Kommentare - Pläne der Ampel-Regierung: Wo es beim Recht auf Reparatur hakt

19. November 2022 - 15:42 Uhr

Weg von der Wegwerfgesellschaft: Die Bundesregierung will das Recht auf Reparatur stärken. Welche Regelungen gibt es schon? Was ist geplant? Und was bringt es überhaupt für den Klimaschutz? Von Markus Sambale.

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Kommentare

@18:22 Uhr von DerVaihinger

.

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

Ich bin in krassen Fällen hartnäckiger Kauf-Verweigerer. Damit bin ich immer gut gefahren.

@17:40 Uhr von harry_up

 

Bei meinem Wäschetrockner vor paar Jahren drehte sich die Trommel nicht mehr. Ich rief in dem Geschäft an, bei dem wir ihn irgendwann mal gekauft hatten; der Sohn des Inhabers kam, schaute nicht etwa erst nach dem Schaden.

 

Dialog:

"Wie alt ist der Trockner?"

"8 oder 10 Jahre, vielleicht auch 12".

"Dann gibt es keine Ersatzteile mehr!"

 

Hatten Sie schon mal Malheur mit Ihrem E-Mobil?

Nicht so was wie 'nen Plattfuß, oder Birne vom Licht kaputt.

 

Aber mit der Elektronik, von der es im E-Mobil ja besonders viel gibt. Sollten dort drin wohl mehr langlebige qualitativ höherwertige Elektronikbauteile sein als in so manchen vielen kleinen und großen Küchen- und anderen Haushaltsgeräten.

@17:32 Uhr von Anita L.

 

Nach dem Motto: "Kost' ja nix"? Wie meine Nachbarin immer zu sagen pflegt: Die Zeiten des unbegrenzten Konsum sind zu Ende. Wir haben früher ja auch nicht in erster Hinsicht gebastelt und repariert, weil wir solchen Spaß daran hatten, sondern weil die Ressourcen schlicht und einfach nicht da waren. 

Das ist ja eben die Frage. Wenn die Reparatur garnicht oder nur geringfügig preiswerter ist als ein Neukauf, dazu noch mit Umständlichkeiten wie Hinbringen und Abholen irgendwo verbunden ist, wird sich das Prinzip nicht durchsetzen, es sei denn, ein Neuteil ist absolut nicht in Sicht. Diese Möglichkeit schliesse ich aber derzeit aus. Dass die Zeit des Wachstums/Konsums nicht zu Ende ist, zeigt schon Sharm el Sheikh. Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt aber nur, weil es nichts gab. Nach der Einheit hat auch kaum noch jemand gebastelt.

 

@18:50 Uhr von Zuschauer49

Wenn wieder mehr verschraubt, statt verschweißt würde, ergäbe sich manche Reparaturmöglichkeit.

 

Bei welchen Gerätearten wird denn wahlweise verschweisst oder verschraubt?!

 

Bei manchen Geräten habe ich den Eindruck, daß die verschweißt und verschraubt werden, mit Spezialschrauben. Darauf gibts dann Garantie: Die Garantie, daß man die garantiert nicht aufkriegt.

@18:48 Uhr von Anna-Elisabeth

eine Kühltruhe von 1968 und einen Kühlschrank von 1964. Beide Geräte laufen ohne Probleme bis heute. Wenn ich mir aber neue und stromsparende Geräte angeschafft hätte,kann ich davon ausgehen das die keine 50 Jahre alt werden.Insofern hätte ich nichts gespart.

Ja , die alten Geräte hielten noch was aus. Als vor ein paar Jahren meine Mikrowelle den Geist aufgab, war ich wegen geringer Auswahl (Einbaugerät in einer älteren Küchenzeile) gezwungen ein sehr teures Gerät zu nehmen. Ich entschied mich für eins von einer allseits bekannten Firma mit allerbestem Ruf für gute, langlebige Produkte. Als ich den Herren, die mir das Gerät lieferten und einbauten sagte, dass die alte Mikrowelle 16 Jahre alt sei, grinste der eine breit und sagte: "So lange hält die hier garantiert nicht."

Gruß

 

Ja wir Beide haben noch die schlechte Nachkrieg Zeit erlebt,das prägt einen doch und ist nicht schlecht,denke ich. Gruß zurück 

Recht auf Reparatur

Sicherlich kann man das alles machen aber bevor das gemacht wird bitte erst nachdenken !  Die zu kaufenden Neugeräte sind oft billiger als eine mögliche Reparatur denn Ersatzteile sind sehr teuer und der Stundenlohn eines Mechanikers oder Techniker ist auch hoch. Große Geräte werden ohnehin repariert !

@17:42 Uhr von weingasi1

Wenn ich nicht befürchten würde, dass Sie Ihre "Vorschläge" womöglich ernst meinen, könnte man sich darüber trefflich amüsieren. Bei mir läuft gerade Kopfkino mit lauter kleinen Männchen in Tyvex-Anzügen auf Mü...

Seit ca den 1970er Jahren ist bekannt, dass auf Müllkippen unvorstellbare Mengen an giftigen Stoffen abgekippt wurden und diese Praxis damals auch weiter fortgeführt wurde. Später wurden gefüllte Müllkippen zuzuschütten und nach ein paar Jahren als Baugrund zu verkaufen. 
Viele Siedlungen stehen auf ehemaligen Müllkippen, von denen heute niemand mehr etwas wissen will. Es sei denn es treten gehäuft Krankheitsfälle auf, wozu dann umständlich nachgeforscht wird. 
Wenigstens bei den zugänglichen exMüllkippen müßte schon aus Umweltschutzgründen dringend alles ausgegraben & einer sach & fachgerechten Verwertung zugeführt werden. 
Daß ich zu Ihrem Amüsement beitragen durfte, fasse ich als weiteres Kompliment auf. 
Danke dafür.

Ersatzteile schwierig zu beschaffen

ich mußte mich von meinem E-Book verabschieden, weil verschweißt, kein Akkuwechsel möglich. doch damit ist Schluß.

Nicht zu öffnen, so Teile werden von uns nicht mehr gekauft.

Im KFZ, NFZ- Bereich gibt es viel Elektronicteile, Steuergeräte,etc. nicht zu kaufen sind, oder haben lange Lieferzeiten.

Hier gibt es Firmen, die Abhilfe schaffen und überprüfen und reparieren.

Natürlich sind die Kosten und Einsparungen da größer

@18:31 Uhr von w120

Ich kaufe meine Geräte (Waschmaschine etc.) bei meinem Elektrogeschäft.

Ich nicht mehr.

Waschmaschine von AEG ( UVP 980€ ) im Geschäft vor Ort 750€, Online mit Lieferung bis zur Haustür 489€.

Bei Herd plus Backofen vor 4 Jahren waren es mehr als 50% Ersparnis ( statt 1.700 nur 810 € ).

Anschließen etc. kann ich aber natürlich selbst,

Das Altgerät holt dann "der Holländer" ab ;)

@18:30 Uhr von Anderes1961

 

Im Ernst, das mit den Akkus in den Handys ist wirklich ärgerlich, obwohl ich bei meinen Telefonen noch nie Ärger mit dem Akku hatte. Dafür umso häufiger mit der Micro-USB-Schnittstelle. Diese mickrigen Anschlüsse sind hochsensibel, was mechanische Belastung angeht. Man braucht nur einmal über das USB-Kabel zu stolpern, zack ist der Anschluß im Eimer.

Stimmt. Das ist mir schon mehrfach passiert. gerne auch beim e-book-reader.

 

@19:02 Uhr von Dustin

ich mußte mich von meinem E-Book verabschieden, weil verschweißt, kein Akkuwechsel möglich. doch damit ist Schluß.

Nicht zu öffnen, so Teile werden von uns nicht mehr gekauft.

Sollten Sie einen-e-book-reader meinen, so sei Ihnen gesagt, dass man die öffnen kann. Man muss mit einer Scheckkarte in den Rillen vorbeifahren, öffnen, Akku tauschen, Gerät anschliessend wieder sorgfältig verkleben. Gibt m.W. eine Anleitung in YT. Allerdings sind die reader dann nicht mehr wasserdicht. Hat mein Mann mir schon mehrfach den Akku getauscht.

 

Vom Prinzip „Klasse statt Masse“ bzw. Qualität statt Quantität

profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die in und von ihr lebenden Menschen. Schon weil es nicht nur Müll, sondern auch jede Menge unnötigen Ärger und unnötige Umweltbelastungen (u.a. Transportwege) spart.

Leider kollidiert dieses Prinzip mit dem derzeit in der Wirtschaft geltenden Maßstab für „Erfolg“, bei dem hauptsächlich der Umsatz zählt; so lässt sich zum Beispiel hier:

“Bei der Öko-Bilanz ist immer abzuwägen, was sinnvoller ist: Ein altes Gerät, das viel Energie verbraucht, reparieren lassen und weiterbenutzen? Oder ein neues sparsameres Gerät kaufen? Die Umwelt-Soziologin vom Zentrum Technik und Gesellschaft an der TU Berlin hat die Faustregel: Ein Wasserkocher oder Toaster sollte immer repariert werden, bei Waschmaschine oder Kühlschrank sollte man genauer hinschauen“

mit dem Verkauf eines neuen Großgeräts in aller Regel mehr Umsatz (in Zahlen bzw. Geld) generieren als mit seiner Reparatur. Hier muss sich dringend etwas an den „Bewertungsmaßstäben“ in der Wirtschaft ändern.

@16:59 Uhr von BundesSpecht

 

Abgesehen davon, muss man heute auch erst mal Fachleute finden, die reparieren können

Ich beschäftige mich hobbymäßig mit Modellbau und bin entsprechend mit feimechanischem Werkzeug ausgestattet. Als "Nebenprodukt" dieser Tätigkeit habe mir die Fähigkeit  aneignen können, im begrenzten  Umfang auch Haushaltsgeräte Instandsetzen zu können. Bei Mangel von Ersatzteilen wird improvisiert, z.B. Selbstbau aus Messing, Polystyrol, usw. Allerdings nehme ich mir viel Zeit für die Tüftellei.

 

Bei einer gewerblichen Arbeit dieser Art werden diese hohen Zeit- Arbeitskosten im Kontrast zu einer Neuanschaffung stehen. Darüber hinaus hat der Verbraucher bei Erwerb von neuen Geräten wesentlich umfangreichere Gewährleistungsansprüche. 

Weiterer Kostenfaktor bei größeren Haushaltsgeräten: Berechnung der Anreise und ggf. Ab- und Anlieferung.

 

 

Super, wenn Sie das können.

Doch außer um den Kostenfaktor geht es ja auch um dem Umweltfaktor, das rückt zunehmend in den Hintergrund. 

@18:45 Uhr von Zuschauer49 / @schabernack

 

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

 

Nicht immer tut er das, aber bei mechanisch (stark) belasteten Bauteilen wie Getrieben oder Wellen oder Lagern tut er das im Vergleich von Metall zu Plastik sehr wohl.

 

Hochwertige und langlebige semi-professionelle oder professionelle Geräte auch für den Gebrauch im Haushalt wie diese Küchenmaschine aus den USA (Name ist mir momentan verschwunden) sind teuer, weil sie so was wie quasi unkaputtbar und reparabel sind. So sie nicht gerade unter eine Dampfwalze geraten.

 

 

Hoffentlich kommt nicht noch einer und zitiert den unsäglichen Spruch vom Schuster, der für gute Arbeit guten Lohn verlangen muss. Und das im Zeitalter der Massenproduktion. Danach darf man auch nur handgedengelte Autos kaufen.

 

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. Billige Treter im Blenderpelz sehen nach einmal Einsatz in den Tropen oder im Bergland von Japan aus wie abgenagt, wenn der Blender ein Wanderschuh ist.

@18:56 Uhr von Anderes1961

Wenn wieder mehr verschraubt, statt verschweißt würde, ergäbe sich manche Reparaturmöglichkeit.

 

Bei welchen Gerätearten wird denn wahlweise verschweisst oder verschraubt?!

 

Bei manchen Geräten habe ich den Eindruck, daß die verschweißt und verschraubt werden, mit Spezialschrauben. (...) Garantie, daß man die garantiert nicht aufkriegt.

 

Das ist bei bestimmten Schrauben Absicht - die mit einem Schlitzschraubenzieher zugehen, aber nicht aufgeschraubt werden können, weil für die Richtung "linksrum" eine Abschrägung eingeschlagen/fräst ist. Da kann man als einigermaßen fachkundiger Selbstreparierer nur noch das Fabrikat und den Händler aus der inneren "Lieferantenliste" streichen.

Bei "verschweisst" weiß ich momentan nicht, ob evtl. verschweisster Kunststoff gemeint ist. Eisen lässt sich mit den modernen Inverterschweißgeräten auch ganz gut vom Laien schweissen. Und viele Kleingeräte lassen sich mit einer guten (harte Innereien) Blindnietzange prima reparieren.

@19:00 Uhr von Peter Kock

Sicherlich kann man das alles machen aber bevor das gemacht wird bitte erst nachdenken !  Die zu kaufenden Neugeräte sind oft billiger als eine mögliche Reparatur denn Ersatzteile sind sehr teuer und der Stundenlohn eines Mechanikers oder Techniker ist auch hoch. Große Geräte werden ohnehin repariert !

Also lieber billig unnötigen Müll produzieren? Das ist es, was meine Nachbarin mit Überflussgesellschaft meint. Fragen Sie sich einfach, ob das billige Neugerät tatsächlich so viel billiger ist. Berücksichtigen Sie alle Faktoren, begonnen bei den oft mehr als prekären Arbeitsbedingungen, die sich im billigen Neugerät made in Irgendwo verstecken, bis hin zur drohenden Arbeitslosigkeit des Technikers, weil Sie nicht bereit sind, seinen Beitrag am verantwortlichen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen angemessen zu würdigen. 

@19:00 Uhr von Peter Kock

Sicherlich kann man das alles machen aber bevor das gemacht wird bitte erst nachdenken !  Die zu kaufenden Neugeräte sind oft billiger als eine mögliche Reparatur denn Ersatzteile sind sehr teuer und der Stundenlohn eines Mechanikers oder Techniker ist auch hoch. Große Geräte werden ohnehin repariert !

 

Kugellager oder Keilriemen sind 5-Euro-Ware. Alles, was darüber hinaus geht, ist Abzocke (die 5-Euro-Ware mit einer Tüte vom Gerätehersteller drumrum). Und wieso ich bei Wackelkontakten oder den leidigen kalten Lötstellen ein Ersatzteil brauche, ist mir auch nicht klar.

@18:17 Uhr von Anita L.

...

Muss auch niemand. Aber je weniger sich jemand überhaupt mit der Möglichkeit einer Reparatur auseinandersetzen möchte, umso weniger wird er tatsächlich in der Lage dazu sein. Und dann werden auch Dinge weggeworfen, die lediglich einer neuen Batterie, ein wenig Isolierband, Leim, Nadel und Faden,... nötig gehabt hätten. Mein Opa musste nach dem Tod meiner Oma lernen zu kochen, weil er das vorher nicht gemacht hatte. Warum nicht jetzt, da Ihr Mann krank ist, nicht die Grundlagen einfacher Reparaturen aneignen? Sie müssen ja nicht gleich zur Elektrikermeisterin werden, wie mein Opa kein Sternekoch wurde.

Nee, das ist nicht mein Ding. Man sollte schon wenigstens ein klein wenig Interesse am fummeln haben. Daneben existiert auch noch ein sehtechnisches Problem bei "Fummelkleinkram". Glücklicherweise haben wir einen riesigen Bekanntenkreis, da gibt es für FAST jedes Problem eine Lösung. Fordere ich aber nur im Notfall ein, wenn ich das Problem nicht sonst iregdwie gelöst kriege.

 

@18:54 Uhr von schabernack

 

 

...Dialog:

"Wie...

"Dann gibt es keine Ersatzteile mehr!"

 

Hatten Sie schon mal Malheur mit Ihrem E-Mobil?

Nicht so was wie 'nen Plattfuß, oder Birne vom Licht kaputt.

 

Aber mit der Elektronik, von der es im E-Mobil ja besonders viel gibt. Sollten dort drin wohl mehr langlebige qualitativ höherwertige Elektronikbauteile sein als in so manchen vielen kleinen und großen Küchen- und anderen Haushaltsgeräten.

 

 

Das Display des Navi blieb tagsüber dunkel.

Zur Werkstatt, Auto blieb da, ich bekam einen Ersatzwagen.

Abends rief der Händler mich an, ob der Wagen über Nacht dort bleiben könne, Probleme...

 

Am nächsten Nachmittag (!) konnte ich den Jeep abholen.

Die hatten x Mails mit Sachkundigen irgendwo in Italien gewechselt, nix half.

Dann hatten sie aus Verzweiflung das Display ausgebaut, nix gefunden.  Was auch?

Wieder eingebaut, und sieh da: es funktionierte.

 

War wohl ein Kontaktproblem irgendwo...?

 

Aber sowas gab's auch schon vor E-Autos.

 

Ansonsten läuft und funktioniert alles einwandfrei.

@19:04 Uhr von Gerd Hansen

Ich kaufe meine Geräte (Waschmaschine etc.) bei meinem Elektrogeschäft.

Ich nicht mehr.

Waschmaschine von AEG ( UVP 980€ ) im Geschäft vor Ort 750€, Online mit Lieferung bis zur Haustür 489€.

Bei Herd plus Backofen vor 4 Jahren waren es mehr als 50% Ersparnis ( statt 1.700 nur 810 € ).

Anschließen etc. kann ich aber natürlich selbst,

Das Altgerät holt dann "der Holländer" ab ;)

 

Die Preise bei meinem sind mit normalen Angeboten vergleichbar.

Sicherlich wird man im Internet bessere Preise finden.

 

Aber ich bin da so ein komischer Typ, dem langjährige gewachsene Beziehungen wichtiger sind.

Das bedeutet aber nicht, dass ich Mondpreise akzeptieren würde.

@19:13 Uhr von weingasi1

Sollten Sie einen-e-book-reader meinen, so sei Ihnen gesagt, dass man die öffnen kann. Man muss mit einer Scheckkarte in den Rillen vorbeifahren, öffnen, Akku tauschen, Gerät anschliessend wieder sorgfältig verkleben.

 

Die sind doch nicht alle gleich. Beim Tolino Ur-Modell habe ich aufgegeben, da muss man nach dieser Öffnungsprozedur noch jede Menge konstruktiver Schichten überwinden, bis man den Akku zu sehen kriegt. Dem Lenovo Tablet dagegen habe ich eine zweite Lebenszeit verpasst.

@19:18 Uhr von schabernack

 

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

 

Nicht immer tut er das, aber bei mechanisch (stark) belasteten Bauteilen wie Getrieben oder Wellen oder Lagern tut er das im Vergleich von Metall zu Plastik sehr wohl.

 

Hochwertige und langlebige semi-professionelle oder professionelle Geräte auch für den Gebrauch im Haushalt wie diese Küchenmaschine aus den USA (Name ist mir momentan verschwunden) sind teuer, weil sie so was wie quasi unkaputtbar und reparabel sind. So sie nicht gerade unter eine Dampfwalze geraten.

 

 

Hoffentlich kommt nicht noch einer und zitiert den unsäglichen Spruch vom Schuster, der für gute Arbeit guten Lohn verlangen muss. Und das im Zeitalter der Massenproduktion. Danach darf man auch nur handgedengelte Autos kaufen.

 

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. B...

 

 

Mein ältestes Paar Schuhe ist 50 Jahre alt.

Waren sauteuer damals, aber... :-)

@19:13 Uhr von weingasi1

ich mußte mich von meinem E-Book verabschieden, weil verschweißt,[...]

Sollten Sie einen-e-book-reader meinen, so sei Ihnen gesagt, dass man die öffnen kann. Man muss mit einer Scheckkarte in den Rillen vorbeifahren, öffnen, Akku tauschen, Gerät anschliessend wieder sorgfältig verkleben. Gibt m.W. eine Anleitung in YT. Allerdings sind die reader dann nicht mehr wasserdicht. Hat mein Mann mir schon mehrfach den Akku getauscht.

 

Guter Tipp. Da gibts auch gute Anleitungen auf Youtube für viele Geräte, auch für verklebte Handys. Fix-It hat sehr gute Anleitungen. Es sollte auch möglich sein, die wieder wasserdicht zu verkleben. Wenn nicht, nimmt man es halt nicht mehr mit in die Badewanne. :-)

 

Die verklebten Geräte sind auch weniger das Problem, die lassen sich einfacher öffnen als man glaubt.

 

Das Problem sind Geräte, die verklebt und mit Spezialschrauben verschraubt sind. Die gibt es tatsächlich. Da kann man nur raten: Finger weg. Kauft was solides.

@18:42 Uhr von Zuschauer49

...

Ein modernes Märchen. Gedankenexperiment: um einen Liter Wasser um fünfzig Grad zu erwärmen, ist seit 100 Millionen Jahren (oder wie lange unser Luftdruck schon so ist wie heute) dieselbe Menge an Kalorien nötig.

Dasselbe gilt für Heizlüfter und Lufterwärmung, Motoren, Pumpen usw.

Aber Werbestrategen und Medien haben ja schon eine Automatik im Computer, die gar keine andere Formulierung zulässt als "... noch besser|umweltfreundlicher|usw. usf.". So viele Jahrzehnte, wie uns der Fortschrittsquatsch täglich eingehämmert wird, müssten wir längst in den Andromedanebel in Urlaub fliegen können.

Nur dass es hier nicht um Urlaubsreisen ins All geht, sondern um die Frage, auf welche Weise "dieselbe Menge an Kalorien" zur Verfügung gestellt werden. Allein wenn ich daran denke, wie viel thermische Energie eine Glühlampe "erzeugte", obwohl sie doch nur leuchten sollte, oder wieviel Kalorien mehr ein E-Herd benötigte, weil er zehn Minuten länger fürs heiße Wasser benötigte als ein modernes Gerät..

@19:17 Uhr von harry_up

Bei einer gewerblichen Arbeit dieser Art werden diese hohen Zeit- Arbeitskosten im Kontrast zu einer Neuanschaffung stehen. Darüber hinaus hat der Verbraucher bei Erwerb von neuen Geräten wesentlich umfangreichere Gewährleistungsansprüche. 

Weiterer Kostenfaktor bei größeren Haushaltsgeräten: Berechnung der Anreise und ggf. Ab- und Anlieferung.

 

Super, wenn Sie das können.

Doch außer um den Kostenfaktor geht es ja auch um dem Umweltfaktor, das rückt zunehmend in den Hintergrund. 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der überwältigenden Mehrheit der Kostenfaktor eine grössere Rolle spielt. Um da höhere Kosten UND Umstände zu akzeptieren, muss schon ein grosser Idealismus vorhanden sein.

 

@19:18 Uhr von schabernack

 

 

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. Billige Treter im Blenderpelz sehen nach einmal Einsatz in den Tropen oder im Bergland von Japan aus wie abgenagt, wenn der Blender ein Wanderschuh ist.

Nö, gerade gehabt. "Landrover", robuste Billigmarke eines Kettenladens, 2010 für 40 Euro gekauft. Zwiegenäht, natürlich Echtleder. Sohle auswechselbar, Absatz mit Keil reparierbar (da ist nichts hohl). Man kann zum zwei- bis vierfachen Preis überall Schuhe für den Zweck kaufen, die kein einziges Stück richtiges Leder verarbeitet haben, mit angegossenen Sohlen/Absätzen aus einem Stück, nicht reparierbar und laut etlichen Youtube-Berichten nach 3 Monaten Outdoor-Nutzung kaputt.

 

@18:55 Uhr von weingasi1

...

Das ist ja eben die Frage. Wenn die Reparatur garnicht oder nur geringfügig preiswerter ist als ein Neukauf, dazu noch mit Umständlichkeiten wie Hinbringen und Abholen irgendwo verbunden ist, wird sich das Prinzip nicht durchsetzen, es sei denn, ein Neuteil ist absolut nicht in Sicht. Diese Möglichkeit schliesse ich aber derzeit aus. Dass die Zeit des Wachstums/Konsums nicht zu Ende ist, zeigt schon Sharm el Sheikh. Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt aber nur, weil es nichts gab. Nach der Einheit hat auch kaum noch jemand gebastelt.

Im Gegensatz zu Ihnen gehe ich aber nicht von der Annahme aus, dass ein Neugerät preiswerter sei, auch wenn es Ihnen als billiger verkauft wird. Gemessen an allen beteiligten Faktoren können wir es uns ganz einfach gar nicht leisten, so mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen, vom "Humankapital" noch gar nicht gesprochen. Wir leben ganz eindeutig über unsere Verhältnisse. Der Preis ist nicht, was auf dem Preisschild steht. 

@17:48 Uhr von schabernack

 

Oftmals machen Sollbruchstellen ja sogar Sinn. Bei vielen Haushaltsgeräten sind es aber eher die billigen Materialien die unter der edlen Verpackung stecken. Getriebe aus Plastik zum Beispiel im Fleischwolf oder der Küchenmaschiene.

 

So was sagt schon der Kaufpreis vorher, ob der Wolf aus Plastik ist. Man kauft selbstverständlich einen Wolf aus Metall, wenn man denn so ein Ding haben will, und so ein Viech in der Küche hausen soll.

 

Oder man lässt außerhäusig wolfen.

 

Viele Dinge kenne ich nicht,

bei denen Sollbruchstellen sinnvoll sind.

Bei Knäckebrot sind sie das schon.

Aber so was repariert man normalerweise sowieso nicht.

 

 

Ich meine mich zu erinnern, dass genau hier bei TS vor zwei oder 3 Jahren jemand schrieb, dass er bei einer E-Firma (?) in einer Abteilung arbeitete, die genau für die Sollbruchstellen zuständig war, die ein Gerät kurz nach Ablauf der Garantiezeit den Geist aufgeben ließ. 

 

Hab ich nicht geträumt...

Reparaturcafés

Davon hatte ich noch nie gehört, deshalb habe ich das mal gegoogelt. Nun ist es ja aber nicht so, dass man da ein Teil abgeben kann und dieses nach einer gewissen Zeit gegen Zahlung eines Betrages, der geringer ist, als in einer Fachreparaturstelle, abholen kann, sondern diese Cafés haben zu festen Zeiten, meist höchstens 1xwöchentlich für wenige Stunden geöffnet und leisten i.d.R. Hilfe zur Selbsthilfe. Reparieren muss man also letztlich selbst. Zumindest war das das Prinzip der Cafés in Köln.

@19:18 Uhr von schabernack

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. B...

Mit speziellem Schuhwerk kenne ich mich nicht aus. Aber gute Schuhe für den Alltagsgebrauch muß man sich eigentlich nur 1x im Leben kaufen und dann alle paar Jahre mal zum Schuster bringen für neue Absätze oä. Leider können sich die meisten Menschen solche Schuhe erst leisten, wenn sie schon zu alt sind, als dass die Langlebigkeit solcher Schuhe ein Kaufgrund wäre.

@18:55 Uhr von weingasi1

>> Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel

>> gebastelt

 

In der DDR gab es auch etwas, daß nannte sich 'Reparaturannahmestelle'. -.-

@16:22 Uhr von Giselbert

Oder wenn ich 100€ für einen Handyakkuwechsel bezahlen soll, dann lohnt sich dies für die meisten nicht. Früher waren die Akkus noch leicht wechselbar. Also trotz Gesetz anstatt Fortschritte viele Rückschritte.

Alle sind gegen Niedriglohn, aber knausern dann doch bei den gerechtfertigten Service Kosten. Widersinnig.

@Werner40 - Reparieren bringt viel mehr

 @16:30 Uhr von Werner40:

"Im übrigen, wenn Reparaturen teurer sind als ein Neukauf, dann macht sie keinen Sinn."

Doch, das macht sie. Nur nicht unmittelbar für den zahlenden Kunden, sondern für den Planeten.

Die logische Konsequenz lautet daher, dass der Staat dafür sorgen muss, dass die umwelt- und klimafreundlichste Alternative auch die günstigste ist. Es ist dasselbe wie beim Bahnfahren.

@18:17 Uhr von Anita L.

 

Muss auch niemand. Aber je weniger sich jemand überhaupt mit der Möglichkeit einer Reparatur auseinandersetzen möchte, umso weniger wird er tatsächlich in der Lage dazu sein. Und dann werden auch Dinge weggeworfen, die lediglich einer neuen Batterie, ein wenig Isolierband, Leim, Nadel und Faden,... nötig gehabt hätten. Mein Opa musste nach dem Tod meiner Oma lernen zu kochen, weil er das vorher nicht gemacht hatte. Warum nicht jetzt, da Ihr Mann krank ist, nicht die Grundlagen einfacher Reparaturen aneignen? Sie müssen ja nicht gleich zur Elektrikermeisterin werden, wie mein Opa kein Sternekoch wurde.

Super. Jemand, der sich um einen schwerkranken Partner kümmert, hat natürlich nichts besseres zu tun, als sich Grundlagen einfacher Reparaturen anzueigen. 

Wer sich das nicht zutraut oder einfach keinen Sinn dafür hat, sollte vor allem von elektrischen Geräten die Finger lassen. 

Man Schaue sich doch nur…

Man Schaue sich doch nur einmal die Autos an! Bei welchen Modellen kann man ohne Probleme eine Lampe ersetzen! Mein Modell musste wegen einer defekten Standlichtlampe in die Werkstatt! Selbst dort dauerte der Wechsel über eine Stunde und hinterließ einen genervten Mechaniker!! Das bei der Marke mit den Ringen!!Vorsprung durch Technik !Juups das war der Letzte Wagen den ich mir von der Marke geholt habe.

Beispiel Drucker..

Nach einiger Zeit erkennen viele Geräte die Tinte aus eigener Produktion nicht und schalten dauerhaft ab..

Zumal die Tinte gemessen an der Menge teurer ist..

@19:18 Uhr von schabernack

..

Hochwertige und langlebige semi-professionelle oder professionelle Geräte auch für den Gebrauch im Haushalt wie diese Küchenmaschine aus den USA (Name ist mir momentan verschwunden) sind teuer, weil sie so was wie quasi unkaputtbar und reparabel sind. So sie nicht gerade unter eine Dampfwalze geraten.

 

 

Hoffentlich kommt nicht noch einer und zitiert den unsäglichen Spruch vom Schuster, der für gute Arbeit guten Lohn verlangen muss. Und das im Zeitalter der Massenproduktion. Danach darf man auch nur handgedengelte Autos kaufen.

 

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. B...

Ich habe mir einmal Schuhe für 256 DM (!) geleistet. Ich trage sie immer noch. Das Leder ist lediglich ein wenig dunkler geworden. Ansonsten: Das Leder hat keine Schrammen, keine Naht ist kaputt. Kein Mensch käme auf die Idee, dass es sich um sehr alte, oft getragene (Schnür-)Schuhe handelt. Hat sich also gelohnt.

 

@19:17 Uhr von harry_up

 

Doch außer um den Kostenfaktor geht es ja auch um dem Umweltfaktor, das rückt zunehmend in den Hintergrund.

 

Auch wenn man gerade in jüngerem Lebensalter auf die qualitativ hochwertigen und langlebigen Gerätschaften der einen oder anderen Art erst mal sparen muss, bis man sie sich leisten kann. Ist so was fast immer auch eine Investition in Umweltschutz. Weil man nicht immer wieder ersatzweise für schnell Vergängliches was Neues kaufen muss.

 

In früheren Zeiten war mir dieser Aspekt wenig bis gar nicht bewusst. Damals irgendwann bin ich studentisch arbeiten gegangen, um mir das Geld zusammenzuhamstern, damit ich mir die Fotokamera Nikon F3 kaufen konnte. Die kann ich irgendwann mal vererben, und sie ist noch immer so gut wie an Tag Eins.

 

Ob wir mit unserem TV von 2006 schlicht Glück hatten, oder sich der damals recht teure TV als Investition in hohe Qualität lohnte … das weiß ich nicht.

 

Autos als Neuwagen waren mir noch nie im Haus.

Und mein nun Rover von 1999 soll am besten ewig leben.

@18:54 Uhr von Zuschauer49

.

Bei meinem Smartphon Samsung S 4 konnte ich den Akku selbst wechseln, beim S 7 Edge geht das nicht mehr.

 

Ich bin in krassen Fällen hartnäckiger Kauf-Verweigerer. Damit bin ich immer gut gefahren.

 

Das S 7 habe ich von meinem Enkel geschenkt bekommen.

Ich kaufe gar keines, sondern nehme die abgelegten Geräte meiner Enkel.

 

@18:45 Uhr von Zuschauer49

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Sehe ich anders. Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen und ein Kilo Kaffee für 13,99 Euro muss ich nicht probieren.

@19:59 Uhr von KowaIski

(Vor-Zitat) Oder wenn ich 100€ für einen Handyakkuwechsel bezahlen soll, dann lohnt sich dies für die meisten nicht.

 

Alle sind gegen Niedriglohn, aber knausern dann doch bei den gerechtfertigten Service Kosten. Widersinnig.

 

Was für gerechtfertigte Service-Kosten? Nachbau-Akku bestellen (kostet meistens nur einen Bruchteil vom Original-Ersatzteil und eine Schutzschaltung haben sie alle), Deckel auf, alter Akku raus, neuer Akku rein.

Geht nur nicht, wenn man glaubte, sich ein Smartphone mit fest eingebautem Akku andrehen lassen zu müssen. Aber genau gegen sowas soll doch die neue Gesetzesinitiative sein?

Ich bin dann mal neugierig, wann die ersten Autos mit nicht wechselbaren Reifen auf den Markt kommen.

@19:50 Uhr von saschamaus75

Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt

In der DDR gab es auch etwas, daß nannte sich 'Reparaturannahmestelle'. -.-

Eines gab's in der DDR aber irgendwie nie, nämlich Ersatzteile. Jedenfalls die richtigen Ersatzteile. Und deshalb wurde dann doch viel Schundkram weggeschmissen. Die Qualität von vielen Produkten für den einheimischen Markt war ja oftmals  absolut lächerlich.

@weingasi1 - Ich würde basteln, wenn ich könnte.

 @18:55 Uhr von weingasi1:

"Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt aber nur, weil es nichts gab. Nach der Einheit hat auch kaum noch jemand gebastelt."

Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:

1) Die Haushaltsgeräte aus DDR-Produktion sind nahezu unzerstörbar und laufen noch heute.

2) Die nachfolgend aufkommenden Haushaltsgeräte aus China sind irreparabel. Meist scheitert es schon am Gehäuse, das nicht geschraubt, sondern eingerastet ist und sich nur mit roher Gewalt öffnen lässt. Oder es wurden Einwegschrauben verwendet, die sich aufgrund ihrer Form (und des weichen Materials) nicht mehr herausdrehen lassen.

@19:24 Uhr von Zuschauer49

Wenn wieder mehr [...]

 

[...]

 

Bei manchen Geräten habe ich den Eindruck, daß die verschweißt und verschraubt werden, mit Spezialschrauben. (...) Garantie, daß man die garantiert nicht aufkriegt.

 

Das ist bei bestimmten Schrauben Absicht - die mit einem Schlitzschraubenzieher zugehen, aber nicht aufgeschraubt werden können, weil für die Richtung "linksrum" eine Abschrägung eingeschlagen/fräst ist. Da kann man als einigermaßen fachkundiger Selbstreparierer nur noch das Fabrikat und den Händler aus der inneren "Lieferantenliste" streichen.

Bei "verschweisst" weiß ich momentan nicht, ob evtl. verschweisster Kunststoff gemeint ist. Eisen lässt sich mit den modernen Inverterschweißgeräten auch gan...

 

Naja, verschweißt ist eigentlich der falsche Ausdruck, gemeint ist verklebt.

 

Danke. Ich hatte mich schon gefreut auf gute Tipps von Ihnen. Bei solchen Themen sind Sie unschlagbar gut und haben immer Tipps auf Lager. Darüber freue nicht nur ich mich, sondern bestimmt auch viele andere User.

@20:32 Uhr von Nachfragerin

 @18:55 Uhr von weingasi1:

"Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt aber nur, weil es nichts gab. Nach der Einheit hat auch kaum noch jemand gebastelt."

Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:

1) Die Haushaltsgeräte aus DDR-Produktion sind nahezu unzerstörbar und laufen noch heute.

2) Die nachfolgend aufkommenden Haushaltsgeräte aus China sind irreparabel. Meist scheitert es schon am Gehäuse, das nicht geschraubt, sondern eingerastet ist und sich nur mit roher Gewalt öffnen lässt. Oder es wurden Einwegschrauben verwendet, die sich aufgrund ihrer Form (und des weichen Materials) nicht mehr herausdrehen lassen.

##

Leider haben meine Verwandten vieles aus DDR Produktion weggeschmissen. Es mußte nach der Wende alles neu und vom Westen sein.

@20:15 Uhr von KowaIski

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Sehe ich anders. Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen und ein Kilo Kaffee für 13,99 Euro muss ich nicht probieren.

 

Einen Kilo Kaffee werden Sie auch nicht reparieren können, egal ob für 1,99 Euro oder 50 Euro das Kilo.:-)

 

Im Ernst, wir reden von Nachhaltigkeit von Geräten und Sie kommen mit Kaffee :-) Mal abgesehen davon, daß man Lebensmittel im allgemeinen und Kaffee im besonderen immer erst probieren muß, um zu wissen, ob sie was taugen, egal zu welchem Preis.

 

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht. Allerdings kommt es auch auf den Verwendungszweck an. Wenn ich den nur dreimal im Leben brauche, tuts auch einer für 19,95 Euro. Und dann ist es egal ob verschweißt, verklebt, verschraubt oder vernagelt.

@20:15 Uhr von KowaIski

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Sehe ich anders. Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen und ein Kilo Kaffee für 13,99 Euro muss ich nicht probieren.

sehe ich anders. Habe einen Bohrhammer von der Firma Einhell für unter 100€ und das Gerät ist ein Genuss. Geht seit Jahren verlässlich und ohne jeden Kraftaufwand in Klinker, Beton, etc. 
und ob sie jetzt ein Kilo Kaffee für 13,99€ probieren oder nicht, das ist dem Kaffee und seiner Qualität auch völlig egal. 

 

@19:25 Uhr von Anita L.

Also lieber billig unnötigen Müll produzieren? Das ist es, was meine Nachbarin mit Überflussgesellschaft meint. Fragen Sie sich einfach, ob das billige Neugerät tatsächlich so viel billiger ist. Berücksichtigen Sie alle Faktoren?

Der wichtige Faktor ist ob ich mir ein teureres Gerät überhaupt leisten kann.

Wenn eine Waschmasine 200€ kostet und ein Markengerät 1000€ wie wird dann meine wahl ausfallen.

Und wenn die Preiswerte 5Jahre hält und die ander 15 wer hat dann einen Vorteil?

 

 

@schiebaer45 - Kühlschränke

@18:02 Uhr von schiebaer45:

"Wenn ich mir aber neue und stromsparende Geräte angeschafft hätte,kann ich davon ausgehen das die keine 50 Jahre alt werden.Insofern hätte ich nichts gespart."

Gerade Kühlschränken werden mit der Zeit richtige Stromfresser, weil beispielsweise Dichtungen porös werden und die Türen dann nicht mehr luftdicht schließen. Die Neuanschaffung spart also einiges an Energie ein und rechnet sich auch.

Wobei es natürlich besser wäre, nur die Dichtungen zu tauschen...

@20:03 Uhr von Anna-Elisabeth

Super. Jemand, der sich um einen schwerkranken Partner kümmert, hat natürlich nichts besseres zu tun, als sich Grundlagen einfacher Reparaturen anzueigen. 

Wer sich das nicht zutraut oder einfach keinen Sinn dafür hat, sollte vor allem von elektrischen Geräten die Finger lassen. 

Warum nur bin ich nicht überrascht, von Ihnen eine solche Reaktion zu erhalten? Was hat das damit zu tun, dass jemand einen Menschen pflegt, ob dieser Jemand eine Schraube festdrehen, eine Batterie tauschen oder ein wenig Isolierband anbringen lernt, weil es sein Partner nicht mehr kann? Und wenn er es sich tatsächlich nicht traut, dann ist das ja auch in Ordnung, aber dann soll er es ganz einfach nicht so vor sich hertragen wie der Nichtschwimmer seine Badehose (das ist ein ironisches Beispiel, nur für den Fall, dass Ihnen das entgehen sollte). Wenn ich etwas nicht kann und tatsächlich niemanden in meinem Umfeld bitten kann, es für mich zu erledigen, wende ich mich an einen Profi und fertig. 

@19:37 Uhr von Zuschauer49 / @schabernack

 

Gerade bei Schuhen gilt das Prinzip gute Qualität = hohe Preis in besonderem Maß. Billige Treter im Blenderpelz sehen nach einmal Einsatz in den Tropen oder im Bergland von Japan aus wie abgenagt, wenn der Blender ein Wanderschuh ist.

 

Nö, gerade gehabt. "Landrover", robuste Billigmarke eines Kettenladens, 2010 für 40 Euro gekauft. Zwiegenäht, natürlich Echtleder. Sohle auswechselbar, Absatz mit Keil reparierbar (da ist nichts hohl).

 

Wie oft und wo mit welcher Beanspruchung hatte und hat der Schuh Auslauf? Schuhe inkl. Passform und wohliges Fußgefühl sind was sehr Individuelles. Dem einen oder der anderen ist Modell A angenehm, und wem anderes gar nicht.

 

Meine Wanderschuhe sind vom Hersteller «Lowa».

Sehr alt. Schon 1998 bravourös mit dem Vulkangestein in Japan.

 

 

Man kann zum zwei- bis vierfachen Preis überall Schuhe für den Zweck kaufen, die kein einziges Stück richtiges Leder verarbeitet haben …

 

Immer für alles kann man überteuerten Tinnef kaufen,

der nur so tut, als ob er was kann.

@20:32 Uhr von Nachfragerin

Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:

1) Die Haushaltsgeräte aus DDR-Produktion sind nahezu unzerstörbar und laufen noch heute.

Als ich nach der Einheit das erste Werkzeug aus dem Westen in die Hand bekommen habe, hab ich den DDR Kram sofort weggeschmissen. Gewindeschneider z. B., die waren in der DDR einfach Schrott.

2) Die nachfolgend aufkommenden Haushaltsgeräte aus China sind irreparabel.

Klar. Die kauft man ja auch nicht. Aber was hätte ich darum gegeben, in der DDR eine Hilti kaufen zu können. Naja richtiges Werkzeug gab's da ja nicht.

 

Wo es beim Recht auf Reparatur hakt

Dabei das viel Kunden immer aktuelle Ternds und Technik bevorzugen. Kaum jemand benutzt noch Produkte lange.

Deshalb gibts jedes Jahr ein neues Handy mit vertrag , Klamotten von Kik, Zalando, Amazon usw.

@20:42 Uhr von schiebaer45

Leider haben meine Verwandten vieles aus DDR Produktion weggeschmissen. Es mußte nach der Wende alles neu und vom Westen sein.

Die DDR Sachen waren ja auch nüchtern betrachtet Schrott. Ostalgie ist mir fremd, ich sehe diesen Staat realistisch. Und niemand musste sich im Sozialismus Mühe geben, gute Produkte herzustellen und dafür Verantwortung zu übernehmen.

@20:46 Uhr von werner1955

Fragen Sie sich einfach, ob das billige Neugerät tatsächlich so viel billiger ist. Berücksichtigen Sie alle Faktoren?

Der wichtige Faktor ist ob ich mir ein teureres Gerät überhaupt leisten kann.

Wenn eine Waschmasine 200€ kostet und ein Markengerät 1000€ wie wird dann meine wahl ausfallen.

Und wenn die Preiswerte 5Jahre hält und die ander 15 wer hat dann einen Vorteil?

Auch Ihnen sei gesagt, dass der Preis eines Gerätes sich für mich ganz einfach nicht im Preisschild zeigt. Wo und unter welchen Umständen wurde das 200-Euro-Gerät hergestellt? Woher stammen die Rohstoffe und unter welchen Umständen wurden sie abgebaut? Als ich mir das teure Neugerät noch nicht leisten konnte, habe ich ein gebrauchtes erworben und dieses dann, als es nicht mehr wollte, für 200 Euro reparieren lassen. Da interessierte es mich nicht, dass ich zum selben Geld ein "Neugerät" hätte erwerben können, dessen ethischer Preis mir ganz einfach zu hoch war. Ich konnte noch nie nur mit dem Portemonnaie rechnen. 

@20:15 Uhr von KowaIski

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Sehe ich anders. Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen

 

<shrug> Mein Kress von 1988 leistet mir immer noch gute Dienste und das war damals der Billigste - wenig unter oder wenig über 100 Mark. Gebraucht u.a. für die Sanierung meiner Doppelhaushälfte.
(Wenn sich jetzt mein Nachbar auf der anderen Seite der Wand, Vertäfelungsspezialist oder sowas, auch einen mit leisem und schnellen pneumatischem Wandler kaufen würde, statt mit seinem Bohrhammerfetisch stundenlang direkt auf meinem Trommelfell rumzuhämmern, wäre das Glück vollkommen).

Ähnlich Holzbearbeitungsgeräte von Skil, ein Billigfabrikat. Ähnlich fünf Winkelschleifer aus dem Angebot von Praktiker der 15-Mark- bzw. später 15-Euro-Klasse - hoch beansprucht, nie kaputt zu kriegen, bestückt mit Schrupp-, Trenn-, Beton (Diamant) Trennscheibe, Diamant-Schleifscheibe, rotierende Drahtbürste.

 

@19:36 Uhr von weingasi1

Bei einer gewerblichen Arbeit dieser Art werden diese hohen Zeit- Arbeitskosten im Kontrast zu einer Neuanschaffung stehen. Darüber hinaus hat der Verbraucher bei Erwerb von neuen Geräten wesentlich umfangreichere Gewährleistungsansprüche. 

Weiterer Kostenfaktor bei größeren Haushaltsgeräten: Berechnung der Anreise und ggf. Ab- und Anlieferung.

 

Super, wenn Sie das können.

Doch außer um den Kostenfaktor geht es ja auch um dem Umweltfaktor, das rückt zunehmend in den Hintergrund. 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der überwältigenden Mehrheit der Kostenfaktor eine grössere Rolle spielt. Um da höhere Kosten UND Umstände zu akzeptieren, muss schon ein grosser Idealismus vorhanden sein.

Mit Idealismus hat das nichts zu tun.

Der Umweltfaktor ist dringender zu beachten als je zuvor. 

 

@20:51 Uhr von KowaIski

Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:

1) Die Haushaltsgeräte aus DDR-Produktion sind nahezu unzerstörbar und laufen noch heute.

Als ich nach der Einheit das erste Werkzeug aus dem Westen in die Hand bekommen habe, hab ich den DDR Kram sofort weggeschmissen. Gewindeschneider z. B., die waren in der DDR einfach Schrott.

2) Die nachfolgend aufkommenden Haushaltsgeräte aus China sind irreparabel.

Klar. Die kauft man ja auch nicht. Aber was hätte ich darum gegeben, in der DDR eine Hilti kaufen zu können. Naja richtiges Werkzeug gab's da ja nicht.

 

Ja, wer Wert legt auf Statussymbole. :-) Eine Hilti im Werkzeugkasten macht sich natürlich gut neben dem Werkzeug von Gedore. Wenn man das Zeug sehr häufig braucht, dann lohnt es sich, solche Werkzeuge in Profiqualität zu kaufen. Wer aber nur dreimal im Leben einen Nagel in die Wand haut oder eine Lampe an der Decke verschrauben muß, der braucht weder Gedore noch eine Hilti. Da tuts auch das Billigwerkzeug aus dem Supermarkt.

@20:43 Uhr von Anderes1961

...

Einen Kilo Kaffee werden Sie auch nicht reparieren können, egal ob für 1,99 Euro oder 50 Euro das Kilo.:-)

Im Ernst, wir reden von Nachhaltigkeit von Geräten und Sie kommen mit Kaffee :-) Mal abgesehen davon, daß man Lebensmittel im allgemeinen und Kaffee im besonderen immer erst probieren muß, um zu wissen, ob sie was taugen, egal zu welchem Preis

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht. Allerdings kommt es auch auf den Verwendungszweck an. Wenn ich den nur dreimal im Leben brauche, tuts auch einer für 19,95 Euro. Und dann ist es egal ob verschweißt, verklebt, verschraubt oder vernagelt.

Ich finde das Kaffeebeispiel äußerst passend und hätten Sie erlebt, was ich erlebt habe, wie ein Bekannter mit einem 19,95€-"Bohrschlaghammer" versuchte, Löcher in seine Stahlbetonwand zu bekommen (DDR-Platte hat solch phänomenalen Wände), und schon am ersten verzweifelte, sähen Sie das vielleicht anders. Der Bekannte hat sich dann ein Leihgerät im Baumarkt besorgt und das finde ich viel nachhaltiger.

@20:43 Uhr von Anderes1961

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen

 
wir reden von Nachhaltigkeit von Geräten und Sie kommen mit Kaffee :-)

 

Ging unserem Vorposter aber um die Preisfunktion und nicht um Kaffeebohnen neu schlitzen.

 

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht.

 

Nach meiner Erfahrung nicht. Man kann schon mal enorm viel sparen, wenn man nichts kauft, wofür Werbung gemacht wird. Es geht nicht mal um drei oder fünf Prozent Marketingkosten, sondern um die Philosophie. "Wir verkaufen Schrott, der uns in der Herstellung 20 pro Gerät kostet, für 100, indem wir Annoncen und Clips für 3 schalten und ein paar selbsternannte Tester mit einem Gratisgerät unserer zweifelhaften Qualität beschenken".

Bei besagtem Bohrhammer ist es viel wichtiger, sich zu vergewissern, daß man wirklich einen pneumatischen Hammerbohrer erwischt und nicht einen gleich teuren mit Ratterscheibe drin, der dafür mit "wir-sind-echte-Männer" Suggestionen beworben wird.

 

@21:01 Uhr von Zuschauer49

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Sehe ich anders. Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen

 

<shrug> Mein Kress von 1988 leistet mir immer noch gute Dienste und das war damals der Billigste - wenig unter oder wenig über 100 Mark.

Rechnen Sie mal, was ein Gerät, das 1988 100 DM gekostet hat, heute kosten würde. Das "Problem" am Vergleich dürfte unter anderem auch sein, dass 1988 bei Weitem noch nicht so sehr auf künstlichen Verschleiß produziert wurde. 

 

@19:28 Uhr von weingasi1

....

Nee, das ist nicht mein Ding. Man sollte schon wenigstens ein klein wenig Interesse am fummeln haben. Daneben existiert auch noch ein sehtechnisches Problem bei "Fummelkleinkram". Glücklicherweise haben wir einen riesigen Bekanntenkreis, da gibt es für FAST jedes Problem eine Lösung. Fordere ich aber nur im Notfall ein, wenn ich das Problem nicht sonst iregdwie gelöst kriege.

Die Zeiten, wo ich vieles selbst versucht habe, sind weitgehend vorbei. Mir fehlt oft die Geduld und dann benehme ich mich so, wie das HB-Männchen.

@21:01 Uhr von Zuschauer49

<shrug> Mein Kress von 1988 leistet mir immer noch gute Dienste und das war damals der Billigste - wenig unter oder wenig über 100 Mark. Gebraucht u.a. für die Sanierung meiner Doppelhaushälfte.

Das kann ich nicht beurteilen. Einen Bohrhammer von Hilti kann man recht gut zerlegen und jedes eventuell verschlissen Bauteil ist problemlos erhältlich.

@20:46 Uhr von werner1955

Der wichtige Faktor ist ob ich mir ein teureres Gerät überhaupt leisten kann.

Wenn eine Waschmasine 200€ kostet und ein Markengerät 1000€ wie wird dann meine wahl ausfallen.

Und wenn die Preiswerte 5Jahre hält und die ander 15 wer hat dann einen Vorteil?

 

Wo die Liquidität absolut nicht herzustellen ist, haben Sie natürlich recht.

Ansonsten hat meine Miele Waschmaschine von 1998 den Preis von 2100 Mark gekostet und der Miele Geschirrspüler von 1981 1300 Mark. Ich wäre pro Jahr viel schlechter weggekommen, wenn ich was Billiges, aber Kurzlebiges genommen hätte. Hatte ich mal, kurz nach teurer Scheidung eine Waschmaschine für damalssensationelle 400 Mark so Mitte der 80er Jahre, mit einem Markenzeichen von, glaube ich, Philips aufgeklebt (die Billigdinger der Weißen Ware kamen aber alle aus Oberitalien), die sich dann unter Mitnahme von Buntwäsche (Frauensachen! Au weia!!!) für mehr Geld, as die Maschine gekostet hat, nach 3 Stunden Kochen verabschiedet hat.

@17:26 Uhr von schabernack

Fällt mir heute am Tag vor Beginn der WM in Qatar unser TV ein, das wir in der Woche vor dem Sommermärchen von 2006 kauften. Das ist von SONY, war noch nie malade. Ist auch heute noch topfit, und definitiv besser in Form als Die Mannschaft.

 

Das ist, mit Verlaub, aber nichts gegen meinen Elektroherd. Der ist so alt, dass ich nicht mal weiß, wie alt. Ich habe ihn 1993 als Inventar der Wohnung übernommen, in die ich damals gezogen bin. Er war schon zu der Zeit unmodern, nix Glaskeramik oder so. Immerhin aber Heißluft.

 

Mit diesem Gerät bin ich seitdem noch zweimal umgezogen und es hatte noch nie eine einzige Macke. Die Platten heizen schnell auf, der Backofen hält die Temperatur exakt. Ein Wunder der Technik.

 

@19:42 Uhr von weingasi1

Davon hatte ich noch nie gehört, deshalb habe ich das mal gegoogelt. Nun ist es ja aber nicht so, dass man da ein Teil abgeben kann und dieses nach einer gewissen Zeit gegen Zahlung eines Betrages, der geringer ist, als in einer Fachreparaturstelle, abholen kann, sondern diese Cafés haben zu festen Zeiten, meist höchstens 1xwöchentlich für wenige Stunden geöffnet und leisten i.d.R. Hilfe zur Selbsthilfe. Reparieren muss man also letztlich selbst. Zumindest war das das Prinzip der Cafés in Köln.

Ist also ähnlich wie Fahrradselbsthilfewerkstätten. Ich finde es gut. Ja, das Angebot muss man bewusst annehmen und kann nicht auf eine gedankenlose Rundumimmerverfügbarkeit zurückgreifen. Aber auch das gehört ja irgendwie zu Nachhaltigkeit. Sich der Dinge wieder bewusst zu werden.

@21:10 Uhr von Zuschauer49

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen

 
wir reden von Nachhaltigkeit von Geräten und Sie kommen mit Kaffee :-)

 

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht.

 

 

Bei besagtem Bohrhammer ist es viel wichtiger, si...

Eine Option wird vergessen. Das Leihen bzw. Nachbarschaftshilfe. Auf "nebenan.de" lese ich häufiger Fragen wie: Wer kann mir dies oder jenes leihen? Oder: Wer kann mir ein Regal (oder ähnliches) anbringen?

Fast immer finden sich Leute, die helfen.

@20:49 Uhr von schabernack

 "Landrover", robuste Billigmarke eines Kettenladens, 2010 für 40 Euro gekauft. Zwiegenäht, natürlich Echtleder. Sohle auswechselbar, Absatz mit Keil reparierbar (da ist nichts hohl).

 

Wie oft und wo mit welcher Beanspruchung hatte und hat der Schuh Auslauf?

 

Eifelverein, jahrelang aktiv inkl. 90-km-Wochenendwanderungen. Garten (steiler Abhang - eigentlich ist der Schuh dafür zu schade, aber lieber Profil verschlissen als Haxn gebrochen). Robuster Allzweckschuh, auch präsentabel weil gepflegt, gerade bei Wetter wie derzeit. 
Mehr war nicht im Etat. Hat bisher einmal eine neue Profilsohle vom winzigkleinen Schuhreparateur neben der Eisdiele gekriegt, nicht ganz billig, aber lohnend.

@21:10 Uhr von Anita L.

[...] Einen Kilo Kaffee werden Sie auch nicht reparieren können, egal ob für 1,99 Euro oder 50 Euro das Kilo.:-)

[...]

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht. Allerdings kommt es auch auf den Verwendungszweck an. Wenn ich den nur dreimal im Leben brauche, tuts auch einer für 19,95 Euro. Und dann ist es egal ob verschweißt, verklebt, verschraubt oder vernagelt.

Ich finde das Kaffeebeispiel äußerst passend und hätten Sie erlebt, was ich erlebt habe, wie ein Bekannter mit einem 19,95€-"Bohrschlaghammer" versuchte, Löcher in seine Stahlbetonwand zu bekommen (DDR-Platte hat solch phänomenalen Wände), und schon am ersten verzweifelte, sähen...

 

Genau. Ein wichtiger Hinweis. Ein Bohrhammer ist ziemlich speziell, der muß was taugen. Und da kommen Sie ins Spiel: Baumärkte bieten heute Profiwerkzeuge zum Mieten an. Auf jeden Fall die bessere Wahl, wenn man so ein Gerät nur selten braucht. Bei Bohrmaschinen oder so, reichen für drei Schrauben auch die Billiggeräte, so daß man notfalls eins im Haus hat.

@21:10 Uhr von Zuschauer49

Sorry, aber der Preis steht niemals in Korrelation zur Qualität.

Ein Bohrhammer für unter hundert Euro kann nichts taugen

 
wir reden von Nachhaltigkeit von Geräten und Sie kommen mit Kaffee :-)

 

 

Ging unserem Vorposter aber um die Preisfunktion und nicht um Kaffeebohnen neu schlitzen.

 

Beim Bohrhammer da haben Sie Recht.

 

Nach meiner Erfahrung nicht. Man kann schon mal enorm viel sparen, wenn man nichts kauft, wofür Werbung gemacht wird. Es geht nicht mal um drei oder fünf Prozent Marketingkosten, sondern um die Philosophie. "Wir verkaufen Schrott, der uns in der Herstellung 20 pro Gerät kostet, für 100, indem wir Annoncen und Clips für 3 schalten und ein paar selbsternannte Tester mit einem Gratisgerät unserer zweifelhaften Qualität beschenken".

Bei besagtem Bohrhammer ist es viel wichtiger, si...

 

Und wieder ein wertvoller Tipp von Ihnen. Herzlichen Dank.

 

Man muß halt genau hinsehen. Es wird in der Tat auch viel Schrott für teuer Geld verkauft. Augen auf beim Gerätekauf.

@20:57 Uhr von KowaIski

 

Die DDR Sachen waren ja auch nüchtern betrachtet Schrott. Ostalgie ist mir fremd, ich sehe diesen Staat realistisch. Und niemand musste sich im Sozialismus Mühe geben, gute Produkte herzustellen und dafür Verantwortung zu übernehmen.

 

Gar nicht war alles aus der DDR Schrott.

Und das nicht nur bei Produkten simpel nicht.

 

Fotokameras von «Praktika» waren zwar vergleichsweise zu anderen Herstellern aus der BRD und Japan simpel, aber robust und gut. Jena mit Carl Zeiss Jena mit Optiken war  jederzeit weltweit Champiosleague.

 

Mit anderen Dingen wie vor allem Telefon, aber auch Haushaltsgeräten wie Trockner und Geschirrspüler hatte es die DDR nicht so sehr, bis quasi gar nix mit Privattelefon.

 

Die DDR war kein Entwicklungsland kurz nach Steinzeit mit einer Kultur von Jägern und Sammlern. Was hätten'se auch jagen sollen außer dem vor 10 Jahren bestellten Trabbi hinterher …

@20:32 Uhr von Nachfragerin

 @18:55 Uhr von weingasi1:

"Wie Sie selbst anmerken, in der DDR wurde viel gebastelt aber nur, weil es nichts gab. Nach der Einheit hat auch kaum noch jemand gebastelt."

Das hat meiner Meinung nach zwei Gründe:

1) Die Haushaltsgeräte aus DDR-Produktion sind nahezu unzerstörbar und laufen noch heute.

2) Die nachfolgend aufkommenden Haushaltsgeräte aus China sind irreparabel. Meist scheitert es schon am Gehäuse, das nicht geschraubt, sondern eingerastet ist und sich nur mit roher Gewalt öffnen lässt. Oder es wurden Einwegschrauben verwendet, die sich aufgrund ihrer Form (und des weichen Materials) nicht mehr herausdrehen lassen.

 

Meine erste Waschmaschine war ein DDR-Produkt von "Quelle" verkauft.

Sie hielt genau bis zum Garantieablauf.

 

Ein Mixer, ebenfalls aus der DDR hielt über 20 Jahre.

 

Nichts anderes als bei anderen Produkten aus anderen Ländern.

 

 

@21:14 Uhr von Anita L.

 

"Problem" am Vergleich dürfte unter anderem auch sein, dass 1988 bei Weitem noch nicht so sehr auf künstlichen Verschleiß produziert wurde.

Wer Billigwerkzeug mit künstlichem Verschleiß kauft, ist selbst schuld.

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@19:28 Uhr von weingasi1

...

Nee, das ist nicht mein Ding. Man sollte schon wenigstens ein klein wenig Interesse am fummeln haben. Daneben existiert auch noch ein sehtechnisches Problem bei "Fummelkleinkram". Glücklicherweise haben wir einen riesigen Bekanntenkreis, da gibt es für FAS...

Ich denke, dass Sie weitaus selbstbewusster auf Ihren Bekanntenkreis zugehen dürfen. Immerhin weiß Ihr Bekanntenkreis ja ganz bestimmt, was Sie gerade leisten mit der Pflege Ihres Mannes. Und bei uns heißt es immer: Sprich mit uns, wenn Du Hilfe benötigst; wir haben einen Mund und können Bescheid geben, sollte es uns zu viel werden. Unser Nachbar freut sich zum Beispiel immer wie Bolle, wenn wir ihm ein elektrisches Gerät mit der  Bitte  um Reparatur über den Gartenzaun reichen. Mein Mann wartet dafür seine Fahrräder und ich hab den Enkeln bei den Hausaufgaben geholfen. Vielleicht bringen Sie dann beim nächsten Besuch einen Kuchen oder einen guten Kaffee mit? Auch das ist ja Nachhaltigkeit. 

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