Bankenskyline in Frankfurt

Ihre Meinung zu Trotz Zinswende der EZB: Warum gibt es kein Geld fürs Sparen?

Obwohl die EZB Banken inzwischen wieder zwei Prozent Einlagenzins zahlt, geben bislang nur die wenigsten Geldhäuser dies an ihre Kunden weiter. Woran liegt das? Von Ingo Nathusius.

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53 Kommentare

Kommentare

Coachcoach
Lasst den armen Bänkern

...doch ihre Prozente.

Deren Geschäftsmodell wird immer dysfunktionaler, und sie brauchen ihre Boni soooo dringend...

Nettie
„Warum gibt es kein Geld fürs Sparen?“

Weil Geld in einem kapitalistischen (von der Macht des Geldes gesteuerten) System, in dem Geld also Macht ist nicht dazu dient, die Abdeckung der Bedürfnisse Allgemeinheit zu sichern, sondern dazu, es - und damit die Macht derer, die es besitzen - zu vermehren. Und um diesen Zweck zu erfüllen müssen die, die es haben es ‚ausgeben‘.

Und zu „In der Branche wird darauf verwiesen, dass das Geschäftsmodell von Banken gerade nicht sei, Kundengeld verzinst einzusammeln und zu geringfügig höherem Zins bei der EZB zu parken. Vielmehr sammeln Banken Kundengeld ein und geben es als Kredite an andere Kunden. (…) Die Liste der ordentlich verzinsten Tagesgeldkonten wird bestimmt von Instituten, deren Geschäftsmodell anders ist als das konventioneller Banken. Entweder bauen sie gerade erst Kreditgeschäft auf (…)“:

Das wäre(!) nur dann gut, wenn das ‚verliehene‘ Geld wirklich der Zukunftssicherung dienen würde (bzw. das könnte, weil die Kreditnehmer nicht gezwungen sind, es sofort zu ‚verkonsumieren‘).

Icke 1
Trau, schau, wem

Warum gibt es kein Geld für Sparer? Weil seit Bestehen von Geld dafür gesorgt wird, dass die Mächtigen die Reichen sind und die Armen arm gehalten werden. Deswegen auch keine Zinsen für Sparer, sondern eher eine Entwertung. Dieses Prinzip sollte man mal bei den Reichen anwenden. Dann wäre das Winseln und Geschrei aber groß.

Carlos12
Schwierige Phase

Die langanhaltende Niedrigzinsphase war ein schwieriges Umfeld für Banken und es ist bemerkenswert, dass nicht reihenweise Banken insolvent gegangen sind.

Ansonsten gilt, dass Zinsen kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

rjbhome
wieso

Sollten Banken Geld an Ptivstkundrn geben?

Dir wollen doch möglichst das Geld von denen haben und natürlich umsonst.  Auch Kredite sind teurer geworden.  Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße

Seebaer1
Das wäre dann die "Schwarze Null"!

Und mit 2% Zinsen könnte wenigstens die zur Zeit herrschende Inflation ausgeglichen werden....

haneu
Das Übliche

Es ist doch immer wieder das alte Lied. Änderungen jeglicher Art in der Gesellschaft mit Belastungen kommen schnell, Verbesserungen sehr träge und verzögert. Interessant  ist immer der Erfindungsreichtum der Begründungen. Letztlich geht es um mühelose Extraprofite.

Diabolo2704
Woran es liegt

Die Banken brauchen das Geld Ihrer Kunden nicht mehr, um es als Kredit weiterzuverleihen. Stattdessen versuchen sie, ihren Kunden allerlei Finanzprodukte zu verkaufen, bei denen sie die Provision sicher haben und das Risiko der weiteren Wertentwicklung allein beim Kunden liegt.

Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

sosprach
Zins

na erstmal müssen die Banken sich sanieren, ihre Einnahmen erhöhen und dann gnädig, irgendwann etwas an ihre " guten" Kunden weitergeben. Es ist genauso wie mit der Energiewirtschaft. 

Alles nur gute Betriebe mit sozialen Gewissen.

Diabolo2704
Straßen

Zitat von rjbhome (08:31 Uhr) : "Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße"

Stimmt. Aber immerhin. Alles andere nämlich sind Irrwege oder Sackgassen.

Coachcoach
@08:39 Uhr von Diabolo2704

Zitat von rjbhome (08:31 Uhr) : "Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße"

Stimmt. Aber immerhin. Alles andere nämlich sind Irrwege oder Sackgassen.

Ein neuer Atlas belegt das nicht - empfehlenswert!

Nettie
@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

Wieso das denn?

Seebaer1
@08:30 Uhr von Carlos12

Die langanhaltende Niedrigzinsphase war ein schwieriges Umfeld für Banken und es ist bemerkenswert, dass nicht reihenweise Banken insolvent gegangen sind.

Ansonsten gilt, dass Zinsen kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

 

           Ich hätte se eher bemerkenswert gefunden,

           wenn "reihenweise" Banken insolvent ge-

           gangen wären. Das wird aber wohl erst 

           geschehen, wenn es mal ein "Menschenrecht"

           auf Zinsen gibt. 

 

Seebaer1
@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

 

          Ja schon. Aber das sollte es uns doch nun

          wirklich wert sein.

 

Diabolo2704
Arm bleiben

Zitat von Icke 1 (08:30 Uhr) : "Weil seit Bestehen von Geld dafür gesorgt wird, dass die Mächtigen die Reichen sind und die Armen arm gehalten werden."

Dann muß meine Karriere ein Irrtum sein. Ich habe etliche Jahre in wirtschaftlichen Verhältnissen gelebt, die linkspopulistische Einflüsterer als Armut diffamieren und habe mich nicht im geringsten arm gefühlt, weil mir weder Unterkunft noch Nahrung oder Kleidung fehlte. Inzwischen geht es mit finanziell erheblich besser. Vermutlich haben die bösen Mächtigen mich bloß übersehen und darum nicht verhindert, daß ich nicht "arm" bleibe.

Orfee
Banken in Schwierigkeiten

Weil es den Banken nicht gut geht. Sie haben Personal entlassen und versuchen überall die Bilanzen zu verbessern, damit sie überhaupt überleben können. Das ist die aktuelle Situation und wenn die Zinsen weiter erhöht werden, wird man mit einer Rettungsaktion starten. Sowas wird aber nie berichtet sondern nur - Es geht uns gut. Wir sind das reichste Land. 

ich1961
08:39 Uhr von Diabolo2704  …

08:39 Uhr von Diabolo2704

 

Zitat von rjbhome (08:31 Uhr) : "Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße"

 

////Stimmt. Aber immerhin. Alles andere nämlich sind Irrwege oder Sackgassen.////

 

Ich möchte in keinem anderen System leben, das sind mehr Schäume als Träume.

 

AG (nichts anderes sind Banken auch) müssen Gewinne erwirtschaften, um die AN zu bezahlen und die Mieten/Kaufpreise für Ihre Lokalitäten zu erwirtschaften.

 

 

sosprach
@Carlos

Das es Banken gibt ist ebenfalls kein Menschenrecht auch wenn die Politik und Banklobbysten dafür gesorgt hat das niemand ohne Konto bei einer Bank existieren kann. Die Konten dieser kleinen Klienten ist dafür besonders teuer. Wenn es nach den Banken gehen würde, sollte die Abhängigkeit noch größer sein, indem das Bargeld mit elektronischen Geld ersetzt wird. Dann ist die Kontrolle und Abhängigkeit total. Ansonsten gilt das umgekehrte Robin Hood Prinzip. 

haneu
@08:33 Uhr von Seebaer1

Und mit 2% Zinsen könnte wenigstens die zur Zeit herrschende Inflation ausgeglichen werden....

Soll das Ironie sein?

Seebaer1
@08:31 Uhr von rjbhome

Sollten Banken Geld an Ptivstkundrn geben?

Dir wollen doch möglichst das Geld von denen haben und natürlich umsonst.  Auch Kredite sind teurer geworden.  Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße

 

           Das kapitalistische System war mal eine sehr gut 

           ausgebaute, vierspurige Autobahn.

          Bis die Bautrupps anrückten...

 

haneu
@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

Sie bringen es auf den Punkt

ich1961
 08:44 Uhr von Seebaer1 @08…

 08:44 Uhr von Seebaer1

@08:30 Uhr von Carlos12

Die langanhaltende Niedrigzinsphase war ein schwieriges Umfeld für Banken und es ist bemerkenswert, dass nicht reihenweise Banken insolvent gegangen sind.

Ansonsten gilt, dass Zinsen kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

 

       

////      Ich hätte se eher bemerkenswert gefunden,

           wenn "reihenweise" Banken insolvent ge-

           gangen wären. Das wird aber wohl erst 

           geschehen, wenn es mal ein "Menschenrecht"

           auf Zinsen gibt.////

 

Warum haben Sie denn keine Bank gegründet? Dann wären Ihre Beschwerden wohl anders.

 

 

harry_up
@08:33 Uhr von Seebaer1

 

Und mit 2% Zinsen könnte wenigstens die zur Zeit herrschende Inflation ausgeglichen werden....

 

 

Welche Rechenmethode wenden Sie da an?

NieWiederAfd
@08:30 Uhr von Carlos12

Die langanhaltende Niedrigzinsphase war ein schwieriges Umfeld für Banken und es ist bemerkenswert, dass nicht reihenweise Banken insolvent gegangen sind.

Ansonsten gilt, dass Zinsen kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

 



Ansonsten gilt, dass Maximalgewinne, Boni etc. kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

 

 

 

Sisyphos3
@08:31 Uhr von rjbhome

 Der Kapitalismus ist eine Einbahnstraße

 

.... und der Sozialismus, Kommunismus ?

 

NieWiederAfd
@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

 

Da haut mal wieder jemand einen Begriff raus, der inhaltlich nichts aber auch gar nichts mit dem Bericht und seinen Zusammenhängen zu tun hat. 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

ich1961
08:51 Uhr von sosprach …

08:51 Uhr von sosprach

@Carlos

 

////Das es Banken gibt ist ebenfalls kein Menschenrecht auch wenn die Politik und Banklobbysten dafür gesorgt hat das niemand ohne Konto bei einer Bank existieren kann. Die Konten dieser kleinen Klienten ist dafür besonders teuer. Wenn es nach den Banken gehen würde, sollte die Abhängigkeit noch größer sein, indem das Bargeld mit elektronischen Geld ersetzt wird. Dann ist die Kontrolle und Abhängigkeit total. Ansonsten gilt das umgekehrte Robin Hood Prinzip.////

 

Wenn ich Zeit habe, werde ich Sie bedauern.

 

Aber wer gegen jeglichen "Fortschritt" ist ....

 

Das "ewige Geld abzählen" (die anderen haben ja sonst nichts zu tun) und das damit verbundene Warten der anderen - ja, schee wars         :-((

 

rolato
@08:26 Uhr von Nettie

Weil Geld in einem kapitalistischen (von der Macht des Geldes gesteuerten) System, in dem Geld also Macht ist nicht dazu dient, die Abdeckung der Bedürfnisse Allgemeinheit zu sichern, sondern dazu, es - und damit die Macht derer, die es besitzen - zu vermehren. Und um diesen Zweck zu erfüllen müssen die, die es haben es ‚ausgeben‘.

 

Die die es haben ausgeben. Das wären ja die es besitzen und die Macht darüber haben. 

So verstehe ich Ihre Darstellung. 

Möbius
Fristentransformation

Für die kleine Sparkasse stimmt das. Bis also die Zinsen aufs Sparbuch steigen, müssen erstmal genügend Kredite begeben werden zu für die Bank lukrativen Konditionen (also mit hohen Zinsen). Zinsen auf Tagesgeldkonten haben also wenig zu tun mit den Leitzinsen. 

 

 

 

 

 

 

Auf den ersten Blick war’s das. 

 

 

 

Auf den zweiten Blick geht es aber auch darum das sich Banken schlicht „gesundstossen“ wollen, nach all den mageren Jahren, denn niedrige Zinsen hieß auch das risikolose Anlagen niedrig verzinst wurden und außerdem mussten in der Bankenkrise auch viele überlebende Institute Federn lassen. Man muss ja nicht nur an die Boni denken, sondern auch an die Aktionäre bzw Anteilseigner. Am Schluss kommen die Kunden… (nur im Märchen ist der Kunde „König“, in der Realität ein „Bettelmann“..). 

Jimi58
@08:58 Uhr von NieWiederAfd

Die langanhaltende Niedrigzinsphase war ein schwieriges Umfeld für Banken und es ist bemerkenswert, dass nicht reihenweise Banken insolvent gegangen sind.

Ansonsten gilt, dass Zinsen kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

 

Ansonsten gilt, dass Maximalgewinne, Boni etc. kein Menschenrecht sind, auch wenn diese Vorstellung weit verbreitet ist.

Die Banken haben schnell vergessen, wer ihnen bei der Bankenkriese unterstützt hat. Es wurden Steuergelder verwendet und nun geht es wieder los. so manche Bank hätte man Pleite gehen lassen sollen. die Bankenaufsicht bringt auch nicht das, was sie seine sollte.

 

Klausewitz
@08:45 Uhr von Seebaer1

Preis der "Eurorettung"

 

          Ja schon. Aber das sollte es uns doch nun

          wirklich wert sein.

 

Ihnen? Mir nicht!

saschamaus75
@08:55 Uhr von ich1961

>> Warum haben Sie denn keine Bank gegründet?

 

Um eine Bank zu gründen:

* brauchen Sie 5 Mio. € Eigenkapital (noch relativ einfach)

* müssen mind. 2 Jahre im Vorstand einer anderen Bank gearbeitet haben (Wie kommen Sie an so einen Job???) oO

 

Klausewitz
@08:54 Uhr von haneu

Preis der "Eurorettung"

Sie bringen es auf den Punkt

In Deutschland wurde über die Einführung des Euro nicht abgestimmt. Die Dänen haben zweimal "nein Danke" gesagt.

ein Lebowski
@08:44 Uhr von Nettie

@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

Wieso das denn?

----------

Weils miteinander zusammen hängt,  der europ. Süden braucht eine stärkere Inflation, als vergleichsweise der Norden, zuviel Geld im System.

Die heftige Inflation liegt nicht nur am Krieg, da ist ein guter Teil hausgemacht.

Das Problem besteht von Anfang an, eine Finanzpolitik für alle EU Länder, da steckt der Wurm drin.

Diabolo2704
Absurde Medienschelte

Zitat von orfee (08:49 Uhr) : "wenn die Zinsen weiter erhöht werden, wird man mit einer Rettungsaktion starten. Sowas wird aber nie berichtet"

Das stimmt nicht. Natürlich ist nach der Finanzkrise 2008 über die Bankenrettung im allgemeinen und beispielsweise über den Einstig des Bundes in die Commerzbank berichtet worden. Jeder, der es wissen wollte, konnte sich darüber informieren. Die Bevölkerung wird nicht dumm gehalten. Jeder hat die Wahl, ob er seine Informationsaufnahmekapazitäten an die Berichterstattung über irgendwelche Promis oder an Influencer verschwendet.

Parsec
Da gibt es nur eine Lösung für zurückgelegtes Geld

Konsequent das Geldinstitut wechseln.

Sichere Unternehmen wurden im Bericht genannt, die ein Deutliches über die Minizinsen großer Banken zahlen.

Als Bestandskunde sollte man seiner Bank mit einem Wechsel durchaus zeigen, dass sie sich deutlich mehr Mühe geben müssen, um Kunde zu halten. Zurzeit sind nämlich diese Gelnhausen kaum besser als das gute alte Kopfkissen zu Hause, und unter Umständen kommt man da auch noch schneller an sein Erspartes ran.

ich1961
08:59 Uhr von Egleichhmalf  …

08:59 Uhr von Egleichhmalf

 

Volle Zustimmung meinerseits.

 

Und Danke für die wahren Worte.

 

 

marvin
@08:26 Uhr von Nettie

 Vielmehr sammeln Banken Kundengeld ein und geben es als Kredite an andere Kunden.

Märchenstunde: Keine Bank verleiht das Geld ihrer Kunden. Vielmehr fließt das Geld der Kunden ins Kapital der Bank, und Kredite werden im (vielfachen) Verhältnis dazu neu geschöpft. Zinsen der Bank waren immer schon Stillhalteprämien.

Offenbar braucht man diese Prämien aus irgendwelchen Gründen gerade nicht, z.B. weil die Kreditvergaberegeln so lasch sind, dass das Eigenkapital der Bank keine Rolle spielt, oder auch weil die Kreditvergabe ohnehin stockt. Sicher aber, weil Geld im Überfluss existiert und die Reichen gar nicht wissen, wohin damit. 

stgtklaus
Der Grund ist ein Anderer !!

Es gibt Banken die 2,1 % bieten. Als Neukundengeschenke. Aber auch dauerhaft 1,7 in Spanien oder 1,5 sogar bei einer Volksbank

Der Grund warum Spar und Volksbanken sich kaum bewegen ist das deren Kunden zu träge sind. IHRE Bank ist ihnen heilig und vergleichen will keiner. Bei Girogeschäft ist es klar, da macht umziehen Arbeit.  Aber würde Tagesgeld wandern wenn die Zinsen anderswo besser wäre würde die Banken mitziehen. Denn man kann nur mir Zufriedenen Kunden Geschäfte machen - oder mir Trägen.

Durch Lastschriften ist es schwer geworden Giro zu wechsel, wer erinnert sich schon wer wann wie oft einziehen wird.

Orfee
@09:06 Uhr von Jimi58

"Die Banken haben schnell vergessen, wer ihnen bei der Bankenkriese unterstützt hat. Es wurden Steuergelder verwendet und nun geht es wieder los. so manche Bank hätte man Pleite gehen lassen sollen. die Bankenaufsicht bringt auch nicht das, was sie seine sollte."

Das wird diesmal nicht funktionieren. Die Rettung (die zuletzt doch gerettet werden müssen, weil systemrelevant) kostet diesmal viel mehr wegen der größer gewordenen Blase. Sie werden mit frisch gedrucktem Geld die Banken retten und das wird die Inflation beflügeln. Alternative wäre die Banken pleite gehen lassen. 

ich1961
09:07 Uhr von saschamaus75 …

09:07 Uhr von saschamaus75

@08:55 Uhr von ich1961

>> Warum haben Sie denn keine Bank gegründet?

 

 

////Um eine Bank zu gründen:

* brauchen Sie 5 Mio. € Eigenkapital (noch relativ einfach)

* müssen mind. 2 Jahre im Vorstand einer anderen Bank gearbeitet haben (Wie kommen Sie an so einen Job???) oO////

 

Ich habe die Ambitionen nicht - rege mich aber auch nicht über die "Gewinne" der Banken auf. Die müssen genau wie jeder andere Betrieb/Geschäft Geld verdienen.

 

 

Möbius
Kreditzinsen sind vom Leitzins abhängig, Guthabenzinsen nicht

Nach der reinen Lehre dürften Banken nur das Geld in Form von Krediten ausleihen, das sie in Form von Spareinlagen der Kunden einsammeln. So steht’s auch im Artikel oben. In der Realität sieht das natürlich anders aus. 

 

 

Denn Kredite werden am Kapitalmarkt abgesichert, und der orientiert sich an den Leitzinsen. Durch Gegengeschäfte beschafft sich die Bank das dafür nötige Kapital zu Marktkonditionen. 

 

 

 

Das Geld der Sparer dient allein dazu, die Bilanz zu verschönern. Je größer das Volumen, desto mehr „Spielgeld“ hat die Bank für Spekulationen am Kapitalmarkt. Echte Kreditausfälle sind eher selten, Spekulationsverluste häufig. 

 

 

 

 

In den 1970er Jahren spekulierten deutsche Banken kaum oder garnicht am Kapitalmarkt. Ergo gab‘s Sparzinsen knapp unterhalb der Inflationsrate. Diese Zeiten kommen nicht wieder … 

Paule66
@08:33 Uhr von Seebaer1

Und mit 2% Zinsen könnte wenigstens die zur Zeit herrschende Inflation ausgeglichen werden....

Das rechnen Sie mir bitte mal vor.

haneu
@09:00 Uhr von NieWiederAfd

Preis der "Eurorettung"

 

Da haut mal wieder jemand einen Begriff raus, der inhaltlich nichts aber auch gar nichts mit dem Bericht und seinen Zusammenhängen zu tun hat. 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Erweitern sie ihren Blickwinkel, dann verstehen sie das eventuell.

Orfee
@08:45 Uhr von Seebaer1

"Ja schon. Aber das sollte es uns doch nun wirklich wert sein."

Warum? Weil die Währung abgewertet werden kann und wir als Exportland davon profitieren?

Wir werden also reicher, wenn die Währung wertloser wird? Warum kämpft man dann gegen die Inflation und weswegen hat die EZB die Zinsen erhöht? 

 

rolato
@09:10 Uhr von Parsec

Konsequent das Geldinstitut wechseln.

Sichere Unternehmen wurden im Bericht genannt, die ein Deutliches über die Minizinsen großer Banken zahlen.

Als Bestandskunde sollte man seiner Bank mit einem Wechsel durchaus zeigen, dass sie sich deutlich mehr Mühe geben müssen, um Kunde zu halten. Zurzeit sind nämlich diese Gelnhausen kaum besser als das gute alte Kopfkissen zu Hause, und unter Umständen kommt man da auch noch schneller an sein Erspartes ran.

Machen Sie das ?  Wer macht denn so was, müssten jedesmal all denen mit denen sie Zahlungsverkehr betreiben, ihre neuen Kontoddaten mitteilen. 

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. 

schabernack
@08:55 Uhr von harry_up

 

Und mit 2% Zinsen könnte wenigstens die zur Zeit herrschende Inflation ausgeglichen werden....

 

Welche Rechenmethode wenden Sie da an?

 

Die Polemische Zinsmathematik, nach der der Zinssatz tagesaktuell an die Inflationsrate gekoppelt sein muss. Es sei denn, man führt sein Konto generell in Bitcoin oder in Bitterfeld.

Parsec
@08:26 Uhr von Nettie

„Warum gibt es kein Geld fürs Sparen?“

Weil Geld in einem kapitalistischen (von der Macht des Geldes gesteuerten) System ... dazu dient, ...[es] zu vermehren

Und wer schlau ist, spielt das Spielchen einfach mit, ist doch logisch.

Von dem vergleichsweise überwiegend popeligen Ersparten vereinzelter "Anleger", das auf Tagesgeldkonten rumkrebst, dürfte wohl kaum der Einzelne "reich" werden, aber es wäre schon recht dumm, den großen Bankhäusern das Feld ganz allein zu überlassen.

Alternativen wurden im Bericht ja genannt.

Rumheulen ob des "kapitalistischen ... Systems" kann jeder, nur zu einer funktionierenden Alternative dazu, da ist Schweigen im Wald.

Account gelöscht
Kein Geld für Sparer

Die EZB hält die Zinsen im unteren Level, geht ja nicht anders. Würde sie die Zinsen weiter erhöhen, wäre in der EU das Chaos perfekt. Wie sollen die armen EU Staaten ihre Kredite tilgen? 

Das andere Übel ist, steigt der Zins für Spar-und Tagesgeldkonten steigt automatisch der Zins für Kredite. Die niedrigen Kreditzinsen werden aber benötigt um die Bauwirtschaft am laufen zu halten. 

Auch bei uns in der Schweiz sind die Zinsen für Spar und Tagesgeldkonten niedrig, zwischen 0, 65% und 1,20% je nach Einlage. 

Da wird so schnell nichts ändern, denn die oft zitierten Boni sollen ja fließen. (Ironie)

Klausewitz
@09:08 Uhr von ein Lebowski

@08:37 Uhr von Klausewitz

Preis der "Eurorettung"

Wieso das denn?

----------

Weils miteinander zusammen hängt,  der europ. Süden braucht eine stärkere Inflation, als vergleichsweise der Norden, zuviel Geld im System.

Die heftige Inflation liegt nicht nur am Krieg, da ist ein guter Teil hausgemacht.

Das Problem besteht von Anfang an, eine Finanzpolitik für alle EU Länder, da steckt der Wurm drin.

Danke, manche verstehen den Zusammenhang nicht oder wollen ihn nicht verstehen

Möbius
@09:09 Uhr von Diabolo2704: na ja

Zitat von orfee (08:49 Uhr) : "wenn die Zinsen weiter erhöht werden, wird man mit einer Rettungsaktion starten. Sowas wird aber nie berichtet"

Das stimmt nicht. Natürlich ist nach der Finanzkrise 2008 über die Bankenrettung im allgemeinen und beispielsweise über den Einstig des Bundes in die Commerzbank berichtet worden. Jeder, der es wissen wollte, konnte sich darüber informieren. Die Bevölkerung wird nicht dumm gehalten. Jeder hat die Wahl, ob er seine Informationsaufnahmekapazitäten an die Berichterstattung über irgendwelche Promis oder an Influencer verschwendet.



 

Richtig ist aber, das man kapitalismuskritische Berichterstattung in Deutschland eher mit der Lupe suchen muss. Die Realität ist nämlich oft sehr zynisch, und das möchte man nicht jedem zumuten, und den Menschen nicht den Glauben an die „Soziale Marktwirtschaft“ rauben … 

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