Arbeiter auf einer Baustelle hoch über Hongkong

Ihre Meinung zu Wie es um die Weltwirtschaft steht

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos stehen in dieser Woche viele Krisen auf der Agenda. Zuletzt gab es aber Entspannungssignale für die globale Konjunktur. Das macht Experten Hoffnung. Von Till Bücker.

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74 Kommentare

Kommentare

Seebaer1
Stimmt....

"Und die Menschen würden trotz der Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation weiter Geld ausgeben."

 

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

Nettie
Um die Weltwirtschaft steht es so gut, wie die für diese

‚auf der ‚Agenda’ in Davos stehenden Krisen („Dabei stehen viele Krisen auf der Agenda“) Verantwortlichen es zulassen.

Und das sind leider die diversen Staatsführungen und nicht die unter ihnen leidenden Bürger.

Die Antwort auf die Eingangsfrage („Wie es um die Weltwirtschaft steht“) kann derzeit also leider nur lauten „nicht so gut“. Denn die ‚Entspannungssignale‘ für die globale Konjunktur dürften weniger den Regierungschefs als den Bedürfnissen der Bürger überall geschuldet sein.

sonnenbogen
Hmmm....

"Die teilweise Verlagerung der Produktion von strategischen Gütern und die Diversifizierung von Partnerschaften sei zwar womöglich teurer, könne das Leben aber verlässlicher machen."

Naja, dann hoffen wir mal das nicht noch ein europaeisches Land (z.B Frankreich Oesterreich, Italien) nach GB die EU verlaesst..... der Feind von heute ist morgen Freund und umgekehrt......

IlPadrino
Wachstum Wachstum über alles...

Ich denke in Anbetracht der zunehmenden Umweltschäden und der nun wieder immer größer werdenen sozialen Verwerfungen in unseren Gesellschaften sollte es langsam an der Zeit sein das Goldene Kalb ,,Wirtschaftswachstum" kritisch zu hinterfragen.

Wenn ich mich recht entsinne entfielen 2021 laut einem gestern bei Pocket verfügbaren Artikel 79% der Produktivitätszuwächse in Deutschland auf das wohlhabendste 1% der Bevölkerung...für den Rest (mehr als 80 Mio Menschen) blieben demnach 19% übrig.

Wenn Zuwächse nur den Reichsten zu gute kommen und der Rest zeitgleich durch die verursachte Inflation real immer weniger Vermögen besitzt bringt Wirtschaftswachstum nicht mal mehr dem Anschein nach mehr Wohlstand für alle (von den Umweltschäden, Schulden etc. mal ganz abgesehen).

Werdaswissenwill

Vor 4 Tagen klingelte da noch die Rezession an der Tür! Sicher die  Dividenden jetzt mit gemeint das die wieder steigen!Man gehe mal Einkaufen!

Bender Rodriguez

Alles is superteuer, jeder will konsumieren,  da muss man sich keine sorgen machen. Der Kapotalismus funktioniert noch. Ewiges wachstum ist erstmal gesichert.  Sind doch super Zeite .

krittkritt
Positive Meldung: Nur 50,7% leiden unter Lieferkettenproblemen.

"Im Dezember litten nach einer Umfrage des ifo-Instituts nur noch 50,7 Prozent der Unternehmen hierzulande darunter, dass bestellte Vorprodukte und Materialien schwer zu bekommen seien. "

Helmut Schleich, Kabarettist, würde sagen: Es ist Alles eine Frage der Perspektive.

Orfee
Schadenbegrenzung

Was man derzeit betreibt ist Schadenbegrenzung aber es gibt überhaupt keine positiven Entwicklungen oder Problemlösungen, die das Unvermeidliche irgendwie aufhalten könnte. Wir leben weiterhin in einer großen Blase und da hat sich nichts geändert. 2023 mit einer höheren Inflation wird das deutlich machen. 

Inzwischen entwickelt der Osten mit den BRICS Staaten ein eigenes Finanzsystem und wird eine eigene UN gründen. 

Wolf1905
Tja, viele unterschiedliche Meinungen

Wem schenkt man jetzt Vertrauen? Was meint das „Orakel von Omaha“ (also Warren Buffet)?

Ich habe gestern, in eher optimistischer Hinsicht, Anteile von 3 weltweit agierenden Fonds gekauft (2 ökologisch ausgerichtet, 1 eher defensiv) - aber diese habe ich ja nicht nur gekauft in Hinsicht auf 1-2 Jahre, sondern eher 10 Jahre … und in 10 Jahren ist die Situation eine ganz andere wie heute (sagt mir meine Glaskugel … schau mer mal …) - muss halt „nur“ gesund bleiben (eins der wichtigsten Güter!).

Tja, hoffentlich sind diese aktuellen Krisen und der Krieg dann schon lange beendet, aber was kommt dann noch? Da mache ich gleich noch die Kaffeesatzleserei.

Nettie
Ob wir weiterhin in einer ‚fragmentierten Welt‘ leben müssen

oder ob das Leben für alle Bewohner der Erde verlässlicher gemacht werden kann ist keine Frage der ‚Kosten‘ bzw. des Geldes, sondern schlicht eine des politischen Willens.

Und zu verhindern, dass das (wieder) passieren kann:

"Die positive Entwicklung der Weltwirtschaft ist getrieben durch USA, Europa und China. Abseits der drei großen Player gibt es viele kleinere Länder mit enormen Problemen." Entwicklungs- und Schwellenländer wie Sri Lanka, Ägypten oder Argentinien könnten durch die Zinswende in den USA und die damit verbundene Aufwertung des US-Dollars in Schuldenkrisen rutschen“

ist keine Frage wirtschaftlicher ‚Gesetzmäßigkeiten’, sondern schlicht eine der Fairness bzw. Gerechtigkeit.

Glasbürger
Wie es um die Weltwirtschaft steht...

... das ist wohl die falsche Frage.

Die Relevante sollte lauten, wie es um die Menschen in den Ländern steht.

Wieder einmal habe ich zwischen den Zeilen von Artikeln, wie diesem den unschönen Eindruck, daß es nur, ausschließlich und einzig um die "Wirtschaft" geht. Hier sogar die Weltwirtschaft.

Keine Frage, die ist wichtig.

Doch sollte es nicht so sein, daß die "Wirtschaft" den Menschen dient und nicht, wie es weltweit Realität ist, der Mensch der "Wirtschaft"?

Das man sich in Davos mit den "Krisen" befasst, ist sicher löblich und vor allem überfällig. Doch vermisse ich die Erkenntnis, daß besagte Krisen doch nicht zuletzt auf Grund dessen, was dort "beschlossen" wurde existieren. Besser wäre es, statt über Krisen, die man selbst (mit)verursacht hat, zu brüten, doch erst keine entstehen zu lassen. Selbst auf die Gefahr hin dadurch auf die eine oder andere Mrd. Profit verzichten zu müssen.

silgrueblerxyz
es steht schlecht um die Weltwirtschaft

Gabe es nicht den Klimawandel und die Nichterreichung des dafür notwendigen klimaneutralen wertschöpfenden Wirtschaftens, könnte man unter der altmodischen Betrachtungsweise nach den alten Kriterien tatsächlich konstatieren, dass die Belastungen der Weltwirtschaft abgenommen haben

nie wieder spd
Alles wird gut

Aus dem gestrigen Bericht zu Klaus Schwab, dem Begründer des Weltwirtschaftsforums: „Dass nicht nur die Gewinnmaximierung beim Wirtschaften im Vordergrund stehen sollte, werde schon lange an den Universitäten und Hochschulen gelehrt.“

Sicher können wir davon ausgehen, dass Herr Schwab diese Erkenntnisse auch beim derzeitigen Weltwirtschaftsforum zu besten gibt und alles wird gut. 
Nur dem Klima und der Umwelt kann wohl kaum noch schlimmeres passieren, als das die Wirtschaft so weitermacht wie vor der Pandemie. 
Den trotzdem vorhandenen überflüssigen Reichtum einzelner auf, für und zu Gunsten die restlichen Menschheit zu verteilen, wird die Aufgabe derjenigen sein, die sich gerade beim Weltwirtschaftsforum treffen. 
Sind eigentlich Politiker dabei? 
Oder kungelt die Wirtschaft ganz allein für sich? 
Werden die dortigen Diskussionen in den Medien veröffentlicht? Per Liveticker vielleicht?
Ich bin gespannt, was die investigativen Medien dazu zu Tage fördern.

Klaus.Guggenberger
Sorge um den Reichtum der Reichen im Vordergrund

Ein Vergleich mit dem Wiener Kongress vor mehr als 200 Jahren wäre sicherlich nicht ganz passend.

Gemeinsamkeiten bestehen dennoch:

- mangelnde Effizienz – zu hoher Aufwand

- zu wenig Sorge um die Sorgen und Nöte der großen Mehrheit der Nicht-Reichen, die unter den genannten Krisen leiden. Die tatsächlichen und gewünschten Krisengewinner stehen wieder einmal im Vordergrund.

Tremiro
@09:24 Uhr von Orfee

Was man derzeit betreibt ist Schadenbegrenzung aber es gibt überhaupt keine positiven Entwicklungen oder Problemlösungen, die das Unvermeidliche irgendwie aufhalten könnte.

 

Positive Entwicklung? Das wäre der Horror für eine deutsche Oppositionspartei.

 

Tremiro
@09:01 Uhr von Seebaer1

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

 

Das ist falsch. Früher gaben die Menschen über 40% ihres Einkommens für Lebensmittel aus.

Robert Wypchlo
Lindner in Davos auch dabei?

Ich glaube ich komm hier nicht ganz mit. Lindner ist beim Weltwirtschaftsforum in Davos auch dabei? Er möchte doch die Reichen steuerlich entlasten. In einer Oxfam-Studie soll das reichste Prozent aller Menschen 89 % aller Privatvermögen besitzen. Alle übrigen 99 % zusammen besitzen nur 11 %. Das geht nicht! Man kann sich ohnehin wundern, dass Lindner trotz aufgehobener Immunität weiterhin von Termin zu Termin eilt.

Möbius
Weltkonjunktur

Ich sehe auch nicht unbedingt eine neue Weltwirtschaftskrise heraufziehen, einige Länder - wie Deutschland - könnten aber Federn lassen müssen.
 

 

Die Warenströme haben sich verändert aufgrund der weggefallenen Konkurrenz aus Russland bei Energieträgern.
 

Dadurch stiegen auch die Preise in Europa (aber weniger in USA), während sie in China und Südostasien fielen.
 

 

Dazu kommt eine Teilung der Märkte, der russische Automarkt ging zB komplett an die Chinesen, und die deutschen Hersteller spüren den Effekt der immer größer werdenden Konkurrenz chinesischer Hersteller auf ihrem wichtigsten Markt. 

CoronaWegMachen
Erfreulich ist, dass sich die Energiepreise schon mal...

...  etwas günstiger entwickelt haben als die Wirtschaftszukunftspanikmacher/innen es voraus gesehen haben wollen. Rohöl und Gas haben sich Dank stattlicher Eingriffe verbilligt.
Nur was ist mit den ganzen Rohstoffen, wie seltene Erden, Uran, Gold, Silber, Kupfer, Zinn, und andere Edelmetalle, Eisenerz, oder die Rohstoffe die zur Carbonherstellung benötigt werden, usw. ?
Hierzu ist im Bericht nichts zu lesen.
Es darf angenommen werden, wenn die Wirtschaftsnationen die sich in Davos treffen werden nur teuer an diese Rohstoffe gelangen können, dass das etwas Ärger auslösen wird - zumal ausgerechnet China auf vielen Rohstoffen gerade zu sitzt - . Das dürfte u.a. der USA-Administration überhaupt nicht gefallen zumal erst kürzlich der USA-Präsident verlautete das von China ggf eine Gefahr ausgehen könnte.

Orfee
@09:11 Uhr von IlPadrino

"Ich denke in Anbetracht der zunehmenden Umweltschäden und der nun wieder immer größer werdenden sozialen Verwerfungen in unseren Gesellschaften sollte es langsam an der Zeit sein das Goldene Kalb ,,Wirtschaftswachstum" kritisch zu hinterfragen."

Es gibt doch kein Wirtschaftswachstum in Europa insbesondere wenn man es z.B. mit China vergleicht. Das ist doch gerade das Problem. China ist aus dem Armut rausgekommen mit einem Wirtschaftswachstum, was Sie gerade so verteufeln wollen. Deswegen behaupten sie sich mittlerweile als eine Weltmacht, die USA oder den Westen ablösen möchte. 

Bernd Kevesligeti
Wie es um die Weltwirtschaft steht....

Zunächst mal ist da die Frage, ob dieses Davos-Treffen noch die Mehrheit der Welt repräsentiert. Eher doch einen abnehmenden Teil (G7 repräsentiert etwa 10 Prozent der Weltbevölkerung). 

Die Lage der Weltwirtschaft ist durch Inflation gekennzeichnet, in Deutschland offiziell 7,9 Prozent. Hervorgerufen durch die erhebliche Verteuerung von Energieträgern.

Auch dadurch, daß die Europäer auf dem Weltmarkt LNG-Flüssiggas oder auch Steinkohle (Südafrika) massiv aufkaufen und es dadurch zu Versorgungsproblemen in ärmeren Ländern kommt. Und in der Folge zur Verschärfung der Widersprüche zwischen Nord und Süd.

Tino Winkler
Die Weltwirtschaft ist robust, trotz immer wieder

vorkommender Krisen.

Anders gilt es für diktatorische oder undemokratische Länder, die schmieren weiter ab, weil abwandernde Fachkräfte, Korruption und fehlende Innovation eine gesunde Entwicklung nicht zulassen.

Bestes Beispiel ist Russland. 

PatricioKanio
@09:24 Uhr von Orfee

Was man derzeit betreibt ist Schadenbegrenzung aber es gibt überhaupt keine positiven Entwicklungen oder Problemlösungen, die das Unvermeidliche irgendwie aufhalten könnte. Wir leben weiterhin in einer großen Blase und da hat sich nichts geändert. 2023 mit einer höheren Inflation wird das deutlich machen. 

Inzwischen entwickelt der Osten mit den BRICS Staaten ein eigenes Finanzsystem und wird eine eigene UN gründen. 

 

1. die Inflation wird 2023 sinken.

2. eine eigene UN? Die vereinten vereinten Nationen oder wie?

 

Bender Rodriguez

Wenn mann jetzt noch länger von inflation ubd rezession labert, wird das auch eintreffen. 

Was wird wamit beabsichtigt?  Soll es bergab gehen?

 Gebt euer Geld ganz normal aus, wie vorher. Dann öndert sich auch nichts. Lasst die BWLer und VWLer doch einfach labern. Die haben nur ihren eigenen Vorteil im Blick. 

Es gibt überhauot keinen Grund für Panik. Krieg gibt es immer irgendwo auf der Welt.  Das kann  jetzt auch nicht als auslöser für irgendwss gelten.

Bender Rodriguez
@09:24 Uhr von Orfee

 und wird eine eigene UN gründen. 

Wie soll das gehen? 

 

Sisyphos3
@09:01 Uhr von Seebaer1

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

relativ !

wenn die Milch und das Brot 50 % teurer sind

gibt man klar mehr aus - auch wenn letztlich nicht mehr in der Tasche ist

 

Nettie
@09:25 Uhr von Wolf1905

(…) und in 10 Jahren ist die Situation eine ganz andere wie heute (sagt mir meine Glaskugel … schau mer mal …) - muss halt „nur“ gesund bleiben (eins der wichtigsten Güter!).

Da haben Sie Recht.

Tja, hoffentlich sind diese aktuellen Krisen und der Krieg dann schon lange beendet,

Hoffentlich.

aber was kommt dann noch?

Auf jeden Fall jede Menge zu tun für alle, um die Möglichkeit für ein menschenwürdiges Leben für alle zu sichern. Aber wenn die zusammen statt weiter gegeneinander arbeiten, müsste das zu schaffen sein.

Duzfreund
@09:01 Uhr von Seebaer1

"Und die Menschen würden trotz der Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation weiter Geld ausgeben."

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

Aber das führt ja nicht zu sinkenden Preisen, sondern nur dazu, das noch mehr Geld noch schneller von Arm nach Reich umgeschichtet wird. 

Welch ein Nonsens - wir brauchen doch den umgekehrten Effekt. Erkläre mal lieber einer, wie das gehen soll und zwar ohne staatliche Regulierung im Nachhinein via Gießkanne. 

bolligru
Kein Wort der Kritik...

Das Weltwirtschaftsforum in Davos... was genau ist das eigentlich?

Ich empfehle, einmal Jean Ziegler zu lesen, insb. über die Macht der Banken und deren Auswirkung.

...

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, im Februar 1996, ..  Hans Tietmeyer (Präsident der Deutschen Bundesbank): „Von nun an stehen Sie unter der Kontrolle der Finanzmärkte.“

Reaktion: Lang anhaltender Beifall. Die Staatschefs, Ministerpräsidenten und Minister, unter ihnen viele Sozialisten, akzeptieren wie selbstverständlich die Fremdbestimmung der Volkssouveränität durch die spekulative Warenrationalität des globalisierten Finanzkapitals.

...

Die Freiheit ist nur ein eitles Hirngespinst, wenn eine Klasse die andere ungestraft aushungern kann. Die Gleichheit ist nur ein eitles Hirngespinst, wenn der Reiche mithilfe seines Monopols über Leben und Tod seiner Mitmenschen entscheidet. Jacques Roux, Prister, 1793

 

Quelle: "https://www.deutschlandfunk.de/ziegler-jean-die-neuen-herrscher-der-wel…"

 

 

Seebaer1
@09:51 Uhr von Tremiro

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

 

Das ist falsch. Früher gaben die Menschen über 40% ihres Einkommens für Lebensmittel aus.

 

          Es ist vermutlich eine Frage des Lebensalters,

         wie man "früher" definiert.

         Ich kenne jemanden der meint, früher war mehr

         Lametta.

 

Wohlergehen
Wie es um die Armen und Ärmsten der Welt steht...

aufgrund einer menschenverachtenden Weltwirtschaft!

Ich fasse zusammen: Es besteht Hoffnung, dass die Superreichen und Konzerne ihr unermesslich abartiges Wachstum, weil gegen die meisten Menschen - besonders aber der Armen und Ärmsten der Welt - weiter ohne Rücksicht auf noch mehr Verluste an Humanität, in exorbitantem menschenfeindlichen Maße steigern können.

"...die Menschen würden....weiter Geld ausgeben."  Dass die Hungernden, Gequälten der Welt weiterhin mit ihrem Leben bezahlen aufgrund einer eiskalten menschenfeindlichen Weltwirtschaft ist bekannt.

Wie wäre es endllich mit einer "extremen Globalisierung" zum Wohle der von einer menschenfeindlichen Globalisierung Geschundenen der Welt? Das wäre eine exzellente "Versicherung" für diese Menschen.

Ach nee, ich vergaß: Ohne das bestehende gnadenlos die Menschen ausbeutende Wachstum einhergehend mit der daran ausgerichteten menschenfeindlichen Globalisierung hätten die Ärmsten ja gar nichts! (SARKASMUS)

 

 

bolligru
09:47 Uhr von nie wieder spd

u.a.: "Gewinnmaximierung beim Wirtschaften... Sind eigentlich Politiker dabei?"

...

Ich empfehle Jean Ziegler, Insider und Kritiker, auch zum "Thema Weltwirtschaftsforum in Davos"

Hier ein Interview beim Deutschlandfunk:

"https://www.deutschlandfunk.de/ziegler-jean-die-neuen-herrscher-der-wel…"

Orfee
@09:50 Uhr von Tremiro

"Positive Entwicklung? Das wäre der Horror für eine deutsche Oppositionspartei."

Da brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Es wird eine sehr lange Zeit keine positive Entwicklung mehr in Deutschland oder in Europa geben. Selbst wenn die sogenannte "Oppositionspartei" komplett das Ruder übernehmen könnte. Dafür ist das System wegen der Politik der letzten Jahre zu rigide geworden. Es sind irreparable Schäden entstanden, die nicht so einfach zu korrigieren sind. 

Seebaer1
@09:50 Uhr von Tremiro

Was man derzeit betreibt ist Schadenbegrenzung aber es gibt überhaupt keine positiven Entwicklungen oder Problemlösungen, die das Unvermeidliche irgendwie aufhalten könnte.

 

Positive Entwicklung? Das wäre der Horror für eine deutsche Oppositionspartei.

 

            Für den Fall, dass wir die gleiche Partei 

           meinen: Glauben Sie mir, niemand würde

           sich mehr darüber freuen, wenn es der

           deutschen Bevölkerung wirklich wieder besser

          ginge- wenn !

 

 

bolligru
Kritik

Ich würde mir von der Redaktion auch hier eine etwas kritisch- distanzierte und informative Berichterstattung wünschen. Viele Menschen hierzulande wissen einfach nicht, wer genau sich in Davos trifft mit welchen Absichten und Zielen. Es darf auch gern einmal die Frage gestellt werden, wie gerecht die gegenwärtige Weltordnung eigentlich ist und wer davon am meisten profitiert.

IlPadrino
@09:56 Uhr von Orfee

 

Es gibt doch kein Wirtschaftswachstum in Europa insbesondere wenn man es z.B. mit China vergleicht. Das ist doch gerade das Problem. China ist aus dem Armut rausgekommen mit einem Wirtschaftswachstum, was Sie gerade so verteufeln wollen. Deswegen behaupten sie sich mittlerweile als eine Weltmacht, die USA oder den Westen ablösen möchte. 

Durch die Globalisierung gleichen sich langfristig die Lebensverhältnisse weltweit an, da Firmen immer versuchen billig zu produzieren und teuer zu verkaufen.

Das Wachstum in Asien und Afrika wird langfristig auf Kosten des Wohlstands in Europa und den USA gehen, denn wirtschaften in einem begrenzten Raum mit endlichen Ressourcen ist letztendlich doch ein Nullsummenspiel: Ressourcen können nicht zweimal verbraucht werden.

Wachstum an sich ist ein Problem weil es zu immer mehr Verbrauch führt...der Elefant im Raum den ich vor allem kritisiere ist aber die immer ungleichere Verteilung der Wachstumsgewinne.

Seebaer1
@10:02 Uhr von Tino Winkler

vorkommender Krisen.

Anders gilt es für diktatorische oder undemokratische Länder, die schmieren weiter ab, weil abwandernde Fachkräfte, Korruption und fehlende Innovation eine gesunde Entwicklung nicht zulassen.

Bestes Beispiel ist Russland. 

 

          Halten wir also fest: Die Weltwirtschaft ist

          robust, aber "undemokratische" Länder wie 

         Russland "schmieren ab".

       

 

IlPadrino
@09:59 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Die Lage der Weltwirtschaft ist durch Inflation gekennzeichnet, in Deutschland offiziell 7,9 Prozent. Hervorgerufen durch die erhebliche Verteuerung von Energieträgern.

 

Ursprünglicher Grund der Inflation im Euroraum ist die Geldmengenerhöhung der EZB infolge de Eurokrise 2008 (ca. Verachtfachung der Geldmenge im Rahmen der Anleihenkäufe) beruhend auf der fehlenden Bereitschaft der Mitgliedsländer den Südeuropäern aus der Schuldenkrise zu helfen. Durch die Inflation sind wir jetzt alle gezwungenermaßen solidarisch weil sie uns alle trifft.

Die Erhöhung der Preise für Energieträger (und weitere Angebotsschwächen infolge von Corona) war lediglich der Auslöser dafür, dass das zuvor auf den Markt geworfene Geld aus der Liquiditätsfalle (Anlagevermögen) gekommen ist und durch seine jetzige Verfügbarkeit die Preise treibt.

DeHahn
Alles Paletti!

Die Reichen werden immer reicher (1% besitzen 80%, 99% teilen sich die übrigen 20%), und die Armen immer ärmer. Dank Corona und Ukraine-Krieg hat man nun eine Plausible Erklärung dafür, "dass man den Gürtel enger schnallen muss"! Wobei: wer ist man?

Seebaer1
@10:12 Uhr von Bender Rodriguez

Wenn mann jetzt noch länger von inflation ubd rezession labert, wird das auch eintreffen. 

Was wird wamit beabsichtigt?  Soll es bergab gehen?

 Gebt euer Geld ganz normal aus, wie vorher. Dann öndert sich auch nichts. Lasst die BWLer und VWLer doch einfach labern. Die haben nur ihren eigenen Vorteil im Blick. 

Es gibt überhauot keinen Grund für Panik. Krieg gibt es immer irgendwo auf der Welt.  Das kann  jetzt auch nicht als auslöser für irgendwss gelten.

 

           Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass

           Sie das ernst meinen: Es erinnert mich an

           das kleine Mädchen, welches sich die Augen

          zuhält und meint, es wird daher nicht gesehen.

 

CoronaWegMachen
Wieder einmal mehr ...

... haben / werden (in Davos) u.a. auch die neoliberalen Wirtschaftsvordenker/innen und Wirtschaftswahrsager/innen uns die schöne neue Welt des Wirtschaftszukunft erklärt, wie z.B. die Leute vom :
IWF, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Institut for Competition Economics (DICE) der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), US-Starökonom Nouriel Roubini von der Weltbank, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, usw. ...
Es ist richtig diesen Leuten zuzuhören, aber es ist auf gar keinen Fall richtig diesen Leute voll blind zu folgen - so wie in GB - .
Wer es nicht glaubt muss nach GB reisen und sich dort mal die verarmte Bevölkerung in den Außenbezirken z.B. von London usw. anschauen - und mit diesen Leuten mal reden - . Uva. auch das Gesundheitssystem ist in GB ist krank / kaputt gespart worden.

werner1955
um die Weltwirtschaft steht

Gut.

Unser Wirtschft wächst trot oder wegen aller Kriesen. Die diktaorischen oder Kpmmunistische System stehn alle sehr schlcht da. Aus Kuba flüchten jeden Tag sehr viel.

Mauersegler
@09:24 Uhr von Orfee

Wir leben weiterhin in einer großen Blase und da hat sich nichts geändert. 2023 mit einer höheren Inflation wird das deutlich machen.

 

Die Fachleute erwarten für 2023 eine deutlich niedrigere Inflationsrate.

 

Mauersegler
@09:56 Uhr von Orfee

China ist aus dem Armut rausgekommen mit einem Wirtschaftswachstum, was Sie gerade so verteufeln wollen.

 

Auch in China proftieren nur einige von diesem Wachstum, vorwiegend Stadtbewohner. Die Massen auf dem Land bleiben arm.

 

heribix

Was soll dabei rauskommen wenn sich ein elitärer Club der Mächtigen und Superreichen trifft. Man bespricht was im nächsten Jahr zu tun ist um die Reichen noch reicher und die Mächtigen noch mächtiger zu machen und wie man es dem restlichen 99% der Weltbevölkerung erklärt das , dass es leider nicht anders geht. Es wird erwartet das 70% der Gäste mit Privatjet anreisen. Da Davos keinen Flughafen hat in Italien oder Bern landen und von da mit dem Heli weiter fliegen. Genau die richtige Klientel die sich um unser Klima kümmern sollte.

Diabolo2704
Leidende Bürger

Zitat von Nettie (09:10 Uhr) : "die diversen Staatsführungen und nicht die unter ihnen leidenden Bürger"

Diese haben sie - zumindest bei uns - ja auch gewählt uns sie können sie auch wieder abwählen. Bleibt die Abwahl aus, dann erweist sich die These, die Bürger würden unter den Politikern leiden und nicht etwa unter externen Bedingungen, auf die besagte Politiker wenig bis gar keinen Einfluß haben, als zersetzerische Nörgelei.

heribix
@10:51 Uhr von Seebaer1

vorkommender Krisen.

Anders gilt es für diktatorische oder undemokratische Länder, die schmieren weiter ab, weil abwandernde Fachkräfte, Korruption und fehlende Innovation eine gesunde Entwicklung nicht zulassen.

Bestes Beispiel ist Russland. 

 

          Halten wir also fest: Die Weltwirtschaft ist

          robust, aber "undemokratische" Länder wie 

         Russland "schmieren ab".

       

Letztes Jahr haben ca 900000 meist gut ausgebildete Menschen Deutschland den Rücken gekehrt. Schein nicht nur Diktaturen so zu gehen.

Hille-SH
@11:43 Uhr von Hille-SH

...die "Elite zu Davos" (all diese sorgenvollen Philanthropen) leiten die Geschicke der Welt doch seit etlichen Jahren.  Mit welchem Resultat,...für die Weltbevölkerung, mit welchem Resultat für die Eliten ? Die Antwort kennen wir !

Dieser sich menschenverachtend entwickelte Kapitalismus (Kapitalismus per se ist nichts schlechtes) macht die weniger Lenker immer reicher und mehrt stetig ihren Einfluss auf häufig kenntnisfreie politische Entscheider, nicht wenige von ihnen hoch korrupt.

Wer glaub, dass Klaus Schwab und seine Jünger (u.a. Ursula von der Leyen) alles dafür geben, gegeben haben, um das Los der Armen dieser Welt zu verbessern, der glaubt auch daran, dass der Zitronenfalter die Zitronen faltet.

Wie selbstverständlich reisen sie mit Prunkt & Protz (in Privatjets - OHNE CO2-Besteuerung !!!) nach DAVOS um sich auch weiterhin die Welt gefügig zu machen, sich ihre Pfründe zu sichern, ihre Macht auszubauen.

Die Politik steht nur Spalier...in bekannt devoter Manier !

Diabolo2704
Mehrheit

Zitat von Bernd Kevesligeti (10:59 Uhr) : "Zunächst mal ist da die Frage, ob dieses Davos-Treffen noch die Mehrheit der Welt repräsentiert"

Warum sollte das die Frage sein ? Das ist ein Wirtschaftstreffen, folgerichtig treffen sich dort die Repräsentanten der Länder, die zusammen den größten Anteil and der Weltwirtschaftsleistung haben.

harry_up
@09:01 Uhr von Seebaer1

"Und die Menschen würden trotz der Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation weiter Geld ausgeben."

 

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

 

 

...wenn auch unfreiwillig, aber das tun die Menschen nicht nur in D.

heribix
@09:54 Uhr von CoronaWegMachen

...  etwas günstiger entwickelt haben als die Wirtschaftszukunftspanikmacher/innen es voraus gesehen haben wollen. Rohöl und Gas haben sich Dank stattlicher Eingriffe verbilligt.
 

Da muss ich etwas schmunzeln. Ich gehe mal davon aus das Sie staatliche Eingriffe meinen. Die Öl und Gaspreise sind im Herbst explodiert weil gerade europäische Länder, allen voran Deutschland völlig panisch und planlos alles aufgekauft haben was auf den Weltmarkt zu bekommen war, was den Preis in ungeahnte Höhen getrieben hat. Das der Preis auf dem Weltmarkt jetz sinkt ist auch nicht der Verdienst der Regierung, sondern dem ungewöhnlich warmen Winter zu verdanken der die Nachfrage nach Öl und Gas hat rapide sinken lassen. Das die Preise für den Verbraucher trotzdem massiv steigen füllt nur den Konzernen die Kassen.

Bernd Kevesligeti
@10:55 Uhr von IlPadrino

 Geldmengenerhöhung der EZB infolge de Eurokrise 2008 (ca. Verachtfachung der Geldmenge im Rahmen der Anleihenkäufe) beruhend auf der fehlenden Bereitschaft der Mitgliedsländer den Südeuropäern aus der Schuldenkrise zu helfen. Durch die Inflation sind wir jetzt alle gezwungenermaßen solidarisch weil sie uns alle trifft.

Die Erhöhung der Preise für Energieträger (und weitere Angebotsschwächen infolge von Corona) war lediglich der Auslöser dafür, dass das zuvor auf den Markt geworfene Geld aus der Liquiditätsfalle (Anlagevermögen) gekommen ist und durch seine jetzige Verfügbarkeit die Preise treibt.

 

 

 

 

Das ist eine etwas monetaristische Begründung der Inflation (nach der Geldpolitik). Auch nicht falsch.

Das was Sie da nennen ist sicher ein Faktor. Das Memorandum Wirtschaftspolitik 2022 nennt als Gründe für die Inflation einmal gerissene Lieferketten infolge der Pandemie.

Dann auch die CO2-Bepreisung.

Und die massive Verteuerung der Energie (Sanktionen und Wirtschaftskrieg).

heribix
@11:32 Uhr von werner1955

Gut.

Unser Wirtschft wächst trot oder wegen aller Kriesen. Die diktaorischen oder Kpmmunistische System stehn alle sehr schlcht da. Aus Kuba flüchten jeden Tag sehr viel.

Vielleicht sollten Sie sich mal damit beschäftigen warum und weshalb es Kuba so schlecht geht. Da werden Sie ganz schnell auf das seid 1960 bestehende Embargo der USA gegen Kuba stoßen. Übrigens ist Kuba kein kommunistischen Systhem, es wird zwar von einer kommunistischen Partei regiert die Staatsform aber ist Sozialismus.

Orfee
@10:51 Uhr von Seebaer1

"Halten wir also fest: Die Weltwirtschaft ist robust, aber "undemokratische" Länder wie Russland "schmieren ab"."

Die Wirtschaft in Deutschland ist überhaupt nicht robust. Die Erzeugerpreise waren noch nie so hoch gewesen ab 1945 bzw. nach dem Krieg. Die Energiepreise sind gestiegen. Trotz der Abwertung der Währung was eigentlich den Export steigern sollte, sind die Exporte (das als Exportmeister) zurück gegangen. Deswegen fang man ja die EU als Währung so toll. Mit einer weichen Währung kann man mehr exportieren. Ist aber nicht passiert. Die Währung scheitert, dass die Unternehmen langfristig nicht mehr planen können. 

Was schmiert denn in Russland und China ab? Im Gegenteil sie sind dabei große neue Projekte zu entwickeln. Rohstoffprobleme haben sie auch nicht. 

heribix
@11:37 Uhr von Mauersegler

China ist aus dem Armut rausgekommen mit einem Wirtschaftswachstum, was Sie gerade so verteufeln wollen.

 

Auch in China proftieren nur einige von diesem Wachstum, vorwiegend Stadtbewohner. Die Massen auf dem Land bleiben arm.

In China hat sich der durchschnittliche Lebensstandard der Bevölkerung in den letzten 20 Jahren mehr als verzehnfacht, wovon auch die Land Bevölkerung profitiert, wenn auch weniger. Hat aber auch etwas mit der Mentalität der asiatischen Land Bevölkerung zu tun. Die definieren Reichtum ganz anders als wir.

Orfee
@11:33 Uhr von Mauersegler

"Die Fachleute erwarten für 2023 eine deutlich niedrigere Inflationsrate."

Welche Fachleute denn?
Die von EZB jedenfalls nicht. 

"EZB-Chefvolkswirt Philip Lane rechnet damit, dass die Inflationsprognose der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2023 höher als die im September veröffentlichte sein wird." 

Die Zinsen wird EZB 2023 ganz bestimmt auch nicht reduzieren. Das bleibt auf diesem Niveau oder wird weiter gesteigert. Selbst wenn FED die Zinsen wieder reduzieren sollte. 

heribix
@11:39 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Nettie (09:10 Uhr) : "die diversen Staatsführungen und nicht die unter ihnen leidenden Bürger"

Diese haben sie - zumindest bei uns - ja auch gewählt uns sie können sie auch wieder abwählen. Bleibt die Abwahl aus, dann erweist sich die These, die Bürger würden unter den Politikern leiden und nicht etwa unter externen Bedingungen, auf die besagte Politiker wenig bis gar keinen Einfluß haben, als zersetzerische Nörgelei.

Leider erweist sich das abwählen einer Regierungspartei als schwieriger als gedacht. Da durch die bei uns übliche Koalitionsbildung  Mehrheiten geschaffen werden können.

ex_Bayerndödel
@10:02 Uhr von Tino Winkler

vorkommender Krisen.

Anders gilt es für diktatorische oder undemokratische Länder, die schmieren weiter ab, weil abwandernde Fachkräfte, Korruption und fehlende Innovation eine gesunde Entwicklung nicht zulassen.

Bestes Beispiel ist Russland. 

 

Komisch, dass gerade für Deutschland abwandernde Fachkräfte und fehlende Innovation ein großes Problem darstellen. Ist Deutschland in Ihren Augen auch ein undemokratisches Land?

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Wolf1905
@12:37 Uhr von heribix

Zitat von Nettie (09:10 Uhr) : "die diversen Staatsführungen und nicht die unter ihnen leidenden Bürger"

Diese haben sie - zumindest bei uns - ja auch gewählt uns sie können sie auch wieder abwählen. Bleibt die Abwahl aus, dann erweist sich die These, die Bürger würden unter den Politikern leiden und nicht etwa unter externen Bedingungen, auf die besagte Politiker wenig bis gar keinen Einfluß haben, als zersetzerische Nörgelei.

Leider erweist sich das abwählen einer Regierungspartei als schwieriger als gedacht. Da durch die bei uns übliche Koalitionsbildung  Mehrheiten geschaffen werden können.

.

Echt? Die Union wurde abgewählt, ok die SPD nicht. Bei der nächsten BT-Wahl kann’s schon eine ganz andere Koalition geben. Und dass es Koalitionen gibt, finde ich gut! Irgend eine Partei als Alleinregierung ist doch echt nicht erstrebenswert.

Nettie
@11:39 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Nettie (09:10 Uhr) : "die diversen Staatsführungen und nicht die unter ihnen leidenden Bürger"

Diese haben sie - zumindest bei uns - ja auch gewählt uns sie können sie auch wieder abwählen.

>> Bleibt die Abwahl aus, dann erweist sich die These, die Bürger würden unter den Politikern leiden und nicht etwa unter externen Bedingungen, auf die besagte Politiker wenig bis gar keinen Einfluß haben, als zersetzerische Nörgelei.

Ihrer Auffassung nach. Ein ‚Nachweis‘ für die Richtigkeit Ihrer Annahme wäre das noch lange nicht.

Orfee
@12:38 Uhr von ex_Bayerndödel

"Komisch, dass gerade für Deutschland abwandernde Fachkräfte und fehlende Innovation ein großes Problem darstellen."

Wegen der Übersterblichkeit der Senioren gab es zwar Überschüsse bei der Rentenversicherung, aber es gibt nun mehr Probleme. Diese Senioren können keine Kassenbeiträge mehr zahlen(verstorben). Ältere Menschen zahlen manchmal 10 x mehr als Jugendliche oder Kinder. Sie können nicht mehr konsumieren. Für die Krankenhäuser waren diese Menschen auch eine wichtige Einnahmequelle. Nun fehlen den Krankenhäusern die Gelder. Seit Gründung noch nie so viele Verluste gemacht wie im Jahr 2022. Trotz der Mehreinnahmen wegen Lockdowns erhöhen 2/3 der Kassen ihre Beiträge. Entweder werden die KHs gerettet (mehr Gelddrucken bzw. erhöhte Inflation) oder sie gehen pleite und das würde andere Häuser belasten, weil die Patienten dorthin abwandern. 

Wenn das Gesundheitssystem scheitert, werden viele Leistungsträger abwandern und ausgerechnet nicht die Leistungsnehmer. 

 

Seebaer1
@12:26 Uhr von Orfee

"Halten wir also fest: Die Weltwirtschaft ist robust, aber "undemokratische" Länder wie Russland "schmieren ab"."

Die Wirtschaft in Deutschland ist überhaupt nicht robust. Die Erzeugerpreise waren noch nie so hoch gewesen ab 1945 bzw. nach dem Krieg. Die Energiepreise sind gestiegen. Trotz der Abwertung der Währung was eigentlich den Export steigern sollte, sind die Exporte (das als Exportmeister) zurück gegangen. Deswegen fang man ja die EU als Währung so toll. Mit einer weichen Währung kann man mehr exportieren. Ist aber nicht passiert. Die Währung scheitert, dass die Unternehmen langfristig nicht mehr planen können. 

Was schmiert denn in Russland und China ab? Im Gegenteil sie sind dabei große neue Projekte zu entwickeln. Rohstoffprobleme haben sie auch nicht. 

 

           Vielleicht sollte ich Sarkasmus demnächst

           ausdrücklich als solchen ausweisen.

 

CoronaWegMachen
@11:59 Uhr von heribix

...  etwas günstiger entwickelt haben als die Wirtschaftszukunftspanikmacher/innen es voraus gesehen haben wollen. Rohöl und Gas haben sich Dank stattlicher Eingriffe verbilligt.
 

Da muss ich etwas schmunzeln. Ich gehe mal davon aus das Sie staatliche Eingriffe meinen. Die Öl und Gaspreise sind im Herbst explodiert weil gerade europäische Länder, allen voran Deutschland völlig panisch und planlos alles aufgekauft haben was auf den Weltmarkt zu bekommen war, was den Preis in ungeahnte Höhen getrieben hat. Das der Preis auf dem Weltmarkt jetz sinkt ist auch nicht der Verdienst der Regierung, sondern dem ungewöhnlich warmen Winter zu verdanken der die Nachfrage nach Öl und Gas hat rapide sinken lassen. Das die Preise für den Verbraucher trotzdem massiv steigen füllt nur den Konzernen die Kassen.

Danke für den Hinweis. Schmunzel. Manchmal ist vertippen auch richtig:
"... Dank stattlicher Eingriffe ... "
Und stimmt. Erst mal hat sich gar nichts verbilligt sondern ist teurer geworden.

silgrueblerxyz
@09:51 Uhr von Tremiro

Zumindest für Deutschland kann man das bestätigen. Für Lebensmittel zum Beispiel geben die Menschen sogar mehr Geld aus als früher.

 

Das ist falsch. Früher gaben die Menschen über 40% ihres Einkommens für Lebensmittel aus.

richtig bemerkt, der Anteil der Ausgaben vom Einkommen für Lebensmittel ist auf die längere Zeitstrecke für die meisten Bürger günstiger geworden.

 

wolf 666
Auf der Agenda ...

... des Weltwirtschaftsforum stand in den letzten Jahren nie eine Krisenbewältigung in der Welt, sondern der Stand der Umsetzung des von Herrn Schwab propagierten Great Reset und was noch zu tun ist, um ihn zu erreichen.

CoronaWegMachen
@12:31 Uhr von heribix

China ist aus dem Armut rausgekommen mit einem Wirtschaftswachstum, was Sie gerade so verteufeln wollen.

 

Auch in China proftieren nur einige von diesem Wachstum, vorwiegend Stadtbewohner. Die Massen auf dem Land bleiben arm.

In China hat sich der durchschnittliche Lebensstandard der Bevölkerung in den letzten 20 Jahren mehr als verzehnfacht, wovon auch die Land Bevölkerung profitiert, wenn auch weniger. Hat aber auch etwas mit der Mentalität der asiatischen Land Bevölkerung zu tun. Die definieren Reichtum ganz anders als wir.

Tja, große Teile der Bevölkerung (Landbevölkerung) war auch bettelarm. Da kann es nur noch rapide aufwärts gehen wenn genügend gutes Geld für Investitionen aus dem Ausland nach China ca. 20Jahre rein schwemmt.

silgrueblerxyz
@09:54 Uhr von Möbius

Ich sehe auch nicht unbedingt eine neue Weltwirtschaftskrise heraufziehen, einige Länder - wie Deutschland - könnten aber Federn lassen müssen.
 

 

Die Warenströme haben sich verändert aufgrund der weggefallenen Konkurrenz aus Russland bei Energieträgern.
 

Dadurch stiegen auch die Preise in Europa (aber weniger in USA), während sie in China und Südostasien fielen.
 

 

Dazu kommt eine Teilung der Märkte, der russische Automarkt ging zB komplett an die Chinesen, und die deutschen Hersteller spüren den Effekt der immer größer werdenden Konkurrenz chinesischer Hersteller auf ihrem wichtigsten Markt. 

Das hat schon die regierungserfahrene Angela Merkel geäußert, dass sie befürchtet, dass die Konkurrenzsituation für Deutschland schwieriger wird, und das war noch bevor die Energiekrise zuschlug.

 

Mauersegler
@12:33 Uhr von Orfee

"Die Fachleute erwarten für 2023 eine deutlich niedrigere Inflationsrate."

Welche Fachleute denn?
Die von EZB jedenfalls nicht. 

"EZB-Chefvolkswirt Philip Lane rechnet damit, dass die Inflationsprognose der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2023 höher als die im September veröffentlichte sein wird."

 

Sie wollen das aber jetzt nicht als Argument verstanden wissen, oder? Erstens haben wir hier über Deutschland geredet, nicht über die EU. Für Deutschland hat die Bundesbank  im Dezember für 2023 eine Inflationsrate von 7,2 Prozent prognostiziert. 2022lag sie bei 8,6. Das ist die zweithöchste Prognose aller Institute. der Sparkassenverband rechnet sogar nur mit 4,5 Prozent.

Quelle: https://www.mehrwertsteuerrechner.de/inflation/inflation-deutschland/pr…

Zweitens hat die EZB für die EU im Dezember 6,3 Prozent prognostiziert, gegenüber 8,3 im Jahr 2022. Ob da irgendjemand etwas nach oben oder unten korrigiert hat, ist völlig irrelevant. Mich ärgern solche albernen Scheinargumente.

 

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heribix
@13:45 Uhr von Wolf1905

 

Leider erweist sich das abwählen einer Regierungspartei als schwieriger als gedacht. Da durch die bei uns übliche Koalitionsbildung  Mehrheiten geschaffen werden können.

.

Echt? Die Union wurde abgewählt, ok die SPD nicht. Bei der nächsten BT-Wahl kann’s schon eine ganz andere Koalition geben. Und dass es Koalitionen gibt, finde ich gut! Irgend eine Partei als Alleinregierung ist doch echt nicht erstrebenswert.

Sehe ich etwas anders, würde es in Deutschland Minderheiten Regierung geben müßten diese sich bei jedem Gesetz oder Verordnung neue Mehrheiten suchen und könnten nicht in einer großen Koalition jahrelang unangreifbar machen was ihnen gerade passt. 16 Jahre große Koalition sollte uns zu denken geben.

silgrueblerxyz
@10:14 Uhr von Bender Rodriguez

 und wird eine eigene UN gründen. 

Wie soll das gehen? 

Das könnte eine Blockbildungsuno (für nur einen Teil der Nationen ) werden, wodurch der Einfluss der Weltuno zurückgehen würde.

 

silgrueblerxyz
@11:33 Uhr von Mauersegler

Wir leben weiterhin in einer großen Blase und da hat sich nichts geändert. 2023 mit einer höheren Inflation wird das deutlich machen.

 

Die Fachleute erwarten für 2023 eine deutlich niedrigere Inflationsrate.

aber immer noch nicht die gewünschten 2%.

 

 

Bernd Kevesligeti
Wie es um die Weltwirtschaft steht....

Zeitgleich mit dem Treffen in Davos hat die Genf sitzende Internationale Arbeitsorganisation (ILO) einen Beschäftigung-und Sozialbericht veröffentlicht: Die Erwerbslosigkeit nimmt zu, mehr Menschen werden in sozial nicht abgesicherte Jobs gedrängt. Ebenso wachsen die Ungleichheiten

 

 

Weltweit verfügen 1 Prozent der Bevölkerung über 63 Prozent des Vermögens. In der Bundesrepublik verfügen 1 Prozent über 81 Prozent des Vermögens.......