Kommentare - Mögliche Mehrkosten bremsen 49-Euro-Ticket aus

30. November 2022 - 15:24 Uhr

Das 49-Euro-Ticket soll nach dem Willen von Bund und Ländern spätestens im April starten. Doch die Verkehrsverbünde stellen klar: Ohne Einigung bei der Finanzierung der möglichen Mehrkosten gibt es kein Ticket.

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Kommentare

Oje ...

Da hat die Ampel mal wieder groß angekündigt und sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Was bleibt, handwerklich miserabel umgesetzt, Verzögerungen ohne Ende und mit den Beteiligten nicht abgestimmt.

Zu recht bremsen die Verkehrsverbünde aus, da sie sonst letztlich auf den Mehrkosten sitzen bleiben würden, wenn dies nicht im Vorfeld geklärt wird.

Mehrkosten

Das ist mal wieder typisch für die deutsche Regierung, man haut etwas raus damit Ruhe im Lande ist hat aber keinen Plan. 

Das die 49 Euro im Monat für das Ticket nicht reicht um alle Kosten deckt müsste eigentlich jedem klar sein. Auch ohne Studium, nun stehen Zusatzkosten von über 3 Milliarden im Raum. Die kann kein Unternehmen stemmen, die Länder wollen die Hälfte zahlen und der Bund????

Na wollen wir hoffen, dass das Ticket noch kommt wo sich doch viele Deutsche diese Tickets herbei sehnen.

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

Natürlich kostet das was

"Ohne Einigung bei der Finanzierung der möglichen Mehrkosten gibt es kein Ticket." so die Verkehrsverbünde. Das dürfte jedem klar sein, nur den Politikern nicht. Die machen mal wieder den zweiten Schritt vor dem ersten.  Um Fahrgäste zu gewinnen, die sicher und halbwegs pünktlich den ÖPNV nutzen wollen, brauchen wir gut koordinierte Fahrpläne, sichere/ausgeleuchtete, am besten Video-überwachte  Unterstände zum Warten, Park&Ride-Parkplätze in der Peripherie, mindestens eineN Security-Beauftragten bzw.eine Ordnungskraft pro Fahrzeug. Wenn ich von der Arbeit komme, will ich in Ruhe in einem sauberen Fahrzeug in den Feierabend fahren, und zwar im Sitzen, nicht gequetscht im Stehen und von Taschendieben befummelt. Sonst fahre ich lieber per Rad oder Auto.

@15:42 Uhr von V8forever

Das ist mal wieder typisch für die deutsche Regierung, man haut etwas raus damit Ruhe im Lande ist hat aber keinen Plan. 

Das die 49 Euro im Monat für das Ticket nicht reicht um alle Kosten deckt müsste eigentlich jedem klar sein. Auch ohne Studium, nun stehen Zusatzkosten von über 3 Milliarden im Raum. Die kann kein Unternehmen stemmen, die Länder wollen die Hälfte zahlen und der Bund????

Na wollen wir hoffen, dass das Ticket noch kommt wo sich doch viele Deutsche diese Tickets herbei sehnen.

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

Nicht richtig gelesen?

Bund und Länder einigten sich darauf, die 3Mrd/Jahr je hälftig zu übernehmen. So die Beratungen am 02.11.

Nun reklamieren die Verkehrsbetriebe Mehrbedarf. Wer sitzt näher bei denen? LAND ODER BUND?

Aber wie immer ist es einfach auf die Ampel zu schimpfen.

Die Bremser

Unerträglich, was für eine Schmierenkomödie da um das 49-Euro-Ticket aufgeführt wird! Und wieder einmal scheint die FDP sich darin zu gefallen, den großen Bremser zu geben. 100 Milliarden zusätzlich für Waffen? Auch wenn längst nicht klar ist, wer das letzten Endes bezahlen soll - kein Problem, das winken wir doch locker durch. Aber - wenn ich das richtig verstanden habe - zusätzliche 850 Millionen, die Hälfte von zusätzlichen 1,7 Milliarden für das sinnvolle und bürgerfreundliche 49-Euro-Ticket? Nein, da schieben wir doch flugs einen Riegel vor. Wer eben gerne Porsche fährt, wie der Parteichef der Liberalen, der hat schließlich auch kein Nahverkehrsticket nötig, oder?

Mehrkosten

Wenn man den ÖPNV aktuell erlebt, besonders in NRW nutzt eine Fahrschein nicht wenn immer wieder System ausfallen oder lange verspätungen habe.

Da fahr ich leiber mit einem kleinen sauberen PKW. Die Fixkosten werden dann pro Km ja besser ausgenutzt.

Mögliche Mehrkosten bremsen das 49-Euro-Ticket aus...

Als erstes wäre es wünschenswert für die Bevölkerung und auch für das Klima ( weniger CO2-Ausstoß), daß  ein bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket  kommt.

Und wenn es da Finanzierungslücken geben sollte, die Rede ist im Tagesschau-Artikel von 4,7 Milliarden Euro, dann gäbe es da Möglichkeiten der Abhilfe.

Es lassen sich alleine durch das Ende des bisherigen Modells der Förderung der fossilen Verkehrswirtschaft rund 30 Milliarden Euro pro Jahr zur Bahn verlagern. Damit wäre das Ticket problemlos finanzierbar.

Ende des Dienstwagenprivilegs 3,1 Milliarden Euro, Beendigung der Kerosinsteuerbefreiung für den Luftverkehr 7,08 Milliarden Euro. Stopp des Autobahnausbaus 7,2 Milliarden Euro. Und da gibt es noch 100 Milliarden für die Rüstung....

@15:52 Uhr von Raho59

Das ist mal wieder typisch für die deutsche Regierung, man haut etwas raus damit Ruhe im Lande ist hat aber keinen Plan. 

Das die 49 Euro im Monat für das Ticket nicht reicht um alle Kosten deckt müsste eigentlich jedem klar sein. Auch ohne Studium, nun stehen Zusatzkosten von über 3 Milliarden im Raum. Die kann kein Unternehmen stemmen, die Länder wollen die Hälfte zahlen und der Bund????

Na wollen wir hoffen, dass das Ticket noch kommt wo sich doch viele Deutsche diese Tickets herbei sehnen.

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

Nicht richtig gelesen?

Bund und Länder einigten sich darauf, die 3Mrd/Jahr je hälftig zu übernehmen. So die Beratungen am 02.11.

Nun reklamieren die Verkehrsbetriebe Mehrbedarf. Wer sitzt näher bei denen? LAND ODER BUND?

Aber wie immer ist es einfach auf die Ampel zu schimpfen.

Sie meinen also, die Bundesregierung bräuchte nicht zu wissen, wieviel Geld unten vor Ort benötigt wird? Da bin ich anderer Meinung. 

Mehrkosten beim 49-Euro Ticket

Bevor groß geprahlt wird, welche tolle Idee die Politik wieder hat , wäre es doch für alle Beteiligten hilfreich die Kosten  v o r h e r  abzuklären !  So aber sieht es immer wieder nur nach Seifenblasen aus......was ja auch häufig der Fall war.

@15:34 Uhr von Giselbert, so ist es

Da hat die Ampel mal wieder groß angekündigt und sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Was bleibt, handwerklich miserabel umgesetzt, Verzögerungen ohne Ende und mit den Beteiligten nicht abgestimmt.

Als Bremerin kann ich da ein Lied von singen. Alle 14 Tage kündigt unsere grüne  "Mobilitätssenatorin" große Pläne an, seit 20 Jahren wird über die Verlegung des ÖPNV aus der Fußgängerzone  gestritten. Gutachten über Gutachten ... mittlerweile sind die Weserbrücken so marode, dass man über eine Verlegung der Streckenführung auf die andere Weserseite nicht mehr nachdenken muss, zu gefährlich, deshalb nur eingeschränkt nutzbar.  Neue Fahrradwege haben wir, allerdings handelt es sich dabei um rot angestrichene Kfz-spuren. Ist ja auch billiger, als die richtigen Fahrradwege zu reparieren. Für Kinder leider supergefährlich. Um die Leute in den ÖPNV zu zwingen werden Parkplätze entwidmet und Parkhäuser abgerissen. Infolgedessen kreist der Pleitegeier über der Innenstadt.

@15:57 Uhr von Bernd Kevesligeti

Ende des Dienstwagenprivilegs 3,1 Milliarden Euro, Beendigung der Kerosinsteuerbefreiung für den Luftverkehr 7,08 Milliarden Euro. Stopp des Autobahnausbaus 7,2 Milliarden Euro. Und da gibt es noch 100 Milliarden für die Rüstung....

"Ende des Dienstwagenprivilegs" , keine steuerliche Vergünstigung zum Erwerb oder zur Nutzung fetter Karren, da bin ich bei Ihnen. Die Pendlerpauschale würde ich beibehalten, aber das Finanzieren ganzer Fahrzeugflotten zulasten der SteuerzahlerInnen, das muss aufhören. Rüstung ist ein anderes Thema,  das würde ich nicht vermischen.

 16:05 Uhr von AufgeklärteWelt

"100 Milliarden in die Rüstung aber nichts für den Nahverkehr. Deutschland."

Naja, was nutzt uns ein toller Nahverkehr, wenn wir unser Land nicht verteidigen können.

Man muss halt Prioritäten setzen oder die Regierenden bekommen es endlich mal auf die Reihe eine gerechte Konzernbesteuerung einzuführen, dann wäre vielleicht auch für den Nahverkehr Geld da.

Wobei ich gegen einen subventionierten Nahverkehr bin, profitieren doch auch viele Leute mit guten Gehältern davon. Mir zahlt auch keiner den noch teureren Arbeitsweg mit dem Auto.

@15:49 Uhr von draufguckerin

"Ohne Einigung bei der Finanzierung der möglichen Mehrkosten gibt es kein Ticket." so die Verkehrsverbünde. Das dürfte jedem klar sein, nur den Politikern nicht. Die machen mal wieder den zweiten Schritt vor dem ersten. Zitat-Ende

Vielleicht sollten wir einmal folgendes bedenken : Die Züge fahren nach Fahrplan und nicht nach Erreichen einer Anzahl der Benützer !

Der Zug fährt alo   -->edenfalls ...und unabhängig von derZahl der Fahrgäste... Die dabei anfallenden Kosten sind feststehend !              Die weiß "man"!

"Man" weiß aber zuvor nie, wieviele den Zug "X" benutzen werden. Aber der Zug fährt, egal ob leer oder gerammelt-voll ! Wieso hat es denn so schön (und schnell) geklappt beim 9-€-Ticket ???

 

@15:34 Uhr von Giselbert

Da hat die Ampel mal wieder groß angekündigt und sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Was bleibt, handwerklich miserabel umgesetzt, Verzögerungen ohne Ende und mit den Beteiligten nicht abgestimmt.

Zu recht bremsen die Verkehrsverbünde aus, da sie sonst letztlich auf den Mehrkosten sitzen bleiben würden, wenn dies nicht im Vorfeld geklärt wird.

Ja, da haben sie völlig recht. Der Bundesverkehrsminister hat den Finanzbedarf vor Ort falsch berechnet. Vielleicht hat er auch gedacht, das ginge ihn nix an, wieviel die Verkehrsverbünde brauchen. Vielleicht hat er das Problem der ausreichenden Finanzierung vor Ort auch gar nicht gesehen. Er hat ja einen Dienstwagen. 

Typisch deutsch

Binnen 6 Monaten wird anderswo eine Klinik hochgezogen, bei uns um einen Bahntarif festzulegen. 

@16:13 Uhr von draufguckerin

Ende des Dienstwagenprivilegs 3,1 Milliarden Euro, Beendigung der Kerosinsteuerbefreiung für den Luftverkehr 7,08 Milliarden Euro. Stopp des Autobahnausbaus 7,2 Milliarden Euro. Und da gibt es noch 100 Milliarden für die Rüstung....

"Ende des Dienstwagenprivilegs" , keine steuerliche Vergünstigung zum Erwerb oder zur Nutzung fetter Karren, da bin ich bei Ihnen. Die Pendlerpauschale würde ich beibehalten, aber das Finanzieren ganzer Fahrzeugflotten zulasten der SteuerzahlerInnen, das muss aufhören. Rüstung ist ein anderes Thema,  das würde ich nicht vermischen.

 

 

 

Die Pendlerpauschale ist jetzt aber nicht angesprochen worden.

@15:52 Uhr von R. Schmid

Unerträglich, was für eine Schmierenkomödie da um das 49-Euro-Ticket aufgeführt wird! Und wieder einmal scheint die FDP sich darin zu gefallen, den großen Bremser zu geben. 100 Milliarden zusätzlich für Waffen? Auch wenn längst nicht klar ist, wer das letzten Endes bezahlen soll - kein Problem, das winken wir doch locker durch. Aber - wenn ich das richtig verstanden habe - zusätzliche 850 Millionen, die Hälfte von zusätzlichen 1,7 Milliarden für das sinnvolle und bürgerfreundliche 49-Euro-Ticket? Nein, da schieben wir doch flugs einen Riegel vor. Wer eben gerne Porsche fährt, wie der Parteichef der Liberalen, der hat schließlich auch kein Nahverkehrsticket nötig, oder?

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So ein Nonsens! Lesen Sie den Artikel mal genau, dann sehen Sie, wer hier blockiert - die FDP auf jeden Fall nicht!

@15:57 Uhr von Bernd Kevesligeti

Als erstes wäre es wünschenswert für die Bevölkerung und auch für das Klima ( weniger CO2-Ausstoß), daß  ein bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket  kommt.

Und wenn es da Finanzierungslücken geben sollte, die Rede ist im Tagesschau-Artikel von 4,7 Milliarden Euro, dann gäbe es da Möglichkeiten der Abhilfe.

Es lassen sich alleine durch das Ende des bisherigen Modells der Förderung der fossilen Verkehrswirtschaft rund 30 Milliarden Euro pro Jahr zur Bahn verlagern. Damit wäre das Ticket problemlos finanzierbar.

Ende des Dienstwagenprivilegs 3,1 Milliarden Euro, Beendigung der Kerosinsteuerbefreiung für den Luftverkehr 7,08 Milliarden Euro. Stopp des Autobahnausbaus 7,2 Milliarden Euro. Und da gibt es noch 100 Milliarden für die Rüstung....

Autobahnbau darf nicht gestoppt werden. Über den Rest kann man reden.

 

@15:52 Uhr von Raho59

Nun reklamieren die Verkehrsbetriebe Mehrbedarf. Wer sitzt näher bei denen? LAND ODER BUND?
Aber wie immer ist es einfach auf die Ampel zu schimpfen.

Wer da näher "dran sitzt" ist doch völlig unerheblich. Hier soll ein Konstrukt entstehen, bei dem es 3 Beteiligte gibt. Bund, Land und die Verbünde ! Diese sind das ausführende Organ. Die hätten doch unbedingt zugegen sein müssen, als man die Modalitäten besprach. Das ist genauso, als wenn eine Reinigungsfirma beauftragt wird, eine Immo zu reinigen, während der Immo Besitzer und die Bewohner sich einig sind, was die Reinigung kosten soll/darf, hat die Putzfirma die Immo noch garnicht gesehen. Wer in der Nähe der Immo wohnt, ist doch unwichtig.

Bei der Ausgestaltung, z.B. die Bedingungen des Abos, müssen alle Partner gehört finden. Die Politiker, egal ob Land oder Bund hätten das wissen müssen, wollten aber in ihrer Arroganz ohne die Verkehrsbetriebe entscheiden. Das geht aber nicht.

 

 

@15:56 Uhr von werner1955

Wenn man den ÖPNV aktuell erlebt, besonders in NRW nutzt eine Fahrschein nicht wenn immer wieder System ausfallen oder lange verspätungen habe.

 

Da fahr ich leiber mit einem kleinen sauberen PKW. Die Fixkosten werden dann pro Km ja besser ausgenutzt.

 

 

Aber sollte das Ticket kommen, werden Sie nicht versäumen, wieder darauf hinzuweisen, dass die anständigen Rentner und Bürger mit ihren Stueren und Abgaben dieses ja mitfinanzieren.

@15:34 Uhr von Giselbert

Da hat die Ampel (...) sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Zu recht bremsen die Verkehrsverbünde aus, da sie sonst letztlich auf den Mehrkosten sitzen bleiben würden

 

Rot-Grün war schon immer groß darin, sich für die Beschlüsse auf die Schulter klopfen zu lassen, die dann andere Leute bezahlen sollten.  Im Zweifel der Steuerzahler. Natürlich haben sie keinesfalls ein Monopol auf diese Methode, siehe Ausstieg aus der Atomkraft, Kohle- und Gas-Energie, Zuwanderung usw.

 

@16:19 Uhr von Thomas B.

 

Binnen 6 Monaten wird anderswo eine Klinik hochgezogen, bei uns um einen Bahntarif festzulegen. 

 

 

Ja, das ist in der Politik so.

Ringen um Entscheidungen - das koscht halt Zeit...

Der Bund

unterstützt so einiges, was nicht sein müsste, von den ganzen Sondervermögen mal abgesehen.

So ein Ticket sollten die bekommen die es benötigen, nicht die die in der Stadt wohnen und sehr viel Geld verdienen.

Die in der Stadt wohnen und wenig haben, aber schon, ich würde eine Einkommensgrenze ziehen, aber nicht in den Höhen wie es die Ampel immer macht.

Und teilen klingt auch immer sehr schön, wo nehmen den die Länder die Summen her, die müssen dann auch wieder was neues erfinden, um Geld in die Kassen zu spülen.

Einige sollten mal die Artikel zur neuen Grundsteuer lesen, Vorschläge wo man das herbekommt, sind hier ja einige zu lesen.

Ideen mit der Innenstadt, haben gezeigt das dann die Geschäfte zumachen, weil keiner mehr hinkommt, aber dann über Online Käufe meckern.

Manche Pläne gehen eben nicht auf.

@16:39 Uhr von harry_up

Wenn man den ÖPNV aktuell erlebt, besonders in NRW nutzt eine Fahrschein nicht wenn immer wieder System ausfallen oder lange verspätungen habe.

 

Da fahr ich leiber mit einem kleinen sauberen PKW. Die Fixkosten werden dann pro Km ja besser ausgenutzt.

 

 

Aber sollte das Ticket kommen, werden Sie nicht versäumen, wieder darauf hinzuweisen, dass die anständigen Rentner und Bürger mit ihren Stueren und Abgaben dieses ja mitfinanzieren.

Richtig, gerade deshalb weil Sie es kaum nutzen können oder aus gesundheitlichen Gründen nicht wollen.
Fahrzeit mit dem PKW ins Schwimmbad zu meiner Wassergymnastik 12 Min mit dem ÖPNV 3 mal umstiegen und ca, 90 Min.
 

 

@15:49 Uhr von draufguckerin

"Ohne Einigung bei der Finanzierung der möglichen Mehrkosten gibt es kein Ticket." so die Verkehrsverbünde. Das dürfte jedem klar sein, nur den Politikern nicht. Die machen mal wieder den zweiten Schritt vor dem ersten.  Um Fahrgäste zu gewinnen, die sicher und halbwegs pünktlich den ÖPNV nutzen wollen, brauchen wir gut koordinierte Fahrpläne, sichere/ausgeleuchtete, am besten Video-überwachte  Unterstände zum Warten, Park&Ride-Parkplätze in der Peripherie, mindestens eineN Security-Beauftragten bzw.eine Ordnungskraft pro Fahrzeug. Wenn ich von der Arbeit komme, will ich in Ruhe in einem sauberen Fahrzeug in den Feierabend fahren, und zwar im Sitzen, nicht gequetscht im Stehen und von Taschendieben befummelt. Sonst fahre ich lieber per Rad oder Auto.

Ahhh, super angedachte Performance ! Wieviel darf denn Ihr Wunschticket kosten ? Aber selbst wenn eine derartige Finanzierung möglich wäre, was illusorisch ist, woher nehmen Sie denn die ganzen  Ordnungskräfte/Security-Beauftragten ?

 

@16:36 Uhr von SGEFAN99

Als erstes wäre es wünschenswert für die Bevölkerung und auch für das Klima ( weniger CO2-Ausstoß), daß  ein bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket  kommt.

Und wenn es da Finanzierungslücken geben sollte, die Rede ist im Tagesschau-Artikel von 4,7 Milliarden Euro, dann gäbe es da Möglichkeiten der Abhilfe.

Es lassen sich alleine durch das Ende des bisherigen Modells der Förderung der fossilen Verkehrswirtschaft rund 30 Milliarden Euro pro Jahr zur Bahn verlagern. Damit wäre das Ticket problemlos finanzierbar.

Ende des Dienstwagenprivilegs 3,1 Milliarden Euro, Beendigung der Kerosinsteuerbefreiung für den Luftverkehr 7,08 Milliarden Euro. Stopp des Autobahnausbaus 7,2 Milliarden Euro. Und da gibt es noch 100 Milliarden für die Rüstung....

Autobahnbau darf nicht gestoppt werden. Über den Rest kann man reden.

 

 

 

Die Kosten für den Autobahnausbau betragen 7,2 Milliarden Euro im Jahr. Dazu noch die Umweltkosten, Feinstaub, CO2-Belastung. 

 

 

@16:14 Uhr von Giselbert

"100 Milliarden in die Rüstung aber nichts für den Nahverkehr. Deutschland."

Naja, was nutzt uns ein toller Nahverkehr, wenn wir unser Land nicht verteidigen können.

Man muss halt Prioritäten setzen oder die Regierenden bekommen es endlich mal auf die Reihe eine gerechte Konzernbesteuerung einzuführen, dann wäre vielleicht auch für den Nahverkehr Geld da.

Wobei ich gegen einen subventionierten Nahverkehr bin, profitieren doch auch viele Leute mit guten Gehältern davon. Mir zahlt auch keiner den noch teureren Arbeitsweg mit dem Auto.

Bekommen Sie keine P-Pauschale ? Warum nicht ? Der ÖPNV-Nutzer bekommt das Ticket ja auch nicht geschenkt.

 

@16:13 Uhr von draufguckerin

, keine steuerliche Vergünstigung zum Erwerb oder zur Nutzung fetter Karren, (...) das Finanzieren ganzer Fahrzeugflotten zulasten der SteuerzahlerInnen, das muss aufhören.

 

(Vorbemerkung: ich habe dieses Posting einer von mir hochgeschätzten Foristin willkürlich zum Anlaß meines Hinweises herausgepickt, ist nicht herabsetzend gemeint).

Ich wollte, die Mit-Foristen, die eine "Streichung von Steuerprivilegien", "striktere Verfolgung von 150 Milliarden Steuerhinterziehung" usw. fordern, wären sich im Klaren darüber, daß jede "Streichung von Subventionen/Steuerprivilegien" volkswirtschaftlich einfach eine Steuererhöhung ist. Niemand kriegt für einen Porsche 30.000€ vom Finanzamet überwiesen. Es gibt nur ganz wenige absolute Wahrheiten wie "5. Du sollst nicht töten" oder "7. Du sollst nicht stehlen", ansonsten sind Steuergesetze Interpretationsfragen, wie es beispielsweise der Soli war (nach 30 Jahren!) oder die noch aktuelle Steuer aus Anlass von Kaiser Wilhelms Flottenbauprogramm.

@16:34 Uhr von Wolf1905

Unerträglich, was für eine Schmierenkomödie da um das 49-Euro-Ticket aufgeführt wird! Und wieder einmal scheint die FDP sich darin zu gefallen, den großen Bremser zu geben. 100 Milliarden zusätzlich für Waffen? Auch wenn längst nicht klar ist, wer das letzten Endes bezahlen soll - kein Problem, das winken wir doch locker durch. Aber - wenn ich das richtig verstanden habe - zusätzliche 850 Millionen, die Hälfte von zusätzlichen 1,7 Milliarden für das sinnvolle und bürgerfreundliche 49-Euro-Ticket? Nein, da schieben wir doch flugs einen Riegel vor. Wer eben gerne Porsche fährt, wie der Parteichef der Liberalen, der hat schließlich auch kein Nahverkehrsticket nötig, oder?

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So ein Nonsens! Lesen Sie den Artikel mal genau, dann sehen Sie, wer hier blockiert - die FDP auf jeden Fall nicht!

 

Genau. Die Kosten bremsen, nicht die FDP. Das Geld ist schuld, das nicht da ist.

Ironie off. 

@16:46 Uhr von wenigfahrer

So ein Ticket sollten die bekommen die es benötigen, nicht die die in der Stadt wohnen und sehr viel Geld verdienen.

Glauben Sie wirklich, dass Bürger, die "sehr viel Geld verdienen", zu hauf dieses Ticket kaufen ?

Ideen mit der Innenstadt, haben gezeigt das dann die Geschäfte zumachen, weil keiner mehr hinkommt, aber dann über Online Käufe meckern.

Da haben Sie recht aber man kann ja zum Pendeln das Ticket nutzen und wenn shopping angesagt ist, nimmt man das Auto. Wenn man die Innenstädte zu unattraktiv macht, sterben sie aus. Wer will denn nur "flanieren" und als alleiniger Magnet die Gastro? Die Rechnung geht auch nicht auf.

__

Manche Pläne gehen eben nicht auf.

__

Das sehe ich ähnlich.

 

@16:36 Uhr von SGEFAN99

Autobahnbau darf nicht gestoppt werden. Über den Rest kann man reden.

 

Ich wohne ca. 500mtr. von einem Werk für Maschinenbau, ca. 2400 Arbeitsplätze am Ort, entfernt. Zur nächsten Autobahnauffahrt hat dieses ca. zwei Kilometer. Da die Autobahnbrücken in Richtung Häfen oder Güterbahnhöfe aber marode sind, Gewichtsbegrenzungen haben und schon gar keine Sondertransporte aushalten, müssen die riesigen Maschinen über 2spurige gewundene Landstraßen ca. 40 Kilometer zu einer neueren Autobahn nebenan fahren.

Insofern ist Ihr Einwurf berechtigt. Das Klischee, Autobahnen wurden nur für die Porsche von Ministern gebaut und unterhalten, ist falsch.

 

@16:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

Die Kosten für den Autobahnausbau betragen 7,2 Milliarden Euro im Jahr. Dazu noch die Umweltkosten, Feinstaub, CO2-Belastung.Und diese Kosten gibt es bei Flughafenbaustellen oder Bahnhofsbaustellen nicht? Die Umweltbelastung gibt es bei den Baustellen auch nicht? Sie machen es sich zu einfach. Autobahnen gehören zur Infrastruktur  wenn nicht sogar zur kritischen Infrastruktur. Sie zu erhalten und bei Bedarf auszubauen ist die Pflicht jeder Regierung. 

 

 

 

@17:04 Uhr von Zuschauer49

Autobahnbau darf nicht gestoppt werden. Über den Rest kann man reden.

 

Ich wohne ca. 500mtr. von einem Werk für Maschinenbau, ca. 2400 Arbeitsplätze am Ort, entfernt. Zur nächsten Autobahnauffahrt hat dieses ca. zwei Kilometer. Da die Autobahnbrücken in Richtung Häfen oder Güterbahnhöfe aber marode sind, Gewichtsbegrenzungen haben und schon gar keine Sondertransporte aushalten, müssen die riesigen Maschinen über 2spurige gewundene Landstraßen ca. 40 Kilometer zu einer neueren Autobahn nebenan fahren.

Insofern ist Ihr Einwurf berechtigt. Das Klischee, Autobahnen wurden nur für die Porsche von Ministern gebaut und unterhalten, ist falsch.

Autobahnen sind für alle da und müssen es auch weiterhin sein. Dafür müssen sie aber auch erhalten und bei Bedarf ausgebaut mindestens jedoch saniert werden wenn es Mängel gibt. Dass es Menschen gibt denen das nicht gefällt weil sie gegen das Autofahren sind darf dabei keine Rolle spielen. Jede Form der Mobilität muss angemessen angeboten werden können.

 

 

Der Volksmund sagt:...

..."Da hat man die Rechnung   o h n e  den  Wirt  gemacht".  Es ist schon erheiternd, wenn große Projekte versprochen werden  - und die Kosten sind nicht klar.

Geschenke Geschenke

Wie viele Maßnahmen in letzter Zeit sehe ich dieses Ticket als Geschenk an die Stadtbevölkerung mit ÖPNV im 2 Minutentakt.

Hier auf dem Land ist es egal wieviel kein Bus kostet.

@ 16:51 Uhr von weingasi1

"Bekommen Sie keine P-Pauschale ? Warum nicht ? Der ÖPNV-Nutzer bekommt das Ticket ja auch nicht geschenkt."

Die Pendlerpauschale bekommt doch jeder, egal ob er mit Auto, ÖPNV oder Fahrrad fährt. Oder wissen Sie dies nicht?

Und die Pp bekäme auch ein 49€-Ticket-Nutzer, wird also doppelt subventioniert.
 

@17:00 Uhr von weingasi1

" Glauben Sie wirklich, dass Bürger, die "sehr viel Geld verdienen", zu hauf dieses Ticket kaufen ? "

-

Wenn man in einer Stadt günstig wohnt, werden das sogar die nutzen, nur nicht ausgegebenes Geld, führt zu Reichtum ;-)), so geht der Spruch doch.

Wenn es für alle gilt, dann wird das auch genutzt, ob sie dann eigentlich nötig hätten, spielt dabei keine Rolle, denke ich zumindest.

Gibt etwas umsonst oder ganz billig, dann wird das mitgenommen, in Stadt leicht, auf dem Land sehr schwierig.

 

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@16:48 Uhr von weingasi1

mindestens eineN Security-Beauftragten bzw.eine Ordnungskraft pro Fahrzeug.

woher nehmen Sie denn die ganzen  Ordnungskräfte/Security-Beauftragten ?

 

Es sind doch genug Arbeitslose da, die auch als Schaffner und Kontrolleure arbeiten könnten und würden.

Hab' in 70 Jahren nie kapiert, warum unsere Volkswirtschaft lieber Menschen auf "Stütze" versauern lässt und teure mechanische/computerisierte Lösungen zusätzlich zu letzterer aufwendet, statt ihnen Arbeit zu geben.

Oder vielleicht habe ich's verstanden, Stichwort "industrielle Reservearmee zum Niedrighalten der Arbeitskosten" plus absoluter Mangel an Politikern mit volks- und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen (bisweilen wohl auch an Beherrschung des Einmaleins?!) , aber dann denke ich nicht gerne daran.

@17:18 Uhr von Giselbert

"Bekommen Sie keine P-Pauschale ? Warum nicht ? Der ÖPNV-Nutzer bekommt das Ticket ja auch nicht geschenkt."

Die Pendlerpauschale bekommt doch jeder, egal ob er mit Auto, ÖPNV oder Fahrrad fährt. Oder wissen Sie dies nicht?

Und die Pp bekäme auch ein 49€-Ticket-Nutzer, wird also doppelt subventioniert.

__

Da haben Sie recht. So weit hatte ich nicht gedacht ;)
 

 

2 Minuten lol@17:13 Uhr von 250gMagerquark

Wie viele Maßnahmen in letzter Zeit sehe ich dieses Ticket als Geschenk an die Stadtbevölkerung mit ÖPNV im 2 Minutentakt.

WO in welcher Stadt gibts einen 2 Minuten Takt? Wissen Sie wahrscheinlich nicht.... weil es den nirgendwo gibt.

10-15 Min Takt kenne ich aus Köln, ist die Linie 1, fährt aber dann unterschiedlich weit.

Hier auf dem Land ist es egal wieviel kein Bus kostet.

Und Sie wohnen weit ab in einem 3 Häuschen Dorf? Wie idyllisch.... man kann halt nicht alles haben.

@17:13 Uhr von 250gMagerquark

Wie viele Maßnahmen in letzter Zeit sehe ich dieses Ticket als Geschenk an die Stadtbevölkerung mit ÖPNV im 2 Minutentakt.

Hier auf dem Land ist es egal wieviel kein Bus kostet.

 

Quark. Hier auf dem Lande (VRS Verkehrsverbund) hat sich an Arbeitstagen der Zweistundentakt mit um 40 Minuten Fahrzeit zum 12km entfernten Bahnhof verbessert auf 30-Minuten-Takt (auch sonntags nie mehr als 1-Stundentakt) bei 20 Minuten Fahrzeit.

 

@16:20 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Die Pendlerpauschale ist jetzt aber nicht angesprochen worden.

 

Die Pendlerpauschale bekommen ja auch Bahnfahrer,

Fahrradfahrer und Fußgänger.

 

Erst mal gut wären 49 € für Berufspendler. Niemand pendelt bundesweit zur Arbeitsstelle. In Köln mit der KVB würde man mit 49 € ca. 60 € / Monat sparen gegenüber dem bisherigen Monats-Netzticket.

 

@16:05 Uhr von draufguckerin

Da hat die Ampel mal wieder groß angekündigt und sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Was bleibt, handwerklich miserabel umgesetzt, Verzögerungen ohne Ende und mit den Beteiligten nicht abgestimmt.

Als Bremerin kann ich da ein Lied von singen. Alle 14 Tage kündigt unsere grüne  "Mobilitätssenatorin" große Pläne an, seit 20 Jahren wird über die Verlegung des ÖPNV aus der Fußgängerzone  gestritten. Gutachten über Gutachten ... mittlerweile sind die Weserbrücken so marode, dass man über eine Verlegung der Streckenführung auf die andere Weserseite nicht mehr nachdenken muss, zu gefährlich, deshalb nur eingeschränkt nutzbar.  Neue Fahrradwege haben wir, allerdings handelt es sich dabei um rot angestrichene Kfz-spuren. Ist ja auch billiger, als die richtigen Fahrradwege zu reparieren. Für Kinder leider supergefährlich. Um die Leute in den ÖPNV zu zwingen werden Parkplätze entwidmet und Parkhäus...

Da kann ich nur zustimmen - mit Frau Schäfer kriegen wir kein Ticket.

WE@17:30 Uhr von schabernack

Erst mal gut wären 49 € für Berufspendler. Niemand pendelt bundesweit zur Arbeitsstelle. 

Nun Leute welche nur am WE vom Job nach Hause fahren, können schon recht (Bundes)weit "pendeln".

 

Relation fehlt.

Die meisten wollen und müssen nicht für 49€ durch ganz Deutschland sondern nur für 9€ mtl. in die eigene oder die Kreisstadt.

Das wäre doch die Alternative. Und in den Stadtverkehren haben wir doch das größte Problem. Da geht eine Monatskarte unter einem mttleren zweistelligen Betrag nicht ab. Das ist für einen Sozialleistungsempfänger oder manch Rentner u.U. zu viel.

@16:39 Uhr von weingasi1

 

Wer da näher "dran sitzt" ist doch völlig unerheblich. Hier soll ein Konstrukt entstehen, bei dem es 3 Beteiligte gibt. Bund, Land und die Verbünde ! Diese sind das ausführende Organ. Die hätten doch unbedingt zugegen sein müssen, als man die Modalitäten besprach. Das ist genauso, als wenn eine Reinigungsfirma beauftragt wird, eine Immo zu reinigen, während der Immo Besitzer und die Bewohner sich einig sind, was die Reinigung kosten soll/darf, hat die Putzfirma die Immo noch garnicht gesehen. Wer in der Nähe der Immo wohnt, ist doch unwichtig.

 

 

 

Da bin ich bei Ihnen. Nichtsdestotrotz hatten die Länder, in denen ja die Verkehrsbetriebe sind, die Möglichkeit die Kosten mit den Verbünden zu eruieren. Haben sie aber nicht.

Hinterher überrascht zu tun, ist lachhaft.

Ich bin weit davon entfernt unseren Verkehrsminister, auch wegen anderer Dinge, zu entschuldigen. Aber hier sehe ich eindeutig die Länder als "schuldig" an.

@17:36 Uhr von joe70

Die meisten wollen und müssen nicht für 49€ durch ganz Deutschland sondern nur für 9€ mtl. in die eigene oder die Kreisstadt.

Das wäre doch die Alternative. Und in den Stadtverkehren haben wir doch das größte Problem. Da geht eine Monatskarte unter einem mttleren zweistelligen Betrag nicht ab. Das ist für einen Sozialleistungsempfänger oder manch Rentner u.U. zu viel.

Für diesen Personenkreis bieten die Verbünde aber eigentlich alle besondere Ermässigungen an, wobei ja auch zu bedenken ist, ob diese Klientel so oft "in die Stadt" fährt, dass ein Ticket-Abo sich überhaupt lohnt. Wer nur selten fährt, kauft sich doch besser bei Bedarf ein reduziertes Ticket.

 

@17:26 Uhr von Kristallin

@250gMagerquark

Wie viele Maßnahmen in letzter Zeit sehe ich dieses Ticket als Geschenk an die Stadtbevölkerung mit ÖPNV im 2 Minutentakt.

WO in welcher Stadt gibts einen 2 Minuten Takt? Wissen Sie wahrscheinlich nicht.... weil es den nirgendwo gibt.

In Hamburg ist bis 2030 ein flächendeckender 5-Minuten-Takt (Hamburg-Takt) geplant. Die U-Bahnen sollen dann entweder im 2 oder im 2,5 Minuten-Takt teilautomatisiert unterwegs sein.

@17:36 Uhr von Kristallin

Erst mal gut wären 49 € für Berufspendler. Niemand pendelt bundesweit zur Arbeitsstelle. 

Nun Leute welche nur am WE vom Job nach Hause fahren, können schon recht (Bundes)weit "pendeln".

Glauben Sie wirklich, dass diejenigen, die nur ein kurzes Wochenende zu Hause verbringen können, ihre Zeit damit verplempern wegen eines billigen Tickets 3x umzusteigen und die 3 fache Zeit unterwegs zu sein, oder zahlen die lieber für eine schnelle Direktverbindung bzw. fahren mit dem Auto. Die Personengruppe, die Sie ansprechen, nutzt dieses Ticket bestimmt nicht.

 

 

@15:52 Uhr von Raho59

...Das ist mal wieder typisch für die deutsche Regierung, man haut etwas raus damit Ruhe im Lande ist hat aber keinen Plan. 

Na wollen wir hoffen, dass das Ticket noch kommt wo sich doch viele Deutsche diese Tickets herbei sehnen.

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

Nicht richtig gelesen?

Bund und Länder einigten sich darauf, die 3Mrd/Jahr je hälftig zu übernehmen. So die Beratungen am 02.11.

Nun reklamieren die Verkehrsbetriebe Mehrbedarf. Wer sitzt näher bei denen? LAND ODER BUND?

Aber wie immer ist es einfach auf die Ampel zu schimpfen.

Dennoch hat der User Giselbert (weiter oben) recht, wenn er schreibt: "handwerklich schlecht gemacht und mit den Beteiligten nicht abgestimmt." Beides scheint mir aber kein spezielles Problem der Ampel zu sein, sondern deutscher Politik ganz allgemein. Wenn etwas mit den Beteiligten nicht abgestimmt wird, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass etwas schief geht. Das gilt überall im Arbeitsleben. 

@20:28 Uhr von Anna-Elisabeth

...Das ist mal wieder typisch für die deutsche Regierung, man haut etwas raus damit Ruhe im Lande ist hat aber keinen Plan. 

Na wollen wir hoffen, dass das Ticket noch kommt wo sich doch viele Deutsche diese Tickets herbei sehnen.

gez.CVP Wähler 

die Mitte 

Nicht richtig gelesen?

Bund und Länder einigten sich darauf, die 3Mrd/Jahr je hälftig zu übernehmen. So die Beratungen am 02.11.

Nun reklamieren die Verkehrsbetriebe Mehrbedarf. Wer sitzt näher bei denen? LAND ODER BUND?

Aber wie immer ist es einfach auf die Ampel zu schimpfen.

Dennoch hat der User Giselbert (weiter oben) recht, wenn er schreibt: "handwerklich schlecht gemacht und mit den Beteiligten nicht abgestimmt." Beides scheint mir aber kein spezielles Problem der Ampel zu sein, sondern deutscher Politik ganz allgemein. Wenn etwas mit den Beteiligten nicht abgestimmt wird, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass etwas schief geht. Das gilt überall im Arbeitsleben. 

Das gilt nur für D ?

@20:21 Uhr von Raho59

...

Da bin ich bei Ihnen. Nichtsdestotrotz hatten die Länder, in denen ja die Verkehrsbetriebe sind, die Möglichkeit die Kosten mit den Verbünden zu eruieren. Haben sie aber nicht.

Hinterher überrascht zu tun, ist lachhaft.

Ich bin weit davon entfernt unseren Verkehrsminister, auch wegen anderer Dinge, zu entschuldigen. Aber hier sehe ich eindeutig die Länder als "schuldig" an.

Aber sollte man sich nicht auch auf oberster Ebene vergewissern, dass sich nachgeordnete Ebenen untereinander abgestimmt haben?

@20:21 Uhr von Raho59

Da bin ich bei Ihnen. Nichtsdestotrotz hatten die Länder, in denen ja die Verkehrsbetriebe sind, die Möglichkeit die Kosten mit den Verbünden zu eruieren. Haben sie aber nicht.

Ich bin weit davon entfernt unseren Verkehrsminister, auch wegen anderer Dinge, zu entschuldigen. Aber hier sehe ich eindeutig die Länder als "schuldig" an.

Das können sie eigentlich garnicht "eruieren", weil die Nutzung nicht planbar ist, so wie es von der Politik ausgestaltet wurde. Wie sollen die Verbünde ihre Kosten beziffern, wenn es möglich ist, zwar ein Abo für ein Jahr abzuschliessen, es aber monatl. kündbar ist und es keinerlei Erfahrungswerte gibt. Eigentlich kann keiner der 3 Beteiligten eine seriöse Prognose abgeben. Man müsste sich auf einen Abschlag pi mal Daumen verständigen und die genaue Abrechnung nach einem Jahr tätigen. Für das Folgejahr kann man dann schon wesentlich verlässlicher planen.

Der ÖPNV wird ohnehin schon stark bezuschusst. Auch jetzt schon, bei normalen Preisen.

@weingasi1

Für sie die der Auffassung sind die Russen greifen an ist ihre Auffassung vielleicht nachvollziehbar. Die Russen werden die NATO nicht angreifen. Die 100Milliarden herausgeschmissenes Geld. Das Geld Geld im Nahverkehr wäre besser investiert.

@20:31 Uhr von Raho59

 

Dennoch hat der User Giselbert (weiter oben) recht, wenn er schreibt: "handwerklich schlecht gemacht und mit den Beteiligten nicht abgestimmt." Beides scheint mir aber kein spezielles Problem der Ampel zu sein, sondern deutscher Politik ganz allgemein. Wenn etwas mit den Beteiligten nicht abgestimmt wird, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass etwas schief geht. Das gilt überall im Arbeitsleben. 

Das gilt nur für D ?

Habe ich das behauptet? Ich verstehe die Frage nicht ganz. Ich bin der Ansicht, dass man sich auf die eigene Arbeit konzentrieren sollte. Das bedeutet nicht, dass man nicht von anderen lernen soll, wenn die etwas besser machen.

 

@20:25 Uhr von Kaneel

In Hamburg ist bis 2030 ein flächendeckender 5-Minuten-Takt (Hamburg-Takt) geplant. Die U-Bahnen sollen dann entweder im 2 oder im 2,5 Minuten-Takt teilautomatisiert unterwegs sein.

Der BER sollte 2011 fertig sein. War so geplant. Tatsächlich war er dann 2020 fertig. Also Pläne, egal welcher Art, sind ersteinmal nix anderes als Luftschlösser. Nichtsdestotrotz gönne und wünsche ich es den Hamburgern natürlich.

 

@20:33 Uhr von weingasi1

 

Das können sie eigentlich garnicht "eruieren", weil die Nutzung nicht planbar ist, so wie es von der Politik ausgestaltet wurde. Wie sollen die Verbünde ihre Kosten beziffern, wenn es möglich ist, zwar ein Abo für ein Jahr abzuschliessen, es aber monatl. kündbar ist und es keinerlei Erfahrungswerte gibt. Eigentlich kann keiner der 3 Beteiligten eine seriöse Prognose abgeben. Man müsste sich auf einen Abschlag pi mal Daumen verständigen und die genaue Abrechnung nach einem Jahr tätigen. Für das Folgejahr kann man dann schon wesentlich verlässlicher planen.

Der ÖPNV wird ohnehin schon stark bezuschusst. Auch jetzt schon, bei normalen Preisen.

Und schon hätten die Verbünde dies den Landesverkehrsmi.. so geschildert und man hätte darüber diskutiert und entschieden.

Mich ko.... das hinterher immer so an. Das alles hätten die Verbünde doch vorher wissen können. Man spricht ja schon ein paar Tage länger drüber 

Wollen wir einen neuen Subventionstopf aufmachen?

Lindner hat auch nicht unbegrenzt Sondervermögen in der Hosentasche. Das kostendeckende Angebot liegt laut Meldungen bei 69 Euro. Das ist immer noch ein gutes Angebot. Man zahlt nur einmal im Monat. Die Handhabung ist unkompliziert. Man kann bundesweit reisen. Wenn viele das Angebot annehmen, wird man sowieso noch Geld investieren müssen, um den Personenzuwachs verkraften zu können. Man kann immer noch das Schienennetz bei Bedarf besser auslasten, indem man auf unterbeschäftigten Strecken Rabatte gewährt, Familienbundles in den Ferien einführt oder Sozialschwache mit Zuschüssen lockt. Eine einigermaßen finanzierungsfeste Lösung ist besser als ein reformverhinderndes Hickhack um die Zuschüsse.

@20:31 Uhr von Raho59

 

Dennoch hat der User Giselbert (weiter oben) recht, wenn er schreibt: "handwerklich schlecht gemacht und mit den Beteiligten nicht abgestimmt." Beides scheint mir aber kein spezielles Problem der Ampel zu sein, sondern deutscher Politik ganz allgemein. Wenn etwas mit den Beteiligten nicht abgestimmt wird, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass etwas schief geht. Das gilt überall im Arbeitsleben. 

Das gilt nur für D ?

Nein, wahrscheinlich nicht nur und ausschliesslich in DEU, jedoch kann man in DEU ziemlich sicher davon ausgehen, dass Murphy's Gesetz greift.

 

Für mich macht es Sinn

das 49 € Ticket da ich in Hamburg fast täglich mit den ÖPNV unterwegs bin.Das Auto kann man in der Stadt sowieso vergessen,da schon die Parkplatz suche nervig ist und die Parkgebühren ebenso.

@20:39 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Dennoch hat der User Giselbert (weiter oben) recht, wenn er schreibt: "handwerklich schlecht gemacht und mit den Beteiligten nicht abgestimmt." Beides scheint mir aber kein spezielles Problem der Ampel zu sein, sondern deutscher Politik ganz allgemein. Wenn etwas mit den Beteiligten nicht abgestimmt wird, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass etwas schief geht. Das gilt überall im Arbeitsleben. 

Das gilt nur für D ?

Habe ich das behauptet? Ich verstehe die Frage nicht ganz. Ich bin der Ansicht, dass man sich auf die eigene Arbeit konzentrieren sollte. Das bedeutet nicht, dass man nicht von anderen lernen soll, wenn die etwas besser machen.

 

Es klang, nicht unbedingt von Ihnen, so, als wenn ausgerechnet die Ampel diese Fehler macht.

Vielleicht sollte bei so einer Gesetzgebung einmal Bürgerräte eingesetzt werden. Ob es dann allerdings besser und schneller geht?

@17:24 Uhr von Zuschauer49

 

Hab' in 70 Jahren nie kapiert, warum unsere Volkswirtschaft lieber Menschen auf "Stütze" versauern lässt und teure mechanische/computerisierte Lösungen zusätzlich zu letzterer aufwendet, statt ihnen Arbeit zu geben.

Oder vielleicht habe ich's verstanden, Stichwort "industrielle Reservearmee zum Niedrighalten der Arbeitskosten" plus absoluter Mangel an Politikern mit volks- und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen (bisweilen wohl auch an Beherrschung des Einmaleins?!) , >> aber dann denke ich nicht gerne daran.

Gerne oder nicht, was sein muss (weil es offensichtlich unumgänglich ist) muss gemacht werden.

@17:36 Uhr von Kristallin

Erst mal gut wären 49 € für Berufspendler. Niemand pendelt bundesweit zur Arbeitsstelle. 

Nun Leute welche nur am WE vom Job nach Hause fahren, können schon recht (Bundes)weit "pendeln".

Früher (in den 70er und 80er) gab es auch eine sogenannte Berufstätigenrückfahrkarte. Ich war damit ca. alle zwei Wochen zwischen Bielefeld (1. Wohnsitz) und Hamburg (2. Wohnsitz) hin- und hergefahren. Das war deutlich billiger als eine normale Rückfahrkarte.

@20:39 Uhr von sosprach

Für sie die der Auffassung sind die Russen greifen an ist ihre Auffassung vielleicht nachvollziehbar. Die Russen werden die NATO nicht angreifen. Die 100Milliarden herausgeschmissenes Geld. Das Geld Geld im Nahverkehr wäre besser investiert.

Diese ihre Meinung hat aber fast "Alleinstellungsmerkmal"

@20:48 Uhr von schiebaer45

das 49 € Ticket da ich in Hamburg fast täglich mit den ÖPNV unterwegs bin.Das Auto kann man in der Stadt sowieso vergessen,da schon die Parkplatz suche nervig ist und die Parkgebühren ebenso.

Dem stimme ich zu, obwohl ich dieses Ticket wohl nie nutzen werde. Ich halte es aber für einen richtigen Weg

@20:39 Uhr von sosprach

Für sie die der Auffassung sind die Russen greifen an ist ihre Auffassung vielleicht nachvollziehbar. Die Russen werden die NATO nicht angreifen. Die 100Milliarden herausgeschmissenes Geld. Das Geld Geld im Nahverkehr wäre besser investiert.

Davon abgesehen, dass ich Ihren Beitrag rein von der Sinnhaftigkeit nicht verstehe, weiss ich 1. nicht auf welche Äusserung meinerseits Sie sich beziehen und 2. geht es hier um ein ÖPNV Abo-Ticket und nicht um Russland, noch  den Krieg in der UKR. Dazu habe ich kein einziges Wort geschrieben. Passt ja auch garnicht.

@15:34 Uhr von Giselbert

Da hat die Ampel mal wieder groß angekündigt und sich schon mal prophylaktisch auf die eigene Schulter geklopft. 

Was bleibt, handwerklich miserabel umgesetzt, Verzögerungen ohne Ende und mit den Beteiligten nicht abgestimmt.

Zu recht bremsen die Verkehrsverbünde aus, da sie sonst letztlich auf den Mehrkosten sitzen bleiben würden, wenn dies nicht im Vorfeld geklärt wird.

Wo sollen die eigentlich so herkommen? Der Bus oder Zug fährt leer oder voll. Und esvdürfte keinen riesiegen Unterschied in den Verbrauhskosten geben.

Jeder zahlende Kund ist Gewinn.

@20:42 Uhr von weingasi1

In Hamburg ist bis 2030 ein flächendeckender 5-Minuten-Takt (Hamburg-Takt) geplant. Die U-Bahnen sollen dann entweder im 2 oder im 2,5 Minuten-Takt teilautomatisiert unterwegs sein.

Der BER sollte 2011 fertig sein. War so geplant. Tatsächlich war er dann 2020 fertig. Also Pläne, egal welcher Art, sind ersteinmal nix anderes als Luftschlösser. Nichtsdestotrotz gönne und wünsche ich es den Hamburgern natürlich.

Ich glaube es nicht. Wenn ich allein schon sehe, wie viele Baustellen es hier gibt, an denen nicht gearbeitet wird und welche Ewigkeiten vergehen, bis ein Radweg fertig ist. Da heißt es dann auch für den Busverkehr: Umleitung.

Und ich schrieb es hier schon einmal: Auf einen Bus (der Linie 5), der tagsüber tatsächlich alle 2 bis 5 Minuten fährt, konnte man mit dem 9-Euro-Ticket auch gerne mal 20 Minuten warten. Wie ich von anderen hörte, gab es auch auf anderen Strecken viel Unpünktlichkeit. Keine Ahnung, warum.

 

Tarifdschungel

Oft wird ja hier Japan als Vorzeigemodell für den ÖPNV genannt.

Immer pünktlich , sauber ...

Mag alles stimmen' aber ich habe mir eben mal angeschaut welche Karten ich als Tourist dort erwerben müsste.

Dagegen ist das im VRS ja ein Kinderspiel :-)

@20:45 Uhr von Raho59

Und schon hätten die Verbünde dies den Landesverkehrsmi.. so geschildert und man hätte darüber diskutiert und entschieden.

Mich ko.... das hinterher immer so an. Das alles hätten die Verbünde doch vorher wissen können. Man spricht ja schon ein paar Tage länger drüber 

Ich, als kleine Foristin werde mich hüten, mir anzumassen, schlauer zu sein, als die Verantwortlichen. So wissen wir doch beide nicht, inwieweit die Verbünde überhaupt in die Ausgestaltung involviert waren. Schliesslich gibt es mehr als 400 Unternehmen in schlaffen 100 Verbünden. Zumindest die Verbünde hätten dann die Zeit haben müssen, eine ungefähre Prognose abzugeben und einen Vertreter ihrer Zunft in die Verhandlungen schicken müssen. Das hätte aber Zeit gebraucht, die man nicht geben wollte. Und von sowas kommt dann sowas und jetzt wird sich halt erst noch ein paar Wochen gezankt. So unnötig, wie ein Kropf.

 

@20:42 Uhr von weingasi1

In Hamburg ist bis 2030 ein flächendeckender 5-Minuten-Takt (Hamburg-Takt) geplant. Die U-Bahnen sollen dann entweder im 2 oder im 2,5 Minuten-Takt teilautomatisiert unterwegs sein.

Der BER sollte 2011 fertig sein. War so geplant. Tatsächlich war er dann 2020 fertig. Also Pläne, egal welcher Art, sind ersteinmal nix anderes als Luftschlösser. Nichtsdestotrotz gönne und wünsche ich es den Hamburgern natürlich.

 

Was wäre ihr Vorschlag? Da sich ein geplantes Projekt hinauszögern könnte, sich erst gar keine Termine für das Erreichen mehr setzen? Zumindest kann man Politik und Verwaltung an diesen Zielen messen und ggfs. daran erinnern.

@21:02 Uhr von Anna-Elisabeth

 
Ich glaube es nicht. Wenn ich allein schon sehe, wie viele Baustellen es hier gibt, an denen nicht gearbeitet wird und welche Ewigkeiten vergehen, bis ein Radweg fertig ist. Da heißt es dann auch für den Busverkehr: Umleitung.

Und ich schrieb es hier schon einmal: Auf einen Bus (der Linie 5), der tagsüber tatsächlich alle 2 bis 5 Minuten fährt, konnte man mit dem 9-Euro-Ticket auch gerne mal 20 Minuten warten. Wie ich von anderen hörte, gab es auch auf anderen Strecken viel Unpünktlichkeit. Keine Ahnung, warum.

Ist in Köln genauso. Was mich ganz besonders ärgert, und das war schon immer so, bevor man Materialmangel und Lieferkettenprobleme kannte, ist, dass man an vielen Baustellen, selbst wenn man täglich daran vorbeikam, kaum jemals jemanden arbeiten sah.

 

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