Demonstration in Toulouse.

Ihre Meinung zu Großstreik gegen geplante Rentenreform in Frankreich

Schulen zu, Stromproduktion heruntergefahren, Busse in den Depots: Tausende haben in Frankreich gegen die Rentenpläne der Regierung gestreikt und protestiert, in Paris kam es zu Krawallen. Präsident Macron hält dennoch an seinen Plänen fest.

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53 Kommentare

Kommentare

NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Stefan P.
Bewundere die Franzosen

Irgendwie sind wir Deutschen die geborenen Opferlämmer. Geduldig arbeiten wir 45 Jahre um dann mit einer Rente von 1800 € abgesichert zu sein. Finanzieren ca. 100 tausend Millionäre die uns erklären wie wir sparen müssen, oder das wir den Gürtel enger schnallen sollen. Geduldig lassen wir uns unsere 40 Jahre alte Lebensversicherung von den Krankenkassen wegfressen. Sagen ja und ahmen zu Energiegöttern, die uns ausnehmen wie die Weihnachtsgänse. Liefern im Anschluss noch die Entschuldigung und Erklärung warum die so handeln, wie sie handeln.

Und ab und an ballen wir die Faust in den Taschen, gendern aber fleissig mit.

Und unsere Jugend, die nie wirklich malocht hat, möchte uns lieber erklären, warum wir 80 Millionen Deutsche uns selbst abschaffen sollten, weil dies gut für das Klima ist.

Ich kann die Franzosen nur bewundern. Daumen hoch, mitten im Schnee und Kälte auf die Strasse zu gehen.

Bender Rodriguez

Die sind echt cool. Warum geht sowas bei uns nicht? Wir mpsswn alles immer nur hinnehmen und ertragen.

Dabei wäre unsere Rente ein Ding, weswegen sich ein Jahrzehnt Szreik schon lohnen würde. So wie wir da ausgequetscht und verar....t werden.

Hansi2012

Gilt so auch wohl für DEU.

Wenn die Menschen heute älter werden, gibt es für die Sicherung der Renten nur 2 Möglichkeiten:

- Länger arbeiten und später in Rente gehen oder

- Erhöhung der Rentenbeiträge.

Lt. Statistika  zahlten die Steuerzahler allein 2021 78,8 Milliarden Euro ein.

Damit haben übrigens auch die nichtrentenversicherungspflichtigen Bürger die Renten mitfinanziert!

werner1955
62 auf 64 Jahre schrittweise anheben.

Danke,

Vielicht ist das ein Ansporn für guter anständige Arbeitnehmer die bald bis 70 arbeiten sollen.

Raho59
@13:31 Uhr von NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Klingt eigentlich gut. Nur sind politische Streiks in Deutschland nicht zulässig 

Michael Klaus Möller
Streik

die Gewerkschaften und die französischen Bürger zeigen auf wie man gegen eine einseitige Politik zu lasten des Souveräns handeln sollte. da kann man in Deutschland lange warten.

Tarek94
@13:31 Uhr von NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Ja sicher, die "französische Ultrarechte" hat nur die Wahlen im Blick, während der Rest der Parteien das macht weil Sie so ein gutes Herz haben... :D

Account gelöscht
Großstreik gegen die geplante Rentenreform....

Es geht um die Anhebung des Rentenalters von 62 auf 64 Jahren. Bereits in seiner ersten Amtszeit ist Macron mit dem Versuch am Widerstand gescheitert. Martinez (Vorsitzender der CGT) und Laurent Berger von der christlichen Gewerkschaft CFDT sahen nach monatelangen Gesprächen keine Möglichkeit mehr als den Streik. 8 Gewerkschaften sind dabei. Befürchtet wird auch bei einer Anhebung des Rentenalters eine Zunahme der Arbeitslosigkeit älterer Beschäftigter.

 

In der Bundesrepublik ging die Erhöhung des Rentenalters, auch "Rentenreform" genannt, ohne jede Opposition über die Bühne. Nicht besonders Emanzipatorisch.....

Seebaer1
@13:31 Uhr von NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

    

          Natürlich. Die "Ultrarechten" finden eine längere

          Lebensarbeitszeit im Prinzip prima und

          demonstrieren nur mit, weil sie auf die

          nächsten Wahlen "schielen"

 

Advocatus Diaboli 0815
Die Franzosen tun wenigstens etwas

während wir Deutsche es uns gefallen lassen dass wir sogar bis 67 arbeiten müssen!

Aber wir stecken schon seit Jahren im Teufelskreis sinkender Mitgliedszahlen bei den Gewerkschaften-mangelnde Durchsetzungsfähigkeit (-Wille) der Gewerkschaft

Tarek94
Gibt es in Frankreich keinen "Fachkräftemangel"?

Im Artikel ist nur die Rede davon, daß das französische Rentensystem mit Eintrittsaltern von ca. 55 bis spätestens 62 Jahren nicht weiter finanzierbar ist.

Erstaunlicherweise fällt kein Wort über den "Fachkräftemangel"? Gibt es den in Frankreich nicht?

SirTaki
Rentenreformen

Wollen wir weiter in der EU soziale Systeme zusammenbringen, gehören auch angepasste Renteneintrittsalter und Reformen dazu. Man wächst nicht zusammen, wenn viele Systeme existieren- die Rentendebatte ist schon lange heiß diskutiert. Auch in Griechenland und bei der Umschuldung im EU-Raum mit den unterschiedlichen Schuldenbergen gab es Zoff unter den Mitgliedern. Das Problem ist fast überall das gleiche: Renten kosten, die Einnahmen der Staaten aber sinken, die jungen Leute müssen viel auffangen, weil die Alterspyramide der Senioren zunimmt, die der zahlenden jungen Leute abnimmt. Und jedes Jahr später in Rente bringt eine Entlastung der Kassen. Während manche Deutsche das "schlucken", sind Franzosen eben nicht einverstanden. Bei den Griechen war es ähnlich. Man wird auf Dauer aber diese Problematik nicht lösen, wenn man immer weiter so macht und die Finanzlöcher größer werden. Da werden die Franzosen noch viel ausfechten müssen.

D. Hume
@13:34 Uhr von Stefan P.

Irgendwie sind wir Deutschen die geborenen Opferlämmer. Geduldig arbeiten wir 45 Jahre um dann mit einer Rente von 1800 € abgesichert zu sein. Finanzieren ca. 100 tausend Millionäre die uns erklären wie wir sparen müssen, oder das wir den Gürtel enger schnallen sollen. Geduldig lassen wir uns unsere 40 Jahre alte Lebensversicherung von den Krankenkassen wegfressen. Sagen ja und ahmen zu Energiegöttern, die uns ausnehmen wie die Weihnachtsgänse. Liefern im Anschluss noch die Entschuldigung und Erklärung warum die so handeln, wie sie handeln.

Und ab und an ballen wir die Faust in den Taschen, gendern aber fleissig mit.

Und unsere Jugend, die nie wirklich malocht hat, möchte uns lieber erklären, warum wir 80 Millionen Deutsche uns selbst abschaffen sollten, weil dies gut für das Klima ist.

Ich kann die Franzosen nur bewundern. Daumen hoch, mitten im Schnee und Kälte auf die Strasse zu gehen.

Was hindert Sie nach dieser Ihrer Tirade, es den Franzosen nicht gleich zu machen? Macht Arbeit ne?

 

Kristallin
Abschaffen gibts nicht!@13:34 Uhr von Stefan P.

>>Und unsere Jugend, die nie wirklich malocht hat, möchte uns lieber erklären, warum wir 80 Millionen Deutsche uns selbst abschaffen sollten, weil dies gut für das Klima ist.>>>

Der Klimaktivismus ist auch in Frankreich aktiv, und es geht nur so ums Überleben der Menschheit also der kommenden Generationen so weltweit!

PS. Deutsche abschaffen? Gähn ..... die Behauptung ist von Rechtsextremen, und von daher da kann ich Sie beruhigen, eine Falschbehauptung.

Ich kann die Franzosen nur bewundern. Daumen hoch, mitten im Schnee und Kälte auf die Strasse zu gehen.

Tun Klimaaktivist/Innen auch!

Wolf1905
@13:31 Uhr von NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

.

Natürlich gibt es im Leben noch mehr als Arbeit; das hat mit dem Renteneintrittsalter nun gar nichts zu tun. Die Zeche für das niedrigere Renteneintrittsalter zahlen die Jungen, und da bin ich dagegen!

Alter Brummbär
@13:31 Uhr von NieWiederAfd

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Klar und wer soll das alles bezahlen?

Izmi
Spontan

Es ist ja nicht nur Frankreich. Auch in Großbritannien stehen Streiks auf der Tagesordnung. Und in machen europäischen Ländern grummelt es unter der Sichtbarkeitsgrenze. Und fast immer sind es die Gewerkschaften, die die sozialen Probleme aufspießen und sich schließlich an die Spitze der Proteste stellen.

Nur in Deutschland nicht! Hier sind IGM und Verdi wie auch die anderen Arbeitnehmervertreter lammfromm und ordnen sich einer Verarmungspolitik unter, die bisher von allen Regierungen vorangetrieben wurde. Wird Zeit, dass die Gewerkschaftsmitglieder die Sache selbst in die Hand nehmen und spontane Streiks organisieren wie Mitte/Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sonst ändert sich bei uns nichts!

Tarek94
@13:40 Uhr von Hansi2012

Gilt so auch wohl für DEU.

Wenn die Menschen heute älter werden, gibt es für die Sicherung der Renten nur 2 Möglichkeiten:

- Länger arbeiten und später in Rente gehen oder

- Erhöhung der Rentenbeiträge.

Lt. Statistika  zahlten die Steuerzahler allein 2021 78,8 Milliarden Euro ein.

Damit haben übrigens auch die nichtrentenversicherungspflichtigen Bürger die Renten mitfinanziert!

Es gibt eine dritte Möglichkeit:

-höhere Zuschüsse aus Steuereinnahmen.

Geld ist ja offensichtlich genug da, warum nicht ausnahmsweise etwas davon für die deutsche Rentenkasse verwenden?

Bender Rodriguez
Hansi

Du vergisst die elementarste Möglichkeit. Erhöhung des Arbeitgeber Anteils.

Ich bin heute so produktiv, wie 4 Mitarbeiter vor 30 jahren.  Bekomme aber nicht den 4fachen lohn. Die 4 wollen aber Rente. 

Merkste was? 

Grossinquisitor

Die Franzosen müssen einsehen, dass ihr System nicht mehr finanzierbar ist. Steigende Lebenserwartung bedeutet längeres Arbeiten. Eine simple Tatsache, die auch wir einsehen müssen. Für bestimmte Härtefälle sieht die französische Reform Aussnahmen vor. Das ist sinnvoll. Ohne Euro hätte Frankreich schon viel früher reagieren müssen. Wir in D haben ein Interesse daran, dass Macron Erfolg hat.

nie wieder spd
Etwas mehr an Einzelheiten wäre schön gewesen

In anderen Medien wird berichtet, dass Macron den Gewerkschaften gedroht hat, die Streikenden per Gesetz zum arbeiten zu zwingen. So wie das in GB auch gerade von der Regierung versucht wird. 

Wie sehen die Verhältnisse in Frankreich denn aus? Sind 1200€ Mindestrente nur im Vergleich mit deutschen Minirenten viel? Und in Frankreich gibt es die sogar unabhängig von der Dauer der Einzahlungen! Wie funktioniert das französische Rentensystem? 

Wie hoch ist die Durchschnittsrente in Frankreich? 

Wieviele arme Rentner gibt es in Frankreich und werden die anderweitig unterstützt? 

Überhaupt fehlt hier eine eigene Rubrik, in der die verschiedenen Sozialsysteme der EU - Länder vorgestellt, erklärt und verglichen verglichen werden. 

Oder kann man das irgendwo anders finden? 

Auf den Seiten der EU findet sich dazu nichts.

Izmi
@13:40 Uhr von Hansi2012

(...)

Wenn die Menschen heute älter werden, gibt es für die Sicherung der Renten nur 2 Möglichkeiten:

- Länger arbeiten und später in Rente gehen oder

- Erhöhung der Rentenbeiträge.

 

Oder aber die Produktivitätssteigerungen mit einrechnen wie auch den Ersatz der Renteneinzahler durch Maschinen. Und dann noch die steigenden Gewinne und den übermäßigen Reichtum der Millio-/Milliardäre berücksichtigen. 

 

morgentau19
@13:34 Uhr von Stefan P.

Ich möchte mich bei ihnen für ihren fantastischen Kommentar bedanken! Besser ist für mich nicht mehr möglich.

.

PS. In Deutschland werden wir für die Rente mit 70 vorbereitet....

 

Supergrobi

Warum gleicht man das Rentenalter nicht EU-weit an? Alle arbeiten bis 65, wir dann etwas kürzer, andere etwas länger. Solidarität ist keine Einbahnstraße!

FritzF
Den Franzosen fehlt seit der Revolution

der Glaube an ihre Obrigkeit. Legalité, Egalité, Fraternité.... Der Deutsche kennt mehr KamillenTee zur Beruhigung, Lebensfreude, Witz und Humor. 

Account gelöscht
Der Unterschied

zwischen Franzosen und Deutschen hat mir mal ein Franzose gesagt als ich in Frankreich gearbeitet hatte: Wir Franzosen arbeiten um zu leben ihr ,lebt um zu arbeiten. 

nie wieder spd
@13:34 Uhr von Stefan P.

Irgendwie sind wir Deutschen die geborenen Opferlämmer. Geduldig arbeiten wir 45 Jahre um dann mit einer Rente von 1800 € abgesichert zu sein. Finanzieren ca. 100 tausend Millionäre die uns erklären wie wir sparen müssen, oder das wir den Gürtel enger schnallen sollen. Geduldig lassen wir uns unsere 40 Jahre alte Lebensversicherung von den Krankenkassen wegfressen. Sagen ja und ahmen zu Energiegöttern, die uns ausnehmen wie die Weihnachtsgänse. Liefern im Anschluss noch die Entschuldigung und Erklärung warum die so handeln, wie sie handeln.

Und ab und an ballen wir die Faust in den Taschen, gendern aber fleissig mit.

Und unsere Jugend, die nie wirklich malocht hat, möchte uns lieber erklären, warum wir 80 Millionen Deutsche uns selbst abschaffen sollten, weil dies gut für das Klima ist.

Ich kann die Franzosen nur bewundern. Daumen hoch, mitten im Schnee und Kälte auf die Strasse zu gehen.

Wer 1800€ Rente bekommt, hat noch richtig Glück gehabt. Die meisten haben viel weniger.

jamesbosch
57 sind die wahren 64

64 wäre nur das offizielle Renteneintrittsalter.

Meine französischen Freunde sind alle mit 57 in Rente gegangen und beziehen ca 70% des letzten Einkommens. Kein Vergleich zu uns in D.

Savoir vivre ;-)

wenigfahrer
War eigentlich klar

das es in Frankreich es nicht so ruhig abgeht wie hier in Deutschland, wusste sicher auch die Regierung das es o kommen würde.

Jetzt ist nur die Frage, wie das am Ende ausgeht.

Ich bin der Meinung das 45 Jahre reichen sollten um in die Rente zu gehen, egal wie alt man zu dem Zeitpunkt ist, nur die 48 Prozent bei uns, sind eindeutig zu wenig zum Leben.

Der Vergleich mit Nachbarländern zeigt ja auch, das dort die Zahl wesentlich höher liegt, auch in Frankreich geht man mit 74 Prozent in Rente, und die Betröge liegen über dem in Deutschland.

Wenn die Zahlen stimmen, die ich gerade gefunden habe, also ist es klar das die Menschen auf die Straße gehen, wenn das geändert werden soll.

nie wieder spd
@13:40 Uhr von Hansi2012

Gilt so auch wohl für DEU.

Wenn die Menschen heute älter werden, gibt es für die Sicherung der Renten nur 2 Möglichkeiten:

- Länger arbeiten und später in Rente gehen oder

- Erhöhung der Rentenbeiträge.

Lt. Statistika  zahlten die Steuerzahler allein 2021 78,8 Milliarden Euro ein.

Damit haben übrigens auch die nichtrentenversicherungspflichtigen Bürger die Renten mitfinanziert!

Unsere Regierungen könnten auch beschließen, endlich die 150 Milliarden Euro einzutreiben, die die sogenannten Leistungsträger jedes Jahr aufs Neue in Form von Steuerhinterziehungen der gesamten Gesellschaft dieses Landes stehlen. 

Das könnte für angemessene Renten ebenso taugen, wie für ein besseres Gesundheitssystem oder ein besseres Bildungssystem. Und für vieles mehr. 

heribix

An alle die sich sowas für Deutschland wünschen, politisch motivierte Streiks sind in Deutschland vom Streikrecht ausgeschlossen. Dadurch sind Arbeitgeber berechtigt Schadensersatz zu verlangen. Desweiteren ist der Zusammenschluss mehrer Gewerkschaften für einen Streik in Deutschland nur möglich wenn man einen einheitlichen Tarif für alle Arbeitnehmer in Deutschland durchsetzen will, also quasi verboten. Genaueres dazu steht im Wiki.

Zille1976
@13:46 Uhr von Raho59

Klingt eigentlich gut. Nur sind politische Streiks in Deutschland nicht zulässig 

Und? Wenn morgen 1 Millionen Arbeitnehmer nicht zur Arbeit gehen sondern gegen die Rente mit 67 streiken, will man die dann alle einsperren?

Man könnte meinen den Deutschen gefällt es die Melkkuh Europas zu sein. Einheitliche Gurken und Bananen klappt in der EU. Das alle im selben Alter die Rente genießen bekommt man nicht hin?

Zille1976
@13:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

In der Bundesrepublik ging die Erhöhung des Rentenalters, auch "Rentenreform" genannt, ohne jede Opposition über die Bühne. Nicht besonders Emanzipatorisch.....

Man darf dabei aber nicht vergessen, dass in Deutschland die Anhebung des Rentenalters "alternativlos" war. Da kann man einfach nix machen.

Toni B.
Vorbildlich

Was ist bei den Franzosen anders, als bei den Deutschen? Dass sie es schaffen ein Vielfaches von dem Auf die Straße zu bekommen, als hier in Deutschland...

Möglich ist, dass die Deutschen trotz millionenfachem Aufschrei in den eigenen vier Wänden (bzw. in Internet) am Ende doch schlicht und einfach nur zu faul sind, um den Protest auf die Straße zu tragen oder aber, dass der "lokale" Protest einfach nur des Meckerns willen stattfindet, weil Meckern und Nörgeln nunmal auch urdeutsch ist.

Damit hier nicht ein gewisser User nach Quellangabe fragt, anstatt selber mal den Popo hochzubekommen und nach Quellen zu suchen. Bitteschön: https://www.dw.com/de/immer-dieses-gejammer-warum-deutsche-so-viel-n%C3…

Moderation
Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,



wir werden die Kommentarfunktion um 14:40 Uhr schließen.



Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.



Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

Grossinquisitor
@13:51 Uhr von Tarek94

Im Artikel ist nur die Rede davon, daß das französische Rentensystem mit Eintrittsaltern von ca. 55 bis spätestens 62 Jahren nicht weiter finanzierbar ist.

Erstaunlicherweise fällt kein Wort über den "Fachkräftemangel"? Gibt es den in Frankreich nicht?

 

In Frankreich gibt es mehr ältere Arbeitslose als bei uns, was m.E. darauf hindeutet, dass der "Fachkräftemangel" offenbar nicht so hoch ist wie bei uns.

nie wieder spd
@13:46 Uhr von Raho59

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Klingt eigentlich gut. Nur sind politische Streiks in Deutschland nicht zulässig 

Gewerkschaftliche Streiks können völlig ausreichen. 

Ab sofort auch in Großbritannien. Leider keine Berichterstattung dazu.

heribix
@13:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

In der Bundesrepublik ging die Erhöhung des Rentenalters, auch "Rentenreform" genannt, ohne jede Opposition über die Bühne. Nicht besonders Emanzipatorisch.....

Lag wohl daran das sich Schröder, Fischer und Co vorher beim DGB abgesichert hatten.

Bender Rodriguez
Raho

"Klingt eigentlich gut. Nur sind politische Streiks in Deutschland nicht zulässig "

.

Warum eigentlich nicht?  Die Alliirten müssen ja einen Grund gehabt haben, uns das zu verweigern. 

Andererseits ist das Verbot völllig egal, wenn die Bevölkerung es trotzdem will. 

Siehe Klimakleber. Die machen auch Verbotenes. 

Also, lasst uns auch mal gegen die Ausbeutung demonstrieren. 70%rente mit 62 Jahren wäre den Nachbarn gegenüber doch fair. 

NieWiederAfd
@14:29 Uhr von Moderation

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 14:40 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation

 



 

Die schnelle Schließung der Kommentarfunktion überrascht mich doch ein wenig.

 Es gäbe noch vieles zu vertiefen zur unterschiedlichen Rolle der Gewerkschaften in Frankreich und Deutschland, die Rolle der Rechtspopulisten und vor allem die Rentensysteme und ihre Sicherung. 

Sisyphos3
62 auf 64 Jahre schrittweise anheben.

 

 

und damit sind die Franzosenunzufrieden ?

Mass Effect
@13:51 Uhr von SirTaki

Wollen wir weiter in der EU soziale Systeme zusammenbringen, gehören auch angepasste Renteneintrittsalter und Reformen dazu. Man wächst nicht zusammen, wenn viele Systeme existieren- die Rentendebatte ist schon lange heiß diskutiert. Auch in Griechenland und bei der Umschuldung im EU-Raum mit den unterschiedlichen Schuldenbergen gab es Zoff unter den Mitgliedern. Das Problem ist fast überall das gleiche: Renten kosten, die Einnahmen der Staaten aber sinken, die jungen Leute müssen viel auffangen, weil die Alterspyramide der Senioren zunimmt, die der zahlenden jungen Leute abnimmt. Und jedes Jahr später in Rente bringt eine Entlastung der Kassen. Während manche Deutsche das "schlucken", sind Franzosen eben nicht einverstanden. Bei den Griechen war es ähnlich. Man wird auf Dauer aber diese Problematik nicht lösen, wenn man immer weiter so macht und die Finanzlöcher größer werden. Da werden die Franzosen noch viel ausfechten müssen.

Stimmt

 

eine_anmerkung .

Eigentlich müsste wir Deutsche auch auf die Straße gehen wegen den absurden 67 Jahren Renteneintrittsalter. Aber während die Franzosen sich was trauen, bemitleidet sich der deutsche Michel selbst und buckelt weiter....

Sisyphos3
@13:50 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

während wir Deutsche es uns gefallen lassen dass wir sogar bis 67 arbeiten müssen!

Aber wir stecken schon seit Jahren im Teufelskreis sinkender Mitgliedszahlen bei den Gewerkschaften-mangelnde Durchsetzungsfähigkeit (-Wille) der Gewerkschaft

 

 

einer muß es ja auch bezahlen !

also mein Berufsleben begann mit 14

wenn es heute bei 20 oder mehr liegt

fehlen einige Beitragsjahre und Zahler

 

NieWiederAfd
@13:47 Uhr von Tarek94

...

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Ja sicher, die "französische Ultrarechte" hat nur die Wahlen im Blick,

 

Erstaunlich, dass auch Sie das jetzt erkennen...

 

während der Rest der Parteien das macht weil Sie so ein gutes Herz haben... 

 

Das würde ich anders benennen: eine klare Linie in Sachen soziale Gerechtigkeit. Wenn Sie das mit "gutes Herz haben" meinen: okay.

geht doch 

 

 

Sisyphos3
@13:46 Uhr von Michael Klaus Möller

die Gewerkschaften und die französischen Bürger zeigen auf wie man gegen eine einseitige Politik zu lasten des Souveräns handeln sollte. da kann man in Deutschland lange warten.

 

 

vielleicht sollte man auch aufzeigen wie die Rente finanziert werden soll

statt nur markige Worte von sich zu geben

 

Account gelöscht
@13:46 Uhr von Raho59

Die Franzosen zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt als Arbeit. Und die Gewerkschaften zeigen, dass es eine Alternative zur bei uns immer mehr auseinanderklaffenden Schere zwischen arm und reich gibt: höhere Steuern für Reiche oder einen höheren Arbeitgeberbeitrag bei den monatlichen Lohnabrechnungen. Alles machbar zeigt unser Nachbar.

Dass sich die französische Ultrarechte der Kritik an der Rentenreform anschließt, ist dagegen wenig inhaltlich begründet sondern rein politisch-strategisch: Sie schielen auf die nächsten Wahlen... Sollte der Front National bzw. Rassemblement National - egal ob er sich nebelbombenwerfend noch weiter umbenennen mag - tatsächlich Wahlen gewinnen, werden vor allem die auf den unteren Stufen der sozialen Leider die Zeche dafür zahlen.

 

gez. NieWiederAfd

Klingt eigentlich gut. Nur sind politische Streiks in Deutschland nicht zulässig 

 

 

 

 

 

Tja, es sieht aber so aus, daß sie in Frankreich zulässig sind. Und hier nicht.

Wo ist dann mehr Freiheit ?

 

Nettie
‚Blockaden‘ will keiner. Aber man muss schon wissen was man will

Es reicht nicht, nur zu wissen, was man  n i c h t. will.

Da von nichts bekanntlich auch nichts kommt, sollten bzw. müssen sich alle ‚Seiten‘ - alle Bürger, nicht nur die Vertreter ihrer staatlichen Institutionen und ‚Arbeitgeber‘ - selbst überlegen, wie sie sich die zukünftige Sicherung ihres Gemeinwesen und ihrer Wirtschaft vorstellen (dies zu „Er [Frankreichs Arbeitsminister] rief Streikende auf, nicht die Wirtschaft lahmzulegen. "Das Recht auf Streik ist eine Freiheit, aber wir wollen keine Blockaden").

Tino Winkler
@13:50 Uhr von Advocatus Diaboli 0815

während wir Deutsche es uns gefallen lassen dass wir sogar bis 67 arbeiten müssen!

Aber wir stecken schon seit Jahren im Teufelskreis sinkender Mitgliedszahlen bei den Gewerkschaften-mangelnde Durchsetzungsfähigkeit (-Wille) der Gewerkschaft

Warum sollten wir deutschen tätig werden, den fleißigen Deutschen geht es gut.

NieWiederAfd
@13:51 Uhr von Tarek94

Im Artikel ist nur die Rede davon, daß das französische Rentensystem mit Eintrittsaltern von ca. 55 bis spätestens 62 Jahren nicht weiter finanzierbar ist.

Erstaunlicherweise fällt kein Wort über den "Fachkräftemangel"? Gibt es den in Frankreich nicht?

 

Warum sollte in einem Bericht über den Streik gegen Macrons Rentenreformpläne das Thema "Fachkräftemangel" auftauchen?

 

 

eine_anmerkung .
@13:40 Uhr von Hansi2012

>>"Gilt so auch wohl für DEU.

Wenn die Menschen heute älter werden, gibt es für die Sicherung der Renten nur 2 Möglichkeiten:

- Länger arbeiten und später in Rente gehen oder

- Erhöhung der Rentenbeiträge.

Lt. Statistika  zahlten die Steuerzahler allein 2021 78,8 Milliarden Euro ein.

Damit haben übrigens auch die nichtrentenversicherungspflichtigen Bürger die Renten mitfinanziert!"<<

.

Oder aber nicht so viel Geld in die Welt verschenken und dieses Geld unseren Rentner geben, die dieses Geld ja auch erarbeitet haben.

 

Seebaer1
Schade...

So eine Demo wäre nicht schlecht. Aber hier werden die ja alle "instrumentalisiert".