Feuerwehrkräfte im Einsatz in Johannesburg

Ihre Meinung zu Mehr als 70 Tote bei Brand in Johannesburg

Bei einem Brand in einem mehrstöckigen Wohngebäude in Johannesburg sind mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen, außerdem gab es viele Verletzte. In dem Haus lebten offenbar viele Arbeitsmigranten. Inzwischen ist der Brand weitgehend gelöscht.

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38 Kommentare

Kommentare

FakeNews-Checker

So  schaut  es  aus,  wenn  mangels  BGE  existenzvernichtete  und  in  die  Obdachlosigkeit  zwangsgeräumte  Menschen  weder  Wassereimer,  Feuerlöscher  noch  ein  Handy  mehr   haben,  um  die  Feuerwehr  herbeizuholen.   Von  solchen  Millionenschäden  haben  Alle  was  davon  und  kommen  jedes  Jahr  summa  summarum teurer  zu  stehen,  als  was  das  BGE  kosten  und  all  das  vermeiden  würde.  Armut  ist  also  nicht  gerade  billig,  wie  das  so  mancher  BGE-Verweigerer  und  Sozial?politiker  mit  seiner  Hartz 5-Sparwolfverordung    noch  immer  glaubt.  

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fathaland slim

Es geht hier aber um Südafrika. Das haben Sie schon mitbekommen, oder?

Sisyphos3

helfen sie mir bitte weiter

was bedeutet "BGE"

fathaland slim

Bedingungsloses Grundeinkommen. Das hat mit dem hier diskutierten Thema natürlich absolut nichts zu tun.

werner1955

 BGE-Verweigerer? Wer oder was ist das? 
In keinem Land gibt es "BGE" als Rechtsanspruch. 

Sind "BGE" verweigere die Menschen die  in Berlin mehr als 160 Häuser "gekappert" haben und Brandschutz und  Fluchtweg Regeln ingnorieren un dkeien Mieten oder Steuern zahlen? 

Oberlehrer

Sie wissen schon, dass Johannesburg in Südafrika liegt, oder?

Dort gibt es weder Hartz 4 noch Bürgergeld, was wohl Hartz 5 bedeuten soll.

Es ist geschmacklos, den Tod von 70 Menschen, mit skurrilen Forderungen für Deutschland zu verbinden.

Eigentlich kaum verständlich, dass dieser Unsinn hier veröffentlicht wird.

Anna-Elisabeth

"Eigentlich kaum verständlich, dass dieser Unsinn hier veröffentlicht wird."

Wenn es verboten wäre, Unsinn zu schreiben oder zu reden, hätten wir keine Problem mehr mit der Größe unseres Bundestages.

Grunsätzlich halte ich es für problematisch, furchtbare Unglücke zu kommentieren. Mir bleibt da nur zu sagen: Mögen die Getöteten nun in Frieden ruhen und Freunde und Angehörige mit dem schmerzhaften Verlust irgendwann leben können.

91541matthias

 Mögen die Getöteten nun in Frieden ruhen und Freunde und Angehörige mit dem schmerzhaften Verlust irgendwann leben können.

Ich schliesse mich da gerne an..

nie wieder spd

Wenn zu dem Bericht über diese Katastrophe keinerlei Hintergrundinformationen geliefert werden, ist es sinnlos darüber zu diskutieren.

Wie wird mit „Ausländern“ in Südafrika umgegangen?

Wenn es viele „gekidnappte Häuser“ gibt, wie sieht dann die Wohnungspolitik in Südafrika aus und warum?

Warum wurde und wird in Südafrika nicht grundsätzlich besser kontrolliert, ob Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden?

Gibt es dort Sicherheitsbestimmungen?

Gibt es dort Behörden, die die Einhaltung dieser Sicherheitsbestimmungen kontrollieren?

Hat das Ganze auch mit den grundsätzlichen Verhältnissen in Südafrika zu tun? ZB gibt es ja Berichte zur verbreiteten Korruption dort. 

Welche Hintergründe könnte diese Katastrophe sonst noch haben?

Und zwar keine Spekulationen, die das Spekulieren hier begünstigen, sondern echte und wahre Hintergrundinformationen.

Wozu sonst sollten Journalisten im Ausland arbeiten, wenn sie solche Hintergründe nicht berichten?

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werner1955

Warum wurde und wird in Südafrika nicht grundsätzlich besser kontrolliert?

Bitte nicht über die Splitter der schreiben und unsere Balken nicht beachten. 

Auchbei uns gibt es viel "gekapperte" Häuser. 
Auch hier werden sehr oft Regeln für Brandschutz, Fluchtwege und sicherheitsregeln bei Installationen nicht beachtet. 

 

falsa demonstratio

"Wozu sonst sollten Journalisten im Ausland arbeiten, wenn sie solche Hintergründe nicht berichten?"

Wann beginnen Sie endlich, zu versuchen, sich die von Ihnen gewünschten Informatonen im Internet zu versorgen und wann hören Sie auf, von einem Tagessschau-Artikel zu erwarten, dass er Informationen liefert, die leicht den Umfang eines Buches hätten.?

nie wieder spd

"Hijacked"-Gebäude, die in vielen Teilen der Innenstadt von Johannesburg zu sehen sind, beziehen sich auf Gebäude, die von Vermietern aufgegeben und von Banden oder anderen Gruppen übernommen und hauptsächlich an Migranten und Südafrikaner vermietet wurden, die nicht die Mittel haben, sich andere Formen des Wohnraums zu leisten.“

Diese Information bekommt  man zB bei CNN. Und einige andere Sachverhalte, die hier nicht beschrieben wurden, werden bei CNN auch noch genannt.

Das ist ja zumindest ein interessanter Fakt, der aber dem ARD - Journalisten offensichtlich vorenthalten wurde. Warum nur?

nie wieder spd

Wenn ich mir meine Information irgendwo im Internet zusammensuche, was ich selbstverständlich oft genug tue, wozu benötigt man dann noch Journalisten?

falsa demonstratio

"Wenn ich mir meine Information irgendwo im Internet zusammensuche, was ich selbstverständlich oft genug tue, wozu benötigt man dann noch Journalisten?"

Sie benötigen Journalisten, damit diese die Artikel, aus denen sie Informationen im Internet beziehen, bei Gelegenheit schreiben.

Meine Sie, die Journalisten schreiben Bücher auf Vorrat, damit, wenn es einmal in Johannesburg brennt, sie alle Ihre Fragen innerhalb von 24 Stunden vorgreiflich beantworten können? Welche Vorstellungen haben Sie denn von sorgfältiger journalistischer Arbeit?

Wir wollen mündige Bürger sein und sollten uns auch so verhalten.

nie wieder spd

Von sorgfältiger journalistischer Arbeit erwarte nicht nur ich, dass sich der Journalist vor Ort auskennt und durch eigenes erleben auch die Lebensweise der dortigen Bevölkerung beurteilen kann. Grundsätzlich beherrscht er die Landessprache gut genug, um eigene Informationen einzuholen bzw beschäftigt einen Muttersprachler zu seiner Unterstützung. Das dürfte in Südafrika kein Problem sein. Und selbstverständlich kennt er die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse mit allen Vor - und Nachteilen.

Denn ansonsten könnte er seine Arbeit nicht vernünftig verrichten. Und dann kommen nur oberflächliche Berichte dabei heraus.

 

Sisyphos3

Warum wurde und wird in Südafrika nicht grundsätzlich besser kontrolliert, ob Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden?

 

wo leben sie ?

wie war das damals in der Hafenstraße in Hamburg

da wurden die gesperrten Stromzähler mit nem Nagel überbrückt, entsprechend "fachmännisch" auch das Gas, meines Wissen wurde der Zutritt für Polizei verhindert, glauben sie das ist in Südafrika anders ? 

fathaland slim

Wer die Hamburger Hafenstraße verstanden hat, hat Südafrika verstanden.

Vorsicht, Ironie.

zöpfchen

Ja das stimmt. Aber im Falle von Südafrika ist hieran die ehemalige Kolonialmacht England schuld. 

91541matthias

Kolonialmacht England? Ist schon sehr lange her..

Langsam sollten die das koloniale Erbe überwunden haben

werner1955

Mitleid mit den Opfern und besonders mit den rettungskräften die jetzt dort arbeiten müssen. 

gekidnappten Häusern? Ist das so wie bei uns mit den 165 Häuser in Berlin? 

Für die besetzte Häuser Rigaer Straße 94 in Berlin gelten offenbar ja aucch nicht die ganzen Brandschutzregeln. 

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fathaland slim

Wo haben Sie was von gekidnappten Häusern gelesen?

Tarek94

Die Sicherheitsmängel waren den Südafrikanischen Behörden durchaus bekannt, laut "Public Safety MMC" Mgcini Tshwaku plante die Stadt das Gebäude zu räumen. Dies wurde aber durch einen von der NPO "Socio-economic rights institute (SERI)" geführten Gerichtsprozess verhindert.

Quelle: https://twitter.com/ewnreporter/status/1697169645617226020

Nettie

Solche Tragödien ließen sich - den nötigen guten (politischen) Willen vorausgesetzt - ohne Weiteres vermeiden. Und sie müssen in einer menschengerechten Gesellschaft vermieden werden.

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Sisyphos3

wie denn ?

würden sie das mal erklären !

Anna-Elisabeth

"wie denn ? würden sie das mal erklären !"

Ich denke, Netti meint, dass in einer menschengerechten Gesellschaft der Schutz des Lebens (die nötigen Sicherheitsvorkehrungen) nicht vom Geld abhängen darf. So gesehen finde ich es auch nicht sonderlich relevant, wo so ein Unglück geschieht. Überall auf der Welt leben Arme und Obdachlose in größerer Unsicherheit für Leib und Leben. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren, wenn man die Verhältnisse anderswo kritisiert.

Nettie

„Ich denke, Netti meint, dass in einer menschengerechten Gesellschaft der Schutz des Lebens (die nötigen Sicherheitsvorkehrungen) nicht vom Geld abhängen darf.“

Danke. Da denken Sie richtig.

„So gesehen finde ich es auch nicht sonderlich relevant, wo so ein Unglück geschieht“

Es ist in einer Welt, deren Geschicke von einigen Wenigen bestimmt werden sogar vollkommen irrelevant. Und sonst übrigens auch, also generell.

C2H5OH

.... In Südafrika gibt es nicht mal genug Strom. Selbst dafür reicht der politische Wille nicht.

werner1955

Dann müssten sich Nutzer dieser Häuser an allgemein , gültige und richtige Regeln halten. 

Nettie

„Dann müssten sich Nutzer dieser Häuser an allgemein , gültige und richtige Regeln halten“

Ah ja? Und wer stellt die auf?  (Tipp: Die, die von diesen Regeln profitieren?) Die von deren (dieser Regeln) im Artikel ausgeführten Auswirkungen betroffenen Nutzer dieser ‚Häuser‘ ganz bestimmt nicht. Die haben ‚nichts zu melden‘.

werner1955

Also das freihalten von Flucht un drettungswegen und das vermeidne von brandgefahren nutzt wohl wem am meisten und muss von welchen menschen beachtet werden? 

wenigfahrer

Einige vergleichen andere Länder mit Deutschland, was aber einfach nicht geht, schon beim betrachten von Bildern in Städten sieht man das auf den ersten Blick, außer in den beschützten Vierteln der Reichen.

Und selbst bei uns ist nicht alles Gold was glänzt, mit der Marotte alles an uns zu messen, kommen wir nicht mehr weiter, das führt eher in eine Sackgasse.

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fathaland slim

Auch Ihnen ein großes Danke.

fathaland slim

Ich empfehle den Mitforisten, sich mit den sozialen Verhältnissen in Südafrika zu beschäftigen.

Die Vergleiche und Gleichsetzungen mit Deutschland nerven.

Es gibt hier keine Slum-Hüttensiedlungen ohne Wasser und Kanalisation um die großen Städte herum. Das nur mal als Beispiel.

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Mauersegler

"Es gibt hier keine Slum-Hüttensiedlungen ohne Wasser und Kanalisation um die großen Städte herum. Das nur mal als Beispiel."

Das erinnert mich daran, wie ich vor Jahren mit einem südafrikanischen (weißen) Au-pair-Mädchen durch die Gegend fuhr. Später gestand Sie mir irgendwann, dass es sie vollkommen erschreckt hätte, auch in Deutschland solche Slums zu sehen. Das hätte sie sich nicht vorstellen können.

Es stellte sich heraus, dass sie die Schrebergartensiedlung meinte, an der wir vorbeigekommen waren. 

Ungefähr so fällt hier auch so mancher Forist seine Urteile. Sogar ganz ohne Augenschein. 

Robert Wypchlo

Es wäre daher nicht verkehrt gewesen, wenn die Engländer zuletzt Willem de Klerk bzw. die Briten in Südafrika vor 1990 etwas auf die Beine gestellt hätten, was solche Slum-Hüttensiedlungen ohne Wasser hätte vermeiden können. Die Briten haben zahlreiche Gebiete der Welt kolonialisiert. Die Armut in Südafrika bei vielen Menschen ist nach wie vor allgegenwärtig. Na, Hauptsache es gab dort schon 2010 eine Fussball-WM. Die bisher einzige aller 22 auf dem afrikanischen Kontinent. Auch diese Tatsache spricht Bände.

Nettie

„Ich empfehle den Mitforisten, sich mit den sozialen Verhältnissen in Südafrika zu beschäftigen.

Die Vergleiche und Gleichsetzungen mit Deutschland nerven

Weil sie - bestenfalls - von völliger Ignoranz zeugen. Und meistens auch von der Unwilligkeit, an der etwas zu ändern.

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