Voyager 1 und 2 40 Jahre im All

Ihre Meinung zu NASA verliert Kontakt zu Raumsonde "Voyager 2"

Seit mehr als 45 Jahren reist die "Voyager 2" durchs All und hat bereits spektakuläre Bilder geliefert. Jetzt ist laut NASA der Kontakt abgebrochen. Es gibt aber Hoffnung, dass er wiederhergestellt werden kann.

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83 Kommentare

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schade, ich hoffe der Kontakt kann wieder hergestellt werden

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Möbius

Hat man vor ca. einer halben Stunde geschafft … 

werner1955

Dann gutr Weiterreise. Hoffentlich kommt niemand zu Schaden.

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Questia

Die sind doch ohne Menschen unterwegs. Wer sollte da zu Schaden kommen?

Oder vermuten Sie gar die Kaperung der Voyager durch Außerirdische?

rolato

Hoffentlich kommt niemand zu Schaden.

Die Raumsonde ist unbemannt :-)

nie wieder spd

Aber wahrscheinlich wird der restliche Weltraum irgendwo noch bemannt sein.

Questia

Der Weltraum bemannt? Sie meinen, so frei im Raum schwebend?

nie wieder spd

Ja sicher. Genau so meine ich das. Und der Sonde ca 50 Jahre Radio - und TV - Programm mit Lichtgeschwindigkeit vorauseilten, werden diejenigen, die die Sonde dann entern, schon mit großangelegten Tanzveranstaltungen und TV - Shows darauf warten. :)

melancholeriker

Keine Bange. Die wurde sicher nicht mit Steuermitteln aus Deutschland entwickelt.

Aber vielleicht findet sie eine (noch) intelligentere Spezies und bringt sie zurück oder repariert die Sonde. 

Naturfreund 064

Danke für den Lacher. Das kommt normalerweise nicht vor hier im Forum, wenn ich mitlese .

Sisyphos3

Frage !

wer soll dort zu Schaden kommen ?

Adeo60

Eine spannende Mission, die mich immer wieder von Neuem fasziniert.

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Schneeflocke ❄️

"Eine spannende Mission, die mich immer wieder von Neuem fasziniert."

 

:-) Mich auch!

Autograf

Tja, wir haben es hier mit Weiten zu tun, in denen kein Fehler verziehen wird. Da ist es gut, wenn es im System einen Plan B gibt, also hier ein zyklisches Reset, in der die Sonde sich selbst ausrichtet. Hoffen wir, dass es auch diesmal wieder klappt. Die Informationen, die die Sonde liefert, sind in den nächsten Jahrzehnten sonst nicht wieder zu beschaffen.

HB-Männchen

Ich finde, Hänschen klein hat es so langsam verdient, ohne Kontrolle der Mutter einfach in die weite Welt hinein zu wandern. Er hat schon eine Menge für uns getan.

Und seine Chance, eines Tages von anderen intelligenten Lebewesen geborgen zu werden, stehen gar nicht schlecht. Schließlich gibt es im Weltall nichts, was ihn vorzeitig altern und sterben lassen könnte.

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nie wieder spd

Andere intelligente Lebewesen, von denen wir hoffen sollten, dass sie nicht in der Art Intelligent sind, wie wir.

Sisyphos3

Das wird in einigen Jahren sowieso passieren. Die Batterien halten nicht mehr lange:

 

 

Energieprobleme wohin man auch schaut :-)

Bender Rodriguez

Naja, da ist nicht Nichts. Aber inteligenzes Leben wird es nicht entdecken. Dafür ist es nicht weit genug weg.

nie wieder spd

Dazu hat die Sonde ja wahrscheinlich noch unendlich lange Zeit. Selbst wenn nichts mehr darin funktioniert, fliegt sie weiter und weiter und weiter usw.

Schneeflocke ❄️

Vielleicht passiert der Sonde irgendetwas da draußen, wodurch sie zwar zur Erde zurückkehrt, aber nicht in der Zukunft, sondern in der Vergangenheit landet... Wäre ja mal neugierig, ob unsere Vorfahren in der Lage wären diese Platten zu dechiffrieren? Und ob sie merken würden, dass die Sonde von der Erde stammt?

Questia

@HB-Männchen •18:22 Uhr |Verstehen|

| "eines Tages von anderen intelligenten Lebewesen geborgen zu werden, stehen gar nicht schlecht." |

"Auch nach dem Ende der Mission werden die Reisen der Voyager-Sonden weitergehen. Sie werden mehr oder weniger intakt durch die Milchstraße driften, selbst wenn unsere Sonne längst nicht mehr existiert. Sollten sie irgendwann von einer außerirdischen Zivilisation entdeckt werden, überbringen sie jeweils eine letzte Nachricht auf einer metallenen Schallplatte. In deren Rillen sind Bilder und Töne verschlüsselt, die einen Eindruck von der Welt vermitteln sollen, aus der sie stammen." (Q: https://www.spektrum.de/news/voyager-1-und-2-grenzgaenger-des-sonnensys…)

Es stellt sich die Frage, ob diese Lebewesen mit der Sonder oder der Platte überhaupt etwas anfangen können. Sind sie in der Lage, zu erkennen, wozu die Platte dient, können sie die Technik bedienen.

Die Vielfalt der Gestalt, die außerirdische Lebewesen haben können, ist groß.

Questia

|"Die Vielfalt der Gestalt, die außerirdische Lebewesen haben können, ist groß."|

Der polnische Autor Stanislav Lem hat in seinen Werken sehr phantasievoll beschrieben, welche Gestalt andere Lebewesen so haben können.

Ich erinnere mich an ein Buch, in dem das intelligente Leben in Form von Bakterien bestand.

rolato

Selbst hier auf der Erde gibt es Lebewesen in Säuremillieu, oder die in sehr großer Hitze überleben. Leben kann auch in einer anderen Athmosphäre als unserer existieren, oder unter anderen Gravitationsbedingungen.

Questia

Oder in großen Tiefen der Ozeane an den Kratern der unterseeischen Vulkanen.

Faszinierend 🖖🏻

Questia

Aber ob diese Bakterien als vorherrschende intelligente Lebensform gelten, wie bei Lem, wage ich zu bezweifeln.

HB-Männchen

Oder eines Ozeans.

Questia

Oder eines Ozeans - für den Blick in die Vergangenheit. Fantastisch

nie wieder spd

Prinzipiell sind wir ja auch nur eine Ansammlung von Bakterien und Einzellern, die sich zwecks leichterem Überleben zur Arbeitsteilung zusammengefunden haben.

rolato

Es stellt sich die Frage, ob diese Lebewesen mit der Sonder oder der Platte überhaupt etwas anfangen können. Sind sie in der Lage, zu erkennen, wozu die Platte dient, können sie die Technik bedienen.

Das sehe ich auch so. Archäologen hier können kaum Keilschriften oder Hieroglyphen entschlüsseln!

Auch nach dem Ende der Mission werden die Reisen der Voyager-Sonden weitergehen. Sie werden mehr oder weniger intakt durch die Milchstraße driften,

Das halte ich für undenkbar, die Sonde kommt in einen Einflussbereich eines anderen Sonnensystems mit viel höherer Gravitation !

Questia

"Auch nach dem Ende der Mission werden die Reisen der Voyager-Sonden weitergehen. Sie werden mehr oder weniger intakt durch die Milchstraße driften," 

Das ist die Aussage einer der Menschen, die zur Voyager-Familie gehören. Ich habe nur aus der genannten Quelle zitiert.

Ehrlich gesagt, halte ich deren Aussagen für glaubhaft.

 

 

Möbius

Na ja der Code der Voyager Platte beruht auf der Frequenz des Hyperfeinstrukturübergangs des Wasserstoffs … 

 

Das kann man von Außerirdischen Intelligenzen schon erwarten, das die das kennen … 

91541matthias

Sollten sie irgendwann von einer außerirdischen Zivilisation entdeckt werden, überbringen sie jeweils eine letzte Nachricht auf einer metallenen Schallplatte. In deren Rillen sind Bilder und Töne verschlüsselt, die einen Eindruck von der Welt vermitteln sollen, aus der sie stammen."

Hat man auch einen Plattenspieler mit an Bord?

Werner40

Bergen bei 15km/s ?  Die Sonde wird irgendwann durch Zusammenstoß mit einer anderen Masse funktionsunfähig werden.

Sisyphos3

wo die rumfliegt gibt es nicht viel auf das man treffen könnte

wobei  1 .... 2 Mill Jahre ist ne lange Zeit sollte die nicht schneller korrodieren

ein Lebowski

Die Sonde ist viel zu klein und unscheinbar, als das sie gefunden wird, die klatscht früher oder später irgendwo gegen. Vlt. ist es auch besser, wenn niemand fündig wird, wir haben genug Probleme, als das wir uns auch noch mit Klingonen oder so rumkloppen.

Anna-Elisabeth

"...wir haben genug Probleme, als das wir uns auch noch mit Klingonen oder so rumkloppen."

So ist es. Civey hatte erst kürzlich die Frage gestellt, wie man es finden würde, wenn uns Außerirdische besuchen würden. Zu dem Zeitpunkt als ich meine Stimme abgegeben habe, fand das eine deutliche Mehrheit "eher schlecht" bis "sehr schlecht". Das endgültige Abstimmungsergebnis habe ich aber noch nicht parat. Eines wäre ja sicher: Hinsichtlich der Intelligenz wären die uns haushoch überlegen. Ob die deshalb auch die besseren Wesen wären oder eben Klingonen, kann man nicht wissen😉.

melancholeriker

Da die Sonde kein Handy mithat mit Selfiekamera, dafür aber eine schöne Kompilation terrestrischer Musik, ist die Chance gar nicht so schlecht, daß wir da draußen als intelligenzbegabt wahrgenommen werden können. 

Einer intelligenten Spezies sollte klar sein, daß ein Plattenspieler zu viel an Platz gekostet hätte. Hoffe ich. 

Sisyphos3

das was in dieser Kapsel an Infos vorhanden ist hervorragend/dürfte genügen

die Chance dass Ausserirdische diese Sonde finden werden

ist so verschwindend gering, dass man es abhaken kann

ohnehin sprechen wir von Zeiträumen  100.000 ......Mill Jahren

aber was soll´s ein Versuch ist es allemal wert gewesen,

 so ne Metall Platte mit Infos beizulegen für ne Sonde welche das Sonnensystem verläßt

harpdart

Ja, voyager2 hat sämtliche Erwartungen weit übertroffen. Mit Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun hat er die Gasriesen unseres Sonnensystems samt deren Monden besucht, Fotos und viele Daten zur Erde geschickt, das war schon weit mehr als ursprünglich geplant und erwartet. 

Schon weit über die Grenze unseres Sonnensystems vorgestoßen ist es schon erstaunlich, dass überhaupt noch Kontakt bestand. 

Sisyphos3

Und seine Chance, eines Tages von anderen intelligenten Lebewesen geborgen zu werden, stehen gar nicht schlecht

 

warum auch nicht

wer mit 10 Lotto 6ern spekuliert und das in wöchentlicher Folge

kann auch darauf hoffen

land_der_lemminge

Fall irgend wer irgendwann diese Sonne findet und zu deren Schöpfer reisen will……

…. Was wird derjenige dann wohl auf der Erde vorfinden ?

In tausenden von Jahren.

Menschen wohl eher nicht… 

Anna-Elisabeth

"…. Was wird derjenige dann wohl auf der Erde vorfinden ?

In tausenden von Jahren.

Menschen wohl eher nicht…"

Ich will ja niemandem die gute Laune verderben, aber morgen ist der >> Earth Overshoot Day 2023 Ab dem 2. August schulden wir Menschen der Erde was! Als "Earth Overshoot Day" wird der Tag bezeichnet, an dem die Menschheit aufgebraucht hat, was die Natur bis Ende des Jahres zur Verfügung stellt.<<

Habe ich schon deshalb in Erinnernung, weil an diesem Tag auch mein 70. Geburtstag ist. 

Vector-cal.45

Die Chancen dafür stehen leider gleich Null.

 

Und sollte die Sonde in ein paar hundert Millionen Jahren oder mehr doch von irgendwelchen Wesen entdeckt werden …

… dann ist das für diese ein Beweis unserer Existenz, aber nicht umgekehrt. So ist das nun mal.

Coachcoach

Tolle Mission - Major Tom hat 'ne Pause verdient, der kommt schon wieder.

Thomas Wohlzufrieden

Ich hoffe, das der Kontakt wieder hergestellt werden kann. Ich sehe die Raumsonde als eine Art Zeitkapsel und Rückspiegel in  die Vergangenheit. Ich glaube es zwar nicht, aber es wäre schön, wenn irgend jemand einmal die Sonde fängt, und die an ihr befindliche Schalplatte abhört. Vielleicht gelingt es auch der Menscheit, irgendwann mit annähernder Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, und die Sonde wieder nach Hause zu holen. Wie auch immer, ich wünsche ihr alles Gute und ein noch recht langes Leben!

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Questia

@Thomas Wohlzufrieden•18:41 Uhr |Unschlagbare Technik - 50 Jahre alt|

| "Ich sehe die Raumsonde als eine Art Zeitkapsel und Rückspiegel in  die Vergangenheit." |

"Die Voyager-Sonden laufen mit 50 Jahre alter Hardware. »So etwas wie Software ist praktisch gar nicht vorhanden«, sagt Krimigis. »Es gibt keine Mikroprozessoren an Bord – die waren damals gar nicht verfügbar!« Die Konstrukteure konnten sich für den Betrieb nicht auf Tausende von Codezeilen verlassen. Krimigis glaubt, die Technik hat so lange durchgehalten, weil fast alles fest verdrahtet war. »Die Ingenieure von heute haben keine Ahnung, wie man das macht. Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich wäre, noch einmal eine so einfache Raumsonde zu bauen. Die Voyager-Mission ist die letzte ihrer Art." (Q: https://www.spektrum.de/news/voyager-1-und-2-grenzgaenger-des-sonnensys…)

Wie kommt es nur, dass heute alles so kompliziert und wenig haltbar ist?

Thomas Wohlzufrieden

Questia: Ja, Heute wird alles immer komplizierter, aber nicht unbedingt immer Haltbarer, Gruß!

Möbius

Na ja, dieser Voyager Golden Record erinnert mich schon arg an die Himmelsscheibe von Nebra … 

rolato

Die Himmelsscheibe von Nebra ist nicht mehr als ein Mondkalender.

Sisyphos3

und diese Metallplatte in der Voyager ?

 

Questia

"In deren Rillen sind Bilder und Töne verschlüsselt, die einen Eindruck von der Welt vermitteln sollen, aus der sie stammen. So ist neben dem Zirpen von Grillen und dem Geräusch fallenden Regens eine Aufnahme von Bachs Zweitem Brandenburgischem Konzert zu hören. Außerdem ist eine Erklärung von Jimmy Carter darauf, der zum Zeitpunkt des Raketenstarts Präsident der USA war. »Wir senden diese Botschaft in den Kosmos«, heißt es dort. »Wir wünschen uns, eines Tages, nachdem wir unsere Probleme gelöst haben, einer Gemeinschaft galaktischer Zivilisationen beizutreten. Diese Schallplatte steht für unsere Hoffnung, unsere Entschlossenheit und unseren guten Willen inmitten eines unermesslichen, Ehrfurcht gebietenden Universums.« (Q:https://www.spektrum.de/news/voyager-1-und-2-grenzgaenger-des-sonnensys…)

Möbius

Und - ist die Plakette auf der Voyager mehr als eine Grußkarte? 

Thomas Wohlzufrieden

Möbius: Ja gewiss, aber dafür ist eine Schallplatte auch nahezu ewig haltbar, und lange Haltbarkeit ist hier ja besonders wichtig, Gruß!

Werner40

Kritische Befehle sollten mehrfach abgesichert sein. Der Plutoniumreaktor liefert immer noch zuverlässig Energie. 

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Bender Rodriguez

Was für ein Ding? 

Questia

Wieso fragen Sie Werner40? Sie schrieben von einem Ding.

Möbius

Es ist allerdings kein „Reaktor“ sondern nur eine thermische Batterie - betrieben durch Radionuklide …

 

Aber richtig: es zeigt die Langlebigkeit dieser Technik … 

Sisyphos3

Der Plutoniumreaktor liefert immer noch zuverlässig Energie. 

 

sag ich nicht, Kernkraft ist ne sichere Sache

:-)

Bender Rodriguez

Das Ding hat seinen Zweck längst erfüllt. Besser als je erwartet. Hut ab.

Eine heutige Sonde würde es sicher nicht 45 Jahre machen, so labberig, wie Computer heute sind. 

 

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R A D I O

Es ist nicht lange hin, dann werden viele kleine Sonden in andere Sternensysteme vordringen. Sie werden Nanoroboter dabeihaben, die vor Ort weitere Sonden bauen und weiter geht die Reise.

Bender Rodriguez


"Die "Voyager 2" ist etwa 19 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Es dauert mehr als 18 Stunden, bis ein Signal aus dieser Entfernung die Erde erreicht."

Also nach 45 jahren ist es 'nur' 18Lichtstunden weg.  Alpha Centauri ist 4,34Lichtjahre weg. Wer sollte das finden?

Das Weltall ist viel zu riesig, um eine andere Spezies, zu finden. Schade eigentlich.

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Sisyphos3

jetzt nehmen sie doch den Menschen nicht ihre Hoffnung !

die 70.000 Jahre die sie zum nächsten Stern braucht - sollte er auf ihrer Flugbahn liegen

und wenn die wirklich in die Nähe eines bewohnten Planeten kommt in 1 .... 2 Mill Jahren

freuen die sich bestimmt, egal ob es Saurier oder vergleichbares sind, Einzeller oder Geschöpfe, die seit Jahrmillionen/Mrd ausgestorben oder sich bis dahin entwickeln werden

Möbius

Ich sage es mal so: eher finden die uns, als wir sie …

 

Denn man kann davon ausgehen das es Wesen gibt die der irdischen Zivilisation intellektuell weit enteilt sind. 

 

Ich hätte da schon einige Fragen an so einen Alien wenn ich mal einen kennenlerne … 

Sokrates

Ist schon irre wenn man bedenkt, daß diese Mission meines Wissens nur ein paar Jahre gehen sollte. Und jetzt sind die Voyager 1 und 2 immerhin schon über 45 Jahre unterwegs. Und der Voyager Sonde wurde ja schon im ersten Startrek Kinofilm die größte Ehre zu Teil und ein Denkmal gesetzt!

Ob das Abenteuer doch noch weiter geht?

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RosaLux

Ich hoffe, dass es weitergeht, auch wenn es im Film die fiktive Voyager 6 war... :-)

rolato

Und seine Chance, eines Tages von anderen intelligenten Lebewesen geborgen zu werden, stehen gar nicht schlecht. Schließlich gibt es im Weltall nichts, was ihn vorzeitig altern und sterben lassen könnte.

Die Chance ist eher fast null. Die Sonde hat 2018 die Heliopause erreicht, quasi unser Sonnensystem verlassen, und befindet sich im interstellaren Raum wo sie langsam in den Bereich der Oortschen Wolke gerät, die wiederum unter Einfluss der Gravitations­felder der benachbarten Sterne die Umlaufbahnen der Objekte in der Oortschen Wolke stören und dadurch etwa wie ein Komet, ins innere Sonnensystem geraten könnte.  

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HB-Männchen

Meine Güte, sind Sie unromantisch. Ihre Prognose entspricht also ebenfalls dem Kinderlied:

"da besinnt

sich das Kind

eilt nach Haus geschwind"

Aber nach Hause schafft es Hänschen ja nicht, da er auf dem Heimweg von der Sonne gefressen wird.

Nein, in meiner Phantasie schreitet er fürbaß mit Stock und Hut, die ihm gut stehen, und ist gar wohlgemut. Gefällt mir einfach besser.

rolato

Meine Güte, sind Sie unromantisch. Ihre Prognose entspricht also ebenfalls dem Kinderlied:

Aus wissenschaftlicher Sicht ist nichts romantisch! Dafür habe ich andere romantische Vorlieben! Sie dürfen natürlich Ihre Romantik gerne behalten!

Möbius

Das ist nicht wahrscheinlich. Aber Sie haben recht, die Sonde hat den Kuiper Gürtel verlassen und ist in die Oort‘sche Wolke eingetreten.

harpdart

Wir Menschen können uns die Weiten des Universums nicht mal im Ansatz vorstellen. Voyager wird auf ewige Zeiten außerhalb unseres Sonnensystems weiterfliegen ohne auch nur in die Nähe eInes anderen Sonnensystems zu kommen. Es iSt nahezu ausgeschlossen, dass sie jemals einen anderen Himmelskörper trifft.

Stellen Sie sich nur mal vor: Gravitationsbedingt kommt es immer wieder dazu, dass Galaxien verscheinen. Und das ohne dass Sterne aufeinanderprallen. Auch wenn es auf Aufnahmen aus hunderten Millionen Lichtjahren anders erscheinen mag, die Abstände sind so riesig, dass dies nicht passiert.

Voyager wird nirgends einschlagen.

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Vector-cal.45

Danke für Ihren absolut richtigen Beitrag.

Sokrates

"Voyager wird nirgends einschlagen."

Sag niemals nie!

HB-Männchen

Es ist eine heikle Sache, Dinge auszuschließen, nur weil man sie für unwahrscheinlich hält. Das gilt vor allem angesichts unendlicher Zeit, die dazu führt, dass das die Eintrittswahrscheinlichkeit eines bestimmten Zufalls 100% beträgt. Jeder Ingenieur kann Ihnen ein Lied davon singen.

Womit ich natürlich Ihrem Beitrag nicht grundsätzlich widersprechen will.