
Ihre Meinung zu Zehntausende protestieren in Spanien gegen Wohnmisere
Unter dem Motto "Machen wir dem Geschäft mit dem Wohnraum ein Ende" sind in Spanien Zehntausende auf die Straße gegangen. In rund 40 Städten protestieren sie gegen Wohnungsnot und hohe Mieten.
überall ähnlich Probleme
wobei was mich etwas stutzig macht 75 % der Spanier leben in der eigenen Immobilie hierzulande nur 44 % zugegeben variiert bei uns stark von Bundesland zu Bundesland, wobei 75 % dort doch recht hoch erscheint, als dass es ein Problem darstellt
wobei vielleicht wohnen die Spanier mit 3 Generationen in einem Haus/Wohnung wünschen eine Änderung
13 Antworten einblenden 13 Antworten ausblenden
Aus dem Artikel:
„unter dem Motto "Machen wir dem Geschäft mit dem Wohnraum ein Ende" hatten mehrere Mieterorganisationen mit Unterstützung der Gewerkschaften aufgerufen.“
Mieterorganisationen. Nicht Immobilieneigentümerorganisationen. In größeren Städten wohnen die Menschen nämlich vorwiegend zur Miete.
Woher haben Sie eigentlich Ihre 75%?
Internet ??
schauen sie mal bei Statista nach
Spain: share of homeowners 2022 | Statista
aktuell 76 % in 2008 warten es 80 %
Es sind 73,4% im Jahr 2024, der seit vielen Jahren niedrigste Quote, in 2007 waren es noch 80,6%. Die Eigentumsquote fällt seit dem kontinuierlich. (meine Quelle: die Seite "Trading Economics")
Die Zahlen können je nach Quelle und Definition etwas variieren. Klar ist, dass die Quote bei Älteren wesentlich höher liegt (teilweise über 90%) als bei Jüngeren und Eingewanderten. Bei letzteren Gruppen ist das Problem der hohen Mieten und Kaufpreise eher gegeben und gerade in den Großstädten. Die Eigentumsquote dürfte bei diesen Menschen in Großstädten und Tourismusorten wesentlich niedriger liegen als im Durchschnitt, also niedriger als die aktuellen 73,4%.
"wobei vielleicht wohnen die Spanier mit 3 Generationen in einem Haus/Wohnung wünschen eine Änderung"
Ich glaube das ist der Punkt. Immobilienerwerb ist für die neue Generation, besonders im urbanen Raum, sowieso illusorisch und angesichts der Mietpreise leben viele notgedrungen noch mit 30 bei Eltern bzw. Schwiegereltern.
wie gesagt das könnte ich mir jetzt vorstellen
war es in der Vergangenheit üblich dass man mit den Eltern zusammenwohnte und den Großeltern ... ist das heute nicht mehr so cool
ich weiß es nicht aber könnte ein möglicher Grund sein
>> wobei vielleicht wohnen die Spanier mit 3 Generationen in einem Haus/Wohnung
Und vielleicht wohnen in diesen Immobilien ja auch Briten, Deutsche oder Russen, und gar keine Spanier. -.-
wie gesagt einfach googeln da sieht man wie Wohneigentum in Spanien verteilt ist
>> wie gesagt einfach googeln da sieht man wie Wohneigentum in Spanien verteilt ist
Ähh, da steht dann, zu wieviel Prozent Miet- und zu wieviel Prozent Eigentumswohnungen sind, ABER halt nicht, WEM diese Eigentumswohnungen gehören. -.-
immerhin 75 % denen die drin wohnen
und 25 % werden wohl, je nach Ideologie schamlos ausgebeutet
@maus75 21:59
| "da steht dann, zu wieviel Prozent Miet- und zu wieviel Prozent Eigentumswohnungen sind, ABER halt nicht, WEM diese Eigentumswohnungen gehören. -.-" |
Und zu welchem Zweck sie vermietet werden, steht da auch nicht, oder?
➢ wobei was mich etwas stutzig macht 75 % der Spanier leben in der eigenen Immobilie …
In den großen Städten in Spanien wohnen nicht ansatzweise 75% der Menschen in der eigenen Immobilie. Sei es nur die Hälfte, ist das schon übertrieben viel.
habe ich das behauptet
ich sprach vom Durchschnitt
in Berlin ist es ja auch anders als im Saarland
übrigens auch zu Zeiten als Wohneigentum in Berlin spottbillig war
wohl auch ne Frage der Einstellung