Kommentare - Pharmabranche fordert Stresstests gegen Arzneimittelmangel

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"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Dazu kann ich nur sagen, ich…

Dazu kann ich nur sagen, ich war Endeletes Jahr in Thailand in Urlaub, leider hatte ich meine Medikamente (Blutverdünner, Blutdruck Medikament) vergessen. Also in Bangkok ins Krankenhaus nachgefragt. Am nächsten Tag war alles da, sogar mit deutschem Beipackzettel. In Deutschland habe ich immer einen Verrat weil die Medikamente oft nicht lieferbar sind. Irgendwie eigenartig.

Produktion aus dem Ausland nach Deutschland zurückzuholen

Der Branchenverband hält es nicht für den richtigen Weg, Produktion aus dem Ausland nach Deutschland zurückzuholen. So werde lediglich global nicht wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland dauerhaft subventioniert, so der VFA.

Das ist sehr verständlich. In Indien und China wird die Pharmabranche nicht mit Umweltauflagen, Bürokratie und hohen Energiepreisen gegängelt. Außerdem gibt es da genügend Fachkräfte und hier nicht. Besser ist es, man zahlt in Deutschland etwas mehr und die Produktion bleibt da, wo sie aus Deutschland hin verlagert wurde.

Globalisierung is halt dich…

Globalisierung is halt dich nucht so super.

Wenn transport das kosten würde, was er wirklich kostet, komplett ohne subvebtionen, hätte sich der Käse eh  längst erledigt. Globalisierung bringt gar nichts. Nichts wird dadurch billiger, besser, mehr oder sonstwas.

Pharmabranche

"Das Problem ist weder neu noch ist es überraschend", so der VFA-Präsident Han Steutel der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Schon lange werde davor gewarnt, dass zum Beispiel Antibiotika oder Schmerzmittel fehlen könnten. "Doch passiert ist fast nichts."

Alle Probleme, egal welche, sind meistens lange bekannt................................... 

@11:45 Uhr von Orfee

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Der größte Gewinntreiber war die Auslagerung der Produktion in Länder wie Indien mit ihren besonders guten Umweltschutzauflagen.

 

Gesund bleiben hilft auch

Im Grunde zeigt die Lieferkrise die Absurdität des gesamten Produktions- und Verteilungssystems.

So wird für Sparinteressen Versorgungssicherheit minimiert.

Mir erscheint das nicht sinnvoll.

Klar ist nur eins: Der Mangel an lebensnotwendigen Gütern

(wie zum Beispiel überlebenswichtigen Medikamenten) ist nicht hinnehmbar.

Es wäre allerdings gut, wenn die Vorschläge zu dessen Behebung auch von unabhängiger Seite kämen (dies zu "Die Pharmabranche hat nun Vorschläge gemacht, wie ein Mangel in Zukunft vermieden werden könne").

11:55 Uhr von heribix

 

Interessanterweise dürften die Medikamente dort auch nur halb so viel gekostet haben wie in Deutschland. Nach meinem Wissen gibt es kein europäisches Land, in dem Medizin vergleichbar teuer ist wie in Deutschland und das gilt auch für deutsche Präparate oder solche mit deutschem Patent. Für Apotheken lohnt sogar der Reimport. Am Ende zahlt größtenteils der Arbeitnehmer mit seinen Krankenkassenbeiträgen.

 

Ach ja, die Pharmaindustrie hat in den zurückliegenden Jahren so viel verdient wie nie zuvor und über Besteuerung der Übergewinne redet niemand mehr.

 

@ 11:45 Uhr von Orfee

"Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?"

Grundsätzlich übernimmt die Pharmaindustrie ja eine Dienstleistung (z.B. Lagerbestände überwachen und vorhalten), dass die das nicht umsonst machen dürfte wohl klar sein. Hier muss die Regierung natürlich darauf achten (entsprechende Verträge), dass daraus keine Bereicherung wird sondern eine übliche Bezahlung bleibt.

nicht alles glauben...

wenn die Versorgung in DE wegen dem Preisdruck so schlecht ist und die Hersteller angeblich andere Länder vorziehen? wie kann es dann sein das z.B.  Ibuprofen hier kaum zu bekommen ist/war, aber in Holland lieferbar UND billiger ist? Die Pharmakonzerne wollen hier nur weitere Gewinnmaximierung betreiben und wieder ungestört an der Preisschraube drehen.

Schade, dass auch ARD und ZDF die Mitteilungen der Konzerne nicht wirklich hinterfragt obwohl genau für so etwas die Rundfunkgebühren da sind.

greetz

ZZ

 

 

Nach....

Meiner Meinung soll die Produktion von Arzneimittel wieder nach Deutschland oder Europa geholt werden. Wir waren doch einmal die Apotheke der Welt. Aber dann kam die Geiz ist geil Welle. Gute Produkte haben ihren Preis. Ich hoffe das es wenn wir selber wieder produzieren mit dem Engpass ein Ende hat.

Böse Pharmas@11:45 Uhr von Orfee

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Leifersicherheit, bedeutet "auf Lager haben", Vorratslagerung hat ihren Preis.

Eigentlich logisch oder? Und Medikamente müssen unter bestimmten Vorschriften und Vorraussetzungen gelagert werden.

Und Ja, die Pharmaindustrie ist immer schon gewinnorientiert und keine "Wohlfahrt".

@11:55 Uhr von heribix

Dazu kann ich nur sagen, ich war Endeletes Jahr in Thailand in Urlaub, leider hatte ich meine Medikamente (Blutverdünner, Blutdruck Medikament) vergessen. Also in Bangkok ins Krankenhaus nachgefragt. Am nächsten Tag war alles da, sogar mit deutschem Beipackzettel. In Deutschland habe ich immer einen Verrat weil die Medikamente oft nicht lieferbar sind. Irgendwie eigenartig.

Und in den USA bekommt man Aspirin u Co in großen Vorratspötten in der "Drogerie" bis SB Warenhaus.....

Eigenartig was? Nee aber könnte an unterschiedlichen Gesetzgebungen in den unterschiedlichen Ländern liegen.....

Schon in den Niederlanden weichen Medikamentenvorschriften und Abgaben von dt Vorschriften ab.......

Eigenartige Welt.....

@12:23 Uhr von D. Hume

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Der größte Gewinntreiber war die Auslagerung der Produktion in Länder wie Indien mit ihren besonders guten Umweltschutzauflagen.

 

Und Löhnen sowie arbeitsrechtlichen und sonstigen Menschenrechtsstandards.

Selbst Pharma jammert?

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Warum sollten in D die Medikamente teurer werden? Bei Medikamenten herrscht doch kein Markt, sondern die Preise werden mit den Krankenkassen verhandelt. Deswegen sind die Medikamentenpreise in D mit die höchsten der Welt. Die Preise sind nicht gesunken als die Pharma die Produktion ins Ausland verlagert hat, warum sollten sie steigen, wenn wieder mehr in der EU produziert wird? Würden da in den vergangenen Jahren etwa Übergewinne erzielt, die D nachträglich abschöpfen sollte, um die Preise zu senken?

Packungsgrößen

Gerade bei den beliebten Fiebersäften für Kinder, aber auch allgemein bei Salben ist m.E. auffällig, dass man in der Regel nur einen kleinen Teil braucht und der Rest ruck-zuck dem Verfallsdatum unterliegt.

Der Fiebersaft in der Standardgröße reicht für eine Familie mit drei Kinder, die alle akut Fieber haben locker aus. Salben ohnehin.

So kann man auch Kasse machen mit einem Bedarf, der nicht gegeben ist. Oder mit einem Verfallsdatum, das niemand kontrollieren kann und das mir oft deutlich geflunkert erscheint. Freundlich ausgedrückt.

Nur kein Stress...

...test. Wieder so eine neumodische Sache. Früher hat man untersucht, eine Eruierung der Probleme gemacht. Heute macht man einen "Stresstest". Und entsprechende Ergebnisse kommen heraus. Nach vielen Arbeitskreis-Sitzungen, Expertengremien, Maischberger-Expertendiskussionen, Lanz & Co; ein Reigen der Fachleute, kommen dann final dicke Berichte, die man dann auf Presse-Konferenzen den interessierten Medienvertretern druckfrisch präsentieren kann. Dabei braucht es nur etwas "GMV" (gesunder Menschenverstand): solange man wichtige Grundstoffe/Rohstofe und sogar die Herstellung von API (active pharmaceutical ingredients) aus Kostengründen im Ausland parkt bzw. outsourct, wird es immer wieder Engpässe geben - dass z.B. Indien mit 1,2 Mrd. Menschen im Ernstfalle (wie geschehen) erstmal dann die eigenen Leute bedient ist vielleicht nicht gutmenschlich, aber auch verständlich. Wichtige Produktionsschienen müssen wieder in die EU zurück. Brauchts da Stresstests? Nein. Nur den Willen es zu tun.

@11:45 Uhr von Orfee

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Mal  eine  andere  Idee   zur  Begründung  von   Preissteigerungen.   Wenn  man  sich selber  medizinisch  weiterbildet,  braucht  man  all  diesen  Pharmachemiekram  gar  nicht,  der  noch  kränker  macht.

 

@12:23 Uhr von D. Hume

"Der größte Gewinntreiber war die Auslagerung der Produktion in Länder wie Indien mit ihren besonders guten Umweltschutzauflagen."

Das Wort  "Auflagen " hätte schon gereicht, denn da sind auch völlig unsinnige Auflagen dabei. Es war ja wohl anscheinend schon länger gewollt und ist es immer noch den Standort Deutschland für die Unternehmen möglichst unattraktiv zu machen, dass sie keine andere Wahl haben als ihre Filiale ins Ausland wie Indien zu verlagern. 

@12:25 Uhr von Coachcoach | Entscheidung?

Gesund bleiben hilft auch

Gratulation, dass Sie das Glück haben, gesund zu sein.

Soll ich Ihrer Aussage entnehmen, dass es in der Entscheidung der einzelnen Personen liegt, ob sie gesund bleiben oder nicht?

Gesundheit als Entscheidung?

Das empfände ich nicht nur als respektlos sondern als verächtlich.

 

@13:05 Uhr von Orfee

"Der größte Gewinntreiber war die Auslagerung der Produktion in Länder wie Indien mit ihren besonders guten Umweltschutzauflagen."

Das Wort  "Auflagen " hätte schon gereicht, denn da sind auch völlig unsinnige Auflagen dabei. Es war ja wohl anscheinend schon länger gewollt und ist es immer noch den Standort Deutschland für die Unternehmen möglichst unattraktiv zu machen, dass sie keine andere Wahl haben als ihre Filiale ins Ausland wie Indien zu verlagern.

Von wem war "es" denn gewollt? Die Verbraucher meinen Sie ja wohl nicht.

 

@13:03 Uhr von FakeNews-Checker und Experte?

...  Wenn  man  sich selber  medizinisch  weiterbildet,  braucht  man  all  diesen  Pharmachemiekram  gar  nicht,  der  noch  kränker  macht.

Das verstehe ich nicht. Es sind i.d.R. Ärztinnen, die Medikamente verordnen. Sind denn die Ärztinnen nicht medizinisch gebildet?

Ansonsten empfinde ich Ihren Beitrag als Verhöhnung von Menschen, die ohne die helfenden Medikamente schlimm dran wären.

Mein Dank gilt "meiner" Apotheke, die sehr vorausschauend im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür sorgt, dass ich meine Medikamente bekomme.

Ohne die wäre ich nicht in der Lage zu arbeiten.

@13:03 Uhr von FakeNews-Checker

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Mal  eine  andere  Idee   zur  Begründung  von   Preissteigerungen.   Wenn  man  sich selber  medizinisch  weiterbildet,  braucht  man  all  diesen  Pharmachemiekram  gar  nicht,  der  noch  kränker  macht.

Machen Sie privat was Sie wollen, aber Ihre Fakes bezgl. des Gesundheitswesen fallen mir nicht zum ersten mal auf.

@12:49 Uhr von Nettie

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Der größte Gewinntreiber war die Auslagerung der Produktion in Länder wie Indien mit ihren besonders guten Umweltschutzauflagen.

 

Und Löhnen sowie arbeitsrechtlichen und sonstigen Menschenrechtsstandards.

Selbstverständlich die auch.

@12:58 Uhr von Harry Anslinger

Gerade bei den beliebten Fiebersäften für Kinder, aber auch allgemein bei Salben ist m.E. auffällig, dass man in der Regel nur einen kleinen Teil braucht und der Rest ruck-zuck dem Verfallsdatum unterliegt.Der Fiebersaft in der Standardgröße reicht für eine Familie mit drei Kinder, die alle akut Fieber haben locker aus. Salben ohnehin.

Leider entsorgen viele Menschen die Medikamente dann auch noch in der Toilette und belasten unsere Wasserversorgung unnötigerweise.

So kann man auch Kasse machen mit einem Bedarf, der nicht gegeben ist. Oder mit einem Verfallsdatum, das niemand kontrollieren kann und das mir oft deutlich geflunkert erscheint. Freundlich ausgedrückt.

Das kann ich nicht beurteilen, halte ich aber für unwahrscheinlich.

 

Pharmabranche fordert Stresstest gegen Arzneimittelmangel....

Die Pharmabranche fordert etwas. Aber von anderen. Entweder den Krankenkassen (Beitragszahler) oder vom Staat (Steuergelder). 

Die Pharmabranche machte im Jahre 2021 einen Umsatz von 53,6 Milliarden Euro. Bayer machte 3,5 Milliarden Euro Gewinn und Biontech 5,370,8 Milliarden Euro.

Warum machen die keinen Stresstest ?

Warum braucht heute jeder…

Warum braucht heute jeder Fibersaft ?  Macht der Fiber oder bekämpft er es? Warm einpacken und Wadenwickel ist wohl nicht mehr hip genug?  

Die Verbraucher soölen mal wieder zur Vernunft kommen.  Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

@12:58 Uhr von Harry Anslinger

Oder mit einem Verfallsdatum, das niemand kontrollieren kann und das mir oft deutlich geflunkert erscheint. Freundlich ausgedrückt.

Wenn Sie das so genau wissen, dann benutzen Sie die Medikamente doch einfach weiter.

@15:48 Uhr von Bender Rodriguez | Tellerrand - kleiner Teller

Warum braucht heute jeder Fibersaft ?  Macht der Fiber oder bekämpft er es? Warm einpacken und Wadenwickel ist wohl nicht mehr hip genug?  

Die Verbraucher soölen mal wieder zur Vernunft kommen.  Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

Ich bin froh über Menschen, die es schaffen über ihren eigenen Erfahrungshorizont hinaus zu schauen.

Die wissen, dass es Andere gibt, denen es nicht so gut geht.

Denen es wichtig ist, dass es nicht nur ihnen, sondern allen gut geht.

@15:48 Uhr von Bender Rodriguez

Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

Die Merkeltaktik in allen Ehren, aber bei meiner Migräne leider unangebracht. Da hilft mir nur Ibuprofen. Warum sollten Menschen also ihre Schmerzen nicht "chemisch" behandeln? 

Immer die gleiche Diskussion

Man muss schon unterscheiden zwischen den oft sehr teuren patentgeschützten Medikamenten und den billigen Generika. Was in letzter Zeit häufig fehlt, sind die billigen Sachen. Und wenn eine böse gierige Pharmafirma in D mit Fiebersaft unverschämte Gewinne machen könnte, dann wären die Apotheken voll damit.

Es kann durchaus sein, dass ein Präparat in einem anderen Land in der Apotheke billiger istl als bei uns und die Pharmafirma trotzdem mehr daran verdient. Weil sich der Verkaufspreis nämlich zusamm3nsetzt aus Herstellerabgabepreis, Großhandelsspanne, Apothekenspanne und MwSt. Und wenn einer oder alle der 3 letzteren Faktoren in z.B. NL niedriger sind als in D, kann es für den Hersteller dort attraktiver sein. In D gibt es dann auch noch Rabattverträge der Kassen mit den Herstellern, die den Gewinn weiter schmälern.

Also ich will die Pharma nicht heiligsprechen. Aber gerade weil die gerne Geld verdienen würden die uns mit Ibusaft zuschütten, wenn das so ein tolles Geschäft wäre.

Des Pudels Kern

Essentiell heisst das  höhere Preise und Margen für die Pharmaindustrie.

@12:37 Uhr von ZZTop

wenn die Versorgung in DE wegen dem Preisdruck so schlecht ist und die Hersteller angeblich andere Länder vorziehen? wie kann es dann sein das z.B.  Ibuprofen hier kaum zu bekommen ist/war, aber in Holland lieferbar UND billiger ist? Die Pharmakonzerne wollen hier nur weitere Gewinnmaximierung betreiben und wieder ungestört an der Preisschraube drehen.

Schade, dass auch ARD und ZDF die Mitteilungen der Konzerne nicht wirklich hinterfragt obwohl genau für so etwas die Rundfunkgebühren da sind.

greetz

ZZ

 

 

Ich hatte dazu vor Wochen mal einen Kommentar, der überraschenderweise geblockt wurde.

Ironie off

Pharmabranche

anstatt einen Test sollte man lieber die Pharmaindustrie zwingen die Medikamente zu  liefern und wenn nicht in Regress nehmen. so wird ein schuh daraus

@12:42 Uhr von Kristallin

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Leifersicherheit, bedeutet "auf Lager haben", Vorratslagerung hat ihren Preis.

Eigentlich logisch oder? Und Medikamente müssen unter bestimmten Vorschriften und Vorraussetzungen gelagert werden.

Und Ja, die Pharmaindustrie ist immer schon gewinnorientiert und keine "Wohlfahrt".

 

Das ist richtig. Aber der hohe Medikamentenpreis in Deutschland wird von der Pharmaindustrie stets mit den Forschungskosten begründet.

Da kann etwas nicht stimmen.

Meine ganze Verwandschaft am Oberrhein fährt mit ihren Rezepten nach Frankreich zu Apotheke.

Erspanisse von 40 - 50 % vom selben deutschen Hersteller.

Wurde für die extra billiger geforscht?

 

@13:03 Uhr von FakeNews-Checker

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Könnte das auch bedeuten mehr Profit für die Pharmaindustrie? Dolarzeichen in den Augen?

Mal  eine  andere  Idee   zur  Begründung  von   Preissteigerungen.   Wenn  man  sich selber  medizinisch  weiterbildet,  braucht  man  all  diesen  Pharmachemiekram  gar  nicht,  der  noch  kränker  macht.

 

 

Ihrem praktischen Ratschlag folgend wäre ich schon längst tot.

 

 

Schmerzen = schlecht!@15:48 Uhr von Bender Rodriguez

Warum braucht heute jeder Fibersaft ?  Macht der Fiber oder bekämpft er es? Warm einpacken und Wadenwickel ist wohl nicht mehr hip genug?  

Bei einem Kind würde ich Fiebersaft absolut bevorzugen, Wadenwickel helfen nämlich nicht gegen Schmerzen.

Nur weil Früher kranke Kinder die Schmerzen trotz Wadenwickel noch ertragen mussten, ist es nicht nötig, wenn Fiebersaft  gegen Fieber u Schmerzen hilft!

Die Verbraucher soölen mal wieder zur Vernunft kommen.  Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

Welche Eltern wollen Kindern denn nicht auch Schmerzen ersparen? Logik?

@15:26 Uhr von D. Hume

Gerade bei den beliebten Fiebersäften für Kinder, aber auch allgemein bei Salben ist m.E. auffällig, dass man in der Regel nur einen kleinen Teil braucht und der Rest ruck-zuck dem Verfallsdatum unterliegt.Der Fiebersaft in der Standardgröße reicht für eine Familie mit drei Kinder, die alle akut Fieber haben locker aus. Salben ohnehin.

Leider entsorgen viele Menschen die Medikamente dann auch noch in der Toilette und belasten unsere Wasserversorgung unnötigerweise.

So kann man auch Kasse machen mit einem Bedarf, der nicht gegeben ist. Oder mit einem Verfallsdatum, das niemand kontrollieren kann und das mir oft deutlich geflunkert erscheint. Freundlich ausgedrückt.

Das kann ich nicht beurteilen, halte ich aber für unwahrscheinlich.

 

Ich auch nicht. Gerade Medikamente für die Augen haben eine extrem kurze Haltbarkeitsdauer, wenn die Packung mal angebrochen ist.

 

 

@12:54 Uhr von passdscho

"Dies könnte bedeuten, dass Medikamente am Ende teurer werden, jedoch habe Liefersicherheit "einen Preis", so der Verband."

Warum sollten in D die Medikamente teurer werden? Bei Medikamenten herrscht doch kein Markt, sondern die Preise werden mit den Krankenkassen verhandelt. Deswegen sind die Medikamentenpreise in D mit die höchsten der Welt. Die Preise sind nicht gesunken als die Pharma die Produktion ins Ausland verlagert hat, warum sollten sie steigen, wenn wieder mehr in der EU produziert wird? Würden da in den vergangenen Jahren etwa Übergewinne erzielt, die D nachträglich abschöpfen sollte, um die Preise zu senken?

An ihrer Aussage passt aber nicht, das es gerade die Medikamente sind die von  Preissteigerungen, und das schon teilweise so regelmäßig wie bei der Bahn, seit Jahren, betroffen sind, die es wenn überhaupt nur auf Privatrezept gibt. Durch die Krankenkassen bekommen wir nur billigere Generika.

@12:12 Uhr von Tarek94

Der Branchenverband hält es nicht für den richtigen Weg, Produktion aus dem Ausland nach Deutschland zurückzuholen. So werde lediglich global nicht wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland dauerhaft subventioniert, so der VFA.

Das ist sehr verständlich. In Indien und China wird die Pharmabranche nicht mit Umweltauflagen, Bürokratie und hohen Energiepreisen gegängelt. Außerdem gibt es da genügend Fachkräfte und hier nicht. Besser ist es, man zahlt in Deutschland etwas mehr und die Produktion bleibt da, wo sie aus Deutschland hin verlagert wurde.

Haben wir nur nichts von, wenn wie jetzt, seit Coronabeginn, die Lieferketten gestört sind. Denn dadurch haben wir doch jetzz das Dilemma. 

Ein Schelm …

… wer hier „Loppy“ denkt.

5 : 1 für die Pharmaindustrie. 

"... Der Branchenverband hält es nicht für den richtigen Weg ...

... Produktion aus dem Ausland nach Deutschland zurückzuholen. So werde lediglich global nicht wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland dauerhaft subventioniert ..."
Tja, das ist so nicht richtig.
Richtig ist, dass die Produktion von Medikamenten nach D / EU zurück muss, und zwar in dem begrenzten Maß, dass eine Notfallreserve an Lagenbeständen in D / EU für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung steht.
Die Ex-Bundesregierungen unter der Führung der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel haben auch an diesem Punkt nichts zu Stande gebracht.
Die amtierenden Bundesregierung insb. der Bundesgesundheitsminister haben das Problem zwar erkannt aber nichts Konkretes in die Wege geleitet, sodass ein solch v.g. Lagerbestand / Produktionsbestand in der EU / D zur Verfügung stehen würde.

@11:55 Uhr von heribix

Dazu kann ich nur sagen, ich war Endeletes Jahr in Thailand in Urlaub, leider hatte ich meine Medikamente (Blutverdünner, Blutdruck Medikament) vergessen ... Am nächsten Tag war alles da, sogar mit deutschem Beipackzettel ... Irgendwie eigenartig.

Nee. Gar nicht.
Wer die komplette Zeche sofort bezahlt bekommt auch das sofort was gewünscht ist.
In D ist das anders. In D muss gespart werden - sozusagen Preisbremse bei Medikamenten - . Die ausländischen Medikamentenhersteller liefern eben nur dann nach D, wenn sie gerade mal Überkapazitäten zur Verfügung haben und sonst auf dem Markt die Produkte nicht für einen höheren Preis verkauft werden können. Und wenn dem nicht so ist, und diese Überkapazitäten bestehen nicht, dann bekommt D eben nichts - zumindest nicht für den Billig-Preis - .

Niemand wünscht Ihnen etwas schlechtes aber...

@15:48 Uhr von Bender Rodriguez

Warum braucht heute jeder Fibersaft ?  Macht der Fiber oder bekämpft er es? Warm einpacken und Wadenwickel ist wohl nicht mehr hip genug?  

Die Verbraucher soölen mal wieder zur Vernunft kommen.  Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

Niemand wünscht Ihnen etwas schlechtes aber... nur mal angenommen Ihre 16 Monate alte Tochter hat eine der aktuell grassierenden fieberhaften Infektionen (und es gibt da vieles mehr als RSV und Influenza A) und den 5. Tag hohes Fieber. Da kommen Sie bloß nicht mit Ihrer Merkeltaktik - sonst war es dass vielleicht mit dem Kindlein! Nein, sicher ist nicht jede Bagatelle mit Medikamenten zu behandeln aber unsere Apotheken sind leergefegt mit schönen Worten senken Sie kein Fieber und keinen Blutzucker und kalt Duschen hilft nicht gegen Brustkrebs... Wo sind wir nur hingekommen. Dieses System hat mehr für Granaten übrig...

@17:01 Uhr von Kristallin

Warum braucht heute jeder Fibersaft ?  Macht der Fiber oder bekämpft er es? Warm einpacken und Wadenwickel ist wohl nicht mehr hip genug?  

Bei einem Kind würde ich Fiebersaft absolut bevorzugen, Wadenwickel helfen nämlich nicht gegen Schmerzen.

Nur weil Früher kranke Kinder die Schmerzen trotz Wadenwickel noch ertragen mussten, ist es nicht nötig, wenn Fiebersaft  gegen Fieber u Schmerzen hilft!

Die Verbraucher soölen mal wieder zur Vernunft kommen.  Ein bisschen Fiber und Kopfweh muss man nicht immer chemisch bekämpfen. Meist reicht die Merkeltaktik: einfach abwarten, bis es von alleine weggeht.

Welche Eltern wollen Kindern denn nicht auch Schmerzen ersparen? Logik?

War früher alles kein Problem. Heute wird aber beim kleinsten Pups alles reingehauen, dass für echte Problemfälle nix mehr da ist.das is doch das Thema. 

@11:55 Uhr von heribix

...Also in Bangkok ins Krankenhaus nachgefragt. Am nächsten Tag war alles da, sogar mit deutschem Beipackzettel. In Deutschland habe ich immer einen Verrat weil die Medikamente oft nicht lieferbar sind. 

Dieses Theater kenne ich seit Jahren. Schon vor zehn Jahren musste ich Monate(!)auf ein Krebsmedikament warten, das schließlich in der Schweiz bestellt wurde, nach dem ich ein Riesentheater in der Apotheke veranstaltet hatte.

Irgendwie eigenartig.

Ich komme da auch nicht mit. Bei einem anderen Medikament war der Grund, dass Apotheken dieses Medikament in großem Stil ins Ausland verkauft hatten, weil sie dort dafür höhere Preise erzielen konnten. Nicht gerade anständig. Diese Aussage stammte zunächst nur von einer Apotheken-Angestellten, konnte ich dann aber auch im Ärzteblatt nachlesen. Inzwischen gibt es verschiedene Generika von diesem Medikament. Seither gibt es keine Probleme mehr.

@12:27 Uhr von Nettie

(wie zum Beispiel überlebenswichtigen Medikamenten) ist nicht hinnehmbar.

Es wäre allerdings gut, wenn die Vorschläge zu dessen Behebung auch von unabhängiger Seite kämen (dies zu "Die Pharmabranche hat nun Vorschläge gemacht, wie ein Mangel in Zukunft vermieden werden könne").

Da stimme ich Ihnen einmal voll zu! Als ich Medizin studierte, da war der stellvertretende Gesundheitsminister meines (!) Deutschlands ein Fachmann: ein Pharmazeut mit Doktorhut und Professorentitel. Beides nicht zusammengekauft. Man hatte Respekt vor ihm. Und auch wenn unser Gesundheitssystem viele Engpässe kannte: Wir konnten damit zurechtkommen. Und das ist das wichtigste: Es war einfach um Größenordnungen gerechter. Was ich heute jeden Tag erlebe ist einfach nicht mehr zu fassen!

Ach noch etwas: Kein Pharmaunternehmen hatte auch nur irgendein Interesse daran, aus dem Leid der Patienten Profit zu ziehen. Mal drüber nachdenken!

Komisch,

die Apotheken stehen voll mit Bonbons, Tees und irgendwelcher Quacksalberei. Das gab es in der DDR nicht.

Aber was es immer gab, waren lebenswichtige oder sonstige Medikamente ohne jegliche Bezahlung. Die gibt es jetzt nicht, trotz überhöhter Bezahlung, aber die reicht noch nicht.

Aber Cannabis gibt es bald, damit man sich nicht so drüber aufregt.

 

@17:53 Uhr von CoronaWegMachen

Wer die komplette Zeche sofort bezahlt bekommt auch das sofort was gewünscht ist.
In D ist das anders. In D muss gespart werden - sozusagen Preisbremse bei Medikamenten - . Die ausländischen Medikamentenhersteller liefern eben nur dann nach D, wenn sie gerade mal Überkapazitäten zur Verfügung haben und sonst auf dem Markt die Produkte nicht für einen höheren Preis verkauft werden können. Und wenn dem nicht so ist, und diese Überkapazitäten bestehen nicht, dann bekommt D eben nichts - zumindest nicht für den Billig-Preis - .

Und wie passt Ihre Aussage zu diesem Umstand:

>>Rund 125 Prozent mehr zahlen Deutsche im weltweiten Durchschnitt für Medikamente. Das zeigt die Analyse des britischen Healthtech-Unternehmens Medbelle. Für ihre Studie haben die Autoren die Medikamentenpreise von 13 weit verbreitete Arzneien in 50 Ländern untersucht. Teurer sind Medikamente nur noch in den USA.2 6.11.2019<<

Ich bin ganz sicher,

...dass seit den ersten Berichten über knappen Fiebersaft Millionen Eltern und Großeltern angsterfüllt die Apotheken überrannt haben, um für den jederzeit möglichen "Notfall" gewappnet zu sein. Und was passiert? Der Saft wird jetzt erst richtig knapp. Mal ist es das Klopapier...

Kein "Pups"@18:01 Uhr von Bender Rodriguez

>>>War früher alles kein Problem. Heute wird aber beim kleinsten Pups alles reingehauen, dass für echte Problemfälle nix mehr da ist.das is doch das Thema. >>>

Schmerzen sind nur für Jene "kein Problem" welche gerade keine haben.

Das schreibe ich als chronisch erkrankte Person mit täglichen Schmerzen, welche ich so gut es geht aushalte. Aber dennoch nicht als "Pups" bezeichnen kann, und Du Bitte auch nicht, sei froh für jeden Tag, an den Du Schmerzen leichtfertig als "Pups" ansehen kannst.

@18:49 Uhr von Kristallin

>>>War früher alles kein Problem. Heute wird aber beim kleinsten Pups alles reingehauen, dass für echte Problemfälle nix mehr da ist.das is doch das Thema. >>>

Schmerzen sind nur für Jene "kein Problem" welche gerade keine haben.

Das schreibe ich als chronisch erkrankte Person mit täglichen Schmerzen, welche ich so gut es geht aushalte. Aber dennoch nicht als "Pups" bezeichnen kann, und Du Bitte auch nicht, sei froh für jeden Tag, an den Du Schmerzen leichtfertig als "Pups" ansehen kannst.

Bitte nicht falsch verstehen. .

Ich sagte doch, das bei kleinstem Pups schon gehandelt wird und bei schweren Fällen nichts da ist.

Du scheinst ein schwerer Fall zu sein.  Andere aber nicht.  Die verbrauchen aber diverse Mittel, wie  Schokodrops, obwohl siw sie nicht brauchen.

Jetzt klar? 

Gute Besserung

@18:49 Uhr von dr.bashir

...dass seit den ersten Berichten über knappen Fiebersaft Millionen Eltern und Großeltern angsterfüllt die Apotheken überrannt haben, um für den jederzeit möglichen "Notfall" gewappnet zu sein. Und was passiert? Der Saft wird jetzt erst richtig knapp. Mal ist es das Klopapier...

Da hast du ganz bestimmt recht. 

War ja bei klopapier nicht anders. Da wurde es knapp, weil  gekauft,

wurde, aus Angst das es knapp wird.

Klassische Rückkopplung

@18:49 Uhr von dr.bashir

...dass seit den ersten Berichten über knappen Fiebersaft Millionen Eltern und Großeltern angsterfüllt die Apotheken überrannt haben, um für den jederzeit möglichen "Notfall" gewappnet zu sein. Und was passiert? Der Saft wird jetzt erst richtig knapp. Mal ist es das Klopapier...

Das halte ich auch für wahrscheinlich, leider.

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