
Ihre Meinung zu ARD-DeutschlandTrend: Union und AfD fast gleichauf
Eine Mehrheit der Deutschen rechnet mit einem Bündnis von SPD und Union. Allerdings lässt die Union Federn - wohl auch Folge des Kurswechsels von CDU-Chef Merz in der Schuldenpolitik. In der Sonntagsfrage liegt sie nur noch knapp vor der AfD. Von C. Müller.
Ich bin fast geneigt zu sagen, die Sieger der Wahl verlieren mehr und mehr Wähler bei bzw. durch die derzeitige Untätigkeit bzw. weil keine Karten auf den Tischen gegenüber der Wählerschaft gelegt werden. Nur vereinzelt hört man das bei den Koalitionsverhandlungen dies und jenes durch diesen abgelehnt wird, jenes aber durch diesen. Haben die Parteiverantwortlichen denn noch immer nicht begriffen, dass die Bürger Taten sehen wollen. Es plätschert alles ruhig vor sich hin, Verhandlungen laufen weiter, aber auch die Realität läuft weiter! Und die Bürger haben geäußert, was sie dringend geändert haben möchten. Jetzt müssen die Parteien auch liefern. Und wenn dazu Gesetzesänderungen oder Vertragsaustritte notwendig sein sollten, dann müssen diese angegangen werden. Vergleiche zur Sonntagsfrage sollten die Verantwortlichen der etablierten Parteien aufhorchen lassen. Oder sind sie wieder in einen Dornröschenschlaf entschwunden?
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Es geht nicht viel vorwärts, wenn Unannehmlichkeiten einfach zur Seite geschoben werden. Da helfen auch keine Milliarden. Niemand will sich's mit irgendjemand verderben; nicht mit Rentnern, Reichen usw. Einzig beim Bürgergeld, da kann es gar nicht streng genug sein.
Das ist die Macht der Gewohnheit. Nach der Wahl muss man sich nicht mehr anstrengen, die Wähler können eh nix mehr machen. Also geht es wieder weiter, wie gehabt.