John Kerry (links) und Emmanuel Macron beim Klimaschutzgipfel in Paris

Ihre Meinung zu Finanzgipfel zur Bekämpfung von Armut und Klimakrise

Den Klimawandel und Armut zeitgleich bekämpfen: Bei einem Gipfel in Paris soll beraten werden, wie die wachsende Kluft zwischen Industriestaaten und den vom Klimawandel besonders betroffenen Ländern überwunden werden kann.

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51 Kommentare

Kommentare

MrEnigma

Es ist doch spannend, die Industrienationen haben einen Hauptanteil an dem Klimawandel - man könnte auch sagen, dass der sog "Wohlstand" auch durch die Ausbeutung ärmerer Länder erfolgt. 

Wenn es aber darum geht, jetzt etwas zu tun, zeigt man auf Bangladesch und sagt, also wenn die da nicht 100 Prozent Öko sind, müssen wir das hier auch nicht sein. Also düsen wir weiter mit unseren Kleinbussen durch die Gegend, jetten nach Malle und konsumieren alles weg, was wir können. 

Aber klar - immer gut irgendein Papier zu unterschreiben. Am Ende ist doch klar, wenn hier Oma Frieda Probleme haben wird ihre Bude zu heizen, darf die Ölheizung noch weitere 25 Jahre laufen und wenn Audi Stellen abbauen muss, wird weiter schön subventioniert. 

Verlieren andere eben erstmal ihre Heimat und haben nichts zu essen, wenn kümmert das schon!?

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Sisyphos3

jetzt etwas zu tun, zeigt man auf Bangladesch

 

Ansichtssache

wir haben unseren CO2 Ausstoß seit 1990 um 40 % gesenkt

Bangla Desh den CO2 Ausstoß um 600 % erhöht

die Bevölkerung in dem Zeitraum um 60 % erhöht

 

wie-

>> Ansichtssache

Genau. Denn die Pro-Kopf CO2-Emissionen eines Menschen in Bangladesch liegen immer noch bei etwa nur einem Zehntel der Menschen in Deutschland. Und von den CO2-Emissionen des Landes gehört ein großer Teil eigentlich auf das deutsche Konto. Was Sie aber sicherlich beim nächsten Bekleidungskauf übersehen werden.

Sisyphos3

das ist wahr

aber schauen sie sich China an

die haben (Vergleich 1990) ihren CO2 Ausstoß auf das deutsche Niveau angehoben

Tendenz weiter steigend

und die Bevölkerungszahl um 40 % erhöht

und wenn sie Bekleidungskauf angeben

was produzieren wir denn für die Welt ? Maschinen, Autos etc.

wie-

>> aber schauen sie sich China an

Gerne. Nur ist a) die VR China oder die Republik China kein "Entwicklungsland" und b) werden gerade in der VR China derzeit mehr Kapazitäten in regenerativen Energien geschaffen als anderswo in der Welt. Die VR China hat während der letzten 15 Jahre, seit der Olympiade in Peking, große Schritte zur Vorbeugung des Klimawandels und zur Reduzierung der Umweltverschmutzung eingeleitet.

Sisyphos3

mehr Kapazitäten in regenerativen Energien geschaffen als anderswo in der Welt.

 

ich weiß

unter anderem 120 Flughafen die nächsten 15 Jahre

und jede Woche ein neues Kohlekraftwerk

es relativiert sich wenn ein 1.4 Mrd Volk mit nem 80 Mill Volk verglichen wird

letztlich kommt es auf die Einsparung an

und China wird nicht eingespart sondern aufgebaut

66 % aus Kohle/Öl/Gas .... 5 % Kernkraft .... 28 % Wind Solar Wasser aktuell

wie sieht der Energiemix hierzulande aus ?

Theodor Storm

Ihre Rechnung zeigt erstmal, dass % relativ ist. Wissenschaftler haben festgestellt, dass, würden alle Menschen auf der Erde auf dem Niveau derer in Bangladesch leben, könnte die Erde eine Bevölkerungszahl von 30 Mrd. verkraften (Prof. Harald Lesch)

Anna-Elisabeth

"Am Ende ist doch klar, wenn hier Oma Frieda Probleme haben wird ihre Bude zu heizen, darf die Ölheizung noch weitere 25 Jahre laufen" 

Wie lautet denn Ihre Lösung für Oma Frieda? Kann sich totfrieren, wird eh nicht mehr gebraucht? Ihre Verachtung alter Menschen ist mir hier schon oft aufgefallen. Nicht vergessen: auch Sie werden nicht jünger.

Tino Winkler

Ein globales Finanzpaket ist zwingend notwendig, leider gibt es undemokratische Regierungen und korrupte Kräfte, die Gelder nur für sich abzweigen.

Beispiele sind viele afrikanische Länder, eigenartiger Weise auch Länder mit „Religionsführern“, ganz oben natürlich das korrupte russische Regime welches durch den Krieg massiv an der Klimakrise beteiligt ist. 

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wie-

>> Ein globales Finanzpaket ist zwingend notwendig, leider gibt es undemokratische Regierungen und korrupte Kräfte, die Gelder nur für sich abzweigen.

Üblich ist, dass die Masse der Gelder solcher zweckgebundenen Finanzpakete in den Taschen von Beratern aus Industrieländern sowie Unternehmen in den Industrieländern landen. Somit besteht für Sie auch hier kein Anlass zu befürchten, dass jemand ihre Steuergelder entwenden will.

Quark

Bitte um Beweise für ihre Aussage. Die ist völlig falsch und an den Haaren herbeigezogen. Welche Industrieländer meinen Sie? Nur pauschale Verdächtigungen präsentieren, ohne konkrete und sachdienliche Hinweise, das sollten gerade Sie, der immer wieder auf Quellenanzeigen pocht, doch wissen.

werner1955

Ein globalesß

Also zahlen dann auch Russland China, Indien und die ÖLstaaten im nahem Osten? 

Ka2

Zwei Punkte, die mir spontan einfallen:

1. Es muss dringend darauf geschaut werden, dass Hilfsgelder auch da ankommen, wo sie tatsächlich helfen, und nicht zu großen Teilen in korrupten Strukturen versickern.

2. Firmen, die in Entwicklungsländern schwere Umweltverschmutzungen verursachen, und sich vor Ort durch Bestechungsgelder aus der Verantwortung stehlen, sollten sich vor internationalen Gerichten dafür verantworten müssen, und für die vollständige Behebung des Schadens aufkommen.

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Sisyphos3

und wie wollen sie das machen ?

Coachcoach

Da wird leeres Stroh gedroschen - die Fragen sind die gleichen wie vor 50 Jahren. 

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werner1955

Un die Antworten auch. 
Wir die demokratischen Staaten sind Schuld. 
Sollten nicht auch die Lieferranten allso die die von ÖL und Gas riesige Gewine aus den fosilen Brenstoffen gezogen. haben? 

Icke 1

Natürlich ist die westliche Welt mal wieder schuld. Der von uns geförderte Klimawandel bringt die Menschen dazu, dass die Menschen dort verhungern und verdursten. Komisch, dass wir dort seit Jahrzehnten schon Milliarden Euro an Entwicklungshilfe zahlen und das, bevor wir das Wort Klimawandel überhaupt kannten. Fakt ist eher, das Unvermögen der Dritten Welt, sich eigenständig zu ernähren und die extreme Überbevölkerung. Wenn ich nur wenig Einkommen habe, dann habe ich ein oder zwei Kinder und nicht sechs oder zehn, die ich nich satt bekomme. So wird ein Schuh da raus. Und arbeiten für die Familie bedeutet einen 8-Stundentag und nicht eine halbe oder eine Stunde. 

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wie-

>> Natürlich ist die westliche Welt mal wieder schuld.

Natürlich.

>> Der von uns geförderte Klimawandel bringt die Menschen dazu, dass die Menschen dort verhungern und verdursten.

Das ist das zu befürchtende Szenario.

>> Komisch, dass wir dort seit Jahrzehnten schon Milliarden Euro an Entwicklungshilfe zahlen und das, bevor wir das Wort Klimawandel überhaupt kannten.

Und dann kamen andere, und nahmen die Gelder wieder weg.

>> Fakt ist eher, das Unvermögen der Dritten Welt, sich eigenständig zu ernähren und die extreme Überbevölkerung.

Dem Kolonialismus sei dank. Übrigens: diese Überbevölkerung ist ein Mythos. 

>> Wenn ich nur wenig Einkommen habe, dann habe ich ein oder zwei Kinder und nicht sechs oder zehn, die ich nich satt bekomme. So wird ein Schuh da raus. Und arbeiten für die Familie bedeutet einen 8-Stundentag und nicht eine halbe oder eine Stunde.

Sie haben offenbar nur sehr romantische Vorstellungen vom Überleben im globalen Süden, nicht wahr? 

Mauersegler

Nun sind Sie Ihre geballten Vorurteile losgeworden. Das erleichtert Sie vielleicht, verhindert aber eine sachliche Diskussion. 

rolato

So sehe ich das auch. Immer schön andere vor ein Loch schieben.

rolato

Fakt ist eher, das Unvermögen der Dritten Welt, sich eigenständig zu ernähren und die extreme Überbevölkerung

Die Chance sich selbst zu ernähren ist nicht Unvermögen, sondern Ignoranz und Kurzsichtigkeit in koloninalen Denken von Ihnen 

Extreme Überbevölkerung herrscht in Asien und nicht in Afrika, gemessen an Menschen und Landfläche.

 

Wenn ich nur wenig Einkommen habe, dann habe ich ein oder zwei Kinder und nicht sechs oder zehn, die ich nich satt bekomme.

Wären diese Menschen in mehr Wohlstand hätten sie auch weniger Kinder. Unsere Vorfahren waren in Deutschland und Europa, vor nicht all zu langer Zeit genauso kinderreich und arm!

So wird ein Schuh da raus. Und arbeiten für die Familie bedeutet einen 8-Stundentag und nicht eine halbe oder eine Stunde. 

Dann tauschen Sie doch Ihr Leben mit denen die "nur eine halbe Stunde arbeiten"

Ihr Kommentar ist eine herabwürdigende Beleidigung dieser Menschen!

gelassenbleiben

ich schliesse mich Ihrer Beurteilung des Kommentars von @Icke 1 voll an. Der Kommentar ist unterirdisch

rolato

Da kann man Neid von Ihnen entnehmen. Wie wäre es wenn Sie tauschen?

falsa demonstratio

"Der von uns geförderte Klimawandel bringt die Menschen dazu, dass die Menschen dort verhungern und verdursten."

 

Ich frage mich, auf welchem Kontinent der Staat "dort" liegt

Nettie

"Finanzgipfel zur Bekämpfung von Armut und Klimakrise'

Hört sich für mich danach an, als wollte man das Problem - die (politische) Machtfunktion des Geldes in unserem globalen Wirtschafts- und Finanzsystem und die darauf beruhenden Doppelstandards - einmal mehr mit seiner Ursache lösen.

Was ohne  neue 'Bewertungs-Maßstäbe' innerhalb desselben (o.g. 'Systems') - diesmal auf Basis demokratischer Prinzipien, also allen voran Chancengleichheit - und damit logischerweise Transparenz ebenfalls logischerweise gar nicht möglich ist.

Account gelöscht

Jetzt kann man raten, warum eine solche Konferenz anberaumt wurde. Hat es mit der im August anstehenden BRICS-Veranstaltung zu tun ? Aber konkrete Schritte sind wohl bis jetzt nicht auf dem Tisch. Die Bedingungen des IWF bei der Kreditvergabe gegenüber den Ländern des globalen Südens haben sich nicht geändert. Aber jene Länder, die die Konferenz initiert haben, sind die größten historischen Emittenten von CO2. Dafür haben die Europäer im Jahre 2022 das 8fache an Kohle aus dem Süden Afrikas importiert.

perchta

Solange 'wir' mit Steuergeldern für gefracktes LNG aus fernen Ländern dafür sorgen, dass der Klimakollaps immer wahrschinlicher wird und immer näher rückt, solange sind deratige Konferenzen witzlos und bestenfalls zur Profilierung Einzelner geeignet. Wie an anderer Stelle bereits bemerkt, empfehle ich dazu die ARD-Dokumentation @ https://tinyurl.com/ycy9xbcy

Bevor es besser werden kann muss es offenbar sehr, sehr viel übler werden.

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wie-

>> Solange 'wir' mit Steuergeldern für gefracktes LNG aus fernen Ländern dafür sorgen, dass der Klimakollaps immer wahrschinlicher wird und immer näher rückt, solange sind deratige Konferenzen witzlos und bestenfalls zur Profilierung Einzelner geeignet.

Der Klimakollaps würde auch genauso weitergehen, wenn Erdgas und Erdöl aus sibirischer Förderung verfeuert würden. Ihre Polemik ist also unbegründet. Realität ist, dass weltweit bereits massiv in regenerative Energiequellen und Energieeffizienz investiert wird. Ihre Momentaufnahme ist ziellos ohne Berücksichtigung der aktuellen Dynamik, die nun verstärkt werden soll.

Nachfragerin

Prinzip der Umverteilung

"Diejenigen, die für Verschmutzungen verantwortlich sind, sollte man zur Kasse bitten."

Das ist ein schöner Gedanke, der aber nicht funktioniert und auch nicht funktionieren wird. Denn wer das Geld hat, der hat seine Produktion längst ausgelagert. Rohstoffe und Produkte fließen ins Land, aber die Probleme bleiben beim Erzeuger.

PS: Es würde mich sehr wundern, wenn die Aufwendungen im Kampf gegen Armut und den Klimawandel auch nur ansatzweise so groß werden wie die Ausgaben für Waffen und Krieg.

CoronaWegMachen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat zum Auftakt eines Gipfels im Kern dafür geworben mehr Wohlstand in die armen Länder zu bringen. Damit meint er sicherlich auch afrikanische Staaten.

Die EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen hat schon vor geraumer Zeit dafür geworben die wirtschaftlichen Beziehungen / Handel zu afrikanischen Staaten zu verbessern.

Das Wirken soll sicherlich auf Dauer den Flüchtlingsstrom in die EU ausbremsen.

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wie-

>> Das Wirken soll sicherlich auf Dauer den Flüchtlingsstrom in die EU ausbremsen.

Es gibt keinen Flüchtlingsstrom in die EU. Die Masse der Flüchtenden bleibt in ihren Herkunftsländern oder aber einem benachbarten Land. Ergo: Sie verwenden politisches Framing ohne dies zuvor zu reflektieren.

kurtimwald

Einige Foristen verrennen sich in Thesen zur dritten Welt wie oben das „das Unvermögen der Dritten Welt,…“

Dabei ist bewiesen, das es wir sind die jährlich schon zwischen April und Mai die Ressorcen, die unsere Erde erneuerbar zur Verfügung stellt, verbraucht haben. Und damit Umweltschäden mit den Folgen an Armut und Hunger weltweit verursachen.

Die Menschen in der dritten Welt sind klug leben in Einklang mit der Natur und damit der Erde. Es sind wir aus der westlichen Welt, die diese Menschen überfallen haben und deren Ressourcen genau so unverschämt ausbeuten wie die aus lauter Einfältigkeit die eigenen. 

 

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wie-

>> Die Menschen in der dritten Welt sind klug leben in Einklang mit der Natur und damit der Erde.

Das ist zwar ein romantisch schönes Bild, hat aber mit der Realität wenig zu tun, denn a) gibt es seit 1991 keine "dritte Welt" mehr und b) ist auch im globalen Süden das kapitalistische Konsummodell basierend auf günstiger fossiler Energie das bestimmende Leitmotiv, wie ein prosperierendes Leben aussehen soll. Schauen Sie sich einfach einmal die energiehungrigen Megametropolen im globalen Süden ein wenig näher an.

Theodor Storm

Die Menschen in der dritten Welt wollen nicht klug sein, sie wollen so leben wie wir ! Dieser Anspruch ist natürlich nicht unberechtigt. Würde die dritte Welt so leben wie wir, würde das die anstehenden Probleme nochmal vervielfachen. Wo also ist die Lösung? Es gäbe nur eine: Wir müssten von unserem Niveau herunter (die USA leben auf dem Niveau von 6 Erden, wir in Europa von 3 Erden).

kurtimwald

Ja, da muss es hingehen, wir müssen so schnell als möglich runter von unserem Verbrauchsniveau. Eine schwarze Null beim Ressourcenverbrauch, koste es was es wolle.

Anna-Elisabeth

"Ja, da muss es hingehen, wir müssen so schnell als möglich runter von unserem Verbrauchsniveau. Eine schwarze Null beim Ressourcenverbrauch, koste es was es wolle."

An welchen Zeitrahmen denken Sie? So, wie Sie sich das vermutlich vorstellen, müsste man wohl eher sagen: Koste es, wen es wolle.

Und nein, ich habe keine Idee, wie die Probleme gelöst werden können.  Es wurde ja schon gesagt, dass die Menschen der ehemaligen dritten Welt so leben wollen wie wir und das werden sie auch erreichen. Uns steht es nicht zu, das zu verurteilen. Wir könn(t)en nur mit unseren technischen Möglichkeiten helfen. 

Und was uns betrifft: der nötige Systemwechsel kann nicht von heute auf morgen gelingen. Dazu müsste man erst einmal wissen, was das für den Einzelnen bedeuten würde und ohne die Zustimmung der Betroffenen würde das Unruhen auslösen, die ich mir nicht vorstellen mag.

harpdart

Ich weiß nicht, ob die Menschen in den armen Ländern unseren Lebensstandard erreichen wollen. Erstmal wollen sie, dass es ihnen besser geht. Zurecht. 

Die Aussage der Klimaschützerin aus Uganda zeigt doch:Sie brauchen Energie, aber nicht durch die Wiederholung der Fehler aus den Industriestaaten. Energie ohne fossile Brennstoffe.

Dabei könnten die reichen Länder helfen. Einiges geschieht schon, aber bei Weitem nicht genug. 

Werner40

Good governance wird sich auch mit noch so viel Geld aus reichen Ländern in denen der Dritten Welt nicht erreichen lassen. Das muss die dortige Bevölkerung schon selber von ihren Regierungen einfordern. Nigeria, Sudan, Angola, Kongo sind alles reiche Rohstoffländer. In Deutschland sind die Klimahausaufgaben gemacht.

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wie-

>> Good governance wird sich auch mit noch so viel Geld aus reichen Ländern in denen der Dritten Welt nicht erreichen lassen.

Aber zur Unterstützung sind technische und finanzielle Entwicklungszusammenarbeit dennoch hilfreich.

>> Das muss die dortige Bevölkerung schon selber von ihren Regierungen einfordern.

Wenn die Bevölkerung aber aufgrund fehlender Guter Regierungsführung die Mitsprachemöglichkeiten fehlen?

>> In Deutschland sind die Klimahausaufgaben gemacht.

Noch lange nicht. Erst dann, wenn die CO2-Emissionen bei unter 2 t / Kopf und Jahr liegen.

R A D I O

Und wir sind auf einem guten Weg, haben z. B. ein sehr reifes Stadium in der Diskussion um Tempolimits erreicht.

Account gelöscht

Solange von uns erwartet wird, dass wir weltweit von Klimafolgenabfederung über Klimaschutzmaßnahmenförderung bis hin zu Armutsbekämpfung, Flüchtlingsversorgung usw. Milliarde um Milliarde schenken sollen, brauchen wir eine leistungsfähige Wirtschaft, die das alles stemmen kann. Und daa ist mit Ihren 2 Tonnen CO2 pro Nase (wenn überhaupt) für die nächsten 30 Jahre nicht zu machen.

Theodor Storm

Den Klimawandel und Armut zeitgleich bekämpfen: wir müssen uns vorstellen, um welche Summen es hier geht, es sind nicht Mrd., sondern Billionen $ bzw. Euro. Die Forderungen der armen Länder sind nicht unberechtigt, aber bisher haben die reichen Länder ihre Zusagen, in einem kleinen Rahmen, nicht eingehalten. 

NieWiederAfd

Macron hat unbedingt recht: "Kein Land sollte zwischen der Reduzierung der Armut und dem Schutz des Planeten wählen müssen."  Das bedeutet aber vor allem auch, Armut und Klimakatastrophe als Fluchtursachen angemessen zu bewerten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Macron nicht nur A, sondern auch B sagt. Sonntagsreden reichen da schon lange nicht mehr.

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Konkreter bitte!

Was genau schwebt Ihnen vor? Was genau soll Macron als "B" umsetzen?

 Ihre unkonkreten Aussagen sind im Grunde nichtssagende Phrasen. Was genau wünschen Sie sich und was sollen Ihre Parteifreunde der Bpndnis90/Grünen davon in D/der EU umsetzen? 

Wohlstandsverzicht in Europa? Wenn ja, was konkret? Wohlstandsaufbau in den Fluchtländern? Wenn ja, was und wie passt das zu Ressorcenverbrauch und CO2-Emission etc.? 

Ich bin auf Ihre konkreten Anregungen gespannt.

Anna-Elisabeth

Wohlstandsaufbau in den Fluchtländern? Wenn ja, was und wie passt das zu Ressorcenverbrauch und CO2-Emission etc.?" 

Wohlstandsaufbau in den Fluchtländern? Warum nicht? Nur ausreichender Wohlstand in den ganz armen, von Hunger bedrohten Regionen, kann das Bevölkerungswachstum verlangsamen. Ich weiß, wer dieses Thema anspricht, wird hier gern niedergemacht. Es ist aber nun mal ein Teil des Problems.  

"Wohlstandsverzicht in Europa? Wenn ja, was konkret? 

Na ja, beim Klamottenverbrauch könnten wir doch locker zurück auf den Stand der 70er Jahre. Bei den Autos vermutlich auch. Für Letzteres bekomme ich jetzt bestimmt auch Haue.

Quark

Die Regierung hatte anfangs versprochen, dass die Zeit vorbei sei, in der 1,5 Millionen Menschen auf die Straße gehen müssen, damit in Berlin mal jemand etwas von Klimaschutz flüstert. Stattdessen droht die Ampel sogar hinter die unzureichenden Klimaziele der Großen Koalition zurückzufallen. Es ist dramatisch, so Frau Neugebauer. 

Account gelöscht

Seit den 80er Jahren ist die Anzahl hungernder Menschen weltweit in etwa konstant, und das bei einem Anstieg von 5 auf 8 Milliarden Erdenbürgern. Die hungernden Menschen leben weitgehend in den gleichen Regionen der Erde.

Das zeigt uns zwei Dinge: 1. Die Welt ist grundsätzlich in der Lage, alle zu ernähren und noch mehr dazu. 2. Es liegen offenbar grundlegende Probleme in Regionen und möglicherweise auch Kulturen.

Solange, wie zum Beispiel aktuell im Sudan oder in Äthiopien, alle erzielten Verbesserungen zum wiederholten Male in Klump und Asche gehauen werden, und das nicht von ausländischen Mächten, sondern von Gruppen, die im eigenen Heim randalieren, helfen auch geschenkte Milliarden nicht, die Länder auf einen grünen Zweig zu bringen.

Deshalb wehre ich mich auch gegen pauschale "Ausgleichszahlungen" für die vom Klimawandel gebeutelten Länder: Nur wenn klare Regeln zur Verwendung und Sanktionsmechanismen bei Missachtung der Regeln gelten, kann das Geld erwa bewirken. 

Quark

Richtigstellung: nicht Neugebauer, sondern Luisa Neubauer. 

Nettie

 "Entwicklung braucht keine fossilen Brennstoffe, Entwicklung braucht Energie", so Nakate. Diejenigen, die für Verschmutzungen verantwortlich sind, sollte man zur Kasse bitten"

Damit hat die ugandische Klimaaktivistin natürlich vollkommen Recht  Da das aber auch UN-Generalsekretär Guterres hat, wenn er die derzeitige weltweite Finanzarchitektur als "veraltet, dysfunktional und ungerecht".bezeichnet, leider nicht 'umsetzbar' (unter deren Bedingungen).

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