Ein Rentner sitzt am Steuer eines Autos.

Ihre Meinung zu Senioren am Steuer: Verpflichtende Tests - weniger Unfälle?

Sollten Seniorinnen und Senioren ab einem bestimmten Alter zu einem Fahreignungstest verpflichtet werden? Über diese Frage wird immer wieder diskutiert. Jetzt gibt es eine Studie aus Japan, die dafür spricht.

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75 Kommentare

Kommentare

Nettie
„Verpflichtende Tests - weniger Unfälle?“

Offensichtlich.

Tarek94
72% der getöteten Pedelecfahrer >65 Jahre!

Nicht nur "am Steuer" verursachen Senioren deutlich mehr Unfälle:

Für ältere Fahrradfahrer in Deutschland ist das Risiko, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, höher als für jüngere. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Das gilt sowohl für Radfahrer mit einem Fahrrad ohne Elektromotor wie auch für E-Bikes (Pedelecs).(...)

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

Quelle: statista

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

Andi123
Fähigkeit vernünftig Auto zu fahren

Sieht man sich im Straßenverkehr um, findet man genügend Leute, die offensichtlich nicht in der Lage sind, ihr Auto zu beherrschen und damit verantwortungsbewusst umzugehen. Und das sind oft nicht die Alten.

Warum also nicht konsequent:

Jeder Führerschein gilt grundsätzlich nur (z.B.) 15 Jahre, dann muss man (z.B.) zwei Unterrichtsstunden zur Aktualisierung der Kenntnisse besuchen, eine vereinfachte und kurze Prüfung machen (mündlich oder mit Fragebogen) und mit einem Prüfer so 10 Minuten fahren, um den Schein verlängert zu bekommen, Und das unabhängig vom Alter.

Das würde Problemfälle vom Autofahren ausschließen und damit die Verkehrssicherheit für alle erhöhen, ohne altersdiskriminierend zu sein.

Aber dann müsste man ja selber ....

Olivia59
Abbau im Alter

Es ist zwar etwas anders gelagert aber so kenne ich es zumindest aus eigener Anschauung. Ein Segelfliegerkollege, der sein ganzes Leben unfallfrei flog hatte sich bereits einzelne Fehler geleistet, die einfach nicht vorkommen dürfen und ist beispielsweise mit unverriegelter Cockpithaube gestartet. Niemand im Verein war eingeschritten bis er ein Jahr später tödlich verunglückt ist.

Was Autofahren angeht sind Tests nun wirklich kein allzu grosser Eingriff in die Freiheit oder gar Diskriminierung.

Account gelöscht
Tests für Senioren

Warum nicht, ein LKW Fahrer muss ja auch ab 50 alle 5 Jahre zum Gesundtheitscheck. 

Bei uns in der Schweiz muss jeder Senior/in wenn sie ein Fahrzeug besitzen und fahren ab 75 Jahre einen Check beim Arzt durchführen lassen und bekommt dann eine Bestätigung. 

Quelle: www.bfu.ch damit niemand nachfragen muss. 

Finde das ok, bin in 3 Jahren auch dran. 

Vielleicht gehen dann in Deutschland die Unfallzahlen zurück, müsste eben erfasst werden damit man den Erfolg nachvollziehen kann. 

gez.die Mitte 

werner1955
Verpflichtende Tests - weniger Unfälle?

Die meisten schweren und tötlichen Unfälle werdn von der Altergruppe Männer 18 bis 25 jahre verursacht.

Da liegt das Problem.

kurtimwald
an Unfallgeschechen und Unfallschwere ...

diese Frage sollte an Zahlen zu Unfallgeschehen und Unfallschwere ausgerichtet werden.

Dann käme heraus, das regelmäßige Eignungstests an Personen zwischen 18 und 25, sowie 45 und 60 Jahren angebracht sind.

Sokrates

Fahreignungstests und ein ärztliches Gutachten wie bei LKW und Omnibus, dem kann ich ab 65 defintiv zustimmen. Jeder LKW oder Omnibusfahrer muß alle 5 Jahre bei Verlängerung des Führescheins das machen. Es gibt leider genügend altersstarsinnige Mitmenschen die es nicht einsehen wollen, wenn man sie darauf hinweist, daß sie nicht mehr wirklich zum Führen eines Fahrzeuges geeignet sind. Die Gefahr bei älteren Mitmenschen besteht darin, daß die Kognitivität eben nun mal nach läßt! Was kognitiv ist, daß läßt sich ergoogeln.

PeterK
Das Dilemma

Im letzten Satz des Artikels zeigt sich das Dilemma "sichere, alternative Verkehrsmittel". Gerade dann, wenn Senioren ihre gewohnte Umgebung z.B. im ländlichen Raum nicht aufgeben wollen.

Habe Erfahrung in der Familie mit diesem Problem, das (zeitweise) "sichere, alternative Verkehrsmittel" war mein Auto, inkl. mir als Fahrer, nur steht diese Alternative wohl den wenigsten und nicht immer zur Verfügung

Die vorhergehende Diskussion um die Fahrtauglichkeit des Senioren (der wirklich eine Gefahr für andere und sich selbst darstellte) war nervenaufreibend, fast familienzerstörend.  Das endete nicht etwa mit der Rückgabe des Führerschein, sondern mit abklemmen der Batterie und Wegnahme des Autoschlüssels durch mich.

Im Interesse familiären Friedens, wäre ein "niedrigschwelliger" bis "robuster" Eingriff zur Feststellung der Fahreignung, inkl. Konsequenzen, von außen gar nicht so schlecht.

jiha
Wenn ich mich auf den Straßen so umschaue...

...fordere ich eher eine verpflichtende Fahrprüfung alle 5 Jahre. Inklusive Sehtest, theoretischer und praktischer Fahrprüfung. Für jeden. Damit jeder die Regeln kennt und das Sterben auf unseren Straßen endlich weniger wird.

werner1955
@11:57 Uhr von Nettie

Offensichtlich.

Dann aber bei den Hauptverursachern.

Zitat.

Jeder fünfte Pkw-Fahrer, der einen Unfall verschuldet hatte, war jedoch zwischen 18 und 24 Jahren alt. Lediglich jeder dreizehnte Unfallverursacher zählte in die Kategorie der Senioren von 65 bis 74 Jahren,

 

 

onkelbond
. Japan=Deutschland?

Ich glaube nicht das man diese Studie 1:1 auf Deutschland über tragen kann.. Deutschland ist von haus aus eine Autofahrer-Nation,auch ist das fahren selber in Japan ganz anders. Man sollte besser schauen , welche Personengruppe  verursacht am häufigsten Unfälle und wenn Senioren beteiligt sind , waren Sie auch die Verursacher ? Dann wird man ja sehen wie es wirklich aussieht, mit den deutschen Senioren am Steuer. 

proehi
12:02 Uhr von Tarek94

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

...

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

+

Nanana. Mit dem PKW gefährdet man neben sich selbst besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Mit dem Fahrrad weit überwiegend sich selbst.

Statista unterscheidet zudem nicht zwischen Pedelecs und Radfahrern. So überrascht mich die Statistik nicht. Steigen doch sehr viele Altersgenossen nach Jahrzehnten Pause jetzt erstmals wieder aufs Fahrrad weil Motorunterstützt. Mit 25km/h scheinen nicht wenige damit überfordert. Eine Unterstützung auf z.B. nur 15km/h würde weiterhin den gewünschten Effekt der Bewegung unterstützen und die Gefährdung für die Pedelecer deutlich reduzieren.

Seniorenfahrradführerschein halte ich für diskriminierenden Bürokratiemüll.

D. Hume
@12:09 Uhr von Olivia59

Es ist zwar etwas anders gelagert aber so kenne ich es zumindest aus eigener Anschauung. Ein Segelfliegerkollege, der sein ganzes Leben unfallfrei flog hatte sich bereits einzelne Fehler geleistet, die einfach nicht vorkommen dürfen und ist beispielsweise mit unverriegelter Cockpithaube gestartet. Niemand im Verein war eingeschritten bis er ein Jahr später tödlich verunglückt ist.

Was Autofahren angeht sind Tests nun wirklich kein allzu grosser Eingriff in die Freiheit oder gar Diskriminierung.

Das Phänomen ist mir bekannt. Älteren Menschen ihre aufkommenden motorischen Unzulänglichkeiten und mentalen Schusseligkeiten aufzuzeigen, ist extrem schwer. Ich denke da z.B. an den Akt unserem Großvater an eine Führerscheinabgabe (oder Verzicht auf Fahren) näherzubringen. Gibt es beim Segelfliegersport keine Checklisten die abgearbeit werden müssen vor dem Start?

Klabautermann 08
Warum nicht einen generellen

Fahreignungstest einführen? Alle zwei Jahre eine MPU für JEDEN Verkehrsteilnehmer inklusive Führerschein-, Versicherungs- und Kennzeichenpflicht für Fahrräder, E-Roller usw. Ich habe bei vielen den Eindruck, das ihnen die StVO, sobald sie den Führerschein erst einmal in der Hand haben, egal ist. Ebenso härtere und konsequentere Strafen bei Missachtung dieser? z.B. 2x mit über 10Km/h zu schnell Fläppen weg, 5x Parken/Halten auf dem Gehweg Fläppen weg,  2x mit dem Fahrrad über den Gehweg, Fläppen weg. Usw

johnl
  Warum wieder so…



 

Warum wieder so kompliziert?

Mein Vorschlag, ab 55   alle 2 Jahre ein Sehtest und ein Test zur Reaktionsfähigkeit, möglicherweise noch ein Fragebogen mit ein paar Fragen zu den Verkehrsregeln. 

 

Wer beim Sehtest durchfällt muss sich eine neue Brille zum fahren besorgen, wer beim Reaktionstest durchfällt gibt sein Schein ab und wer die Fragen nicht beantworten kann bekommt nochmal eine Chance sein wissen aufzufrischen und darf wieder fahren wenn er die Regeln wieder verinnerlicht hat. 

Account gelöscht
Ich..

Bin hin und her gerissen. Die Menschen werden immer älter. Da kommen Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer oder Parkinson immer öfter vor. Auch die Beweglichkeit lässt im Alter nach. Da wird der Schulterblick und das Rückwärts sehen immer schwieriger. Mein Großvater war Berufskaftfahrer er kannte sich mit 85 Jahren nicht mehr aus. Wer fit im Kopf und Körper ist kann ja weiterfahren. Test im Alter wäre sinnvoll. Das soll keine Bevormundung sein. 

wes
Finde ich gut.

In der Schweiz muss jeder über 75 zum Test.

dr.bashir
Von mir aus

Also wenn Tests ab 65, dann bin ich in 4 Jahren auch dran. Meinetwegen. Uns gegenüber liegt eine große Arztpraxis und ich kann täglich die Fahrkünste der Klientel beobachten. Die braucht 5 Anläufe um die Karre in eine Lücke zu bugsieren, in der 3 Autos Platz hätte. Aber verursachen sie deswegen Unfälle? Üblicherweise wohl vor allem die Sorte "Automatik, Gang verwechselt, ins Schaufenster gefahren",

Wie einige schon bemerkt haben, erscheint auch mir die Gruppe 18-25 gefährlicher. Und vermutlich nur der männliche Teil.

D. Hume
@13:26 Uhr von Klabautermann 08

Fahreignungstest einführen? Alle zwei Jahre eine MPU für JEDEN Verkehrsteilnehmer inklusive Führerschein-, Versicherungs- und Kennzeichenpflicht für Fahrräder, E-Roller usw. Ich habe bei vielen den Eindruck, das ihnen die StVO, sobald sie den Führerschein erst einmal in der Hand haben, egal ist. Ebenso härtere und konsequentere Strafen bei Missachtung dieser? z.B. 2x mit über 10Km/h zu schnell Fläppen weg, 5x Parken/Halten auf dem Gehweg Fläppen weg,  2x mit dem Fahrrad über den Gehweg, Fläppen weg. Usw

Die Idee eines regelmäßigen Eignungstests finde ich gut. Allerdings würde ich 2 Jahre als zu kurz empfinden. Eher alle 5 oder 7 Jahre.

Olivia59
@13:24 Uhr von D. Hume

 

Das Phänomen ist mir bekannt. Älteren Menschen ihre aufkommenden motorischen Unzulänglichkeiten und mentalen Schusseligkeiten aufzuzeigen, ist extrem schwer. Ich denke da z.B. an den Akt unserem Großvater an eine Führerscheinabgabe (oder Verzicht auf Fahren) näherzubringen. Gibt es beim Segelfliegersport keine Checklisten die abgearbeit werden müssen vor dem Start?

 

Die gibt es, aber die geht man nur selbst für sich durch und aus der jährlichen Unfallauswertung geht sowieso immer wieder hervor das gerade erfahrene Piloten sich über die strengen Regeln und Routinen hinwegsetzen, was aber mit diesem Fall wenig zu tun hat. Bei ihm konnte man einfach einen rapiden mentalen Verfall beobachten, weshalb Tests dann auch nur Sinn machen wenn sie regelmässig stattfinden.

Sokrates

Unfälle mit Kraftfahrzeugen hat es schon immer gegeben, egal ob mit jungen-, mittleren- und oder älteren Alters! Früher war das einfach mal so, und wurde hingenommen, damals gab es auch viel weniger Fahrzeuge. Heute ist das anderst, 1. gibt es immens viel Fahrzeuge und 2. immens mehr Menschen die dies Fahrzeuge auch steuern und 3. gibt es auch viel mehr ältere unter der Bevölkerung die Fahrzeuge steuern. Ergo haben sich auch die Unfallzahlen gegenüber früher immens erhöht.

Dennoch wäre es schon auch gegenüber der Allgemeinheit angebracht wenn ab 65 die Fahrtauglichkeit mit einer medizinischen Untersuchung durchgeführt werden würde. Ich wüßte nicht ob ich als Älterer damit leben könnte, nur weil ich aus Starrsinn, jemandem anderen körperlichen Schaden oder gar den Tod durch einen Unfall zugefügt hätte.

Aber eines ist Fakt, Unfälle wird man nie ausschließen können, egal welchen Alters man ist!

proehi
Altentest

Mit zunehmendem Alter lassen gewisse Funktionen nach. Ich weiß das.

Wo aber ist die Grenze, dass man wegen der Gefährdung anderer und seiner eigenen Person aus dem Verkehr gezogen wird? Wann wird man in ein Heim eingewiesen, weil das Risiko die Herdplatte anzulassen gestiegen ist? Wann wird man aus dem öffentlichen Bereich verbannt, weil man ein zu großes Hindernis wird und z.B. an der Supermarktkasse rumtüddelt oder zu lange die Parkbank blockiert? Wann werden wir Alten mit unseren Beschwernissen der Gesellschaft schlicht zu teuer?

Das Auto als gefährliches und umweltbelastendes Werkzeug sollte auf 120km/h für alle begrenzt werden und Tests für uns alte Knochen sollten uns unsere Fähigkeiten vor Augen führen und uns weiterhin die Verantwortung für unser Handeln überlassen.

Es sei denn, Schlaumeier kämen auf die Idee, mit Eintritt ins Rentenalter würden wir grundsätzlich entmündigt und müssten für die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben regelmäßig eine Prüfung bestehen.

silgrueblerxyz
@11:57 Uhr von Nettie

Offensichtlich.

Risiken der Unfallgefahr sind nur teilweise vorher zu diagnostieren. Alkoholmißbrauch, drogenkonsum und  untragbarerFahrstil sind oft erst nach dem Unfall feststellbar.

 

w120
@12:02 Uhr von Tarek94

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

Quelle: statista

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

 

Gründe:

Nachlassende körperliche Widerstandskraft, keine Schutzvorrichtung (Helm)

Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil verunglücken Menschen ab 65 Jahren insgesamt seltener bei Verkehrsunfällen als jüngere. Sie sind jedoch überproportional häufig in schwere Verkehrsunfälle verwickelt. So lag ihr Anteil an allen Verunglückten im Jahr 2018 bei 13,4 Prozent. Bei den Verkehrstoten gehörte jedoch fast jeder Dritte (32,0 Prozent) zu dieser Altersgruppe.

https://de.statista.com/infografik/22637/getoetete-fahrradfahrer-in-deu…

Adeo60
Tests auf alle Fälle sinnvoll

Ich gehöre nun auch zur Rentnergeneration, fühle mich zwar fit, erlebe aber, dass Konzentration, Reaktionsfähigkeit und wohl auch Sehschärfe bei vielen älteren Verkehrsteilnehmern schwinden. Vor allem die "Geisterfahrer" dürften überwiegend diesem Personenkreis zuzurechnen sein. Deshalb bin ich für entsprechende Tests, auch wenn es wohl zu Härtefällen kommen dürfte. Vielleicht kann man abgestuft vorgehen und im eher ländlichen und dem Führerscheininhaber bekannten Umfeld, die Fahrerlaubnis gestatten.

werner1955
@13:26 Uhr von johnl

 

Warum wieder so kompliziert?

Mein Vorschlag, ab 55   alle 2 Jahre ein Sehtest und ein Test zur Reaktionsfähigkeit, möglicherweise noch ein Fragebogen mit ein paar Fragen zu den Verkehrsregeln. 

 

Wer beim Sehtest durchfällt muss sich eine neue Brille zum fahren besorgen, wer beim Reaktionstest durchfällt gibt sein Schein ab und wer die Fragen nicht beantworten kann bekommt nochmal eine Chance sein wissen aufzufrischen und darf wieder fahren wenn er die Regeln wieder verinnerlicht hat. 

Dese Test alle zwei Jahre sollten lebenslang für alle Führrerschein inhaber mit Punkten im Straßenverker eingeführt werden.

Damit würden die wichtigsten und häufigsten Unfallverursacher also alle Raser, Drogensüchtigen und Alkoholsünder die Ihre persönliche nicht Eignung gezeigt haben erfast.

Mika D
Senior Fahrer

Das Auto ist für viele gewohnt zu fahrende Senioren wichtig zur Erweiterung des Radius, um zu Einladungen, Veranstaltungen und zum Arzt zu kommen sowie  einzukaufen.

Vor allem dort, wo öffentliche Verkehrsmittel noch nicht durchgängig ausgebaut und leicht verfügbar sind.

Daher wäre ein ärztlicher Check genug. Sehvermögen, Reaktionsgeschwindigkeit müssen noch passen. Der Führerschein und die theoretischen Aspekte sind ja bereits bestanden.

Auch jüngere Menschen sind nicht immer top konzentriert. Unfallverursacher müssen für ihren Schaden aufkommen. 

Alter an sich sollte nicht Problem sein, eher besondere Einschränkungen Zb. das Sehvermögen. 

Wer geübter Fahrer ist fährt bis ins hohe Alter.

Wer ängstlich ist oder wenig fährt steigt hoffentlich selbst um auf Bus, Bahn oder Taxi.

 

 

 

 

 

Sisyphos3
Verpflichtende Tests - weniger Unfälle?

 

dass man darüber diskutieren muß

mit 12 kriegt man doch auch keinen Führerschein

weil man ihn für nicht verantwortlich hält

aber ein möglicherweise halbblinder 100 jährigen darf rumfahren

Kaneel
Altersabhängige + individuelle Fahrtauglichkeit

Unaufmerksamkeit und Selbstüberschätzung insbesondere bei widrigen Verkehrs- und Witterungsverhältnissen gibt es in jeder Alterskategorie. Nichtsdestotrotz nimmt m.E. die Reaktionsfähigkeit ab einem bestimmten Alter kontinuierlich ab. Durch Routine und höhere Umsicht kann man dem vermutlich entgegenwirken.

Gelegentlich beobachte ich, dass ein betagterer Autofahrender sehr lange benötigt um aus einer Einfahrt bzw. in diese zu fahren bzw. relativ langwierige Parkmanöver vollführt. Wie sich derjenige im Straßenverkehr bewegt, konnte ich dann nicht weiterverfolgen. Da mir bewusst ist wie wichtig individuelle Mobilität gerade auch für ältere Menschen ist, ist das ein schwieriges Thema. M.E. sollte man sich ab ca. einem Alter von 75 Jahren verstärkt mit der eigenen Fahrtauglichkeit auseinandersetzen.

Ein Bewusstsein für die Verantwortung, die man als Autofahrende für sich und seine Mitmenschen trägt, sollte aber in jedem Alter vorhanden sein.

Questia
Wenn, dann für alle - je nach Altersstufe

Ich fände es sinnvoll, Alle Verkehrsteilnehmerinnen zu testen.

Denn auch bei den nicht so Alten schleichen sich Verhaltensweisen ein, die Andere gefährden.

Eine nach Alter oder Fahrerfahrung gestufte Testung fände ich dann sinnvoll.

Auch für Radfahrerinnen sollte es zumindest ein Theorietest geben. Denn wer auf der Straße fährt/fahren muss, sollte die gängigen Vorschriften und Bedeutung der Beschilderungen kennen.

Ich persönlich freue mich auf das Autonome Fahren (das, das wirklich funktioniert), denn

:   das ermöglicht auch Älteren autonome Mobilität v.a auf dem Land.

:  das könnte gefährdendes Verhalten Aller mindern.

fwq
@13:30 Uhr von dr.bashir

Also wenn Tests ab 65, dann bin ich in 4 Jahren auch dran. Meinetwegen. Uns gegenüber liegt eine große Arztpraxis und ich kann täglich die Fahrkünste der Klientel beobachten. Die braucht 5 Anläufe um die Karre in eine Lücke zu bugsieren, in der 3 Autos Platz hätte. Aber verursachen sie deswegen Unfälle? Üblicherweise wohl vor allem die Sorte "Automatik, Gang verwechselt, ins Schaufenster gefahren",

Wie einige schon bemerkt haben, erscheint auch mir die Gruppe 18-25 gefährlicher. Und vermutlich nur der männliche Teil.

Sinnloser whataboutism das Thema sind Rentner die aufgrund körperlichen Abbaus nicht mehr in der Lage sind unfallfrei zu fahren. 

Tarek94
@13:21 Uhr von proehi

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

...

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

+

Nanana. Mit dem PKW gefährdet man neben sich selbst besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Mit dem Fahrrad weit überwiegend sich selbst.

Statista unterscheidet zudem nicht zwischen Pedelecs und Radfahrern. So überrascht mich die Statistik nicht. Steigen doch sehr viele Altersgenossen nach Jahrzehnten Pause jetzt erstmals wieder aufs Fahrrad weil Motorunterstützt. Mit 25km/h scheinen nicht wenige damit überfordert. Eine Unterstützung auf z.B. nur 15km/h würde weiterhin den gewünschten Effekt der Bewegung unterstützen und...

Weil die über 65jährigen 72% der Getöteten stellen, soll jetzt für alle Altergruppen die Unterstützung begrenzt werden?

Account gelöscht

Solche Gesundheitstests sind vielerorts üblich und keineswegs ein Eingriff in die Privatsphäre. Ansonsten könnte man ja die Erfordernis des Führerscheinerwerbs auch als Zwang betrachten. Obwohl ich mich nicht wundern würde, wenn einige der hiesigen Foristen das so sehen...

Olivia59
@13:44 Uhr von Sisyphos3

 

dass man darüber diskutieren muß

mit 12 kriegt man doch auch keinen Führerschein

weil man ihn für nicht verantwortlich hält

aber ein möglicherweise halbblinder 100 jährigen darf rumfahren

 

Ich nehme mal an das der Unterschied hier darin liegt, das man Älteren zutraut eigenverantwortlich zu entscheiden ob sie noch in der Lage sind zu fahren oder damit sich und andere gefährden. Doch das mit der Selbstwahrnehmung, gerade wenn man mental bereits abbaut, ist halt so eine Sache und in Einzelfällen ist man im alter vielleicht auch etwas "lebensmüde" und geht ganz andere Risiken ein.

D. Hume
@13:33 Uhr von Olivia59

 

Das Phänomen ist mir bekannt. Älteren Menschen ihre aufkommenden motorischen Unzulänglichkeiten und mentalen Schusseligkeiten aufzuzeigen, ist extrem schwer. Ich denke da z.B. an den Akt unserem Großvater an eine Führerscheinabgabe (oder Verzicht auf Fahren) näherzubringen. Gibt es beim Segelfliegersport keine Checklisten die abgearbeit werden müssen vor dem Start?

 

Die gibt es, aber die geht man nur selbst für sich durch und aus der jährlichen Unfallauswertung geht sowieso immer wieder hervor das gerade erfahrene Piloten sich über die strengen Regeln und Routinen hinwegsetzen, was aber mit diesem Fall wenig zu tun hat.

Ok, danke für die Ausführung.

Bei ihm konnte man einfach einen rapiden mentalen Verfall beobachten, weshalb Tests dann auch nur Sinn machen wenn sie regelmässig stattfinden.

Sehe ich genauso.

Raho59
@13:50 Uhr von Ernst Fall

Solche Gesundheitstests sind vielerorts üblich und keineswegs ein Eingriff in die Privatsphäre. Ansonsten könnte man ja die Erfordernis des Führerscheinerwerbs auch als Zwang betrachten. Obwohl ich mich nicht wundern würde, wenn einige der hiesigen Foristen das so sehen...

Gesundheitsschutz für sich und andere sind Eingriffe in die persönliche Freiheit, die auf keinen Fall gehen. Hier allerdings Gesundheitstests durchzuführen, dass wiederum ist erlaubt, oder soll es sein. Da kann ich aber nur lächeln.

Tarek94
@13:38 Uhr von w120

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

Quelle: statista

...

 

Gründe:

Nachlassende körperliche Widerstandskraft, keine Schutzvorrichtung (Helm)

Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil verunglücken Menschen ab 65 Jahren insgesamt seltener bei Verkehrsunfällen als jüngere. Sie sind jedoch überproportional häufig in schwere Verkehrsunfälle verwickelt. So lag ihr Anteil an allen Verunglückten im Jahr 2018 bei 13,4 Prozent. Bei den Verkehrstoten gehörte jedoch fast jeder Dritte (32,0 Prozent) zu dieser Altersgruppe.

https://de.statista.com/infografik/22637/getoetete-fahrradfahrer-in-deu

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was Sie uns sagen wollen? Sollte Ihrer Meinung nach allen über 65jährigen das Fahrradfahren verboten werden (wegen der "Nachlassende[n] körperliche Widerstandskraft")?

Kaneel
@12:02 Uhr von Tarek94

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

Mangelnde Ernsthaftigkeit Ihrerseits hin- oder her - ich halte Aufklärung und Anstreben einer realistischen Selbsteinschätzung für Pedelec-Radfahrende für den besseren Weg.

Sich insbesondere aber nicht nur als älterer Straßenverkehrsteilnehmender bewusst machen, dass bestimmte Witterungsverhältnisse (nasses Laub) nicht für plötzliche Bremsmanöver auf dem Rad geeignet sind, z.B.

Ich weiß nicht wie Sie das erleben, aber ich war in jüngeren Jahren deutlich reaktionsschneller im Straßenverkehr unterwegs als heute. Vielleicht sind Sie aber ein relativ junger Forenteilnehmer und abnehmende Reaktionsfähigkeit liegt momentan (noch) außerhalb Ihrer Vorstellungsreichweite.

bolligru
12:02 Uhr von Tarek94

 

"72% der getöteten Pedelecfahrer >65 Jahre!"

 

Getötet zu werden heißt noch lange nicht, den Unfall auch verursacht zu haben.

Wenn ein sehr alter Mensch in einen Unfall verwickelt ist, so ist die Wahrscheinlichkeit  an den Folgen zu versterben erheblich höher als bei einem gesunden, jungen Menschen. Nach der genannten Logik müßte man alten Menschen auch verbieten, spazieren zu gehen.

Sisyphos3
@13:52 Uhr von Olivia59

Ich nehme mal an das der Unterschied hier darin liegt, das man Älteren zutraut eigenverantwortlich zu entscheiden ob sie noch in der Lage sind zu fahren oder damit sich und andere gefährden.

 

 

 

meinen Beitrag interpretieren sie komplett falsch

es werden Regeln aufgestellt was man zum Führen eines Autos braucht

kurz "Fahrtauglichkeit"

das hat ein Kind in der Regel nicht - und bei nem 100 jährigen vermute ich auch nicht

sprich sollte man  in einem Test abfragen

 

 

Frankfurter Bürger
Theoretisch können Demzkranke noch Autofahren

Hier ist der Gesetzgeber dringend aufgefordert, ab einem bestimmten Alter einen wiederkehrenden Eignungstest durchführen zu lassen. Beim LKW-Führerschein machen wir das ohnehin schon.

Und es hat nichts mit Altersdiskriminierung zu tun, dass wir die Sicherheit aller Menschen im Auge behalten müssen. Beim Flugkapitän käme auch niemand auf die Idee, bis ins hohe Alter hinein Menschen am Steuerknüppel zu belassen.



Wer noch fit ist: freie Fahrt. Wer aber altersbedingt Ausfallerscheinungen hat,- Führerschein abgeben!

Frankfurter Bürger
@12:13 Uhr von werner1955

Die meisten schweren und tötlichen Unfälle werdn von der Altergruppe Männer 18 bis 25 jahre verursacht.

Da liegt das Problem.

Nein, da liegt AUCH ein Problem.

w120
@13:56 Uhr von Tarek94

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

Quelle: statista

...

 

 

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was Sie uns sagen wollen? Sollte Ihrer Meinung nach allen über 65jährigen das Fahrradfahren verboten werden (wegen der "Nachlassende[n] körperliche Widerstandskraft")?

 

Sie verweisen auf Statistika, um auf die tödlichen Unfälle hinzuweisen.

Neben den reinen Zahlen, werden dort aber auch die Gründe genannt.

 

Noch interessanter wird es bei Destatis:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/…

 

Für Ihre Unterstellung (Fahradfahren verbieten) kann ich in meinem Beitrag nichts finden.

Gassi
Ist eigentlich logisch

Ich gehöre allmählich selbst zur Klientel und es ist extrem wichtig, diese Zäsur regelmäßig einzuhalten. Hören, Sehen, Reagieren, neue Regeln, Erste Hilfe - alles Dinge, die zwingend notwendig sind. Letztlich kann man vieles nachschulen, Hilfsmittel helfen auch - aber sie müssen nachjustiert werden. Also regelmäßig prüfen. Aber um ehrlich zu sein: Das gilt eigentlich nicht nur für Senioren! Und die Sehkraft zu überprüfen ist auch bei Jüngeren sinnvoll - Erste Hilfe vergisst man, ständige Übung ist die einzige Maßnahme - für jeden.

nie wieder spd
Unglaublich

Wenn ältere Menschen grundsätzlich mit das kleinste Risiko darstellen, Unfälle im Straßenverkehr zu verursachen, könnte sich diese Sache zu einem Fall institutionalisierter Diskriminierung älterer Mitmenschen entwickeln.

fruchtig intensiv

Dafür hat man doch den Führerschein mit Ablaufdatum eingeführt. Um einfacher den alten Menschen den Führerschein abzunehmen. Aktuell ist die Verlängerung des Führerscheins ein reiner Verwaltungsakt. Aber in ein paar Jahren werden die ersten ärztlichen Tests notwendig werden. Dafür braucht man kein Hellseher sein.

werner1955
@14:02 Uhr von Frankfurter Bürger

Die meisten schweren und tötlichen Unfälle werdn von der Altergruppe Männer 18 bis 25 jahre verursacht.

Da liegt das Problem.

Nein, da liegt AUCH ein Problem.

Ok. Zustimmung. also sollten wir mit den schlimmsten Verursachern sorgfältig und Gründlich beginnen.

Senioren haben oft kein ander Möglichkeit mobil zu bleiben als Ihren eigenen PKW.

 

 

werner1955
@14:04 Uhr von nie wieder spd

Wenn ältere Menschen grundsätzlich mit das kleinste Risiko darstellen, Unfälle im Straßenverkehr zu verursachen, könnte sich diese Sache zu einem Fall institutionalisierter Diskriminierung älterer Mitmenschen entwickeln.

Also dem kann ich nur zustimmen. Viele Maßnahmen unser Gesellschft führen zu großen Sorgen bei den Senioren.

 

bolligru
Bitte sauber rechnen!

...in den Seniorinnen und Senioren eine ähnlich auffällige Risikogruppe wie bei jungen Fahrern von 18 bis 24 Jahren..., so lesen wir im Artikel.

Die Frage ist, wieviele Unfälle von Menschen in welcher genau beschriebenen Altersgruppe tatsächlich verursacht werden.

Es macht einfach einen Unterschied, ob ich die Gruppe der 18 bis 24jährigen als Vergleichsgruppe zu allen Menschen über 75 (das sind erheblich mehr) heranziehe oder z.B. die Gruppe der 17 bis 30jährigen Autofahrer. Es erscheint mir auch sinnlos zu sagen, "die fahren auch weniger!", denn das bleibt Jedem selbst überlassen und viele sehr alte Menschen fahren genau deshalb gar nicht mehr, weil sie es selbst einsehen, daß es nicht mehr geht.

Kokolores2017
@12:19 Uhr von Sokrates

 

Hoppla, altersstarrsinnig ist schon ein großes aggressives Wort. Ich denke, inzwischen gibt es mehr "Jugendstarrsinnige", die nicht mehr in der Lage sind, selbst im Großstadtverkehr, bei Richtungsänderung, Verlassen oder Ansteuern einer Parklücke zu blinken, die die Vorfahrtregeln nicht kennen, 2. Reiheparken gewohnheitsmäßig beanspruchen und in der 30er-Zone "posen". Vom  Verhalten auf Landstraßen mal ganz zu schweigen.

Klar ist, dass die meisten schwereren Unfälle von jüngeren Fahrern verursacht werden. Man darf auch gespannt sein, wie sich die Cannabis-Legalisierung auf die Verkehrstatistik auswirken wird - immer mehr Drogen auf die Straße bringen, aber gleichzeitig Fahrtauglichkeitstests für Ältere - da stimmt was nicht.

Menschen werden immer älter; daher auch mehr ältere Fahrer/innen, und im Verhältnis auch mehr Unfälle in dieser Gruppe. Die gehören aber z. B. nicht zur Zielgruppe der Cannabis-Legalsierung.

Sisyphos3
@14:02 Uhr von Frankfurter Bürger/ @12:13 Uhr von werner1955

Die meisten schweren und tötlichen Unfälle werdn von der Altergruppe Männer 18 bis 25 jahre verursacht.

Da liegt das Problem.

Nein, da liegt AUCH ein Problem.

 

 

man kann die Art der Umfälle sicherlich auch bestimmten Altersgruppen etc. zuordnen

ihr Beispiel passt auf Überholen, zu schnelles Fahren

ein älterer Mensch übersieht wohl häufiger Ampeln Vorfahrtsregeln Fußgänger

oder Rempler beim Einparken die er nicht mal mitkriegt

 

leiderUnkreativ

Natürlich sollten ältere Menschen zu einem Fahreignungstest verpflichtet werden. Das hat auch gar nichts mit Diskriminiering älterer Menschen zu tun. Jeder wird mal alt und es ist kein Geheimnis, dass man im Alter eben nicht mehr ganz so fit ist wie vielleicht vor 30 Jahren. Autofahren betrifft eben nicht nur einen selbst, sondern auch andere Fahrer. Da muss die Sicherheit aller Beteiligten oberste Priorität haben.

rolato
@12:02 Uhr von Tarek94

Nicht nur "am Steuer" verursachen Senioren deutlich mehr Unfälle:

Für ältere Fahrradfahrer in Deutschland ist das Risiko, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, höher als für jüngere. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Das gilt sowohl für Radfahrer mit einem Fahrrad ohne Elektromotor wie auch für E-Bikes (Pedelecs).(...)

Bei mehr als der Hälfte der tödlichen Unfälle war der Radfahrer 65 Jahre oder älter. Bei Pedelecs liegt der Anteil der Senioren sogar bei 72 Prozent.(...)

Quelle: statista

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

Das bedeutet aber nicht das sie die Verursacher sind!

harry_up
@11:57 Uhr von Nettie

Offensichtlich.

 

In Japan oder hier in D?

Tarek94
@14:04 Uhr von nie wieder spd

Wenn ältere Menschen grundsätzlich mit das kleinste Risiko darstellen, Unfälle im Straßenverkehr zu verursachen, könnte sich diese Sache zu einem Fall institutionalisierter Diskriminierung älterer Mitmenschen entwickeln.

Das Gegenteil ist der Fall:

Der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, sieht zwar in den Seniorinnen und Senioren eine ähnlich auffällige Risikogruppe wie bei jungen Fahrern von 18 bis 24 Jahren

Senioren werden z.Z. gegenüber jüngeren Menschen bevorzugt. Fahranfänger (die andere Risikogruppe) haben den "Führerschein auf Probe", welcher schnell und unbürokratisch entzogen werden kann.

Olivia59
@13:59 Uhr von Sisyphos3

Ich nehme mal an das der Unterschied hier darin liegt, das man Älteren zutraut eigenverantwortlich zu entscheiden ob sie noch in der Lage sind zu fahren oder damit sich und andere gefährden.

 

meinen Beitrag interpretieren sie komplett falsch

es werden Regeln aufgestellt was man zum Führen eines Autos braucht

kurz "Fahrtauglichkeit"

das hat ein Kind in der Regel nicht - und bei nem 100 jährigen vermute ich auch nicht

sprich sollte man  in einem Test abfragen

 

Den Eignungstest zur "Fahrtauglichkeit" würden auch viele Kinder bestehen. Es muss also noch eine andere Kategorie geben die nicht getestet werden kann und die wird Kindern bis zu einem bestimmten Alter pauschal abgesprochen... Eigenverantwortung für sich und andere.

harry_up
@12:09 Uhr von V8forever

Warum nicht, ein LKW Fahrer muss ja auch ab 50 alle 5 Jahre zum Gesundtheitscheck. 

Bei uns in der Schweiz muss jeder Senior/in wenn sie ein Fahrzeug besitzen und fahren ab 75 Jahre einen Check beim Arzt durchführen lassen und bekommt dann eine Bestätigung. 

Quelle: www.bfu.ch damit niemand nachfragen muss. 

Finde das ok, bin in 3 Jahren auch dran. 

Vielleicht gehen dann in Deutschland die Unfallzahlen zurück, müsste eben erfasst werden damit man den Erfolg nachvollziehen kann. 

gez.die Mitte 

 

 

In D musste ich, um meinen LKW-Führerschein zu behalten, alle 2 Jahre zum Doktor.

Hab den F-Schein dann mangels LKW-Fahrgelegenheit irgendwann verfallen lassen.

Tarek94
@14:02 Uhr von w120

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was Sie uns sagen wollen? Sollte Ihrer Meinung nach allen über 65jährigen das Fahrradfahren verboten werden (wegen der "Nachlassende[n] körperliche Widerstandskraft")?

 

Sie verweisen auf Statistika, um auf die tödlichen Unfälle hinzuweisen.

Neben den reinen Zahlen, werden dort aber auch die Gründe genannt.

 

Noch interessanter wird es bei Destatis:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/

 

Für Ihre Unterstellung (Fahradfahren verbieten) kann ich in meinem Beitrag nichts finden.

Die Gründe haben Sie doch selbst genannt ("Nachlassende körperliche Widerstandskraft, keine Schutzvorrichtung (Helm)")?

Und weil Senioren Ihren Angaben zufolge z.B. keine Lust haben einen Helm zu tragen, sollte Ihrer Meinung nach was genau getan werden?

harry_up
@12:13 Uhr von werner1955

Die meisten schweren und tötlichen Unfälle werdn von der Altergruppe Männer 18 bis 25 jahre verursacht.

Da liegt das Problem.

 

 

Das mag ja sein, ist aber hier gerade nicht das Thema.

 

Da liegt das Problem.

Carlos12
Besteht Handlungsbedarf?

Bei der Gruppe der 18-24jährige sind die Ursachen für das erhöhte Unfallrisiko klar: mangelnde Erfahrung/Übung und erhöhte Risikobereitschaft. Deswegen gibt es den Führerschein auf Probe.

Bei der Gruppe der Senioren gibt es andere Ursachen: zurückgehende Reaktionsfähigkeit, zunehmende körperliche Einschränkungen, mögliche zurückgehende kognitive Fähigkeiten. Nun altern Menschen sehr unterschiedlich. Die eine Person mag mit 80 noch tadellos Auto fahren, während eine andere Person ein einziges Sicherheitsrisiko ist. 

Wie schon erwähnt, erzeugen Senioren jenseits der 70 nur deswegen relativ wenig Unfälle, weil sie viel weniger am Steuer unterwegs sind. Ob nun vom Staat kontrollierenden Maßnahmen nötig sind kann ich nicht beurteilen.

Olivia59
@14:04 Uhr von nie wieder spd

Wenn ältere Menschen grundsätzlich mit das kleinste Risiko darstellen, Unfälle im Straßenverkehr zu verursachen, könnte sich diese Sache zu einem Fall institutionalisierter Diskriminierung älterer Mitmenschen entwickeln.

 

Langjährige Fahr-Erfahrung macht sicher vieles wieder wett in der Statistik doch gibt es eben eine bestimmte Anzahl an Unfällen, die absolut vermeidbar wäre, weil diese Menschen ganz offensichtlich nicht mehr fahrtauglich sind/waren.

Diskriminierung halte ich in diesem Zusammenhang wirklich für verfehlt weil man sich der Realität einfach nicht verweigern kann, das die Fähigkeiten im Alter nachlassen und sinnvollerweise neu getestet werden.

proehi
13:50 Uhr von Tarek94

Weil die über 65jährigen 72% der Getöteten stellen, soll jetzt für alle Altergruppen die Unterstützung begrenzt werden?

+

Warum nicht? Auch 15km/h Unterstützung verhelfen den Älteren zu mehr Mut wieder aufs Rad zu steigen und allen gegen den Wind und bergauf. Die Power zum selbstständigen schnelleren Fahren dürfte in der Regel mit schnellerer Reaktion und mehr Überlick korellieren und - sofern nicht mit zu viel Testosteron verbunden - damit weitgehend unbedenklich sein.

Beim Autofahren sieht die Situation gänzlich anders aus. Da ist eine Problemlösung ohne Altersdiskriminierung schwierig.

bolligru
14:00 Uhr von Frankfurter Bürger

 

"Wer noch fit ist: freie Fahrt. Wer aber altersbedingt Ausfallerscheinungen hat,- Führerschein abgeben!"

 

Streichen Sie einmal das "altersbedingt" und überlegen Sie einmal, was das bedeutet. Amtsärzte oder wer auch immer müßten beauftragt werden, bei allen Menschen regelmäßig die Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Nebenbei hätten diese dann eine enorme Macht und Jeder wäre auf Gedeih und Verderb diesen ausgeliefert, zumindest aber auf deren Wohlwollen angewiesen.

 

Möchten Sie das?

 

Außerdem wäre ein enormer Verwaltungsaufwand nötig.

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harry_up
@12:16 Uhr von kurtimwald

 

diese Frage sollte an Zahlen zu Unfallgeschehen und Unfallschwere ausgerichtet werden.

Dann käme heraus, das regelmäßige Eignungstests an Personen zwischen 18 und 25, sowie 45 und 60 Jahren angebracht sind.

 

 

Da könnte etwas sehr Wahres dran sein; ab 65 wird man möglicherweise gelassener, weil der Termindruck Arbeitsbeginn usw. wegfällt.

 

Bleiben noch die ü75 oder 80.

Von denen fährt auch noch eine erkleckliche Anzahl Auto.

 

Und keineswegs so sicher, wie das vielleicht angebracht wäre, v. a. beim Einparken.

Es dauert schon mal eine Minute, bis das Autochen nach dem 4. Rangierversuch genauso schief in der Parklücke steht wie nach dem ersten.

Raho59
@12:09 Uhr von Olivia59

Es ist zwar etwas anders gelagert aber so kenne ich es zumindest aus eigener Anschauung. Ein Segelfliegerkollege, der sein ganzes Leben unfallfrei flog hatte sich bereits einzelne Fehler geleistet, die einfach nicht vorkommen dürfen und ist beispielsweise mit unverriegelter Cockpithaube gestartet. Niemand im Verein war eingeschritten bis er ein Jahr später tödlich verunglückt ist.

Was Autofahren angeht sind Tests nun wirklich kein allzu grosser Eingriff in die Freiheit oder gar Diskriminierung.

Wann beginnt denn der Eingriff in die persönliche Freiheit oder die Diskriminierung?

Mika D
Altersdiskriminierung?

Natürlich ist es richtig, dass im Alter Seheinschränkungen oder Reaktionseinschränkungen auftreten können.

Nun alle 60+ unter Generalverdacht zu stellen erscheint auch nicht richtig. Mancher ist mit 50 schon beeinträchtigt, mancher mit 90 noch top fit.

Generell wachsam bleiben und selber prüfen, ob noch ein sicheres Fahren, genügend Konzentration, Sehkraft vorhanden ist. Wer unsicher ist fährt eh womöglich nicht gerne.

Selbstüberschätzung gibt es natürlich auch.

Mehr an Bewusstmachung appellieren und mehr das Fahren im Alter oder bei anderen Einschränkungen thematisieren in altersgerechter zielgruppenaffiner Lektüre zb. bei Arzt oder Apothekenumschau;-)

 

Account gelöscht
Senioren am Steuer: Verpflichtende Tests-weniger Unfälle....

Die Studie aus Japan kann man sicher nicht anzweifeln. Verpflichtende Tests, die letztlich die Verkehrssicherheit erhöhen.

Aber auch in diesem Zusammenhang kann sich eine soziale Frage auftun. Wahrscheinlich doch werden die Tests nicht kostenlos sein. Und sie sollen alle paar Jahre stattfinden.

Ärmere Senioren werden dann letztlich auf die Fahrerlaubnis verzichten müssen.

Hartmut der Lästige
Diese Diskussion wird in den nächsten 2 Jahrzehnten

durch das  autonome Fahren vermutlich sowieso obsolet werden. Und wie viel Zeit die Politik hier für eine vernünftige und auch für alle zumutbare Entscheidung braucht darf abgewartet werden. 

Magic.fire
Für mich ist es eine Diskussion ohne Sinn

Sicherlich lassen einige Funktionen im alter nach, nur wo will man die Grenze ziehen, das ist dann doch ein mehr oder weniger subjektiver Entscheid des untersuchenden.

Zumal die Ärzte schon heute die Empfehlung geben nicht mehr zu fahren bei entsprechenden Behinderungen.

Dazu kommt, konzentrationsschwächen, verlangsamte Reaktion sind nicht gerade selten temporär bei vielen Pendlern zu sehen  speziell wenn sie nach einer Nachtschicht noch zog Kilometer fahren müssen, oft genug solche Unfälle auf der A24 gesehen.

Weiterhin wir haben 0,5 pro mille Grenze, aber schon bei 0,3 läst das Sehvermögen,, Konzentration , und Reaktion nach steigert aber das Risikoverhalten.

Dazu sind ja so viel für Canabisfreigabe wo ahnliche Folgen sind..kommt jetzt dafür ein Rauchverbot im Auto?

so gesehen ist es für mich schon eine Art Diskriminierung will man nur die Renter regelmäßig untersuchen.

schabernack
@12:02 Uhr von Tarek94

 

Nicht nur "am Steuer" verursachen Senioren deutlich mehr Unfälle:

 

Für ältere Fahrradfahrer in Deutschland ist das Risiko, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, höher als für jüngere. Das zeigt die Statista-Grafik.

 

Quelle: statista

 

Die Politik sollte da handeln und bei einer Reform der Führerscheinbestimmungen eine (jährlich zu überprüfende) Fahrrad-Fahrerlaubnis für Senioren ab 65 Jahren gesetzlich vorschreiben.

 

Ältere Menschen brechen sich auch häufiger den Oberschenkelhals-knochen, wenn sie stürzen, als dies bei Jüngeren der Fall ist. Untersuchung zur Tauglichkeit von Spazierengehen, und von Gehen allgemein erforderlich. Die Politik muss handeln, und sie muss hyperaktiv irgendeinen Mumpitz zum Gehen von Senioren zum Gesetz machen.

 

Gar nichts sagt die Statistik von Statista dazu aus, wer den Unfalltod der Senioren von oben schuldhaft verursacht hat. Statistiken gibt es mehr als wie als Sand am Meer, sie werden zusammenhanglos zitiert, bis der Statistiknotarzt kommen muss.

harry_up
@13:27 Uhr von MSCHM1972

 

Bin hin und her gerissen. Die Menschen werden immer älter. Da kommen Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer oder Parkinson immer öfter vor. Auch die Beweglichkeit lässt im Alter nach. Da wird der Schulterblick und das Rückwärts sehen immer schwieriger.

Mein Großvater war Berufskaftfahrer er kannte sich mit 85 Jahren nicht mehr aus. Wer fit im Kopf und Körper ist kann ja weiterfahren.

Test im Alter wäre sinnvoll. Das soll keine Bevormundung sein. 

 

 

Ja. Dem könnte ich mich vorbehaltlos anschließen.

 

Ich habe vor einiger Zeit einen zufällig neben mir parkenden Fahrlehrer spontan gefragt, ob es Sinn mache, wenn ich mal eine Fahrstunde mit ihm buchen würde.

Nur ma gucken, ob der Alte...

 

Er bejahte das sofort, wir haben uns verabredet und ich habe ihn mit meinem Wagen abgeholt, bin eine knappe Stunde gefahren, Autobahn, Bundes- und Landstr., City samt Parkhaus mit Einparken... und hab ihn heile wieder abgesetzt.

TÜV bestanden. :-)

75 € hat es gekostet. Sinnvolle Investition, wie ich denke.

Kaneel
@13:35 Uhr von proehi

Mit zunehmendem Alter lassen gewisse Funktionen nach. Ich weiß das.

Wo aber ist die Grenze, dass man wegen der Gefährdung anderer und seiner eigenen Person aus dem Verkehr gezogen wird? [...] Wann werden wir Alten mit unseren Beschwernissen der Gesellschaft schlicht zu teuer?

Das Auto als gefährliches und umweltbelastendes Werkzeug sollte auf 120km/h für alle begrenzt werden und Tests für uns alte Knochen sollten uns unsere Fähigkeiten vor Augen führen und uns weiterhin die Verantwortung für unser Handeln überlassen.

Es sei denn, Schlaumeier kämen auf die Idee, mit Eintritt ins Rentenalter würden wir grundsätzlich entmündigt und müssten für die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben regelmäßig eine Prüfung bestehen.

Diese Gefahr sehe ich nicht. Ältere Menschen sind zudem auch "die Gesellschaft". Und stellen zahlenmäßig eine nicht unerhebliche Gruppe in der Gesellschaft dar.

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