
Ihre Meinung zu Republikaner Carr soll US-Medienaufsicht leiten
Der Republikaner Carr soll Chef der US-Medienaufsicht werden - offenbar mit Unterstützung von X-Chef Musk. Trumps Sohn verteidigt teils umstrittene Personalentscheidungen. Sein Vater habe die "Unruhestifter" gewählt, die die Amerikaner wollten.
"Er fügte hinzu: "Wir müssen das Zensurkartell auflösen und das Recht auf freie Meinungsäußerung für jeden Amerikaner wiederherstellen."
Seine Kritik richtet sich gegen große Technologiekonzerne wie Facebook, Google, Apple und Microsoft."
Dass er Big Tech kritisiert, ist ja erstmal nicht verkehrt. Aber so lange Apple und Co an der Börse Geld verdienen, wage ich zu bezweifeln, dass sie angegriffen oder gar zerschlagen werden. Ich befürchte eher, dass er hinter pbs und npr her sein wird. Und da Loyalität (und im Fall von Hegseth das Aussehen) Qualitätsmerkmal Nr 1 zu sein scheint, befürchte ich dass auch Drohungen gegen CBS, ABC usw durchgesetzt werden (Trump wollte die Sendelizenz entziehen, weil ihm ein Interview mit Kamala Harris nicht gefallen hatte)
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Zensurkartell? Da bin ich aber gespannt, wie er das MurX-Kartell in die Schranken weisen will. Ich bin ja an der Fakenews-Front einiges gewöhnt inzwischen. Aber irgendwann streikt bei jedem gesunden Menschenverstand selbiger unwiderruflich. Und das lässt doch hoffen.
Ich deute es so: behauptet wird, man will Korruption bekämpfen. Dafür setzt man einen Privatunternehmer mit massiven persönlichen Interessen sowohl in der US-Regierung als auch im (feindlichen) Ausland ein. Ich kann daraus nur schließen, dass die Planer dahinter 1984 nicht als Warnung, sondern als Anleitung verstanden haben. 2+2=5
„Da bin ich aber gespannt, wie er das MurX-Kartell in die Schranken weisen will“
Wie soll das gehen, wenn doch gerade dieses Kartell die alleinige Macht hat, alle anderen ‚in die Schranken zu weisen‘?
Sollten die "Mainstream-Medien" von Trump stillgelegt werden, dann bleiben am Ende nur noch Fox, X und Truth Social übrig.
Was ich immer wieder witzig finde, ist wie von rechter Seite "Mainstream Medien" und Fox (oder auch die NY Post, Forbes u.a) als Gegensätze dargestellt werden. Allein da dampft mir schon der Kopf und ich denke "was genau zeichnet denn MSM aus?" Anscheinend, dass sie nicht zu allem ja und amen sagen, was von Trump kommt.
Der Typ beleidigt unsere Intelligenz, ich kann es nur wiederholen. Und wir sollten seine Produkte nicht kaufen!
"Was ich immer wieder witzig finde, ist wie von rechter Seite "Mainstream Medien" und Fox (oder auch die NY Post, Forbes u.a) als Gegensätze dargestellt werden."
Schlagen Sie doch eine andere Begrifflichkeit vor um die Spaltung in Dems und Republikaner Medien zu beschreiben. Das eigentliche Problem ist die Spaltung. Über 90% FOX Gucker sind Republikaner und über 90% Times Leser Dems, bei den anderen sieht es ähnlich aus. Es ist für alle zum lukrativen Geschäftsmodell geworden.
Den Vorgang bei der Washington Post fand ich lustig. Wenn die Zeitung nicht Kamala Harris als Wahlempfehlung ausspricht kündige ich mein Abo (200.000 Leser angeblich). Bei uns würde man das Abo kündigen wenn Journalisten anfangen Wahlempfehlungen auszusprechen ;-)
Wenn der Besitzer einer Zeitung redaktionell eingreift, würde ich mein Abo auch kündigen.
Die Spaltung seh ich durchaus auch. Und ja, viel der Kritik an CNN und msnbc ist berechtigt.
Aber: der Ausdruck Mainstream Media suggeriert das von ihm stets propagierte Bild vom Underdog. Das ist schon allein so eine Verzerrung. Seine Legende besagt, er sei von elitären Kreisen ausgeschlossen gewesen, weil er aus Queens und nicht Manhattan kommt. Das ist doch lachhaft. Was ist denn elitärer als eine 737 als „Privatjet“?
Und der Unterschied zwischen Medien, die er feiert und solchen, die er verunglimpft ist ja einzig und allein Huldigung seiner Person. Tucker Carlson ist genauso MSM und lügt wesentlich mehr als z.B Jake Tapper. Aber der ist ok, solange er Trumps Stiefel leckt.
Ach ja, diese Spaltung der Gesellschaft.
Ich kann mich an die 70er Jahre erinnern. Da haben die Leute in meiner Clique nicht mit Menschen gesprochen, die CDU wählten. Wir waren uns in erbitterter Gegnerschaft verbunden.
Sie scheinen sich nach Zeiten zurückzusehnen, die es nie gab.
Ich, für mein Teil, rede mittlerweile mit Menschen, die ich früher nicht einmal angeguckt hätte. Das bringt die Freimaurerei mit sich, wofür ich dankbar bin.
"Sollten die "Mainstream-Medien" von Trump stillgelegt werden," Das wird er nicht schaffen. Schon allein weil er damit andere Oligarchenkollegen treffen würde.
Bei Geld hört der Spass bekanntlich auf.
Ich verstehe das so, dass man gegen jede Maßnahme ist, die Hass- und Hetzkommentare einschränkt oder verhindert , da diese auch „Meinung“ zu sein vorgeben wollen, in der EU aber (eigentlich) nicht erlaubt sind und konsequent unterbunden gehören.
Auf x scheint die Moderation nur zu funktionieren, wenn gegen Herrn Musk geschrieben wird, Lügen, Beleidigungen etc. sind dort aber unter „Meinungsfreiheit“ geduldet.
Es wird spannend, wie die EU damit umgehen wird, wenn alle Schranken in den USA fallen sollten.
Hier im Forum gibt es ja Regeln, aus der Sicht der zukünftigen US Administration eine Einschränkung der Meinungsfreiheit durch das Meinungskartell. Einige Mitkommentatoren sehen die ÖR ja zu diesem Kartell zugehörig.
Also weiter wie bisher, alles nur für die Reichen.
"Trump wollte die Sendelizenz entziehen, weil ihm ein Interview mit Kamala Harris nicht gefallen hatte"
Die Nummer von 60 minutes war auch wirklich erstaunlich. Das war mal eines der renommiertesten Formate. Den Wortsalat von Harris rauszuschneiden und dann zu behaupten das wäre übliche Praxis ist völlig unglaubwürdig.
"When we edit any interview, whether a politician, an athlete, or movie star, we strive to be clear, accurate and on point. The portion of her answer on 60 Minutes was more succinct..."
"Den Wortsalat von Harris rauszuschneiden und dann zu behaupten das wäre übliche Praxis ist völlig unglaubwürdig..."
Wenn Sie inkonsistente oder unglaubwürdige Argumentation als "Wortsalat" bezeichnen in Ihrem Beitrag, würde ich zu gerne mal hören, wie Sie das für einen 78jährigen unwürdige Kauderwelsch des Entertainers bewerten, der tatsächlich nochmal Präsident werden wird.
Die Kunst des Unvoreingenommenseins bei politischen Debatten besteht darin, ein Sujet oder eine darin handelnde Person nicht auf Details festzulegen und aus der Summe von ein paar Details ein überzeugendes Ganzes zu konstruieren wie Juristinnen, sondern aus dem sichtbaren Gesamten.
Dieser Gesamtrahmen zeigt einen deutlich an der Grenze zum Wahnsinn stehenden Mann mit dramatischen Entwicklungsstörungen in allen Bereichen, die einen Menschen für eine Führungsrolle als absolut untauglich sehen, wie es namhafte ExpertInnen für Psychologie eindeutig festgestellt haben.
Der Korrektheit halber:
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https…
Es gab da aber auch noch seine persönliche Vorgeschichte. Bei einem Interview mit 60 Minutes ist er einfach mittendrin aufgestanden und abgehauen, weil ihm die Fragen nicht gepasst hatten.
Und diesmal hat er denen ein Interview einfach komplett verweigert, weil die nicht "Soft Ball" mit ihm spielen wollten.
Nur weil das System nicht perfekt ist, bedeutet nicht, dass jeder der gegen das System wettert, automatisch gut ist. Sicher hat er berechtigte Kritik an vielen Dingen, aber ich hab den Eindruck dass viele Leute sich nicht bewusst machen, wie seine Alternativen aussehen würden.