
Ihre Meinung zu Normaler Alltag mit HIV ist möglich
Wer sich heute mit HIV infiziert, kann mit der richtigen Therapie ein ganz normales Leben führen, inklusive Sexualität und Familie. Auch die Lebenserwartung unterscheidet sich kaum von der Nicht-Infizierter. Von David Beck.
"Die Zahl der mit HIV-infizierten Menschen in Deutschland steigt. Aber: In der Nachricht steckt auch etwas Positives."
Also ich kann an dieser Nachricht nichts Positives erkennen. Auch wenn HIV mittlerweile beherrschbar ist, heißt es doch ein Leben lang auf Medikamente angewiesen zu sein, die auch stets verfügbar sein müssen (auch in etwaigen Krisen- und Notzeiten). Deshalb muss die Prävention und ein Verantwortungsvoller Umgang mit der Krankheit immer noch höchstes Gebot sein.
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Fehlerteufel, natürlich "verantwortungsvoller" ...
"Die Zahl der mit HIV-infizierten Menschen in Deutschland steigt. Aber: In der Nachricht steckt auch etwas Positives"
Also ich kann an dieser Nachricht viel Positives erkennen. Gerade dass HIV mittlerweile beherrschbar ist, heißt zwar ein Leben lang auf Medikamente angewiesen zu sein, aber die Wissenschaft hat einen sehr wertvollen Beitrag zur Gesundheit HIV-positiver Menschen geleistet. "Menschen mit HIV müssen nicht mehr an den Folgen der Infektion sterben", ein klarer Verdienst der Wissenschaft: die gestiegene Zahl HIV-positiver Menschen ist genau darin begründet. Hinzu kommt der verantwortungsvolle Umgang mit der Virusinfektion, insbes. das schnellere Erkennen der Erkrankung hilft, präventive Maßnahmen wie etwa eine Behandlung rechtzeitig einzuleiten.
"Die Zahl der mit HIV-infizierten Menschen in Deutschland steigt. Aber: In der Nachricht steckt auch etwas Positives." Also ich kann an dieser Nachricht nichts Positives erkennen.
Das Positive an dieser Nachricht ist, dass Menschen mit HIV nicht mehr an den Folgen der Infektion sterben.
hierzulande vielleicht !
"hierzulande vielleicht !"
Warum "vielleicht"?
"... das liegt daran, dass Menschen mit HIV nicht mehr an den Folgen der Infektion sterben"
Also das ist sogar bestimmt so!
hier weil Medikamente das Überleben sichern, für die in Afrika kein Geld vorhanden ist
Eben. Gerade habe ich noch in einer pakistanische Zeitung gelesen, die zum heutigen Weltaidstag berichtet, dass innerhalb eines Jahres 630.000 Menschen an Aids gestorben sind. Leider war dem Bericht nicht zu entnehmen, ob es sich dabei um die Aids - Opfer der ganzen Welt handelt oder nur um die pakistanischen.
Da Pakistan ca 240 Millionen Einwohner hat, könnte sich die Anzahl aber durchaus allein auf Pakistan beziehen. Zumal dann auch noch erwähnt wurde, dass die pakistanische Bevölkerung keinerlei Bewusstsein für diese Krankheit hat und jegliche Vorsichtsmaßnahmen hauptsächlich ignoriert.
In dem Bericht geht es v.a. um „hierzulande“. Oder haben Sie den Bericht nicht gelesen?
"dass Menschen mit HIV nicht mehr an den Folgen der Infektion sterben."
Natürlich ist dies positiv und gut so! Aber die steigende Zahl der Infizierten - und darum ging es in meinem Kommentar - ist negativ.
"Natürlich ist dies positiv und gut so! Aber die steigende Zahl der Infizierten - und darum ging es in meinem Kommentar - ist negativ."
Ich sehe das wie Sie. Die steigende Zahl der Infektionen weist auf einen gewissen Leichtsinn hin. Auch der Einwand des Users Sisyphos3 hat seine Berechtigung. Grundsätzlich ist es natürlich immer erfreulich, wenn man Medikamente zur Verfügung hat, mit denen man potentiell tödliche Erkrankungen erfolgreich behandeln kann.
"Die steigende Zahl der Infektionen weist auf einen gewissen Leichtsinn hin."
ts: "Die Zahl der mit HIV-infizierten Menschen in Deutschland steigt ... [weil] Menschen mit HIV nicht mehr an den Folgen der Infektion sterben"
Es ist bedauerlich, dass die Inhalte der Berichtverfasser der Tagesschau trotz eindeutig formulierter Fakten so bewusst verdreht werden.
Offensichtlich müssen Berichte tatsächlich so idiotensicher verfasst werden, dass sie nocht so verdreht werden wie hier: steigende Zahl durch "gewissen" Leichtsinn. Das steht so in keiner Zeile des Berichtes.
Wer nur eim bißchen recherchiert weiß,
dass 1.) "... in erheblichem Umfang HIV-Meldungen von aus der Ukraine nach Deutschland geflüchteten Personen erfolgten" und hier erstmals registriert wurden und somit auch "erheblich"zu den "Neuinfektionen" beigetragen haben, [Quelle: rki]
dass 2.) die sexuell übertragenen Neuinfektionen rückläufig sind.
Ziemlichen Blödsinn hier von Leichtsinn zu sprechen!
Die hohen Infektionszahlen von aus der Ukraine geflüchteten ist nicht überraschend, da kulturell bedingt die Prävalenz in der Ukraine und in Russland besonders hoch ist. Betroffen sind auch viel mehr Frauen als im Westen.
Da es um Neuinfektionen geht ist von einem gewissen Leichtsinn durchaus auszugehen.
HIV gehört aber zu den schwer übertragbaren Krankheiten.
Die Gefahr bei einem heterosexuellen ungeschützten Verkehr sich zu infizieren als Mann liegt nur bei etwa 5%. Da muss man schon Pech haben ..
Die steigende Zahl der Infektionen weist auf einen gewissen Leichtsinn hin.
Ich glaube, hier liegt ein Mißverständnis vor. Nicht die Zahl der Infektionen steigt, sondern die der Infizierten. Weil sie nämlich nicht mehr an der Infektion sterben.
"Ich glaube, hier liegt ein Mißverständnis vor. Nicht die Zahl der Infektionen steigt, sondern die der Infizierten. Weil sie nämlich nicht mehr an der Infektion sterben."
Sie haben recht, da habe ich etwas übersehen. Vielen Dank für den freundliche Hinweis. Beruhigend, dass diese Form der Kommunikation noch möglich ist.
Ihnen und auch allen anderen Usern hier wünsche ich noch einen schönen 1. Advent. 🕯️🎄
@Gieselbert / @Anna-Elisabeth
"Aber die steigende Zahl der Infizierten - und darum ging es in meinem Kommentar - ist negativ." / "Ich sehe das wie Sie. Die steigende Zahl der Infektionen weist auf einen gewissen Leichtsinn hin"
Ich bin etwas irritiert, dass einer Falschinterpretatoin einfach so gefolgt wird, vermutlich auch noch bewusst, um die möglichst die infizierten Menschen als unverantwortliche Virenträger zu diffamieren.
Was ist an der Begründung, dass die steigende Anzahl HIV-positiver Menschen in der erheblich gestiegenen Überlebensrate liegt, nicht zu verstehen?
Aber die steigende Zahl der Infizierten -
Faktisch ist die Zahl der Neuinfizierten für HIV global rückläufig, mit regionalen Unterschieden. Ergo wird die steigende Zahl der Infektionen durch die gestiegene Lebenserwartung verursacht.
Also ich kann an dieser Nachricht nichts Positives erkennen.
Ich schon. Und ich vermute, dass die große Mehrheit der Bevölkerung es auch so sieht.
"Und ich vermute," Was Sie vermuten überzeugt mich nicht!
""Und ich vermute," Was Sie vermuten überzeugt mich nicht!"
Und ich vermute, Sie informieren sich nicht, anstatt Ihre Position mal zu überprüfen:
https://de.statista.com/infografik/19977/hiv-neuinfektionen-in-deutschl…
Also ich gehöre sicher zu der großen Mehrheit die das nicht positiv findet das sich mehr anstecken, das man es besser behandeln kann als früher ist aber nicht negativ, nur müssen ja Menschen mit HIV andere anstecken, müssten alles welche sein die nicht wissen das sie HIV haben.
Und das verwundert mich doch etwas.
Es stecken sich nicht mehr Menschen als früher an.
Doch. Die Zahl der Neuinfektionen steigt. Derzeit liegt sie bei 2.200, im Vorjahr bei 1.900 und im Jahr davor war die Zahl noch niedriger.
Quelle u.a.: Tagesschau.de
Die Zahl der Neuinfektionen bei homosexuellen Männern liegt konstant seit Jahren bei 1.000.
Ihnen ist offensichtlich derselbe Fehler unterlaufen wie mir. Der User fathaland hat den tatsächlichen Sachverhalt mit seiner Antwort auf meinen Kommentar sehr klar dargestellt. Ich muss zugeben, dass ich den Bericht offensichtlich mit mangelnder Aufmerksamkeit (habe nebenbei Radio gehört) nur überflogen habe.
... heißt es doch ein Leben lang auf Medikamente angewiesen zu sein, die auch stets verfügbar sein müssen (auch in etwaigen Krisen- und Notzeiten).
Das gilt genau so für Bludhochdruck Patienten.