Kommentare - Wann bei Wohnungssuchen die Schufa-Auskunft ins Spiel kommen darf

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Geldmacherei

Ganz schön dreist. Ich meide solche Portale ohnehin. Auch würde ich einem potentiellen Vermieter - in den allermeisten Fällen wildfremde Personen  - eine Schufa-Auskunft erst dann vorlegen, wenn klar ist, dass ich die Wohnung bekomme. 

Gut, dass die Verbraucherzentrale gegen die unverschämte Geldmacherei von immo-scout 24 vorgeht wegen irreführender Werbung.

Und was ist mit Vermietern, die illegal eine Auskunft schon bei Besichtigung fordern?

Rechtslage hin oder her

Wenn man eine Wohnung dringend sucht, womögl. noch in einem Segment, wo auf eine Wohnung 50 Bewerber kommen, dann berufe ich mich als Interessent doch nicht auf die Rechtslage. Das ist doch völlig blauäugig. Als wenn sich Vermieter freiwillig mit jemandem belasten würden, der schon im Vorfeld Ärger und Querulantentum verheisst.

Ich habe selbst in der Wohnungsverwaltung gearbeitet. Seinerzeit haben WIR bei der Schufa angerufen (es gibt da diverse Kriterien, je nachdem wofür die Anfrage genutzt werden soll ) Da wurde die Auskunft ohnehin nur eingefordert, wenn der Interessent die Wohnung auch bekommen sollte, denn die Schufa-Gebühren gingen zulasten der Verwaltungsfirma.

@20:13 Uhr von Nettie

will

Jedenfalls, wenn sie die Wohnung haben wollen.

Genauso sieht das aus.

 

Wegen €30 für eine Schufa…

Wegen €30 für eine Schufa-Auskunft so ein Theater ? Da ist die Maklergebühr x-Fach höher. 

Schufa - die unheimliche Macht

Es gibt andere Länder in denen solche Auskunfteien reguliert sind und zu Transparenz der Begutachteten verpflichtet - Deutschland gehört nicht dazu. Dabei bringt der halbstaatliche Charakter dieser privaten Institution (wie zB auch Teile der Versicherungswirtschaft und des Bankwesens) eigentlich eine Verpflichtung mit sich, die Rechte der Verbraucher besonders zu achten. Es ist aber sozusagen jahrzehntelange Tradition in Deutschland dass der Staat nicht so genau hinschaut solange der Rubel (sorry!) der Euro rollt.
 

 

 

Der Artikel beschreibt die Praxis der Vermieter und Makler zwar als illegal - von Sanktionen ist aber nichts zu lesen. 
 

 

 

Natürlich wollen Vermieter eine Vorauswahl von Mietinteressenten treffen.  Ginge es um den Kauf eines Kühlschranks auf Pump, reicht deshalb die Schufa Auskunft bei Vertragsabschluss. 
 

 

 

Aber Wohnungen haben zT 30 oder (Berlin) bis zu 100 und mehr Interessenten. Solange die illegale Praxis der Vermieter vom Staat geduldet wird, wird sich nichts ändern. 

@Nettie

"Am 05. Oktober 2022 - 20:13 Uhr von Nettie

Wohnungssuchende brauchen genau das, was der Wohnungsvermieter

will

Jedenfalls, wenn sie die Wohnung haben wollen."

 

Ja, bedauerlicherweise. Mieter sind als Bittsteller unterwegs, in vielerlei Hinsicht. Nur, wenn Vermieter Dinge verlangen, die anscheinend gegen Gesetze verstoßen, wie in diesem Fall? Beweisen Sie mal, dass Sie genau deshalb "aussortiert" wurden, genauso wie wenn Sie den "falschen" Namen haben...

Aber auch sonst: keine Raucher oder keine Haustiere, Arbeitslosigkeit, alleinerziehender Mann und und und. Was alles so herangezogen wird an Gründen. 

Vielen Menschen wird auf diese Weise das Anrecht auf ein Dach über dem Kopf oder gar die persönliche Freiheit entzogen, so zu leben wie sie es möchten. 

 

@20:34 Uhr von Werner40

Wegen €30 für eine Schufa-Auskunft so ein Theater ? Da ist die Maklergebühr x-Fach höher. 

Es geht wohl eher darum, dass es rechtswidrig ist und doppelt unmoralisch, für ein rechtswidriges Gebaren auch noch Werbung zu machen. 

@werner40

"Wegen €30 für eine Schufa-Auskunft so ein Theater ? Da ist die Maklergebühr x-Fach höher. "

 

30 € sind für manche viel Geld, vor allem, wenn sie öfter eine aktuelle Schufa-Auskunft einholen müssen, weil sie ewig lange auf Wohnungssuche sind. 

Und wie Sie im Artikel lesen können: es geht auch um Datenschutz. Das sollten Sie nicht vergessen. 

Eine Bekannte hat mal…

Eine Bekannte hat mal erzählt, wie sie vor zwei Jahren auf Wohnungssuche die anderen BewerberInnen ohne Chance gelassen hat. Sie hat gewusst, auch mit Schufa bekäme sie die Wohnung nicht. Da hat sie dem Makler ein Angebot gemacht, auf das er begierig eingegangen ist und so sie noch am gleichen Tag die Zusage erhielt. Ist natürlich nur ein Einzelfall. Ist nicht gut, wenn das Schule macht, darum verrate ich nicht, was sie mit dem Makler genau angestellt hat.

Wohnungssuchen

Wer freiwillig diese Unterlagen mitbringt kann von Anfang an sich einen persönlichen Vorteil verschaffen.

Gut das es nicht verboten ist sich anständig vorzubereiten.

@20:43 Uhr von harpdart

"Wegen €30 für eine Schufa-Auskunft so ein Theater ? Da ist die Maklergebühr x-Fach höher. "

 

30 € sind für manche viel Geld, vor allem, wenn sie öfter eine aktuelle Schufa-Auskunft einholen müssen, weil sie ewig lange auf Wohnungssuche sind. 

Und wie Sie im Artikel lesen können: es geht auch um Datenschutz. Das sollten Sie nicht vergessen. 

Dann werden Sie halt keine neue Wohnung bekommen.

Der Vermieter geht doch hier ein viel größers Risiko ein wenn er an einen nicht Zahlungsfähigen vermieten würde.

 

 

@20:35 Uhr von harpdart

Vielen Menschen wird auf diese Weise das Anrecht auf ein Dach über dem Kopf oder gar die persönliche Freiheit entzogen, so zu leben wie sie es möchten.

 

Tippfehler? Es geht doch wohl um das Anrecht eines Fremden auf mein Dach über dem Kopf.

der Wohnungsmarkt heißt Wohnungsmarkt

 

weil er ein Markt ist. Und welche Gesetze gelten in einem Markt? BGB oder Strafrecht? Nein, die Gesetze des Markts.

Will heißen: die Beteiligten hier betreiben die rechtswidrigen Praktiken nicht, weil sie es dürfen, sondern weil sie es können. Da können die Opfer noch so im Recht sein.

Man musste schon vor 15 Jahren die Datenhosen runterlassen

Als ich 2007 auf der Suche war, war das schon so. Hatte gelacht über die dreisten Forderungen an Daten und "Selbstauskunft" und lieber nen Monat weiter gesucht und die netten privaten Vermieter (direkt ohne Makler....)  wollten nur nen Gehaltsnachweis mit meinem Namen drauf und dass der Vertrag min. 1 Jahr läuft (was für Zeitarbeiter oft schon ein Problem ist.....)

Aber - im übertragenen Sinne - den Stammbaum bis ins 15. JHD zurück sehen und in meinen Enddarm schauen wollten sie nicht....

Warum wird diese schufa…

Warum wird diese schufa nicht gleich verboten? Die macht nur unsinn. Und ist für nix gut.  mal von der rechtmäßigkeit ganz abgesehen. Kann mir nicht vorstellen, daß diese Daten einfach weitergegeben werden dürfen.

kann nur für mich sprechen

 

 

 

und habe noch von keinem Mieter ne Schufauskunft verlangt

@21:32 Uhr von Bender Rodriguez

Warum wird diese schufa nicht gleich verboten? Die macht nur unsinn. Und ist für nix gut.  mal von der rechtmäßigkeit ganz abgesehen. Kann mir nicht vorstellen, daß diese Daten einfach weitergegeben werden dürfen.

Allso ich fonde es gut und richtig das sich partner die hohe Risiken eingen darüber absichern können.

@20:35 Uhr von harpdart

Vielen Menschen wird auf diese Weise das Anrecht auf ein Dach über dem Kopf oder gar die persönliche Freiheit entzogen, so zu leben wie sie es möchten. 

 

 

 

jeder kann doch leben wie es ihm beliebt

nur nicht auf anderer Leute kosten

 

 

Rechtslage

Meiner Meinung nach müsste die Rechtslage in dem Fall geändert werden.

Der Schutz des Vermieters gegen Mietausfälle ggf. sogar Mietnomaden muss höher angesiedelt sein, als das Recht des Mieters auf seine Wunschwohnung oder den Datenschutz.

Die Schufa Auskunft erst einzufordern, wenn man schon 20 andere Interessenten abgewiesen hat, und bei schlechter Schufa dann wieder eine neue Announce mit neuen Besichtigungsterminen durchzuführen geht auf Kosten und Zeit des Vermieters.

Ich kann verstehen, warum viele ehemalige Vermieter keinen Lust mehr haben ihr Eigentum an einen Fremden zu vermieten.

@21:32 Uhr von Bender Rodriguez: Man muss es erlauben

Warum wird diese schufa nicht gleich verboten? Die macht nur unsinn. Und ist für nix gut.  mal von der rechtmäßigkeit ganz abgesehen. Kann mir nicht vorstellen, daß diese Daten einfach weitergegeben werden dürfen.

 

Man muss natürlich erlauben, dass die Daten von der Schufa an die (potentiellen) "Vertragspartner" weitergegeben werden.  Also Sie sehen - alles rein "freiwillig", denn Sie wollen doch den Vertrag - oder etwa nicht ?

Wohnugssuche und Schufaauskunft

Sehr geehrtes Forum,

dadurch das der Bund, Bundesländer und die Kommunen ihre Wohnungsunternehmen in einer kallharten neoliberalen Politik privatisiert haben, wurde das Gleichgewicht in der Wohnungswirtschaft gezielt zur privaten Wohnungswirtschaft verschoben. Diese neo-
liberale Politk hatte die Verwerfungen zur Folge, die seit Jahren sichtbar sind. Warum die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sich diese neoliberale politischen Entscheidungen in Wohnungswirtschaft nicht korrigiert sagt einiges ueber unser soziale Marktwirtschaft aus.

Wann findet eine Korrektur, die ein Gleichgewicht in der Wohnungswirtschaft wieder herstellt?

danke fuer Ihre Aufmerksamkeit

@21:36 Uhr von Sisyphos3: Das ist sehr lobenswert

 

 

 

und habe noch von keinem Mieter ne Schufauskunft verlangt

Das ist sehr lobenswert - aber mitterweile fast schon die Ausnahme.

Wo hieß es nochmal "Daten sind das neue Öl...." ?

@20:42 Uhr von schreiber01

Solange der Wohnung- mangel so groß ist wie jetzt, wird damit auch jede Menge Geld verdient. Wer eine Wohnung möchte, muß da wohl mitmachen, ansonsten bekommt die Wohnung jemand anderes. 

 

 

wer verdient denn an der Sache auch ?

der Mieter welcher den Nachmieter stellen darf !

und dann von dem für ein vergammeltes  Bett eine Abstandszahlung abzocken kann

 

@21:36 Uhr von werner1955: Risiko und Vertrauen

Warum wird diese schufa nicht gleich verboten? Die macht nur unsinn. Und ist für nix gut.  mal von der rechtmäßigkeit ganz abgesehen. Kann mir nicht vorstellen, daß diese Daten einfach weitergegeben werden dürfen.

Allso ich fonde es gut und richtig das sich partner die hohe Risiken eingen darüber absichern können.

 

Ja, das mit Risiko und Vertrauen ist eine Gratwanderung - war es schon immer.

Der Trend der heutigen Zeit ist leider wieder ganz weg vom Vertrauen hin zur "Vollkasko"-Absicherung....  Traurig.

@21:39 Uhr von Zille1976: Wer hat die bessere Lobby

Meiner Meinung nach müsste die Rechtslage in dem Fall geändert werden.

Der Schutz des Vermieters gegen Mietausfälle ggf. sogar Mietnomaden muss höher angesiedelt sein, als das Recht des Mieters auf seine Wunschwohnung oder den Datenschutz.

Die Schufa Auskunft erst einzufordern, wenn man schon 20 andere Interessenten abgewiesen hat, und bei schlechter Schufa dann wieder eine neue Announce mit neuen Besichtigungsterminen durchzuführen geht auf Kosten und Zeit des Vermieters.

Ich kann verstehen, warum viele ehemalige Vermieter keinen Lust mehr haben ihr Eigentum an einen Fremden zu vermieten.

 

Und jetzt raten Sie mal, wer beim Gesetzgeber die besser Lobby hat - Vermieter oder Mieter ?

@21:06 Uhr von werner1955

"Wegen €30 für eine Schufa-Auskunft so ein Theater ? Da ist die Maklergebühr x-Fach höher. "

 

30 € sind für manche viel Geld, vor allem, wenn sie öfter eine aktuelle Schufa-Auskunft einholen müssen, weil sie ewig lange auf Wohnungssuche sind. 

Und wie Sie im Artikel lesen können: es geht auch um Datenschutz. Das sollten Sie nicht vergessen. 

Dann werden Sie halt keine neue Wohnung bekommen.

Der Vermieter geht doch hier ein viel größers Risiko ein wenn er an einen nicht Zahlungsfähigen vermieten würde.

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, muss er das auch nicht, nur dass die Schufaauskunft erst eingefordert werden darf, bevor man den Vertrag unterschreibt, nicht schon, wenn man die Wohnung erst einmal nur besichtigen möchte. Als wir unsere letzte Wohnung mieteten, reichte noch der Kontoauszug der letzten drei Gehaltsüberweisungen.

 

@21:07 Uhr von frosthorn

 

weil er ein Markt ist. Und welche Gesetze gelten in einem Markt? BGB oder Strafrecht? Nein, die Gesetze des Markts.

Will heißen: die Beteiligten hier betreiben die rechtswidrigen Praktiken nicht, weil sie es dürfen, sondern weil sie es können. Da können die Opfer noch so im Recht sein.

Na dann lesen Sie mal das BGB, speziell die Paragraphen 535-580. 

@21:36 Uhr von Sisyphos3

kann nur für mich sprechen

und habe noch von keinem Mieter ne Schufauskunft verlangt

 

Ich habe als Student einen Vermieter gehabt, der wollte meine Kündigung nicht entgegennehmen. Hat die Tür mir vor der Nase zugeschlagen, kaum dass ich sagte, wollte ihnen die Kündigung überreichen, habe was anderes gefunden. Musste ich einen Zeugen von der Straße mitnehmen und ihn täuschen, wer da klingelte, den er hatte einen Spion in der Tür, so ein Guckloch.  

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Wenn die aktuellen Gegebenheiten bzw. die Faktenlage sich ändern, muss die notwendige Anpassung an diese jederzeit möglich sein.

@21:06 Uhr von werner1955

[...]

30 € sind für manche viel Geld, vor allem, wenn sie öfter eine aktuelle Schufa-Auskunft einholen müssen, weil sie ewig lange auf Wohnungssuche sind. 

Und wie Sie im Artikel lesen können: es geht auch um Datenschutz. Das sollten Sie nicht vergessen. 

Dann werden Sie halt keine neue Wohnung bekommen.

Der Vermieter geht doch hier ein viel größers Risiko ein wenn er an einen nicht Zahlungsfähigen vermieten würde.

 

Ach Gott, mir kommen gleich die Tränen. Die armen, darbenden Vermieter, da sind sie schon so großzügig und lassen sich herab, Wohnraum an andere zu vermieten, da werden sie auch noch gezwungen, sich an geltende Gesetze zu halten. Unverschämt sowas, gelle?

 

Mit Verlaub, aber die Daten von Menschen, an die der Vermieter ohnehin nicht vermieten will, gehen ihn einen Sch... an. Basta. Die Gesetze reichen als Schutz völlig aus.

 

Oder wie wäre es mit Ihrer Lieblingsfloskel? Eigenverantwortung? Nein? Nicht gut? Achja, wäre ja die Eigenverantwortung des Vermieters, geht ja gar nicht.

@21:49 Uhr von Anita L.

 

weil er ein Markt ist. Und welche Gesetze gelten in einem Markt? BGB oder Strafrecht? Nein, die Gesetze des Markts.

Will heißen: die Beteiligten hier betreiben die rechtswidrigen Praktiken nicht, weil sie es dürfen, sondern weil sie es können. Da können die Opfer noch so im Recht sein.

Na dann lesen Sie mal das BGB, speziell die Paragraphen 535-580.

 

Das Mietrecht (BGB §§ 535 - 580) spielt hier keine Rolle. Die kostenpflichtige Schufa-Auskunft, die sich eventuell ImmoScout24 durch Irreführung erschleicht, ist da nicht geregelt. Das Mieterecht regelt die Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern, also ein Geschäft nach Abschluss eines Mietvertrages. Was ImmoScout24 macht, könnte vielleicht Irreführung nach dem UWG darstellen.

@21:40 Uhr von Phoenix2610

Sehr geehrtes Forum,

dadurch das der Bund, Bundesländer und die Kommunen ihre Wohnungsunternehmen in einer kallharten neoliberalen Politik privatisiert haben, wurde das Gleichgewicht in der Wohnungswirtschaft gezielt zur privaten Wohnungswirtschaft verschoben. Diese neo-
liberale Politk hatte die Verwerfungen zur Folge, die seit Jahren sichtbar sind. Warum die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sich diese neoliberale politischen Entscheidungen in Wohnungswirtschaft nicht korrigiert sagt einiges ueber unser soziale Marktwirtschaft aus.

Wann findet eine Korrektur, die ein Gleichgewicht in der Wohnungswirtschaft wieder herstellt?

danke fuer Ihre Aufmerksamkeit

 

Bitte, gern geschehen. Ist das alles, Gleichgewicht und so?

@21:39 Uhr von Zille1976

Ich kann verstehen, warum viele ehemalige Vermieter keinen Lust mehr haben ihr Eigentum an einen Fremden zu vermieten.

 

Man braucht nicht die SCHUFA, man kriegt früh genug mit, wie's um die Zahlungswilligkeit des Mieters steht.

Mein endgültig letzter war ein alter Motorradkumpel, selbstverständlich hab' ich keine Kaution verlangt oder 'nen großen Vertragsfirlefanz.

Dass er keine Kohle hatte, um seine Wohnung (selbstverständlich billiger) nicht zu bezahlen, hab' ich auch so gemerkt. Als die erste Rechnung von Neckermann über Versand an mich kam (schönerweise Name falsch geschrieben). Befragt, Antwort: "An mich liefern die nicht mehr, da musste ich Deinen Namen nehmen. Du hast doch sicher nix dagegen, oder?"

Vom Silbermilliardär Hunt ist der Spruch kolpotiert: "Wenn ich einen Freund brauche, kauf' ich mir 'nen Hund". Er wollte damit nicht aussagen, daß er ein Tierfreund sei, sondern daß man aus Freundschaft, Mitgefühl oder Allgemeinvertrauen keine Geschäfte macht. Recht hatte er.

@21:58 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Über die sogenannte Selbstauskunft läuft das aber oft sowieso.

Da sieht man, wer Macht hat und wer weniger.

Wer eher ein Spielball ist.

 

Hätten Sie eine Wohnung neu zu vermieten, weil der bisherige Mieter spurlos verschwunden ist. Niemand weiß wohin, niemand weiß, ob er jemals wieder kommt zum Wohnen.

 

Dann geben Sie die zu vermietende Wohnung auch nicht dem ersten Schrat, der vorbei kommt, und sagt: «Ich will jetzt hier wohnen.» «Na prima, komm rein, und mach es dir gemütlich.» Wird wohl schon gut gehen mit dem Schrat.

 

Selbstverständlich haben Sie als Wohnungseigentümer gewisse Macht über Ihr Eigentum. In Ihrem Auto müssen Sie auch nicht jeden mitnehmen, wer sagt: «Ich will jetzt hier mitfahren.»

 

Man kann Eigentümermacht missbrauchen, oder man kann sie gebrauchen, damit Sie nicht dem Schrat auf den Leim gehen, der als Hobby auch noch Mietnomade ist. Bestenfalls nur keine Miete zahlt, und die Wohnung ein klein wenig vermüllt.

 

Der Spielball Mietnomade,

und der Ewige Böse Wolf Vermieter.

@21:42 Uhr von Sisyphos3

 

wer verdient denn an der Sache auch ?

der Mieter welcher den Nachmieter stellen darf !

und dann von dem für ein vergammeltes  Bett eine Abstandszahlung abzocken kann.

 

Gehende Mieter können dem Vermieter einen Nachmieter vorschlagen / empfehlen. Akzeptieren muss der Vermieter nicht. Seine alleinige Entscheidung, wem er einen Mietvertrag  gibt. Sie würden in Ihrer vermietetenWohnung auch nicht den oder die Beliebig wohnen lassen, so Ihr bisheriger Mieter ausziehen sollte, und der Ihnen dann sagt:

 

«Ab nächsten Monat wohnt Herr Bär hier.»

 

Wer zahlt Abschlagszahlungen für Betten? Nicht mal Herr Bär, auch der bringt sein eigenes Bett mit. Abschlagszahlungen zahlt man für Einbauküchen, einzelne Möbelstücke, Spiegelschränke in Badezimmern, oder für das Vorratslager im Keller.

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@23:27 Uhr von schabernack

(…)

Hätten Sie eine Wohnung neu zu vermieten, weil der bisherige Mieter spurlos verschwunden ist. Niemand weiß wohin, niemand weiß, ob er jemals wieder kommt zum Wohnen.

Dann geben Sie die zu vermietende Wohnung auch nicht dem ersten Schrat, der vorbei kommt, und sagt: «Ich will jetzt hier wohnen.» «Na prima, komm rein, und mach es dir gemütlich.» Wird wohl schon gut gehen mit dem Schrat.

Selbstverständlich haben Sie als Wohnungseigentümer gewisse Macht über Ihr Eigentum. In Ihrem Auto müssen Sie auch nicht jeden mitnehmen, wer sagt: «Ich will jetzt hier mitfahren.»

>> Man kann Eigentümermacht missbrauchen, oder man kann sie gebrauchen, damit Sie nicht dem Schrat auf den Leim gehen, der als Hobby auch noch Mietnomade ist. Bestenfalls nur keine Miete zahlt, und (…)

Der Spielball Mietnomade,

und der Ewige Böse Wolf Vermieter.

Die meisten Vermieter werden ihre Macht schon deshalb nicht missbrauchen, weil sie einfach nur ein „auskömmliches“ Leben wollen. Das Problem sind die anderen, die das tun.

Natürlich ist das nicht in Ordnung

Allerdings bei den Rechten, die Mietern mittlerweile vom Gesetzgeber zugestanden werden, ist das ein vergleichsweise kleines Problem. Wer bei der Bewerbung, meist per Mail über das Immonilienportal, auf eine bereits vorhandene positive Schufa-Auskunft verweisen kann, nebst einige Informtionen zur Person, zum Einkommen usw., ist in der Pole-Positon. So ist der Markt nunmal.

 

@21:44 Uhr von WirSindLegion

 
Der Trend der heutigen Zeit ist leider wieder ganz weg vom Vertrauen hin zur "Vollkasko"-Absicherung....  Traurig.

Das ist leider so, Wie zu DDR zeiten, Der Staat und die regierung sorgt und entscheidet alles.

Persönliche leistung und Eigenverantwortung ist in unserem land nicht mehre "in".

Wer es doch tun wird zum dank dafpür mit hohen Abgaben belegt und im Kankenhaus oder Pplegestation lieg t er neben dem der alimentiert das leben nur gelebet hat.

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