Kommentare - Brasilien: Bolsonaros Partei ficht Wahlergebnis an

23. November 2022 - 09:01 Uhr

Jair Bolsonaro hat seine Niederlage bei der Präsidentenwahl in Brasilien bisher nicht öffentlich eingestanden. Seine Partei legte nun Beschwerde gegen das Ergebnis ein. Sie will Mängel bei einigen Wahlmaschinen entdeckt haben.

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Kommentare

tja - da hatte wohl jemand…

tja - da hatte wohl jemand vergeblich darauf gewartet dass das Militär mittels eines Putsches ihm zur Seite springt...

..also jetzt diese vorhersehbare "Nummer"

Aber sicher doch... Eine…

Aber sicher doch...

Eine Minute nach einem Bericht über die Wahlanfechterblaupause Donald kommt der Bericht über sein rechtspopulistisches Abziehbild Jair.

ärmlich

 

Seltsam

Woher sollen denn Mängel bei einer Wahl kommen, deren Organisation in den Händen von Herrn Bolsonaro selbst gelegen hat ? Beschränken sich die behaupteten Mängel etwa auf Wahlmaschinen, die keine Mehrheit für Herrn Bolsonaro angezeigt haben ? Liegt womöglich der einzige Mangel darin, daß die Wahlmaschinen nicht das gewünschte Ergebnis angezeigt haben ? 

Da hat jemand ein schlechtes…

Da hat jemand ein schlechtes Vorbild.

 

Er (und seine Partei) sollte sich schämen.

 

 

 

Nennt mich altmodisch...

...aber ich halte nichts von Wahlmaschinen.

 

Klar, auch simple Stimmzettelwahlen können manipuliert werden. Aber die allgemeine Skepsis gegenüber einer Maschine, bei der die meisten Leute nicht wirklich verstehen, was in deren Innerem passiert, dürfte immer ausreichen, um genug Zweifel bei unzufriedenen Verlierern zu wecken.

 

Da ist stupides Zettel sortieren, Zettel zählen deutlich besser nachvollziehbar und wohl Vertrauen erweckender.

Da kommt wohl wiedermal…

Da kommt wohl wiedermal einer nicht mit seiner Wahlniederlage zurecht. Aber ziemlich scheinheilig, erst sagt er, daß er das Ergebnis anerkennen will und jetzt nach einigen Wochen auf einmal nicht mehr?

Egal, wer es sagt…

Ob ein Wahlautomat - ein Computer - die Stimmen richtig zählt, kann nur ein Fachmann überprüfen. Kreuze auf Wahlzetteln kann jeder überprüfen, der zählen kann - also fast jeder. Wenn bei uns Wahlcomputer zum Einsatz kämen, würde ich denen auch nicht trauen, denn Wahlbetrug ist schwerer nachzuweisen.

@09:52 Uhr von Nettie

entdeckt haben“

Es geht aber nicht darum, was die will. Sondern um die Einhaltung demokratischer Regeln und die Anerkennung von Fakten.

Eben.

Das wird ja nun überprüft.

@09:36 Uhr von Tinkotis

Da ist stupides Zettel sortieren, Zettel zählen deutlich besser nachvollziehbar und wohl Vertrauen erweckender.

 

Für Deutschland stimme ich Ihnen zu, aber in Brasilien wären sie dann mit dem Verteilen, wieder Einsammeln und Auszählen der Wahlzettel so lange beschäftigt, dass schon wieder die nächste Wahl anstünde.

Die haben da lange Erfahrung mit ihren Maschinen und in der Vergangenheit gab es wohl keine Beanstandungen.

 

Vorgehen nach bewährtem Schema: Delegitimieren, Kriminalisieren

 @10:15 Uhr von Der neue Goldstandard

Es geht aber nicht darum, was die will. Sondern um die Einhaltung demokratischer Regeln und die Anerkennung von Fakten.

Eben.

Das wird ja nun überprüft.

Wobei noch zu ergänzen ist, dass üblicherweise der von Ihnen lautstark unterstützte rechte Rand Probleme hat, Fakten anzuerkennen bzw. eine starke Vorliebe zeigt, nachgewiesene Fakten durch Verschwörungstheorien und Opfermythen zu ersetzen. Egal, ob die Niederlage bei allgemeinen, freien und geheimen Wahlen stattfindet oder aber in den Parlamenten, wenn's um Vizepräsidentenämter oder Regierungschefs geht. Hauptsache: etablierte demokratische Prozesse und Entscheidungen werden delegitimiert, politische Gegner (also alle demokratischen Parteien) gerne kriminalisiert. Am Ende tönt dann immer noch das Verlangen nach einem einsamen starken Führer, der ein vermeintliches Chaos richten soll. Denn: Schuld haben nie die Heroen des rechten Rands, Schuld hat immer das von geheimnisvollen Eliten gesteuerte System.

Es scheint so

langsam Usus zu werden.

 

Ich kann mich in letzter Zeit an keine Wahl in Afrika erinnern, die nicht vom Verlierer angefochten worden ist.

Also kein auf Südamerika oder rechtsgerichtete Staaten bezogenes Problem.

 

Die afrikanischen Staaten tendieren eher nach links und nichts ist dort anders.

 

@ Der neue Goldblitz

Am 23. November 2022 - 10:15 Uhr von Der neue Golds…

@09:52 Uhr von Nettie

entdeckt haben“

Es geht aber nicht darum, was die will. Sondern um die Einhaltung demokratischer Regeln und die Anerkennung von Fakten.

Eben.

Das wird ja nun überprüft.

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Läuft so wie in den USA und der Abwahl von Trump. Geprüft und nichts relevantes gefunden.
Bolsonaro ist, genau wie Trump, ein schlechter Verlierer. Beide können mit Niederlagen nicht umgehen

Zitat von pupleblues (09:49…

Zitat von pupleblues (09:49 Uhr) : "Wenn bei uns Wahlcomputer zum Einsatz kämen, würde ich denen auch nicht trauen ..."

Das kann man so sehen. Aber wer erst die Wahl selbst organisiert und damit den ordnungsgemäßen Einsatz solcher Maschinen und deren einwandfreies Funktionieren selbst zu verantworten hat, der soll hinterher nicht lamentieren, wenn ihm die Ergebnisse nicht passen.

..Bolsonaros Partei ficht Wahlergebnis an."

Immerhin haben sie gewartet was passiert und sich überlegt, wo sie ansetzen - bei so knappen Ergebnissen sollte was zu drehen sein. Bei der Zahl der Fälle sollten sich Fehler finden..  

Unregelmäßigkeit bei Wahlen

Zitat: "Jair Bolsonaro hat seine Niederlage bei der Präsidentenwahl in Brasilien bisher nicht öffentlich eingestanden. Seine Partei legte nun Beschwerde gegen das Ergebnis ein."

.

Ich höre die Stimmen schon sagen: wie kann er nur es wagen, die Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen anzuzweifeln.

Nun, das ist sein gutes Recht. Wenn vor Gericht festgestellt wird, dass es keinen Zweifel an der Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen, dann anempfehle ich dem großartigen Jair "Mito" Bolsonaro die Wahl anzuerkennen und bei den nächsten Wahlen in Brasilien noch einmal anzugreifen.

Hoffen wir darauf, dass bis dahin Brasilien nicht im sozialistischen Sumpf versinkt und sich nicht in Richtung Venezuela 2.0 entwickelt.

Brasil acima de tudo deus acima de todos!

Viva la libertad, carajo!!

@11:07 Uhr von Apollo1995

Die haltlosen Behauptungen des Wahlbetruges, nach einer verlorenen Wahl, scheinen die neuen Strategien der ultrarechten Despoten auf dieser Welt zu sein, um Demokratien zum Fall zu bringen. Ob es in den USA ein Ex-Präsident Trump ist, oder jetzt in Brasilien nun der Ex-Präsident Bolsonaro, macht da keinen Unterschiede mehr. Die Dolchstoßlegenden dieser Despoten kennen keine Grenzen. Mit diesem Verhalten dieser machtgierigen Typen, kommt man sich vor wie in einer billigen Bananenrepublik. Und genau das ist es, was diese Despoten erreichen wollen. Sie wollen das Bürger die Demokratie in Frage stellen, damit sie den Vorwand haben die Demokratie in ihrem Land abzuschaffen, um totalitäre autokratische Staatsformen einzuführen. Blitzsaubere Diktaturen halt, ohne Pressefreiheiten, ohne Meinungsfreiheiten, ohne Gewerkschaften, ohne Menschenrechte, ohne Vielfalt, ohne Umweltschutz, nur pure Ausbeutung aller Ressourcen von Mensch und Natur für deren Geldbeutel. Ohne mich!!! 

@10:52 Uhr von Der neue Goldstandard

...

Ich höre die Stimmen schon sagen: wie kann er nur es wagen, die Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen anzuzweifeln.

Nun, das ist sein gutes Recht. Wenn vor Gericht festgestellt wird, dass es keinen Zweifel an der Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen, dann anempfehle ich dem großartigen Jair "Mito" Bolsonaro die Wahl anzuerkennen und bei den nächsten Wahlen in Brasilien noch einmal anzugreifen.

Hoffen wir darauf, dass bis dahin Brasilien nicht im sozialistischen Sumpf versinkt und sich nicht in Richtung Venezuela 2.0 entwickelt.

...

 

Ein User, der hier mit diversen Usernamen trickst und jongliert, schreibt über die Rechtmäßigkeit von Wahlen. 

Witzig?

Nicht einmal das.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

 

Was wäre die Welt...

...ohne diese Hirn verbrannten Diktatoren, die ein Wahlergebnis anfechten.

10:15 Uhr von Der neue Name

Es geht aber nicht darum, was die will. Sondern um die Einhaltung demokratischer Regeln und die Anerkennung von Fakten.

Eben.Das wird ja nun überprüft.

+

Das stimmt so nicht, was auch Sie hätten verstehen können, wenn Sie den Artikel gelesen hätten.

 

Die PL fordert keine Überprüfung sondern abgegebene Stimmen für ungültig zu erklären und die "Zählung" der PL anzuerkennen die überraschenderweise ihren eigenen Kandidaten, Bolsonaro, vorne sieht.

 

Das Wahlgericht wird prüfen was zu tun ist, wenn die Antragsteller in ihren Antrag auch das Wahlergebnis der 1ten Wahlrunde einbeziehen.

 

Unabhängig davon, ob es Probleme bei der Wahl gegeben hat, finden Sie es nicht auch erstaunlich, dass die PL das genaue und jetzt unbedingt richtige Wahlergebnis angeblich kennt? Woher wissen die das wenn das Auszählen doch nicht geklappt haben soll?

@09:36 Uhr von Tinkotis

...aber ich halte nichts von Wahlmaschinen.

 

Klar, auch simple Stimmzettelwahlen können manipuliert werden. Aber die allgemeine Skepsis gegenüber einer Maschine, bei der die meisten Leute nicht wirklich verstehen, was in deren Innerem passiert, dürfte immer ausreichen, um genug Zweifel bei unzufriedenen Verlierern zu wecken.

 

Da ist stupides Zettel sortieren, Zettel zählen deutlich besser nachvollziehbar und wohl Vertrauen erweckender.

Ich glaube, es gibt Länder, wo das Eine so (un-)zuverlässig ist, wie das Andere. Wenn ich mir vorstelle, wie organisatorisch schwierig eine Wahl durchzusetzen ist, wenn man in einem riesigen Land mit partiell schlechter Infrastruktur, wo es Urwald und massenweise Ghettos gibt, muss man sich wundern, dass eine Durchführung offenbar überhaupt möglich ist. Das hat natürlich mit der albernen Anfechtung nach mittlerweile 3 Wochen nichts zu tun.

 

Selektive Wahrnehmung mit der Verpflichtung zum Gewinnen

@10:52 Uhr von Der neue Goldstandard

Ich höre die Stimmen schon sagen: wie kann er nur es wagen, die Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen anzuzweifeln.

Ist das so?

Nun, das ist sein gutes Recht. Wenn vor Gericht festgestellt wird, dass es keinen Zweifel an der Recht- und Ordnungsmäßigkeit von Wahlen, dann anempfehle ich dem großartigen Jair "Mito" Bolsonaro die Wahl anzuerkennen und bei den nächsten Wahlen in Brasilien noch einmal anzugreifen.

Prima. Machen Sie das. Bis dahin können Sie gerne noch den zu kommentierenden Artikel lesen, speziell dessen letzten Absatz. Denn bei der Wahl unmittelbar zuvor, mit den gleichen Wahlmaschinen mit gleichem Softwarefehler, hatte die Partei Ihres Helden großen Erfolg, der nun aber ganz bewusst nicht angezweifelt wird. Ergo selektive Wahrnehmung.

Hoffen wir darauf, dass bis dahin Brasilien nicht im sozialistischen Sumpf versinkt und sich nicht in Richtung Venezuela 2.0 entwickelt.

Für für Ihre Ecke Ideologie und Hoffen, für alle anderen Gewissheit.

@09:16 Uhr von Diabolo2704

Woher sollen denn Mängel bei einer Wahl kommen, deren Organisation in den Händen von Herrn Bolsonaro selbst gelegen hat ? Beschränken sich die behaupteten Mängel etwa auf Wahlmaschinen, die keine Mehrheit für Herrn Bolsonaro angezeigt haben ? Liegt womöglich der einzige Mangel darin, daß die Wahlmaschinen nicht das gewünschte Ergebnis angezeigt haben ? 

Nun ja, vorsichtshalber schon mal eingebaut.  Wenn die Wahl positiv für JB gewesen wäre hätten natürlich nichts dazu gesagt

Bolsonaro

Der Msnn orientiert sich halt an seinen Freunden in  den USA

Wer hätte das gedacht ...

.. vielleicht ein wenig spät, oder hat Donalds Beratung auf sich Warten lassen?

... der hat aber auch gerade genug zu tun ...

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Die Moderation

Die Anfechtung von Wahlen gehört zur DNA der Populisten

++

Bolsonaro folgt den Fußstapfen seine Vorbildes Donald Trump.

'Wenn ich nicht gewählt werde, war es Wahlbetrug!'

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Mittlerweile gehört die Mißachtung des Ergebnisses demokratischer Wahlen zur DNA der Rechtspopulisten und Wahlautokraten weltweit.

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