Kommentare - Gipfeltreffen in Armenien: Alleingelassen von Putin

23. November 2022 - 08:57 Uhr

Das von Russland geführte Verteidigungsbündnis OVKS tagt in Armenien, Putin kommt zu Besuch. Doch er wird eher zähneknirschend empfangen - Armenien fühlt sich vom Bündnis im Konflikt mit Aserbaidschan alleingelassen. Von S. Stöber.

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Kommentare

Wie gehabt

Ein weiteres Beispiel dafür, daß Zusagen Z-Russlands nicht das geringste wert sind - was auch alle wissen, wissen können und wissen müssen, die im Hinblick auf den z-russischen Krieg gegen die Ukraine so vehement für Diplomatie (und damit offen oder verdeckt gegen militärischen Widerstand) einsetzen.

Möglicherweise finden sich für Armenien bessere Verbündete als Russland.

Russlands Macht schwindet

Das kann man sowieso generell sagen. 
 

und Kasachstan hatte bspw sich von Belarus als dessen militärischer Beistand ebenfalls zurück gezogen. 
 

also dieses Bündnis ist wohl eher in Auflösung begriffen. 
 

der Westen würde gut daran tun sich stärker in und für Armenien zu engagieren. So kann man den Einfluss Russlands weiter zurück drängen. 
 

Und auch in den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien schadet es nicht, wenn man dort „Pflöcke“ setzt. Vor allem wirtschaftliche. 

Diktaturenbündnis

Wenn Diktaturen Bündnisse schliessen, gelten da nstürlich auch diktatorische Regeln. Beistand nicht nach Vertrag sondern nach Interessen bei schnell wechselnden Allianzen. Es wird immer negativ von den "westlichen Werten" gesprochen. Ich frage mich immer, welche "östlichen Werte" denn erstrebenswerter sind und von wem die verteidigt werden.

Seltsam

Rußland ist "isoliert", Putins Macht bröckelt und er ist und wird zunehmend mehr isoliert. Kein "demokratischer " Staat der Welt will noch etwas mit Rußland zu tun haben. Die Sanktionen der "freien Welt" greifen und zwingen Putin zum Einlenken und im Krieg mit der UA steht deren Sieg über RU unmittelbar bevor.

Irgendwie scheint man das in Rußland wohl noch nicht bemerkt zu haben und macht weiter, wie gehabt.

Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Leider ist es eine der…

Leider ist es eine der Paradigmen armenischer Geschichte. Armenier wurden immer von allen verraten...

Noch so eine Gegend, in der…

Noch so eine Gegend, in der nie Ruhe herrschen wird. Seit 50 jahren höre ich schon, das es da hinten nicht funktionieren will. Das wird sich auch mit Russland nicht ändern.

Ruhe und Frieden ist halt nicht der normale, menschliche Zustand. 

 

Das 'Bündnis' der OVKS…

Das 'Bündnis' der OVKS-Staaten steht unter Putins Fuchtel und damit unter Putins Willkür: Ihn interessieren keine rechtlichen Verbindlichkeiten, kein Völkerrecht, keine Menschenrechte - in seiner autokratisch-faschistischen Diktatur zählt allein sein Machtwille und der Vorteil für seine Oligarchenclique.

 

 

 

wenig Unterstützung

Russland ist da offenbar ein wenig eingeschränkt,  denn einerseits würde massive Unterstützung Armeniens wieder Sanktionen der USA hervorrufen und andererseits die Türkei verärgern,  die ja schon mal versucht hatte die Armenier auszurotten

@09:14 Uhr von vriegel

Das kann man sowieso generell sagen. 

und Kasachstan hatte bspw sich von Belarus als dessen militärischer Beistand ebenfalls zurück gezogen. 

also dieses Bündnis ist wohl eher in Auflösung begriffen. 
der Westen würde gut daran tun sich stärker in und für Armenien zu engagieren. So kann man den Einfluss Russlands weiter zurück drängen. 
Und auch in den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien schadet es nicht, wenn man dort „Pflöcke“ setzt. Vor allem wirtschaftliche. 

 

Also wieder mal "self-serving" in einem Konflikt rumrühren? Wenn es um Schutz geht wäre alles so einfach. NATO Schutzgarantie, einfach ohne Mitgliedsstatus und die Humanitäre Tat wäre perfekt.

Kleine Korrektur@09:23 Uhr von Bender Rodriguez

Noch so eine Gegend, in der nie Ruhe herrschen wird. Seit 50 jahren höre ich schon, das es da hinten nicht funktionieren will. Das wird sich auch mit Russland nicht ändern.

Ruhe und Frieden ist halt nicht der normale, menschliche Zustand. 

 

 

Doch: Ruhe und Frieden ist in Autokratien oft sehr normal.

Allerdings meist in der Variante Friedhofsruhe.

@09:19 Uhr von Glasbürger

Rußland ist "isoliert", Putins Macht bröckelt und er ist und wird zunehmend mehr isoliert. Kein "demokratischer " Staat der Welt will noch etwas mit Rußland zu tun haben. Die Sanktionen der "freien Welt" greifen und zwingen Putin zum Einlenken und im Krieg mit der UA steht deren Sieg über RU unmittelbar bevor.

Irgendwie scheint man das in Rußland wohl noch nicht bemerkt zu haben und macht weiter, wie gehabt.

Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Weshalb setzen Sie die Begriffe "demokratisch" und "freie Welt" in Anführungszeichen?  Haben Sie Probleme, sie zu definieren?

Niemand behauptet, dass Russland am Ende ist, aber wohl auf dem Weg dahin. Und sebst wenn der Punkt erreicht wird, ist nicht sicher, ob Putin einlenkt, solange er selbst fest im Sattel sitzt.

@09:10 Uhr von Diabolo2704

Ein weiteres Beispiel dafür, daß Zusagen Z-Russlands nicht das geringste wert sind - was auch alle wissen, wissen können und wissen müssen, die im Hinblick auf den z-russischen Krieg gegen die Ukraine so vehement für Diplomatie (und damit offen oder verdeckt gegen militärischen Widerstand) einsetzen.

Möglicherweise finden sich für Armenien bessere Verbündete als Russland.

Der hat dann direkt die Türkei zum Feind den die unterstützen Asserbeidschan. Russland ist im Moment durch den Krieg gebunden. Und China wird wohl begeistert sein wenn wir versuchen uns in Zentralasien breit zu machen,

Wie war das noch?

Wer solche Freunde hat...

@09:19 Uhr von Glasbürger

Rußland ist "isoliert", Putins Macht bröckelt und er ist und wird zunehmend mehr isoliert. Kein "demokratischer " Staat der Welt will noch etwas mit Rußland zu tun haben. Die Sanktionen der "freien Welt" greifen und zwingen Putin zum Einlenken und im Krieg mit der UA steht deren Sieg über RU unmittelbar bevor.

Irgendwie scheint man das in Rußland wohl noch nicht bemerkt zu haben und macht weiter, wie gehabt.

Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Ja das hört man ja vom Anfang des Krieges an. Genauso wie China ja angeblich Russland nicht mehr unterstützt. In der berichterstattung und den Komentaren sind oft eher Wünsche als Warheit

@09:14 Uhr von vriegel - Russlands Macht schwindet

 

 

Das kann man sowieso generell sagen. 
 

und Kasachstan hatte bspw sich von Belarus als dessen militärischer Beistand ebenfalls zurück gezogen. 
 

also dieses Bündnis ist wohl eher in Auflösung begriffen. 
 

der Westen würde gut daran tun sich stärker in und für Armenien zu engagieren. So kann man den Einfluss Russlands weiter zurück drängen. 
 

Und auch in den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien schadet es nicht, wenn man dort „Pflöcke“ setzt. Vor allem wirtschaftliche. 

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Wir sollten uns NullKommaNull für Armenien einsetzen. Strafe muss sein, wenn sich jemand mit Russland verbündet.

Ausserdem ist Armenien Todfeind des wirtschaftlich viel interessanteren Azherbeijan. Azherbeijan ist ein wichtiges Gastransitland für Gas aus Kasachstan und den andern Stan-Ländern.

Und weil Russland´s Macht bröckelt sind interessante Gasdeals mit den "Stans" möglich.

Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen! (Charles de Gaulle)

Tolles Verteidigungsbündnis

Wofür ist Armenien da eigentlich Mitglied in dem Club OVKS, wenn es im Zweifelsfall keine Hilfe zu erwarten hat? Sollte als abschreckendes Beispiel für die anderen Mitglieder in diesem Verteidigungsbündnis dienen! 

Ich wünsche der russischen Bevölkerung die Erkenntnis, dass sie mit ihrem derzeitigen Präsidenten auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit sind...

@09:38 Uhr von rjbhome

Russland ist da offenbar ein wenig eingeschränkt,  denn einerseits würde massive Unterstützung Armeniens wieder Sanktionen der USA hervorrufen

 

Wie kommen Sie denn auf die Idee?

 

Armenien hat dem Westen wenig zu bieten

Ich bin einigermaßen dankbar für den Besuch Nancy Pelosis in Armenien neulich und ihre klaren Worte zum aserbaidschanischen Angriffskrieg!

Russland ist allerdings keineswegs untätig, nur weil man den Bündnisfall nicht ausrufen wollte. Es gab einen erfolgreichen Dreiergipfel in Moskau neulich und Moskau hat auch Druck auf Alijew gemacht, mit dem sich Putin in etwa genauso häufig abstimmt wie mit Erdogan. 

 

Diplomatische Friedensinitiativen der EU kann ich dagegen nicht erkennen. Aserbaidschan ist ein strategischer Partner der EU bei dem Versuch fossile Energieträger (in diesem Fall Gas) aus Russland durch fossile Energieträger aus anderen Ländern zu ersetzen. Dasselbe gilt auch für den potentiellen Partner Kasachstan (beim Öl), wie Baerbocks Besuch dort neulich gezeigt hat. Es ist auffällig das mit Aserbaidschan, Ägypten, Kasachstan und Katar Deutschland vor allem auf ziemlich unsichere Kantonisten setzt um seine Energieversorgung zu sichern. 

 

 

Putin hat es geschafft die Aserbaidschaner zu stoppen

Deshalb wurde in Moskau verhandelt. Die USA haben sich ebenfalls eingebracht. Nur die EU hat von der Seitenlinie zugeschaut. 

 

Das OVKS Bündnis ist nicht geschaffen worden um Grenzkonflikte zu lösen. Nicht einmal Russland erkennt die Souveränität Erewans über Berg-Karabach an. 

Zentralasien im Wandel begriffen.

Russlands Macht schwindet. Gerade in Zentral Asien. Sowohl politisch als wirtschaftlich. Dies in den türkischstämmigen Staaten die seit einigen Jahren zu eine intensivere Zusammenarbeit gekommen sind aber auch in Kleinststaaten wie Armenien die wenig Zukunftsperspektiven haben. Die Vermarktung von Öl und Gas aus diesen Ländern nach China und Südostasien nimmt immer breitere Formen an, Russland gerät zunehmend im Wettbewerb. In einigen Jahrzehnten wird die Landkarte in Zentralasien anders aussehen. Es wird auch Europa betreffen.

Den Krieg verlieren

Zitat von Glasbürger (09:19 Uhr) : "...im Krieg mit der UA steht deren Sieg über RU unmittelbar bevor. Irgendwie scheint man das in Rußland wohl noch nicht bemerkt zu haben und macht weiter, wie gehabt. Wie machen die Russen das nur?"

Das Dritte Reich hat auch sechs Jahre gebraucht, um den von ihm losgetretenen Krieg zu verlieren, die Japaner nach Pearl Harbour immerhin noch vier.

@zöpfchen (9:52)

(...) Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen! (Charles de Gaulle)

 

Das hat er zwar gesagt, aber mit seinem Beitrag zur Entwicklung in Westeuropa hat er eigentlich bewiesen, dass der Spruch nicht immer stimmt. Er ist ein Ausdruck seiner nationalen Grundhaltung, die er aber weitestgehend zugunsten des Verstandes hat zurückstehen lassen.

Putin in Armenien-Alleingelassen von den Verbündeten....

Zwischen Aserbaidschan und Armenien krachte es ja öfters. Zuletzt im Herbst 2020, als Aserbaidschan nach 6 Wochen den Krieg mit türkischer Waffenhilfe für sich entschied. Der Waffenstillstand war damals von Russland erreicht worden.

Auch wurden Truppen stationiert. 

Die EU lud am 6. Oktober Alijew und Paschinjan in Prag an einen Tisch, allerdings mit einem mageren Ergebnis: Für 2 Monate sollten 40 EU-Beobachter an die Grenze auf armenischer Seite stationiert werden.

Paschinjan schien enttäuscht und schlug vor, daß Mandat der russischen Truppen dort auf 5 oder gar 20 Jahre zu verlängern. 

Mit dem Treffen in Sotschi, am 31. Oktober, zwischen Paschinjan, Alijew und Putin, hat Russland seine traditionelle Rolle als Vermittler in dem mehr als 30 Jahre währenden Konflikt wieder eingenommen.

@10:24 Uhr von Möbius

.......................... Es ist auffällig das mit Aserbaidschan, Ägypten, Kasachstan und Katar Deutschland vor allem auf ziemlich unsichere Kantonisten setzt um seine Energieversorgung zu sichern. 
 

Also genau so wie bisher auch, nur, dass man jetzt versucht, das Ganze auf viele Kantonisten zu verteilen, damit ein Ausfall weniger hart trifft. Für die Energiesicherheit in der Übergangsphase zu den Erneuerbaren ist das ein deutlicher Fortschritt.

@09:40 Uhr von Olivia59

 

Also wieder mal "self-serving" in einem Konflikt rumrühren? Wenn es um Schutz geht wäre alles so einfach. NATO Schutzgarantie, einfach ohne Mitgliedsstatus und die Humanitäre Tat wäre perfekt.

Sie wissen, das die Türkei Nato-Mitglied ist und dass die Installierung einer Schutzgarantie von ALLEN 30 (?) Mitgliedern abgesegnet werden muss ?

 

Macht@09:19 Uhr von Glasbürger

Irgendwie scheint man das in Rußland wohl noch nicht bemerkt zu haben und macht weiter, wie gehabt.

Gemerkt sicher... aber die Macht im Lande will gesichert bleiben.

Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Konsequente Machterhaltung über die Bedürfnisse der Bevölkerung hinweg, Standartmerkmal autokratischer Herrschaft.

@09:43 Uhr von Nettie

Die Frage ist doch: Wer wird von Putin wobei alleingelassen und um was betrogen?

Die Frage ist : haben Sie den Bericht gelesen ? Da wird das nämlich ziemlich gut erklärt.

 

@10:31 Uhr von Möbius

Deshalb wurde in Moskau verhandelt. Die USA haben sich ebenfalls eingebracht. Nur die EU hat von der Seitenlinie zugeschaut. 

 

Das OVKS Bündnis ist nicht geschaffen worden um Grenzkonflikte zu lösen. Nicht einmal Russland erkennt die Souveränität Erewans über Berg-Karabach an. 

Naja, die Anerkennung bzw. Ablehnung von RUS hat ja nun nicht allzuviel zu sagen, denn das kommte ja nun ausschliesslich auf die jeweils aktuelle und persönliche Befindlichkeit seines Staatschefs an und hat wahrlich wenig mit Rationalität geschweige denn mit Völkerrecht zu tun.

 

@10:31 Uhr von Möbius

...Das OVKS Bündnis ist nicht geschaffen worden um Grenzkonflikte zu lösen...

Nein? Bitte verbessern Sie Wikipedia...

"Aufgabe des Bündnisses ist offiziell die Gewährleistung der Sicherheit, Souveränität und territorialen Integrität der Mitgliedstaaten. Dies soll vornehmlich durch eine enge Zusammenarbeit in der Außenpolitik, in militärischen Angelegenheiten, in der Erforschung neuer militärischer Technologien sowie in der Bekämpfung grenzübergreifender Bedrohungen durch Terroristen und Extremisten erreicht werden."

Auch schön...

"Darüber hinaus hat sich die OVKS formell der Förderung einer demokratischen Weltordnung auf der Grundlage der allgemeinen Prinzipien des Völkerrechts verschrieben."

Nur zur Erinnerung. Mitglieder sind Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Russland und Tadschikistan

Wie peinlich für Russland...

"Die Kämpfe im Grenzgebiet... im September kamen erst zum Erliegen, als die USA, Frankreich und die EU den diplomatischem Druck deutlich erhöhten."

 

 

 

@09:50 Uhr von Universalist

Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Ja das hört man ja vom Anfang des Krieges an.

 

Ich grüble, wo Sie das gehört haben könnten. Ich habe nämlich zu Beginn des Krieges immer nur gehört, dass die Ukraine der russischen Übermacht hoffnungslos unterlegen sei und Russland den Krieg selbstveständlich in Kürze gewonnen haben werde.

 

@11:11 Uhr von weingasi1

 

Also wieder mal "self-serving" in einem Konflikt rumrühren? Wenn es um Schutz geht wäre alles so einfach. NATO Schutzgarantie, einfach ohne Mitgliedsstatus und die Humanitäre Tat wäre perfekt.

Sie wissen, das die Türkei Nato-Mitglied ist und dass die Installierung einer Schutzgarantie von ALLEN 30 (?) Mitgliedern abgesegnet werden muss ?

 

Mit der Türlei haben sie einen echten Punkt der beleuchtet wie unstimmig unser eigenes Militärbündnis ist.

Der Rest sollte allerdings "unsere" Werte teilen sonst haben wir ein echtes Problem – wie sollen wir dann überhaupt in anderen Konfliktregionen agieren, nach welchen bzw. wessen Massstäben.

@11:16 Uhr von weingasi1

Die Frage ist doch: Wer wird von Putin wobei alleingelassen und um was betrogen?

Die Frage ist : haben Sie den Bericht gelesen ? Da wird das nämlich ziemlich gut erklärt.

 

Natürlich. Welche Schlüsse ziehen Sie denn aus diesem Bericht? Das würde mich übrigens wirklich interessieren.

Schicksal Armeniens

Mein Hinweis auf den Genozid 1915 ist gerade leider mit einem roten Balken versehen worden. Dabei hängt die Situation der Armenier eng damit zusammen.

Das Bündnis der OVKS soll natürlich den Einfluss Russlands im Bereich der Turkstaaten stärken. Diesen Einfluss wollen aber auch andere Staaten nehmen: China durch die neue Seidenstraße und die Türkei deshalb, weil die Turkstaaten alle turksprachig sind und sich auf einfacher Sprachebene verständigen können. Erdogan hat das schon lange im Auge und hier können sich neue, weitere Konfliktfelder entwickeln, insbesondere wegen Öl-/Gasinteressen. Die reinen Überlebensinteressen Armeniens werden dabei leider nur eine untergeordnete Rolle spielen.

@09:43 Uhr von Peter P1960

...
Wie machen die Russen das nur? Am Ende, wie sie doch sind.

Weshalb setzen Sie die Begriffe "demokratisch" und "freie Welt" in Anführungszeichen?  Haben Sie Probleme, sie zu definieren?

Niemand behauptet, dass Russland am Ende ist, aber wohl auf dem Weg dahin. Und sebst wenn der Punkt erreicht wird, ist nicht sicher, ob Putin einlenkt, solange er selbst fest im Sattel sitzt.

Ich setze diese Begriffe in Anführungszeichen, gerade weil ich sie definiere und angesichts der real existierenden Zustände deren Verwendung ohne Anführungszeichen einer Verhöhnung jener wäre.

Angesichts des Treibens des "Reichs des Bösen" und der heroischen "Verteidiger von Demokratie und Freiheit", sollten wir vielleicht besser wieder selbst denken und eigenständig handeln, statt einer Seite hinten rein zu kriechen und nur die Verbrechen der anderen zu sehen.

Dann muß ich sicher irgendwann auch Begriffe wie "freie Welt" und "demokratisch" nicht mehr in Anführungszeichen setzen.

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