Kommentare - Kommunen und Wohnungswirtschaft: Sozialwohnungsbau droht einzubrechen

28. November 2022 - 08:13 Uhr

Angesichts steigender Baukosten befürchten Kommunen und Wohnungswirtschaft einen drastischen Einbruch beim Neubau günstiger Wohnungen: Bis zu 70 Prozent der geplanten Projekte könnten wohl nicht umgesetzt werden.

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Kommentare

Ausreden nichts als Ausreden ...

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Wenn finanziellen bzw. 'Investoren -'Interessen

in bzw. von der Politik Vorrang vor allgemeinen eingeräumt wird, werden immer mehr Menschen sich wohl zwangsläufig damit abfinden müssen, dass ihre Bedürfnisse - hier das auf Wohnraum - nicht mehr gedeckt werden 'können'. Angeblich.

Und wenn schon,

Aber im Prinzip macht unsere Regierung doch einen prima Job...

es wird schwierig

die Baukosten sind imens. Wir bauen gerade ein Haus für die Tochter. Ich bin aus der Branche. Mittlerweile  rechne mit unvorstellbaren 35% höheren Gesamtkosten. Allein der Beton der schon letztes Jahr gestiegen ist wird in 23 um 33€/m3 netto teurer. Beim Stahl sind es dieses Jahr von 550€/t auf 1200€ /t netto  usw .Die Arbeitslöhne sind und müssen auch steigen (Inflation).

Es muss kleinere Sozialwohnungen geben sonst ist das nicht zu finanzieren, da die Energie teuer bleiben wird ohne günstiges Russengas. Bauen ist Energie. Fehlbelegungen darf es auch nicht mehr geben.

Der private Miet-Neubau wird generell sinken, da die Mieten bei diesen Bauosten nicht darstellbar sind.

Das wusste aber viele vorher?

>>"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur..."<<

.

Dass das mit den 400.000 Wohnungen keinen geben wird wussten doch viele vorher, ich meine die, die nicht die Ampel gewählt hatten. Auch hier erreicht die Ampel nicht Ihre vollmundigen Versprechungen und ich frage mich gerade, was von den vollmundigen Versprechungen hat die Ampel bisher überhaupt erreicht?

Eben Deutschland

Das Leben auf dem Land wurde einem in den letzten Jahren immer schwerer gemacht. Fehlende Versorgung und Ärzte, schlechter öffentlicher Nahverkehr, steigende Baukosten, fehlende Homeoffice angebote, obwohl diese technisch und organisatorisch möglich wären.

 

Jetzt fällt es auch langsam auf die Menschen in der Stadt zurück.

Wir brauchen eine

dringend eine Baukostenbremse ....

Ganz miese Nunmer

Die Konsequenzen daraus werden wir noch viele viele Jahre spüren, da jetzt schon mieten fast unbezahlbar sind für sehr viele Menschen. 
 

Die Armen werden immer ärmer… 

@08:31 Uhr von Giselbert

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Warum schon wieder die Ampel? Was ist denn von der Vorgängerregierung unternommen worden?

Kein Material & keine Fachkräfte = kein Wohnungsbau

Auf deutschen Baustellen geht durch alle Gewerke gar nichts

Es ist unmöglich Kalkulationen zu erstellen

Zudem das Hauptproblem des Generationenwechsels auch noch vor der Türe steht

und viele Betriebe keine Nachfolger mehr finden

Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen

Auch hier versagt die Ampel

Auch hier versagt die Ampel. Von den vollmundig angekündigten 400.000 Sozialwohnungen pro Jahr keine Spur und stattdessen wieder ein Bericht voller Rechtfertigungen für das versagen der Ampel. Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören, zumal große Teile der genannten Probleme von der Ampel selbst verursacht wurden. Die Ampel ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

@08:31 Uhr von Giselbert

"

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Da haben Sie zwar Recht, aber diese Steigerung ist i.O. da man am Schluss Energie spart ( allerdings ist die Bilanz der Styropordämmfassaden grenzwertig) .

Wohnen ist nun mal das Teuerste. Aber die jetzige Steigerung der Kosten hat mit den Gaspreisen zu tun und ist imens.

Die Zinsen allein sind kein Problem. Früher hat man mehr gebaut bei wesentlich höheren Zinsen.

Diese imensen Kosten werden  bleiben, da Energie nie wieder so billlig wird. Wir brauchen neue Ansätze. Die DDR ist auch durch billige Mieten gescheitert.

Neue Wohnformen, inteligente Grundrisse, keine Fehlbelegung bei Sozialwohnungen mehr.  Ich weis auch keine Lösung wie es für den Staat  bezahlbar wird. Ein breiter Konsens ist wichtig.

 

 

@08:32 Uhr von Seebaer1

>>"Aber im Prinzip macht unsere Regierung doch einen prima Job..."<<

.

Sarkasmus sollte auch als solcher gekennzeichnet werden. Es besteht die Gefahr,das er sonst von einigen falsch interpretiert wird. Ich meine von denen die mit Scheuklappen durch die Gegend laufen.

 

@08:38 Uhr von rr2015

>>"Fehlbelegungen darf es auch nicht mehr geben."<<

.

Erläutern Sie bitte mal diesen Punkt.

 

Ich bin eh dagegen

Wegen mir können die sich dieses verlogene "Sozialgedöns" sparen! Was heute gebaut wird, womöglich mit hohen Fördergeldern und anschließend günstiger Miete, verleitet am Ende sowieso nur wieder dazu, dass klamme Kommunen dieses Tafelsilber wieder verscherbeln wollen. Berlin hat es ja wunderbar vorgemacht! Arm aber sexy!

wohnungsnot

ich leiste meinen beitrag , um die wohnungsnot zu lindern.

dank der der veränderungen , kann ich mit meiner kleinen rente den lebensabend , bin 81, nicht mehr im eigenen haus erleben.

wir werden verkaufen müssen.

unsere mieter mit sechs euro miete , werden sich an 10 oder 12 euro miete gewöhnen müssen.

eine erhöhung der miete auf das niveau der bestandsmieten fand keine zustimmung.

 

@08:44 Uhr von ssj3rd

>>"Die Konsequenzen daraus werden wir noch viele viele Jahre spüren, da jetzt schon mieten fast unbezahlbar sind für sehr viele Menschen. 
.

Die Armen werden immer ärmer… "<<

.

Das trifft mal wieder überproportional die Ärmeren und da sage nochmal jemand die SPD wäre für den kleinen Mann da.

 

@08:31 Uhr von Nettie

in bzw. von der Politik Vorrang vor allgemeinen eingeräumt wird, werden immer mehr Menschen sich wohl zwangsläufig damit abfinden müssen, dass ihre Bedürfnisse - hier das auf Wohnraum - nicht mehr gedeckt werden 'können'. Angeblich.

Was wollen Sie damit sagen? Ein Neubau kostete jetzt 3000€|/m2 ohne Nebenkosten und ohne Grundstück.

In leipzig z.B. werden gerade neugebaute Sozialwohnungen zu 6,5€/m2 kalt vergeben in einer guten Wohngegegend (mit 30% staatliche Baupreisförderung und vorhandenen Grundstück LWB gerade noch darstellbar). Um das zu halten müsste die Förderung wesentlich erhöht werden. Da sind wir fast bei der DDR. Dort haben alle Eigentümer ihre Häuser an den Staat verschenkt wegen der staatlichen Billigmieten.

Der Staat kann das nicht finanzieren. Die Löhne müssen steigen, das man sich die Miete leisten kann.

 

@08:45 Uhr von Karl Klammer

>>"Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen"<<

.

Was sind "Linnemänner"

 

@ 08:32 Uhr von Seebaer1

"Und wenn schon, "

Was meinen Sie damit? Und wenn es in die Hose geht ist es auch egal?

"Aber im Prinzip macht unsere Regierung doch einen prima Job..."

Ein prima Job sieht anders aus ... Alleine vom "Prinzip" bekommt kein Wohnungssuchender eine bezahlbare Wohnung.

Oder war Ihr Kommentar nicht ganz ernst gemeint?

 

@08:46 Uhr von eine_anmerkung.

Auch hier versagt die Ampel. Von den vollmundig angekündigten 400.000 Sozialwohnungen pro Jahr keine Spur und stattdessen wieder ein Bericht voller Rechtfertigungen für das versagen der Ampel. Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören, zumal große Teile der genannten Probleme von der Ampel selbst verursacht wurden. Die Ampel ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

Welche Probleme hat die Ampel denn verursacht?

Das würde mich mal interessieren 

@08:49 Uhr von eine_anmerkung.

Es klappt hier nicht, es klappt da nicht, aber die Ampel mach ja alles so gut. Hach ist das schön.

In Ihren bisherigen Kommentaren steht außer "Die Ampel ist schuld" nichts brauchbares. Extra?

@08:41 Uhr von sonnenbogen

dringend eine Baukostenbremse ....

NEIN!

Wir brauchen endlich eine Regierung die dort fördert wo es richtig und wichtig ist.

Als die Rot/Grünen das letzte mal drann waren wurden die letzten vernünftigen förderungen fürs Eigenheim abgeschafft.

Alle die diese Regierung gewählt haben, hätten Wissen müssen was auf uns zu kommt.

 

Es sind nicht nur die…

Es sind nicht nur die höheren Ansprüche an die Energiedämmung. Nein, in Hannover muss beim Neubau bei JEDEM Mehrfamilienhaus, egal ob für freie Wohnungen oder geförderte für entsprechenden Stellplatz für PKW gesorgt werden. Für mindesten 1, manchmal sogar für 2 pro Wohnung. Das geht natürlich fast immer nur mit einer Tiefgarage. Und DAS verteuert enorm. Auch die Tatsache, dass barrierefrei gebaut werden soll, das impliziert das Vorhandensein eines Fahrstuhls, auch ein Preistreiber. Von den momentan am Markt für Baustoffe herrschenden Preissprüngen ganz abzusehen. All das führt dazu, dass die Investition sich nur rechnet, wenn man danach Mieten bis zu 15 € einnehmen kann, aber das sind ja keine Sozialwohnungsmieten. Gleichzeitig gibt es immer noch Wohnungen aus den 70ern, die nun aus der Sozialbindung herausfallen. Warum wird da nicht einfach die Sozialbindung erneuert?

@08:44 Uhr von Jimi58

...

Warum schon wieder die Ampel? Was ist denn von der Vorgängerregierung unternommen worden?

Jedes Bundesland hatte mal eigene Fördertöpfe für selbstgenutzes Wohneigentum.

In Bayern hatte es sich für Familien gelohnt zu bauen.

Dann kam Rot/Grün damals und in Bayern musste die Förderung zurückgefahren werden, damit es keine regionalen Vorteile gibt.

 

@08:31 Uhr von Giselbert

 

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

 

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

 

Das war kein Versprechen, das war ein Ziel.

Und im Zitat zitieren Sie selbst noch: «Ziel».

Was für ein Gehampel.

 

Versprechen hält der Weihnachtsmann immer.

Und reale Menschen in realen Welten versuchen, Ziele zu erreichen.

Aber die Ampel hat natürlich den Baustoffmangel verursacht.

Die Ampel, die Ampel, die Ampel.

teilweise abstruse Forderungen

Das wundert mich nicht, dass es nicht vorangeht ... Ich las in der mopo, dass die rot-grüne Regierung in Hamburg von den Baugenossenschaft fordert für min. 1000 Wohnungen eine Mietpreisgarantie über einen Zeitraum von 100 Jahren zu geben. 

Bei diesen Vorgaben legt jeder Investor drauf. Zumal man dies auf Erbpachtgrundstücken realisieren möchte. 

Was wurde eigentlich?

Was wurde eigentlich aus der von der Ampel versprochenen Abschiebeoffensive? Die würde hier doch entlastend wirken.

genossenschaftliches Wohnen

mit Eigeniniatiative. Das wäre ein Ansatz um Kosten zu senken.
Vom seriellen Bauen halte ich nur bedingt etwas, da das sich nur rechnet in Großblockbauweise = Unformität in Straßenzügen.  Man müsste wenige stark kombinationsfähige Teile  haben um individueller zu werden.

Grundstücke der Stadt dürften nur noch für den sozialen Wohnungsbau verwendet werden.

Kann man dort wo die Sozialbindung der Wohnungen ausgelaufen ist nicht wieder in Abstimmung verlängern?

@08:49 Uhr von eine_anmerkung.

Es klappt hier nicht, es klappt da nicht, aber die Ampel mach ja alles so gut. 

Mag sein, aber was würde eine Unionsgeführte Regierung anders machen? Mal Ehrlich.

Ich lese hier überwiegend Gemecker, und wenige konstruktive Ansätze, wie die von rr2015.

 

@08:49 Uhr von eine_anmerkung.

Es klappt hier nicht, es klappt da nicht, aber die Ampel mach ja alles so gut. Hach ist das schön.

Die fehlenden Wohnungen sind schon vor mind 15 Jahren ein Thema gewesen, da war eine andere Regierung verantwortlich. Eine Ampel kann halt nun in 1 Jahr nicht das ausgleichen, was die Vorgängerregierungen 16 Jahre lang verbockt haben. Und hier werden sie ja auch schon wieder skrupellos von den CxU-Parteien ausgebremst, die ihre 50er-Jahre-Welt durchsetzen wollen, s. Bürgergeld, s. Nun das Thema Einbürgerung. Letzteres sogar gegen jede wirtschaftliche Vernunft. Niemand aus dem Ausland wird sich gerne in D niederlassen, und noch weniger, wenn er(sie gut ausgebildet ist, wenn der Staat bei der Einbürgerung weiterhin seine Stacheln hochfährt und den Leuten allgemein zu verstehen gibt: Ja, arbeiten darfst du hier, aber erwarte keine andere gesellschaftliche Teilhabe.So ein Land könnte mir mal gepflegt am Poppes vorbeigehen…

Die Ampelziele zum Sozialwohnungsbau sind nicht erreichbar

Sie waren auch in den Vorjahren unter besseren wirtschaftlichen Verhältnissen nicht erreichbar. Grund dafür sind politische Rahmenbedingungen, die z.B. eine üppige Versorgung mit preiswertem Bauland erfordern würden, was im relativ dicht besiedelten Deutschland nicht gegeben ist. Gleichzeitig steht die Pflicht zum klimafreundlichen Bauen im Raum, die teuer ist und es verhindert, dass billiger vermietbare Sozialwohnungen gebaut werden können, die auch dann mit weniger jetzt zinserhöhter Fremdfinanzierung vermietungsrentabel gebaut werden können. Nun kommt wie immer wenns eng wird der Ruf nach höherer Staatsförderung für preiswerteren Wohnraum ins Spiel, wobei der teure Wohnraum gleichzeitig mit höherem Wohngeld gefördert wird, was eigentlich eine Dauerförderung von teurem Wohnraum darstellt wobei die Wohngeldausgabe reduziert werden könnte, wenn finanzschwachen Mietern ausreichend preiswerterer Wohnraum vermittelt werden könnte.

@08:38 Uhr von dito

Das Leben auf dem Land wurde einem in den letzten Jahren immer schwerer gemacht. Fehlende Versorgung und Ärzte, schlechter öffentlicher Nahverkehr, steigende Baukosten, fehlende Homeoffice angebote, obwohl diese technisch und organisatorisch möglich wäre

Hier geht es aber gerade nicht um teuren Baugrund, oder den Kauf von Wohnungen/Häusern, sondern um die Kosten des BAUENS an sich. Die Materialpreise sind auf dem Dorf nicht billiger als in der Stadt. Die Personalkosten auch nicht. Fast jedes Material ist knapp und somit teuer. Auf dem Bau arbeiten ? Hm, nöö, lieber nicht, wg. Wetter und so.

Hinzu kommen die immer mehr ausufernden Anforderungen der Grünen hinsichtlich Energetik. Warum sollten sich Investoren solches antun ? Insbesondere, wenn sie in den sozialen Wohnungsbau investieren sollen, bei dem die Kommune auch noch Belegungsrecht hat.

Wer wird sich das zusätzlich antun ?

 

 

 

@08:38 Uhr von dito

Das Leben auf dem Land wurde einem in den letzten Jahren immer schwerer gemacht. Fehlende Versorgung und Ärzte, schlechter öffentlicher Nahverkehr, steigende Baukosten, fehlende Homeoffice angebote, obwohl diese technisch und organisatorisch möglich wären.

 

Jetzt fällt es auch langsam auf die Menschen in der Stadt zurück.

Zustimmung, wenn alle in die Stadt wollen/müssen  steigen die Bodenpreise (Angebot/NAchfrage).
Den Städtischen Wohnungsgesellschaften gehören die Grundstück meist. Ansonsten wären die günstigen  Mieten dort trotz  Baupreisförderung schon früher kaum darstellbar gewesen.

 

 

Strukturelle Probleme

Man kann strukturelle Probleme mit Geld nicht lösen. Wir haben Probleme mit den Lieferketten und Fachkräftemangel. Rohstoffe und andere Materialien fehlen einfach. Geld ist ja schließlich kein Zauberstab. 

selbstverschuldet

Früher hieß es alle sollen/können studieren.

Also ging vor 20 Jahren mit Ansage das Handwerk schon zurück.

Die Gewerkschaften haben mit ihren erlaubten Subunternehmen und niedrigen Tarifabschlüssen ihren Teil dazu getragen.

Kreditvorgaben wurden vom Staat verschärft.

Bei den Sanktionen gegen Russland, allen vorran Deutschland haben zu einer Energie- und Materialknappheit geführt.

Wohneigentum lohnt nicht mehr. Als Mieter bekommt man Geld von Staat, als Eigenheimbesitzer nicht.

Günstige Häuser werden von Delitanten kaputt renoviert. Da habe ich schon Sachen gesehen, da schlackern einem die Ohren.

Frage: Wo sind all der Nachwuchs hin? Wo arbeiten diese jungen Menschen, wenn keiner ins Handwerk geht.

Wir haben keine IT-ler, keine Handwerker, keine Reinigungkräfte, das Gaststättengewerbe such auch händeringend nach Personal. Und unsere Verwaltung ist mit ihren Kräften am Ende.

Das ist alles nicht so einfach ...

Lohnkosten rauf, Spekulation mit Baumaterial u. v. m. .

Und dann kommen noch die Städte und Gemeinden die an den Grundstücken zulangen. Beispiel: bei uns wurde von einer Gemeindaratsitzung auf die andere der qm Preis von in einem neu erschlossenen Baugebiet von 199-, auf nahezu 350,- angehoben ... in nichtöffentlicher Sitzung! Ergebnis: 2/3 derer die sich für einen Bauplatz eintrugen sind in den letzten Wochen abgesprungen ... weiteres Interesse Null. Nun entsteht da ein bautechnischer Flickenteppich: hier ein Haus,  da eins und weiter weg noch eins. Der Rest wird Unkrautwüste. Und durch diese Bebauung ist die Funktion der Kanalisation mangels Einleitung gefährdet. Und die Anliegerstraßen? Sollen erst bei 80% Fertigstellung gebaut werden. Bis dahin Schlamm und Schotter ... 

Das ... ist Deutschland ... 

@08:51 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Fehlbelegungen darf es auch nicht mehr geben."<<

.

Erläutern Sie bitte mal diesen Punkt.

In Kürze : Fehlbelegt ist eine Wohnung deren Mieter irgendwann einen Wohnberechtigungsschein erhalten haben, darauhin eine preiswerte Wohnung bekamen, jetzt aber über Einkommen verfügen, wo sie keinen WBS mehr erhalten würden. Das gilt umso mehr, wenn es eine grosse Wohnung ist, die auf Familie mit Kindern ausgelegt war. Diese sind allerdings schon ausgezogen. Wenn solche Bedingungen gegeben sind, spricht man von Fehlbelegung bzw. Fehlbelegungsabgabe.

 

 

@08:38 Uhr von eine_anmerkung.

 

>>"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur..."<<

.

Dass das mit den 400.000 Wohnungen keinen geben wird wussten doch viele vorher, ich meine die, die nicht die Ampel gewählt hatten. Auch hier erreicht die Ampel nicht Ihre vollmundigen Versprechungen und ich frage mich gerade, was von den vollmundigen Versprechungen hat die Ampel bisher überhaupt erreicht?

 

 

 

Es mag Sie erstaunen, aber auch Ampelwähler hatten zum Zeitpunkt der Bekanntgabe dieses Bauziels das laut vermutet, was Sie hier kundtun.

 

Auch ich hatte mich dahingehend geäußert. 

 

Da Sie sich als AfD-Wähler geradezu verpflichtet fühlen, jedwede Entscheidung einer wie auch immer gestalteten Regierung in den Boden zu stampfen, wird man auch vergeblich auf irgendeinen positiven Kommentar von Ihnen warten.

@08:56 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen"<<

.

Was sind "Linnemänner"

 

 

Der Plural von Linnemann.

@09:01 Uhr von Raho59

>>"Es klappt hier nicht, es klappt da nicht, aber die Ampel mach ja alles so gut. Hach ist das schön.

.

In Ihren bisherigen Kommentaren steht außer "Die Ampel ist schuld" nichts brauchbares. Extra?"<<

.

Das ist quasi der Summenzug aus dem "Tätigkeitsspektrum" der Ampel und für viele Details die ich gerne bringen möchte bekomme ich den roten Balken.

 

Unsere Zukunft

... und ich sage immer; Erdlöcher und Eselskarren. Das ist unsere Zukunft mit den Grünen und dank den Grünen.

@08:55 Uhr von rr2015

in bzw. von der Politik Vorrang vor allgemeinen eingeräumt wird, werden immer mehr Menschen sich wohl zwangsläufig damit abfinden müssen, dass ihre Bedürfnisse - hier das auf Wohnraum - nicht mehr gedeckt werden 'können'. Angeblich.

Was wollen Sie damit sagen? Ein Neubau kostete jetzt 3000€|/m2 ohne Nebenkosten (...)

 

Ich will damit sagen, dass die Ursache die diesem Problem zugrunde liegt - und nicht nur diesem - der 'Umstand' ist, dass Einzelne die Macht haben zu bestimmen, wie hoch diese Kosten für alle anderen ausfallen.

wen interessiert sozialer Wohnungsbau

doch nur die sozial Schwachen. Und die haben keine Lobby, sind ohnehin abgehängt. Viel wichtiger ist es, dass es eine Strom- und Gaspreisbremse für die Villenbesitzer gibt, damit sie ihre Pools und Saunen im Winter normal benutzen können. Und das können sie dank der Strom- und Gaspreisbremse nun auch. Schließlich sind das die Leistungsträger der Gesellschaft.

Das Gießkannenprinzip ist eine feine Sache - zum Schluss kommen aber auch bei der Gießkanne nur noch kleine Tröpfchen. Und die sind dann für die sozial Schwachen.

@08:54 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Die Konsequenzen daraus werden wir noch viele viele Jahre spüren, da jetzt schon mieten fast unbezahlbar sind für sehr viele Menschen. 
.

Die Armen werden immer ärmer… "<<

.

 

Das trifft mal wieder überproportional die Ärmeren und da sage nochmal jemand die SPD wäre für den kleinen Mann da.

 

 

Heute Morgen sind Sie ja in Hochform.

 

Ich versuche ständig, mir vorzustellen, wie Ihre Lieblingspartei, wäre sie in der Regierung, das Kind schaukeln würde.

 

"Opposition ist (zwar) Mist", aber nicht einmal diese Rolle füllt Ihre Partei auch nur annähernd aus; denn alles nur Mist finden, was die Regierung beschließt oder nicht, ist keine Politik.

 

Sondern auch nur - MIst. 

@09:02 Uhr von redfan96

Gleichzeitig gibt es immer noch Wohnungen aus den 70ern, die nun aus der Sozialbindung herausfallen. Warum wird da nicht einfach die Sozialbindung erneuert?

Frage : würden Sie, wenn die Bindung für Ihr Wohnungseigentum beendet ist, sich erneut binden, obwohl das Eigentum aus den 70ern mittlerweile bezahlt ist ? Wozu ? Selbst wenn das möglich und irgendwie sinnvoll wäre z.B. bei energetischer Sanierung hätte die Kommune dann wieder Belegungsrecht. Würden Sie das wollen ? Ich nicht !

 

@08:56 Uhr von eine_anmerkung.

 

Was sind "Linnemänner".

 

Carsten Linnemann und seine Doppelgänger wie u.a. Philipp Amthor.

@08:45 Uhr von Karl Klammer

Auf deutschen Baustellen geht durch alle Gewerke gar nichts

Es ist unmöglich Kalkulationen zu erstellen

Zudem das Hauptproblem des Generationenwechsels auch noch vor der Türe steht

und viele Betriebe keine Nachfolger mehr finden

Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen

Nee, klar. Das geht mit woken Akademikern der philosophischen Fachrichtung erheblich besser. Vor allem im Baugewerbe.

 

Sozialwohnunge kann man…

Sozialwohnunge kann man leicht in modulbauweise errichten. Dann muss nan auch nicht immer den Architekten mit Geld für einen 4eckigen Würfel überhäufen. 

Vorschriften bei der Statik ksnn man auch mal halbieren. Dss Zeug verbraucht viel zu viel material für unnötige Sicherheiten, die nie gebrazcht werden.  Etc etc. Wenn man wirklich wollte, könnte Bszen morgen schon schneller und 1/3 billiger sein. 

Das will aber weder Union noch Ampel. Und die anderen 2 auch nicht.

@08:44 Uhr von Jimi58

Warum schon wieder die Ampel? Was ist denn von der Vorgängerregierung unternommen worden?

Bei der Vorgängerregierung gab es Förderungen, die jetzt ersatzlos gestrichen worden. Zusammen mit den relativ günstigen BauZinsen der letzten Jahre ergab das eben den Bauboom. Allein steigende Zinsen würden nicht den Teil dieses katastrophalen Baustops erzeugen, den eben die Ampelregierung zu verantworten hat. Auch vor der NiedrigZinsPeriode wurde, eben wegen der Förderung, mehr gebaut.

Es gab und gibt meiner Meinung nach eine große Anzahl von Fehlentscheidungen der Ampel seit Anfang 2022, die man nicht einfach so der letzten Regierung in die Schuhe schieben kann. Die es mit der letzten Regierung möglicher Weise auch so nicht gegeben hätte. Das ist wohl das erste mal, dass ich etwas Gutes an der letzten Regierung entdecken konnte.

 

@09:02 Uhr von Der Nachfrager

dringend eine Baukostenbremse ....

NEIN!

Wir brauchen endlich eine Regierung die dort fördert wo es richtig und wichtig ist.

Als die Rot/Grünen das letzte mal drann waren wurden die letzten vernünftigen förderungen fürs Eigenheim abgeschafft.

Alle die diese Regierung gewählt haben, hätten Wissen müssen was auf uns zu kommt.

 

Eine Eigenheimförderung, so gut sie auch immer gemeint ist, wird demjenigen, der auf eine Sozialwohnung angewiesen ist, in keinster Weise helfen.

Wegfallende Sozialbindung für bereits bestehende Wohnungen wären der, vielleicht, richtige Weg.

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Die Moderation

@08:38 Uhr von rr2015

die Baukosten sind imens. Wir bauen gerade ein Haus für die Tochter. Ich bin aus der Branche. Mittlerweile  rechne mit unvorstellbaren 35% höheren Gesamtkosten. Allein der Beton der schon letztes Jahr gestiegen ist wird in 23 um 33€/m3 netto teurer. Beim Stahl sind es dieses Jahr von 550€/t auf 1200€ /t netto  usw .Die Arbeitslöhne sind und müssen auch steigen (Inflation).

Es muss kleinere Sozialwohnungen geben sonst ist das nicht zu finanzieren, da die Energie teuer bleiben wird ohne günstiges Russengas. Bauen ist Energie. Fehlbelegungen darf es auch nicht mehr geben.

Der private Miet-Neubau wird generell sinken, da die Mieten bei diesen Bauosten nicht darstellbar sind.

Sie sollten berücksichtigen das sich die Preise wieder nach unten bewegen. Zwar nicht so, wie vor dem Überfall von Zar Putin, aber doch abwärts. Stahl aktuell bei 800€/t

@09:07 Uhr von Giselbert - Win Win für alle Seiten

Das wundert mich nicht, dass es nicht vorangeht ... Ich las in der mopo, dass die rot-grüne Regierung in Hamburg von den Baugenossenschaft fordert für min. 1000 Wohnungen eine Mietpreisgarantie über einen Zeitraum von 100 Jahren zu geben. 

Bei diesen Vorgaben legt jeder Investor drauf. Zumal man dies auf Erbpachtgrundstücken realisieren möchte. 

Was soll daran schlecht sein ?

99 Jahre sind bei Erbbaurecht Usus

Der Investor kann ohne Zustimmung der Stadt zum Schutz der Mieter nicht an andere Imobilienhaie verkaufen.

Außerdem kann man über 100 Jahre dort den Pachtzins zur deckelung des Mietpreises:-)

Und gleichzeitig

implementieren wir Jahr für Jahr immer mehr Menschen, dfe hier in der Hoffnung auf öffentliche Alimentierung einwandern, womit der Wohnungsmarkt immer umkämpfter wird. Sehr soziale Politik. Nicht erst seit der Ampel, auch schon zu Merkels Zeiten. Wird aber munter stur fortgesetzt. Auf in die Misere, heißt die Devise.

400000 wohnungen sind halt…

400000 wohnungen sind halt eine frei erfundene Zahl. Die kann  nur zustande kommen, wenn linksrotgrüne noch nie etwas mit Bau zu tun hatten. Da hält jeder legal die Hand auf, tausende unötige Vorschriften und Normen. Überall Umweltschutz und seltene Gräser. 

 

.

 

Wer soll denn da für eine Klientel ohne Geld was bauen?  Welcher investor bindet sich diesen Klotz ans bein? 

 

Da muss man mal ausmisten. Und zwar gewaltig. Das ist alles unnötig aufgebläht worden.

Wieso haben wir wohl die niedrigste Eigentumsquote in Europa?  Eben, weil keiner geld für eigentum hat

 

@09:02 Uhr von Der Nachfrager

dringend eine Baukostenbremse ....

NEIN!

Wir brauchen endlich eine Regierung die dort fördert wo es richtig und wichtig ist.

Als die Rot/Grünen das letzte mal drann waren wurden die letzten vernünftigen förderungen fürs Eigenheim abgeschafft.

Alle die diese Regierung gewählt haben, hätten Wissen müssen was auf uns zu kommt.

 

Förderung von was?

Förderung von Eigenheimen bringt den sozialen Wohnungsbau keinen cm voran.

Obwohl ich jedem sein Häuschen gönne 

 

@09:29 Uhr von harry_up

 

"Opposition ist (zwar) Mist", aber nicht einmal diese Rolle füllt Ihre Partei auch nur annähernd aus; denn alles nur Mist finden, was die Regierung beschließt oder nicht, ist keine Politik.

 

Sondern auch nur - MIst. 

In diesem Falle aber nicht. Diese Regierung strotzt vor Fehlbesetzungen , dass man schon immer wieder von Aussen eingreifen muss.

Das Augenmerk sollte nicht allein ...

.. auf den Sozialen Wohnungsbau liegen. Es gibt sie noch, die Bauwilligen. Diejenigen, die ihr Haus als Altersvorsorge betrachten, die dem "Stein auf Stein" mehr trauen, als als den Hasardeuren an den Börsen oder in der EZB.

Es ist völlig schwachsinnig, diesen Menschen ihr Vorhaben weiter zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Ein neues Haus dürfte Ökologisch top dastehen während der verhinderte Häuslebauer ansonsten ggf. in einer diesbezüglichch (viel) schlechteren Mietwohnung sein Dasein fristet. 

Aber wie schrieb hier vorhin jemand: Erdhöhlen und Eselkarren ... ?

... gut gewählt ... 

Betongold

Dank der Niedrigzinspolitik bleibt doch den "Leistungsträgern" unserer Gelellschaft (Manager, Politiker, Aufsichtsräte, Vorstände) nix anderes als Betongold, um ihr "Vermögen" zu mehren. Da werden die sich doch nicht durch Mietpreisbremse bzw. sozialen Wohnungsbau selbst das Wasser abgraben!

Wie immer

grosse Versprechen vor der Wahl, danach sind dann andere Dinge wichtiger und hunderte Millisrden werden dort versenkt

@10:15 Uhr von Raho59

 

Förderung von was?

Förderung von Eigenheimen bringt den sozialen Wohnungsbau keinen cm voran.

Obwohl ich jedem sein Häuschen gönne 

 

#

So ganz Pauschal stimmt das nicht. Wer mit seinem Eigenheim die Wirtschaft stützt und, gezwungenermaßen, dann ein ökologisch "einwandfreies" Haus sein eigen nennt, gibt schließlich eine Mietwohnung frei ... 

@08:44 Uhr von Jimi58

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Warum schon wieder die Ampel? Was ist denn von der Vorgängerregierung unternommen worden?

 

Ihr Dauerslogan, dass die "Vorgängerregierung", zu der im Übrigen auch die SPD gehörte, alles schlecht gemacht habe, als Entschuldigung dafür, dass die Ampel außer vielen Schulden nicht viel zustande bekommt, ist wirklich peinlich. 

 

Und insbesondere in Bezug auf Wohnungsneubau waren die Regierungen seit den 2000ern wesentlich effektiver. Jetzt müssen Sie rasch erwidern, dass dies alles Luxuswohnungen waren. 

 

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/05/PD21_250_3…

Das Problem

geht doch schon los, wenn die Sozialwohnungen nach vorgegebener Zeit herausfallen, wird also immer weniger, wenn kein Nachschub gebaut wird.

Die Auflagen und Preise sind aber so, das nichts mehr Sozial ist, die neuen Nebenkosten noch oben drauf, die Spirale muss irgendwie unterbrochen werden, von der Regierung.

Das ist aber nicht zu erwarten, die Auflagen werden eher immer mehr, das muss aufhören, aus Sozialwohnungen dürfen keine anderen werden, sind schon mal 2 Prunkte die sofort helfen würden.

Materialpreise und Energie, müssten fallen, warum das nicht so wird, ist jedem bekannt.

Einige schreiben was von angepasster Wohnungsgröße, die haben sicher noch nicht in eine Wohnung gewohnt, die 45 Quadratmeter hat, und nur in der Wohn und Schlafstube ein Fenster hat, der Rest ist ohne.

Was wäre denn die richtige Größe für 2 Personen und so weiter 3-4-5 Personen.

Das Wohnungsbau und Personalproblem ist doch selbstgemacht, das die Mieten jetzt schon zu hoch sind, ist auch nicht neu, es zählt Gewinn.

@08:31 Uhr von Giselbert

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Oder durch Duldung von Leerstand und Zweckentfremdung zur Profitmaximierung.

@10:27 Uhr von Nachgedacht

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Warum schon wieder die Ampel? Was ist denn von der Vorgängerregierung unternommen worden?

 

Ihr Dauerslogan, dass die "Vorgängerregierung", zu der im Übrigen auch die SPD gehörte, alles schlecht gemacht habe, als Entschuldigung dafür, dass die Ampel außer vielen Schulden nicht viel zustande bekommt, ist wirklich peinlich. 

 

Und insbesondere in Bezug auf Wohnungsneubau waren die Regierungen seit den 2000ern wesentlich effektiver. Jetzt müssen Sie rasch erwidern,...

Wahrlich: Fragen Sie mal bei Statistika nach, wieviel Sozialwohnungen gebaut wurden. Also doch das meiste Luxuswohnungen?

Kommunen und Wohnungswirtschaft: Sozialwohnungsbau droht einzubr

Laut statista.de gab es in der Bundesrepublik im Jahre 2006  2,094 Millionen Sozialwohnungen. Im Jahre 2021 gab es noch 1,101506 Millionen Sozialwohnungen. Das sind 21.369 Wohnungen weniger als im Vorjahr. 2021 wurden 21.500 Sozialwohnungen gebaut.

 

Ein starker sozialer Wohnungsbau tut not. In der öffentlichen Hand könnte er der Wohnungsnot und der Gentrifizierung entgegensteuern. Dazu müssen entsprechend Prioritäten gesetzt werden, was aber nicht zu sehen ist.

 

Aber statt dessen gibt es seit den 1990er Jahren ein fehlendes Problembewusstsein für die Wohnungsfrage. Der Neubau von Sozialwohnungen wurde weitgehend eingestellt. 1988 gab es in Bayern 495.240 Sozialwohnungen, 2014 waren es nur mehr 147.078. In Berlin sank die Zahl von 339.828 auf 135.346. In Nordrhein-Westfalen von 1.410.950 auf 488.858(Memorandum Wirtschaftspolitik 2018). 

@08:56 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen"<<

.

Was sind "Linnemänner"

 

Gemeint ist damit Herr Linnemann von der CDU.

er hat fundierte Ansichten, die nicht ins rot-grüne Denkschema passen.

Wenn ich Sprücheklopfer höre, dann kommen diese allerdins von einer anderen Partei.

Das ist die mit den geringen Bildungsabschlüssen im Spitzengremium.

 

 

 

@10:25 Uhr von rjbhome

 

grosse Versprechen vor der Wahl, danach sind dann andere Dinge wichtiger und hunderte Millisrden werden dort versenkt

 

 

Fairerweise sollten Sie die politischen Gegebenheiten vor bzw. zu der Zeit der Wahlen und die ab dem 24. Febr.  berücksichtigen.

 

Was sind für Sie die “versenkten hunderte Milliarden“?

10:33 Uhr von Raho59

>>"Wahrlich: Fragen Sie mal bei Statistika nach, wieviel Sozialwohnungen gebaut wurden. Also doch das meiste Luxuswohnungen?"<<

.

Sie verdrehen mal wieder die Sachlage und der verehrte Vorkommentator hat vollkommen recht. Es geht hier darum das, entgegengesetzt der vollmundigen Ankündigung der Ampel jährlich 400.000 Sozialwohnungen zu schaffen, die vollmundige Ansage der Ampel nicht im Entferntesten von der Ampel erreicht wird. Und wenn Luxuswohnungen entstehen sagt das doch nur aus dass eine Finanzierung derer attraktiver als die, der hier beschriebenen Sozialwohnungen ist. Und das unter der Ampel.

@08:45 Uhr von Karl Klammer

Auf deutschen Baustellen geht durch alle Gewerke gar nichts

Es ist unmöglich Kalkulationen zu erstellen

Zudem das Hauptproblem des Generationenwechsels auch noch vor der Türe steht

und viele Betriebe keine Nachfolger mehr finden

Mit der Generation von sprüchekloppenden Linnemänner kann man nichts bauen

Die Fachkräfte fehlen,das ist mit der Hauptgrund. An meinen Wohnblock werden die Ballone saniert.Das zieht sich schon seid August hin.Immer wieder müssen die Bauarbeiter zu anderen Baustellen hin damit es auch da weitergeht.

@08:31 Uhr von Giselbert

"Das Ziel der Koalition, dass in Deutschland künftig jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebaut werden sollen, sei vor diesem Hintergrund Makulatur"

Dies war schon zum Zeitpunkt des Versprechens Makulatur und abzusehen, dass dies mit dem zaghaften Umsetzungswillen der Ampel nicht zu realisieren sind.

Teilweise werden die höheren Kosten doch selbst von der Regierung gesetzt: z.B. durch die höheren Energiestandards.

Am Ende haben wir uns diese Regierung selbst zusammen gewählt. 
 

@08:31 Uhr von Nettie

in bzw. von der Politik Vorrang vor allgemeinen eingeräumt wird, werden immer mehr Menschen sich wohl zwangsläufig damit abfinden müssen, dass ihre Bedürfnisse - hier das auf Wohnraum - nicht mehr gedeckt werden 'können'. Angeblich.

Sie können nicht zu jeden Kosten eine Wohnung bauen, anders als unser Staat kann nicht jeder alles mit Schulden finanzieren, die nicht mehr rückzahlbar sind. 

@09:19 Uhr von weingasi1

>>"Fehlbelegungen darf es auch nicht mehr geben."<<

.

Erläutern Sie bitte mal diesen Punkt.

In Kürze : Fehlbelegt ist eine Wohnung deren Mieter irgendwann einen Wohnberechtigungsschein erhalten haben, darauhin eine preiswerte Wohnung bekamen, jetzt aber über Einkommen verfügen, wo sie keinen WBS mehr erhalten würden. Das gilt umso mehr, wenn es eine grosse Wohnung ist, die auf Familie mit Kindern ausgelegt war. Diese sind allerdings schon ausgezogen. Wenn solche Bedingungen gegeben sind, spricht man von Fehlbelegung bzw. Fehlbelegungsabgabe.

 

 

Meines Wissens wurde die Fehlbelegugsabgabe in Stuttgart schon vor Jahren gekippt.

Da wohnten wirklich gut verdienende Menschen in billigen Sozialwohnungen.

 

Die Abgabe war in ihrer Höhe ein Witz.

 

 

 

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