Kommentare - EU und G7 beschließen Preisgrenze für russisches Öl

03. Dezember 2022 - 08:16 Uhr

Russland macht mit Ölexporten weiterhin Milliarden-Gewinne. Mit einem Preisdeckel von 60 Dollar pro Barrel wollen die EU, die G7-Staaten und Australien Moskau nun dazu zwingen, Erdöl unter Marktpreis zu verkaufen.

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Kommentare

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

Russlands Kriegskasse finanziert aus unseren Ölkäufen

 

Russlands grausamer Angriffskrieg mit mittlerweile hunderttausenden Toten und Verletzten wird auch aus den Öleinkäufen der Europäer finanziert.

Das kann so nicht bleiben.

 

Fragwürdige Maßnahme

Das kann m.E. nicht funktionieren. Es gibt zu viele Interessenten an russischem Erdöl.

Nach der Gasknappheit wird so noch eine Ölknappheit folgen.

Die verbundenen Sanktionen treffen eher als der Preideckel

++

Preisdeckel haben auf den Märkten nur eine Wirkung, wenn sich alle daran halten. Die EU und die G7 haben zwar ein großes Einkaufsvolumen, aber es bleiben in reduziertem Umfang noch Ausweichsmärkte für russisches Öl.

++

Der Verkauf dorthin wird allerdings durch die mit dem Cap verbundenen Sanktionen bei Transportkapazitäten und Versicherungen getroffen. Das wird mehr Wirkung zeigen als der Deckel an sich.

++

 

'Moskau' treibt seine Heuchelei auf die Spitze:

"Nach Meinung des prominenten russischen Außenpolitikers und Duma-Abgeordneten Leonid Sluzki gefährdet die EU mit dem Preisdeckel ihre Energiesicherheit."

Wie 'fürsorglich'. Der sollte sich lieber um die Energiesicherheit in der Ukraine und die negativen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die auf die Versorgungssicherheit in ärmeren Ländern sorgen.

Russlands Öl ist wie eine Waffe

Die Entscheidung für die Begrenzung des gezahlten Ölpreises kann wohl jeder mittragen, der diesen unseligen Krieg bald beendet sehen möchte.

.

Russland benutzt seine Rohölverkäufe wie eine Waffe um seine Armee in der Ukraine mit Waffen auszustatten. Das sollte unterbunden werden.

Im Artikel steht: >>Um die…

Im Artikel steht:

>>Um die Preisobergrenze durchzusetzen, soll geregelt werden, dass für russische Ölexporte wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann ungestraft geleistet werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. Westliche Reedereien könnten mit ihren Schiffen damit weiterhin russisches Öl in Drittstaaten wie Indien transportieren. Auch soll die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste gelten.<<

 

Da verstehe ich immer noch nicht, wie genau das durchzusetzen ist. Strafen? Wie will manReedereien, andere Dienstleister aus Ländern, die selbst nicht bei Sanktionen mitmachen, bestrafen? Ist das überhaupt rechtlich möglich? Das ist mir ein Rätsel.

Auch meiner Meinung nach…

Auch meiner Meinung nach kann das nicht funktionieren.

Wir werden weiterhin Öl aus Russland bekommen, nur....über Umwege und zum X fachen des Originalpreises.

Dafür werden die Sanktionen wieder einmal Deutschland und die EU mehr treffen als den Adressaten.

Aber Ideologen stört so etwas nicht.

Auch wenn Deutschland daran zugrunde geht.

PREISGRENZE

Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 

Die EU und insbesondere Deutschland sollten nicht ganz so blauäugig sein und denken Russland würde weniger Geld einnehmen. Die haben mehr Geld verdient wie vor dem Krieg, wenn der Westen weniger oder kein Öl kauft dann tun es andere Staaten und verkaufen es mit Gewinn an die EU weiter. 

Es ist leider unmöglich von heute auf morgen alle Verbrenner einzustampfen und jedem ein E Auto hinzustellen. Es ist die Vernunft eines jeden einzelnen gefragt, fossile Energie zu sparen. 

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

@08:46 Uhr von MehrheitsBürger

 

Russlands grausamer Angriffskrieg mit mittlerweile hunderttausenden Toten und Verletzten wird auch aus den Öleinkäufen der Europäer finanziert.

Das kann so nicht bleiben.

 

Da gebe ich Ihnen Recht.

Nur wenn die EU kein russischen Öl kauft, dann kaufen es andere. Verdienen wird Russland immer.

@ 08:53 Uhr von Hansi2012 --- Keine Ölknappheit

 

Das kann m.E. nicht funktionieren. Es gibt zu viele Interessenten an russischem Erdöl.

Nach der Gasknappheit wird so noch eine Ölknappheit folgen.

 

Es gibt keine Ölknappheit auf dem Weltmarkt. Russland muss seine Rohölsorte Urals heute schon deutlich unter dem Preis von Brent und WTI verkaufen.

Mitnahmeeffekte der Ölkonzerne beim Preis an der Tankstelle sind kurzfristig zu erwarten, aber das ist kein dauerhafter Zustand.

Russland mus sein Öl erstmal zu den anderen Interessenten hinbringen.

 

 

 

re @08:31 krittkritt: Schnellschuss

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

 

Und wenn man die Reaktion Russlands auf den G7-Beschluss „hört und sieht“, dann „scheint der Eingriff in den Markt“ zumindest so zu funktionieren wie von Russland „nicht gewünscht“...

Persönliche Frage: Glauben Sie eigentlich immer noch daran, dass Putin in der Ukraine eine „demokratisch legitimierte“ Regierung etablieren möchte?

 

Kapitalismus am Ende

Preisdeckel, Preiserhöhungsverbote und staatliche Kontrolle....wie paßt das zu freien Märkten? Gar nicht.

Wir sehen, das Ende des Kapitalismus, wie er seine volle Kraft entfalten könnte.

Ist das schlecht? Scheinbar nicht. 2019 war der Zenit dieses Systems überschritten, unsere Lebensweise an Dekadenz kaum zu überbieten.

Jetzt wird reguliert und geschützt... Ach ja, und marode Unternehmen staatlich gefördert oder subventioniert.

Gut so. Denn die Baustellen sind riesig. Merkel sog soziale Marktwirtschaft hat nichts gebracht. Keine Verbesserung trotz Rekordeinnahmen. Wenn es zu sehen ist, dann jetzt.

Wir dachten wirklich, dass Marktwirtschaft das beste System ist. Dann kommt ein kälter Winter und wir sind nichtmal in der Lage 4 Monate zu überleben, ohne zu jammern.

Natürlich muss jetzt staatliche Kontrolle her, sonst scheitert die Demokratie. Bei 16 Grad im Wohnzimmer und bei Autoverzicht ist hier Schluss mit lustig. 

sinnlos, da sich nicht alle daran halten

über Drittländer bekommen wir dann doch russisches Öl aber zu höheren Preisen. Einfach mal lesen wer von Russland Öl und GAs in Riesenmengen kauft und dann auch noch an die  EU verkauft.

Wer bitte will das wie kontrollieren??

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin an die G7 zu diesen Preisen verkauft.

Es gibt nur einen Weg zuerst Waffenstillstand und dann verhandeln. Macron meint ja es gäbe noch eine Chance. Die muss man endlich nutzen.

Übrigens Gewinner sind China ( Ru als billiger Gasvasall) und die USA ( Fracking und Rüstungsabsatz-massive Abwerbung unserer . Firmen)

Einigkeit

Hier steht eindeutig die Einigkeit der G7 über die Verurteilung der russischen Aggressionspolitik im Vordergrund. Der - grundsätzlich sehr wichtige - Inhalt der Vereinbarungen tritt insofern in den Hintergrund, dass man konkrete Inhalte ja regelmäßig anpassen kann.

Auch wenn ich grundsätzliche und pragmatische Zweifel an der direkten Umsetzung der Vereinbarung habe, so wird doch allein diese Einigkeit in der Grundlinie den Preisdruck am Ölmarkt deutlich vermindern. Und dann braucht man den Preisdeckel deshalb nicht, WEIL man ihn eingeführt hat. So geht gute Politik! 

In diese Richtung läuft insgesamt die internationale Politik. Russland gräbt permanent nach Nischen, um sein  für jeden Sehenden sichtbares Desaster zu verschleiern. Und gleichzeitig wird Russlands Politik selbst für seine überzeugtesten Anhänger im In- und Ausland immer absurder und pathologischer. Eine Politik aus einem zum  „Führerbunker“ umgestalteten Kreml kann nicht funktionieren. Sie führt sich selbst ad absurdum.

@08:31 Uhr von krittkritt

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

Wo wollen Sie was gehört haben? Belege oder Gerede? Auf hoher See kann man kein Öl umladen. Und ein "Umdeklarieren" würde auch auffallen. So einfach, wie Sie sich das vorstellen, ist das nicht.

Gehen Sie mal davon aus, dass Russland den Preisdeckel nicht umgehen kann.

@08:53 Uhr von Hansi2012

Das kann m.E. nicht funktionieren. Es gibt zu viele Interessenten an russischem Erdöl.

Nach der Gasknappheit wird so noch eine Ölknappheit folgen.

Öl ist nicht knapp und wer sich für russisches Öl interessiert, der kann es international nur transportieren lassen, wenn es höchstens 60 Dollar pro Barrel kostet. Ärmeren Staaten kommt das durchaus entgegen.

@08:56 Uhr von Nettie

"Nach Meinung des prominenten russischen Außenpolitikers und Duma-Abgeordneten Leonid Sluzki gefährdet die EU mit dem Preisdeckel ihre Energiesicherheit."

Das lässt der Chefpropagandist mal schön unsere Sorge sein.

 

09:04 Uhr von triceratops | Funktionsweise der Sanktionen

++

Um die Preisobergrenze durchzusetzen, soll geregelt werden, dass für russische Ölexporte wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann ungestraft geleistet werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. Westliche Reedereien könnten mit ihren Schiffen damit weiterhin russisches Öl in Drittstaaten wie Indien transportieren. Auch soll die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste gelten.

++

Da verstehe ich immer noch nicht, wie genau das durchzusetzen ist. Strafen?

++

Die Funktionsweise der Sanktionen ist einfach: Reedereien, welche einen signifikanten Anteil ihrer Geschäfte mit den westlichen Staaten machen, würden bei Verstößen gegen die getroffenen Bestimmungen dort bei ihren Geschäften mit Beschränkungen belegt werden. Ebenso Transportversicherungen, ohne die kein Reeder ein Schiff auslaufen lässt. Auch Dienstleister wie Lotsen, Schlepper, Reparaturdienste

@09:09 Uhr von Charlys Vater

Auch meiner Meinung nach kann das nicht funktionieren.

Wir werden weiterhin Öl aus Russland bekommen, nur....über Umwege und zum X fachen des Originalpreises.

Für genau 60 Dollar pro Barrel. Kein EU-Land wird mehr bezahlen. Lesen Sie den Artikel.

Dafür werden die Sanktionen wieder einmal Deutschland und die EU mehr treffen als den Adressaten.

Danke für die Kreml-PR. Die können Sie aber stecken lassen.

Aber Ideologen stört so etwas nicht.

Auch wenn Deutschland daran zugrunde geht.

Wir brauchen hier auch keine Af? Narrative.

@09:15 Uhr von MrEnigma

Preisdeckel, Preiserhöhungsverbote und staatliche Kontrolle....wie paßt das zu freien Märkten? Gar nicht.

Wer für seine strategischen Interessen Krieg führt, hat keinen Anspruch auf freien Markt. Putin kann den Krieg jederzeit beenden.

@09:04 Uhr von triceratops

Im Artikel steht:

>>Um die Preisobergrenze durchzusetzen, soll geregelt werden, dass für russische Ölexporte wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann ungestraft geleistet werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. Westliche Reedereien könnten mit ihren Schiffen damit weiterhin russisches Öl in Drittstaaten wie Indien transportieren. Auch soll die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste gelten.<<

 

Da verstehe ich immer noch nicht, wie genau das durchzusetzen ist. Strafen? Wie will manReedereien, andere Dienstleister aus Ländern, die selbst nicht bei Sanktionen mitmachen, bestrafen? Ist das überhaupt rechtlich möglich? Das ist mir ein Rätsel.

##

Das gibt mir auch Rätsel auf wie man das durchsetzen will?

wir müssen aufpassen, das uns der Laden nicht entgleitet

in der Wirtschaft kann man lesen: Die Sanktionen schaden vor allem Europa
Der Deckel berge aber das Risiko höherer Preise und damit steige die Gefahr einer  Rezession. Für die Experten der Investmentbank Mitzuho Securities ist klar, dass ein Lieferstopp den Ölpreis in die Region des Allzeithochs bringt.
Das wären bis 150 Euro pro Fass. Dies würde einen weiteren Inflationsschub zeitigen. '
Da Putin bereits sagte bei einem Deckel nicht zu liefern wäre es ein Lieferstopp.

Schnapsidee

Irgendwie klingt das ziemlich irre, wir erklären den Russen, dass wir kein russisches Öl mehr kaufen, kann man machen, diktieren ihnen aber, zu welchem Preis sie verkaufen dürfen, also ich blicke da nicht durch.

Das kann gar nicht irgend einem Recht entsprechen.

re @09:09 Charlys Vater: Meinung und Ideologie

Auch meiner Meinung nach kann das nicht funktionieren.

Wir werden weiterhin Öl aus Russland bekommen, nur....über Umwege und zum X fachen des Originalpreises.

Dafür werden die Sanktionen wieder einmal Deutschland und die EU mehr treffen als den Adressaten.

Aber Ideologen stört so etwas nicht.

Auch wenn Deutschland daran zugrunde geht.

 

Sie stören sich an sogenannten „Ideologen“ und führen gleichzeitig ausschließlich Ihre eigenen „Meinungen“ an. Meinungen sind aber nichts anderes als „Glaubenssätze“, mit denen man sich NICHT auseinandersetzen kann. Sie sind sozusagen die „Ideologie“ des Einzelnen. 

Argumente erkennt man daran, dass man sie zumindest theoretisch widerlegen kann. Ihre „Meinungen“ kann nur die Zukunft widerlegen. Und „meiner Meinung nach“ wird die Zukunft diese widerlegen. Ist aber nur meine „Meinung“. 

Argumente könnte ich aber nachliefern. Und wäre auch auf Ihre gespannt.

Grüße

@09:23 Uhr von rr2015

über Drittländer bekommen wir dann doch russisches Öl aber zu höheren Preisen.

60 Dollar je Barrel. Kein EU-Land wird mehr bezahlen. Warum auch, denn so ist es vereinbart.

Einfach mal lesen wer von Russland Öl und GAs in Riesenmengen kauft und dann auch noch an die  EU verkauft.

Für 60 Dollar je Barrel. Haben Sie es nicht gelesen?

Wer bitte will das wie kontrollieren??

Es wird kontrolliert. Darauf können Sie gehen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin an die G7 zu diesen Preisen verkauft.

Putin ist es egal, was Sie sich vorstellen.

Es gibt nur einen Weg zuerst Waffenstillstand und dann verhandeln. Macron meint ja es gäbe noch eine Chance. Die muss man endlich nutzen.

Da bin ich voll bei Ihnen.

Übrigens Gewinner sind China ( Ru als billiger Gasvasall) und die USA ( Fracking und Rüstungsabsatz-massive Abwerbung unserer . Firmen)

Dafür spricht im Moment jedenfalls nicht viel. Es hat m.E. wenig Sinn, solche deutschen Urängste zu bedienen.

@09:04 Uhr von triceratops

 

 

Da verstehe ich immer noch nicht, wie genau das durchzusetzen ist. Strafen? Wie will manReedereien, andere Dienstleister aus Ländern, die selbst nicht bei Sanktionen mitmachen, bestrafen? Ist das überhaupt rechtlich möglich? Das ist mir ein Rätsel.

Ob ein Schiffsversicherer einen Tanker versichert der russisches Öl über dem genannten Preis  transportiert und damit sanktioniert dann seine Pleite riskiert ist in jedem Fall rechtlich möglich. Wieweit dann jegliche Transportunterlagen gefälscht sein können und was man dagegen unternehmen kann ist eine andere Sache.

Na,

dann zahle ich also 60$ fuer ein Barrel aus Russland.

Das wollen sie mir aber dafuer nicht verkaufen... hmm...

ach, dann zahl ich 60$ fuer ein Barrel, und auch noch 30$ damit das Oel in Russland verladen wird.

Alle zufrieden.....

Der Preisdeckel ist völlig…

Der Preisdeckel ist völlig richtig: Russland darf durch exorbitante Ölpreise nicht auch noch Gewinne machen durch seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

@09:36 Uhr von ein Lebowski

Irgendwie klingt das ziemlich irre, wir erklären den Russen, dass wir kein russisches Öl mehr kaufen, kann man machen, diktieren ihnen aber, zu welchem Preis sie verkaufen dürfen, also ich blicke da nicht durch.

Fangen Sie bei der Lektüre des Artikels an.

Das kann gar nicht irgend einem Recht entsprechen.

In wie fern? Teureres russisches Öl wird von Firmen mit Sitz in EU- oder G7-Ländern nicht mehr transportiert, nicht mehr versichert und nicht mehr gelöscht. Dazu hat man doch wohl das Recht.

Nicht wirkungslos - aber fragwürdig

Gibt es demnächst also eine neue Handelsroute: Russland verkauft für 55 $ an Indien, welches für 70 $ an die EU verkauft ? Schon jetzt ist die EU ein Grossimporteur für indische Ölprodukte wie Diesel geworden. Saudi-Arabien nimmt immer mehr russisches Öl ab, weil es so seine eigenen Ressourcen schont. Bisher wird das russische Öl nur für den Eigenverbrauch genutzt, aber wer weiss ob die Saudis nicht auf den Trichter kommen, das russische Öl für lau einzukaufen um es dann für einen satten Aufschlag an den Westen weiterzuverkaufen ?

 

 

Ich halte Verzerrung des Welthandels für den falschen Weg. Schliesslich muss Russland die Reparationen irgendwie bezahlen können, später. Außerdem fördert die EU so die Wirtschaft asiatischer Konkurrenten die zu immer niedrigeren Energiekosten produzieren können. Das heisst, man wird das Ziel, die Russen in die Knie zu zwingen vielleicht erreichen, aber nur um den Preis des Verlusts der eigenen Vormachtstellung. Die Geschichte ist voll solcher Beispiele. 

re @09:29 Pax Domino: Lachfalten

denn Putin lacht sich über die 60 Dollar PREISGRENZE  für ein Barrel schlapp. 

 

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Putin noch   „lachen“ könnte? 

Selbst wenn es noch etwas in seinem Leben zu Lachen gäbe - was ich ehrlich bezweifle - , würden ihm hierfür schlicht und real die  Lachfalten fehlen.

Auch das hätte er sich besser mal vorher überlegt. Aber „vorher überlegen“ war noch nie eine Stärke von ihm. Sonst wäre er schon nicht ein Geheimdienstler geworden. Kein Beruf, den sich „Vorausdenker“ aussuchen würden.

 

Funktioniert bestimmt

Das kennt man ja: Hallo ehemaliger Geschäftspartner, ich schenke deinem Konkurrenten gerade alles um dich fertig zu machen, könntest du dein Produkt, das wir eigentlich gar nicht mehr kaufen wollten, billiger verkaufen, sonst mach ich das was ich seit einem Jahr ohne Konsequenzen androhe...

Wie naiv kann man eigentlich sein? Das Öl wird einen anderen Abnehmer zu Marktpreisen finden, zum Beispiel irgendeines der 130+ Länder denen die russische Aggression so egal ist, wie uns damals der Irakkrieg oder der Libyenkrieg.

Wir werden dann Öl zu Marktpreisen irgendwo anders kaufen.

Wie wäre es denn damit die Kriegswaffenproduktion Mal auf Massenfertigung umzustellen, die Wehrpflicht wieder einzuführen, die Infrastruktur wieder in Ordnung zu bringen, die ganzen Bullshitjobs durch Bürokratieabbau unnötig zu machen sodass man Arbeiter hat und die Besitzenden durch angemessene Steuern zu ihrer Sicherheit und Wohlfahrt beitragen lässt.

Stattdessen Symbolpolitik vom feinsten. Von der Leier at its best.

@09:04 Uhr von triceratops: klar ist das möglich !

Im Artikel steht:

>>Um die Preisobergrenze durchzusetzen, soll geregelt werden, dass für russische Ölexporte wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann ungestraft geleistet werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. ...

 

Da verstehe ich immer noch nicht, wie genau das durchzusetzen ist. Strafen? Wie will manReedereien, andere Dienstleister aus Ländern, die selbst nicht bei Sanktionen mitmachen, bestrafen? Ist das überhaupt rechtlich möglich? Das ist mir ein Rätsel.

 

 

Man macht es, weil man es kann. Genauso wie die USA ihr Recht extraterritorial durchsetzen. Der Westen kontrolliert das Bankensystem und 11 von 12 Versicherungszertifizierer für Schiffe. Wer nicht mitmacht, erhält keinen Kredit mehr und seine Schiffe dürfen westliche Häfen nicht mehr anlaufen. Deshalb muss Russlands Sovkomflot nun alles alleine machen wie es ehedem beim Fertigbau von North Stream 2 war (das dann das Sprengkommando die Röhren verwechselt hat, ist Ironie). 

09:13 Uhr von MehrheitsBürger | 'Ringtausch' von Öl

 

@ 08:53 Uhr von Hansi2012

++

Es gibt zu viele Interessenten an russischem Erdöl.

++

Russland mus sein Öl erstmal zu den anderen Interessenten hinbringen.

 ++

Zunächst gibt es einen globalen Ringtausch auf den Märkten.

- Russisches Öl geht verstärkt an Märkte wie Indien und China

- Dazu müssen dort die Liefermengen der bisherigen Lieferanten aus dem Nahen Osten reduziert werden

- Die bieten ihr Öl verstärkt auf dem Spotmarkt für andere Interessenten aus dem Westen an

- Das wiederum hat eine preissenkende Wirkung.

Die Frage ist: führen die Maßnahmen aus Ölpreis Cap und Sanktionsandrohungen bei Verstößen zum Druck auf Russland, die Preise für ihre neuen wie auch die alten Kunden zu reduzieren ? Wird das Multiplikationsprodukt aus Preis x Menge dadurch kleiner ? Denn nur dann treffen diese Maßnahmen.

++

Dafür gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, aber keine Sicherheit.

++

 

Noch mehr Trallala

Die Sanktionen wirken: Dem Volk geht es schlechter, den Armen, Rentnern & Kindern besonders.

Wird das Öl gedeckelt, verkauft Russland einfach anderthalbmal so viel. Ich bezweifle aber, dass das klappt. Für mich ist das Symbolpolitik, wie auch beim Gas. Was nicht verbraucht wird, wird abgefackelt - und später dann mit anderen Pipelines nach China usw. gehen.

Bremst das den Krieg? Nö.

Genauso wenig wie das Verhandlungsangebot: "Ziehe alle Truppen ab, dann verhandeln wir."

D.H., der Westen will keinen Waffenstillstand - nur der Sieg zählt.

Und das bei Hunderten Toten täglich.

 

 

 

@08:31 Uhr von krittkritt: bisher nur für Pipelineöl

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

 

Das russische Öl hat natürlich eine charakteristische Zusammensetzung. Ich vermute eher das die EU demnächst NOCH mehr Benzin und Diesel aus Indien einführt, das gar kein Öl fördert :-) 

@09:13 Uhr von V8forever

Nur wenn die EU kein russischen Öl kauft, dann kaufen es andere.

Ja klar. Aber für höchstens 60 Dollar pro Barrel. Da wird niemand mehr zahlen. Warum auch?

Verdienen wird Russland immer.

Aber deutlich weniger. Polen und Estland waren für 35 Dollar. Da würde Putin immer noch minimal verdienen. Aber die EU hat einen Kompromiss vereinbart und der liegt leider recht hoch. 60 Dollar.

Selenski ist korrupt. Seine Maßnahmen widersprechen der Demokrat

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

 

Und wenn man die Reaktion Russlands auf den G7-Beschluss „hört und sieht“, dann „scheint der Eingriff in den Markt“ zumindest so zu funktionieren wie von Russland „nicht gewünscht“...

Persönliche Frage: Glauben Sie eigentlich immer noch daran, dass Putin in der Ukraine eine „demokratisch legitimierte“ Regierung etablieren möchte?

@09:14 Uhr von teachers voice

Die Ukraine hatte bis 2014 eine demokratisch legitimierte Regierung.

Ob es nach 8 Jahren Krieg ("Antiterroroperation") gegen die Ostukraine noch möglich ist, sie wieder etablieren, weiß ich natürlich auch nicht.

@09:36 Uhr von rr2015

Der Deckel berge aber das Risiko höherer Preise

Aber nicht über 60 Dollar. Kehren wir bitte mal wieder zur Logik zurück?

@08:31 Uhr von krittkritt

Wollte die EU nicht mal einen Importstopp für russ. Öl?

Wenn man dann noch hören und auch sehen konnte, dass Tanker auf hoher See das russische Öl einfach umgeladen und umdeklariert haben, scheint der Eingriff in den Markt nicht so zu funktionieren, wie gewünscht.

60 Dollar pro Barrel? Geht es beim russischen Erdöl nicht noch weiter runter? So bei etwa 1 Dollar pro Barrel? Russland bleibt Kriegsland und Putin bleibt Kriegstreiber.

@09:23 Uhr von rr2015

Wer bitte will das wie kontrollieren??

Steht im Artikel und das können Sie in den Vereinbarungen nachlesen. Oder Experten zu Rat ziehen. Oder einfach mal gespannt sein und abwarten. 

Nur „unken“ passt hier nicht.

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin an die G7 zu diesen Preisen verkauft.

Ich schon. An die „Anderen“ hätte er nämlich längst verkaufen können. 

 

Es gibt nur einen Weg zuerst Waffenstillstand und dann verhandeln.

 

Waffenstillstand mit Waffen in einem fremden Land? Ihr Ernst?

 

Übrigens Gewinner sind China ( Ru als billiger Gasvasall) und die USA ( Fracking und Rüstungsabsatz-massive Abwerbung unserer . Firmen)

 

Ja, das passt immer. Genauso wie „geopolitische Interessen“...

 

Öl

Ob das was bringt? Bisher haben die Sanktionen nichts am Krieg geändert. Die Amerikaner jubeln Europa sägt am eigenen Ast. Die Chinesen noch ausgrenzen. Neue Handelpartner, amerkanische, geheime Superbimber. Biden wie Trump, America first. Ich kenne schon den Verlierer  es wird die EU sein. Wenn nicht die ganze Welt im Atomdesaster untergeht.

Ein friedliches Fest.

@08:53 Uhr von Hansi2012: deshalb sind die 60$ bewusst gewählt

Das kann m.E. nicht funktionieren. Es gibt zu viele Interessenten an russischem Erdöl.

Nach der Gasknappheit wird so noch eine Ölknappheit folgen.

 

 

Eine Knappheit wird es nicht geben, aber eine Verlagerung von Warenströmen. Am stärksten trifft der Westen seine eigenen Reedereien, Schiffversicherer und Banken denen nun viel Geschäft entgeht. Ich rechne mit massiven Entlassungen und Flottenreduzierungen. Gewinner sind die Länder wie Liberia und VAE die bei dem ganzen Zinnober nicht mitmachen. In der Geschichte gab es seit dem Britischen Empire keine so grosse Dominanz über den Welthandel, wie er jetzt vom Westen ausgeübt wird. Aber die Konkurrenz schläft nicht. England ist es zB auch nicht gelungen Napoleons Kontinentaleuropa auszuhungern. 

Hat russisches Öl einen Pass,

an dem man erkennen kann, woher das Öl stammt? Bekanntlich ist Rußland Mitglied im Kartell Opec+, wobei deren beistandsverplichtete Mitglieder gerne den Verkauf von umbenanntem russischen Öl organisieren werden. Diese Hilfeleistung müssen die Opec+ Mitglieder schon aus Selbsterhaltungstrieb leisten, da sie bei Erfolg dieser Maßnahme befürchten müssen, dass die Maßnahme auch bei anderen Opec+ Mitgliedern angewendet wird. Herkunftbestimmtes Preisdeckeln wird dann vermutlich auf Pipelineöl angewendet, das dann womöglich nicht mehr geliefert wird. Ja, es könnte sogar eine Solidaritätsaktion der Opec+ mit Lieferungsminderung entstehen, die die Energieknappheit noch verschlimmern könnte.

EU und G 7 beschließen Preisgrenze für russisches Öl....

Ein Preisdeckel als Alternative zu einem totalen Ölembargo.

Diplomaten und Spitzenpolitiker versuchen andere Nationen, außerhalb der EU und G 7 dazu zu bewegen die Sanktionen zu befolgen. Zusagen erhält man aber kaum. Auch das G20 Treffen war in dieser Hinsicht nicht ergiebig. Rohöl ist im vergangenen Halbjahr ohnehin billiger geworden. Der Preisverfall hat aber nichts mit dem Preisdeckel zu tun, sondern mit der weltweiten Wirtschaftsentwicklung und der Erwartung einer Rezession.

Putin nützt es nichts

Putin kann die Produktion von Öl in seinem Land drosseln. Das nützt ihm aber nichts. Das aufgesparte Öl kann er in zehn Jahren nicht mehr verkaufen, denn dann sind die Industrie- und Schwellenländer tendenziell weniger von fossilen Energieträgern abhängig. Putin fördert mit seinem Krieg gegen die Ukraine sogar diese Energiewende.

Preisgrenze

Gut so.

Leider wie so oft viel zu spät.

Lachhaft

Sämtliche Couchstrategen sollten mal genau überlegen was wirklich bei 60$/Barrel passiert. Russland ist Teil der OPEC+ und die Amis verlieren hier gerade Ihren Einfluss. Und es geht nur um den Seetransport. Jetzt mal auf den Globus schauen und potetielle Großabnehmer herausfinden die eine Landverbindung mit Russland haben. Das Ding wird wie ein Boomerang zurück kommen und weder am Preis an der Tankstelle nach unten noch an einer Verkürzung des Krieges in der Ukraine was ändern. So zumindest meine Meinung 

@08:46 Uhr von MehrheitsBürger: da gebe ich Ihnen mal recht

 

Russlands grausamer Angriffskrieg mit mittlerweile hunderttausenden Toten und Verletzten wird auch aus den Öleinkäufen der Europäer finanziert.

Das kann so nicht bleiben.

 

Schon als der Krieg losging, hatte ich hier gemeint, dass die russischen Panzer die Aufschrift tragen könnten "Sponsored by EU"..

 

Ich möchte aber daran erinnern, dass die EU gerade den Import derjenigen Waren NICHT sanktioniert hat, die für die EU Wirtschaft unverzichtbar sind, zB Nickel, Platinmetalle, Aluminium, bestimmte Stahlsorten, usw.  Und die russische Gegensanktion bei Edelgasen hat die europäische Halbleiterindustrie durchaus in Schwierigkeiten gebracht. 

Die 60 Dollargrenze wird weltweit gelten

Auch China wird es nicht einsehen, mehr als 60 Dollar für russisches Erdöl zu zahlen. Mitleid mit Putin kennen die nicht. Und die Entwickllungsländer können sich auch nicht widersetzen. Und sie wollen es auch gar nicht, sie sinf ja auf billiges Öl noch mehr angewiesen als wir hier in Europa.

@09:29 Uhr von Pax Domino

denn Putin lacht sich über die 60 Dollar PREISGRENZE  für ein Barrel schlapp. Der Markt regelt den Preis und nicht ein zahnloser Tiger !

Worüber der sich angeblich alles schlapp lacht. 

@09:43 Uhr von Möbius

Gibt es demnächst also eine neue Handelsroute: Russland verkauft für 55 $ an Indien, welches für 70 $ an die EU verkauft ?

60 Dollar.

Schon jetzt ist die EU ein Grossimporteur für indische Ölprodukte wie Diesel geworden.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: 60 Dollar.

Saudi-Arabien nimmt immer mehr russisches Öl ab, weil es so seine eigenen Ressourcen schont. Bisher wird das russische Öl nur für den Eigenverbrauch genutzt, aber wer weiss ob die Saudis nicht auf den Trichter kommen, das russische Öl für lau einzukaufen um es dann für einen satten Aufschlag an den Westen weiterzuverkaufen ?

Vielleicht, aber höchstens für 60 Dollar.

@09:48 Uhr von Bill Hicks

...

die Kriegswaffenproduktion Mal auf Massenfertigung umzustellen, die Wehrpflicht wieder einzuführen, die Infrastruktur wieder in Ordnung zu bringen, die ganzen Bullshitjobs durch Bürokratieabbau unnötig zu machen sodass man Arbeiter hat und die Besitzenden durch angemessene Steuern zu ihrer Sicherheit und Wohlfahrt beitragen lässt...

 

 was für ein grausames abstoßendes Szenario

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@09:42 Uhr von NieWiederAfd: grösste Gewinner sind die Multis

Der Preisdeckel ist völlig richtig: Russland darf durch exorbitante Ölpreise nicht auch noch Gewinne machen durch seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

 

Der "Übergewinn" Russlands hält sich in Grenzen. Man hat zT nur die Verkaufsmenge erhöht. 

 

Die grössten Über-Gewinne am Öl- und Gasmarkt haben westliche Mineralölgesellschaften bzw Förderländer wie Norwegen eingefahren. Zusammengerechnet dürften es mindestens an die 300 Milliarden US Dollar sein (sehr konservativ geschätzt..)..

@09:48 Uhr von Möbius

Man macht es, weil man es kann. Genauso wie die USA ihr Recht extraterritorial durchsetzen. Der Westen kontrolliert das Bankensystem und 11 von 12 Versicherungszertifizierer für Schiffe. Wer nicht mitmacht, erhält keinen Kredit mehr und seine Schiffe dürfen westliche Häfen nicht mehr anlaufen. Deshalb muss Russlands Sovkomflot nun alles alleine machen wie es ehedem beim Fer...

Da ist was dran. Aber auch hier gilt: Maximal 60 Dollar.

erfreut

davon werden v.a. US Ölkonzerne erfreut sein, da mittels Verknappung der aktuelle Niedergabg des Ölpreises für die grossen Verbraucher in Europa gestoppt wird.

Die meisten Länder der Welt werden dagegen nun mehr russisches Öl zur Verfügung haben

„Die US-Regierung begrüßte…

„Die US-Regierung begrüßte die Einigung der EU auf den Preisdeckel…US-Präsident Joe Biden habe sich beim G7-Gipfel im Sommer sehr nachdrücklich dafür eingesetzt.“

 

Klar begrüßt die USA, dass sich die EU selbst die Energieversorgung abdreht und sich abschafft. Ein Konkurrent weniger auf dem Weltmarkt. 
 

 

Ob das

funktioniert, weiß ich nicht, habe aber eher Zweifel.

Was mich stutzig macht, der Ölpreis liegt bei 85,75 wenn ich den DAX aufrufe, Uralöl soll bei 60 verkauft werden, und liegt 9 Dollar unter dem Marktpreis liegen.

Von 69 Dollar bis zum Marktpreis den der DAX anzeigt, ist eine erhebliche Differenz, dabei geht es mir jetzt nicht um die RF und den Gewinn.

Sondern darum, das wir ja über die Ölleitung bislang dann ÖL bekommen haben, was sicher noch billiger war, und zahlen an Tankstelle exorbitante Preise.

Das betrifft zwar nur den Osten, hatte aber sicher auch weitere Auswirkungen.

Irgendwie passt hier was nicht richtig zusammen, da müssen ja einige sich mehr als eine goldene Nase verdienen.

Was passieren wird, werden wir in den nächsten Wochen ja erleben, auf den Preis an der Tankstelle bin ich mal gespannt.

Das der Krieg dadurch aufhört oder kürzer wird, erwarte ich aber nicht.

@09:01 Uhr von Breitenfels: Westen nutzt Wirtschaft als Waffe

Die Entscheidung für die Begrenzung des gezahlten Ölpreises kann wohl jeder mittragen, der diesen unseligen Krieg bald beendet sehen möchte.

.

Russland benutzt seine Rohölverkäufe wie eine Waffe um seine Armee in der Ukraine mit Waffen auszustatten. Das sollte unterbunden werden.

 

 

Russland ist ja nicht auf die Idee gekommen, nicht mehr in den Westen zu liefern. Das hat der Westen schon ganz alleine durchgesetzt. Ich bin schon gespannt, was der Westen machen wird, wenn Russland die von Kiew geforderten Reparationen nicht bezahlen will. Inzwischen taxiert Kiew die Wiederaufbaukosten auf 1.000 Milliarden US Dollar !… der Westen selbst hat ja außerdem auch schon bald 100 Milliarden Dollar für den Krieg ausgegeben. 

@09:09 Uhr von Charlys Vater

Auch meiner Meinung nach kann das nicht funktionieren.

Wir werden weiterhin Öl aus Russland bekommen, nur....über Umwege und zum X fachen des Originalpreises.

Dafür werden die Sanktionen wieder einmal Deutschland und die EU mehr treffen als den Adressaten.

Aber Ideologen stört so etwas nicht.

Auch wenn Deutschland daran zugrunde geht.

Aber genau das ist doch das Ziel, deutlich höhere Kosten in Europa und damit Vorteile für die USA

@09:23 Uhr von rr2015

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin an die G7 zu diesen Preisen verkauft.

Dazu kann ihn niemand zwingen. Aber zu höheren Preisen verkauft er es definitiv nicht. Vielleicht lässt er es in der Erde.

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@09:09 Uhr von Charlys Vater

Auch meiner Meinung nach kann das nicht funktionieren.

Wir werden weiterhin Öl aus Russland bekommen, nur....über Umwege und zum X fachen des Originalpreises.

Dafür werden die Sanktionen wieder einmal Deutschland und die EU mehr treffen als den Adressaten.

Aber Ideologen stört so etwas nicht.

Auch wenn Deutschland daran zugrunde geht.

Dieser Kinderbuchautor kauf lieber schlechtes Öl über Umwege von US-Unternehmen und lässt es dann in Polen anlanden, damit die auch noch an unserer Energieknappheit mitverdienen. Der Ölhafen von Rostock und die Pipeline nach Schwedt liegt brach. Da der Seekanal nach über 9 Monaten Krieg noch immer nicht auf die notwendige Tiefe ausgebackert wurde.

 

Historische Ignoranz @09:53 Uhr von krittkritt

@09:14 Uhr von teachers voice

Die Ukraine hatte bis 2014 eine demokratisch legitimierte Regierung.

Ob es nach 8 Jahren Krieg ("Antiterroroperation") gegen die Ostukraine noch möglich ist, sie wieder etablieren, weiß ich natürlich auch nicht.

Und immer wieder murmelt das Flötentier.

Es gibt keine 'Ostukraine' auch wenn der Herr P. aus M. in wahrer historischer Unwissenheit unbeirrt so weiterflötet.

Und IMHO ist selbst die Regierung in der Ukraine nach 2014 weit  mehr demokratisch legitimiert als eine russische je war. 

Preisdeckel ein Win Win für alle

Der ÖLpreis bleibt stabil weil genügend auf dem Markt zur verfügung bleibt

Zudem bekommt die Ukraine die Preisdifferenz zwischen Deckel und Marktpreis

Die einzigen welche leiden sind die Russen , da Putin gerade ihnen um den Verlußt auszugleichen die Energie Preise massiv erhöht hat

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