Zwei Besucher im Bamberger Dom

Ihre Meinung zu Der Mitgliederschwund in der evangelischen und katholischen Kirche hält an

Die Mitglieder der großen Kirchen in Deutschland werden immer weniger - trotz eines leichten Rückgangs der Kirchenaustritte. Das zeigen die neuen Statistiken von Katholiken und Protestanten für 2024.

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143 Kommentare

Kommentare

Peter P1960

Ich glaube nur ein kleiner Teil der Menschen sind nicht in der Kirche, weil Sie nicht an Gott glauben. Der überwiegende Teil der Menschen hat Probleme mit dem jahrtausende alten Konzept, das in sich sehr widersprüchlich ist und dabei sehr verändrungsresistent.

Die Pinzipien des Humanismus sind mir da realitätsnäher.

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wie-

>> Der überwiegende Teil der Menschen hat Probleme mit dem jahrtausende alten Konzept, das in sich sehr widersprüchlich ist und dabei sehr verändrungsresistent.

Sie stellen hier die Religiösität von Milliarden Menschen in Frage? Aufgrund welcher Fakten?

Peter P1960

Ich stelle niemandes Religiosität in Frage. Es gibt eben viele Angebote, diese zu bedienen und zumindest in Deutschland ist das christliche Angebot anscheinend seit Jahren immer weniger atraktiv.

vaihingerxx

>>zumindest in Deutschland ist das christliche Angebot anscheinend seit Jahren immer weniger atraktiv.<<

 

und da wir das Maß aller Dinge sind, sozusagen  der Nabel der Welt ......

was wollen sie mit der Feststellung ausdrücken

dass wir etwas anders ticken als der Rest der Welt (wobei die sicher auch nicht im Gleichklang ticken)

Peter P1960

"Aufgrund welcher Fakten?"

Da Sie gerade Fakten anführen, ich habe in meinem bisherigen Leben keine Gottes- oder sonstwelche religiöse Erfahrungen gemacht und bin deshalb nicht gläubig. Ich respektiere aber den Glauben eines Jeden, denn das ist eine persönliche Entscheidung, die ich nicht in Frage zu stellen habe, aber gerne hinterfrage, wenn der Gegenüber dafür offen ist.

Glasbürger

Selbst schuld, die Kirchen, würde ich sagen. Gründe genug Geistern ja durch die Medien.

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Peter P1960

Es geht mir nicht um die Verfehlungen der Istitution Krche sondern um das Konzept der patriarchalen Strukturen, wie sie schon vor Jahrhunderten existierte und die bei anderen Religionen oder Gesellschaften zu Recht kritisiert werden. Das betrifft allerdings überwiegend Europa, der größte Teil der Christen hat damit kein Problem.

Glasbürger

Das ist wohl das Problem. Es geht nicht um Glauben und Religion, sondern um Macht durch eben die patriarchalen Strukturen. Was bei einem Matriarchat nicht anders wäre.

Grossinquisitor

Gilt ihre These auch für die evangelische Kirche? 

Glasbürger

Ja. Für jede religiöse Institution mit Kirchenstruktur.

Grossinquisitor

Leider begründen Sie Ihre Aussage nicht. Am christlichen Gottesbilder kann es aber nicht liegen. Es ist eigentlich ein Gott mit mütterlichen Zügen. 

JM

Sehr gut.

Solange sich nichts ändert sollten noch viel mehr austreten. Und von den alten Mütterchen die ihr Lebenswerk der Kirche hinterlassen gibt es auch nicht mehr viele. Deshalb Struktur ändern oder untergehen. Erinnert mich an eine deutsche Partei die diesem Schicksal vor wenigen Wochen erlegen ist.

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Grossinquisitor

Weshalb sollte die Kirche ausgerechnet dem deutschen Zeitgeist folgen. Der führt doch gerade in die Irre, wie man am Wahlergebnis sehen kann. Die Kirche ist und denkt international. 

Ruhwarden-Mitino.@salusintrantibus

Es ist  der "Zeitaugenblick"  in dem wir leben! Warum denn zur Kirche gehen? Weshalb denn? usw! In die Kirche geht der Mensch, der schwerste Behinderungen jeglicher Art zu ertragen hat, deshalb geht er in die Kirche, um Schutz und Hilfe, Güte und Liebe zu empfangen! Für einen Schwerkranken ist ein Besuch in der Kirche hilfreich, sofern er erkennt den Glauben als eine Medizin zu bewerten! Als ein Behinderter von GdB 100 fühle ich mich stärker nachdem ich im Gotteshaus war!

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vaihingerxx

da haben sie sicher recht

in einem abstürzenden Flugzeug nimmt die Zahl der Atheisten wahnsinnig schnell ab

Grossinquisitor

Der Gottesdienst ist auch für mich eine Kraftquelle. Allein, wenn ich in der Ferne die Kirchenglocken höre, wirkt das auf mich im Alltag entspannend. 

AuroRa

Aha. Ich finde religiöses Gebimmel eher störend. Zum Glück kann ich mir selbst aussuchen, ob ich neben einer solchen Ruhestörung wohnen möchte oder nicht. 

vaihingerxx

die Menschen ticken eben verschieden

seien sie froh sie werden ja zu nichts gezwungen, dorthin zu ziehen

wenn ich davon ausgehe, dass die Kirche / Glocken vor ihnen dort waren

Coachcoach

Von mir aus können die Kirchen - nicht nur die christlichen - alle an Mitgliederschwund eingehen.

Selber denken hilft.

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wie-

>> Von mir aus können die Kirchen - nicht nur die christlichen - alle an Mitgliederschwund eingehen.

Das sehen Milliarden Menschen auf dieser einen Welt anders.

>> Selber denken hilft.

Und das wie und wozu?

Coachcoach

Um sich zurechtzufinden;)

Mauersegler

"Selber denken hilft."

Das ist wahrlich kein Niveau, auf dem man über Glauben diskutieren kann. 

Kaneel

Danke, dass ich mit meinem wenn auch holprigen Bezug zum Glauben nicht ganz allein zu stehen scheine.

Kristallin

Über Glauben kann "man" ja auch nicht diskutieren, aber über die Institution Kirche. 

Coachcoach

Ich schrieb über Kirchen - nicht über Glauben. Lesen hilft-

Robert Wypchlo

Sehr gut!!! Das nennt man doch Egoismus nicht wahr?

Coachcoach

Unsinn, das ist rational, und sonst nix.

Grossinquisitor

Der Humanismus ist sehr stark vom Christentum beeinflusst. 

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Peter P1960

Der Humanismus stellt den Menschen in den Mttelpunkt, die Religion einen Gott. Das ist der wesentliche Unterschied. Und natürlich wird jede Philosophie durch den jewiligen Zeitgeist beeinflusst, allerdings ist der humanistische Gedanke älter als der Monotheismius.

Grossinquisitor

Nach christlicher Vorstellung ist Gott in Jesus Christus Mensch geworden. Der Mensch steht im Christentum ganz zentral im Mittelpunkt. 

Peter P1960

Man sieht den Stellenwert Gottes bei den 10 Geboten. Die ersten drei drehen sich nur um ihn. Und natürlich wird daudurch eine Priorität gesetzt.

Grossinquisitor

Für das Christentum ist aber das Doppelgebot von zentraler Bedeutung. Nämlich, dass die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten gleich wichtig ist (vgl. Matthäusevangelium 22,37-40). Eigentlich geht es auch um die Selbstliebe ("... wie Dich selbst") 

Kaneel

Finden Sie es denn tatsächlich gut, wenn sich der Mensch zu sehr selbst in den Mittelpunkt stellt, anstatt immer auch die Mitmenschen zu sehen?

wenigfahrer

Da ich nie einer Religion angehörte sehe ich da kein Problem für mich, die Jungen von heute haben eben nicht mehr so ein Interesse am Glauben, und die Alten fallen nach und nach raus, damit wird es auch ohne Austritte eben weniger, dafür werden andere Richtungen immer stärker.

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werner1955

da kein Problem für mich?

Ok. Sie zahlen und unterstützen also gerne mit Ihren Steueren fast alle Religionen mit?

Schiebaer

Ich habe mit beiden Kirchen nichts am Hut und bei der einen stört mich die Anmaßung STellvertreter Gottes zu sein.

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werner1955

Mich stört bei allen Religionen das fast alle seit tausenden von jahren viel Not und Elend verursacht haben und immer noch tun. 

Egal ob Sie im nahmen Alhas oder eines anderen Gottes morden und Terror verbreiten. 

Grossinquisitor

Es heißt "Stellvertreter Christi". Ihre Kritik ist insoweit nicht unberechtigt, da die Bezeichnung irreführend ist. Sie ist auch unter Theologen umstritten.

Malefiz

Soll jeder selber für sich entscheiden an was er glauben möchte oder nicht und entsprechend austreten oder nicht. Von mir geht keine Kirchensteuer mehr vom Lohn ab! Ich glaube nur noch an das was ich sehe und an die tägliche Realität, dennoch bleibe ich weiterhin ein guter und hilfsbereiter Mensch!

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werner1955

Soll jeder selber für sich entscheiden?

Leider müssen immer noch massiv alle Steeurzahler für Religionen zahlen. 

TeddyWestside

Wer zwingt Sie denn? Und was halten Sie für "massiv"?

 

Kristallin

Es zahlen wirklich alle Steuerzahler/Innen auch für die Kirchen. Also wirklich alle. 

Malefiz

Wenn ich das mal richtig gelesen habe, wird nur für Kirchen überhaupt KIrchensteuer verlangt die der Körperschaft unterliegen. Und Steuerzahler die nachweislich keiner Konfession angehören und das dem Finanzamt gegenüber mit einer Austrittserklärung, ich glaube auf dem Standesamt muß man das zunächst einleiten, und kund getan haben zahlen auch keine Kirchensteuer mehr!

Kristallin

Der Staat u die Steuerzahler/Innen tragen die kirchlichen sozialen Einrichtungen zu großen Teilen mit.

Alle Steuerzahlenden. 

Malefiz

Nein müssen sie nicht! Es dürfen nur die zahlen die Mitglied in der katholischen oder Evangelischen Kirche sind und bleiben wollen. Ob man auf andere Konfessionen Kirchensteuer erhebt, da bin ich aber überfragt!

Aber auf ihre Behauptung hin hätte ich doch mal ganz gerne einen Quellennachweis, irgendwo her scheinen Sie da ja etwas zu wissen, daß wir als Steuerzahler auch noch für andere Religionen zahlen müssen!?

Wupeifu

Manche Kirchen verlieren Mitglieder, andere gewinnen Mitglieder. Der Trend ist eindeutig.

unbutu77

Gott wohnt nicht in Häusern aus Stein,  die Kirchen sind nicht durch die freiwillige Annahme der "frohen Botschaft" entstanden sondern aus Zwang. Das rächt sich nun. Warum sollen Menschen die nicht auf Jah vertrauen in die Kirche gehen? Für ein bis zwei Spektakel im Jahr sind die Kosten einfach zu hoch. Schade das Deutschland nicht wie Frankreich ein laizistischer Staat ist. Dann wäre den Menschen besser geholfen. Das Märchen vom christlichen Abendland war und ist ein reines Machtkonstrukt, christlich ist wie rötlich also nicht wirklich das was Christus wollte. Wenn sich Mächtige auf Gott berufen dann haben sie das Wesen  und den Anspruch des Christus nie wirklich verstanden. Wer mehr wissen will sollte einmal die Bibel selbst lesen und sie sich nicht von "Profi Theologen" interpretiert vorlesen lassen.

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Grossinquisitor

Es ist vieles richtig, was Sie schreiben. Ob die Kirchen aus Zwang entstanden sind, lasse ich mal dahinstehen. Heute ist die Kirchenmitgliedschaft jedenfalls kein Zwang. Wahrscheinlich gehört heute bereits in manchen Situationen etwas Mut dazu, sich zum Katholizismus zu bekennen. 

werner1955

Kirche hält an:

Logisch und alternativlos. Religionen sidn kein Lösungen sondern in serh vielen Fällen das Problem. 
Auch bei uns mus die Trennung von Kirche und Staat besser werden und die finazierung der Regligionen durch Steuergelder muss beendet werden. 
 

TeddyWestside

Ich kann nur sagen, die letzten paar Monate haben bei mir auch einiges bewirkt. Ich hab schon lange in keine Bibel mehr geschaut. Und wenn ich mir die Kommentare hier oder woanders durchlese, denk ich auch manchmal ich fall vom Glauben ab. 

 

Andererseits ist kognitive Dissonanz vielleicht auch ein Feature und kein Bug. 

 

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artist22

"Andererseits ist kognitive Dissonanz vielleicht auch ein Feature und kein Bug. " Gut  erkannt. Ich schrieb es ja schon mal: Selbst Gott weiss nicht, wie gut er gewürfelt hat. Wüßte er es: wir hätten keine Chance mehr. ;-)

JM

Eine Kirche die Ablass (Steuern) einfach so einbehält ist nicht tragbar. Deshalb wird es noch schlimmer werden. Ich persöhnlich bin schon über 30 Jahre ausgetreten, aber nicht des Geldes wegen. Das geht automatisch jeden Monat an eine Stiftung meiner Wahl. Ich glaube damit tue ich mehr als diese selbstherrlichen Kirchen jemals tun.

rr2015

Auch ich bin am überlegen. Nachdem die Kirche selbst Wahlempfehlungen ausspricht, ein Flüchtlingsboot  betreibt  statt sich um ihr Kerngeschäft  kümmert ist es schwierig dort zu bleiben. Ich bin ehrenamtlich wie Viele aktiv.  Die Bürokratie und der Proportz  werden immer mehr.  Dafür meine Kirchensteuer , mein Kirchgeld usw???

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Mauersegler

Die Kirche spricht keine Wahlempfehlungen aus. Sie warnt nur vor einer Partei, die die christlichen und demokratischen Werte infragestellt.

Kristallin

Natürlich dürfen sich Kirchen politisch äußern, auch zu Wahlen. 

Decathlon

Austritt bedeutet nicht nur "Protest" und "denen hab' ich's jetzt aber gezeigt". Man wirkt auch mit, den Kirchen finanziell den Hahn abzudrehen.

Bitte jetzt nicht gleich "umso besser" rufen, denn die Kirche schließt nach und nach Einrichtungen, die nicht zu ihrem "Kerngeschäft" gehören (ist hier auch gefallen, der Begriff, mit der Forderung, sich drauf zurückzuziehen). Heißt konkret z. Bsp.:

Schließung der beliebten und allen offen stehenden Realschule in Boppard. Schließung und Verkauf der Marienburg gegenüber Pünderich (Jugendfreizeiteinrichtung), Kloster Himmerod (hätte Ersatz für die Marienburg werden sollen, bleibt also keine Einrichtung mehr für Jugendfreizeiten), Landvolkhochule Kyllburg (schon vor 20 Jahren). Bald auch die allen Bopparder Kindern offenstehende, kirchlich finanzierte Jugendbegegnungsstätte in Boppard? Das Gebäude der gerade aufgegebenen Drogenhilfeeinrichtung Facenda de Esperanca, Boppard. Das Gebäude der ehemals in Hirzenach ansässigen Frazenhimfe Solwodi. Usw...

rr2015

Man kann an Gott/eine höhere Macht  und die Kraft des Geistes  glauben auch wenn man nicht einer Kirchgemeide angehört. Die Kirche sollte das Gefäß des Glaubens sein. Sie hat sich jedoch entfernt. Auf der  anderen Seite ist sie erstarrt  und deutet wie vor 1000 Jahren.

Tinkotis

Was mich wesentlich mehr wundert ist dass diese Vereine immer noch neue Mitglieder bekommen. Natürlich vornehmlich durch Zwangseintritt, weil die Eltern einfach für ihre Neugeborenen entscheiden.

pasmal

Mitgliederschwund, vielleicht sind die Mitglieder mit dem was sich diese Kirchen so herausnehmen doch nicht so einverstanden, wie diese Kirchenfürsten meinen. Aber solange weiter noch jedes Jahr viele Milliarden von den Mitgliedern abkassiert werden können, kann man ja erst mal noch so weiter Moral predigen oder besser Wasser predigen und selber Wein saufen und natürlich die Kindlein zu sich kommen lassen.

Gassi

Wen wundert das? Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt und zB in Freiburg ein Vorgehen nach Gutsherren-Art? Frauen habe in der kath. Kirche sowieso nichts zu sagen, das ist antiquiert. Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals war eine Farce, Aufklärung nach der Salamitaktik . Übel. Reue sieht anders aus.

Malefiz

Auch bei uns sollte man die Kirche so getrennt halten wie zum Beispiel in Frankreich: https://www.demokratiewebstatt.at/demokratie/lexikon/Laizität

Und die Kirche sollte man genauso rechtlich belangen können wenn sie gegen Menschrechte verstoßen, sie Mißbrauchsfälle, ohne wenn und aber!

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Kristallin

Äh die Täter und Täterinnen auf jeden Fall, die gehören ausschließlich vor weltliche Gerichte! 

Seebaer1

Vielleicht sollte sich die Kirche weniger in die Politik einmischen (sowohl Innen- als auch Außenpolitik) sondern sich auf ihre eigentliche Aufgabe, die Seelsorge, konzentrieren?

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Kristallin

Auch für Kirchen gilt die Meinungsfreiheit! 

Kaneel

Ich finde eine klare Positionierung der Kirche zu den Menschenrechten wichtig.

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Troas

Die Kirche hat die Aufgabe, Gottes Wort zu verkündigen. Die Bibel lehrt, dass alle Menschen erlösungsbedürftig sind – sichtbar in globalen und  familiären Konflikten oder persönlichen Krisen. Diese Erkenntnis sollte zu Demut und Buße führen. Das Kreuz in jeder Kirche erinnert daran, dass Jesus Christus für unsere Sünde, ja Verlorenheit, gestorben ist, damit wir ewiges Leben bekommen. Diese Botschaft der Hoffnung zu vermitteln, ist der Auftrag der Kirche. Wer zu Gott umkehrt, wird viele gesellschaftliche Fragen anders bewerten. Christlicher Glaube und hemmungsloser Individualismus sind unvereinbar, ebenso wie die Anpassung an wechselnde Zeitströmungen. Wenn die Kirche ihr biblisches Fundament aufgibt, verfehlt sie ihre Bestimmung und wird zur bloßen spirituellen Unterhaltungsplattform und Option unter vielen oberflächlichen Angeboten wie z.B. in Social Media.

Malefiz

Und ein für allemal wenn ich keine Kirchensteuer mehr bezahle, dann muß ich auch nicht massiv für andere Religionsgemeinschften noch irgenwelche Steuern bezahlen. Nur wer von den Religionsgemeinschaften der Körperschaft unterliegt bekommt Kirchensteuer. Muslime sind das anscheinend nicht.  Manche sollten sich damal etwas besser informieren!

Robert Wypchlo

Lasst die Menschen mal aus den Kirchen austreten. Wenn jeder an sich selbst denkt, ist ja an alle gedacht.

Lucinda_in_tenebris

Ich war römisch-katholisch und habe mich almählich vom Konservatismus und durchaus auch von den vielen Skandalen von der Kirche entfremdet und bin schließlich ausgetreten. Ich würde mich als Agnosikerin bezeichnen. Ich lese nach wie in Bibel und halte sie, neben anderen Schriften, etwa aus dem Budhismus, für ein großartiges sprituelles und literarisches Werk, dessen Lektüre ich nur jeden empfehlen will.

Wer ebenfalls an einen Kirchenaustritt denkt, denen kann ich zumindest meine Erfahrungen schildern. Der Austritt hat sich für mich als Befreiung angefühlt und habe diesen keinen Tag bereut.

Glaubensgemeinschaften, die ihre Mitglieder unter Druck stellen oder sogar bedrohen, wenn jemand austreten will, haben hingegen meine volle Verachtung.