Ein zerstörtes Haus, von dem die Fassade weggebrochen ist.

Ihre Meinung zu Nach Erdbeben in der Türkei: Muss das ganze Dorf umziehen?

Damlacik ist ein kleines türkisches Dorf. Von rund 20 Häusern sind nur noch Trümmerhaufen übrig. Jetzt gibt es Gerüchte, dass das Dorf auf sicheres Terrain umziehen soll. Von Karin Senz.

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73 Kommentare

Kommentare

wenigfahrer
Schwieriges Thema

hat die Türkei genug Geld alle umzusiedeln und Erdbebensichere Häuser zu bauen, für Alle die alles verloren haben, kann ich mir nicht vorstellen das dieses so passieren wird.

Das ist eine große Katastrophe die noch lange nachhallen wird, nichts wird mehr wie vorher, das weiter oben die Felsen nicht wackeln sollen, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.

Coachcoach
Staatliche Hilfe? Wenn die man kommt...

Die Frage ist doch: Ändert sich die katastrophale Baupolitik oder nicht?

Mit Erdogan - ich glaube nicht.

Als die Wahl abwarten.

Es ist schlimm für die Menschen.

H. Hummel
Dann müssen die aber weit weg ...

.. neu angesiedelt werden. So richtig erdbenensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet.

Wichtiger wäre eine wirklich erdbebensichere Bauweise. Die gibt es ja ... wenn sie nicht durch Korruption unterminiert werden würde.

Wenn man auf unsolide gebaute Häuser noch unsolider 5 Etagen draufsattelt, sehen wir bei einem Beben eben solche Bilder. "Nasser Sand mit einem Hauch Zement", verstärkt mit "hochwertigem" Baustahl mit der Tragfähigkeit einer Lakritzstange, ist eben nicht tragfähig .. nirgends auf der Welt.

Kommunist
Männer in schwarzen Mänteln sichern die Macht

Ein schwarzer Kleinbus rollt auf das Grundstück - sechs, sieben Männer in dunklen Mänteln steigen aus. Mustafa entschuldigt sich und erklärt, einer der Männer sei der Bürgermeister, er müsse ihn empfangen. Alle verschwinden in einem Bretterverschlag.

Nur ein Mann, der Pressesprecher, der mit ins Dorf gekommen ist, bleibt draußen und kontrolliert unsre Arbeitsgenehmigung. Wir fragen nach einem Interview - keine Antwort. Kurz darauf fahren die Männer im Kleinbus davon.

Es ist schlimm, aber so stellen wir uns hier in Westeuropa genau den korrupen türkischen Staat vor und werden dann auch noch durch die Realität darin bestätigt.

Diabolo2704
Weit weg

Zitat von H.Hummel "Dann müssen die aber weit weg neu angesiedelt werden. So richtig erdbebensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet."

Ich hab' da so meine Befürchtungen.

Tino Winkler
Der korrupte Bande von Erdowahn sind Menschen nur

wenig wert, es sei denn sie huldigen eben der korrupten Bande und wählen die.

CoronaWegMachen
ca. 150Jahre haben die alten Mauern dem Erdbeben Stand gehalten

... sagt Herr Ökkes.

Wenn dem so ist, dann kann der Untergrund und die Bauweise der alten Mauern nicht so schlecht gewesen sein.



Offensichtlich ist danach in diesem Dorf nicht mehr Erdbeben sicher gebaut worden. Und dann macht es keinen Sinn ein solches Dorf aus den Resten wieder aufzubauen. Es müssen im Prinzip alle zerstörten Häuser abgerissen werden und dann neu gebaut werden.



Da ist ein Umzug auf Felsboden besser um dort neue Häuser zu bauen - und das nach der Erdbeben sichereren Bauweise - . Hoffentlich ist da auch ein Keller möglich.

CoronaWegMachen
Die EU muss jetzt schnell Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe...

... leisten.



Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,



Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Kommunist
Schlimme Zerstörungen

Das Erdbeben hat schlimme Zerstörungen an zivilen Gebäuden in der Türkei und Syrien angerichtet. Menschen wurden verschüttet, sind gestorben, Existenzen wurden in Sekunden vernichtet. Menschen flüchten, siedeln sich in anderen Regionen der Erde wieder an. Wie sich die Bilder gleichen. Die Menschen in der Ukraine können das nachfühlen, aber dort ist es von feindlichen Truppen und dem Hass eines Diktators und seines Volkes verursacht.

Bender Rodriguez

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

Jimi58
@10:26 Uhr von Diabolo2704

Zitat von H.Hummel "Dann müssen die aber weit weg neu angesiedelt werden. So richtig erdbebensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet."

Ich hab' da so meine Befürchtungen.

Nicht nur alleine sie, man mag nicht dran denken.

Bender Rodriguez
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Die Türkei ist und will nivht in die EU.  Wie sollten könnten oder dürften wir uns da einmischen? 

Nettie
„Muss das ganze Dorf umziehen?“

Die Frage ist wohl eher, wer noch ein auf sicherem Grund stehendes Haus hat, aus dem er ausziehen kann.

“Nur ein Mann, der Pressesprecher, der mit ins Dorf gekommen ist, bleibt draußen und kontrolliert unsre Arbeitsgenehmigung. Wir fragen nach einem Interview - keine Antwort. Kurz darauf fahren die Männer im Kleinbus davon. 

Mustafas Onkel Hüsein ist sauer. Er schimpft: "Die haben sich sofort Eure Pressekarten zeigen lassen, richtig?“

Richtig.

Mustafas Onkel weiter: „Und was haben die sonst hier gemacht? Nichts. Wir müssen uns selbst um uns kümmern." 

Mit dieser Annahme liegt er aller Wahrscheinlichkeit nach auch richtig.

“Sein junger Neffe ist vorsichtiger: Die Männer hätten Lebensmittel für die Familie gebracht und sich nach seinem verletzten Bruder erkundigt, erklärt er nüchtern.“

Die Frage ist nur, wie lange diese Hilfe ‚vorhält‘. Und wie groß (und vor allem echt) diese ‚Anteilnahme‘ ist.

jaja...
@10:11 Uhr von Kommunist

Ein schwarzer Kleinbus rollt auf das Grundstück - sechs, sieben Männer in dunklen Mänteln steigen aus. Mustafa entschuldigt sich und erklärt, einer der Männer sei der Bürgermeister, er müsse ihn empfangen. Alle verschwinden in einem Bretterverschlag.

...Kurz darauf fahren die Männer im Kleinbus davon.

Es ist schlimm, aber so stellen wir uns hier in Westeuropa genau den korrupen türkischen Staat vor und werden dann auch noch durch die Realität darin bestätigt.

...jaha, schwarze Mäntel, 6-7 Männer im Kleinbus, so sieht ein Beweis aus!

...Und dann wagen die Abziehbilder der türkischen Korruption es auch noch die Familie mit Lebensmitteln zu bestechen und über den verletzten Bruder auszufragen...

Mag sein, dass die Umzugspläne auch Korruption ermöglichen sollen, mag sein, dass Bürgermeister da in einer anfälligen Position sind, nichts ungewöhnliches.

Sicher ist aber, dass Sie Ihr Klischee mit Ihrem Klischee begründen. Nichts weiter.

spax-plywood
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Solch eine Bevormundung wird dort niemand hinnehmen.

spax-plywood
@10:34 Uhr von Kommunist

Das Erdbeben hat schlimme Zerstörungen an zivilen Gebäuden in der Türkei und Syrien angerichtet. Menschen wurden verschüttet, sind gestorben, Existenzen wurden in Sekunden vernichtet. Menschen flüchten, siedeln sich in anderen Regionen der Erde wieder an. Wie sich die Bilder gleichen. Die Menschen in der Ukraine können das nachfühlen, aber dort ist es von feindlichen Truppen und dem Hass eines Diktators und seines Volkes verursacht.

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

schabernack
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

 

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

 

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

 

So ein Blödsinn. Erstens ist das nicht die Zuständigkeit der EU, in der Türkei die Häuser wieder aufzubauen. Zweitens ist die EU kein Erdbebenbauexperte.

 

Drittens schickt man auch keine Architekten, Ingenieure und Bauarbeiter aus Japan in die Türkei, damit die dort die Bauauleitung machen, und den Türken zeigen, wie man gut gegen Erdbeben bauen kann.

Kommunist
@10:27 Uhr von CoronaWegMachen

ca. 150Jahre haben die alten Mauern dem Erdbeben Stand gehalten ... sagt Herr Ökkes.

Wenn dem so ist, dann kann der Untergrund und die Bauweise der alten Mauern nicht so schlecht gewesen sein.

Nein, das hat nichts zu sagen. Es war vermutlich einfach kein so schweres Erdbeben in dieser Region.

Offensichtlich ist danach in diesem Dorf nicht mehr Erdbeben sicher gebaut worden.

Das ist eine Vermutung, für die es keine Belege gibt. Es redet sich so leicht von erdbebensicher. Dass das sehr teuer ist, wird dann schnell vergessen. Wie sollen die Bauern in dieser armen Region das tun?

artist22
Halte ich für ein Gerücht @10:40 Uhr von Bender Rodriguez

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

 

Die sog. 100 Jahre Regel ist doch gerade jetzt mit Vorsicht zu 'geniessen'.

Ich erspare mir hier die mathematische Abhandlung inwieweit

Extremereignisse zunehmen, wenn die Grundwahrscheinlichkeit steigt.

( Klimawandel )

schabernack
@09:54 Uhr von wenigfahrer

 

Das ist eine große Katastrophe die noch lange nachhallen wird, nichts wird mehr wie vorher, das weiter oben die Felsen nicht wackeln sollen, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.

 

Auf Felsuntergrund ist es einfacher, erdbebensicher zu bauen als auf Sanduntergrund.

Autograf
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Warum soll die EU das zahlen? Die Türkei ist kein EU-Mitglied. Und die Türkei ist - so Erdogan - reich. Sie leistet sich eine der größten Armeen, nach USA, China und Russland. Die allerdings bleibt merkwürdig im Hintergrund in dieser Katastrophe. Sie scheint mehr darauf konzentriert zu sein, die Nachbarn der Türkei zu bedrohen, einschließlich Griechenland. Weshalb Griechenland selbst viel Geld für seine Rüstung ausgeben muss - und trotzdem der türkischen Bevölkerung jetzt in der Not hilft. Das türkische Volk sollte vielleicht bei den nächsten Wahlen sich einmal über das Verhalten ihrer Regierenden Gedanken machen.

Kommunist
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

Die EU muss jetzt schnell Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden.

Die EU muss gar nichts, die Türkei ist nicht in der EU. Und die EU wird sich hüten, hier irgendwelche Vorschriften zu machen. Sie wären doch bei den ersten, die EU dann wieder zu kritisieren.

Einfach Unglaublich
Das wäre sehr vernünftig

Auch an der Ahr sollte kein Haus  im Risikogebiet (Überschwemmung) wieder aufgebaut werden!

wie-
Instrumentalisierung von Opfern?

@10:57 Uhr von spax-plywood

Das Erdbeben hat schlimme Zerstörungen an zivilen Gebäuden in der Türkei und Syrien angerichtet. Menschen wurden verschüttet, sind gestorben, Existenzen wurden in Sekunden vernichtet. Menschen flüchten, siedeln sich in anderen Regionen der Erde wieder an. Wie sich die Bilder gleichen. Die Menschen in der Ukraine können das nachfühlen, aber dort ist es von feindlichen Truppen und dem Hass eines Diktators und seines Volkes verursacht.

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

Tatsächlich? Schon einmal die jüngsten Satellitenbilder von Mariupol angesehen? Oder die zerstörten Wohnblocks von Kyjiv oder Charkiv?

Aber die politische Instrumentalisierung von Opfern, der billige Versuch des Ablenkens vom eigentlichen Thema dieser Diskussion ist nicht nur durchschaubar, sondern auch billig und perfide. Selbst wenn sich die skrupellosen, zum eigenen Vorteil gedachten Handlungsweisen von Autokraten bemerkenswert gleichen.

Kommunist
@10:57 Uhr von spax-plywood

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

Es gibt in der Ukraine Dörfer mit weit mehr als 20 Häusern in von Russen erobertem Gebiet, die vollkommen zerstört sind.

werner1955
Muss das ganze Dorf umziehen?

Das ist bei dem hohen Risiko und der massiven Zerstörung bestimmt eien sinnvolle Maßnahme.

Account gelöscht
Erdbeben in der Türkei: Muss das ganze Dorf umziehen ??

Während die Türkei einen Hilfskonvoi der Autonomieverwaltung in Nordostsyrien gestoppt hat. Die Kolonne von aus 50 LKW sollte von der Selbstverwaltung bereitgestellte Hilfsgüter nach Afrin bringen (AFN), war aber am Übergang zu dem türkisch besetzten Gebiet mehr als eine Woche an der Weiterfahrt gehindert worden.

Bürokratisch handeln auch andere: Damit Erdbebenopfer von ihren Verwandten in die Bundesrepublik geholt werden können ist erforderlich: Ein türkischer Pass, ein biometrisches Foto, der Nachweis über den Wohnsitz im Erdbebengebiet und ein Verwandtschaftsnachweis. Erdbebenopfer haben ja auch einen Leitz-Ordner mit diesen Papieren "jederzeit griffbereit". Wo bei nur Verwandte ersten und zweiten Grades eingeladen werden können. Natürlich muss die einladende Person in einer Verpflichtungserklärung für alle Kosten aufkommen.

werner1955
@10:26 Uhr von Diabolo2704

Zitat von H.Hummel "Dann müssen die aber weit weg neu angesiedelt werden. So richtig erdbebensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet."

Ich hab' da so meine Befürchtungen.

Für sicheres bauen braucht man nicht Erdowie. Die Stadt Erzin bleibt vom Erdbeben fast unversehrt – dafür wird ihr Bürgermeister jetzt gefeiert.

Kommunist
@10:51 Uhr von jaja...

Mag sein, dass die Umzugspläne auch Korruption ermöglichen sollen, mag sein, dass Bürgermeister da in einer anfälligen Position sind, nichts ungewöhnliches.

Sicher ist aber, dass Sie Ihr Klischee mit Ihrem Klischee begründen. Nichts weiter.

Ich habe nur angemerkt, dass das Klischee auf frappierende Weise von der realen Beobachtung gestützt wird. Begründet habe ich nichts.

jaja...
@10:41 Uhr von Jimi58@10:26 Uhr von Diabolo2704

Zitat von H.Hummel "Dann müssen die aber weit weg neu angesiedelt werden. So richtig erdbebensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet."

Ich hab' da so meine Befürchtungen.

Nicht nur alleine sie, man mag nicht dran denken.

...dabei wäre Denken genau das richtige gegen dumpfe Befürchtungen...

Bender Rodriguez
@11:06 Uhr von artist22

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

 

Die sog. 100 Jahre Regel ist doch gerade jetzt mit Vorsicht zu 'geniessen'.

Ich erspare mir hier die mathematische Abhandlung inwieweit

Extremereignisse zunehmen, wenn die Grundwahrscheinlichkeit steigt.

( Klimawandel )

Die verquickung von Erdbeben mit Klimawandel hslte ich für ausgesprochen unlauter, wenn nicht sogar populistisch.  Das hat nichts miteinander, zu tun. Der Plattentektonik ist das Klima odrr Wetter völlig egal.

Bender Rodriguez
@11:09 Uhr von schabernack

 

Das ist eine große Katastrophe die noch lange nachhallen wird, nichts wird mehr wie vorher, das weiter oben die Felsen nicht wackeln sollen, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.

 

Auf Felsuntergrund ist es einfacher, erdbebensicher zu bauen als auf Sanduntergrund.

Stimmt nicht so ganz. Auf sand kann das gebäude am Stück rutschen. Bzw es wird gsr nicht so stark beschleunigt, weil es nicht mitgenommen wird.

Frankfurt zB steht erdbebensicher auf Sand.

 

einfachermensch

die Türkei ist nicht in der EU...  warum soll die EU zahlen für Aufbauhilfe? außer aus Menschlichkeit. Es gibt einen Ort im Erdbebengebiet der Türkei, in welchem sich der Bürgermeister an die Bauvorschriften gehalten hat: dort ist kaum etwas passiert und es gab keine Toten!!DAS  sagt doch eigentlich schon alles. Hausgemacht...  vielleicht sind die Türken endlich schlauer und wählen die richtigen Leute!!!  Solange die Türkei weiter nur die Fahnen nach den Winden richtet, insbes. den Natobeitritt Schwedens weiter ablehnt!,  sollte man eigentlich jegliche Hilfe davon abhängig machen..hier , unterschreiben, dann gibts was...  ja , ja ich weiß, die Menschen können nichts dafür...  (..haben sie doch aber Erdogan gewählt, oder nicht?)

werner1955
@10:57 Uhr von spax-plywood

Das Erdbeben hat schlimme Zerstörungen an zivilen Gebäuden in der Türkei und Syrien angerichtet. Menschen wurden verschüttet, sind gestorben, Existenzen wurden in Sekunden vernichtet. Menschen flüchten, siedeln sich in anderen Regionen der Erde wieder an. Wie sich die Bilder gleichen. Die Menschen in der Ukraine können das nachfühlen, aber dort ist es von feindlichen Truppen und dem Hass eines Diktators und seines Volkes verursacht.

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

Dann kennen Sie nicht die Bilder von Mariupol oder Bachmut?

Hier wurde und wird durch Puti undseienr Armee die einen vernichtungskrieg führt alles zerstört, Ohne Grund.

 

artist22
Unlauter ist ihre Unterstellung@11:48 Uhr von Bender Rodriguez

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

 

Die sog. 100 Jahre Regel ist doch gerade jetzt mit Vorsicht zu 'geniessen'.

Ich erspare mir hier die mathematische Abhandlung inwieweit

Extremereignisse zunehmen, wenn die Grundwahrscheinlichkeit steigt.

( Klimawandel )

Die verquickung von Erdbeben mit Klimawandel hslte ich für ausgesprochen unlauter, wenn nicht sogar populistisch.  Das hat nichts miteinander, zu tun. Der Plattentektonik ist das Klima odrr Wetter völlig egal.

 

denn ich habe nichts 'verquickt'.

Lediglich auf mathematische Tatsachen verwiesen.

Nämlich dass sich Wahrscheinlichkeiten für Extremereignisse ändern,

wenn die/eine zugrundeliegene 'Grundgesamtheit' sich verändert.

Und das hat sie ja wohl. Und das die Plattenentektonik aktiver als früher ist, ist Fakt

Die Vulkannaktivität vermutlich auch.

spax-plywood
@11:30 Uhr von wie-

@10:57 Uhr von 

Tatsächlich? Schon einmal die jüngsten Satellitenbilder von Mariupol angesehen? Oder die zerstörten Wohnblocks von Kyjiv oder Charkiv?

Aber die politische Instrumentalisierung von Opfern, der billige Versuch des Ablenkens vom eigentlichen Thema dieser Diskussion ist nicht nur durchschaubar, sondern auch billig und perfide. Selbst wenn sich di...

Was versuchen Sie mir hier anzuhängen? Ich hab nur auf die Relationen hingewiesen. Bei dem Erdbeben wurden zweimal die Energien freigesetzt wie von jeweils 2 Millionen Tonnen TNT. Soviel Zerstörungsenergie wurde in dem Krieg bisher nicht erzeugt.

Kommunist
@11:37 Uhr von werner1955

Für sicheres bauen braucht man nicht Erdowie. Die Stadt Erzin bleibt vom Erdbeben fast unversehrt – dafür wird ihr Bürgermeister jetzt gefeiert.

Der Bürgermeister ist tüchtig, keine Frage. Aber wir sollte realistisch sein, es war hauptsächlich Zufall, dass die Gemeinde weitgehend verschont wurde.

Kommunist
@10:57 Uhr von spax-plywood

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

Erdbeben sind Naturkatastrophen und von Menschen nicht beeinflussbar. Kriege entstehen durch den Hass von Dktatoren auf benachbarte Völker. Getötet und zerstört wird in voller Absicht.

schabernack
@11:51 Uhr von Bender Rodriguez / @schabernack

 

Auf Felsuntergrund ist es einfacher, erdbebensicher zu bauen als auf Sanduntergrund.

 

Stimmt nicht so ganz. Auf sand kann das gebäude am Stück rutschen. Bzw es wird gsr nicht so stark beschleunigt, weil es nicht mitgenommen wird. Frankfurt zB steht erdbebensicher auf Sand.

 

Gar nichts steht erdbebensicher auf Sand. Sand mit seinem hohen Lufteinschluss ist der schwierigste Bauuntergrund für erdbebengschützt bauen. Viel Lufteinschluss im Boden kann durch Bebenschwingungen zu Bodenverflüssigung führen. Sand schwimmt dann wie Wasser.

 

Kommt The Big One nach Tokyo / Yokohama, werden mehr Gebäude auf Sand nahe am Meer wegen Bodenverflüssigung einstürzen als weiter landeinwärts auf felsigem Vulkangestein.

 

Das war schon 1923 beim Großen Beben so.

Und das ist heute auch nicht anders.

Deutschland und Frankfurt sind Erdbebenminimalrisikogebiet.

H. Hummel
@11:37 Uhr von werner1955

Zitat von H.Hummel "Dann müssen die aber weit weg neu angesiedelt werden. So richtig erdbebensicher ist in der Region, eigentlich der ganzen Türkei, kein Gebiet."

Ich hab' da so meine Befürchtungen.

Für sicheres bauen braucht man nicht Erdowie. Die Stadt Erzin bleibt vom Erdbeben fast unversehrt – dafür wird ihr Bürgermeister jetzt gefeiert.

#

So ist das, wenn man Bauen überwacht und den Wildwuchs in die Schranken weißt ... 

wie-
Rechnungen ohne Gleichung

@12:09 Uhr von spax-plywood

Tatsächlich? Schon einmal die jüngsten Satellitenbilder von Mariupol angesehen? Oder die zerstörten Wohnblocks von Kyjiv oder Charkiv?

Aber die politische Instrumentalisierung von Opfern, der billige Versuch des Ablenkens vom eigentlichen Thema dieser Diskussion ist nicht nur durchschaubar, sondern auch billig und perfide. Selbst wenn sich di...

Was versuchen Sie mir hier anzuhängen?

Ihnen? Nichts. Eher: "Kommunist", 10:34 Uhr.

Ich hab nur auf die Relationen hingewiesen.

Die aber nicht vergleichbar sind und tatsächlich nicht der Realität entsprechen.

Bei dem Erdbeben wurden zweimal die Energien freigesetzt wie von jeweils 2 Millionen Tonnen TNT.

Jau. Die üblichen kruden Vergleiche, um die Zerstörungswut der Natur in für Menschen irgendwie greifbare Relationen zu setzen. Passt eigentlich nie, diese Rechnung.

Soviel Zerstörungsenergie wurde in dem Krieg bisher nicht erzeugt.

Und das wissen Sie woher, angesichts 100.000 verschossener 155mm-Granaten pro Tag im Donbass?

werner1955
@12:09 Uhr von Kommunist

Für sicheres bauen braucht man nicht Erdowie. Die Stadt Erzin bleibt vom Erdbeben fast unversehrt – dafür wird ihr Bürgermeister jetzt gefeiert.

Der Bürgermeister ist tüchtig, keine Frage. Aber wir sollte realistisch sein, es war hauptsächlich Zufall, dass die Gemeinde weitgehend verschont wurde.

Zitat:

Ich habe keinen einzigen Schwarzbau genehmigt." Deshalb habe es zwar Schäden an Gebäuden gegeben, aber kein einziges Haus sei eingestürzt und niemand sei in den Trümmern gestorben.

Es sit bestätigt das dort viele jahre lang intensiv für die Einhaltung aller Bauvorschriften gesorgt wurde.

Also kein Zufall sondern solide jahrelang arbeit,

 

Bender Rodriguez
@12:02 Uhr von artist22

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

 

Die sog. 100 Jahre Regel ist doch gerade jetzt mit Vorsicht zu 'geniessen'.

Ich erspare mir hier die mathematische Abhandlung inwieweit

Extremereignisse zunehmen, wenn die Grundwahrscheinlichkeit steigt.

( Klimawandel )

Die verquickung von Erdbeben mit Klimawandel hslte ich für ausgesprochen unlauter, wenn nicht sogar populistisch.  Das hat nichts miteinander, zu tun. Der Plattentektonik ist das Klima odrr Wetter völlig egal.

 

denn ich habe nichts 'verquickt'.

Lediglich auf mathematische Tatsachen verwiesen.

Nämlich dass sich Wahrscheinlichkeiten für Extremereignisse ändern,

wenn d...

Unbelegter Unsinn.  Das hat weder physisch noch mathemstisch miteinander zu tun.

Bender Rodriguez
@12:17 Uhr von schabernack

 

Und das ist heute auch nicht anders.

Deutschland und Frankfurt sind Erdbebenminimalrisikogebiet.

Aha. Wie kommst du auf sowas? Das stimmt überhaupt nicht. Immerhin ist der Rheingraben ein echter Bruch. Da reißt der Kontinent auseinander. Weil sich ein keil reinschiebt, der von Afrika 'angetrieben' wird.

Das war immer ein hsuptargument der Akw gegner in phillipsburg oder biblis.

.

Was nichts daran ändert, dass in Ffm erdbeben mit berücksichtigt wurden. 

schabernack
@11:30 Uhr von wie-

 

Die Bilder gleichen sich nicht. Solch großflächige Zerstörungen gibt es in der Ukraine nicht.

 

Tatsächlich? Schon einmal die jüngsten Satellitenbilder von Mariupol angesehen? Oder die zerstörten Wohnblocks von Kyjiv oder Charkiv?

 

Die Bilder gleichen sich nur dann, wenn man sie konsumiert wie die Tageszettel von einem Abreißkalender. Die Bebenenergie in der Türkei und in Syrien hat in 60 Sekunden auf einer Fläche größer als Bayern und Baden-Württemberg zusammen zeitgleich alles zerstört.

 

Gebäude, Brücken, Häfen, Straßen, Wasserleitungen, Kanalisation, Strom, Gas. Man muss nicht mal auch nur ansatzweise Bebenenergie und Explosivenergie berechnen, und Erdbeben Raketen oder Bomben gegenüberstellen.

 

Beides ist selbstverständlich nicht das gleiche, konsumiert man Bilder von Zerstörung nicht nur, sondern verbindet die Bilder auch mal mit eigenständigem Nachdenken.

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Bender Rodriguez
@12:17 Uhr von schabernack

Da du das so gerne schreibst, weißt du was Bodenverflüssigung ist? 

Ich glaube nicht. 

 

Man kann das in jeder Sandkiste nachspielen.

Nimm  einen eimer sand und rüttel den mal. Dann wirst du sehen, das da nix flüssig wird. Und dann mach den mal halb voll mit wasser. Ein riesen unterschied.

jaja...
@12:09 Uhr von Kommunist: Klischeestütze2?

 

Der Bürgermeister ist tüchtig, keine Frage. Aber wir sollte realistisch sein, es war hauptsächlich Zufall, dass die Gemeinde weitgehend verschont wurde.

...hauptsächlich Zufall = Realität, weil, ja warum eigentlich?

werner1955
@12:17 Uhr von H. Hummel

 

So ist das, wenn man Bauen überwacht und den Wildwuchs in die Schranken weißt ... 

Sehr richtig. Es wissen alle wie es geht aber nur wenige wie der Bürgermeister oder die  Architektenhäuser blieben unbeschadet.

SirTaki
Was für eine Frage um Gerüchte

Da ist eine ganze Region mit mehr als 45 Tsd. Toten in Schutt und Asche gelegt, weil Behausungen in einem erdbebengeplagten Gebiet stehen. Und wir machen den Deckel einer Diskussion auf, ob die überlebenden Leute in einem Dorf in sicheres Terrain umziehen müssen? Es ist wohl weniger der Wille als die Frage, wer das bezahlt und wovon die Leute leben werden. Die haben alles verloren, kaum anzunehmen, dass da Reichtum und dicke Konten sind. Was soll diese abgehobene Diskussion? Wichtiger wäre die Diskussion, wie kann man den Leuten helfen und ihre Zukunft sichern. Und das ist kaum allein von deutschen Zaungästen zu beurteilen. Allenfalls in Form von Spenden, direkten Hilfen oder tatktäftiger Unterstützung vor Ort. Zuerst aber eine Aufgabe der Behörden in der Türkei, hier Strukturen zu schaffen. Und zuallererst, das Überleben in den kalten Monaten zu sichern.

wie-
Historizitäten

@12:17 Uhr von schabernack

Kommt The Big One nach Tokyo / Yokohama, werden mehr Gebäude auf Sand nahe am Meer wegen Bodenverflüssigung einstürzen als weiter landeinwärts auf felsigem Vulkangestein.

Das war schon 1923 beim Großen Beben so.

Und das ist heute auch nicht anders.

Bingo! Kein Tag ohne Verweis auf jenes "Große Beben". Warum eigentlich?

weingasi1
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Die EU kann, wenn sie denn darum gebeten wird, logistische/geologische Hilfe leisten. Alles andere ist zunächst einmal Sache der Türkei ! Herrn Erdogan wird sich bemühen, den Menschen dort möglichst bald und umfänglich Hilfe zu leisten, sonst braucht er für die in bälde kommende Wahl garnicht zu kandidieren. Schon aus dem Grunde, wird den Menschen vermutlich recht zielsicher geholfen werden. Was die EU grundsätzlich damit zu tun hat, erschliesst sich mir nicht. Humanitäre Hilfe wird sie ohnehin zu leisten bereit sein. Ansonsten könnten die arabischen Staaten ja auch mal Vorreiter sein. Geld dürfte da kein Problem sein.

schabernack
12:51 Uhr von wie- / / @schabernack

 

Das war schon 1923 beim Großen Beben so.

Und das ist heute auch nicht anders.

 

Bingo! Kein Tag ohne Verweis auf jenes "Große Beben".

Warum eigentlich?

 

Weil das Beben von Tokyo vom 01. September 1923  der Maßstab für Lernen aus Erdbebenkatastrophen ist. Mit Ausnahme des Bebens in Haiti von 2010 das folgenreichste Beben mit den meisten Toten in Modern Times. Erdbebenanalphabeten wie Sie interessiert das aber nicht.

weingasi1
@10:32 Uhr von CoronaWegMachen

... leisten.

Allerdings muss wg der Korruption in der Türkei die Geldschatulle für Erdbeben sichere Häuseraufbauhilfe vor Ort von EU-Mitarbeiter/innen verwaltet werden. Dazu gehört die Bauleitung vor Ort und auch die gesamte Materialbeschaffung,

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Ihre Vorschläge sind derart lächerlich, da fällt mir ausser kopfschütteln wirklich nichts ein. Zumal es sich bei der Türkei nicht einmal um ein EU-Mitglied handelt. Geldschatullen in der Türkei gehen die EU nullkommanullnix an. Geschweige denn eine, wie auch immer geartete "Bauleitung".

Hat die Türkei die Bauleitung an der Ahr inne ?

 

schabernack
12:44 Uhr von Bender Rodriguez / @schabernack

 

Da du das so gerne schreibst, weißt du was Bodenverflüssigung ist?

Ich glaube nicht.

 

Zünden Sie für Ihren Glauben eine Kerze in der Kirche an.

Dann verfestigt sich der Glaube. Das Gegenteil von Verflüssigung.

 

 

Man kann das in jeder Sandkiste nachspielen.

Nimm  einen eimer sand und rüttel den mal. Dann wirst du sehen, das da nix flüssig wird. Und dann mach den mal halb voll mit wasser. Ein riesen unterschied.

 

Wer glaubt, man könne Erdbebenstärke mit Sand schütteln in der Sandkiste simulieren, schreibt besser gar nichts über Erdbeben, sondern was mehr über Erdbeeren.

wie-
Deutungshoheit

@14:04 Uhr von schabernack

Das war schon 1923 beim Großen Beben so.

Und das ist heute auch nicht anders.

Bingo! Kein Tag ohne Verweis auf jenes "Große Beben".

Warum eigentlich?

Weil das Beben von Tokyo vom 01. September 1923  der Maßstab für Lernen aus Erdbebenkatastrophen ist.

Aha. Oder aber weil Sie immer so schön mit Exklusivwissen in japanischer Sprache samt Schriftzeichen hier glänzen wollen?

Mit Ausnahme des Bebens in Haiti von 2010 das folgenreichste Beben mit den meisten Toten in Modern Times. Erdbebenanalphabeten wie Sie interessiert das aber nicht.

Na, da verlangt aber einer nach der alleinigen fachlichen Deutungshoheit im Thema. Was ist aus den sonst übliche Lockerheit und Spaßbeiträgen geworden?

Übrigens: mein persönlich erlebter Erdbebenrekord ist 8,6, Nias, 28.03.2005. Und Ihrer?

spax-plywood
@wie- Formel ohne Gleichung

Die Formel hab ich hier neulich reingestellt. Zehnerlogarithmus der seismischen Energie = 4,8 + 1,5 × Magnitude. Selbst wenn man das gesamte Gewicht einer 155 mm Granate als Sprengstoff ansieht kommt man bei 100.000 Schuss pro Tag und 365 Tagen nicht mal auf 1‰ der Energie die bei den Beben freigesetzt wurde.

weingasi1
@11:12 Uhr von Autograf

 

Das muss jetzt schnell die EU alles in die richtige Richtung leiten.

Warum soll die EU das zahlen? Die Türkei ist kein EU-Mitglied. Und die Türkei ist - so Erdogan - reich. Sie leistet sich eine der größten Armeen, nach USA, China und Russland. Die allerdings bleibt merkwürdig im Hintergrund in dieser Katastrophe. Sie scheint mehr darauf konzentriert zu sein, die Nachbarn der Türkei zu bedrohen, einschließlich Griechenland.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen ! Das ist einzig und allein die Sache der Türkei. Man kann in der EU gerne Spendenaufrufe machen und diese weiterleiten, aber sonst ? Wer sich da zum Kontrolleur bemüssigt fühlt, dem wird, bei allem, was da möglicherweise schief läuft, eine zumindest Teilschuld zugeschoben. Finger weg, wir haben ausreichende Probleme auch ohne die der Türkei.

 

wie-
Rechenkünste ohne greifbaren Sinn

@14:19 Uhr von spax-plywood

Die Formel hab ich hier neulich reingestellt. Zehnerlogarithmus der seismischen Energie = 4,8 + 1,5 × Magnitude. Selbst wenn man das gesamte Gewicht einer 155 mm Granate als Sprengstoff ansieht kommt man bei 100.000 Schuss pro Tag und 365 Tagen nicht mal auf 1‰ der Energie die bei den Beben freigesetzt wurde.

Für mich sind 2 Millionen t TNT 2 Millionen t TNT, selbst wenn diese 2 Millionen t TNT Vergleichsäquivalent das Ergebnis eines Zehnerlogarithmus sein sollten. Denn diese 2 Millionen t TNT gilt's als irgendwie mit menschlichen Begriffsvorstellungen greifbare Menge an Energie herauszustellen, nicht die Wirkungen mathematisch-physikalisch abstrakter Zehneralgorithmen ominöser seismischer Energie.

Fazit, und daher danke für Ihre prompte Bestätigung: seismische Energie lässt sich nicht in Sprengstoffenergie (oder irgendwelche Hiroshima-Bomben-Äquivalente) umsetzen.

Vielleicht fehlen in Ihrem Zehneralgorithmus nur ein paar Zehnerpotenzen im TNT-Ergenis?

schabernack
@12:39 Uhr von Bender Rodriguez / @schabernack

 

Deutschland und Frankfurt sind Erdbebenminimalrisikogebiet.

 

Aha. Wie kommst du auf sowas? Das stimmt überhaupt nicht. Immerhin ist der Rheingraben ein echter Bruch. Da reißt der Kontinent auseinander. Weil sich ein keil reinschiebt, der von Afrika 'angetrieben' wird.

 

Wie kommt man wohl auf so was. Aus Statistiken von Erdbeben aus der Vergangenheit. Wäre Germany Earthquake Country, hätte man wohl schon mal was aus den Medien gehört über was hierzulande Eingestürztes wegen Beben.

 

 

Das war immer ein hsuptargument der Akw gegner in phillipsburg oder biblis.

 

Wenn man schon AKW baut, dann besser nicht in der relativ mit am meisten erdbebengefährdeten Region. Nimmt man für verlässliche Aufzeichnungen von Bebenstärken in DEU das Jahr 1850 an. War das stärkste aufgezeichnet Beben mit Magnitude von 6,1.

 

Auf der Schwäbischen Alb 1911.

 

Weit mehr als 100 Mal weniger stark als nun in der Türkei. Gelistet für DEU sind auch Beben mit ± 4,0. Wackelt der Dackel von selbst, und die Tassen im Schrank.

Bender Rodriguez
@14:07 Uhr von schabernack

 

Da du das so gerne schreibst, weißt du was Bodenverflüssigung ist?

Ich glaube nicht.

 

Zünden Sie für Ihren Glauben eine Kerze in der Kirche an.

Dann verfestigt sich der Glaube. Das Gegenteil von Verflüssigung.

 

 

Man kann das in jeder Sandkiste nachspielen.

Nimm  einen eimer sand und rüttel den mal. Dann wirst du sehen, das da nix flüssig wird. Und dann mach den mal halb voll mit wasser. Ein riesen unterschied.

 

Wer glaubt, man könne Erdbebenstärke mit Sand schütteln in der Sandkiste simulieren, schreibt besser gar nichts über Erdbeben, sondern was mehr über Erdbeeren.

Selbstverständlich werde ich meine Prifessoren auf ihre falsche Lehre hinweisen. Sowohl den geologen, als auch den Grundbau Proressor

Coachcoach
@14:34 Uhr von wie-

@14:19 Uhr von spax-plywood

Die Formel hab ich hier neulich reingestellt. Zehnerlogarithmus der seismischen Energie = 4,8 + 1,5 × Magnitude. Selbst wenn man das gesamte Gewicht einer 155 mm Granate als Sprengstoff ansieht kommt man bei 100.000 Schuss pro Tag und 365 Tagen nicht mal auf 1‰ der Energie die bei den Beben freigesetzt wurde.

Für mich sind 2 Millionen t TNT 2 Millionen t TNT, selbst wenn diese 2 Millionen t TNT Vergleichsäquivalent das Ergebnis eines Zehnerlogarithmus sein sollten. Denn diese 2 Millionen t TNT gilt's als irgendwie mit menschlichen Begriffsvorstellungen greifbare Menge an Energie herauszustellen, nicht die Wirkungen mathematisch-physikalisch abstrakter Zehneralgorithmen ominöser seismischer Energie.

Fazit, und daher danke für Ihre prompte Bestätigung: seismische Energie lässt sich nicht in Sprengstoffenergie (oder irgendwelche Hiroshima-Bomben-Äquivalente) umsetzen.

Vielleicht fehlen in Ihrem...

Etliche Größenordnungen fehlen

spax-plywood
@14:34 Uhr von wie-

@14:19 Uhr von spax-plywood

Die Formel hab ich hier neulich reingestellt. Zehnerlogarithmus der seismischen Energie = 4,8 + 1,5 × Magnitude. Selbst wenn man das gesamte Gewicht einer 155 mm Granate als Sprengstoff ansieht kommt man bei 100.000 Schuss pro Tag und 365 Tagen nicht mal auf 1‰ der Energie die bei den Beben freigesetzt wurde.

Für mich sind 2 Millionen t TNT 2 Millionen t TNT, selbst wenn diese 2 Millionen t TNT Vergleichsäquivalent das Ergebnis eines Zehnerlogarithmus sein sollten. Denn diese 2 Millionen t TNT gilt's als irgendwie mit menschlichen Begriffsvorstellungen greifbare Menge an Energie herauszustellen, nicht die Wirkungen mathematisch-physikalisch abstrakter Zehneralgorithmen ominöser seismischer Energie.

Fazit, und daher danke für Ihre prompte Bestätigung: seismische Energie lässt sich nicht in Sprengstoffenergie (oder irgendwelche Hiroshima-Bomben-Äquivalente) umsetzen.

Vielleicht fehlen in Ihrem...

Ich glaub wir lassen es besser.....

wie-
Reportage aus Damlacik: pars pro toto?

@12:47 Uhr von SirTaki

Da ist eine ganze Region mit mehr als 45 Tsd. Toten in Schutt und Asche gelegt, weil Behausungen in einem erdbebengeplagten Gebiet stehen. Und wir machen den Deckel einer Diskussion auf, ob die überlebenden Leute in einem Dorf in sicheres Terrain umziehen müssen? Es ist wohl weniger der Wille als die Frage, wer das bezahlt und wovon die Leute leben werden. Die haben alles verloren, kaum anzunehmen, dass da Reichtum und dicke Konten sind. Was soll diese abgehobene Diskussion? Wichtiger wäre die Diskussion, wie kann man den Leuten helfen und ihre Zukunft sichern. Und das ist kaum allein von deutschen Zaungästen zu beurteilen. Allenfalls in Form von Spenden, direkten Hilfen oder tatktäftiger Unterstützung vor Ort. Zuerst aber eine Aufgabe der Behörden in der Türkei, hier Strukturen zu schaffen. Und zuallererst, das Überleben in den kalten Monaten zu sichern.

Dazu der wichtigste Satz des Artikels:

Zwei Wochen nach dem Erdbeben ist es für Antworten wohl noch zu früh.

NieWiederAfd
@11:30 Uhr von Einfach Unglaublich

Auch an der Ahr sollte kein Haus  im Risikogebiet (Überschwemmung) wieder aufgebaut werden!

... sagt jemand, der die Augen sowohl davor verschließt, dass es nicht nur um technische und planerische Größen geht sondern um sowas wie Heimat und Zugehörigkeit - als auch vor den Notwendigkeiten einer Klimapolitik, die auf zunehmende Phänomene wie Dürre und Flutkatastrophen reagiert.

 Und bevor Sie kontern wollen: Erdbeben haben mit der Klimakatastrophe nichts zu tun - wohl aber mit der Solidarität zu betroffenen Menschen und der Bereitschaft, ihnen zumindest vorübergehend Heimat und Zugehörigkeit zu bieten.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

spax-plywood
@14:46 Uhr von Coachcoach

 

Etliche Größenordnungen fehlen

Selbstverständlich, natürlich, fragt sich bloß bei wem

schabernack
@14:17 Uhr von wie- / @schabernack

 

Weil das Beben von Tokyo vom 01. September 1923  der Maßstab für Lernen aus Erdbebenkatastrophen ist.

 

Aha. Oder aber weil Sie immer so schön mit Exklusivwissen in japanischer Sprache samt Schriftzeichen hier glänzen wollen?

 

Das ist so, weil es so ist. Tokyo ist die größte Stadt der Welt, die am meisten erdbebengefährdte, und die heutzutage am meisten erdbebensicher gebaute. Gelernt aus Erfahrung von Zerstörung und Verwüstung.

 

 

Na, da verlangt aber einer nach der alleinigen fachlichen Deutungshoheit im Thema. Was ist aus den sonst übliche Lockerheit und Spaßbeiträgen geworden?

 

Beben mit Zig-Tausenden von Toten sind kein Spaßthema.

 

 

Übrigens: mein persönlich erlebter Erdbebenrekord ist 8,6, Nias, 28.03.2005. Und Ihrer?

 

Kann ich nicht mit Magnitude angeben. Es war in Tokyo 1998, aber bis < 6,0 gehen die ca. 200 Beben / J. dort nicht in die Statistik «gefährlich» ein.

 

Ich konkurriere nicht um Erdbebenerlebenweltmeister.

Sie mit 8,6 könnten mal was halbwegs Sinnvolles zu Erdbeben schreiben.

schabernack
@14:45 Uhr von Bender Rodriguez / @schabernack

 

Selbstverständlich werde ich meine Prifessoren auf ihre falsche Lehre hinweisen. Sowohl den geologen, als auch den Grundbau Proressor.

 

Unbedingt. Und zeigen Sie denen bei dieser Gelegenheit auch gleich noch Videos von Bodenverflüssigung bei Erdbeben.

Die Linke Ost
@12:47 Uhr von SirTaki

Wichtiger wäre die Diskussion, wie kann man den Leuten helfen und ihre Zukunft sichern. Und das ist kaum allein von deutschen Zaungästen zu beurteilen. Allenfalls in Form von Spenden, direkten Hilfen oder tatktäftiger Unterstützung vor Ort.

Da sind Sie einfach nicht gut informiert. Deutschland hat sehr schnell Helferterms geschickt und von Deutschland aus sind auch schon umfangreiche Spenden in die Katastrophengebiete geflossen.

schabernack
@14:49 Uhr von spax-plywood

 

Die Formel hab ich hier neulich reingestellt. Zehnerlogarithmus der seismischen Energie = 4,8 + 1,5 × Magnitude. Selbst wenn man das gesamte Gewicht einer 155 mm Granate als Sprengstoff ansieht kommt man bei 100.000 Schuss pro Tag und 365 Tagen nicht mal auf 1‰ der Energie die bei den Beben freigesetzt wurde.

Für mich sind 2 Millionen t TNT 2 Millionen t TNT, selbst wenn diese 2 Millionen t TNT Vergleichsäquivalent das Ergebnis eines Zehnerlogarithmus sein sollten.

 

Vielleicht fehlen in Ihrem...

 

Ich glaub wir lassen es besser.....

 

Erfahrungsgemäß sind Sie physikalisch und chemisch forme-sicher, Irrtum nicht ausgeschlossen. Ich müsste erst mal eine Formel-Auszeit nehmen, um mir das für den obigen Vergleich alles zusammenzusammeln wie das Eichhörnchen die Nüsse.

 

Schon alleine das Verständnis von Physikalischen Dimensionen zeigt, dass Erdbebenenergie hoch vielfach größer ist als summierte Explosivenergie aus nicht-atomaren Waffen.

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artist22
Mässigen Sie Ihren Ton @12:34 Uhr von Bender Rodriguez

Aus der Gefahrenzone wegziehen? Aks ich das fürs Ahrtal vorgeschlagen habe, gab es gleich mehrere S....storms.

So heftig wird es in 100 jahren nicht nochmal wackekln. Also würden Kleinere Häuser aus besserem Material auch genügen.

 

Die sog. 100 Jahre Regel ist doch gerade jetzt mit Vorsicht zu 'geniessen'.

Ich erspare mir hier die mathematische Abhandlung inwieweit

Extremereignisse zunehmen, wenn die Grundwahrscheinlichkeit steigt.

( Klimawandel )

Die verquickung von Erdbeben mit Klimawandel hslte ich für ausgesprochen unlauter, wenn nicht sogar populistisch.  Das hat nichts miteinander, zu tun. Der Plattentektonik ist das Klima odrr Wetter völlig egal.

 

denn ich habe nichts 'verquickt'.

Lediglich auf mathematische Tatsachen verwiesen.

Nämlich dass sich Wahrscheinlichkeiten für Extremereignisse ändern,

wenn d...

Unbelegter Unsinn.  Das hat weder physisch noch mathemstisch miteinander zu tun.

https://www.welt.de/print/wams/wissen/article112043791/Klimawandel-laes…

Lesen

wie-
Deutungshoheiten

@15:06 Uhr von schabernack

Das ist so, weil es so ist. Tokyo ist die größte Stadt der Welt, die am meisten erdbebengefährdte, und die heutzutage am meisten erdbebensicher gebaute. Gelernt aus Erfahrung von Zerstörung und Verwüstung.

Die Menschen in Damlacik werden sicherlich höchst interessiert sein, an Ihrem profunden Wissen und japanischen Vorbildern der Bauweisen in Zig-Millionen-Metropolen zu partizipieren.

Na, da verlangt aber einer nach der alleinigen fachlichen Deutungshoheit im Thema. Was ist aus den sonst übliche Lockerheit und Spaßbeiträgen geworden?

Beben mit Zig-Tausenden von Toten sind kein Spaßthema.

Richtig. Aber auch kein Anlass für Selbstdarstellung und Besserwisserei fernab vom Thema.