Kommentare

Wenn die griechischen

Wenn die griechischen Politiker meinen sie kommen selbst mit ihren Geld klar, was wollen sie dann mit unseren Steuergeldern?

Die Demokratie wird an die Leine gelegt

Griechenland wehrt sich zu recht gegen einen Oberaufseher. Im Prinzip käme dies einer Besatzungsmacht gleich die ihr Veto-Recht hätte. Aufjedenfall vernab von der Demokratie.

Ich denke Griechenland wird vorallem von Nordeuropa gedrängt im Euro zu bleiben um jeden Preis, denn Vorteile durch den Euro für Griechenland gibt es auch in den nächsten Jahren nicht. Eine eigene Währung wäre gut, so wären sie gezwungen wirklich dafür zu sorgen, dass die Finanzmärkte ihre Währung handeln würden. Statt dessen halten Merkel und Co um jeden Preis daran fest, weil sie angst hat in Europa macht zu verlieren und die Aufwertung des Euro zu verhindern.

Natürlich haben die Griechen Recht!

Kein Land, auch Deutschland nicht, sollte den Mund voll nehmen und Griechenland unter Aufsichtsquarantäne stellen. Denn nicht einmal wir sind imstande, unsere 2-Billionen Euro Schulden zu reduzieren! Immer wieder Neuverschuldung seit zig Jahren mit hohlen Versprechungen, aber immer neue Kosten für das Eurograb
Das zeigt, was für herzlose Theoretiker unsere Politikerkaste sind, die genauso herzlos mit unserem Volksvermögen umgehen. EU und Euro haben dieses Eurokraten-Produkt geschaffen
Der Euro ist nun mal tot und damit sollte man sich abfinden und national neu aufbauen. Dann erübrigen sich Schuldzuweisungen und Repressalien.Sie müssen quasi nackt vors eigene Volk treten,damit jegliche Ausflüchte unmöglich gemacht werden
Wenn Banken und Versicherungen drohen,Pleite zu gehen,dann hat man wenigstens noch Geld, um diese eigenen Institute zu retten, soweit der drohende Verlust Volksvermögen betrifft. Mit Geld, das man durch das überfällige Eurofinale gespart hat. Und das sind zig-Milliarden

"Von uns wird immer nur genommen"

Unfassbar wie Frech die Deutschen sind das sie nicht einfach so weiter Milliarden an Geldern in Pleitestaaten Investieren will die über Ihre verhältnisse gelebt haben und dann noch Sachen fordern wie z.B. jemanden der das "Sparen" Kontrolliert?

Deutschland hat ja soviel Geld und hat ja nicht seine eigenen Probleme (immer mehr Menschen die von der Tafel ernährt werden oder die immer größere Kluft zwischen Reich und Arm) - Warum können die nicht einfach noch weitere 100 Milliarden in andere Länder Investieren?

Schließlich wird ja von uns armen Griechen immer nur alles genommen genommen genommen aber wir kriegen ja gar nichts...

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Wenn ich sowas schon lesen muss. Wir Deutsche bezahlen die eigene Schuld von Ländern in Griechenland die nicht Willens sind zu verstehen das sie seit JAHREN über ihre Verhältnisse gelebt haben und nun Sparen müssen - Wir Deutschen müssten ehr sagen "Von uns wird nur verlangt und genommen, und wir krigen außer Spott und Hohn nichts zurück!"

Was ausser Kosten in

Was ausser Kosten in ungeahnter Höhe hat der Euro gebracht? Wenn man die Politiker so hört, dann ist das Geld was jetzt zur Rettung des Euros gezahlt werden muss ja nur Pinats zu dem was der Euro uns gebracht hat. Aber warum gibt es dann keine Gewinnangabe aber nur ein Rettungsschirm nach den anderen?

Abhängigkeiten

Ich kann die Griechen ja verstehen, daß sie über Einmischungen der EU in ihre Finanzpolitik erbost sind. Doch haben sie jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt. WER dort zu viel Geld ausgegeben hat, das ist nicht das Problem der restlichen EU-Bürger. Auf jeden Fall muß GR sparen. Daß sie das wirksam tun werden, da bestehen große Zweifel. Als EU-Steuerzahler bin ich aber daran interessiert, daß nicht auch noch mein Geld in GR vergeudet wird. Das bedeutet, daß EU-Steuerzahler eine Kontrolle der griechischen Ausgaben erwarten dürfen. Das sollte man dort schon einsehen - oder auf die Hilfe verzichten.

ist sowieso schon alles zu

ist sowieso schon alles zu spät:
die Eu und Dtl haben haufenweise geld in den griechischen statt gesteckt und garantien ausgesprochen. griechenland wurde zeit und zeit gegeben und geld und geld. Was ist passiert? So gut wie nichts. Gut Okay, sie haben den Steuerbetrug versucht zu bekämpfen mit mässigem Erfolg und haben die Beamtenlöhne gekürzt. Aber war das wirklich eine gemeinschaftliche Ansterngung des Folkes? Eher nicht. Hat es ausgereicht die Gründe des ganzen Dilemmas zu bekämpfen (einen ausgewogenen Staatshaushalt zu schaffen)? Nö.
Dann darf man jetzt entscheiden: Griechenland fallen zu lassen und 70% bis 100% des bisher investierten Geldes zu verliehren und dabei Griechenlands Wirtschaft auf Jahre hinaus in den Staub zu werfen. DIe auswirkungen auf die Bevökerung sind dabei nicht absehbar.
Oder man schluck eben seinen Nationalstolz als Grieche runter, sieht ein dass es so nicht weitergeht und lässt sich helfen, wenn es eben auch zu Eingriffen in die Souveränitätsrechte gibt.

Das Große Gesetzbuch sagt in diesem Fall...

§

Ein Staat kann niemals rechtmäßig bei "privaten Gläubigern" verschuldet sein. Was möglich ist, ist daß eine kleine Gruppe, die sich widerrechtlich als Staat ausgibt, privat mit anonymen Privatgruppen Verträge abschliesst. An den Völkern vorbei. Diese derart geschlossenen Verträge sind nur für die Vertragspartner, d. h. die als Vertragspartner auftretenden privaten Gruppen bindend, nicht jedoch für einen Staat. Sollten in den Verträgen Zusagen gemacht werden oder Güter und Dienstleistungen in Form von Versprechungen oder als praktische Gegenleistung angeboten werden, in deren Besitz die private Gruppe weder ist, war , noch jemals sein wird, das heißt über die sie kein Verfügungsrecht besitzt,da sie diese nicht rechtmässig erworben hat, können aus derartigen Verträgen keine rechtlich verbindlichen Forderungen abgeleitet werden und müssen als unter falschen Voraussetzungen abgeschlossen gewertet und die Privatgruppe, wie jeder andere Betrüger, behandelt werden.

Marktwirtschaft sozialistisch!

Nun, wenn wir ein Beispiel suchen wie sich die DDR ruiniert hat, dann finden wir es beim heutigen Umgang mit den Banken.
Marktwirtschaftliche Risiken, die normalerweise zu einem gesunden Abwägen der Risiken führen, werden hier einfach weggefegt. Die großen Banken können gewaltigen Krediten mit rentablen Zinsen an nahezu zahlungsunfähigen Kunden vergeben. Die kleinen EU-Steuerzahlen kommen für die Risiken auf - Sozialismus pur.
Den Kapitalismus spürt der kleine Mann und die kleine Frau - Jobs zu Dumpinglöhnen und Regierungen die Sozialleistungen kürzen, wenn sie das Geld für Banken, Afghanistankrieg und Steuergeschenke an Reiche ausgeben wollen.
Dem kleinen Griechen ist auch nicht wirklich geholfen. Er bekommt so oder so Einsparungen zu spüren. Eine eigene Währung wäre jetzt wohl für ihn die günstigere Variante. Aber die Banken wünschen es anders. Und deren Wunsch scheint Gesetz zu sein für unsere Politiker. Eine Gefahr für die Demokratie ist das!

Es reicht jetzt mit Griechenland

Entweder Griechenland bekommt die Milliarden frei Haus rübergeschoben, unterwirft sich strengen Regeln und ist kooperativ ODER Griechenland macht was es will aber dann bitte nicht auf unsere Kosten. Denn hier geht es nicht um Peanuts sondern um Milliardenbeträge. Die Hilfsorgien werden auch für Deutschland eine Bedrohung.

Der griechische Weg "die anderen sollen zahlen und wir machen weiter wie bisher" kann nicht funktionieren.

Altes bayrisches Sprichwort:

Wer zahlt, schafft an!

Jede Bank, von der ich Geld will bestimmt die Bedingungen. Warum soll das für die Griechen nicht gelten? Alleine kriegen die es ja nicht hin.

Souveränität

"Weniger zugespitzt aber genauso ablehnend reagierten griechische Politiker: Nein - es sei eine Frage der nationalen Souveränität, selbst über den Haushalt und die Staatsfinanzen zu entscheiden. Über solche Vorschläge rede man nicht."

Ist es nicht auch eine Frage der nationalen Souveränität den Haushalt und die Staatsfinanzen selbst zu bestreiten?

Eingriff beginnt mit dem Geldschicken

Der Eingriff in den griechischen Staatshaushalt und damit in die griechische Souveränität beginnt doch mit dem Schicken von Milliarden von Euro. Wenn die griechische Elite bzw. Politikerklasse dann nicht in der Lage oder willens ist, diese Milliarden zum Wohle der gesamten griechischen Gesellschaft einzusetzen - worauf vieles hindeutet - dann erscheint es mir auch im Sinne der griechischen Bevölkerung hilfreich, eine mit Vetorecht ausgestattete Kontrollkommission mit dem Geld mitzuschicken. Sonst haben weder die Geber, noch die als Empfänger genannten Griechen etwas davon und große Teile der Hilfen landen auf den ohnehin schon gut gefüllten Konten einiger Absahner.

@ Snoopy

Gebe Ihnen Recht!
Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, entweder an die Regeln halten oder aus dem Euro austreten.
Letzteres halte ich für die beste Lösung, denn in Griechenland geht fast nichts voran. Unmengen Steuergelder gehen weiterhin verloren, weil in den Behörden geschlampt wird wie eh und je. Die Beamten wollen sich gar nicht umstellen in Richtung Ordnung und Korrektheit, sie möchten lieber ihre Schlendriangewohnheiten beibehalten. Die Politik muss hier energisch durchgreifen. Ohne komplette Neuordnung hat das Land mit oder ohne Euro keine Chance.

@@Jabbu, Karussell - "Über die Verhältnisse"

Die Problematik der Schulden liegt nicht beim Verhalten der Bevölkerung, sondern beim Verhalten des Staates. Schließlich handelt es um die Schulden des Staates und nicht der Bevölkerung. Und der Staat verteilt kein Geld der Bevölkerung, ganz im Gegenteil, nimmt auch von der Privatwirtschaft dazu.
Wenn ein Volk tatsächlich "über die Verhältnisse" lebt, das erfährt man genau von den Indikatoren der Privatverschuldung. Die griechische ist mit 92% unter den am wenigsten verschuldeten in Europa. D liegt mit 120% im Mittelfeld. Das betrifft corporate und houshold debt as well. Da das corp. debt eher weniger mit der Bevölkerung verbunden ist und da es um produktive Investitionen handelt, bleibt uns das household debt, welches in GR ohne die Immobilieninvestitionen, also rein für Konsum, bei 12% liegt, während der eur. Durchschnitt bei 15.5% liegt. Also der "Grieche" lebt knapp weniger "über seine Verhältnisse" als sein resteuropäischer Kollege es tut.
Daten liegen bei EZB und Komission.

@@Jabbu, Karussell - "Über die Verhältnisse" und der Staat

Die Last trägt die Privatwirtschaft seit Jahren. Der gr. Privatsektor blutet zugunsten der Probleme des Öffentlichen, der seit 1981 nicht richtig funktioniert und überschuldet ist. Der Staat saugt um die 40%, ganze 90 bis 100 mrd., des BIP als Staatseinnahmen für sich. Raubt jeden Mehrwert vom Bürger um die Verbindlichkeiten und die Refinanzierung der Zinsen der Sozialisten zu decken. In dieser Hinsicht raubt der Staat dem "Griechen" etwas von seinen "Verhältnissen". Und gibt nur Almosen zurück, 27 mrd. sind allesamt die Gelder die als "absurd hohe saläre" und "frühe Renten" zurück in die Volkswirtschaft kommen, um dann wieder zyklisch zur Staatskasse als hohe indirekte (und direkte) Steuern zurückzukehren, um dann wieder filtriert den selben Zyklus zu machen.
Soviel von "über die Verhältnisse"

Es geht hier überhaupt nicht um Griechenland

@snoopy und @goldschmiedel und dergleichen:
Ihre Kommentar belegen ein komplettes Mißverständnis der Sachlage. Es geht hier nicht darum, dass Griechenland Geld erhält, sondern nur darum, dass die deutschen, französischen u. weitere Banken möglichst viel von dem Geld zurückbekommen, das sie in griechische Staatsanleihen etc. gesteckt haben. D.h. diese Banken erhalten das Geld der Rettungsschirme via Griechenland, weil die EU das Mißmanagement dieser Banken korrigieren will, anstatt - wie es in der Marktwirtschaft üblich ist - solche Unternehmen/Banken pleite gehen zu lassen. In Griechenland ist das Geld zu fast 100% nur ein Durchlaufposten!
Papandreou wollte diesem Spiel auf dem Rücken der Griechen per Volksabstimmung ein Ende machen, aber Merkozy & Co. haben es verboten.

Ihre Wut sollte sich besser gegen die Banken richten, die Geld ohne geeignete Risikoprüfung an schwache Länder verleihen, und gegen Merkozy&Co., die dieses fiese Spiel noch decken und ewig verlängern!

Eingreifen eines EU-Kommissars

in die Etathoheit GR ist eine Prvokation! Es ist aber auch eine Provokation GR, Hilfe in Milliardenhöhe einzufordern, Sicherheiten abzulehnen, die EU und hauptsächlich die dt. Regierung zu verunglimpfen.
Beide Verhalten sind respektlos und unverschämt den Bürgern Deutschlands ,Griechenlands und der EU gegenüber.
Für GR sollte gelten: Raus aus dem Euro! Aufbau der Wirtschaft primär aus eigener Kraft und sekundär mit Unterstützung der EU in Form eines " Marshallplanes"!
Das wird Signalwirkung für alle die Staaten haben, die auch noch auf Mrd. Unterstützung durch die EU warten, dass die EU-Kuh ( Deutschland) nicht von jedem gemolken werden kann. Es sind meine Steuern, für die ich keinen Gegenwert bekomme.Diese landen nämlich in den Taschen der Reichen und der Verschwender!

@Jabbu - "wir krigen (sic) außer Spott und Hohn nichts zurück!"

Das ist ein falsches Bild, gestützt auf ganz konkreten Bildaufnahmen bestimmter konkreter Plakate bestimmter konkreter Gruppen (ganz konkreter poloitischer und ideologischer Ausrichtung), welches im Rahmen eines beispiellosen Griechen-Bashings mehr oder weniger absichtlich in D von ganz bestimmten bunten Blättern der dt. Medienlandschaft verbreitet wurde um Stimmung und Gegengefühle bei der Masse der Bevölkerung anzuheizen. SO würden ja auch die letzten Hammungen bei der Bevölkerung auf einem Schlag beseitigt. Gute alte Methode.
Und die wenige solche Paradigmata in GR reichen bei weitem nicht aus nur annähernd die Wirklichkeit zu vermitteln und es wären auch gar nicht im Stande gekommen, wenn von der Seite bestimmter dt. Medien eine wohlorganisierte Hetzkampagne unglaublich intensiven und polemischen Charakters ausgegengen wäre.

Nicht GR muss aus dem Euro, sondern Deutschland

@xena:
Wenn GR aus dem Euro geht, so platzen die an GR durch Banken (und mittlerweise auch Staaten) gegeben Kredite erst recht. Dieses "GR raus aus dem Euro" ist populistischer Unfug. Und das ist seit mindestens 2,5 Jahren bekannt.

Die Lösung kann nur lauten "D und weitere starke Länder aus dem Euro raus!" Stichwort "Nordeuro". Dann werden die an GR gegebenen Kredite zwar auch massiv entwertet und müssen zum größten Teil abgeschrieben werden, aber D kann mit dem Geldschicken aufhören, hat eine starke Währung (was - siehe Schweiz - auch nur bedingt hilft!) und man kann unter das Kapitel "schwache Süd-EU-Staaten" einen Schlussstrich ziehen.

Rückwirkung auf D sind aber dennoch unvermeidlich, wegen geringerer Exportmöglichkeiten, Abschreibungen bei Banken und Lebensversicherungen, etc.
Die Wahl ist eben nur zw. Pest und Cholera, und beides ist nicht nett ..

Es sollten sich alle mal die Frage stellen

Ob die Kontrolle über den Staat Griechenland zu einem guten Ende für das persönliche Schicksal führt. Und das selbst unter der Annahme, dass das Pulverfass, was damit gelegt würde, nicht hochgehen würde.

Meint hier jemand wirklich, wenn man die Staatsquote auf nahe null senken würde, würde alles wieder gerade gerückt werden? Meint hier wirklich jemand, dass die Spardiktate, die bis jetzt die Sachlage nur verschlimmert haben (und das seit zwei Jahren), Erfolg haben werden? Was dann wenn die meisten internationalen Ökonomen von Rang (das heißt kein einziger deutscher Mainstreamökonom) doch recht behalten, woran es bis jetzt nicht den Hauch eines Zweifels gibt?

Wird man den Deutschen, und darunter vor allem diejenigen die am lautesten brüllten, noch einmal verzeihen? Diese Frage kann sich jeder selbst stellen.

Und natürlich die wichtigste Frage: Muss das alles sein?

Ausgangspunkt war 2009 ein

Ausgangspunkt war 2009 ein Staatsdefizit von 15.5%. 2010 lag es bei 10.5%, wurde also das laufende Defizit um ganze 5% der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Wieviele europäische Länder haben historisch sowas ähnliches gemacht? Wissen Sie was es in absoluten Zahlen bedeutet? Ganze 12 mrd. Euro, in einem Lande mit 11 mil. Einwohner. Ist das also auch NICHTS? Versuchen Sie mal in Deutschland 12x8, also 96 mrd. in einem Jahr zu sparen, gemäß BIP-Unterschied sollte es 10 mal höher sein, also 120 mrd., wie leicht wird es die an Pendlerpauschale und Kindergeld gewöhnte Bevölkerung hinnehmen? Haben Sie etwa gedacht, daß nach so etwas eine Volkswirtschaft dem Staate sowieso weniger zu bieten hat? Hat jemand gesagt "wir wollen nicht sparen?". Liegt etwa nicht die Rezession tiefer als geplant? Wird etwa diese dieselbe Rezession nicht von der Verminderung der Kaufkraft gewisser Gruppen verursacht mit allen Konsequenzen in der Produktivitaet? Und vor allem bei Defizit selbst?

@@snoopy, hhriese, ladycat - Empörung!

Ich finde es durchaus geschmacklos und peinlich wie Sie hier mit solchen Thesen auftreten. Diese Souveränität, mit der Sie so leicht umgehen, ist die Existenz eines Volkes, die Basis seiner Freiheit, seine Ehre. Gerade diese Souveränität haben die Griechen - wie auch die meisten der Völker - mit sehr viel Blut, Leichen und Elend bezahlt. Damit so einfach zu "spielen" ist nicht nur tief verletzend sondern vor allem durchaus empörend. Sie scheinen dem gr. Volke jedes Existenz- Repräsentation- Selbstverwaltungs- und ja Wehr- und Widerstandsrecht (denn DAS alles bedeutet praktisch völkerrechtlich die "Abgabe" der Souveränität) abzuerkennen. Und vor allem finde ich erstaunlich wie leicht Sie mit der Aberkennung der Selbbestimmungs- und den demokratischen Repräsentationsrechten eines ganzen Volkes umgehen, Errungenschaften, die man ebenfalls mit blutigem Kampf von Generationen von Menschen erreichen mußte.

Nicht GR, sondern D muss aus dem Euro raus

@xena:
Wenn GR aus dem Euro geht, so platzen die an GR durch Banken (und mittlerweise auch Staaten) gegeben Kredite erst recht. Dieses "GR raus aus dem Euro" ist populistischer Unfug. Und das ist seit mindestens 2,5 Jahren bekannt.

Die Lösung kann nur lauten "D und weitere starke Länder aus dem Euro raus!" Stichwort "Nordeuro". Dann werden die an GR gegebenen Kredite zwar auch massiv entwertet und müssen zum größten Teil abgeschrieben werden, aber D kann mit dem Geldschicken aufhören, hat eine starke Währung (was - siehe Schweiz - auch nur bedingt hilft!) und man kann unter das Kapitel "schwache Süd-EU-Staaten" einen Schlussstrich ziehen.

Rückwirkung auf D sind aber dennoch unvermeidlich, wegen geringerer Exportmöglichkeiten, Abschreibungen bei Banken und Lebensversicherungen, etc.
Die Wahl ist eben nur zw. Pest und Cholera, und beides ist nicht nett .. .
Die Politik hat sich wohl für Inflation als Lösung entschieden.

@ladycat - Regeln - Nichts - Steuern

An die "Regeln" zu halten, bedeutet bei Staaten eben nicht, Souveränität abzugeben. GR hat als Staat bestimmte Abmachungen mit anderen Staaten und innerhalb einer Union von gleichberechtigten Partnern geschlossen. In aller Souveränität. Dafür gibt es für alle Fälle die vorgesehene Instanzen innerhalb der Staatengemeischaft und der Union. Nicht mehr und nicht weniger.

Dieses "Nichts" ist als Bild zum großen Teil der Propaganda gewisser Medien zu verdanken. Das Thema und die Stimmungsmache verkauft sich immer sehr gut. Der gr. Binnenmarkt ist voll ausgetrocknet, der Staat hat alles an Geld gesammelt und die Angst und Instabilität hat den Gnadenstoß gegeben. Die Rezession frißt nicht nur die Ergebnisse der Bemühungen, sondern auch die Arbeitsplätze und die Produktivität. Die Maßnahmen waren von Anfang eher als Strafe konzipiert, aber so werden die Ziele immer entfernter.

Über Steuern und warum sie dabei nicht das relevante Thema sind habe ich Ihnen mehr als 1 mal geschildert.

@hhrieser

"Der Eingriff in den griechischen Staatshaushalt und damit in die griechische Souveränität beginnt doch mit dem Schicken von Milliarden von Euro. "

Nirgendwo in Theorie und Praxis des Völkerrechts oder des Staats- und Verfassungsrechts steht sowas.

Die Griechen müssen lernen, auf ihre Politiker zu schimpfen.

Denn diese haben ja die Kredite bei den Banken angefordert,mit irgendwelchen Illusionen,daß sie das irgendwann mal zurückzahlen
Genauso denkt ja auch noch heute unsere Regierung.Keinen Deut besser!
Und diese Denknachhilfe bekommen die Griechen mit der Rückkehr zur Drachme.Genauso wird und muß es mit allen Euro-Ländern passieren,die,wie wir,ihren Haushalt nicht im Griff haben
Der Euro war eine Illusion,weil sich jeder in plötzlicher,aber gar nicht vorhandener,DM-Sicherheit gefühlt hat,ohne die Struktur seines Landes zu berücksichtigen
So ging es immer weiter,weil auf ständiges Wachstum als EU-Verpflichtung mit Euro-Einheitspreisen gebaut wurde
Statt aus uns den letzten Tropfen Milch zu quetschen,der auch nicht rettet,muß jeder sein Land bestellen,das er kennt: Sein eigenes
Und das bedeutet erst verdiente Schelte von den eigenen Bürgern.Aber das ist nur mehr als gerecht,und da müssen die Griechen, Franz.,Ital. etc und wir(!)durch:Schluß mit dem Euro und neue Aufbruchsstimmung+Optimismus!

@himmlisch

Immerhin ist GR - verschuldet oder nicht - ein selbstständiger, souveräner, international anerkannter Staat im Sinne des Völkerrechts.
Was wir, das Volk glauben im Sinne von Volksweisheiten und alltäglicher Stammtischphilosophie ist dabei völlig irrelevant und daneben.

@XENA

Sie haben völlig Recht.
Kein EURO der neuen Hilfe geht in Aufbaupläne, die eine Erholung der griech. Wirtschaft befördern sollen. Kein Arbeitsplatz wird neu geschaffen, erhalten und gesichert. Der griech. Staat ist nur Zahlungsempfänger und muss die Milliarden-Hilfe zur Rückzahlung von Schulden an Banken verwenden. An Banken, die ohne großes Risiko eine Staatsanleihe der Griechen nach der anderen zu hohen Zinsen gekauft haben. Vor allem die Franzosen haben enorme Summen zu verlieren, aber auch deutsche Banken.
Ein ganz mieses Spiel auf dem Rücken der griech. Bevölkerung.
Unsere Fiskaljongleure wollen und glauben machen, das Geld würde die griech. Wirtschaft ankurbeln. Dem ist nicht so.

@goldschmiedel - Eben

Eben, weil Sie ein Bürger sind, der unter Gesetzeshoheit und Staatsgewalt Ihres Landes unterliegen, wie auch Ihre Bank, die in ihre Interessen von Vollstreckungsmechanismen der gleichen Staatsgewalt geschützt ist. Sie sind ein Freier Bürger, aber eben nicht Souverän, Sie unterliegen der Souveränität Ihres Staates, der in einer Demokratie mittelbar von Ihnen regiert wird und in Ihren Namen gewisse Rechte und Gewalt ausübt.

Bei Staaten haben wir allerdings mit Souveränität und Staatsräson zu tun.

unverständlich

Wenn Sie deutlich machen könnten, was Sie wollen.

Die politische und soziale Oberschicht Griechenlands nutzen den Staat aus, um die Menschen Griechenlands auszubeuten. Sie zahlen keine Steuern und wälzen alle Belastungen ab.

Sie spannen diese Menschen ein, um dieses Verfahren weiter zu treiben.

Logisch, dass diese Klientel sich dagegen sträubt, dass unabhängige Außenstehende dieses Machwerk einreißt.

Es ist hier die Frage, wer

Es ist hier die Frage, wer die Situation nicht begreift.

Selbst wenn man alle Faktoren ausklammert und die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands auf Geschäftsbeziehungen mit Banken reduzieren würde, hat der Zahlungsausfall dennoch Rückwirkung auf die gesamte dt. Volkswirtschaft.

Denn, selbst wenn unsere Banken den Zahlungsausfall überleben, werden wir es in Form von Steuermindereinnahmen zu spüren bekommen und sollten es Banken nicht überstehen, dann sollte sich jeder mal fragen, wer bei einer Eigenkapitalquote der Banken von 4% die restlichen 96% verlustig wird, klar – Anleger, Sparer und Steuerzahler.

Die Wut auf Banken, dt. Politiker oder sogar auf das gesamte dt. Volk ist vollkommen daneben: Griechenland war es, die diesen Schuldenberg aufgesammelt haben – sie allein sind verantwortlich für ihre Lage!

@chris2008 - unsinniger 'Nordeuro'

chris2008: Die Lösung kann nur lauten "D und weitere starke Länder aus dem Euro raus!" Stichwort "Nordeuro".

Der "Nordeuro" ist Unsinn und das Ende der europäischen Solidarität. Schon bei dem Wort stellen sich einem ja die Nackenhaare.

Ohne den Griechen (ihren Politikern) zu nahe treten zu wollen...

aber Griechenland hat über sehr lange Zeit unter Beweis gestellt, dass gelogen und betrogen wird was den Etat und die Bilanzen angeht. Schon der Beitritt zum Euro hätte nie passieren dürfen ob der geschönten Unterlagen.
Mein Vertrauen in diese Leute ist ruiniert und von daher finde ich es mehr als angebracht, dass jemand eingesetzt wird der den griechischen Politikern auf die Finger guckt oder sollen uns wieder getürkte Bilanzen untergeschpben werden?

@Marc Invictus

Vielleicht hätte ich statt "Die Griechen haben..." schreiben sollen "Griechenland hat über seine Verhältnisse gelebt". Mit dem Satz "WER dort zu viel Geld ausgegeben hat..." wollte ich andeuten, daß der jetzige Zustand sicher nicht daran liegt, daß der einfache Bürger zu viel Geld ausgegeben hat. Der ist m.E. nur insofern beteiligt, als es etwas zu viele "Staatsdiener" gab.

@chris2008

100%ige Zustimmung zu Ihrem Beitrag.

Wer Hilfe braucht, sollte den

Wer Hilfe braucht, sollte den Mund nicht zu voll nehmen.
Wenn GR das nicht alleine in den Griff bekommt, müssen sie Hilfe annehmen oder man dreht ihnen den Geldhahn zu. Die Eurozone kann auch ohne Griechenland weiter leben. Dann gibt es eben wieder die Drachme.Wenn es so weiter geht,bekommt der Geldhahn ein ständiges Leck und irgendwann ist die Quelle auch versiegt und wir stehen alle vor dem Nichts. Griechenland ist gerettet und wir betteln dann in Athen um Hilfe??? Soweit darf es nicht kommen!

Gefährliches Halbwissen vieler Kommentatoren..

1. Austrittsforderungen gegenüber GR sind Unfug, denn würde GR austreten, würden deren Strukturprobleme sofort wirksam, was dort Wirtschaft (und Banken) kollabieren ließe, d..h. auch den Import von Waren. Die Folge wäre sehr wahrscheinlich ein Bürgerkrieg und hohe Flüchtlingszahlen

2. Ein Austritt von DE ist ebenfalls Unfug, denn DE hat ca. 5000 Mrd. € an Auslandsforderungen, von welchen vermutlich über 30% abgeschrieben werden müssten. Die Folge wäre sehr wahrscheinlich ein globaler Wirtschaftskollaps.

3. Steuerhinterziehung und Korruption mindern Staatseinnahmen; zusammen mit eingeforderten Leistungen "vom Staat" führt dies wahlweise zu höheren Steuersätzen, oder zu Staatsschulden. GR wählte Staatsschulden.

4. Eine Bevölkerung welche zu großen Teilen "vom Staat" lebt, zugleich aber Steuern hinterzieht, lebt über ihre Verhältnisse.

5. "Das Geld der Banken" ist nicht deren Geld, sondern unser Geld oder das unserer Arbeitgeber.

6. Unsere Exportüberschüsse sind Kredite an Staaten.

@Metaebene - rechtmäßige Schulden

Metaebene: Ein Staat kann niemals rechtmäßig bei "privaten Gläubigern" verschuldet sein.

Doch das kann er.
Ein Beispiel im Kleinen: Unsere Stadt hat im 18. Jhd. die erste Volksschule eingerichtet. Dazu musste ein Gebäude gekauft werden. Es gab zwei Möglichkeiten. Alle Steuerpflichtigen zahlen so viel Geld sofort ein, dass es für die Schule reicht. Man hat sich damals aber für folgendes entschieden: Der Magistrat der Stadt nimmt durch eine Anleihe bei einigen Bürgern ein Darlehen auf, bezahlt die Schule und zahlt im Laufe der Jahre das Geld in festgelegten Raten samt Zinsen aus Steuereinnahmen zurück. Was war daran nicht rechtmäßig?

100% Schuldenschnitt und ein Neuanfang, mit dem Euro kommt GR nie auf die Beine, mit der Wirtschaft geht es rapide bergab. Was jetzt da abläuft ist nur noch die Rettung
von Zocker-Mrd. zu Lasten der d. Steuerzahler in 1. Linie.
Prof. Sinn legt das erstklassig dar,s. seinen Vortrag zur Eurokrise, es kommt zu noch mehr einer Transfer-EU oder zum Zusammenbruch, langsam müsste das auch der Dümmste begreifen. Es ist schon lange nicht mehr nur ein Schuldenproblem, der Euro ist krank, wenn man immer mehr Nehmerländer aufnimmt, muss es denen, die gut wirtschaften schlechter gehen, von den ca. 10%, die den grossen Nutzen haben. D ist aber nicht nur die 10%, sondern über 90% bezahlen das, es merken einige nur noch nicht, weil es "nur"
Wahsinnschulden sind, die sich bitter rächen werden.
Sehr teuer wird es für uns, aber noch viel teurer die Insolvenzverschleppung, die sogar strafbar ist.
Gorbatschow sagte: Ich verstehe die Europäer nicht, ihr bildet das was wir mühevoll abgeschafft haben.

@Flugor - "Halbwissen"... über Leistungen und Steuern

Leistungen "vom Staat"? Nicht flächendeckend. Das Minimum an Krankehäusern, Weisenhäusern, Irrenanstallten, Altenheimen. Nicht in eur. Ebene und auch weit unter der Wirtschaftsverhältnisse des Landes. Niveau der angebotenen Dienstleistungen des Staates vergleichbar nur mit Ländern mit 20% der Wirtschaftskraft GRs. Die meisten bevorzugen private Institutionen, die florieren und von der Existenz der Staat wieder profitiert (Lizenzen und Genehmigungen, MwSt, Einkommenssteuer der Ärtzte uä, Unternrhmenssteuern)
Andere Leistungen? 250 Euro alle 2 Monate für Behinderte, 200-300 Arbeitslosengeld für 1 Jahr (was auch keine Leistung des Staates ist, denn dafür zahlt die betr. Kasse, wo der Arbeitslose doch Beiträge zahlte)

Steuerhinterziehung, die den Staatseinnahmen mindert;
Staatseinnahmen für 2011 vorr. bei 98.278 mrd geteilt in 30.603 mrd. indir. und 18.428 mrd. dir. Steuern, 30.380 mrd. Sozialabgaben und 18.867 mrd. weiteres Staatseink. Bei 212 mrd. BIP. Relevanz?

Alte Weisheit

Eine alte Weisheit sagt: "Wer zahlt, der schafft an".

Das sollte sich Griechenland gut merken und beherzigen, denn es geht doch darum, dass dem alten Schlendrian und der Ausbeutung der EU durch Griechenland endlich der Hahn abgedreht wird und die Griechen versuchen müssen möglichst aus eigener Kraft wieder aus der Schuldenfalle zu kommen. Dabei helfen wir auch, aber nicht dabei im alten Trott so weiter zu machen. Und deshalb muss den Griechen deutlich gesagt werden was zu tun und zu lassen ist um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Wenn wir schon mit unseren Euros mithelfen, dann möchten wir auch mitreden!

Habe die Ehre
Gogolo

Griechenland muss Konsequenzen tragen

Egal wie sich Griechenland entscheidet, so oder so sieht es nicht gut aus.

Ob nun die "Freiheit von eigenen Entscheidungen" durch einen Sparkommisar eingeschränkt werden - muss doch stark bezweifelt werden. Immerhin könnten die Griechen noch etwas entscheiden. Ohne Geld wird man in Athen erst recht nichts mehr entscheiden können.

Es ist schon ne riesen Frechheit sich erst Geld zu leihen und später einfach zu sagen, naja, schenkt uns doch einfach die Hälfte, damit wir neue Kredite bekommen - die später wohl auch nicht zurück gezahlt werden brauchen.

So hart wie es auch ist, Italien,Spanien,Portugal usw. könnten den Beispiel Griechenlands folgen und damit den Eurotraum und ganz Europa damit wirtschaftlich in den Ruin bringen.

Ist es den Griechen egal, weil sie selbst vor dem Ruin stehen, aber wenn das deren Solidarität ist, dann sollte man denen ab sofort auch kein Geld mehr überweisen.

Dann können Spanien,Italien,Belgien usw. sehen was es bedeutet,wenn man "Verträge" bricht.

@Flugor - zu 4

Wie kann jemand, der "vom Staat" lebt überhaupt Steuern hinterziehen, wenn der Staat ihm sein Gehalt schon besteuert überweist.

Pfandbriefe, Kommunalobligationen ...

... und Staatsanleihen sind doch auch Schulden, oder?

@Karussell - " Auf jeden Fall muß GR sparen. "

"Als EU-Steuerzahler bin ich aber daran interessiert, daß nicht auch noch mein Geld in GR vergeudet wird."

Eben, deshalb hat GR, seine Regierung, eine völkerrechtlich anerkannte Regierung eines völkerrechtlich anerkannten Selbstständigen, Souveränen Staates mit der völkerrechtlich als Institution anerkannten EU und ggf. bilateral mit anderen ebenso gleich Souveränen Staaten bestimmte Abmachungen gemacht. Und innerhalb der Union unter gleichberechtigten Souveränen Partnern. Die Verantwortung der Erhaltung der Abmachungen hat das jeweilige Land im Rahmen der uneingeschränkten Ausübung seiner Souveränitäts- und Hoheitsrechte. Nicht mehr und nicht weniger.
Ein Platz also für solche "Konditionen" und für die Verwirklichung bestimmter Macht-Phantasien gibt es an sich also nicht.
Wenn GR als Staat seiner Verpflichtungen nicht nachkommt, dann gibt es innerhalb der EU und der Weltgemeinschaft die treffende Instanzen und Gerichte.

@Thinkfirst - "So gut wie nichts"

Mein Kommentar "Ausgangspunkt war 2009 ein" war für Sie.

@chris2008 - kein 'Nordeuro'

chris2008: Die Lösung kann nur lauten "D und weitere starke Länder aus dem Euro raus!" Stichwort "Nordeuro".

Der "Nordeuro" wäre ein großer Fehler und das Ende der europäischen Solidarität.

Einschnitte? und Pressehetze!

Während man dem kleinen Bürger in Griechenland den Brotkorb höher hängt und die Gehälter (die vergleichbar zu deutschen Gehältern waren) auf 60% des bisherigen Niveaus abgesenkt hat,haben sich die politischen Eliten nach vorliegenden Berichten gleichzeitig einen 300%igen Zuschlag genehmigt. Im Land der hellenischen Sagenwelt wäre das nun wirklich eine Aufgabe für Herkules hier einmal richtig auszumisten.
Wenn diese Berichte stimmen,ist die Pressehetze gegen Deutschland als politisch gesteuert anzusehen,soll von diesen ungeheuerlichen Vorgängen der eigene Führung ablenken. Sie entspringt nicht dem Geiste eines einigen Europas,sondern nur der Gier deren,die sich bereichern wollen und nun das Volk gegen die aufhetzen wollen, die zusammen mit anderen Europäischen Ländern, Griechenland mehrstellige Milliardensummen als Hilfe geben wollen-doch ein "Weiter so!" kann es auch für die sich bereichernden Eliten nicht mehr geben. Liebe Griechen macht die Augen auf! Wir!sind nicht eure Gegner!!!

@Gemi - Sie verkennen hier festetablierte Tatsachen

Hier haben wir mit anerkannter Souveränität, Staatshoheit und Staatsgewalt zu tun. Völkerrecht und Staatsrecht. Dazu gibt es eine entsprechende Bibliographie.

Lesen Sie meine Kommentare an @@ hhrieser, himmlisch und - da es wieder von Banken die Rede ist - an @goldschmiedel.

@ Flugor Sie bieten keine Alternative zum Euro-Ende an!

Haben Sie in Vor-Euro-Zeiten nicht gelebt?Wie gut es uns in Europa mit Nationalwährungen ging,die jedes Land g e r e c h t in seinem Gleichgewicht halten ließ,das sie durch den Euro verloren haben,der zudem überall zum genickbrechenden Teuro wurde,sodaß die Neuschulden auf Neu-Teurobasis und wegen Wahlgeschenken(=Betrug an der Demokratie) zwangsläufig wachsen mußten
Und der Traum vom Wachstum zur tödlichen Verpflichtung wurde!
D a s hätte es bei Landeswährungen alles nicht gegeben,die sofort abgewertet worden wären
Und dahin muß jedes Land, mit seinen Politikern,zurück,jeder versteht es bei sich am besten,aber nur ohne Euro!
Deutschland sollte es richten?War wohl so geplant
Deshalb müssen wir auf die Barrikaden
Die Griechen etc sowieso
Schuld haben nicht die Banken sondern die Politiker,die Schulden machten und dafür zurecht bestraft werden und kein Mitleid verdienen.Auch unsre nicht
Parallel zur ideologischen Euro-Wahnidee
EU+EZB haben das nicht kommen sehen?
Ist ja auch so weltfremd!

Falsche Politik!

Die „Solidarität“ der übrigen Euroländer muss sich Griechenland mit dem Verlust von Souveränität und Sozialstaatlichkeit erkaufen- entspricht dies dem Geist eines Europas, dass den Bürgern Freiheit und Wohlstand in Selbstbestimmung verspricht?

Weder sozialer Frieden, noch eine prosperierende Wirtschaft wird sich unter diesen Umständen einstellen- und es wird nur eine Frage der Zeit sein, wann uns der griechische Kessel um die Ohren fliegt!

@ Kado : Prima! Das Gorbatschow-Zitat kannte ich nicht:

Gorbatschow: "Ich verstehe die Europäer nicht, ihr bildet das, was wir mühevoll abgeschafft haben."
Sehr gut! Muß ich mir merken!!!
Ich habe auch schon für EU den Namen "EUdssR" gehört.

Gauleiter

Was wäre sonst ein von Außen installierter Oberaufseher, der DIREKT in die Staatsgeschäfte VERBINDLICH und ENERGISCH einmischen kann und ohne jede Legitimation als den Zwang eines mächtigeren Entscheidungen der legitimen gr. Regierung und des vom Volke demokratisch gewählten Parlaments jederzeit kippen kann und das Leben des Volkes DIREKT beeinflußen zu können ohne selber der Kontrolle einer demokratischer Instanz unterliegen zu müssen. Sorry, aber nicht mal Gauleiter nennt man das, Gauleiter waren im Auslande sogar mit weniger Kompetenzen ausgestattet. Sowas ist liegt schon in der Ebene eines "Protectors" oder eines Statthalters. So was ist nicht nur inakzeptabel, sondern auch tief undemolkratisch und gefährlich für ganz Europa. Wenn vom mächtigsten Staate der Union aus hochoffizieler Ebene Werte wie demokratische Repräsentanz, Parlamentarismus, Volkssouveränität, Staatssouveränität, Selbstbestimmungsrecht und der Völker, Ehre und Würde so brutal zerfetzt und relativiert werden,dann..

@Gogolo - Von Volksweisheiten und Staatswissenschaft

Lesen Sie meine Kommentare an @@himmlischer und hhrieser.

nur eine gerechte wirtschaft verhindert krieg.

niemand wünscht sich im ernst dass griechenland eine florierende wirtschaft aufbaut.
das würde nicht gut sein,also lieber hier schlechtbezahlte jobs als gar keine.

Deutschl. gibt europa nur dass zurück was die deutsche industrie vorher aus europa herausgezogen haben.

Der unterschied ist dass die Gewinne privatisiert worden sind während die kosten nun solidarisiert werden.
Was hier passiert ist ein Finanzausgleich durch die hintertür.
wenn deutschland seine Niedriglohnpolitik gestoppt hätte wären die Exporte etwas zurückgegangen ,wären aber durch die erhöte binnennachfrage aufgefangen worden und andere länder hätten etwas mehr verkaufen können und würden besser da stehen.Die nationalen folgen dieser arbeitnehmerfeindlichen politik sind eine Herrschaar von rentnern die grundsicherung brauchen krankenkassen denen die beitragszahler fehlen (zu wenig).Die inter. folgen sind spannungen wegen überschüssen ,niedriglohnpolitik und indirekte einzahlungen als finanzausgleich.

@ Mars Invictus: Vorschläge?

Es ist in Ordnung, dass Sie so fundiert wie möglich das GR-Bashing (seit Merkels Abwertungen der faulen Griechen in Mode) bekämpfen. Sie hat eben Westerwelles spätrömische Dekadenz bei Arbeitslosen toppen wollen.

Und ja, es gibt viel Halbwissen, trotz GR-Urlauben und Theodorakis und Udo Jürgens "gr. Wein". Und Griechisch sprechen hier meist nur die Migranten mit Schanklizenz, die wohl lieber hier ihre Steuern zahlen als keine in GR,während Deutsche ihr Geld in Oasen parken.

Und ja, GR ist nur eine Seite des Problems.Die Ignoranz der deutschen EU-Wächter für die Bilanzmogeleien schon beim Euro-Eintritt sind die andere.

Und ja, v.a. der deutsche Exportmotor hatte den Euro bis 1,60$ vor der Krise hochgetrieben und auch die südländischen Importe ohne Leistungserhöhung im Export schön billig gemacht. (Auch EZB-Zinsen waren ein Segen und bis heute deren Target-2 System für die Oberschicht.)

Und dann traf GR+Süden auf die Chinakonkurrenz und deutsches Exportdumping.
Wie aus Krise kommen?

re: schaunwamal

.
Das unterschreibe ich zu 100%

Das ist auch der Grund warum das Problem auf die bisherige Art nicht zu lösen ist. Solange z.B. Deutschland eine Pos. Handelsbilanz hat, MÜSSEN andere zwangsläufig eine Negative haben. Also Verschuldung.

Dazu braucht man nichtmal studiert haben, um das zu verstehen.

Bei allem Verständnis für die

Bei allem Verständnis für die Griechen,vor allem für die arbeitende Bevölkerung,aber diese Polemik macht mir langsam Angst.
Deutschland darf immer nur zahlen und sich über Generationen hinweg verschulden.
Das Märchen vom Euro, von dem Deutschland am meisten provitiert wird nicht mehr lange aufrecht erhalten werden können.
Alleine durch die erhöhten Zinsen bei Privatkrediten wird die Deutsche Bevölkerung jährlich mit mehreren Milliarden Euro belastet,während andere Länder vergleichbar günstig an Kredite kommen.
Was bringen uns Exportvorteile,wenn dafür in grademal 10 Jahren die Grundlage geschaffen wird Generationen von Sparern um ihr Vermögen zu bringen?
Der Euro wurde als französische Bedingung für die Deutsche Wiedervereinigung eingeführt und dient wie die EU der Schwächung Deutschlands.Da man das niemals zugeben kann wird uns alles als riesen Erfolg verkauft. Alleine, dass Stimmrechte in der EU nach Fläche und nicht nach Bevölkerung vergeben werden zeigt wer hier die Hosen an hat.

Halbwissen... Entscheidend

Halbwissen...
Entscheidend für "staatliche Leistungen" ist, was der Staat als Steuereinnahmen hat. Steuerhinterziehung&Korruption mindern dessen Einnahmen und damit auch die vom Staat bedienbaren Leistungsforderungen.
Unternehmen müssen genauso wie Privatleute mit ihrem Einkommen haushalten.

Es interessiert wenig, was "schön zu haben wäre", wenn dazu das Einkommen nicht ausreicht. Will man "mehr", benötigt man mehr Einkommen und als Staat somit auch mehr Steuereinnahmen.
Ignoriert man Korruption und Steuerhinterziehung, mindert man die eigenen lieferbaren "staatlichen Leistungen".

Das ist zwar simple "Buchhalter-Denke", aber jedem ist doch klar, dass man Brötchen backen muss, bevor an sie essen kann.

Speziell jene welche "Leistungen vom griechischen Staat" verlangen, fordern indirekt, dass dieser dazu auch die nötigen Steuern eintreibt.
Fordern griechische Beamte also ihre Bezahlung, müssen sie die dazu nötigen Steuern eintreiben, nicht aber Korruption tolerieren.

Input = Output

@ aljoscha : Sie haben da vollkommen recht.

"Der Euro wurde als französische Bedingung für die deutsche Wiedervereinigung eingeführt und dient wie die EU der Schwächung Deutschlands".
Und das Fatale: Unsere Politiker w i s s e n das, aber spielen uns etwas ganz anderes vor!
Deshalb kann von unseren Politikern k e i n e Lösung für das Euro-Problem kommen. Nicht von CDU bis Linken!
Vor dieser totalen Machtlosigkeit ist man erschüttert und fassungslos, denn es wird uns Mißerfolg als Erfolg verkauft.
Wann kann, soll, wird sich das ändern?
Von den unsrigen traut sich keiner, es müssen also andere Länder, oder die Ratings sein, die uns die Augen öffnen.
Wer hier bei uns nämlich Opposition wagt, wird quasi kriminalisiert.
So enorm ist der Druck! Von wem?
Von den staatslosen EU- und Eurobürokraten! Nach dem Motto: Dein Land ist unser Land!
Es ist schon soweit: Man hofft auf den großen Knall als Erlösung! Von dem hohlen Gewäsch unserer Politiker!

@vanPaten - Lösungen

Griechenbashing haben eben nicht die Politiker betrieben, sondern gewisse Blätter der dt. Medienlandschaft. Das Problem liegt, und da sehe ich vor allem erhbliche Gafeahren für das Demokratieverständnis in D, daß die Politik sich der gemachten Stimmung anpassen und konformieren müssen. Die Massen werden dadurch sehr leicht kontrolliert und der Politiker muß sich fügen und überhaupt politisch überleben zu können.

Die Frage hier ist nicht die Krise. Die Lösungen gibt es schon, wurder verhandelt, es gibt konkrete Reformpläne, konkrete Zeitpläne, konkrete Sparziele, der PSI+ neigt sich zu realisieren, die Basis gibt es schon. Was fehlt ist Nüchternheit und Ruhe. In den letzten 2 Jahren ist meistens Panik ausgebrochen aufgrund von Fehlmeldungen, Verzögerungen, Böswilligkeit bestimmter Medien, usw. die unnötigen Stess verursachten und Lösungsformeln untergehen liessen. Auch jetzt. Angeblich sei nichts getan, obwohl nur Verzögerungen zu merken sind, die bei solchen Prjekten natürlich sind.

@Flugor - Konkretes Wissen

Daß Steuerhinterziehung und die Einnahmen insgesamt nicht Kern der Problematik sind, das beweisen die absoluten Zahlen. Wie Sie schon wissen, der gr. Staat nimmt um die 40% der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes ein. Das ist hoch genug. Steuern machen knapp 50 mrd. Euro aus. In D sind es um die 475 mrd (2010), also knapp 10x höher in absoluten Zahlen. Entsprechend allerdings höher liegt die WIrtschaftsleistung Ds. Also analog werden in GR fast genausoviel Steuern eingetrieben, wie in D.

@natal-45 EU UdSSR

schrieb ich schon. Es gibt aber noch gewaltiger Unterschiede, im Ostblock flossen die Gewinne der Banken und VEB, Bodenschätze,...zurück in die Staatskasse und sie gingen dennoch Pleite, weil Mill. Nichtstuer durchgefüttert werden mussten und der Leistungsanreiz fehlte. Und jetzt wiederholt man das, was nicht funktionierte, noch viel schlechter. Solidarisch klappt mit Nimmersatten nie. Auch Konzernbosse erkannten, zu gross fällt die Effektivität, schrumpften sich gesund, ohne Rücksicht auf die, die ihren Wohlstand erschuffteten.
Was machen die Eurokraten, sie nehmen immer mehr Nehmerländer auf, jeder kleine Handwerksmeister kann besser rechnen. Wer seine Produkte verkaufen will, der muss auch mit gerechten Löhnen dafür sorgen. Es können nicht nur die Steuerzahler die Subventionen tragen, die ausufern, eigentlich unvereinbar mit Marktwirtschaft, führt sogar zu einer Wettbewerbsverzerrung und die noch einmal zu anderen EU-Staaten. Man kann nicht Feuer und Wasser vereinigen über den Euro

@ Sozialdemokratin:Der"Nordeuro"das Ende der europ.Solidarität?

War der Euro jemals solidarisch?
Wir wurden nicht gefragt, aber er wurde uns aufgezwungen (Mitterand, von Verheugen und Schäuble bestätigt), die anderen wollten ihn mehr oder wenig freiwillig oder als Zugzwang.
Warum? Sie wollten DM-Stabilität, eigennützig und dadurch unsolidarisch.
W i r sollten aber von Anfang an solidarisch stützen!War ja schon in der EU so
Und das ist nun dermaßen offensichtlich,daß man den ganzen Euro-Wahnsinn begreift
Wer dem Wahnsinn durch Euro-Austritt ein Ende bereitet, wäre also unsolidarisch? Solidarisch zu einer Zwangsehe stehen? Solidarischer Untergang!
Nein, er handelt, was er seinem Volk und Land verpflichtet ist, mit dem es solidarisch sein muß
Die Griechen und die anderen Euro-Länder haben auch vor dem Euro gelebt. Und zwar gut
Wenn ich heute in diese Länder fahre,stelle ich erschüttert überall den Teuro fest!
Soll das eine solidarische Erfolgsgeschichte sein?
Die Griechen werden das selbst bestätigen können.
Wie Portugiesen, Italiener, Franzosen etc.

@natal-45 - für Europa, für den Euro

natal-45: War der Euro jemals solidarisch?

Ich habe seine Einführung begrüßt und ich bin optimistisch, dass er irgendwann alle europäischen Nationen eint.

Wer dem Wahnsinn durch Euro-Austritt ein Ende bereitet, wäre also unsolidarisch?

Ein klares Ja
Dabei verstehe ich nicht im geringsten, welchen Wahnsinn Sie meinen.

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