Kommentare

Druck

Langsam glaube ich, es wird in den nächsten 30 Jahren kein Krieg wegen Öl, Luxus oder Machtdemonstration geben.

Eher ein Krieg wegen Armut, wie es schon einige vor mir gesagt haben.

Stellt euch vor mehr als 100 Millionen Menschen leben knapp am Existenzminimun, während sich "Königliche" (was für ein Wort...) und Reiche sich voll fressen und in ihrer Yacht oder in ihrem Schloss hausen.

Ich sag nur Revolution... Politiker sollten sich mehr um die armen Menschen kümmern, statt die nächsten Kriege zu planen oder irgendwelche Klimageschichten ohne Erfolg zu starten.

Das Armutszeugnis an Menschlichkeit (wenn man das heute noch so nennen darf) ist den Politkern von heute schon gegönnt.

Klasse Mensch!

Zum Glück gibt es noch vernünftige und liebevolle Menschen auf dieser Welt. Deshalb verlier ich meinen Glauben an die Menschheit "noch" nicht.

Zweifel am Reformwillen der Griechen?????????????

Es wäre besser am Willen der Gläubiger zu zweifeln. Diese wollen doch keinen > Schuldenschnitt < weil dann die Kreditausfallversicherungen nicht zahlen! Besser wäre die Zahlungsunfähigkeit denn dann verlieren die Gläubiger nichts.......jedoch sind dann die Die Versicherer des Kreditausfalls pleite!

Vernüpfung mit dem Schicksal Griechenlands

Wenn Griechenland im März bankrott gehen sollte, müsste auch Deutschland sich dieses Datum für das eigene Schicksal vormerken. In den Köpfen der PolitikerInnen sollte doch vorhanden sein, welche Summen da zur Schuldentilgung und für Zinsen in deutschen Kassen landen.

Interessant fände ich mal einen Bericht darüber, um welche Summen es insgesamt geht und wie da Deutschland dran zu knabbern hätte. Aber wird sich das ein Medium trauen? Der Bote, der die Wahrheit überbringt, wird all zu leicht zum Sündenbock gestempelt. Das Aussprechen der Wahrheit lässt dann angeblich erst die Wirklichkeit entstehen.

Griechenland: Jahrzehntelanges Leben ...

.
...von Staat und Gesellschaft über die wirtschaftlichen
Verhältnisse.

Dann Euro-Einführung, weiterhin Schulden machen wie bis
dato;

zweifaches Täuschen der übrigen Euroland-Regierungen
über die w a h r e n Schulden, Bilanzenfrisiererei;

"plötzliches" Feststellen eines gigantischen Schulden-
lochs im griechischen Staatshaushalt,

mehrfache und stets höhere Finanzhilfen für Griechen-
land;

notwendige und vereinbarte Strukturreformen werden
nicht umgesetzt;

Monsieur Claude Juncker platzt bald der Kragen; er
droht damit, die nächste dreistellige Milliardentranche
nicht nach Griechenland zu überweisen;

Griechenland bleibt volkswirtschaftlich und haushalts-
politisch unbeweglich - ist das ein typisch griechisch-
es Phänomen ?? ; der Staat steht kurz vor der Pleite.

Alle

Bemühungen den Griechen zu helfen sind gescheitert und somit sind auch Merkel und Sarkozy gescheitert. Wie oft müssen wir uns noch von Merkozy anhören, das "wir" noch nie so nahe einer Lösung waren wie jetzt. Die Griechen sollten einsehen, dass sie die Umsetzung von Sparmaßnahmen nicht realisieren können (wollen). Merkel sollte aufhören das Thema für Wahlkampfzwecke zur Unterstützung Sarkozys zu mißbrauchen und verantwortungslos auf Kosten der Deutschen in die Länge zu ziehen.

Unverschämtheit

Es ist einfach unverschämt, dass ständig Hilfen als "alternativlos" ausbezahlt werden, gleichzeitig aber viel zu spät kontrolliert wird, dass die Gegenseite ihre Zusagen nicht ausreichend umsetzt. Diesen Sparkommissar hätte es schon von Anfang an geben müssen. Sie betrügten uns und betrügen uns wieder und wir lassen das auch noch zu. Daher mein Appell: Stoppt die Hilfen. Lasst das Land pleite gehen. Zeigt jedem Euroland, dass Hilfe nicht ohne Gegenleistung gewährt werden kann. Und kontrolliert in Zukunft jeden Euro-Staat, der Hilfen in Anspruch nimmt, aufs schärfste, damit wir nicht mehr Geld verbrennen, egal ob in Krediten oder über die EZB.

Mit weniger Lohn ohne Exporgüter gg. die Auslandschulden?

Die Technokraten haben ihre eigene Makroökonomie: Der Einheitseuro führt mangels Kursanpassung im Im- und Export zur Stücklohnkonkurrenz und Deuschtland ist der Motor und Maßstab.
Der deutsche Niederiglohnwettbewerb seit Agenda 2010 führte zu gewerkschaftlich mit getragenen Reallohnsenkungen = Lohndumping, die Importstaaten erhöhten ihren Lebensstandart und Umsatz mit schnelleren Lohnzuwächsen und Importgütern.
Eurokredite waren billiger und von 0,9 auf 1,60$ (2007)pro Euro stieg auch Griechenlands Kaufkraft dank des deutschen Sparmotors. Unsere Eyprtobby jubelte - bis die Handelsdefizite zu Zahlungsbilanzdefiziten wurden.
Nun soll der deutsche Arbeitnehmer nochmal zahlen, wegen seiner Solidarität sagt rechts bis links.

Nun steigt aber die Wettbwerbsfähigkeit nicht bei sinkenden Löhnen, wenn China das gleiche Sortiment wie die Südländer hier hereinwirft u. Produktion verdrängt- mit Dumpingpreisen. Und EU macht Ölembargo. So steigt die importierte Inflation, Export ade, Schulden hoch.

griechenland

ja die geister die ich rief in die eu aufnahm ohne sie zu kontrolieren.
warum sollen sie den die reformkurse umsetzen, es ist ihnen ja schon über den eu rettungsfond der ja gegen geltendes eu recht verstößt geholfen worden.man hätte sie gleich in die pleitetreiben sollen. den jetzt kommen auch noch die anderen und wollen das gleiche haben. ich sage dazu nur,das wird ein faß ohne boden, unsere lieben politiker wollen nur den euro retten nur um nicht einzugestehen das es nicht klappt. aber hier wird ja nur geld verschoben, welches nur auf dem pabier besteht die sogenannten luftbuchungen.

Pleite sind alle

egal wie das Hin und Hergezocke ausgeht.

Man sollte den Euro rechtzeitig und geordnet aufgeben, anstatt krampfhaft weiter versuchen einen Traum hinterher zu jagen, der so nicht funktioniert.

GR ist pleite, egal ob nun Milliarden fliessen oder nicht, man würde nur Zeit "verlieren-gewinnen" egal wie man es sehen wollte...

Danach ist wer pleite ? Italien ? Belgien? Spanien? Porugal? Wann ist Frankreich und Deutschland pleite ???

Erst wenn alle "Armen" aus den Pleitestaaten hier für 1,50€ die Stunde arbeiten ? Denn ich glaube kaum das dann noch die Steuereinnahmen ausreichen, um deutsche Arbeitslose zu finanzieren...

Gehuppt wie gesprungen, lieber Weitsicht als das krampfhafte Festhalten einer Idee, die so nicht funktioniert. Alle Europäer sollten sich eingestehen, das eine Währung, so wie sie jetzt gestrikt ist auf Dauer die Europäer verarmt.

Man sollte die Gesamtlage neu beurteilen und abwägen, ob es nicht für alle besser wäre den Euro vllt. abzuschaffen.

Reines Säbelrasseln

Am Ende muss die EU eh zahlen.

Und das wissen die Griechen auch.

Die Griechen sollten anfangen

ihr Geld von den Banken abzuziehen, und sich davon mit Nahrungsmitteln und Kleidung für die nächsten 10 Jahre einzudecken.

Wenn die Banken dann pleite gehen, weil der Staat kein Geld hat, um die Kredite zu begleichen, überleben zumindest die Arbeiter und Bauern.

lustig

ich finds lustig, was sich einige erlauben... die löhne sollen nochmal gesenkt werden ... um 25 prozent.

klar - in deutschland könnte man das sofort machen können. jeder würde sich freuen.
vielleicht ist deswegen die staatsverschuldung deutschlands auch kein thema!?

ich denke - die griechen haben genug getan.
wenn es nicht reicht, dann sollte man das nicht noch mehr als ohnehin schon, an den arbeitnehmern auslassen.

die eu ist handlungsunfähig.
die griechen sind am ende der leistungsfähigkeit angekommen. die werden pleite gehen.

sie sollten kein neues geld mehr bekommen - aber genau das werden sie!

die drohkulisse der EU ist eh nur theoretisch - wird zeit, dass die griechen das endlich ausnutzen!

welche Alternative???

Von all' denjenigen - hier im Forum oder die Befragten im Bericht - habe ich bisher noch keine wirklichen Alternativen gehört?

Was hieße denn Staatsbankrott wirklich? Klar, die Griechen könnten einfach damit aufhören, Zinsen und Tilgung zu zahlen. Nur dann hätten die immer noch keinen ausgeglichenen Haushalt. Sie könnten aber definitiv für lange Zeit nicht wie in der Vergangenheit einfach die Differenz wieder am Kapitalmarkt ausleihen - und wenn irgendwann mal wieder, dann zu horrenden Zinsen.

Und die übrigen europ. Länder müssten ihre Knete dafür aufbringen, damit die Banken überleben können. Da kann Griechenland dann auch nichts mehr erwarten.

Was kann Griechenland tun, wenn es schlicht mehr ausgibt als einnimmt? Wohl durch nur Ausgaben kürzen oder Einnahmen steigern.

Das ist schmerzhaft und tut der Wirtschaft weh. Die müssen dann auf kleinerem Level neu anfangen. Zu allem anderen fehlt denen aber schlicht das Geld!

Zu früh

Das nächste Hilfspaket wird wohl noch überwiesen werden, egal was Griechenland macht. Immerhin kann es sich Herr Sarkozy im Wahlkampf nicht leisten, dass eventuell französische Banken gestützt werden müssen oder gar pleite gehen. Aber sobald die Wahlen in Frankreich gelaufen sind, hat wohl auch dieses Geldverpulvern ein Ende. Herr Juncker hat ja neulich Töne angeschlagen, die vor einiger Zeit noch um jeden Preis vermieden/verdrängt wurden.

einfache lösung

die griechen bekommen einen schuldenerlass - was anderes wird eh nicht passieren.

FERTIG!

dann können die von vorne anfangen - schulden machen - alle sind zufrieden und wir haben 20 jahre ruhe.

die drohkulisse der EU ist einfach nur lächerlich.... entweder es gibt die option griechenland aus der eurozone zu werfen, oder nicht.
wenn nicht - kann ich damit auch nicht drohen!

Erinnerungen an die Wiedervereinigung

Genau dieses Dilemma herrschte 1989, einen Pleitestaat neben der BRD finanzieren oder den Pleitestaat auflösen und in den stärkeren Nachbarstaat aufnehmen.

Die griechischen Volksvertreter sind in in einer ähnlichen Situation wie die demokratisch gewählte Volkskammer damals, sie sind kaum mehr souverän handlungsfähig.
Wahlkämpfe mit weiteren Wahlen sind quasi nutzlos, weil sie sowieso die Vorgaben der Troika erfüllen müssen.
Sie sind nur noch in einem noch souverän handlungsfähig: Pleite oder weiter so, Euro oder Drachme - nur diese Entscheidungoptionen haben sie auch nicht mehr lange.

Künftige Infrastrukturmaßnahmen werden Behörden der EU entschieden, die griechische Regierung wird da nichts mehr alleine entscheiden dürfen.

Nur eine Frage der Zeit ...

Lohnkürzungen, Steuererhöhungen, Sozialabbau, Privatisierungen von Staatsbetreiben. So sieht unsere schöne neue Wirtschaftswelt nicht nur in Griechenland aus.
Dabei ist doch in ganz Europa alles im Überfluss da. Wie lange wollen wir da noch zusehen?
Wem schadet es?
Wem nützt es?
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
Einfach mal nachdenken, statt auf "die Griechen" zu schimpfen. Bald sind auch wir an der Reihe.

Schulden Schulden ....

So geht das nicht. Schon wieder sollen die ärmsten in einem Land zahlen und die Großen und Verursacher kommen davon. So geht das nicht!
Klar müssen Strukturen in Griechenland verändert werden. Klar muss eine Finanzverwaltung aufgebaut werden, um endlich an die Steuerschulden derer heran zu kommen, die seit Jahrzehnten nie steuern gezahlt haben. Es kann aber nicht angehen, dass die Kleinen, die, wie auch bei uns, wieder die Zeche zahlen müssen. Und es kann auch nicht sein, dass Merkel und Sakozy bestimmen, was souveräne Staaten zu tun haben.
Ich kann Griechenland nur empfehlen, aus dem EURO auszusteigen und ihre Wirtschaft von innen heraus wieder aufzubauen. Und wenn die, die vorher viel verdient haben an Gr., an Krediten ..., jetzt Verluste schreiben ... ja, so ist das im Wirtschaftsleben, mal macht man Gewinne und mal Verluste. Und der Mehr, dann würde ganz Europa zugrunde gehen - Blödsinn!

Ich denke nicht, dass der mangelnde Reformwille der Griechen das Problem ist- es macht schlicht keinen Sinn, einen Toten permanent weiter zu reanimieren.

Der Eurokanzlerin und ihrer Mitstreiter fehlt es an der Einsicht, dass Griechenland pleite ist und nur nach einem geordneten Insolvenzverfahren von Grund auf reformiert werden kann!

Langsam dämmert’s den Griechen, dass man sich für Jahrzehnte in eine moderne Form der Knechtschaft begeben wird- die „Solidarität“ erkauft sich Griechenland mit dem Verlust von Souveränität und Sozialstaatlichkeit, nach dem Diktat der Eurokraten!

Weder sozialer Frieden, noch eine prosperierende Wirtschaft wird sich unter diesen Umständen einstellen- und es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann uns der griechische Kessel um die Ohren fliegt!

Ein verlorener Krieg, hätte das griechische Volk diesbezüglich kaum schlimmer treffen können- wen wundert da die Verzweiflung des Griechischen Volkes?!

Nicht vergessen....

... wenn ein Staat 30% ALLER Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst durchfüttert, und der Staat pleite ist, dann MUSS er das Durchfüttern reduzieren. Das hat nichts mit "Angriff der Reichen auf die Armen" zu tun.

Der Staat kann die untragbaren Ausgaben nicht länger halten. Ein Heer von Beamten, deren eiziger Selbstzweck es ist, zu existieren um ein Einkommen zu haben, kann nicht länger durchgefüttert werden. Da nützen auch große Streiks nichts.

Es wäre allerdings wirklich heilsam, wenn Griechenland kurzerhand pleite ginge, und plötzlich wirklich der Geldhahn zu ist. Dann würden die, die jetzt groß schreien "keine Kürzungen", plötzlich ganz kleinlaut werden.

Und was die griechischen Politiker angeht: Die betreiben Wählerfang pur. Profilierungssucht pur. Sie blasen sich auf, sagen sie wollten Kürzungen "nicht hinnehmen", wollen einfach noch mehr Geld zum Verprassen und Wählerstimmen auf diese Art 'kaufen'.

Und der Wähler belohnt es. Logisch.

Wie bei uns.

Na super.

Schon zum späteren Nutzen

Schon zum späteren Nutzen Deutschlands muss der Staatsbankrott Griechenlands unterstützt werden, denn so wie Griechenland 600 Mrd. Mark (das Spielgeld Euro gibt es nicht) hat Deutschland sage und schreibe, unter der zweiten Vielparteienherrschaft, 4 Billionen Mark an Schulden aufgehäuft; und so wie es aussieht dürften es bis zum Sturz der Parteienhydra und einer grundlegenden Staatsreform noch einige Billionen Mark mehr werden; daher muss Deutschland alles dafür tun, um Griechenland dabei zu helfen seine Schulden- und Zinslast abzuschütteln, denn damit ist ein Präzedenzfall für den Staatsbankrott, seit der Abdankung des Staates gegenüber der Wirtschaft geschaffen zu schaffen. Im anderen Falle läuft Deutschland Gefahr, dass es in seinen eigenen Schlingen gefangen wird: Die Schuldenknechtschaft, die es Griechenlands mit auferlegt hat, wird man dann ihm auferlegen. Zwar dürften die hiesigen Banken gar bitterlich weinen, aber das Heil des Staates hat Vorrang vor dem Wohlleben derselbigen.

im süden ticken die uhren anders...

aber dass haben alle vor der euroeinführung gewusst.
Das es im süden meisten nur mit vitamin B vorangeht wissen auch alle.
Jede neue Regierung bringt auch ihre leute mit hat die FDP auch gemacht und ca.200 unnötige stellen für parteifreunde geschaffen.
Am ende machen drei leute den job den einer macht folge ,zwei bleiben zuhause abwechselnd und machen was nebenbei.
Da staatsangestellte ,kann man sie auch nicht entlassen und wenn dann nur mit grossen abfindungen.
Diese eine hand wäscht die andere mentalität wird sich nicht so schnell ändern.
Also entweder wir akzeptieren diese dinge oder jeder macht seins.
Wobei vor dem euro die griechen auch gelebt haben und vielleicht auch besser durch die günstigeren preise im tourismus.
Ein europa vor der euroeinführung in dem jeder staat die mittel hatte durch zinssteuerung und abwertung krisen zu bewältigen war gar nicht so schlecht.
Durch den euro wird alles in einen topf geworfen was nicht gleich ist.
Gebt den griechen eine Euronotenpresse.

@14:39 — Walter Meingott

Damit, den Euro permanent als "Spielgeld" zu bezeichnen, suggerieren Sie extreme Inflation (bis zur Wertlosigkeit), die es aber derzeit einfach nicht gibt. Das ist ja gerade das Problem der Staaten, die ihre Schulden vor dem Euro mittels Geldentwertung "im Griff" behalten konnten.

Die eigene Währung als Spielgeld zu bezeichnen, stammt aus der Hyperinflaton der frühen 1920er Jahre (monatlich > 30%!), als wertloses Geld tatsächlich von Kindern zum Spielen benutzt wurde.

Dann rechnen Sie uns vor, wie groß unsere Schulden derzeit in "richtigem" Geld (Mark) sind, obwohl sie in EURO bestehen, der ja in Ihren Augen ohnehin wertlos ist. Spielgeld-Schulden sind doch kein Problem, also was soll die Schwarzmalerei?

was ich nicht verstehe

was ich nicht verstehe ist
das wenn GR pleite geht
die geforderten reformen der EU
trotzdem umgesetzt werden
müssen, denn sonst droht
das gleiche spiel in zwanzig
jahren wieder.....würde GR
nicht glaubwürdiger wenn
sie alle reformen umsetzen, so würden
ausländische investoren wenigstens
vielleicht aktiv, als das GR pleite
geht und so unglaubwürdig
bleibt ob sie den haushaltsdefizit
nach der pleite ausgeglichen
ist, was ich stark bezweifel....

Wie soll's gehen?

Richtig: viele Mißstände müssen korrigiert werden. Aber das reicht nicht.
Steuererhöhungen, Stellenabbau, Lohnkürzungen und dann auf den Aufschwung warten? Wie soll das gehen?
Unser Wirtschaftssystem des Wachstums verursacht Schulden zwangsläufig, bei den wenig soliden Staaten und Menschen früh, bei den anderen etwas später.
Dieses System befindet sich in der Krise.
Statt weiter auf den Abgrund zuzulaufen, müssen wir schnellstens nach Alternativen suchen (nein, ich bin kein Kommunist). Denn egal wie wir jetzt auf Griechenland reagieren, wir bleiben nicht unbetroffen.

Griechenland

Wenn Frau Merkel und Herr Sakorzy nicht das Problem über 2 Jahre vor sich hergeschoben und verzögert hätten, sondern damals schon der Schuldenschnitt, wie von vernünftigen Ökonomen gefordert , durchgeführt worden wäre, hätte Griechenland eine große Summe an Zinsen gespart und es wäre für die anderen Staaten billiger geworden.
Man muss doch nicht glauben Frau Merkel und Herr Sakorzy tuen das für die griechische Bevölkerung und ihr Land, sondern sie tun es um französische und deutsche Banken zu retten. Deshalb die Verzögerung, damit die Banken einen grossen Teil ihrer griechischen Staatsanleihen noch an die EZB loswerden konnten.

Wir in Deutschland haben ebenfalls eine hohe Verschuldung, aber was macht Frau Merkel mit ihrer Regierung hier, sie beschliessen Steuersenkungen für Besserverdienende, verkaufen das als Steuererleichterung für niedrige Einkommen, was gelogen ist, anstatt die Schulden mit dem Geld zu tilgen.
Aber Wasser predigen und selbst Wein trinken ist ja auch besser.

@schaunwamal

"im süden ticken die uhren anders...mit vitamin B ...unnötige stellen für parteifreunde...grossen abfindungen...eine hand wäscht die andere mentalität...auch gelebt haben und vielleicht auch besser..."

na und?
ich mag bayern
wenn sich mein alkoholpegel im ortsüblichen bereich bewegt sogar die einwohner ;)

Falsche Voraussetzungen

Ich glaube, der eine oder andere geht von einigen falschen Voraussetzungen aus:

Die Banken haben den Betrag der gr. Schulden nicht bekommen, sondern ihm diesen geliehen!
Und das auch zumeist nicht zu horrenden Zinsen, denn bis vor einigen Jahren gab's auf griech. Staatsanleihen allenfalls marginal mehr, als bspw. auf deutsche. Und seit zwei Jahren bekommen die eh kein Geld mehr von priv. Gläubigern.

Banken haben dem Staat das Geld nicht aufgeschwatzt. Er hat dazu eine freie Entscheidung gefällt. Das Geld daraus ging auch nicht nur an Superreiche, sondern vielfach an die "normale" Bevölkerung.

Wenn Banken pleite gehen, interessiert das nicht nur die Banken-Eigentümer, sondern alle, die Geld angelegt haben. Durch den Domino-Effekt sind auch schnell Banken involviert, die überhaupt keine gr. Staatsanleihen haben.

Auch nach einem Staatsbankrott kämen die Griechen mit ihrem Geld nicht aus. Nur könnten die sich dann nichts mehr leihen.

@Didi, 6. Februar 2012 - 14:28

Griechenland unterscheidet sich gar nicht allzusehr von Deutschland.

Angenommen, man würde in Griechenland eine Industrie mit Konkurrenz-Produkten zu Deutschland aufbauen, dann würden die Banken und die deutsche Regierung sofort einschreiten.

In Deutschland sind erneuerbare Energien eher "unerwünscht". Diese stehen in Konkurrenz zu Kohle und Erdgas. Welche ehemaligen Politiker bei Energieversorgern einen neuen Job gefunden haben, ist allgemein bekannt.

Auch der Deutsche Bank Chef, Ackermann ist über erneuerbare Energien nicht begeistert. Als Aufsichtsrat-Mitglied bei Shell wünscht er lieber Erdöl und Erdgas.

Eine Energiewende in Griechenland wird daher mit den Gläubiger-Banken nicht zu machen sein.

Selbst dann nicht, wenn durch Geothermie und Synthetic Fuel das Land in 10 Jahren schuldenfrei wäre.

Verkaufen oder verpachten

Die EG fordert Neuverschuldung unter 3% des BIP. Aber: Egal ob Schuldenerlass 50, 70 oder 100%, danach ist für lange Zeit überhaupt keine Neuverschuldung mehr möglich, allenfalls Subvention durch die EG-Reichen. Außerdem droht eine Pleitewelle der hochverschuldeten griechischen Wirtschaft. Offenbar ist auch ohne Schuldendienst in Griechenland kein ausgeglichener Haushalt möglich. Dann ist "Kaputtsparen" das falsche Wort: Der Staat ist nicht lebensfähig. Wir wollen in EU weder Hungernde noch eine chinesische Dependance. Also ist GR unter den Staaten der EU, ggf. auch Konsortien zu versteigern; ev. kommt Verpachtung über 99 Jahre infrage.

@15:48 — sonnenkoenig

"Man muss doch nicht glauben Frau Merkel und Herr Sakorzy tuen das für die griechische Bevölkerung und ihr Land, sondern sie tun es um französische und deutsche Banken zu retten."

Es ist schließlich auch die Aufgabe von Merkozy, deutsche und französische Interessen zu vertreten. Und wer glaubt, bei einem Schuldenerlass verlieren nur die bösen Banken, der irrt.

Liebe Riester-Sparer,
wo sollen denn die 4-5% sichere Rendite, die man Euch verspricht, denn herkommen, wenn nicht aus europäischen Staatsanleihen?

wer ist der nächste?

nach Griechenland wird's munter weitergehen mit Staatspleiten. Das Problem ist die Makro-Ökonomie der EU. Durch unsere vergleichsweise niedrigen Löhne (inzwischen haben uns viele andere EU-Staaten überholt) können wir exportieren wie die Weltmeister, machen aber dadurch allen anderen Staaten den Export kaputt. Wenn Deutschland plötzlich ohne Export leben müsste wären 65-70% der Jobs weg (die direkt oder indirekt vom Export abhängig sind). Das einzige was in der EU fehlt ist eine Export-Überschuss-Regelung die es verbietet in ein Land mehr zu exportieren als man von dort importiert (denn nur so kann eine globale Wirtschaft funktionieren).

@16:17 — Roger

"Selbst dann nicht, wenn durch Geothermie und Synthetic Fuel das Land in 10 Jahren schuldenfrei wäre."

Naja, das ist jetzt vielleicht ein bisschen arg optimistisch.

Geothermie ist in Griechenland nichts Unbekanntes. Der griechische Staat sucht bereits nach Investoren auf diesem Gebiet. Die fallen aber nicht vom Himmel. Potentielle deutsche Investoren berichten vor allem von der zermürbend trägen Bürokratie in GR, die sie von Investitionen abhält.

Abgesehen davon muss Griechenland erstmal zusehen, wie es seine eigene drohende Energiekriese abwendet, wenn spätestens im Juli der Iran den Öl-Hahn zudreht (bzw. zudrehen muss). Griechenland importiert derzeit 25% seines Öls aus dem Iran.

@hotspot

Netter Vergleich, aber er Hinkt!
Dein Nachbar ist nicht nur dein Nachbar sondern, zusammen mit anderen Nachbarn und Ihnen, der Bauherr dieses Hauses (EU) in dem auch Sie leben. Wenn Sie es nun geahnt und kommen sahen, dass Ihr Nachbar über seine "Verhältnisse" gelebt haben soll, dann hätten Sie und die anderen Nachbarn ihn nicht zur Gruppe der Bauherren mit aufnehmen sollen. Wenn Sie Ihn aber unbedingt mit dabei haben wollten, obwohl er eigentlich kein Geld hat, und Sie ihm auch noch Geld leihen, um dabei sein zu können, dann ist es jetzt auch Ihr Problem, wenn er sein Anteil nicht mehr zahlen kann.

@ systemchef : E=I

Hat übrigens Argentinien gerade eingeführt und alle Konzerne müssen fleißig einkaufen, um was los zu werden. Die müssen dann auch Dinge kaufen, die nicht zu ihrem Sortiment gehören und dann Abnehmer finden.
Dafür bringt Argentinien eine Handelsbilanz ins Lot.
Mal sehen wie es ausgeht.
Ansonsten könnte man wieder über das COMECON(RGW Ostblock) nachdenken: Mulitilatere Verrechnungen und multilateraler Bilanzausgleich bei Möglichkeit von Ungleichgewichten zwischen je zwei Ländern.

@systemchef

Was reden Sie denn da für einen Unfug!? Lohnfindung muß sich an der Produktivität orientieren und Deutschland steht in einem weltweiten Wettbewerb, und zwar insbesondere mit Asien. Zu glauben, exorbitante Lohnsteigerungen brächten Wohlstand und Wachstum ist ein Irrtum, der insbesondere Griechenland in die Situation gebracht, in der es sich befindet. Im übrigen ist es ein allgemein falsches Vorurteil, daß in Deutschland die Löhne zu niedrig sein. Hier müßte und muß man branchenspezifisch genau schauen, um zu sehen, daß das eine linke Mythe ist.

@cowboy8, 6. Februar 2012 - 17:15

Es bräuchte schon ein schlüssiges Konzept.

Geothermie wird aktuell nur vereinzelt genutzt.
Zur Stromerzeugung wird mehr Einsatz gefordert.

Doch selbst wenn sich ein Investor findet, wie soll er sein Geld zurück bekommen? Die Einnahmen aus einem "Pleite" - Land sind doch eher gering.

Der Anreiz müßte anders definiert werden.

Folglich sollte mittels Geothermie und Stromerzeugung exportierbares Methan (Erdgas) hergestellt werden.

Dies wiederum führt zu Steuereinnahmen.

Aus Methan schließlich lässt sich Synthetic Fuel herstellen.

Um die Staats-Schulden in 10 Jahren auszugleichen, liegt die Neuinvestition in Anlagen bei ca. 60 Mrd. und einer Anlaufzeit von 5 Jahren.

Ergänzung

D.h. Deutschland exportiert deshalb soviel, weil die deutsche Wirtschaft sich mit entspechenden Produkten entsprechende Märkte erschließt.

Was wollen die Griechen in Zukunft?

Bei allen guten Vorschlägen ist mir bis heute nicht klar, wie sich die Griechen ihre eigene Zukunft vorstellen?

So wie bisher, kann es nicht weiter gehen.

Einfach nur auf Touristen warten - das war einmal.

Katastrophe

Durch ihren ausgerufenen Generalstreik reiten die Griechen sich immer weiter in die Pleite. Leider sind einige Euro Staaten so naiv weil diese glauben man könnte die Griechen wieder aus en Sumpf ziehen. Nur ein Europa ohne die defizitären Südstaaten ist überlebensfähig denn die BRD kann diese Lasten bald auch nicht mehr schultern. Europa war ein Traum eines Historikers der es um jeden Preis haben wollte sogar mit einer 60 prozentigen Beteiligung obwohl die Wirtschaftskraft nach der Wiedervereinigung dieses gar nicht her gibt.

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