Kommentare - Nettoeinkommen: Jeder Fünfte hat weniger als 16.300 Euro

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In Deutschland findet der…

In Deutschland findet der Kohleausstieg bei immer mehr Menschen statt.

.

Was würde den unteren Einkommensgruppen helfen?

.

Eine drastische Gehaltserhöhung oder einen zweiten Job oder eine besser bezahlte Arbeit.

.

Die unerwarteten Ausgaben im Energiebereich sind nicht mehr unerwartet, weil jeder seit einiger Zeit weiß, dass die kommende Energiekostenabrechnung das drei- bis vierfache sein wird. Herr Habeck hat bereits gewarnt. jeder solle Rücklagen bilden.

Jeder 5. hat weniger als 16300 Euro per Anno

Soviel zu dem das manche Leute meinen wir wären eins der reichsten Länder .....oder meinten die etwa unsere Schuldenlast in Deutschland ?

@15:37 Uhr von morgentau19

In Deutschland findet der Kohleausstieg bei immer mehr Menschen statt.

.

Was würde den unteren Einkommensgruppen helfen?

.

Eine drastische Gehaltserhöhung oder einen zweiten Job oder eine besser bezahlte Arbeit.

.

Die unerwarteten Ausgaben im Energiebereich sind nicht mehr unerwartet, weil jeder seit einiger Zeit weiß, dass die kommende Energiekostenabrechnung das drei- bis vierfache sein wird. Herr Habeck hat bereits gewarnt. jeder solle Rücklagen bilden.

so isses. habeck warnt, obwohl er langsam mal liefern müsste, als zuständiger minister

@15:37 Uhr von morgentau19

Die unerwarteten Ausgaben im Energiebereich sind nicht mehr unerwartet, weil jeder seit einiger Zeit weiß, dass die kommende Energiekostenabrechnung das drei- bis vierfache sein wird. Herr Habeck hat bereits gewarnt. jeder solle Rücklagen bilden.

Leider hat Her Habeck nicht verraten, wovon das einkommensschwächste Fünftel der Bevölkerung diese Rücklagen bilden soll/kann. 

Da sollten bei der Ampel die Alarmglocken läuten!

Wenn unseren Bürgern das Geld ausgeht, haben unsere Bürger auch kaum mehr Verständnis an "Geschenke für die Welt" (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aus diesem Grunde gehören endlich die weltweit höchsten Sozialleistungen an Flüchtlinge und illegale Migranten auf den Prüfstand um diese einem einheitlichen EU-Niveau anzugleichen. (Noch) eine heilige Kuh die bereits unser damaliger Innenminister de Mezierre angesprochen hat (vor Seehofer). Sonst laufen wir Gefahr (meiner Meinung) nach unseren sozialen Frieden zu gefährden weil der Bürger den jetzigen Zustand als ungerecht empfinden könnte.

Unerwartet?

Das Ergebnis jahrelanger neoliberaler Politik ist eine ungeheurliche Schieflage bei der Vermögens- und Einkommensverteilung in Deutschland. DAS ist das grundsätzliche Problem, was aber kaum benannt wird. Stattdessen werden hysterisch die Preisausschläge registriert, welche die Komfortzonen des wohlhabenderen Teils der Bevölkerung gefährden könnten. Die, die kaum was haben finden kaum Gehör bzw. erheben auch kaum mehr ihre Stimme. Was den Traum einer wirklich egalitären und chancengleichen Gesellschaft betrifft herrscht in D Resignation und die dumpfe Gleichgültigkeit der Besserverdienenden.
 

Manchmal habe ich dieses Land so satt in seiner inhumanen Visionslosigkeit und samt all seiner FDP, CXU und AFD Wähler, die den Zustand auch noch gutheißen.

 

Ich gehöre zu den Besserverdienenden aber ich wäre gerne (!) bereit, 10% von meinem Netto in echte Umverteilung abzugeben. Es würde so viel mehr Freude machen, in einem Land zu leben, in dem alle gut zurechtkommen. So reich sind wir!

Wer so wenig hat kann offenbar nicht mehr, dem wird

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.

Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

Alleinerziehende

"Zu den insgesamt 40 Prozent der Bevölkerung mit den geringsten Einkommen zählen nach Angaben der Statistiker überdurchschnittlich oft Menschen aus Haushalten von Alleinerziehenden. Fast zwei Drittel (64,6 Prozent) von ihnen verfügten 2021 über ein Nettoäquivalenzeinkommen von weniger als 22.000 Euro im Jahr, bei gut einem Drittel (33,2 Prozent) betrug es weniger als 16.300 Euro."

 

Vieleicht sollte man sich ueberlegen, wieder zu einem traditionellen Familienverstaendniss zurueckzufinden wo Alleinerziehende eher die Ausnahme sind.

Obwohl es sicherlich nicht immer so "gewollt" ist, scheint es heute haeufig fast schon als "zeitgemaess" zu gelten von diesem bewaehren Familienbild abzuruecken. Oft ohne sich genuegend Gedanken ueber die Folgen zu machen.

 

 

Vieleicht

15:43 Uhr von Karl Maria Jos…

15:43 Uhr von Karl Maria Jos…

 

//so isses. habeck warnt, obwohl er langsam mal liefern müsste, als zuständiger minister//

 

Was muss Herr Habeck liefern? Strom, Gas, Pizza, Bier?

 

Hier wurde immer von Eigenverantwortung geschwafelt - na dann mal los.

 

Es gab solch eine Situation bisher nicht (für die meisten), vielleicht wäre es gut, mal "die Füße still zu halten" oder selber Vorschläge (machbare) zu machen.

 

 

Diese Meldung ist mir da zu ungenau

Das der Billiglohn-Sektor ein gewollter Effekt von Ex-"Kanzler" Gerhard Schröder und seiner damaligen SPD ist bzw. war, liegt auf der Hand und ist zu genüge Dokumentiert.

Das Alleinerziehende immer schon viel weniger hatten, als Familien mit zwei Verdienern,- auch nichts neues.

Das Menschen in prekären finanziellen Situationen keine Rücklagen bilden, weder für "unerwartete Ereignisse", noch für erwartbare Ereignisse - wie die minimierte Rente.. auch nichts neues.

Das auf der anderen Seite ein jahrelanger Preisverfall durch die "Globalisierung" stattfand - auch das ist eine Tatsache. So kostete ein Farb-TV-Röhrenregrät früher gern mal 2.500 DM und mehr, heute 250 Euro. Bei Kleidung, Lebensmittel das gleiche.

Für so eine Meldung müsste also alles gegen-gerechnet werden. Findet aber nicht statt.

Mein Fazit: die Bildungsarmut ist das Hauptproblem, schlägt aber immer erst 10 Jahre später durch. Und hier muss man langfristig ansetzen. Damit ist nicht ein mehr an Abiturienten gemeint.

15:47 Uhr von Hartmut der…

15:47 Uhr von Hartmut der Lästige

 

//Leider hat Her Habeck nicht verraten, wovon das einkommensschwächste Fünftel der Bevölkerung diese Rücklagen bilden soll/kann.//

 

Die können sich an die zuständigen Ämter wenden. Deutschland ist ein Sozialstaat, da gibt es Hilfen für (fast) alle.

 

 

Nettoeinkommen: Jeder Fünfte hat weniger als 16.300 Euro...

16.300 Euro im Jahr, daß sind 1358 Euro pro Monat.

Und gab es nicht genügend Autoren und Wirtschaftswissenschaftler die vor so einer Entwicklung gewarnt haben ?

Da ist einmal die Herausbildung eines Niedriglohnsektors in den 2000er Jahren, durch die entsprechenden "Reformen", was sich-natürlich bei der Rente fortsetzt.

Selbst mit Vollzeit-Arbeitsstellen in vielen Fällen keine Existenzsicherung. 

Ursache ist auch die zurückhaltende Tarifpolitik.

 

@16:06 Uhr von Marmolada

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.
Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

 
Also soll der Rentner mit 85 noch aktiv in den Steinbruch oder auf den Bau um die Rente aufzubessern?
 

15:58 Uhr von Bauer Tom  …

15:58 Uhr von Bauer Tom

 

Nach dem Motto "zurück in die Steinzeit"?

 

Nein, die Verdienste müssen einfach ausreichend sein.

 

 

Tja ...

so ist das im "reichen" Deutschland oder muss ich sagen armes Deutschland.

Da muss man ganz klar sagen, dass nur eine kleine Gruppe bleibt, die tatsächlich ein vernünftiges Gehalt bekommt. 

Mein Überschlag dazu: 1/5 entspricht 16,8 Mio Einwohner

33,6 Mio (unter 22.000) + 16,8 Mio (unter 16.300) + 21 Mio Rentner + 2,4 Mio Arbeitslose + 5,3 Mio. Hartz4/Sozialgeld = 79,1 Mio

Da bleibt also nur ein kleiner Rest übrig.

@15:57 Uhr von Tino Winkler

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.

Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

Das sagen Sie bitte der alleinerziehenden Kassiererin, welche nur in Tz oder Minijob arbeiten kann. Oder der alleinstehenden Reinigungungskraft. Oder dem Rentner, welcher 45 Jahre gearbeitet hat und € 1100 Bruttorente hat. Wie sagten Sie gerade? 

"setzt den vorhandenden Intelligenzgrad ein und tut etwas dass Euch geholfen wird oder helft Euch selbst". Das sagen Sie einem Bürger eines der angeblich reichsten Ländern dieser Welt? Heisst nichts anderes als, geht zum Amt oder seht zu wie ihr klar kommt. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Ihr Leben planmässig verläuft. 

 

@15:43 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

In Deutschland findet der Kohleausstieg bei immer mehr Menschen statt.

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Was würde den unteren Einkommensgruppen helfen?

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Eine drastische Gehaltserhöhung oder einen zweiten Job oder eine besser bezahlte Arbeit.

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Die unerwarteten Ausgaben im Energiebereich sind nicht mehr unerwartet, weil jeder seit einiger Zeit weiß, dass die kommende Energiekostenabrechnung das drei- bis vierfache sein wird. Herr Habeck hat bereits gewarnt. jeder solle Rücklagen bilden.

so isses. habeck warnt, obwohl er langsam mal liefern müsste, als zuständiger minister

Sicher. Wieder so einen Schnellschuss wie die Gasumlage. Dann kann es hier wieder verrissen werden.

Obwohl! Die Regierung wird machen können was sie will, die ewigen Nörgler haben die Tastatur schon gewetzt.

@16:01 Uhr von ich1961

15:43 Uhr von Karl Maria Jos…

 

//so isses. habeck warnt, obwohl er langsam mal liefern müsste, als zuständiger minister//

 

Was muss Herr Habeck liefern? Strom, Gas, Pizza, Bier?

 

Hier wurde immer von Eigenverantwortung geschwafelt - na dann mal los.

 

Es gab solch eine Situation bisher nicht (für die meisten), vielleicht wäre es gut, mal "die Füße still zu halten" oder selber Vorschläge (machbare) zu machen.

 

 

Das ist das schwierige. Meckern geht halt immer und ist erheblich einfacher.

@15:58 Uhr von Bauer Tom

...

Vieleicht sollte man sich ueberlegen, wieder zu einem traditionellen Familienverstaendniss zurueckzufinden wo Alleinerziehende eher die Ausnahme sind.

Obwohl es sicherlich nicht immer so "gewollt" ist, scheint es heute haeufig fast schon als "zeitgemaess" zu gelten von diesem bewaehren Familienbild abzuruecken. Oft ohne sich genuegend Gedanken ueber die Folgen zu machen.

Vieleicht

 

Das "bewährte" Familienbild unserer Zeit ist: Familie ist dort, wo Sorge für Kinder getragen wird,  in Partnerschaften zwischen Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann, bei Alleinerziehenden aus unterschiedlichen Gründen etc.

Nicht die Rückkehr zu verstaubten Familien- und Rollenbildern sondern die adäquate Unterstützung ist das, worum es geht. 
Ist machbar, Herr Nachbar.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@15:58 Uhr von Bauer Tom

"Zu den insgesamt 40 Prozent der Bevölkerung mit den geringsten Einkommen zählen nach Angaben der Statistiker überdurchschnittlich oft Menschen aus Haushalten von Alleinerziehenden. Fast zwei Drittel (64,6 Prozent) von ihnen verfügten 2021 über ein Nettoäquivalenzeinkommen von weniger als 22.000 Euro im Jahr, bei gut einem Drittel (33,2 Prozent) betrug es weniger als 16.300 Euro."

 

Vieleicht sollte man sich ueberlegen, wieder zu einem traditionellen Familienverstaendniss zurueckzufinden wo Alleinerziehende eher die Ausnahme sind.

Obwohl es sicherlich nicht immer so "gewollt" ist, scheint es heute haeufig fast schon als "zeitgemaess" zu gelten von diesem bewaehren Familienbild abzuruecken. Oft ohne sich genuegend Gedanken ueber die Folgen zu machen.

Vieleicht

Man könnte auch überlegen, warum Alleinerziehende, die zwangsläufig keine Vollzeitstelle ausfüllen können, nicht trotzdem ein Vollzeitgehalt bekommen? 
Oder warum wird nicht auch Haus - und Erziehungsarbeit anständig bezahlt? 
 

@15:51 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn unseren Bürgern das Geld ausgeht, haben unsere Bürger auch kaum mehr Verständnis an "Geschenke für die Welt" (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aus diesem Grunde gehören endlich die weltweit höchsten Sozialleistungen an Flüchtlinge und illegale Migranten auf den Prüfstand um diese einem einheitlichen EU-Niveau anzugleichen. (Noch) eine heilige Kuh die bereits unser damaliger Innenminister de Mezierre angesprochen hat (vor Seehofer). Sonst laufen wir Gefahr (meiner Meinung) nach unseren sozialen Frieden zu gefährden weil der Bürger den jetzigen Zustand als ungerecht empfinden könnte.

Was haben Sozialleistungen jetzt mit zu niedrigen Löhnen zu tun? Klar kann der Staat aka "Wir alle" gewisse Rahmenbedingungen schaffen, aber Löhne zahlen immer noch Unternehmen.

Sie drehen Ihre Fahne wieder in den xenophobischen Wind, auch Fön genannt.

@15:58 Uhr von Bauer Tom

Obwohl es sicherlich nicht immer so "gewollt" ist, scheint es heute haeufig fast schon als "zeitgemaess" zu gelten von diesem bewaehren Familienbild abzuruecken. Oft ohne sich genuegend Gedanken ueber die Folgen zu machen.

 

Sie meinen, Frau (es sind mehrheitlich Frauen) sollte mit Kind/ern beim fremdgehenden und/oder prügelnden Versorger bleiben? Weil das das frühere bewährte Familienbild war? Erst vor wenigen Tagen hab ich eine Doku über die Familie ca. 1965 gesehen. Hervorstechend die drei K.

Die allerwenigsten werden geplant haben, irgendwann alleine mit den Kindern zu sein. So schlecht zu verdienen, dass sie aufstocken müssen, im Hinterkopf immer pünktlich in der Kita zu sein, sich mit einem unterhaltsverweigernden Gegenüber herumschlagen zu müssen, usw.

Oder, während der Schwangerschaft sitzen gelassen zu werden. Habe ich im weiteren Bekanntenkreis zwei junge Frauen. Nach verkünden der frohen Botschaft - schwupps war er weg. Welche Alternativen stellen sich da?

 

 

Statistiken verstehen lernen

@15:40 Uhr von Peter Kock

Soviel zu dem das manche Leute meinen wir wären eins der reichsten Länder .....oder meinten die etwa unsere Schuldenlast in Deutschland ?

Nix mit Schuldenlast. Nix mit "reichstem Land". Hier geht's um's persönliche Einkommen. Sie haben doch den Artikel gelesen, oder? 1.500 Euro monatlich, völlig unabhängig vom Alter, hat nur der deutlich geringere Teil der Bevölkerung dieser Welt.

@15:51 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn unseren Bürgern das Geld ausgeht, haben unsere Bürger auch kaum mehr Verständnis an "Geschenke für die Welt" (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aus diesem Grunde gehören endlich die weltweit höchsten Sozialleistungen an Flüchtlinge und illegale Migranten auf den Prüfstand um diese einem einheitlichen EU-Niveau anzugleichen. (Noch) eine heilige Kuh die bereits unser damaliger Innenminister de Mezierre angesprochen hat (vor Seehofer). Sonst laufen wir Gefahr (meiner Meinung) nach unseren sozialen Frieden zu gefährden weil der Bürger den jetzigen Zustand als ungerecht empfinden könnte.

Das sehe ich auch so und stimme ihnen zu. 

Politik der Kurzsichtigen

Planbare und umsichtige Politik zeichnet sich durch Entscheidungen aus, die auch mehr als 5 Jahre bestehen. Und unsere Politik unter der Federführung der Union zeichnete sich nur durch mehr als 15 Jahre planbare Wiederwahl und festgezurrte kurzsichtige politische Entscheidungen aus. Die Einkommen sind niedrig geblieben, die Steuersätze gestiegen und die Umverteilung an alle möglichen gesellschaftlichen Schichten entsprach einem schnellen Gießkannenprinzip. Altersvorsorge, Energieversorgung waren Stiefkinder, was sich nicht mit Defiziten und Kurzsichtigkeit rächt. Wir sind nicht wirklich krisenfest geworden, denn auch Anspruch und Erwartungshaltung sind durch warmen Geldsegen gefördert worden, ohne zu sagen, wer das am Ende alles bezahlen soll. Die üppigen Einnahmen schwinden nun und die Entlastungen reißen Löcher in die Finanzlage. Wir leben auf Pump, Teuerung überfordert durch hohe Standards bei Wohnen bis ÖPNV. Und das alles spitzt sich durch die Einkommensschere noch weiter zu.

@16:01 Uhr von ich1961

15:43 Uhr von Karl Maria Jos…

 

//so isses. habeck warnt, obwohl er langsam mal liefern müsste, als zuständiger minister//

 

Was muss Herr Habeck liefern? Strom, Gas, Pizza, Bier?

 

Hier wurde immer von Eigenverantwortung geschwafelt - na dann mal los.

 

Es gab solch eine Situation bisher nicht (für die meisten), vielleicht wäre es gut, mal "die Füße still zu halten" oder selber Vorschläge (machbare) zu machen.

Die Situation, dass Menschen nicht genug Geld verdienen, hat es immer schon gegeben. 
Um das zu wissen, brauchte es weder eine Pandemie noch einen Krieg. 
Es ist in der BRD immer schon die neoliberale Politik gewesen, die das verursacht hat. 
Und so, wie es aussieht, wird sich auch jetzt nichts daran ändern. 
Es gibt ja heute Abend noch nicht einmal eine Sondersendung zu diesem Thema, in der die Politiker sich dafür verantworten müssen. 
Nächste Woche schon ist das Thema wieder vergessen und die Zahl derjenigen, die nicht genug Geld haben, wird weiter steigen. Danke an Adenauer bis Scholz.

Ich dachte erst monatlich.

Aber fürs ganze Jahr, das ist schon verdammt wenig…

 

wie kommt es dazu? Ich dachte die Leute werden immer gebildeter und verdienen deshalb mehr…?!

@15:51 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn unseren Bürgern das Geld ausgeht, haben unsere Bürger auch kaum mehr Verständnis an "Geschenke für die Welt" (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aus diesem Grunde gehören endlich die weltweit höchsten Sozialleistungen an Flüchtlinge und illegale Migranten auf den Prüfstand um diese einem einheitlichen EU-Niveau anzugleichen. (Noch) eine heilige Kuh die bereits unser damaliger Innenminister de Mezierre angesprochen hat (vor Seehofer). Sonst laufen wir Gefahr (meiner Meinung) nach unseren sozialen Frieden zu gefährden weil der Bürger den jetzigen Zustand als ungerecht empfinden könnte.

Musste ja kommen. Für Sie zur Info : für das persönliche Einkommen ist weder die BR noch Frau Merkel verantwortlich. Dass die steuerliche Belastung der Einkommen in DE exorbitant hoch ist, darüber kann man gerne diskutieren. Geflüchtete und asylsuchende Menschen sind nicht für Ihr Einkommen verantwortlich. Wohlwollender Versuch meinerseits die Nettiquette zu beachten. 

@16:09 Uhr von Thomas B.

Etwa 22.000 Brutto im Jahr. Weiter gedacht etwa 0,6 Rentenentgeltpunkte pro Jahr. Auf 40 Jahre 24 Punkte, mal derzeit ~36 Euro Rentenwert = 860 Euro brutto-Rente. Mit anderen Worten: Jeder Fünfte wird in Zukunft als Rentner vom Sozialamt leben müssen. Jeder Fünfte!!

Da fehlen mir die Worte

Arm bleibt arm. Da machse nix. 
Auch kein Politiker.

Immerhin 80% verdienen mehr

Wenn man es anders herum sieht, dann sieht es weniger schlimm aus. 
 

ausserdem sind solche absoluten Zahlen eher nichts sagend. 
 

wie war das bspw vor 30,40 oder 50 Jahren. Oder noch länger her. 
 

und was sind das für Leute?!

arbeiten die nur halbtags und der Mann verdient voll? Ich kenne einige da bringt der Mann 5-7000€ mtl heim und sie dann 1.100 -1.200€.

 

usw. 

@15:37 Uhr von morgentau19

In Deutschland findet der Kohleausstieg bei immer mehr Menschen statt.

.

Was würde den unteren Einkommensgruppen helfen?

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Eine drastische Gehaltserhöhung oder einen zweiten Job oder eine besser bezahlte Arbeit.

.

Die unerwarteten Ausgaben im Energiebereich sind nicht mehr unerwartet, weil jeder seit einiger Zeit weiß, dass die kommende Energiekostenabrechnung das drei- bis vierfache sein wird. Herr Habeck hat bereits gewarnt. jeder solle Rücklagen bilden.

Dann bilden Sie mal Rücklagen wenn nichts übrig bleibt vom Lohn.

Ich wäre gern dabei wenn Sie das einen erklären der eh schon nichts hat.

Zwei Erwachsene und drei Kinder

Sind wir. 
 

aber ich muss ehrlich sagen, von 60.000€ netto im Jahr könnten wir nicht leben. 
 

Geschweige denn von 22.000€…

 

ich frage mich wie machen sie das..?

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Die Moderation

@16:15 Uhr von Giselbert

so ist das im "reichen" Deutschland oder muss ich sagen armes Deutschland.

Da muss man ganz klar sagen, dass nur eine kleine Gruppe bleibt, die tatsächlich ein vernünftiges Gehalt bekommt. 

Mein Überschlag dazu: 1/5 entspricht 16,8 Mio Einwohner

33,6 Mio (unter 22.000) + 16,8 Mio (unter 16.300) + 21 Mio Rentner + 2,4 Mio Arbeitslose + 5,3 Mio. Hartz4/Sozialgeld = 79,1 Mio

Da bleibt also nur ein kleiner Rest übrig.

Falsch gerechnet. Die 16,8 Mio unter 16.300 sind schon in den 33,6 Mio enthalten, haben nämlich auch unter 22.000. Macht den Rest schon 16,8 Mio größer.

@15:58 Uhr von Bauer Tom

Vieleicht sollte man sich ueberlegen, wieder zu einem traditionellen Familienverstaendniss zurueckzufinden wo Alleinerziehende eher die Ausnahme sind.

Obwohl es sicherlich nicht immer so "gewollt" ist, scheint es heute haeufig fast schon als "zeitgemaess" zu gelten von diesem bewaehren Familienbild abzuruecken. Oft ohne sich genuegend Gedanken ueber die Folgen zu machen.

 

Bisher dachte ich individuelle Freiheit steht für Sie ganz oben auf der Prioritätenliste.

Paare, bei denen die Beziehung gescheitert ist, aus ökonomischen Gründen aneinander zu ketten, gehört für mich nicht dazu.

15:51 Uhr von eine_anmerkung.

Wenn unseren Bürgern das Geld ausgeht, haben unsere Bürger auch kaum mehr Verständnis an "Geschenke für die Welt" (um es mal vorsichtig zu formulieren). Aus diesem Grunde gehören endlich die weltweit höchsten Sozialleistungen an Flüchtlinge und illegale Migranten auf den Prüfstand ...

+

Als ob Flüchtlinge gerade und besonders den Mittellosen das eigentlich ihnen zustehende Geld aus der Tasche ziehen würde. Stimmte das, wären diese Mitbürger vor Ankunft der Flüchtlinge ausreichend betucht gewesen und unser Staat hätte die Mittel für die Sozialleistungen denen aufgebürdet, die es ob ihres Wohlstandes kaum gemerkt hätten. Sie "hetzen" mit Ihren falschen Anschuldigungen die Ärmsten gegeneinander auf.

 

Verantwortlich ist die zunehmend ungleiche Verteilung des gemeinsam erwirtschafteten Vermögens und die abnehmende Bereitschaft, ordentliche Arbeit auch ordentlich und gut auskömmlich zu entlohnen. Zu viel Geld rafft immer mehr Geld, grenzenlos … solange Politik da nicht regulierend eingreift.

Am 05. Oktober 2022 - 16:34 Uhr von vriegel

Zwei Erwachsene und drei Kinder

Sind wir. 
 

aber ich muss ehrlich sagen, von 60.000€ netto im Jahr könnten wir nicht leben. 
 

Geschweige denn von 22.000€…

ich frage mich wie machen sie das..?

Aus dem Artikel:

Einem Fünftel der Bevölkerung stand sogar nur ein sogenanntes Nettoäquivalenzeinkommen von unter 16.300 Euro im Jahr zur Verfügung.

 

Es geht hier um das Nettoäquivalenzeinkommen

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalenzeinkommen

 

Beispiel Kind ü 14 = 0,5, u 14 = 0,3, Hauptverdiener 1 (60.000), Zweitverdiener (15.000) 0,5

60.000+15.000/(1 + 0,5 + 0,5 +0,3 +0,3) = 28.846

Alleinstehend 1 (22.000)

16.300/1 = 16.300

 

Das bedeutet (sehr sehr grob) die Familie steht wesentlich besser da (im Vergleich)

Von was...

Von was sollen die Arbeitnehmer denn Rücklagen bilden wenn das Geld kaum noch reicht für das man arbeiten geht??? Ist diese Frage jetzt erlaubt da hier fast immer alles gestrichen wird?!

@15:57 Uhr von Tino Winkler

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.

Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

 

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg. Arbeitslosengeld plus geringfügiges Arbeitsverhältnis - damit habe ich tatsächlich 27€ zuviel. Ich müsste mein kleines Arbeitsverhältnis aufgeben, dann... Das will ich aber nicht. Und glauben Sie mir, es gibt viele, die deswegen hinten runter fallen.

Und nur noch am Rande: ich bin 1 1/2 vor der Rente, da kann ich so aktiv sein wie ich will. Ich bin zu alt!

16.300 Euro...

runtergerrechnet ist das ein Monatseinkommen in Höhe von 1358,33 Euro da kommt man nicht weit. Ich rechne immer noch in DM um da komme ich auf gerundet auf 32.600 D Mark runtergerrechnet 2716,66 D Mark mit so einem Einkommen konnte man damals sich etwas leisten und sogar sparen. Das heißt nicht das ich die D Mark zurückhaben möchte. Es wäre ein Anreiz zum Nachdenken. 

Also wir liegen schon mal drunter

Meine Rente beläuft sich auf fast 1.300 Euro. Also liege ich unter der im Artikel angegebenen Grenze. Meine Frau hat weitere etwa 1.200 Euro Rente und liegt also auch drunter. Da wir ein eigenes Haus haben und keine Miete zahlen müssen, ist das aber nicht so schlimm. Wir fühlen uns nicht arm und können uns alles leisten, was wir brauchen.

@17:28 Uhr von MargaretaK.

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg.

Das finde ich schade. Wir haben auch nicht viel, helfen aber trotzdem gern anderen, z.B. bei der Tafel oder im Altenheim.

@17:31 Uhr von MSCHM1972

... runtergerrechnet 2716,66 D Mark mit so einem Einkommen konnte man damals sich etwas leisten und sogar sparen. Das heißt nicht das ich die D Mark zurückhaben möchte. Es wäre ein Anreiz zum Nachdenken. 

Quatsch. Ich sehne mich nicht nach der D-Mark. Und früher war auch nicht alles besser. Meine Großeltern waren richtig arme Bauern. Aber auch meine Eltern konnten sich viel weniger leisten als wir heute.

@15:56 Uhr von Humanokrat

Manchmal habe ich dieses Land so satt in seiner inhumanen Visionslosigkeit und samt all seiner FDP, CXU und AFD Wähler, die den Zustand auch noch gutheißen.

 

Ihren Aussagen stimme ich zu.

 

Sollte sich aber nicht eine deutliche Veränderung in den Vorhaben (Bürgergeld, Kindergrundsicherung, Zuschuss zu den Energiekosten) abzeichnen, dann zementiert auch die jetzige Regierung mit Grün diese Verwerfungen.

 

Zwar ist der Änderung hin zu regenerativer Energie durch die jetzige Regierung gestärkt worden (aber auch der Entwicklung durch den Krieg geschuldet), die Sozialpolitik bleibt (bis auf kosmetische Änderungen, z.B. HarzIV wird jetzt zum Bürgergeld) genauso  unbefriedigend wie vorher in der Äera Merkel.

 

Ich hätte mir deutliches Zeichen (Reichensteuer, Soli für höhere Ek mit Begrenzung für niedrige EK) gewünscht.

 

Aber nein. Je nachdem in welcher Form der Zuschuss zu den Energiekosten gewährt wird, zeichnet sich schon ab, dass die wohlhabenderen Menschen begünstigt werden.

@17:31 Uhr von MSCHM1972D

runtergerrechnet ist das ein Monatseinkommen in Höhe von 1358,33 Euro da kommt man nicht weit. Ich rechne immer noch in DM um da komme ich auf gerundet auf 32.600 D Mark runtergerrechnet 2716,66 D Mark mit so einem Einkommen konnte man damals sich etwas leisten und sogar sparen. Das heißt nicht das ich die D Mark zurückhaben möchte. Es wäre ein Anreiz zum Nachdenken. 

Da haben sie Recht der Euro wurde zum Teuro.... Es gibt allerdings viele die die D Mark gerne zurück hätte. 

Also.... so schlecht geht es…

Also.... so schlecht geht es uns doch gar nicht. Außerdem müssen die Lohnkosten für die Arbeitgeber moderat bleiben, damit deutsche Produkte auf dem Weltmarkt mithalten können. Die Niedriglöhner kriegen doch vom Staat noch Wohngeld und GEZ gebühren dazu...

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Hier ist

ja nur vom Einkommen der noch in Beschäftigung stehenden Menschen die Rede, wenn ich den Artikel richtig verstehe.

Wir hab aber auch Millionen von Rentnern, die von 1358 Euro pro Monat Netto nur träumen können, wenn ich die Tabellen richtig verstehe, denn sind das etwa 80 Prozent der Rentner, die unter dieser Summe Netto liegen.

Und wie viel Rentner haben wir gleich aktuell in Deutschland.

Es ist also nur ein Spitze vom Berg der zu sehen ist, ich würde bei der Summe mal tanzen, und das im reichen Deutschland.

Vielleicht zeigt mal eine Tabelle das ganze Ausmaß, nicht nur immer einen Teil davon, wir haben schon lange Probleme die gelöst werden müssen.

Und die Preise für alles, inklusive Miete und Energieträger alles Art, kennen nur einen Weg, der ist nach oben.

 

@17:35 Uhr von Achsel Scholie

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg.

Das finde ich schade. Wir haben auch nicht viel, helfen aber trotzdem gern anderen, z.B. bei der Tafel oder im Altenheim.

Das hat die angesprochenen Userin MargaretaK. auch getan. Man sollte immer daran denken, dass die eigene Situation nicht unbedingt mit der Anderer vergleichbar ist.

@15:40 Uhr von Peter Kock

Soviel zu dem das manche Leute meinen wir wären eins der reichsten Länder .....oder meinten die etwa unsere Schuldenlast in Deutschland ?

 

Deutschland gehört nach wie vor zu den reichen Ländern, allerdings ist der Reichtum bei uns sehr unterschiedlich verteilt, die Schere klafft immer weiter auseinander: 45 einzelne superreiche Menschen (!) besitzen bei uns so viel wie die Hälfte der Bevölkerung (Quelle u.a.: https://www.isw-muenchen.de/2018/03/45-superreiche-besitzen-so-viel-wie…).

Und ein Prozent besitzt etwas mehr als ein Drittel. (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung). Die reichsten zehn Prozent besitzen gut zwei Drittel des Vermögens (Quelle: Handelsblatt 15.07.2020)

Da ließe sich mehr Gerechtigkeit herstellen, gerade in der aktuellen Krisensituation.

 

gez. NieWiederAfd

 

@17:28 Uhr von MargaretaK.

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.

Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

 

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg. Arbeitslosengeld plus geringfügiges Arbeitsverhältnis - damit habe ich tatsächlich 27€ zuviel. Ich müsste mein kleines Arbeitsverhältnis aufgeben, dann... Das will ich aber nicht. Und glauben Sie mir, es gibt viele, die deswegen hinten runter fallen.

Und nur noch am Rande: ich bin 1 1/2 vor der Rente, da kann ich so aktiv sein wie ich will. Ich bin zu alt!

Vielen Dank für Ihre ehrlichen Kommentare,welche ich schon sehr lange schätze. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Foristen auf dieses anerkennenswerte Niveau einstellen könnten. Nochmals Danke

 

Opa Klaus

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@17:38 Uhr von w120

Manchmal habe ich dieses Land so satt in seiner inhumanen Visionslosigkeit und samt all seiner FDP, CXU und AFD Wähler, die den Zustand auch noch gutheißen.

 

Ihren Aussagen stimme ich zu.

 

Sollte sich aber nicht eine deutliche Veränderung in den Vorhaben (Bürgergeld, Kindergrundsicherung, Zuschuss zu den Energiekosten) abzeichnen, dann zementiert auch die jetzige Regierung mit Grün diese Verwerfungen.

 

Zwar ist der Änderung hin zu regenerativer Energie durch die jetzige Regierung gestärkt worden (aber auch der Entwicklung durch den Krieg geschuldet), die Sozialpolitik bleibt (bis auf kosmetische Änderungen, z.B. HarzIV wird jetzt zum Bürgergeld) genauso  unbefriedigend wie vorher in der Äera Merkel.

 

Ich hätte mir deutliches Zeichen (Reichensteuer, Soli für höhere Ek mit Begrenzung für niedrige EK) gewünscht.

 

Aber nein. Je nachdem in welcher Form der Zuschuss zu den Energiekosten gewährt wird, zeichnet sich schon ab, dass die wohlhabenderen Menschen begünstigt werden.

 

100% Zustimmung ...

@17:35 Uhr von Achsel Scholie

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg.

Das finde ich schade. Wir haben auch nicht viel, helfen aber trotzdem gern anderen, z.B. bei der Tafel oder im Altenheim.

 

Ist es möglich, dass Sie mich falsch verstanden haben? Es ist nicht so, dass ich nicht helfen würde. Früher haben wir sehr viel geholfen.  Leider kann ich das nicht mehr. Aus dem Solidartopf kann ich nichts beanspruchen, weil ich 27€ zuviel habe. Ich müsste meinen kleinen Nebenverdienst aufgeben, dann könnte ich Anträge stellen. Kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage, diese Stelle aufzugeben. 

@17:38 Uhr von w120

Ich hätte mir deutliches Zeichen (Reichensteuer, Soli für höhere Ek mit Begrenzung für niedrige EK) gewünscht.
 

Aber nein. Je nachdem in welcher Form der Zuschuss zu den Energiekosten gewährt wird, zeichnet sich schon ab, dass die wohlhabenderen Menschen begünstigt werden.

 

Ich hab meine Energiepreispauschale von 300 € der lokalen Tafel gespendet. Ich brauche diese 300 € nicht.
 

Aber eine gerechter verteilte Gesellschaft lebt nicht von der Großzügigkeit der Wohlhabenderen (das IST Neoliberalismus nach radikalem US Vorbild) sondern sie muss vereinbart und politisch gewollt sein, sonst ist sie nur ein Almosenverteilsystem. Darin liegt der Denkfehler jeglicher Sozialpolitik. Es geht nicht darum, Fehler der Verteilung zu flicken sondern die Verteilung grundsätzlich zu ändern.
 

Das hat ganz besonders auch was mit Menschenwürde zu tun.

@16:04 Uhr von ich1961

15:47 Uhr von Hartmut der Lästige

 

//Leider hat Her Habeck nicht verraten, wovon das einkommensschwächste Fünftel der Bevölkerung diese Rücklagen bilden soll/kann.//

 

Die können sich an die zuständigen Ämter wenden. Deutschland ist ein Sozialstaat, da gibt es Hilfen für (fast) alle.

Viele Alte und Kranke können den Weg zum Amt gar nicht mehr schaffen (besonders schwierig für die Landbevölkerung). Sollen die halt ein Taxi nehmen?

Bemerkenswert auch, dass Sie die Anzahl der Betroffenen nicht stört und weit weg von der Realität der Betroffenen.

16:27 Uhr von Opa Klaus

>>" für das persönliche Einkommen ist weder die BR noch Frau Merkel verantwortlich. Dass die steuerliche Belastung der Einkommen in DE exorbitant hoch ist, darüber kann man gerne diskutieren. ...sind nicht für Ihr Einkommen verantwortlich. Wohlwollender Versuch meinerseits die Nettiquette zu beachten."<<

.

Betrachten Sie mal die andere indirekte Seite? Wer zahlt das alles? Woher kommt u.a. die höchste Steuerlast für Arbeitnehmer im EU-Vergleich? Wie hoch sind diese Kosten über die wir hier sprechen und dies beispielsweise im Vergleich zu vor 2015. Ich versuche auch gerade die Kurve wegen der Nettiquette zu bekommen.

@17:50 Uhr von Opa Klaus

von der Solidargemeinschaft in vielen Bereichen geholfen, vorausgesetzt derjenige wird aktiv.

Keine Leistung ohne Gegenleistung, also seid aktiv, setzt den vorhandenen Intelligenzgrad ein und tut etwas damit euch geholfen wird, oder helft euch selbst.

 

Bei mir z. B. fällt die Solidargemeinschaft weg. Arbeitslosengeld plus geringfügiges Arbeitsverhältnis - damit habe ich tatsächlich 27€ zuviel. Ich müsste mein kleines Arbeitsverhältnis aufgeben, dann... Das will ich aber nicht. Und glauben Sie mir, es gibt viele, die deswegen hinten runter fallen.

Und nur noch am Rande: ich bin 1 1/2 vor der Rente, da kann ich so aktiv sein wie ich will. Ich bin zu alt!

Vielen Dank für Ihre ehrlichen Kommentare,welche ich schon sehr lange schätze. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Foristen auf dieses anerkennenswerte Niveau einstellen könnten. Nochmals Danke

 

Opa Klaus

Ich bin so frei und schließe mich Ihren Ausführungen an.

 

@18:02 Uhr von Humanokrat

 

Ich hab meine Energiepreispauschale von 300 € der lokalen Tafel gespendet. Ich brauche diese 300 € nicht.
 

Aber eine gerechter verteilte Gesellschaft lebt nicht von der Großzügigkeit der Wohlhabenderen (das IST Neoliberalismus nach radikalem US Vorbild) sondern sie muss vereinbart und politisch gewollt sein, sonst ist sie nur ein Almosenverteilsystem. Darin liegt der Denkfehler jeglicher Sozialpolitik. Es geht nicht darum, Fehler der Verteilung zu flicken sondern die Verteilung grundsätzlich zu ändern.
 

Das hat ganz besonders auch was mit Menschenwürde zu tun.

 

Dem schließe ich mich an.

Dann müsste es keinen Tafeln geben.

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