Kommentare - Dänemark: Wahlkampf mit "Sicherheit"

01. November 2022 - 08:32 Uhr

Die Däninnen und Dänen wählen ein neues Parlament. Der Zeitpunkt hat auch mit dem "Nerzskandal" zu tun, doch darüber spricht kaum noch jemand. Mit "Sicherheit" ringt die Regierungschefin um die Macht. Von Martin Polansky.

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Kommentare

Die skandinavische Politik und ihr Pragmatismus

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In Skandinavien hat sich eine gesunde Kombination aus Sozialdemokratie und Liberalismus entwickelt. Eine effiziente Marktwirtschaft , ein fördernder und auch fordernder Sozialstaat und eine vorbildliche Bildungspolitik prägen das Bild der Gesellschaft gerade in Dänemark.

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In Fragen der inneren Sicherheit kommt das Prinzip 'Ich bin liberal aber nicht blöd' zum tragen. Entschlossenes Handeln mit Augenmaß.

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Mette Frederiksen ist eine gute Ministerpräsidentin und hätte sich die Wiederwahl durch gute Leistungen verdient.

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12 Parteien im Parlament grenzt Zersplitterung

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12 Parteien können sich nach Umfragen Hoffnung auf Mandate im Folketing machen. Da wird die Regierungsbildung zum Puzzle-Spiel.

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Enerseits bildet das die gesellschaftliche und damit auch politische Vielfalt der dänischen Bevölkerung gut ab. Andererseits wird effizientes Regieren damit erschwert.

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Die Dänen sind das gewöhnt und solange sich eine Regierungskoalition an ein vereinbartes Programm hält passt das auch. Insofern ist der Niedergang der Rechtspopulisten eine gute Voraussetzung für eine stabile Regierung.

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"Frederiksen hatte zu Beginn…

"Frederiksen hatte zu Beginn der Corona-Pandemie 15 Millionen Zucht-Nerze keulen lassen, weil bei vielen der Tiere für die Pelzherstellung Infektionen nachgewiesen wurden und es Sorge vor Mutationen gab."

 

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Und ließ n Graben iwo auf Feld buddeln um da 15 Mio. Kadaver von Zucht-Nerzen zu vergraben,weil so die Entsorgung ja voll günstig ist.

Bis...ja bis festgestellt wurde,dass 15  Mio. verwesende  Kadaver das  Grundwasser verseuchen, alles wieder aufgegraben wurde und die halbverwest dann doch verbrannt worden sind...

Da liegen die…

Da liegen die Sozialdemokraten vorne. Bei uns sähe man die aber rechts der Union.

Komische Zeiten sind das. 

Aber die ganzen Berichte vorher sind unnötig.  Man kann das einfach abwarten und muss dann nicht mehr spekulieren. 

"Rechtspopulisten auf ein eher mäßiges Ergebnis"

Na, wenn man sich da mal nicht täuscht, der blaue Block aus Bürgerlichen, Liberalen und Konservativen ist nur leicht zurückgefallen, nicht die Prognosen sondern die Wahl wird entscheiden.

Die ukrainischen Flüchtlinge mögen in Dänemark Akzeptanz erfahren, aber das Problem illegaler Einwanderung besteht weiterhin.

"müssen sich die Rechtspopulisten"

Ich kenne keine Rechtspopulisten in Dänemark! 

Vielleicht wird hier die "Die Konservative Volkspartei" gemeint. Eine Diffamierung einer Partei die von sehr vielen Dänen gewählt wird finde ich fragwürdig.

Zwei Prozent

Durch diese niedrige Hürde sitzen im aktuellen Parlament 12 Parteien. Da wird es schwierig, eine Regierungsmehrheit zu bilden, so regiert Frederiksen ja mit einer Minderheitsregierung. 

Dänemark hat  AKW-Pläne, die nach der Ölkrise aufkamen, gegen den Widerstand der Bevölkerung nicht durchsetzen können ("Nej Tak") und hegt auch keinerlei Absichten in dieser Richtung. Am vergangenen Wochenende demonstrierten in Kopenhagen Tausende dafür, Klimaschutz mehr in den Vordergrund zu rücken. 

Es wird spannend werden, in welche Richtung sich das Land nach der Wahl bewegen wird. 

 

„In den jüngsten Umfragen…

„In den jüngsten Umfragen liegen Frederiksens Sozialdemokraten und ihre linken Unterstützerparteien knapp vor der bürgerlichen Opposition.“

 

Eine solche Aussage in einem Artikel der TS ist ein zuverlässiger Kontraindikator. Die Dänischen Sozis werden also die Wahl verlieren.

@09:04 Uhr von Bender Rodriguez

Aber die ganzen Berichte vorher sind unnötig.  Man kann das einfach abwarten und muss dann nicht mehr spekulieren. 

Sie sind nicht zum Spekulieren verpflichtet, wir möchten die Berichte aber trotzdem gerne lesen.

@09:13 Uhr von Giselbert

Ich kenne keine Rechtspopulisten in Dänemark! 

Vielleicht wird hier die "Die Konservative Volkspartei" gemeint. Eine Diffamierung einer Partei die von sehr vielen Dänen gewählt wird finde ich fragwürdig.

Das Wort Rechtspopulist ist keine Diffamierung, sondern eine Beschreibung.

@09:23 Uhr von harpdart

Es wird spannend werden, in welche Richtung sich das Land nach der Wahl bewegen wird.

Es muss Richtung Klimaschutz gehen und gegen die Atomkraft.

@09:13 Uhr von Giselbert

Ich kenne keine Rechtspopulisten in Dänemark! 

Vielleicht wird hier die "Die Konservative Volkspartei" gemeint. Eine Diffamierung einer Partei die von sehr vielen Dänen gewählt wird finde ich fragwürdig.

Ich finde Ihre andauernde Relativierung von rechtem Gedankengut fragwürdig. Das Kind beim Namen zu nennen mögen Rechte nicht; ich weiß.

@08:58 Uhr derkleineBürger - gekeulte Nerze

"Frederiksen hatte zu Beginn der Corona-Pandemie 15 Millionen Zucht-Nerze keulen lassen, weil bei vielen der Tiere für die Pelzherstellung Infektionen nachgewiesen wurden und es Sorge vor Mutationen gab."

 

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Und ließ n Graben iwo auf Feld buddeln um da 15 Mio. Kadaver von Zucht-Nerzen zu vergraben,weil so die Entsorgung ja voll günstig ist.

Bis...ja bis festgestellt wurde,dass 15  Mio. verwesende  Kadaver das  Grundwasser verseuchen, alles wieder aufgegraben wurde und die halbverwest dann doch verbrannt worden sind...

 

Dazu kommt ja noch, dass die Nerze alle kurz Schnupfen hatten und längst wieder alle gesund waren als sie gekeilt wurden. 
 

Das ist für mich der eigentliche Skandal. Also das man Tiere „vorsorglich“ tötet. 
 

Aber während Corona gab es viele Maßnahmen, die nichts mit Logik und gesundem Menschenverstand zu tun hatten. 

@09:10 Uhr von Giselbert

Die ukrainischen Flüchtlinge mögen in Dänemark Akzeptanz erfahren, aber das Problem illegaler Einwanderung besteht weiterhin.

Bericht gelesen ?

Dänemark hat sehr rigide Migrationsgesetze, die offenbar auch Wirkung zeigen. Die ukrainischen Flüchtlinge erfahren, wie auch in DEU, mehr Akzeptanz aus Gründen, die erklärt werden und die nachvollziehbar sind. Darüberhinaus ist Migration in diesem Wahlkampf kein grosses Thema. Steht alles im Bericht !

 

@ 09:49 Uhr von Rozzija 24

"Das Wort Rechtspopulist ist keine Diffamierung, sondern eine Beschreibung."

Natürlich ist es eine Diffamierung, Populismus wird vom politischen Gegner als Vorwurf genutzt.

Außerdem, geht man nach der Definition, dann müsste man fast alle Parteien Populismus vorwerfen. Also wenn, dann bitte gleiche Maßstäbe anlegen!

@09:23 Uhr harpdart - Energieversorgung Dänemark

Dänemark hat  AKW-Pläne, die nach der Ölkrise aufkamen, gegen den Widerstand der Bevölkerung nicht durchsetzen können ("Nej Tak") und hegt auch keinerlei Absichten in dieser Richtung. Am vergangenen Wochenende demonstrierten in Kopenhagen Tausende dafür, Klimaschutz mehr in den Vordergrund zu rücken. 

Es wird spannend werden, in welche Richtung sich das Land nach der Wahl bewegen wird. 

 

Dänemark baut die Förderung von Erdgas aus eigenen Erdgasfeldern vor den Küsten aus, um unabhängig von russischem Erdgas zu werden. 
 

Atomkraft wäre sicher der sauberere Weg, aber aktuell ist es nicht rentabel und sinnvoll ein neues AKW zu bauen. 
 

Ich würde auch erst abwarten bis neue AKW Generationen fertig entwickelt sind und woanders erste AKWs ans Netz gehen. 
 

Erneuerbare Energie ist in Dänemark beliebt, aber eben auch dort ohne Speicher nicht nachhaltig. 
 

@09:53 Uhr von Rozzija 24

 

Es muss Richtung Klimaschutz gehen und gegen die Atomkraft.

Oder für sichere und billige Atomkraft. 

Der Ausstieg war ein völliger Fehler 

@09:04 Uhr Bender R.- Frage der Perspektive

Da liegen die Sozialdemokraten vorne. Bei uns sähe man die aber rechts der Union.

Komische Zeiten sind das. 

Aber die ganzen Berichte vorher sind unnötig.  Man kann das einfach abwarten und muss dann nicht mehr spekulieren. 
 

Aber Ihre Positionsbestimmung scheint aus Sicht Deutschland zu passen. 
 

Arthur Schopenhauer sagte mal: 

„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand“

Vielleicht sollte sich Deutschlands Politik und Medienlandschaft das mal zum persönlichen Motto machen. 
 

Dann könnte es mit Deutschland irgendwann auch mal wieder aufwärts gehen..

 

Rechts, Links, Mitte...

Diese Begriffe lassen sich bei weitem nicht mehr so leicht handhaben wie vor Jahrzehnten.

Es ging einst um Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und auch um die Frage, welches Familienbild Politiker nach außen hin vertreten. Heute scheint man sich weitgehend einig: allzu traditionelle Gesellschaftsbilder werden von ausnahmslos allen abgelehnt. Bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit stoßen alle Parteien an die Grenzen, die eine Finanzierbarkeit setzt. Geraten die Sozialsysteme zusätzlich unter Druck weil Migration viel Geld kostet, so wird der Spielraum immer enger.Die Gutgestellten betrifft das wenig, die Menschen am Rande aber könnten sagen: "Für die tut ihr alles und für uns bleibt nicht genug übrig!" (Im Sinne vor Jahren von Gabriel so geäußert)

Die Frage der Kriminalität und damit der Sicherheit ist in Schweden nicht mehr zu leugnen.

 

Jede Gesellschaft ist eben nur begrenzt aufnahmefähig. Auch Grenzschutz muß sein. (Zur Zeit 12 000 illegale Grenzübertritte pro Monat in D.- BILD)

@09:57 Uhr von D. Hume

 

gehört es nicht zur Demokratie andere Meinungen/Wahlverhalten zu respektieren

auch und vorallem im Ausland ?

 

Wahlkampf

Wie in vielen andern Länder auch werden die anständigen demokratischen Bürger entscheidungen treffen.

Das its in Schweden, Ungran, Italien oder Brasielen auch so.

Und wir sollten mehr auf unsere Balken achten als die Splitter in andern demokratien zu suchen.

Sicherheit in unsicheren Zeiten

In diesen Zeiten des Krieges in Europa und der Energiekrise setzen die Dän:innen auf Sicherheit und das heißt in diesem Fall auf die Sozialdemokratie. Putin hat die Maske fallen lassen und die NATO ist enger zusammen gerückt - gerade in Skandinavien ist das ein wichtiges Thema.

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@09:57 Uhr D. Hume - linkes Gedankengut

Ich kenne keine Rechtspopulisten in Dänemark! 

Vielleicht wird hier die "Die Konservative Volkspartei" gemeint. Eine Diffamierung einer Partei die von sehr vielen Dänen gewählt wird finde ich fragwürdig.

Ich finde Ihre andauernde Relativierung von rechtem Gedankengut fragwürdig. Das Kind beim Namen zu nennen mögen Rechte nicht; ich weiß.

 

ist inzwischen eine viel größere Gefahr für Demokratie und Freiheit in Europa und insbesondere in Deutschland. 
 

 

Dänemark

Dänemark hat schon viele Jahre die Grenzsicherung im Griff und behandelt die illegale Migration nicht wie wir als eine Art Kavaliersdelikt, sondern als das was sie ist, illegal.

@10:50 Uhr von Sisyphos3

 

gehört es nicht zur Demokratie andere Meinungen/Wahlverhalten zu respektieren

auch und vorallem im Ausland ?

 

Haben Sie von mir andere Verlautbarungen gehört?

@11:07 Uhr von vriegel

Ich kenne keine Rechtspopulisten in Dänemark! 

Vielleicht wird hier die "Die Konservative Volkspartei" gemeint. Eine Diffamierung einer Partei die von sehr vielen Dänen gewählt wird finde ich fragwürdig.

Ich finde Ihre andauernde Relativierung von rechtem Gedankengut fragwürdig. Das Kind beim Namen zu nennen mögen Rechte nicht; ich weiß.

 

ist inzwischen eine viel größere Gefahr für Demokratie und Freiheit in Europa und insbesondere in Deutschland. 
 

 

Weil?

Die dänischen Sozialdemokraten

Wir dürfen nicht die falschen Rückschlüsse ziehen die dänischen Sozialdemokraten wären so wie unsere Sozialdemokraten. Die stehen dort weiter rechts als unsere Union was sich auch in der Handhabung des Migrationsthemas widerspiegelt. Die jetzige dänische Führung möchte beispielsweise sich bei dem britischen Ruandaprojekt aufschalten wenn dies möglich ist.

Naja ...

wenn man sieht wie weit rechts die dänischen Sozialdemokraten stehen, da bekommen sie auch sehr viel Stimmen von rechts.

Stehen schon quasi im Wettbewerb mit der konservativen Volkspartei.

Migrationsthema fest im Griff

Dänemark hat im Gegensatz zu uns das Migrationsthema fest im Griff und es herrschen dort im Umgang mit diesem Thema geradezu paradiesische Verhältnisse. Schade das in diesem Bericht nich näher darauf eingegangen wird und wenn dieses Thema im Wahlkampf nicht ganz oben erscheint heißt das im Umkehrschluss das die Dänen das Thema im Griff haben.

@10:43 Uhr von bolligru

Diese Begriffe lassen sich bei weitem nicht mehr so leicht handhaben wie vor Jahrzehnten.

Das sehe ich anders.

Es ging einst um Fragen der Verteilungsgerechtigkeit

 

Das ist DAS zentrale Thema. 

Bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit stoßen alle Parteien an die Grenzen, die eine Finanzierbarkeit setzt.

Es ist eine Frage der politischen Prioritätem. Geld gibt es reichlich.

Geraten die Sozialsysteme zusätzlich unter Druck weil Migration viel Geld kostet, so wird der Spielraum immer enger.Die Gutgestellten betrifft das wenig, die Menschen am Rande aber könnten sagen: "Für die tut ihr alles und für uns bleibt nicht genug übrig!" (Im Sinne vor Jahren von Gabriel so geäußert)

 

Rechte versuchen, die Menschen, die ganz unten sind, gegeneinander auszuspielen. Gern, indem man Migtranten und Bessergestellte als zusammengehörig, verbündet gegen "indigene" Arme, darstellt.

Die Frage der Kriminalität und damit der Sicherheit ist in Schweden nicht mehr zu leugnen. 

Hier geht es aber um Dänemark.

 

Die dänische Regierung…

Die dänische Regierung setzt auf strikte Abschottung gegen über illegale Migranten und die, die im Land sind und Leistungen beziehen, sollen zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden.

@14:02 Uhr von eine_anmerkung.

Dänemark hat schon viele Jahre die Grenzsicherung im Griff und behandelt die illegale Migration nicht wie wir als eine Art Kavaliersdelikt, sondern als das was sie ist, illegal.

Vorbildlich!

Die Dänen ist ihr Rechtsstaat eben noch wichtig!

@Bender Rodriguez

 

"Es muss Richtung Klimaschutz gehen und gegen die Atomkraft."

 

"Oder für sichere und billige Atomkraft. 

Der Ausstieg war ein völliger Fehler"

 

Dänemark musste nicht aus der Atomkraft aussteigen. Die waren dort klüger und haben erst gar nicht damit angefangen. 

Beim Ausbau der Windkraft liegt der Schwerpunkt des Landes in der Energiepolitik.

@10:33 Uhr von Giselbert

"Das Wort Rechtspopulist ist keine Diffamierung, sondern eine Beschreibung."

Natürlich ist es eine Diffamierung, Populismus wird vom politischen Gegner als Vorwurf genutzt.

Außerdem, geht man nach der Definition, dann müsste man fast alle Parteien Populismus vorwerfen. Also wenn, dann bitte gleiche Maßstäbe anlegen!

 

Sie sollten den Begriff "Populismus" mal nachschlagen.

 

Populisten haben einfache Lösungen für komplexe Probleme parat und machen auf dieser Grundlage Versprechungen.

 

Das hat mit Links und Rechts wenig und mit unzulässiger Vereinfachung viel zu tun.

 

Zwei Beispiele gefällig?

 

Rechts: "Grenzen dicht, alles wird gut!"

 

Links: "Reiche enteignen, alles wird gut!"

 

Die allermeisten Parteien in Deutschland vertreten entschieden differenziertere Positionen.

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@eine anmerkung

"Dänemark hat im Gegensatz zu uns das Migrationsthema fest im Griff und es herrschen dort im Umgang mit diesem Thema geradezu paradiesische Verhältnisse. Schade das in diesem Bericht nich näher darauf eingegangen wird und wenn dieses Thema im Wahlkampf nicht ganz oben erscheint heißt das im Umkehrschluss das die Dänen das Thema im Griff haben."

 

Ja, kennt man ja von Ihnen. Hauptsache gegen Migration, alles andere interessiert Sie nicht. Kennen Sie denn die Position der dänischen Sozialdemokraten zu anderen politischen Themen?

@14:06 Uhr von eine_anmerkung.

Wir dürfen nicht die falschen Rückschlüsse ziehen die dänischen Sozialdemokraten wären so wie unsere Sozialdemokraten. Die stehen dort weiter rechts als unsere Union was sich auch in der Handhabung des Migrationsthemas widerspiegelt. Die jetzige dänische Führung möchte beispielsweise sich bei dem britischen Ruandaprojekt aufschalten wenn dies möglich ist.

 

Ruand, aha.

 

Dieses Land soll also in eine europäische Migrantenkolonie umgewandelt werden.

 

Hat eigentlich irgend jemand mal die dort lebende Bevölkerung gefragt, was sie von dieser tollen Idee hält?

 

Das ist Kolonialismus in Reinkultur und sonst nichts. Früher hat man Länder militärisch erobert, heute kauft man ihnen ihre Souveränität ab.

 

Es handelt sich um ein völkerrechtswidriges Projekt. Es passt aber in die Zeit. Nachdem man sich viele Jahre, und mit vielen Rückschlägen, bemüht hat, eine regelbasierte Weltordnung zu etablieren, fährt jetzt der Zug wieder in Richtung einer machtbasierten. Im Führerhaus: Trump, Johnson, Putin...

@14:11 Uhr von eine_anmerkung.

Die dänische Regierung setzt auf strikte Abschottung gegen über illegale Migranten und die, die im Land sind und Leistungen beziehen, sollen zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden.

 

Ihr Bild von Dänemark ist von Wunschdenken geprägt. Ich kenne das Land wohl ein wenig besser als Sie. Ihr rechts Kitschbild, das Sie hier zeichnen, entspricht nicht der dort gelebten Wirklichkeit.

Darstellung: