Ein Knochenstück mit einem Lineal.

Ihre Meinung zu Ältestes Genom des modernen Menschen entschlüsselt

Wann traf der moderne Mensch auf den Neandertaler? Forschenden ist es gelungen, diese offene Frage der Menschheitsgeschichte zu klären. Dafür untersuchten sie unter anderem das älteste Genom eines modernen Menschen. Von V. Simon.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
76 Kommentare

Kommentare

Mendeleev

Rührend, sich die Liebesgeschichte zwischen einem Neandertaler Männchen und einer  Homo sapiens Frau vorzustellen …


Fast wie in der heutigen Zeit … :-) 

7 Antworten einblenden 7 Antworten ausblenden
Silverfuxx

Nicht witzig.

Aber zum Glück ist das das falsche Forum für sowas. Wohl niemand hier wird erkennen bzw. erraten können, was Sie damit sagen wollen.

Mendeleev

Sie aber schon, was -  mein Lieber ? :-) 


Sie müssen nur Ihrer Phantasie freien Lauf lassen … 

FantasyFactory

Mach ich gerade. Der Deutsche Europäer stammt aus Africa. Da müssen aber alle Afd Wähler ganz Tapfer sein.....

D. Hume

Rassisten denken immer, ihre derben Witze seien feingeistig. Ignorieren und weiter. 

Account gelöscht

vielleicht auch eine Neandertaler Frau und ein Homo Sapiens Männchen !

rolato

vielleicht auch eine Neandertaler Frau und ein Homo Sapiens Männchen !

@Mendeleev

Rührend, sich die Liebesgeschichte zwischen einem Neandertaler Männchen und einer  Homo sapiens Frau vorzustellen …

Fast wie in der heutigen Zeit … :-) 

Witze für Leute mit schlechtem Geschmack.

Mendeleev

Lach ! :-)) … you Made my day ! :-) 


Warum soll ich in diesem Forum nicht auch etwas Spaß haben ? :-) 

Lucinda_in_tenebris

> "Wahrscheinlich fand das im Nahen Osten statt. Dort trafen sie aufeinander, nachdem der moderne Mensch aus Afrika Richtung Europa und Asien wanderte", so Krause.< (siehe Artikel TS)

...... das heißt wohl, dass wir alle von Migranten abstammen.  Na, hoffentlich bringt das unsere Wutbürger hier in der Comunity nicht um den Schlaf

20 Antworten einblenden 20 Antworten ausblenden
rolato

das heißt wohl, dass wir alle von Migranten abstammen.  Na, hoffentlich bringt das unsere Wutbürger hier in der Comunity nicht um den Schlaf

Wir alle sind keine Migranten sondern Menschen. Migration als Begriff oder Bezeichnung, steht nur im Zusammenhang mit Grenzen. Die Erde hat keine Grenzen, nur die menschengemachten.

Lucinda_in_tenebris

Das lateinische Wort meinte migratio - wandern. Zum Wandern bedarf es keiner Grenzen. Das Wandern wird sogar durch das Fehlen von Grenzen vereinfacht.

M.Pathie

Migrare (lat.) heißt meines Wissens wandern. Und ohne Wanderbewegungen gäbe es die heutige Menschheit nicht. 

Vector-cal.45

Man muss schon in ganz schön seltsamen Bahnen denken, wenn man davon ausgeht, dass irgendetwas von vor 50.000 Jahren jemanden in Wut versetzen kann.

Lucinda_in_tenebris

Da würde ich ihnen fast zustimmen, aber die Migration ist ja kein Phänomen, das irgendwann zu Ende gegangen wäre. Vielmehr scheint die vertikale und horizontale Mobilität ein fester Teil der conditio humana zu sein.

Mendeleev

Und dann waren unsere Vorfahren auch noch alle dunkelhäutig … :-) 

Im Lauf der Zeit bleichte unsere Haut aus um sich an die geringere UV Intensität der Sonnenstrahlung anzupassen …


Würde ein moderner Mensch in diese Zeit vor 45.000 Jahren zurückreisen würde er wohl mit angewidertem Naserümpfen empfangen angesichts seiner unappetitlich bleichen Haut … „unappetitlich“ ist wörtlich zu nehmen,  da es in der Altsteinzeit verbreitet Kannibalismus gab dem vor allem Neandertaler frönten… 

wie-

>> Würde ein moderner Mensch in diese Zeit vor 45.000 Jahren zurückreisen würde er wohl mit angewidertem Naserümpfen empfangen angesichts seiner unappetitlich bleichen Haut

In zahlreichen Kulturen haben Albinos eine sozial herausgehobene Stellung.

Frau Schmitt

"In zahlreichen Kulturen haben Albinos eine sozial herausgehobene Stellung."     oder werden auch heute noch verfolgt und getötet - 

wie-

>> oder werden auch heute noch verfolgt und getötet - 

Verfolgen und töten von Mitmenschen, aus was für nichtigen und konstruierten Gründen auch immer, ist ein Schicksal, dass sozial Marginalisierte und Stigmatiesierte in allen Ländern und Kulturen teilen.

wie-

>> unappetitlich“ ist wörtlich zu nehmen,  da es in der Altsteinzeit verbreitet Kannibalismus gab dem vor allem Neandertaler frönten

Quelle?

rolato

da es in der Altsteinzeit verbreitet Kannibalismus gab dem vor allem Neandertaler frönten… 

Woher die Annahme des "frönen"?

Mendeleev

Sie meinen das war nur aus der Not geboren und „Mensch“ war keine begehrte Delikatesse ? 

Das Sie sich da mal nicht täuschen … 

rolato

Sie meinen das war nur aus der Not geboren und „Mensch“ war keine begehrte Delikatesse ? 

Das Sie sich da mal nicht täuschen … 

Ich glaube aus Not, aber keiner weiß das so genau, schriftliche oder auditive Aufzeichnungen gibt es nicht-:)

Lucinda_in_tenebris

Weshalb schreiben sie "unsere Haut"? Meine Haut ist schwarz wie der Blues von Miles Davis

Mendeleev

Dann bitte ich um Entschuldigung. Ich hatte nicht Sie gemeint … :-) 

mispel

Na, hoffentlich bringt das unsere Wutbürger hier in der Comunity nicht um den Schlaf

Ne das wird wohl eher der Fakt sein, dass der Homo sapiens in Europa eingewandert ist und den Neandertaler verdrängt hat.

wie-

>> Ne das wird wohl eher der Fakt sein, dass der Homo sapiens in Europa eingewandert ist und den Neandertaler verdrängt hat.

Was aber dann wie viele Tausend Jahre brauchte?

Lucinda_in_tenebris

Die Wissenschaft spricht eben nicht mehr von Verdrängung, sondern Vermischung. Kommentieren sie  Artikel, die sie gar nicht gelesen haben?

mispel

Gibt es den Neandertaler denn noch? Das wäre mir neu.

Olivia59

"...... das heißt wohl, dass wir alle von Migranten abstammen.  Na, hoffentlich bringt das unsere Wutbürger hier in der Comunity nicht um den Schlaf"

Und alle eine dunkle Haut hatten. Hoffentlich bringt das nicht diejenigen um den Schlaf, die heute ihre Obsession mit den unterschiedlichen Hautfarben pflegen.

gelassenbleiben

Alle heutigen Menschen gehören zu  einer Art und unsere Vorfahren kommen aus Afrika

Der Rest ist Folklore

Es gibt keine Rassen

Rassismus ist Blödsinn 

10 Antworten einblenden 10 Antworten ausblenden
Vector-cal.45

Die verschiedenen Rassenmerkmale, die sich danach entwickelt  haben, kann man sicherlich versuchen zu ignorieren (wie Sie), verschwinden werden diese aber deswegen dennoch nicht.

wie-

>> Die verschiedenen Rassenmerkmale,

Es gibt keine "Menschenrassen", ergo auch keine "Rassemerkmale" - außer in ideologisch verblendeten Hirnen.

FantasyFactory

Danke für Ihren Kommentar.

FantasyFactory

Es gibt keine Rassen, es gibt keine Rassen Merkmale. Punkt.

Ich räume aber ein, das es Menschen gibt die Rassisten sind.

Nebenbei: Menschen sind nicht gleich aber Ihre Rechte. Punkt.

gelassenbleiben

Richtig, es gibt keine Rassen aber Rassisten, total blödsinnig

gelassenbleiben

es gibt keine Rassenmerkmale, wir sind keine Hunde

wie-

>> es gibt keine Rassenmerkmale, wir sind keine Hunde

Auch da ist "Rasse" nur ein semantisches Hilfskonstrukt, keine biologisch ernstzunehmende Unterscheidung.

Elliot Swan

„Es gibt keine Rassen.“

Ihre Sache, ob Sie Menschen nach „Rassen“ oder nach „Ethnien“ (Gruppen mit gemeinsamer Kultur, Sprache, Geschichte, …) unterscheiden oder nicht, der tiefere Sinn (man könnte auch sagen die Absicht) bleibt der/die gleiche.

„Rassismus ist Blödsinn“.

Ja, hat aber nichts mit dem Artikel zu tun.

gelassenbleiben

Ihre Sache, ob Sie Menschen nach „Rassen“ oder nach „Ethnien“ (Gruppen mit gemeinsamer Kultur, Sprache, Geschichte, …) unterscheiden

Das ist falsch, es gibt halt keine Rassen. Kultur Sprache Geschichte hängt nicht von genetischen make-up ab

Olivia59

"Der Rest ist Folklore"

Ich bin bei neuen Erkennnissen auch sehr skeptisch weil da oft gern überinterpretiert wird und in den letzten Jahrzenhten schon Einiges neu eingeordnet werden musste, was zumindest Laien gegenüber als sichere Erkenntnis präsentiert wurde.
Habe dann neulich noch eine Doku über die Machtkämpfe innerhalb einer kleinen Wissenschaftsgemeinde gesehen, die sich mit der Besiedelung Nordamerikas befasste. Da wurden seit Dekaden ziemlich eindeutige Hinweise unterbunden, die zeigten, das der Kontinent schon vor der letzten Eiszeit durchwandert wurde.

Mendeleev

Leider war es mit der friedlichen Koexistenz der beiden Menschenarten nicht weit her. Wir wissen freilich das räumlich getrennt die beiden Arten über Jahrtausende koexistierten. 

Letztlich rotteten die steinzeitlichen „Conquistadores“ die Neandertaler aus. 

Wie soll denn dieser Eintrag von Neandertaler Erbgut in unser Genom praktisch stattgefunden haben? 

Das Stämme friedlich zusammenlebten und es zu „gemischten Ehen“ kam, ist tatsächlich kaum vorstellbar. Eher waren Frauen eine Art von Beute der anderen.. und das ist aber nun sehr interessant: anstatt die aus den Paarungen resultierenden Kinder als „Bastarde“ zu töten, war der frühe Mensch offenbar des Mitgefühls und der Toleranz fähig … evtl gab es tatsächlich romantische Verbindungen der Menschenarten …faszinierende Vorstellung ! 

10 Antworten einblenden 10 Antworten ausblenden
wie-

>> Wie soll denn dieser Eintrag von Neandertaler Erbgut in unser Genom praktisch stattgefunden haben? 

Na, Meister allen profunden Wissens, wie läuft das noch so mit der Biene und der Blume?

rolato

Das wäre eine Annahme, Beweise dafür gibt es nicht. Sie gehen wahrscheinlich von einer gegenwärtigen Lage aus, das wäre richtig.

Account gelöscht

evtl gab es tatsächlich romantische Verbindungen der Menschenarten 

----

mir scheint das ist wirklich ne romantische Annahme

vor 100 oder mehr Jahren war ne "Liebesheirat" sicherlich auch nicht das übliche, wenngleich das ganz bestimmt auch vorkam, denke da war ne Zweckverbindung das Standardmässige, zumal die Auswahl doch recht beschränkt war, ein  Dutzend Steinzeitmenschen, da hatte man nicht die Qual der Wahl, da musste man/frau glücklich sein überhaupt was abzukriegen

rolato

vor 100 oder mehr Jahren war ne "Liebesheirat" sicherlich auch nicht das übliche, wenngleich das ganz bestimmt auch vorkam, denke da war ne Zweckverbindung das Standardmässige,

Zu dieser Zeit waren diese Menschen abhängig davon was ihnen die Natur bot. Mann oder Frau suchten sich sicherlich primär den Partner der ihnen als stark und robust erschien. 

Account gelöscht

eben 

FantasyFactory

Der Begriff Bastard ist ein moderner. 

Ihre "Faszination ist übrigens erschreckend.... auf der anderen Seite aber auch nicht verwunderlich. Man kennt sich ja hier.

goe101

"Letztlich rotteten die steinzeitlichen „Conquistadores“ die Neandertaler aus. "

Wohl kaum, denn ein Großteil der Neandertaler waren bereits vor der Ankunft des Homo sapiens verschunden

Mendeleev

Soweit ich mich erinnere koexistierten die beiden Menschenarten mehrere Zehntausend Jahre in Europa …


Der Neandertaler war anfangs im Vorteil, vor allem während der Eiszeit. 

rolato

Letztlich rotteten die steinzeitlichen „Conquistadores“ die Neandertaler aus. 

Wieder eine provokante Annahme. Die Menschen damals waren Nomaden, erst die Sesshaftigkeit ermöglichte es Menschen zu manipulieren, zu kontrollieren, abhängig zu machen, und somit erst Kriege ermöglichte

wie-

>> Die Menschen damals waren Nomaden, erst die Sesshaftigkeit ermöglichte es Menschen zu manipulieren, zu kontrollieren, abhängig zu machen, und somit erst Kriege ermöglichte

Was dann 35.000 bis 40.000 Jahre nach der Sache mit den Neandertalern sich herausbildete.

Schiebaer

Es ist immer wieder Bewunderung wert was die Wissenschaft nach so langer Zeit noch feststellen kann. Ich sage nur Hut ab vor den Wissenschaftlern.

3 Antworten einblenden 3 Antworten ausblenden
Mendeleev

Das ist die Aufgabe und Berufung. 

gelassenbleiben

Gilt auch für Physiker

Anna-Elisabeth

"Es ist immer wieder Bewunderung wert was die Wissenschaft nach so langer Zeit noch feststellen kann. Ich sage nur Hut ab vor den Wissenschaftlern."

Ja, ich staune auch immer wieder. Was wäre das Leben aber auch langweilig, wenn man nicht mehr staunen könnte. Das gilt in den Naturwissenschaften genauso, wie für die Natur selbst.

Gruß nach Neugraben.

Adeo60

Die Evolution des Menschen ist ein spannender, geheimnisvoller  und faszinierender Blick in die Vergangenheit. Die jüngsten Erfahrungen nähren den Verdacht, dass der homo sapiens in sich in einem schleichenden Prozess einen Bauplan zur Selbstvernichtung entwickelt hat, dessen Gesetzmäßigkeiten er zum einen cognitiv nicht hinreichend erfassen und im Sinne einer sozialen Verantwortung nicht  zur Erhaltung der Spezies steuern kann. Der Mensch als Krone der Schöpfung mutiert vom Zoom politikon zunehmend zu einer egozentrischen und zerstörerischen Kraft. 

14 Antworten einblenden 14 Antworten ausblenden
wie-

>> Der Mensch als Krone der Schöpfung mutiert vom Zoom politikon zunehmend zu einer egozentrischen und zerstörerischen Kraft. 

Seltsame Philosophie: Verhaltensweisen, sozial konstruiert und eingeübt, sollen genetisch bereits fest einprogrammiert sein? Ernsthaft?

Mendeleev

Sie sehen das viel zu pessimistisch. Die Menschheitsgeschichte ist eine Erfolgsstory. 

Ich weiß nicht, worauf Sie anspielen? Krieg? Klimaänderung? 

Das sind letztlich beherrschbare Gewalten. 

mispel

Sie sehen das viel zu pessimistisch. Die Menschheitsgeschichte ist eine Erfolgsstory. 

Na ja wie definieren Sie diesen Erfolg? Der Mensch hat sich die Erde Untertan gemacht, aber sonst? Ist das ein Erfolg?

Mendeleev

Ja, das ist es. Wir haben trotzdem nicht den Sinn für die Schönheit der Schöpfung verloren ..


Gleichzeitig hat der Mensch viel Schönheit in Kunst, Musik, Literatur und Architektur erschaffen … so wurde das Leben überhaupt erst lebenswert, die irdische Existenz erträglich .. 

wie-

>> Gleichzeitig hat der Mensch viel Schönheit in Kunst, Musik, Literatur und Architektur erschaffen

Das konnten die Neandertaler vermutlich auch bereits. 

Account gelöscht

wie definiert man denn sonst in der Natur Erfolg

8 Mrd Exemplare über die ganze Erde verteilt .....

Anna-Elisabeth

"Ich weiß nicht, worauf Sie anspielen? Krieg? Klimaänderung? 

Das sind letztlich beherrschbare Gewalten." 

Das denke ich nicht. Der Mensch kann sich bis zu einem gewissen Grad vor den Naturgewalten schützen, wirklich beherrschen wird er sie nie. Schauen Sie nur auf die Geschichte der Erde und nicht auf die des Menschen. Was die Menschen der Neuzeit vielleicht von den ersten Menschen unterscheidet, ist ein gewisser Größenwahn. Ist aber z.B. der Plattentektonik egal.

Anna-Elisabeth

"Der Mensch als Krone der Schöpfung..." 

Nach meiner Überzeugung ist er das nicht und war es auch nie. Dazu muss man nicht an einen Gott, der in den heiligen Schriften beschrieben wird, glauben. Für mich ist dieses "Höhere" etwas, was der Mensch mit seinem höchst beschränkten Verstand einfach nicht fassen kann, so wenig vorstellbar wie weitere Raumdimensionen und auch nicht mit ausgefeiltester Mathematik konstruierbar. 

wie-

>> Nach meiner Überzeugung ist er das nicht und war es auch nie.

Die Neandertaler hatten bekanntlich ein größeres Gehirn, deutlich mehr Muskelmasse und waren biologisch besser an das eiszeitliche Klima Europas angepasst.

Anna-Elisabeth

"Die Neandertaler hatten bekanntlich ein größeres Gehirn, deutlich mehr Muskelmasse und waren biologisch besser an das eiszeitliche Klima Europas angepasst."

Alles hinreichend bekannt. Und daraus schließen Sie nun, dass ein menschliches Wesen wie z.B. der Neandertaler die Krone der Schöfung gewesen sein könnte? Da hätten Sie aber doch recht bescheidene Ansprüche.

Account gelöscht

was der Mensch mit seinem höchst beschränkten Verstand einfach nicht fassen kann,

...

davon ist auszugehen

ein älterer gütig dreinblickender Opa mit weißem Haar und Bart

dürfte wirklich ne sehr naive Vorstellungsweise sein

Anna-Elisabeth

"Die jüngsten Erfahrungen nähren den Verdacht, dass der homo sapiens in sich in einem schleichenden Prozess einen Bauplan zur Selbstvernichtung entwickelt hat, dessen Gesetzmäßigkeiten er zum einen cognitiv nicht hinreichend erfassen und im Sinne einer sozialen Verantwortung nicht  zur Erhaltung der Spezies steuern kann."

Eine interessante Idee, über die ich erst noch lange nachdenken muss. Tatsache ist aber, dass wir unser eigenes Gehirn wohl niemals in allen Einzelheiten verstehen werden, so wenig wie das Universum. Wir machen Fortschritte, gewinnen immer neue Erkenntnisse und dennoch bleiben viele Rätsel, die wir mit unserem Verstand nicht werden lösen können. 

Stotterfritz

Die Dinosaurier wurden zu groß und zu gewaltig. Die Natur zog daraufhin die Reißleine.  Beim Menschen wurde das Gehirn zu groß und zu gewaltig. Auch hier wird die Natur die Reißleine ziehen. Ideenreich sind wir Menschen, aber Vernunft sieht anders aus. Deshalb ist die Bezeichnung "sapiens" der glatte Hohn.

gelassenbleiben

Die jüngsten Erfahrungen nähren den Verdacht, dass der homo sapiens in sich in einem schleichenden Prozess einen Bauplan zur Selbstvernichtung entwickelt hat, dessen Gesetzmäßigkeiten er zum einen cognitiv nicht hinreichend erfassen und im Sinne einer sozialen Verantwortung nicht  zur Erhaltung der Spezies steuern kann

Richtig, wir sind evolutionär getrimmt auf kleine Gruppen (wir vs die anderen) und darauf auf  akute Gefahren sehr gut zu reagieren, zukünftige Gefahren rufen keine (biochemischen) Reaktionen hervor

Stotterfritz

Wahrscheinlich landeten die ersten modernen Menschen von Nordafrika kommend auf Lampedusa und wurden von den Neandertalern erst mal ins Meer in den sicheren Tod zurückgetrieben. Aus den Fehlern gelernt, landeten dann Menschenmassen aus dem Süden in Lampedusa an und überrollten in einer Massenwanderung ganz Europa bis in den hohen Norden. Die zurückweichenden Neandertaler wurden dann ins Nordmeer getrieben und ertränkt. So wird es wohl gewesen sein.

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
Bauhinia

Nein, so wird es wohl nicht gewesen sein. Eiszeit, Küstenlinien, Populationsdichten…naja.

unbutu77

Ja ein Mensch der in Thüringen lebte, Gotseidank hatten sie noch keine Atomwaffen entwickelt ansonsten wären wir schon längst ausgestorben. Der Mensch weiß um Gut und Böse auch unsere  Vorfahren hatten dieses Bewusstsein.

1 Antwort einblenden 1 Antwort ausblenden
Account gelöscht

wenn man davon ausgeht dass in dieser Zeit (vor 45.000 Jahren) gerade mal 2.000 Individuen in ganz Europa lebten, da muß man echt glück haben einen zu treffen

zum Totschlagen oder Kinderzeugen

zöpfchen

Von einem misanthropischen Blickwinkel aus betrachtet, haben Sie natürlich recht. Und sie erhalten auch viel Beifall im ÖRR.
Nur hält dieser! Standpunkt keinerlei Empirie stand.  
Die Zahl der Morde ist rückläufig. Und auch die Zahl der durch Kriege getöteten Menschen (obwohl immer noch hoch) in längerfristigen Durchschnitt auch.