Medikamente und Taschentücher liegen auf einem Nachttisch

Ihre Meinung zu RKI: Mehr Atemwegserkrankungen bei Jüngeren

Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Atemwegserkrankungen bei unter 60-Jährigen deutlich gestiegen. Das berichtet das Robert Koch-Institut. Bei Kindern breitet sich vor allem RS-Virus aus.

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57 Kommentare

Kommentare

Nettie

"Insbesondere für Kleinkinder und Menschen im Alter von 15 bis 34 Jahren melden die Experten für die vergangene Woche einen starken Anstieg im Vergleich zur Woche davor."

Nicht unwahrscheinlich, dass das mit dem starken Abfall der Temperaturen und dem Beginn der Weihnachts(markt)saison zusammenhängt.

"Allerdings liegt die Inzidenz bei Kleinkindern immer noch deutlich unter den Werten des Vorjahreszeitraums und befindet sich "auf dem Niveau der vorpandemischen Saisons"

Dass die den Nachholbedarf an Konfrontation mit Krankheitserregern zwecks Trainings ihres Immunsystems offenbar bereits im Laufe des letzten Jahres weitestgehend 'absolviert' haben, ist zumindest einigermaßen beruhigend. Wirklich beruhigend wäre die Lage allerdings, wenn nicht an vielen Stellen ein unnötig aus politischen ('Kosten'-) Gründen 'produzierter' Mangel an zur Gewährleistung der Beherrschbarkeit schwerer Infektionen notwendiger wirksamer Medikamente herrschen würde.

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werner1955

Also gegen "Erkäktungen" kann man sich nicht mit medikamenten schützen. 
Gute Hygiene, Masken sowie das meiden von unnötigen Massenveranstaltungen helfen. MIt dem Artzt eine Woche und ohen Artzt siben tage. Das gilbt immer noch sehr oft. 

Nettie

"gegen "Erkäktungen" kann man sich nicht mit medikamenten schützen."

Ich schrieb "... zur Gewährleistung der Beherrschbarkeit schwerer Infektionen ...".

werner1955

Beherrschbarkeit schwerer Infektionen?

Welche solten das sein?  Bei Corona hilft nur eine Impfung  Die schützt nicht vor Infektionen. 
Bei der "Grippeinfektion" muss man scih auch vorher Impfen. damit gibts eine kleien möglichen Schutz. 

Nettie

"Beherrschbarkeit schwerer Infektionen?

Welche solten das sein?" 

Außer Corona, Grippe und 'grippalen Infekten' fallen Ihnen echt keine ein?

Anna-Elisabeth

"Also gegen "Erkäktungen" kann man sich nicht mit medikamenten schützen." 

Aber mit Vitamin D3. Zumindest schützt dieses Vitamin vor schweren Verläufen - auch bei Covid. Immunologen wundern sich deshalb auch nicht über die "saisonale" Grippe. Im Winter sinkt der Vitamin D-Spiegel, weil wir weniger Tageslicht abbekommen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich zu informieren und den eigenen Vitamin D-Spiegel ggf. überprüfen zu lassen.

rimitino

Immer mehr Atemwegserkrankungen? Ja, diese Feststellung ist nicht nur Realität, sondern mehr als gefährlich, besonders, wenn diese Art der Erkrankung nicht umgehend und sofort medizinisch beobachtet wird, entwickelt sich automatisch Asthma und oder sogar COPD als eine obstruktive nichtheilbare Lungenerkrankung! Beispiel: Als ich 1946 von unserem Arzt untersucht wurde, weil ich keuchte, warnte dieser bereits meine Mutter! Aber alles ging verloren! Heute mit 83 Jahren habe ich nur noch 1/ 3 Lungenvolumen! Ich wünsche mir, dass viele Leser dieser Abschnitt erreicht!

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Nachfragerin

Meine erste und letzte Lungenentzündung ist 38 Jahre her. Seitdem hatte ich unzählige Atemwegserkrankungen von Erkältungen über Bronchitis bis hin zu Grippe oder Corona. Keine einzige wurde medizinisch beobachtet und trotzdem sind alle vollständig ausgeheilt. (Seit den Coronajahren scheinen meine Infektionen sogar nahezu symptomfrei zu sein.)

Ich behaupte daher, dass anderen Faktoren entscheiden, ob eine Erkrankung chronisch wird. 

Ihr Aufruf, mit jedem Infekt zum Arzt zu gehen, halte ich sogar für kontraproduktiv. Denn spätestens im Wartezimmer trifft man auf die Viren, die man bisher noch nicht hatte.

91541matthias

früher gab man nicht viel auf ärztliche Hinweise oder wollte Zusammenhänge nicht erkennen..

bei mir war es Asthma als Spätfolge eines nicht behandelten Heuschnupfens, das nur mit einer Hyposensibilisierung verschwand..

JoStuttgart

So etwas wie „Nachholbedarf an Konfrontation mit Krankheitserregern zwecks Trainings ihres Immunsystems“ gibt es nicht. Das Immunsystem ist kein Muskel und jeder vermiedene Infekt ist gesünder als ein durchlittener. 

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werner1955

Danke. genau so seh ich das auch. 
Mit einfachen sinnvollen maßnahmen kann jeder sein Infektionsrisko verringern. 

Vector-cal.45

Das stimmt nicht. 

Viele Versuche haben bestätigt, dass das Immunsystem umso mehr geschwächt wird, je steriler die häusliche Umgebung gestaltet wird. 

Alles was über die normale Hygiene hinaus geht, ist kontraproduktiv.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das Immunsystem durchaus gefordert werden muss.

werner1955

gefordert werden muss?

Richtig. Aber es wird halt bei vieln aktuell überfordert. Ein masseneveint oder fahrt im ÖPNV ist keine "Förderung" des Imunsystems sonder klar kontraproduktiv.

Jeder nuss noch selbst entscheiden was er "riskieren" möchte.
Nur wenn nachher kein Artzt frie ist oder keien Medikamnte mehr da sind bitte nicht andern die Schuld geben. 

 

Vector-cal.45

Niemand zwingt sie zur Teilnahme an wie auch immer gearteten Massen-Events.

Im ÖPNV gibt es nunmal keine geschlossene Einzelkabine für jeden oder personalisierte Haltegriffe.

Dass kein Arzt verfügbar ist, betrifft nicht zuletzt z. B. die Chirurgie, die Notaufnahme oder Dermatologen, liegt also am Gesundheitssystem und nicht an den üblichen Herbst-Erkältungen.

Mit Verlaub, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie überhaupt irgendeine Ansteckung „riskieren“, sowie Sie jedes Mal bei dem Thema schreiben.

Aber wir Menschen leben nun mal nicht jeder in einem separaten Reinraum. Viele benutzen in der Arbeit Tastaturen, die auch andere nutzen, das ist ein sehr potenter Infektionsherd, genauso wie z. B. Küchenhandtücher, von denen in der Büro-Küche auch nicht jeder sein eigenes hat.

Wenn wir uns alle zu Hause einschließen und uns alles Nötige vor die Haustür stellen lassen, was wir zuvor elektronisch bezahlt haben, wäre das sicher ideal 🙄

Anna-Elisabeth

Ich stimme hier ausdrücklich zu. Ergänzend zu Ihrer Bemerkung "je steriler die häusliche Umgebung": Auch viele Allergien werden darauf zurückgeführt. Und letztlich ist auch jede Impfung nichts anderes als ein "Training" des Immunsystems. 

Nachfragerin

Selbstverständlich lässt sich unser Immunsystem trainieren. Die Immunabwehr gegenüber einem bestimmten Erreger ist unmittelbar nach einem Infekt am höchsten und lässt dann nach. Je länger der letzte Infekt her ist, desto stärker wird die neue Immunreaktion ausfallen.

Bauer Tom

"So etwas wie „Nachholbedarf an Konfrontation mit Krankheitserregern zwecks Trainings ihres Immunsystems“ gibt es nicht."

 

Darueber gibt es sehr unterschiedliche Meinungen unter den Fachleuten.

asimo

Das ideale „Training“ des Immunsystems sind Impfungen. Das Immunsystem wird generell stimuliert und im Falle einer späteren Exposition zum jeweiligen pathogen, gibt es eine schnelle AK-Antwort des Immunsystems.

Vector-cal.45

Nein. Die allerbeste Stimulation für das Immunsystem ist mit Sicherheit eine gesunde Lebensweise, also eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung und viel Bewegung (Sport), das Vermeiden von Zucker, die Abstinenz vom Alkohol, Rauchen oder von anderen Drogen.

Eine Impfung gegen die Viren der Atemwegserkrankungen hinkt den Mutationen häufig ohnehin hinterher. Will man sich nicht (wie gegen Grippe) jährlich irgendein Zeug spritzen lassen (und das ohne sicheren Schutz dagegen, sich trotzdem zu infizieren), lebt man lieber gesund oder eben mit einem normalen Krankheitsrisiko.

Für ein gutes Immunsystem ist auch Abhärtung äußerst wirksam, also Sauna mit Abkühlung danach, kaltes oder Wechselduschen, nicht dauernd in der Bude rumhängen, bloß weil Herbst ist usw. usf.

werner1955

Abhärtung äußerst wirksam

Richtig. Sport und Fitness stärkt die Gesundheit. 
Nicht die Infektionen bei massenevents oder dem ÖPNV: 

Vector-cal.45

Dann bleiben Sie doch einfach zu Hause, wenn das alles ach-so-sehr-gefährlich ist. 

Sie als Rentner haben doch die Möglichkeit dazu.

Anna-Elisabeth

"Richtig. Sport und Fitness stärkt die Gesundheit. 
Nicht die Infektionen bei massenevents oder dem ÖPNV:" 

Das Vergnügen hatte ich heute. Ein Termin beim Lungenfacharzt. Schniefende und hustende Menschen im überfüllten Bus und im Wartezimmer. Draußen Windböen und Regen - mal von rechts, mal von links, von vorne oder hinten. Den Schirm konnte ich wegen der Windböen nicht halten. Man muss es halt nehmen, wie es kommt. Ich sitze jetzt in meiner trockenen Behausung und denke an die Obdachlosen.

Bauer Tom

"Das ideale „Training“ des Immunsystems sind Impfungen"

 

Das trifft zu, soweit der Impfstoff wirkt. Manche Impfstoffe in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sie das nicht tun.

marvin

Das ist nicht richtig: Ob und wie stark Sie erkranken, hängt nicht zuletzt von der Virenlast ab, die Sie abbekommen. Eine niedrige Virenlast, die nicht zu einer Erkrankung führt, ist dabei durchaus ein Training für unser Immunsystem, das dadurch lernt, neue Virusvarianten zu bekämpfen. Diese Erkenntnis ist auch nicht neu: Es nennt sich "Stille Feiung" (de.wikipedia.org/wiki/Stille_Feiung). Dass dieses Wissen aus den Lehrbüchern in der Coronazeit stark bestritten wurde, um uns die Spritzen unausweichlich erscheinen zu lassen, dürfen Sie getrost unter "Fake News" abbuchen. 

Nachfragerin

Es wäre auch komisch gewesen, wenn die Erkältungswelle in diesem Herbst ausbliebe. Insofern scheint das erstmal nichts Ungewöhnliches zu sein.

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R A D I O

Wir erfahren, dass die Lage besser ist als früher.

asimo

Sie ist ungewöhnlich früh und stark. Das ist schon bemerkenswert.

Corona spielt weiterhin eine Rolle. Viele sollten sich einiger Regeln aus den letzten Jahren besinnen. Wer Symptome hat, sollte zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken, Masken können teilweise helfen, Lüften auch. 

Impfungen gegen Grippe und Covid können helfen, sie trainieren das Immunsystem.

Bauer Tom

"Impfungen gegen Grippe und Covid können helfen, sie trainieren das Immunsystem."

 

Wenn man 5 mal geimpft ist und 5 mal Corona hatte, hat man dann zuviel trainiert oder zu wenig??

Vector-cal.45

Meiner Meinung nach hat der gesamte Artikel nichts wirklich Nennenswertes zu berichten.

(Während dagegen meines Erachtens schockierende Ereignisse aus dem europäischen Ausland stoisch ignoriert werden).

werner1955

erstmal nichts Ungewöhnliches zu sein.
Richtig. Wer mit Sport , Fitness und angepasstem persönlichen un deigenverantwortlichem Verhalten reagiert brauch kein Sorgen zu haben. Einfach anständige Lebenserfahrungen nutzen. 

werner1955

Mehr Atemwegserkrankungen?

Eigentlich nichts ungewöhlichzes. Mit maske, guter Hygiene und antändigem verhalten können Infektionen sicher verringert werden. 

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R A D I O

Ein anständiger Kuss muss schon erlaubt sein, wirkt positiv auf Wohlbefinden, Gesundheit und Immunsystem. Hygiene ist nicht immer das Beste. Nähe tut gut. 

NieWiederAfd

Klar, alle Atemwegserkrankungen sind auf unanständiges Verhalten zurückzuführen. 

Wohl dem, dessen Weltbild so klar und simpel ist.

Mauersegler

Wohl dem, dessen Weltbild so klar und simpel ist.

Für die Gesellschaft insgesamt ist diese Art Weltbild leider alles andere als ein Wohl. 

Vector-cal.45

Eine Reduzierung von starken Risikofaktoren wie Adipositas wäre mit Sicherheit hilfreicher als z. B. Masken zu tragen.

Was wird dahingehend unternommen?

Ohne Maske unter die Leute zu gehen ist für Sie „unanständig“? Wie sieht es denn dann mit einem viel zu hohen BMI aus, auch „unanständig“?

Account gelöscht

Anständiges Benehmen habe ich von klein auf gelernt. Zum Beispiel:

Immer schön die Nase putzen, nicht hochziehen! Und immer schön die Hand geben, zur Begrüßung!

Silverfuxx

Die Zahl schwerer akuter Atemwegsinfektionen ist laut einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts in Deutschland bei Menschen unter 60 Jahren deutlich gestiegen.

 

Warum tut es das ? Auf Veranlassung von wem, und mit welcher Intention ?

Und warum gibt es dazu sogar einen Artikel ?

Es erscheint mir völlig sinnfrei, Ende November einen Artikel darüber zu verfassen, dass mehr Menschen Erkältungen haben. Das ist seit Menschengedenken immer um die Zeit so. Also was soll damit hier nun bezweckt werden ?

Schade, dass der Artikel da nicht mal Hinweise gibt.

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Vector-cal.45

>>Es erscheint mir völlig sinnfrei, Ende November einen Artikel darüber zu verfassen, dass mehr Menschen Erkältungen haben. Das ist seit Menschengedenken immer um die Zeit so. Also was soll damit hier nun bezweckt werden ?

Schade, dass der Artikel da nicht mal Hinweise gibt.<<


Dem ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen.

Coachcoach

Ist doch klar - nach Isolation schlägt jetzt jedes Virus und jede Bakterie zu und trifft auf wenig Gegenwehr.

Da müssen wir - sie - durch.

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R A D I O

Ich wusste nicht, dass in den letzten Jahren Kinder und junge Menschen stärker isoliert gelebt haben als die älteren Damen und Herren. Muss aber wohl der Grund sein, warum die Jüngeren jetzt stärker dran sind, also stärker infiziert. Die Alten waren also ständig unterwegs und wir haben gedacht, es wäre andersrum gewesen. Und die haben uns in dem Glauben gelassen, dass sie zu Hause sind oder im Heim. Wenn es sich tatsächlich so zugetragen hat, dann sind die Zahlen verständlicher, besser nachzuvollziehen. 

werner1955

nach Isolation?
Welche sollte das sein?  
Ich hatte in den letzten Jahren keine. 

rainer4528

Sie haben doch nicht etwa Events besucht?

NieWiederAfd

Wie ist denn Ihre Zeitrechnung? Wie lange waren Sie und Ihre jüngeren Familienmitglieder in Isolation?

Laogai

Was sagt denn die WHO zu unserem Problem? Immerhin fordert sie bei gleicher Sachlage in China (https://www.tagesschau.de/ausland/who-china-atemwegserkrankungen-100.ht…) "Aufklärung" und die Menschen dort dazu auf "sich impfen lassen, Abstand halten, bei Krankheit zuhause [zu] bleiben und Masken [zu] tragen" (was ohnehin von der breiten Bevölkerung akzeptiert und praktiziert wird).  Aber den deutschen Kindern scheint die WHO schnuppe zu sein.

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Mauersegler

Wir haben kein Problem und die Sachlage ist nicht gleich, wie Sie bei Lektüre der Artikel feststellen werden: Es gibt in Deutschland keine Häufung von Lungenentzündungen bei Kindern. 

Beantwortet das Ihre Eingangsfrage?

Laogai

Nein. In China gibt es einen Anstieg von Atemwegserkrankungen bei Kindern genau wie bei uns. Dabei handelt es sich jedoch nicht (generell) um Lungenentzündungen. Das kann man den chinesischen Medien entnehmen. So man in der Lage ist diese lesen zu können.

Zuschauer49

Nein, wirklich? Wie jedes Jahr erkälten sich Menschen, insbesondere weil nach meinen Beobachtungen neun von zehn Zeitgenossen in Geschäften usw. rumhusten, ohne daß ihnen jemals wer beigebogen hat, wenigstens die Hand vor den Mund zu halten? 

Atem anhalten und schnell weg hier, oder auch Maske tragen. Sonst steckt man die Kiddies zuhause an, ohne vielleicht selber was zu merken. 

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Vector-cal.45

Nutzen Sie doch einen Einkaufs-Lieferdienst (oder Abholdienst), wenn Sie dabei solche ausgeprägten Bedenken haben.

Nachfragerin

Die Kinder werden die meisten Viren von anderen Kindern bekommen. Kita und Schule sind ja quasi Infektionsbasare. Da ist für jeden was dabei.

Anna-Elisabeth

"Atem anhalten und schnell weg hier, oder auch Maske tragen. Sonst steckt man die Kiddies zuhause an, ohne vielleicht selber was zu merken." 

Meistens sind es aber die Kinder, die den "Schniefkram" aus Kita oder Schule mitbringen. Meine Eltern wären an Sauerstoffmangel gestorben, wenn sie da bei ihren sechs Kindern immer den Atem angehalten hätten.

Vector-cal.45

Das Bild zum Artikel ist bezeichnend für den bei uns sehr weit verbreiteten Umgang mit diesen saisonalen Erkältungserkrankungen:

 

-> Sofort in die Apotheke rennen und jede Menge frei verkäufliche und so ziemlich wirkungsfreie Pillen sowie das unvermeidliche obwohl nur kurzfristig wirksame, teils kontraproduktive oder gar schädliche Nasenspray kaufen. Dann alles konsumieren, mindestens so oft es der Beipackzettel erlaubt.

 

-> Fieber messen, selbst wenn ganz offensichtlich nur leicht erhöhte Temperatur vorliegt und diese am besten durch Medikamente senken, obwohl das die Genesung verzögert.

 

-> Jammern nicht vergessen. Möglichst viel jammern und das eigene Schicksal beklagen, ach wie sehr krank man jetzt ist und dabei optional noch zetern und motzen.

 

Wozu auch sowas wie frische Ingerwurzel und Salbeiblätter aufbrühen, Dampfinhalation und, ganz banal, einfach die Erkältung durchstehen, ohne sich so anzustellen?

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Account gelöscht

Danke für die gute Zusammenfassung.

Was auch noch gut ist gegen Erkältung, zumindest solange sie noch im Anmarsch ist: Rohe Zwiebeln. Natürlich beißt man da nicht rein wie in einem Apfel. Aber im Salat oder im Dönerteller hilft das echt. Die Menge: So, dass man trotz Zähneputzen am nächsten Moegen den Geschmack noch im Mund hat. Denn mit dem Geschmack bleiben auch die wirksamen Stoffe hängen.

Anna-Elisabeth

"Wozu auch sowas wie frische Ingerwurzel und Salbeiblätter aufbrühen, Dampfinhalation und, ganz banal, einfach die Erkältung durchstehen, ohne sich so anzustellen?"

Weil das hier:

 " -> Jammern nicht vergessen. Möglichst viel jammern und das eigene Schicksal beklagen, ach wie sehr krank man jetzt ist und dabei optional noch zetern und motzen."

vielleicht auch bei der Genesung hilft😉? Zetern und Motzen sollte man vielleicht weglassen, wenn man um liebevolle Aufmerksamkeit buhlt.

Account gelöscht

Na ja, dass Atemwegserkrankungen im Herbst vermehrt auftreten (gab's ja noch nie!), und das auf Vorcoronaniveau (nicht darüber), ist nun wirklich eine prominente Nachricht wert!

(Ironie aus)

Von der Meldepflicht für die Kindererkältung, die es schon immer gab, lese ich zum ersten Mal.

Diese Reflexe im Nachgang zu Corona bringen mich wirklich dazu, verständnislos den Kopf zu schütteln.

Was offenbar gerade abgeht: Ein ganz normaler Herbst.

r.wacker

Beleg für die von Mertens erwähnten Ignoranz ist, dass hier in den Kommentaren viele RSV für eine Erkältung halten. 

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