt mit den vorgeschriebenen 80 km/h durch die BAB-Baustelle fährt, bekommt keinen Punkt. Das ist O.K.

Aber wer's mit 120 km/h tut, bekäme fortan ebenso nur einen Punkt wie der, der das mit 160 km/h tut.
Letzterer rast aber lebensgefährlich schnell.

Nur ein Beispiel: In Norwegen wären es in einem solchen Fall mindestens 14 Tage Haft und die Hälfte eines Netto-Monatsgehalts fällig.

Soweit so gut ...

Das Belohnungssystem habe ich jetzt nicht verstanden, aber Fakt ist, daß die Polizei Mitschuld daran trägt, daß die Autofahrer rücksichtsloser werden.
Wozu muß man eigentlich noch Blinken, denken sich viele, die Polizei kümmert das doch nicht. Und wenn ich blinke, dann muß der Fahrer neben mir natürlich sofort auf die Bremse treten, denn der Blinker heißt ja, daß ich gleich rüberfahre und nicht, daß ich warte, bis eine Lücke kommt.
Ich blinke natürlich auch vor dem Abbiegen nicht, sondern wenn ich schon fast in der Seitenstraße abgebogen bin einmal kurz, damit ja nicht jemand, der gerade von dieser Seitenstraße rausfahren wollte, schon vor mir rausfährt (der soll glauben, ich fahre geradeaus weiter).
Soviel zum Thema Blinken heute. In der nächsten Stunde erzähle ich dann was zum Thema eingebaute Vorfahrt und Schleicher auf der Überholspur (Was ? Rechts ist doch die LKW Spur).

Gleich eimerweise in den Dreck gegriffen....

Nur eine Bitte! Aus welche Statistiken haben Sie denn Ihre Erkenntnisse - eine Quellenangabe wäre ausgesprochen hilfreich! Nach meiner Quelle (http://bit.ly/xXmr67) stellt sich das Geschehen für 2010 leider anders dar: Zumindestens in 2010 gilt aus Hauptursache unangepasste Geschwindigkeit, erst dann folgen Fehler beim Abbiegen und Wenden....Die meisten Unfalltoten sind auf außerorts auf Landstraßen (60%) und Autobahnen (12%), dann folgen die Unfälle innerorts. Wörtlich aus dem Bericht für 2010: "Eine „nicht angepasste Geschwindigkeit“ ist nicht nur die häufigste Unfallursache, durch „nicht angepasste“ sondern hat auch die schlimmsten Unfallfolgen.".
Die unangepasste Geschwindigkeit war außer in 2008 und 2009 in viele Jahren der statistischen Erfassung die Ursache für die meisten und vor allem folgenschwersten Unfälle. Ähnliches gilt für Alkoholmissbrauch im Straßenverkehr. Es werden relativ wenig Unfälle verursacht, aber mit schwersten Folgen und absolut gesehen vielen Toten!

Der "Experte", der keine Ahnung hat.

Dieser "Verkehrsexperte" hat anscheinend kein Auto, dafür hat er gesunde Vorurteile, gegen Berufskraftfahrer und Taxifahrer, gegen Radfahrer und natürlich Manager. Außerdem ist er weltfremd, er beklagt: "ein schnelles Auto mit viel PS [ist] begehrter als ein ökologischer Kleinwagen und wird auch gesellschaftlich mehr honoriert." Yo Alder, so sieht das aus! Zwar schön gesprochen - doch wo ist der Sinn?
Der Verkehrssoziologe Fuhr ist wohl auch nicht vollständig informiert, wenn er behauptet: "Taxifahrer meinen oft, für sie würden eigene Regeln gelten". Denn in der Tat gibt es ja Verkehrsegeln, die ausschließlich für Taxifahrer gelten, Herr Experte.
In dem kurzen Teil des Interviews, der sich konkret mit Ramsauers Vorschlägen befasst, lehnt er den Bürokratieabbau ab und will eher das Gegenteil, eine weit umfangreichere Ausdifferenzierung der Verkehrsverstöße und Strafpunkte und eine weitere Datei für Bonuspunkte. Wie abgehoben ist das denn!

Manches ginge ganz leicht

Es ist in der Tat kontraproduktiv, bei ansonstem ordentlichen Verhalten für einen zufälligen Verstoß bestraft zu werden. Genauer gesagt geht es nicht um die durchaus berechtigte Strafe an sich, sondern die fehlende Möglichkeit, das Ganze eben als Versehen richtigzustellen. Wie ein "Belohnungssystem" funktionieren sollte, bleibt mir allerdings ein Rätsel.

Aber eine gelassene Fahrweise im Baustellenbereich, in Wohngegenden neben der Autobahn und ähnlichen eine gemäßigte Fahrweise fordernden Bereichen ist doch heutzutage ganz einfach zu verwirklichen: eine streckenabhängige Geschwindigkeitskontrolle. Funktioniert mittlerweile fast überall auf der Welt außerhalb Deutschlands.

Etikettenschwindel

ist für meine Begriffe jede Statistik, die meint, die Hauptursache für die meisten Unfälle wäre ausschließlich überhöhte Geschwindigkeit.

Leider ist das m.M ein Trugschluss. Auf Landstraßen mag das noch stimmen, aber auf Autobahnen habe ich mehr als nur oft gesehen, wie gefährliche Situationen entstehen, weil durch permanente Mitte- und Linksfahrer der Verkehrsfluss gestört wird. Oder schlimmer, andere durch plötzliche Spurwechsel zu einer Fast-Vollbremsung nötigen. Oder Fahrer, die nach links wechseln, weil am Horizont ein LKW auftaucht.
Oder wiederum andere, die meinen, der Blinker (wenn er überhaupt benutzt wird) ist ein Freifahrschein zum Spurwechsel, ungeachtet der tatsächlichen Verkehrssituation.

Aber solange keine bessere und regelmäßige Kontrolle stattfindet, ist jeder Bussgeldkatalog nur Makulatur.

ganz einfach, ein festes

ganz einfach, ein festes Tempolimit verhindert den Versuch auf der Autobahn Minuten heraus zu holen, ist oekologisch sinnvoll weil es den Spritverbrauch drastisch senkt, und verhindert das Besitzer PS starker Wagen glaube die Bahn gehoere nur ihnen. Und wer nach etlichen Stunden 130 oder 140 in die Stadt faehrt fuehlt sich nicht so als ob er mit 50 stehen bleibt, wie jemand der gerade von 220 runtergekommen ist...(ja ich habe selbst ein schnelles Auto, trotzdem bin ich fuer ein generelles Limit)

Die Meinung von Alfred Fuhr

Die Meinung von Alfred Fuhr zeigt an entscheidenden Eckpunkten deutlich, dass sie nicht ausreichend durchdacht ist, um als Kritik authentisch zu sein.

Er selbst schlägt ein Belohnungssystem vor. "Wir brauchen als Kehrseite der Medaille auch ein anderes System der Belohnung." Nun gut - sinnvoller Gedanke.
Doch schauen wir uns seine Antwort auf die nächste Frage "Wie könnte solch ein Belohnungssystem aussehen?" an:
"Verkehrssicheres Verhalten muss belohnt werden." Er wiederholt seine vorige Aussage.
"Es gibt keine Beihilfen für Firmen, die ihre Mitarbeiter im Außendienst entsprechend schulen und verkehrssicher ausstatten." Beantwortet das die Frage?
"Der Einbau eines Assistenten, der Fahrer auf Geschwindigkeitsübertretungen aufmerksam macht, müsste gefördert werden." Beantwortet das denn nun die Frage?
"Bisher sind schicke Alu-Reifen günstiger als diese technischen Kontrollhilfen. Hier ist auch die Politik gefragt." Hat er irgendwie offengelegt, wie ein Belohnungssystem aussehen könnte?

Wie lange noch.

Der Ramsauer-Plan ist der eigentliche Etikettenschwindel.
Wie lange darf die CSU immer wieder die ganze Republik, weiter dominieren.

CSU und CDU, Amicos: die schwarzen teilen sich auf.
Fürs grobe ist die CSU da.

Fürs weltläufige,ist dann Frau Merkel und Herr Röttgen zuständig. Die fangen die Bälle, wie sie eben grade brauchen.

Das Bild sagt doch alles.

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