Ein Mann geht in der Nähe des Hauptsitzes der Credit Suisse Bank in New York City spazieren

Ihre Meinung zu Credit Suisse greift nach der Rettungsleine

Die unter Druck geratene Schweizer Bank Credit Suisse hat sich bei der Nationalbank des Landes 50 Milliarden Franken geliehen. Bundesfinanzminister Lindner betont, das deutsche Kreditwesen sei "stabil".

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81 Kommentare

Kommentare

Nettie
‚Vertrauenskrisen‘ machen in nur Krisenzeiten ‚greifbar‘,

dass Geld im Prinzip nichts anderes als ‚verbrieftes’ Vertrauen ist. Das offensichtlich abhandengekommen ist.

„[Die Credit Suisse] löse ihre Option ein, bei der Schweizerischen Nationalbank bis zu 50 Milliarden Schweizer Franken (54 Milliarden Dollar) aufzunehmen, teilte das Unternehmen mit.

>> Die Kreditaufnahme sei vollständig durch erstklassige Vermögenswerte besichert.“

Was genau versteht man eigentlich unter einem ‚erstklassigen Vermögenswert‘? Und vor allem: Welche Kriterien werden bei dessen Definition angelegt, und von wem?

„Zudem unterbreite die Bank Angebote für vorrangige Schuldtitel gegen Barzahlung (…) "Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Credit Suisse im Rahmen unseres strategischen Wandels

>> um für unsere Kunden und andere Anspruchsgruppen Mehrwert zu schaffen“:

Nur und ‚exklusiv‘ für die? Und wie bzw. womit genau?

Geld und Vertrauen schließen sich aus. Jedenfalls wenn Basis der damit getätigten Geschäfte ‚Diskretion‘ ist. Denn Geld ist ein allgemeines öffentliches Instrument. 

Coachcoach
Auf Sand gebaut

Dieses tolle Wirtschaftssystem ist auf Sand gebaut: Wenn der zu rieseln beginnt, ist größte Obacht geboten. Im Moment sieht es noch nicht ganz dramatisch aus - aber wer weiß, was gerade nach den Umstellungen nach dem Einmarsch der Russen noch in den Büchern vergraben ist.

Hoffen wir das beste - sicher ist, die nächste Krise kommt genauso bestimmt wie der Klimawandel und das Artensterben.

Seebaer1
Irgendwie beruhigend...

Wenn ich mir den Artikel so durchlese frage ich mich, warum er überhaupt geschrieben werden musste.

Denn im Prinzip steht da, dass die CS eine tolle Bank ist, die lediglich unter einem "Vertrauensverlust" leidet. Das man sich mal eben 50 Mrd. borgen muss kann jedem passieren und ist nicht weiter dramatisch.

Und mit allen anderen Banken hat das ohnehin überhaupt nichts zu tun.

Bender Rodriguez

Die Billiarden werden wieder sprudeln.  Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer. 

Wenn es Firmen gibt, die 'to big to fail' sind, sollte man über Obergrenzen nachdenken.  Auch bei Banken. 

NieWiederAfd

"Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Credit Suisse im Rahmen unseres strategischen Wandels, um für unsere Kunden und andere Anspruchsgruppen Mehrwert zu schaffen." Deutlicher kann man die eigentliche Schieflage nicht benennen, auch wenn Bankchef Körner das sicher eher unabsichtlich kundtut: Die Schweizer Steuerzahler finanzieren den 'Mehrwert' für die 'Anspruchsgruppen' der Bank, während armutsbetroffene Menschen im Land der Eidgenossen unter prekären Bedingungen leben und Sozialhilfe für viele nicht zum Leben ausreicht (Quelle: https://direkt-magazin.ch/schweiz/sldrt/sozialhilfe-reicht-nicht-zum-le…).

 Schöne neue Welt?

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Jimi58
Credit Suisse greift nach der Rettungsleine

Die Zockerei der Banken weltweit wird nie aufhören, es sollte viel härter durchgegriffen werden. Die nächste Bankenkriese steht schon in den Startlöchern, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Steppo1402

Die nächste Finanzkrise droht. Es sollten für 1 Jahr alle Börsen der Welt aussetzen. Und alle Preise für 1 Jahr eingefroren werden. 

 

Möbius
Woran liegt’s ?

Die Bankenkrise 2008 basierte auf einem Dominoeffekt. Ursache waren Marktmanipulationen durch Emittenten strukturierter Finanzinstrumente (CDO). Diese wiederum hatten ihre Ursache in einer Immobilienblase und laxen Kreditvergaberichtlinien - mithin der Überschuldung privater Haushalte in den USA. 

 

 

 

Jetzt ist die Sachlage völlig anders: 

 

 

Die Silicon Valley Bank kollabierte weil sie ihr Geschäft nicht verstand. Man war durch den Zinsanstieg nach einer langen effektiven Nullzinsphase „kalt“ erwischt worden. Banken verdienen ihr Geld zum Teil durch Fristentransformation. Dabei muss es auch Anpassungsmechanismen geben, die auf sich ändernde Marktwerte reagieren können. Die SVB hatte das nicht. Als Kunden ihre Einlagen zurückforderten, brach die Bank wegen fehlender Liquidität zusammen. 

 

 

Auch die Credit Suisse hat nun ein ähnliches Problem. Allerdings spielen hier Wertberichtigungen eine größere Rolle. Das führte dazu das vorher als Aktiva geführte Positionen zu Passiva wurden. 

friedrich peter peeters
Hilfestellung

Es ist gut das die Schweizer Nationalbank die Credit Suisse nun  mehr die nötige Hilfestellung bietet. Vielleicht hätte dies schon früher geschehen sollen. Hier sind National- und Großbanken in der Pflicht.

NieWiederAfd

Zwei Ereignisse also e zur gleichen Zeit: Die Schweiz gibt der Credit Suisse, die nach Aussagen der NZZ (!) "13 Jahre voller Skandale, Milliardenpleiten und Personalaffären" hinter sich hat (Quelle: www.nzz.ch/gesellschaft/credit-suisse-cs-der-tiefe-fall-der-schweizer-g…) einen 50-Milliarden-Kredit. Infantino, skandalgeprägt und mit zahlreichen Verfahren wegen Korruption belastet, wird wohl zum FIFA-Präsidenten wiedergewählt. 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt: Honi soit qui mal y pense.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Wolf1905

Kann man nur hoffen, dass es neben den Krisen und Kriegen auf der Erde nicht noch zu einer Bankenkrise kommt. Wenn die Finanzwirtschaft in Schieflage gerät, wird’s bzgl. Finanzierung äußert „happig“ mit den ganzen kostspieligen Maßnahmen, die die EU und D gerade diskutieren.

Bender Rodriguez

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

Account gelöscht
Credit Suisse

Na ja wer gerne Spekulativ anlegt, der ist bei der Credit Suisse immer gut beraten. Jetzt aber haben die Saudis den Nachschub an Geld eingefroren, da wurden die Kunden viele Start-ups nervös. 

Wir vertrauen lieber auf die UBS und die UPB Bank unser Geld an. 

Wolf1905
@08:45 Uhr von NotMostlyHarmless

Entweder hat man die entsprechenden Vermögenswerte, dann sollte alles in Ordnung sein, oder man hat sie nicht, dann ist man pleite.

 

Dieses hirnrissige Aktiengewusel auf Basis von Glauben, Spekulieren und merkwürdigen Gefühlen im linken großen Zeh hat in den letzten Jahren so viel Chaos angerichtet, es sollte schlicht abgeschaft werden. Am Ende führt es doch eh meistens nur entweder zu Verlusten bei Kleinanlegern oder noch einer Yacht bei Großkapitalisten.

.

Warum soll ein „Kleinanleger“ Verluste erzielen und ein “Großkapitalist“ noch eine Yacht gewinnen, wenn sie in den gleichen Werten (nur eben in unterschiedlicher Höhe) investiert sind?

Man muss halt, bevor man in Wertpapiere investiert, genau überlegen, welches Risiko man eingehen möchte - da gibt’s Möglichkeiten, um Risiken (dann halt auch Renditen) zu begrenzen.

harry_up
@08:41 Uhr von Bender Rodriguez

 

Die Billiarden werden wieder sprudeln.  Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer. 

Wenn es Firmen gibt, die 'to big to fail' sind, sollte man über Obergrenzen nachdenken.  Auch bei Banken. 

 

 

Sie wissen aber, dass die Credit Suisse eine Schweizer Bank ist und mit Schweizer Franken gestützt wird und nicht mit deutschen Euros?

 

Dass es in der Schweiz, so wie in D, einen beklagenswert schlechten ÖPNV und einen Pflegenotstand gibt wie hier ist mir ebenfalls neu.

FakeNews-Checker
Diesmal keinen Euro für Bankenrettungen !

Und  wieder  mal  ist  es  soweit  und  es  ist  nur  eine  Frage  von  wenigen  Wochen,  bis  auch  das  Bankensystem  Deutschlands  mit  Milliarden  vom  Staat  gerettet  werden  muß.    Ihre  Dankbarkeit  dafür  zeigen  dann  die    Zockerbanken  dadurch,  daß  sie  auch  noch  ihre  letztverbliebenen  Kunden  mit  Wuchergebühren,  Filialschließungen  und  Personalabbau  vergraulen  und  damit  eine  "Systemimmanenz"  selber  widerlegen. 

harry_up
Wenn das Vertrauen flöten geht,...

 

...gerade das der privaten Großkunden, die ihr wie auch immer verdientes Geld dort gehortet haben, kann ich mir vorstellen, dass die Talfahrt der Aktie noch nicht zu Ende ist.

Weitere dieser Kunden werden nämlich ihre Konten räumen, um einem denkbaren sehr herben Verlust zuvor zu kommen.

saschamaus75
@08:36 Uhr von Nettie

>> dass Geld im Prinzip nichts anderes als ‚verbrieftes’

>> Vertrauen ist

 

Richtig!

Nehmen Sie bitte einen 10€-Schein in die Hand und denken dabei einfach: 'Dieser Papierschnipsel ist nur deshalb 10 € wert, weil irgendwer (eine Privatperson, ein Unternehmen, ein Staat) 10€ Schulden hat und darauf Zinsen zahlt.' Und darauf(!!!) "vertrauen" Sie. -.-

Schirmherr

Ein Glück, dass unser deutsches Kritik, äh Kreditwesen so “stabil“ ist….

H. Hummel
Deutsche Verantwortliche sind sofort ...

.. bemüht, die Stabilität und Sicherheit Deutscher Banken zu betonen ... schnell und gebetsmühlenartig. 

Die Frage ist wer's glaubt. Die Credit Suisse ist ja keine Provinzbank, ihr Portfolio ähnelt dem vieler Europäischer Banken. Und mit den zzt. benötigten rd. 50.000.000.000 € wird nicht für eine nachhaltige Sanierung gesorgt, sie sorgen erstmal für eine weitere Abwicklung laufender Geschäfte ... erstmal. Darüberhinaus fehlt ihr der Schutz im Verbund durch die EZB ... die kann, bekannter Weise, satt Bad Banks bunkern.

Das wichtigste im Bankgeschäft ist jedoch Vertrauen. Werden Kunden da nachdenklich, kann das schnell der Anfang vom Ende sein. Je mehr und lauter Stimmen betonen das alles gut sei, desto größer ist die angebrachte Vorsicht.

Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf ... und das sehr schnell.

Orfee
Alles vorausschaubar

Selbstverständlich sind die Banken alle systemrelevant und werden gerettet. Obwohl man auch in USA behauptet hat man würde sie nicht retten, wurden sie gerettet. Als ob der Staat oder die Zentralbanken viele Reserven hätten. Es wird natürlich nur gedruckt und das ist nichts anderes als die Fortführung der lockeren Geldpolitik. Die Warnstreiks werden inzwischen auch fortgeführt bedeutet höhere Löhne. 

Das sind alles genau die Voraussetzungen für eine gallopierende Inflation. Wurde aber alles schon prophezeit. Die Banken werden gerettet, mehr Geld kommt im Umlauf wegen höhere Löhne, die Währung wird wertlos und es wird alles teurer und teurer, dass die Menschen sich nichts mehr leisten können. Die Wirtschaft kann sich nicht erholen und wird abgewürgt.

Pax Domino
@08:47 Uhr von NieWiederAfd

"Mehrwert zu schaffen." Deutlicher kann man die eigentliche Schieflage nicht benennen, auch wenn Bankchef Körner das sicher eher unabsichtlich kundtut: Die Schweizer Steuerzahler finanzieren den 'Mehrwert' für die 'Anspruchsgruppen' der Bank, während armutsbetroffene Menschen im Land der Eidgenossen unter prekären Bedingungen leben und Sozialhilfe für viele nicht zum Leben ausreicht (Quelle: https://direkt-magazin.ch/schweiz/sldrt/sozialhilfe-reicht-nicht-zum-le…).

 Schöne neue Welt?

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Hier schreibt der erfahrene  Banker! Wir leben nun mal nicht in einer schönen Welt. Das ist Kapitalismus pur und hätte nicht der Deutsche Staat 2008/2009 mit Krediten z.B bei der Commerzbank helfend eingegriffen würde es heute diese Bank nicht mehr geben. Übrigens die Deutsche Bank hat auf Staatshilfen verzichtet und bezahlt mir nach langer Durststrecke voraussichtlich 0,30€ Dividende ! Das hilft mir ein bisschen aus meiner Prekären Lage !

gz. Nie wieder Pax Domino

  

H. Hummel
@08:39 Uhr von Seebaer1

Denn im Prinzip steht da, dass die CS eine tolle Bank ist, die lediglich unter einem "Vertrauensverlust" leidet. Das man sich mal eben 50 Mrd. borgen muss kann jedem passieren und ist nicht weiter dramatisch.

Und mit allen anderen Banken hat das ohnehin überhaupt nichts zu tun.

#

Das sehe ich anders. Keine Bank wurschtelt allein vor sich hin, von nationalen über internationale Banken- und Börsenverpflechtungen. Da kann der Fall einer "der Grossen" schnell das Ende einer "Kleinen" bedeuten.

Und wenn einn Institut wie die Credit Suisse schwächelt, ein Zusammenhang mit Russland ist da durchaus möglich, dann sollte man zumindest einmal darüber nachdenken, ob der Franken bei den übrigen Instituten noch so sicher ist ... Ein faulender Apfel im Korb ... 

Sokrates
@08:39 Uhr von Seebaer1

Wenn ich mir den Artikel so durchlese frage ich mich, warum er überhaupt geschrieben werden musste.

Denn im Prinzip steht da, dass die CS eine tolle Bank ist, die lediglich unter einem "Vertrauensverlust" leidet. Das man sich mal eben 50 Mrd. borgen muss kann jedem passieren und ist nicht weiter dramatisch.

Und mit allen anderen Banken hat das ohnehin überhaupt nichts zu tun.

Muß man sich denn nicht fragen warum die CS unter Vertrauensverlust leidet, welche Gründe hat das denn?

Und sich mal eben 50 Mrd. zu borgen ist kein Pappenstil und nicht so undramatisch wie sie das darstellen. Es sind schon manche wegen solchen Summen zerbrochen! Und das das nichts mit anderen Banken zu tun haben könnte, wissen sie mehr von den Internas der Banken, arbeiten sie bei einer namhaften Bank, daß sie das behaupten können?

melancholeriker
@08:45 Uhr von NotMostlyHarmless

Entweder hat man die entsprechenden Vermögenswerte, dann sollte alles in Ordnung sein, oder man hat sie nicht, dann ist man pleite.

 

Dieses hirnrissige Aktiengewusel auf Basis von Glauben, Spekulieren und merkwürdigen Gefühlen im linken großen Zeh hat in den letzten Jahren so viel Chaos angerichtet, es sollte schlicht abgeschaft werden. Am Ende führt es doch eh meistens nur entweder zu Verlusten bei Kleinanlegern oder noch einer Yacht bei Großkapitalisten.

 

Schöne Idee. Nur wer soll das denn "abschaffen"?

Die ganze 'Nati' im Falle der Schweiz profitiert von den "Bankgeheimnissen" der arriviertesten Zocker, der korruptesten Politiker und brutalsten Diktatoren der Welt seit hunderten von Jahren.

Wessen Interesse könnte diese Maschinerie einer Profitsicherungsanlage, in der die FIFA zufällig in günstiger Nachbarschaft Korruption auf ein Niveau gehoben hat, daß selbst das politische Kabarett nur noch abwinkt, weil es sich jedes Mal den Mund ausspülen muß vor Ekel, nachhaltig gefährden? 

wenigfahrer
Wenn man

kein Schweizer oder Millionär ist, wird das eher weniger Auswirkungen auf die normalen Menschen haben, das Problem auf der Welt ist doch eher, das mit Geld wieder Geld gemacht wird, ganz ohne das irgendetwas greifbares generiert wird.

Und der DAX geht auch gerade wieder nach oben, was eher erstaunlich ist, Öl ist auf 74,40 aktuell gefallen. Das Benzinprogramm auf dem PC zeigt gerade bei der nächsten Tankstelle, 1,90 für E5.

Irgendwas kann hier nicht mehr stimmen.

Paco
@08:36 Uhr von Coachcoach

Hoffen wir das beste - sicher ist, die nächste Krise kommt genauso bestimmt wie der Klimawandel und das Artensterben.

Sie sagen es und danach wird es auch wieder weitergehen, wie nachdem Kometen, der die Dinos und vieles mehr ausgelöscht hat. Wo ist das Problem, Leben ist ein Kommen und gehen.

Ihre anderen Punkte, klar ist dieses System anfällig, weil das Fleisch schwach ist. Sie müssen nur die Verschuldung ansehen, weltweit, dies lässt sich nur mehr mit einem großen Krieg und Neuanfang beheben. Immer haben sich Staaten so entschuldet, mein Großvater hat zwei Mal alles verloren in den WK und nochmal in den 30er. Es wird wieder sowas kommen und wir., unsere Generation der heute Rentner, hatte verdammt viel Glück. Unsere Enkelkinder werden dieses Glück leider  nicht haben.

SirTaki
Stabilität bemüht, Unsicherheit erreicht

Je mehr die Finanzfachleute auf Stresstest und Beteuerungen abfahren, desto mehr ungestellte Fragen werden aufgeweckt, wie es um unser Finanzwesen und -system steht. Ja, Kreditnahme eines Bankhauses beim Staat ist so normal geworden wie der Schutzschirm als Fole von Krisen aus Pandemie und Ressourcenproblemen oder Kriegen. Ja, Geldanlagen sind unsicher, ob gefühlt oder erwiesen. Und die Fragen und Erfahrungen aus den letzten Krisen mit hohen Verlusten der Anleger türmen sich wie eine Lawine vor den Leuten auf. Aktienmärkte sind eben kein Sparstrump mit harter Münze, sondern bei denen beliebt, die Geld auf die hohe Kante legen und nicht sofort brauchen. Wer aber Ersparnisse wirklich braucht, sollte keine Kredite oder Aktien anpeilen. Und dass unser System gerade geruckelt und auf den Kopf gestellt wird, ist immer eine Möglichkeit gewesen. Nur damit gerechnet hat man nicht. In den Schleudergang von einer Bank können eben auch andere internationale in dem System der Vernetzung geraten.

Account gelöscht
Credit Suisse greift nach der Rettungsleine...

Zuvor hatte es am Mittwoch einen Kursverfall des Instituts um 26 Prozent auf 1,6475 Franken gegeben. Im Jahr 2022 hatte es ein schlechtes Ergebnis für die Bank gegeben: Einen Ertragseinbruch von 7,29 Milliarden Franken, nur im Jahre 2008 war der Verlust mit 8,2 Milliarden Franken größer. Im November letzten Jahres erklärte der Wealt-Management- Divisionsleiter Francesco De Ferrari, daß die CS die Vermögensverwaltung ausbauen und die Investmenbank verkleinern will. Ein setzen auf Superreiche, weniger auf "normales" Publikum.

Und jetzt verlangt das Geldhaus 50 Milliarden Franken zwecks Stützung..... 

werner1955
50 Mrd.

Toll wie Banken das immer bekommen.

Da hat es ein Rentner bei der Finanzierungen nicht ganz so einfach und schnell.

rr2015
Diese Bank ist schon länger im Strudel

Geschichte widerholt sich. Niedrigverzinste  Anleihen  und hoffen das es so bleibt. Wenn der Zins sich wieder normalisiert fallen die Kurse der Anleihen.  Überhöhte Immobilienkredite  ohne Eigenkapital vergeben. Wenn dann der Zins steigt und die Zinsbindung ausläuft werden die Kredite  notleidend. Toxische  gebündelte Papiere wo man das Risiko  kaum schätzen kann usw. Gier frisst Hirn.  Das ganz grosse Rad drehen...

Niedrigzins ( sprich ein Zinssatz der unter der inflationsrate liegt) führt immer in den Abgrund, da er am Ende Verschuldung produziert.  Es kommt zu einen M3 Wachstum  ist Geldschöpfung aus dem nichts ( Diskrepanz zum BIP der Länder)

Wichtig ist jetzt, das es zu keiner Ansteckung anderer Banken   kommt. Die EZB  wird wohl einen Vorsorgepuffer in Aussicht stellen. Italienische und spanische Banken haben auch etliche derartige Papiere  in den Büchern. Deutsche Banken sind krisenfester laut BAFIN.

Coachcoach
@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

Sie Revolutionär! ;)

silgrueblerxyz
Nach der Krise 2008 wurde uns versprochen,

dass Banken so reguliert werden, dass eine Schieflage vermieden werden kann und der Bürger(mit Staatsgeld) nicht helfend einschreiten muss. Der Ansatz auf ausreichende Eigenkapitalausstattung zu achten reicht offensichtlich nicht aus. Es müssen auch die Gewinnerzielungsmodelle der Banken kritisch geprüft werden und bei nicht genügender nachhaltiger Ertragserzielung das Betreiben dieser Modelle verboten werden. Allerdings haben auch einige Notenbanken dieser Welt ihren Anteil an der Krise, indem sie den Eindruck erweckten, dass die Niedrigzinsphase wegen fortgeschrittenem Finanzsteuerungswissen der Notenbanken ewig anhalten kann. Jetzt braucht man doch zur Inflationsbegrenzung wieder Zinsanhebungen zur Eindämmung der Inflationsneigungen.

 

R. Kühn
@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

 

Sie schaffen es immer wieder, mit Nichtwissen zu glänzen.

Wolf1905
@09:09 Uhr von NieWiederAfd

Zwei Ereignisse also e zur gleichen Zeit: Die Schweiz gibt der Credit Suisse, die nach Aussagen der NZZ (!) "13 Jahre voller Skandale, Milliardenpleiten und Personalaffären" hinter sich hat (Quelle: www.nzz.ch/gesellschaft/credit-suisse-cs-der-tiefe-fall-der-schweizer-g…) einen 50-Milliarden-Kredit. Infantino, skandalgeprägt und mit zahlreichen Verfahren wegen Korruption belastet, wird wohl zum FIFA-Präsidenten wiedergewählt. 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt: Honi soit qui mal y pense.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

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Zwei völlig von einander unabhängige Themen; warum Sie dies schreiben? Haben Sie Probleme mit der Schweiz bzw. deren Neutralität (und deren Aussage, dass sie keinen Waffen für die Ukraine bereitstellen)?

 

sosprach
Pest vs. Cholera

Bankenrettung vs. Inflation, beides badet der Steuerzahler, Bürger aus. Erst nicht schnell genug reagiert dann ratlos. Die EZB darf wählen, Legard eine Fehlbesetzung.

saschamaus75
@09:43 Uhr von Orfee

>> Obwohl man auch in USA behauptet hat man würde

>> sie nicht retten, wurden sie gerettet

 

Ähh, nope? Lesen Sie dazu bitte das Buch '13 Bankers'. -.-

In den USA gab es praktisch im WhiteHouse ein Streichholziehen und LehmanBros hat halt verloren. Und das Geld von Lehman (oder besser derer Kunden, zumeist Europäer (>80%)) wurde enteignet und an die anderen US-Banken verteilt. -.-

 

 

Tino Winkler
Wenn der Credit Suisse Chef betont, das die Bank

„sehr gut kapitalisiert ist“ dann sind das eventuell eingefrorene Mafiagelder der russischen Regierung. 

Den Russen und den Schweizer Banken traue ich solche Machenschaften zu.

Account gelöscht
@09:24 Uhr von FakeNews-Checker

Und  wieder  mal  ist  es  soweit  und  es  ist  nur  eine  Frage  von  wenigen  Wochen,  bis  auch  das  Bankensystem  Deutschlands  mit  Milliarden  vom  Staat  gerettet  werden  muß.    Ihre  Dankbarkeit  dafür  zeigen  dann  die    Zockerbanken  dadurch,  daß  sie  auch  noch  ihre  letztverbliebenen  Kunden  mit  Wuchergebühren,  Filialschließungen  und  Personalabbau  vergraulen  und  damit  eine  "Systemimmanenz"  selber  widerlegen. 

Machen sie sich keine Sorgen, Credit Suisse ist die zweitgrößte Bank in der Schweiz. Von Banken benötigen die kein Geld, ihre Spareinlagen bleiben!

Nettie
„Andererseits sind die Probleme bei der Credit Suisse seit

längerem bekannt“

‘Seit längerem‘ stimmt allerdings. 

Bei der Klärung der Frage „Warum die Credit Suisse unter Druck steht“ - und offensichtlich nicht nur die, siehe

„Experten sagen, die Krise bei der Schweizer Großbank sei weit mehr als ein nationales Problem. Ihr Gewicht sei größer als das der mittelgroßen US-Banken, die zuvor pleitegegangen sind. Vor allem aber ist die Credit Suisse zu groß und zu eng mit der globalen Finanzwelt verflochten, um sie pleitegehen zu lassen. Eine Insolvenz hätte verheerende Folgen für das weltweite Finanzsystem und würde weitere Banken mit den Abwärtsstrudel reißen“

könnte diese Meldung einen weiteren - und durchaus aufschlussreichen - Anhaltspunkt geben:

tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/suisse-secrets-105.html.

Account gelöscht
@09:22 Uhr von harry_up

 

Die Billiarden werden wieder sprudeln.  Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer. 

Wenn es Firmen gibt, die 'to big to fail' sind, sollte man über Obergrenzen nachdenken.  Auch bei Banken. 

 

 

Sie wissen aber, dass die Credit Suisse eine Schweizer Bank ist und mit Schweizer Franken gestützt wird und nicht mit deutschen Euros?

 

Dass es in der Schweiz, so wie in D, einen beklagenswert schlechten ÖPNV und einen Pflegenotstand gibt wie hier ist mir ebenfalls neu.

@harry_up

Der gute Mensch hat sicherlich etwas verwechselt. Sie haben Recht, die schweizer Banken können das alleine regeln. Man hat ein Gesundheitswesen, da träumen die in Deutschland von. ( mit z.T. deutschem Personal. 

Orfee
@11:45 Uhr von Giselbert

"Solche Ereignisse zeigen wie fragil unsere Finanzsysteme wirklich sind und wie gering die Werte sind die tatsächliche dahinter stehen. Es wird Zeit für eine Reform und für Transparenz, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen."

Es gibt keine Zeit mehr für irgend eine Reform. Dafür ist es zu spät. Verlorenes Vertrauten zurückzugewinnen ist auch nicht mehr möglich. Es ist eine einmalige Krise. Wir werden die Entwertung der Währung erleben -- bedeutet mehr Inflation oder Hyperinflation. Eine Rezession, Verschiebung von Westen nach Osten. Insbesondere hier  eine Deindustrialisierung, Despezialisierung, Aussterben der Fachberufe, Rückgang in der Bildung, viel Arbeitslosigkeit, immer mehr Protektionismus, Deglobalisierung (bereits eingetreten), Versagen des Sozialstaates --> Verselbstständigung der Menschen und Haushalte sowie viel Armut bzw. immer mehr Menschen, die im Existenzminimum leben. 

 

Account gelöscht
@11:44 Uhr von sosprach

Bankenrettung vs. Inflation, beides badet der Steuerzahler, Bürger aus. Erst nicht schnell genug reagiert dann ratlos. Die EZB darf wählen, Legard eine Fehlbesetzung.

Ob Frau Legard eine Fehlbesetzung ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber die EZB muss keine Schweizer Bank retten. ( Schweiz nix EU) Gott sei Dank!

 

Pax Domino
@09:59 Uhr von Bernd Kevesligeti

Zuvor hatte es am Mittwoch einen Kursverfall des Instituts um 26 Prozent auf 1,6475 Franken gegeben. Im Jahr 2022 hatte es ein schlechtes Ergebnis für die Bank gegeben: Einen Ertragseinbruch von 7,29 Milliarden Franken, nur im Jahre 2008 war der Verlust mit 8,2 Milliarden Franken größer. Im November letzten Jahres erklärte der Wealt-Management- Divisionsleiter Francesco De Ferrari, daß die CS die Vermögensverwaltung ausbauen und die Investmenbank verkleinern will. Ein setzen auf Superreiche, weniger auf "normales" Publikum.

Und jetzt verlangt das Geldhaus 50 Milliarden Franken zwecks Stützung..... 

Aktien sollte man in diesem Falle kaufen. Wenn die Kanonen donnern billig einkaufen das erhöht den Gewinn. Die Bank geht nicht pleite weil sich das die Schweiz nicht leisten kann. Den besten Einstiegspreis zu finden ist natürlich schwer.

gz. Nie wieder Pax Domino

Pax Domino
@10:12 Uhr von Coachcoach

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

Sie Revolutionär! ;)

Die Aktionäre sind die Eigentümer und keine Nichtsnutze.

Pax Domino

schabernack
@08:41 Uhr von Bender Rodriguez

 

Die Billiarden werden wieder sprudeln.

Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer.

 

Die Credit Suisse wird mit 5 Billionen von Schweizer Rappen gerettet, damit sie wieder in die Hufe kommt. Leidtragender ist die Schweizer Bahn. Die bleibt so abgewrackt und verkummen, wie sie schon immer war.

 

Dabei grinst der Euro laut.

Bender Rodriguez

Wieso muss eigentlich immer der Staat AGs oder Banken retten und nie die Eigentümer selbst?

Haben die keine Verantwortung,  nur Rechte? 

Bender Rodriguez
10:24 Uhr von R. Kühn Noch…

10:24 Uhr von R. Kühn

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

 

Sie schaffen es immer wieder, mit Nichtwissen zu glänzen.

Nur weil man das BWL Gerrde nicht glaubt, ist das kein nicht wissen.

Aber versuche zu glänzen und erhelle uns.

91541matthias
Der Tanz..

..ums Goldene Kalb Börse geht solange, bis es wieder kracht.

Wer die Originalgeschichte des Goldenen Kalbs kennt weiss, wie dies damals ausgegangen ist.

Es gibt da zwei Banker, die in einem kritischen Buch den Crash für heuer voraussagen..

weingasi1
@08:41 Uhr von Bender Rodriguez

Die Billiarden werden wieder sprudeln.  Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer. 

Ich dachte, die Schweiz sei diesbezügl. und überhaupt ein Vorzeigeland. Warum sollte man "uns" etwas sagen, was die Schweiz betrifft und "uns" gar nichts angeht?

 

 

weingasi1
@08:45 Uhr von NotMostlyHarmless

Entweder hat man die entsprechenden Vermögenswerte, dann sollte alles in Ordnung sein, oder man hat sie nicht, dann ist man pleite.

 

Dieses hirnrissige Aktiengewusel auf Basis von Glauben, Spekulieren und merkwürdigen Gefühlen im linken großen Zeh hat in den letzten Jahren so viel Chaos angerichtet, es sollte schlicht abgeschaft werden. Am Ende führt es doch eh meistens nur entweder zu Verlusten bei Kleinanlegern oder noch einer Yacht bei Großkapitalisten.

Das kann nicht sein. Wenn eine Aktie bei Kleinanlegern zu Verlusten führt, kann sie nicht bei Vermögenden zu grossen Gewinnen führen. 

 

weingasi1
@09:35 Uhr von saschamaus75

>> dass Geld im Prinzip nichts anderes als ‚verbrieftes’

>> Vertrauen ist

 

Richtig!

Nehmen Sie bitte einen 10€-Schein in die Hand und denken dabei einfach: 'Dieser Papierschnipsel ist nur deshalb 10 € wert, weil irgendwer (eine Privatperson, ein Unternehmen, ein Staat) 10€ Schulden hat und darauf Zinsen zahlt.' Und darauf(!!!) "vertrauen" Sie. -.-

Wenn Sie das Ihrem Bäcker vernünftig erklären, verzichtet er vllt auf den Schein und gibt Ihnen das Brot ohne selbigen. Die Foristen @nettie scheint das für möglich zu halten. Ich fürchte, Sie irrt.

weingasi1
@09:45 Uhr von Pax Domino

"Mehrwert zu schaffen." Deutlicher kann man die eigentliche Schieflage nicht benennen, auch wenn Bankchef Körner das sicher eher unabsichtlich kundtut: Die Schweizer Steuerzahler finanzieren den 'Mehrwert' für die 'Anspruchsgruppen' der Bank, während armutsbetroffene Menschen im Land der Eidgenossen unter prekären Bedingungen leben und Sozialhilfe für viele nicht zum Leben ausreicht (Quelle: https://direkt-magazin.ch/schweiz/sldrt/sozialhilfe-reicht-nicht-zum-le…).

 Schöne neue Welt

Hier schreibt der erfahrene  Banker! Wir leben nun mal nicht in einer schönen Welt. Das ist Kapitalismus pur und hätte nicht der Deutsche Staat 2008/2009 mit Krediten z.B bei der Commerzbank helfend eingegriffen würde es heute diese Bank nicht mehr geben. Übrigens die Deutsche Bank hat

M.W. hat die Commerzbank alles zurückgezahlt. 

 

rjbhome
@09:04 Uhr von Möbius

Die Bankenkrise 2008 basierte auf einem Dominoeffekt. Ursache waren Marktmanipulationen durch Emittenten strukturierter Finanzinstrumente (CDO). Diese wiederum hatten ihre Ursache in einer Immobilienblase und laxen Kreditvergaberichtlinien - mithin der Überschuldung privater Haushalte in den USA. 

 

 

 

Jetzt ist die Sachlage völlig anders: 

 

 

Die Silicon Valley Bank kollabierte weil sie ihr Geschäft nicht verstand. Man war durch den Zinsanstieg nach einer langen effektiven Nullzinsphase „kalt“ erwischt worden. Banken verdienen ihr Geld zum Teil durch Fristentransformation. Dabei muss es auch Anpassungsmechanismen geben, die auf sich ändernde Marktwerte reagieren können. Die SVB hatte das nicht. Als Kunden ihre Einlagen zurückforderten, brach die Bank wegen fehlender Liquidität zusammen. 

 

 

Auch die Credit Suisse hat nun ein ähnliches Problem. Allerdings spielen hier Wertberichtigungen eine...

nett verklausuliert, wenn Aktiva zu Passiva werden, heisst das nichts anderes als " verzockt"

Bender Rodriguez
@12:17 Uhr von Pax Domino

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

Sie Revolutionär! ;)

Die Aktionäre sind die Eigentümer und keine Nichtsnutze.

Pax Domino

Sehe ich anders. Das sind komplette Nichtsnutze, weil sie überhaupt keine Verantwortung übernehmen. Zum Wohl der Firma tragen nur die erstkäufer der Aktien bei.

Alles andere sind lediglich Lufnummern.

Bender Rodriguez
@12:17 Uhr von schabernack

 

Die Billiarden werden wieder sprudeln.

Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer.

 

Die Credit Suisse wird mit 5 Billionen von Schweizer Rappen gerettet, damit sie wieder in die Hufe kommt. Leidtragender ist die Schweizer Bahn. Die bleibt so abgewrackt und verkummen, wie sie schon immer war.

 

Dabei grinst der Euro laut.

Ich werde dich daran erinnern,  wenn die erste deutsche Bank mit in den Sog gerät. 

weingasi1
@10:01 Uhr von Giselbert

"Bundesfinanzminister Lindner betont, das deutsche Kreditwesen sei "stabil"."

Für mich ist solch eine Aussage wertlos, zu oft hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass man sich auf solche Phrasen nicht verlassen konnte.

Wann denn ? Wenn Sie unter der Bankenkrise gelitten haben, müssen Sie über ein recht grosses Vermögen verfügen. Der normale Kunde und Sparer war abgesichert. 

rjbhome
@09:43 Uhr von Orfee

Selbstverständlich sind die Banken alle systemrelevant und werden gerettet. Obwohl man auch in USA behauptet hat man würde sie nicht retten, wurden sie gerettet. Als ob der Staat oder die Zentralbanken viele Reserven hätten. Es wird natürlich nur gedruckt und das ist nichts anderes als die Fortführung der lockeren Geldpolitik. Die Warnstreiks werden inzwischen auch fortgeführt bedeutet höhere Löhne. 

Das sind alles genau die Voraussetzungen für eine gallopierende Inflation. Wurde aber alles schon prophezeit. Die Banken werden gerettet, mehr Geld kommt im Umlauf wegen höhere Löhne, die Währung wird wertlos und es wird alles teurer und teurer, dass die Menschen sich nichts mehr leisten können. Die Wirtschaft kann sich nicht erholen und wird abgewürgt.

Um es noch schlimmer auszumalen, durch die Sanktionspolitik hat der USD den Abschied als Weltwährung beschleunigt, da dann noch weniger Deckung aus dem Ausland muss noch mehr Geld ,aber für ein eh schon überschuldetes Land gedruckt werden

rjbhome
@09:36 Uhr von H. Hummel

.. bemüht, die Stabilität und Sicherheit Deutscher Banken zu betonen ... schnell und gebetsmühlenartig. 

Die Frage ist wer's glaubt. Die Credit Suisse ist ja keine Provinzbank, ihr Portfolio ähnelt dem vieler Europäischer Banken. Und mit den zzt. benötigten rd. 50.000.000.000 € wird nicht für eine nachhaltige Sanierung gesorgt, sie sorgen erstmal für eine weitere Abwicklung laufender Geschäfte ... erstmal. Darüberhinaus fehlt ihr der Schutz im Verbund durch die EZB ... die kann, bekannter Weise, satt Bad Banks bunkern.

Das wichtigste im Bankgeschäft ist jedoch Vertrauen. Werden Kunden da nachdenklich, kann das schnell der Anfang vom Ende sein. Je mehr und lauter Stimmen betonen das alles gut sei, desto größer ist die angebrachte Vorsicht.

Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf ... und das sehr schnell.

Besonders bei Aussagen von Politikern kann man eher erwarten   dass das Gegenteil zutrifft

Bender Rodriguez
@09:22 Uhr von harry_up

 

Die Billiarden werden wieder sprudeln.  Und für Öpnv, Pflege, etc ist kein Geld da, sagt man uns immer. 

Wenn es Firmen gibt, die 'to big to fail' sind, sollte man über Obergrenzen nachdenken.  Auch bei Banken. 

 

 

Sie wissen aber, dass die Credit Suisse eine Schweizer Bank ist und mit Schweizer Franken gestützt wird und nicht mit deutschen Euros?

 

Dass es in der Schweiz, so wie in D, einen beklagenswert schlechten ÖPNV und einen Pflegenotstand gibt wie hier ist mir ebenfalls neu.

Und du weißt hoffentlich,  dass dieses Problem nicht unbedingt auf eine Schweizer Bank begrenzt bleibt. Das ist alles miteinander verfilzt.

Nettie
@12:19 Uhr von Bender Rodriguez

Wieso muss eigentlich immer der Staat AGs oder Banken retten und nie die Eigentümer selbst?

Haben die keine Verantwortung,  nur Rechte? 

Banklizenzen werden vom jeweiligen Staat und somit in dessen Verantwortung vergeben (siehe u.a. de.wikipedia.org/wiki/Banklizenz - Auszug: „Unter Banklizenz versteht man im Bankwesen die behördliche Erlaubnis zum Betreiben eines Kreditinstituts oder eines bankähnlichen Unternehmens“).

rjbhome
@11:54 Uhr von saschamaus75

>> Obwohl man auch in USA behauptet hat man würde

>> sie nicht retten, wurden sie gerettet

 

Ähh, nope? Lesen Sie dazu bitte das Buch '13 Bankers'. -.-

In den USA gab es praktisch im WhiteHouse ein Streichholziehen und LehmanBros hat halt verloren. Und das Geld von Lehman (oder besser derer Kunden, zumeist Europäer (>80%)) wurde enteignet und an die anderen US-Banken verteilt. -.-

 

 

Das ist doch nicht nur bei den Banken Grundlage der US Wirtschaft  abgeschaut von der ehemaligen Kolonialmacht England, nur neu verkleidet

Pax Domino
@10:29 Uhr von Wolf1905

Zwei Ereignisse also e zur gleichen Zeit: Die Schweiz gibt der Credit Suisse, die nach Aussagen der NZZ (!) "13 Jahre voller Skandale, Milliardenpleiten und Personalaffären" hinter sich hat (Quelle: www.nzz.ch/gesellschaft/credit-suisse-cs-der-tiefe-fall-der-schweizer-g…) einen 50-Milliarden-Kredit. Infantino, skandalgeprägt und mit zahlreichen Verfahren wegen Korruption belastet, wird wohl zum FIFA-Präsidenten wiedergewählt. 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt: Honi soit qui mal y pense.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

.

Zwei völlig von einander unabhängige Themen; warum Sie dies schreiben? Haben Sie Probleme mit der Schweiz bzw. deren Neutralität (und deren Aussage, dass sie keinen Waffen für die Ukraine bereitstellen)?

 

@ Wolf 1905 volle Zustimmung . Pax Domino

NieWiederAfd
@10:29 Uhr von Wolf1905

Zwei Ereignisse also e zur gleichen Zeit: Die Schweiz gibt der Credit Suisse, die nach Aussagen der NZZ (!) "13 Jahre voller Skandale, Milliardenpleiten und Personalaffären" hinter sich hat (Quelle: www.nzz.ch/gesellschaft/credit-suisse-cs-der-tiefe-fall-der-schweizer-g…) einen 50-Milliarden-Kredit. Infantino, skandalgeprägt und mit zahlreichen Verfahren wegen Korruption belastet, wird wohl zum FIFA-Präsidenten wiedergewählt. 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt: Honi soit qui mal y pense.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

.

Zwei völlig von einander unabhängige Themen; warum Sie dies schreiben? Haben Sie Probleme mit der Schweiz bzw. deren Neutralität (und deren Aussage, dass sie keinen Waffen für die Ukraine bereitstellen)?

 

Zwei Ereignisse zur gleichen Zeit.

Über zwei "Größen", die nach Aussagen der konservativen NZZ mit Affären bzw. Korruption zu tun haben.

Was stimmt daran nicht?

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Account gelöscht
@12:00 Uhr von Tino Winkler

„sehr gut kapitalisiert ist“ dann sind das eventuell eingefrorene Mafiagelder der russischen Regierung. 

Den Russen und den Schweizer Banken traue ich solche Machenschaften zu.

 

 

 

Mit den Machenschaften könnten Sie recht haben. Der ehemals reichste Russe, Michael Chodokowski lebte ja auch zeitweilig in der Schweiz (in Rapperswil-Jona). 

 

NieWiederAfd
@09:45 Uhr von Pax Domino

"Mehrwert zu schaffen." Deutlicher kann man die eigentliche Schieflage nicht benennen, auch wenn Bankchef Körner das sicher eher unabsichtlich kundtut: Die Schweizer Steuerzahler finanzieren den 'Mehrwert' für die 'Anspruchsgruppen' der Bank, während armutsbetroffene Menschen im Land der Eidgenossen unter prekären Bedingungen leben und Sozialhilfe für viele nicht zum Leben ausreicht (Quelle: https://direkt-magazin.ch/schweiz/sldrt/sozialhilfe-reicht-nicht-zum-le…).

 Schöne neue Welt?

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Hier schreibt der erfahrene  Banker! Wir leben nun mal nicht in einer schönen Welt. Das ist Kapitalismus pur ...

 

Da haben Sie völlig recht: Wenn's drauf ankommt, zählen die Finanzinteressen der Kapitalkräftigen, und es zahlen dafür alle, vor allem die von sozialer Unterstützung abhängigen, denen das nötigste zum Leben fehlt.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Account gelöscht
@12:13 Uhr von Pax Domino

Zuvor hatte es am Mittwoch einen Kursverfall des Instituts um 26 Prozent auf 1,6475 Franken gegeben. Im Jahr 2022 hatte es ein schlechtes Ergebnis für die Bank gegeben: Einen Ertragseinbruch von 7,29 Milliarden Franken, nur im Jahre 2008 war der Verlust mit 8,2 Milliarden Franken größer. Im November letzten Jahres erklärte der Wealt-Management- Divisionsleiter Francesco De Ferrari, daß die CS die Vermögensverwaltung ausbauen und die Investmenbank verkleinern will. Ein setzen auf Superreiche, weniger auf "normales" Publikum.

Und jetzt verlangt das Geldhaus 50 Milliarden Franken zwecks Stützung..... 

Aktien sollte man in diesem Falle kaufen. Wenn die Kanonen donnern billig einkaufen das erhöht den Gewinn. Die Bank geht nicht pleite weil sich das die Schweiz nicht leisten kann. Den besten Einstiegspreis zu finden ist natürlich schwer.

gz. Nie wieder Pax Domino

 

 

 

Und klar ist auch: Wenn es schief geht für die Bank, ja dann muß die Bürgerschaft ran. So wie 2008.

 

Bruno14
@12:24 Uhr von 91541matthias

..ums Goldene Kalb Börse geht solange, bis es wieder kracht.

Wer die Originalgeschichte des Goldenen Kalbs kennt weiss, wie dies damals ausgegangen ist.

Es gibt da zwei Banker, die in einem kritischen Buch den Crash für heuer voraussagen..

 

Der Tanz ums goldene Kalb im Buch Exodus (Ex32,1–29 ) ist eine beispielhafte Geschichte, was passiert, wenn man äußerliche 'Götzen', materielle Dinge anbetet und der innere ethische Kompass dafür, was den Menschen und dem Zusammenleben in der Gesellschaft dient, verloren geht. 

Wenn die innere Orientierung verloren geht und stattdessen die Pilgerschaft zu den Tempeln des Kapitals oberstes Prinzip ist, geht das auf Dauer nicht gut.

 

saschamaus75
@12:24 Uhr von 91541matthias

>> Wer die Originalgeschichte des Goldenen Kalbs

>> kennt...

 

..., weiß, daß das "Goldene Kalb" die widerwärtigste(!!!) Hinrichtungsmethode von Allen der letzten 6.000 Jahre war. -.-

Wolf1905
@12:00 Uhr von Tino Winkler

„sehr gut kapitalisiert ist“ dann sind das eventuell eingefrorene Mafiagelder der russischen Regierung. 

Den Russen und den Schweizer Banken traue ich solche Machenschaften zu.

.

Und welchen Banken trauen Sie das nicht zu (Mafia- oder Schwarzgeld zu bunkern)?

silgrueblerxyz
@10:01 Uhr von Giselbert

"Bundesfinanzminister Lindner betont, das deutsche Kreditwesen sei "stabil"."

Für mich ist solch eine Aussage wertlos, zu oft hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass man sich auf solche Phrasen nicht verlassen konnte.

 

man sollte sich auf eine solche Aussage verlassen können, wenn das Versprechen eingehalten wurde, dass Bankenkontrolleure die Geschäftsgrundlagen der Banken gründlich überwachen.

 

Gregory Bodendorfer
Wir werden ...

....alle blechen für das Unvermögen der Menschen.

Uns Menschen......

Orfee
@12:07 Uhr von V8forever

"Man hat ein Gesundheitswesen, da träumen die in Deutschland von. ( mit z.T. deutschem Personal. "

Wer soll bitte schön bei einer schnellen Entwertung der Währung das bezahlen? Die gehen alle pleite und sobald sie den Laden (Krankenhaus oder Praxis) öffnen, schreiben sie rote Zahlen. Je mehr sie es (Gesundheitswesen) retten möchten, umso mehr drucken sie --> bedeutet schon wieder mehr Inflation. Das kann nicht lange gut gehen.

Bei einem Tsunami wird alles zerstört. Da hilft nichts und es gibt auch nichts zu retten. 

 

melancholeriker
@12:20 Uhr von Bender Rodriguez

10:24 Uhr von R. Kühn

Noch was.... Banken produzieren nichts. Welchem Aktienwert können die also haben?

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar. 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen. 

 

Sie schaffen es immer wieder, mit Nichtwissen zu glänzen.

Nur weil man das BWL Gerrde nicht glaubt, ist das kein nicht wissen.

Aber versuche zu glänzen und erhelle uns.

 

Als einziger User, der in diesem Forum ungefragt duzt, ebenso ungefragt ein sozialisierendes "uns" in den Raum zu stellen, als wäre Ihr Adressat der Allroundverteidiger von zig isolierten Ansichten zu jedem Thema, ist sehr mutig. 

In Ihrem Universum ist alles ersetzbar, was Ihre Gnade nicht verdient hat, aber begründen tun Sie es nie. Aber Zustimmung für das Grundlegende in der Bandenkrise, ääh — Bankenkrise. Ohne diese Banken hätten wir keine. Das ist belegbar. 

Ohne 

 

schabernack
@09:15 Uhr von Bender Rodriguez

 

Noch was .... Banken produzieren nichts.

Welchem Aktienwert können die also haben?

 

Amazon produziert auch nichts.

Wieso kann man da trotzdem was kaufen…?

 

Bankdaten verbieten, wäre schnell umsetzbar.

 

Bankleitzahlen, Kontonummern, und das elendig lange IBAN verbieten wäre gut. Dann kann Ihr Arbeitgeber Ihnen Ihr doofes Gehalt nicht mehr überweisen. Anonyme Konten sind sowieso viel besser. So weiß auch niemand mehr, wer Schulden hat.

 

 

Dann würde auch nicht ständig Geld,  das eigentlich Zinsen für Anleger sein muss, an nichtsnutze Aktionäre gehen.

 

Die Nichtsnutze aus Aktienhausen haben ihre Kröten in die Bank investiert. Dagobert Duck aus Entenhausen bekommt nicht Zinsen, nicht Dividenden, auf sein Geld und Gold im Geldspeicher.

 

Der Finanzdepp im Frack.