Kinder sitzen nebeneinander und gucken auf ein Smartphone.

Ihre Meinung zu Stiftung Warentest: Handyspiele für Kinder meist ungeeignet

Die Stiftung Warentest hat 16 populäre Spiele-Apps für Kinder untersucht. Fast alle der Games sind durchgefallen. Die Tester fanden alarmierende Inhalte und bedenkliche Geschäftsmodelle. Von Susanna Zdrzalek.

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21 Kommentare

Kommentare

werner1955

Schade das Eltern das nicht selber erkennen.

Sisyphos3

Stiftung Warentest: Handyspiele für Kinder meist ungeeignet

 

ob das die Kaufentscheidung beinflußt ?

nie wieder spd

Es ist ja gut und richtig darauf zu verweisen, dass es die Angelegenheit der Eltern ist, ihren Kindern das Handy und solche Spiele zu erklären und mit welchen  Fallstricken man es da zu tun bekommen kann. 
Nur muss dann aber auch mal klar werden, dass Eltern mit Kindern all die Anforderungen des modernen Alltags einerseits selber bewältigen können müssen und andererseits auch noch Zeit für die Erziehung ihrer Kinder brauchen. Schließlich erwartet ja mittlerweile sogar die Politik, dass beide Eltern möglichst ganztägig arbeiten sollen. Dabei aber bleiben die mannigfaltigen Bedürfnisse der Kinder oft auf der Strecke. Wenn man sich vernünftig um seine Kinder kümmern will, ist es kontraproduktiv für die Kinder und damit für die Gesellschaft, wenn beide Eltern berufstätig sein müssen. Und Alleinerziehende dürften eigentlich gar nicht arbeiten gehen. Wenn Kinder so wichtig sind, wie manche Politiker behaupten, dann dürfen keine Kompromisse eingegangen werden. 

Vector-cal.45

>Eltern können die Spiele nachträglich sicherer machen, indem sie In-App-Käufe deaktivieren oder Chat-Funktionen so einstellen, dass ihr Kind nicht mit Fremden schreiben kann. Auch Push-Benachrichtigungen sollten ausgeschaltet werden, damit das Kind nicht ständig an das Spiel erinnert wird.

Wichtig sei auch, dass Eltern ihren Kindern die manipulativen Spieldesigns, die in den angesagten Spielen eingebaut seien, gut erklären.<


Das tun wir zwar, man kann Kindern aber auch nicht grundsätzlich alles verbieten.

Und erst ein Spiel kostenlos anzubieten, welches dann aber „pay to play“ bzw. „pay to win“ beinhaltet, ist der perfide Gegenentwurf zum Vernunft-Apell der Eltern.

Ich kenne mich wirklich gut aus im Gaming-Sektor, aber ist zunehmend schwierig, die Kinder von solchen Sachen fernzuhalten. Unser älterer Sohn hat mal von seinem Geld für 6 oder 7 € eine Spielfigur gekauft, welche mit dem nächsten Update erscheinen sollte (pre-order). Das Spiel wurde eingestellt, Geld ist weg.

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melancholeriker

 

"... Ich kenne mich wirklich gut aus im Gaming-Sektor, aber ist zunehmend schwierig, die Kinder von solchen Sachen fernzuhalten. Unser älterer Sohn hat mal von seinem Geld für 6 oder 7 € eine Spielfigur gekauft, welche mit dem nächsten Update erscheinen sollte (pre-order). Das Spiel wurde eingestellt, Geld ist weg."

 

Es wird immer schwierig sein, "die Kinder von etwas fernzuhalten", was die Erwachsenen mit Kompetenz und Spaß ohne Ende direkt vor der Nase betreiben, außer die Eltern haben schon früh aufgegeben, Vorbilder zu sein. 

"Solche Sachen" klingt nicht wenig nach etwas was man auch gut und gerne sein lassen kann. Zumindest wenn es Erziehung berührt. 

Vector-cal.45

Auf einem Informationsabend der hiesigen Grundschule mit einem „Medienpädagogen“ wurden auch gezielt Fragen nach konkreten Apps und Spielen gestellt.


Der Mann sagte z. B. über die Spiele-App „Roblox“, dass diese für Kinder geeignet wäre. Grundsätzlich kann man dort Altersstufen einstellen, Chatfunktionen deaktivieren etc.

Dennoch bin ich bei manchen Alterseinstufungen ganz anderer Ansicht. Und viele hochgeladene Spieleinhalte werden, wenn überhaupt, erst nach längerer Zeit geprüft. Man muss also trotzdem immer ein genaues Auge darauf haben.

„Für Kinder geeignet“, naja geht so.


Nur mal so als Beispiel.

Und eigentlich hatte ich grundsätzlich mal gesagt: Kein echtes Geld für virtuelle Inhalte.

Ob das in Zeiten, in denen Games immer öfter kostenlos zum Download bereit stehen, um dann zusätzliche Inhalte zu verkaufen noch zeitgemäß ist, sei mal dahingestellt.

Ich finde, wenn man für ein gutes Spiel einen angemessenen Preis bezahlt und dann alles geboten bekommt, weiß man vorher was man hat.

Eistüte

Zitat:

"Denn es gibt durchaus auch Games auf dem Markt, die pädagogisch wertvoll sind." 

Ach ja?

Welche denn?

Ich kann da gar nichts pädagogisches dran finden, angestrengt auf eine kleinen Bildschirm zu glotzen und dort zu versuchen, im richtigen Augenblick auf irgendetwas mit dem Finger zu tippen. 

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Vector-cal.45

Ich stimme Ihnen hier insofern zu, dass ich jede andere Art zu spielen als pädagogisch weitaus „wertvoller“ empfinde, als jedes als noch so „pädagogisch wertvoll“ eingestufte Videospiel.

Nettie

„Handyspiele für Kinder meist ungeeignet“

Den ganzen Tag mit dem Handy statt draußen mit anderen Kindern zu spielen ist für Kinder generell ungeeignet.

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Vector-cal.45

Stimmt.


Andererseits: Verbieten Sie heutzutage mal Ihren Kindern, sich mit Bildschirm-Medien zu befassen und befehlen Ihnen, stattdessen „anders zu spielen“.

Sehr weit kommt man so heute wohl nicht mehr, um es mal vorsichtig auszudrücken. Gegen diesen gesellschaftlichen Wandel kommt man nicht an. Schon zu meiner Kindes- und Jugendzeit waren Videospiele ganz normal.

Was uns als Familie betrifft: Wir Schränken die Zeit der Bildschirmnutzung ein. 60-90 Minuten am Tag, je nachdem. Als Ausnahme kann man mal über 2 Stunden verhandeln. Zudem läuft bei uns nie der Fernseher einfach irgendwie im Hintergrund. Der wird nur eingeschaltet, wenn jemand auch wirklich etwas sehen möchte (ausschließlich Streaming, TV-Empfang hatten wir noch nie).

Nettie

„Andererseits: Verbieten Sie heutzutage mal Ihren Kindern, sich mit Bildschirm-Medien zu befassen und befehlen Ihnen, stattdessen „anders zu spielen“.“

Man muss ihnen das nicht ‚verbieten‘ - und schon gar nichts ‚befehlen‘ -, sondern dafür sorgen, dass sie  etwas haben, das ihnen reizvoller erscheint als übermäßiger Medienkonsum. Und natürlich erst recht der von schädlichen Inhalten.

Eistüte

Wir haben früher viel im Garten gespielt oder sind durch die Ruinen der alten Gebäude der verfallenen Zuckerfabrik gestreift. Oder mit den Rädern zum See gefahren und Steine ins Wasser geworfen. 

Questia

Die Folgen - 

Die Folgen  für Kinder des ständigen Starrens auf Bildschirm sind besonders in asiatischen Staaten ersichtlich.

Die natürlich Entwicklung der Augen wird geschädigt, die Augäpfel nehmen unnatürliche lange Form an und viele Kinder sind schon sehr jung auf Sehhilfen und Korrekturen angewiesen.

https://www.zeit.de/digital/mobil/2019-12/kinder-bildschirm-smartphone-…

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104843/Immer-mehr-Kinder-sind-ku…

Und die körperliche Bewegung hat Einfluss auf die Entwicklung von Gehirn und Intelligenz

https://www.deutschlandfunk.de/bewegungsstudie-strassenkindheit-foerder…

https://www.elternwissen.com/kindergesundheit/sport-fuer-kinder/sport-f…

Vector-cal.45

An dieser Stelle fällt meiner Meinung nach mal wieder auf, welchen Stellenwert und welche Lobby Kinder so haben bzw. nicht haben.

Es sieht sich anscheinend fast niemand in der Pflicht solche perfiden Abzock-Methoden an Kindern zu thematisieren, geschweige denn zu bekämpfen.

Alles kann man reglementieren und dementsprechend diskutieren, vom Einbau der Heizung bis hin zu „gendergerechter Sprache“.

Aber auf Themen wie dieses hier stürzt sich niemand. Hier gibt es halt keine Wählerstimmen zu holen.

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gelassenbleiben

Alles kann man reglementieren und dementsprechend diskutieren…. bis hin zu „gendergerechter Sprache“.

finde ich auch nicht gut, dass gendergerechte Sprache verboten wird, soll doch bitte jeder reden wie er will

Vector-cal.45

Wichtig ist, wie auch der Artikel anspricht, die Kids nicht einfach vor den Bildschirm zu „parken“.


Ich setze mich immer gerne mal dazu, lasse mir alles von meinen Kindern schildern und stelle gezielte Fragen dazu.

Schon ist das Ganze wieder eine menschliche Interaktion, anstatt einem reinen Medienkonsum. Und meine Kinder haben so viel mehr Spaß daran und fühlen sich ernst genommen.

Dazu noch ein paar einfache und klare grundsätzliche Regeln und Absprachen, die nicht zur Diskussion gestellt werden  , passt.

Und siehe da: Es entwickelt sich zunehmend eine Medienkompetenz. In letzter Zeit unterbricht unser Kleiner häufig von sich aus sein Videospiel und beschäftigt sich mit was anderem.

Unser Großer diskutiert und meckert auch nicht mehr rum, wenn die Zeit vorbei ist (was wirklich ne Weile gedauert hat 😁).

Es muss im gesunden Maß bleiben, dann dürfen die Jungs auch mal daddeln und lernen so auch, damit umzugehen.

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gelassenbleiben

Ich setze mich immer gerne mal dazu, lasse mir alles von meinen Kindern schildern und stelle gezielte Fragen dazu.

es kommt auch immer darauf an, was die Eltern so an Werten vermitteln…

saschamaus75

Ich warte mal auf einen Artikel mit der Überschrift:  

'Stiftung Warentest - Handys für Kinder meist ungeeignet'. -.-

 

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gelassenbleiben

ich habe gehört im silicon Valley sind Kindergärten und Schulen mit Tablet und Handyverbot recht gefragt 

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