Kommentare - Fachkräftemangel in New York: Topmanager dringend gesucht

05. Oktober 2022 - 15:22 Uhr

Es wird luftig in New Yorks Chefetagen. Die Arbeit wächst - aber immer weniger wollen kommen, um sie zu machen. Die Metropole wird unattraktiver, sagen Topmanager und Personalvermittlungen. Von Antje Passenheim.

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Kommentare

Wer soll denn diese anspruchsvollen Jobs annehmen,

etwa die Bachelor und Master die bei jeder Allgemeinbildungsfrage Google bemühen und den Dreisatz nicht begreifen?

Ich will nicht jedem studierten zu nahe treten, aber etwa 65% der angesprochenen wissen, das sie nicht in der Lage sind komplexe Zusammenhänge zu begreifen und in einem Team mit Menschen unterschiedlichster Charaktere und Wissenslücken zu arbeiten. 

Fachkräftemangel v. Arbeitsort/Umfeld

Letzte Woche musste ich mächtug schlucken, als ein sehr gut intergrierter und ausgebildeter Albaner zu mir sagte, dass er wieder zurück ginge.

Ganz oben auf seiner Liste standen der Lohn, das Arbeitsumfeld und besonders, was er nach allen Abzügen und Kosten noch übrig hat.

Bei uns werden Fachkräfte dringend gebraucht. In den hiesigen Laboren werden aber keine Leute eingestellt um Kosten zu sparen. Jetzt ist der Krankenstand hoch und kein Personal zu bekommen.

Hotel und Gaststättenwesen: Kein Personal zu bekommrn obwohl 15€/Std. gezahlt wird.

Im Verkauf wird auch gesucht aber keiner will mehr arbeiten.

 

Vielleicht wollen sie schon alle arbeiten, aber es lohnt sich nicht mehr.

Vor 7 Wochen fragte mich ein potentieller Kunde, der dringend Hilfe bräuchte was ich an Stundenlohn nehme, er hat bis Heute nicht zurückgerufen.

Die Wertschätzung meiner Arbeit liegt je nach Arbeit und Aufwand zwischen 15€/Std. und 30€/Std..

Ich bin nicht billig, aber zu haben!

Probleme der Arbeitswilligen

Probleme der Arbeitswilligen:

- zu geringes Gehalt

- zu hohe Steuerlast

- zu hohe Mieten

- zu hohe Stromkosten

- zu hohe Heizkosten

- schlechte Infrastruktur

- verkorkstes Arbeitsumfeld(zu viele Auflagen)

- man weis nicht mit welchem Pronomen man wem wie ansprechen kann

- Mensche die nicht arbeiten gehen stehen teilweise besser da wie Arbeiter

Dann haben wir hier Politiker, die der Meinung sind, dass wenn sie es sich leisten können mehr für alles zu bezahlen , dass das Gleiche ist, wie sich etwas nicht mehr leisten zu können.

 

Raus aufs Land…

…und keine Hochdruckjobs mehr.

Der Trend ist doch richtig. Wir müssen eh mehr auf unsere Balance achten und lernen, Verzicht auszuhalten.

USA muss Grenzen öffnen

Imigranten aus Mexiko oder auch Afrika können nach einer Öffnung der Grenzen ungehindert einreisen. Diese Flüchtlinge können dann langfristig zu Fachkräften ausgebildet werden. 

@15:49 Uhr von Der Nachfrager

Letzte Woche musste ich mächtug schlucken, als ein sehr gut intergrierter und ausgebildeter Albaner zu mir sagte, dass er wieder zurück ginge.

Ganz oben auf seiner Liste standen der Lohn, das Arbeitsumfeld und besonders, was er nach allen Abzügen und Kosten noch übrig hat.

Bei uns werden Fachkräfte dringend gebraucht. In den hiesigen Laboren werden aber keine Leute eingestellt um Kosten zu sparen. Jetzt ist der Krankenstand hoch und kein Personal zu bekommen.

Hotel und Gaststättenwesen: Kein Personal zu bekommrn obwohl 15€/Std. gezahlt wird.

Im Verkauf wird auch gesucht aber keiner will mehr arbeiten.

 

Vielleicht wollen sie schon alle arbeiten, aber es lohnt sich nicht mehr.

Vor 7 Wochen fragte mich ein potentieller Kunde, der dringend Hilfe bräuchte was ich an Stundenlohn nehme, er hat bis Heute nicht zurückgerufen.

Die Wertschätzung meiner Arbeit liegt je nach Arbeit und Aufwand zwischen 15€/Std. und 30€/Std..

Ich bin nicht billig, aber zu haben!

 

Was genau hat das mit dem Thema zu tun?

 

wer will sich schon verheizen lassen

... bei einem "Hochdruckjob"

"Teure Schulen, Exzessmieten. Auch die steigende Kriminalität schrecke viele davon ab"

Hinzu kommt, dass so eine Stadt wie NY eher ein Moloch als ein reizvoller Ort fürs Familienleben ist. Eine totale Fehlentwicklung die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. 

@16:05 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

"Imigranten aus Mexiko oder auch Afrika können nach einer Öffnung der Grenzen ungehindert einreisen. Diese Flüchtlinge können dann langfristig zu Fachkräften ausgebildet werden"

das Problem wird halt sein dass man die Fachkräfte jetzt braucht und nicht nach 12 Semestern Studium....

 

In New York muß man schon …

In New York muß man schon >100.000/Jahr verdienen, wenn man vernünftig leben will. Personal für 500k/Jahr hat immer besondere Wünsche. Sollten sich aber erfüllen lassen. Auch die Suche in Kalifornien könnte erfolgreich sein.

Wozu?

Man kann auch andere Ziele haben, als nur noch mehr Geld. Ich registriere einen gewissen Trend in die Richtung auch hierzulande. Siehe auch Heinrich Bölls "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral". Gerne mal googeln.

Man braucht immer etwas mehr Geld, als man hat. Egal, auf welchem absoluten Niveau. Wenn man das mal begriffen hat, und die richtigen Schlüsse zieht, wird das Leben leichter.

Fachkräftemangel als globales Problem

Spitzenfunktionäre und Topmanager wachsen nicht über Nacht aus dem Boden und wer bis heute nicht begriffen hat, dass die Welt, Politik, Handel und Beziehungen im Umbruch sind, wird weiter von scharenweisen Fachkräften träumen. Die Finanzkräfte und Kapitalmarkt haben sich auch verändert. Hohe Rendite und Löhne sind nicht mehr das erste Zugpferd, denn Aufgaben und Risiken in den obersten Etagen sind auch im Wandel. Und da junge Nachwuchskräfte fehlen oder Desinteresse an Ort und Qualität eines Arbeits- und Wohnsitzes hinzukommen, wird man wohl selbst mit vergoldeten Gabeln und großem Einkommen selten einen Manager einkaufen können. Was wir in der EU an Fachkräftemangel erleben, ähnelt dem in den USA, New York oder anderswo. Zudem verlagern sich gerade Zentren von Handel und Markt in den asiatischen Raum. So dass abzuwarten ist, was aus dieser Entwicklung folgt.Und Freizeit und Leben sind in der jungen Generation eben überall höher bewertet als Einkommen bei hohem Arbeitspensum.

@16:13 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Die Wertschätzung meiner Arbeit liegt je nach Arbeit und Aufwand zwischen 15€/Std. und 30€/Std..

Ich bin nicht billig, aber zu haben!

 

Was genau hat das mit dem Thema zu tun?

 

Angebot und Nachfrage!

Wer mein Lohn nicht zahlen will, für den arbeite ich nicht.

Viele wollen hier nicht arbeiten, weil hier keine vernünftigen Löhne gezahlt werden.

Dazu kommen die Arbeitsbedingungen....

 

@15:56 Uhr von Der Nachfrager

Probleme der Arbeitswilligen:

- zu geringes Gehalt

- zu hohe Steuerlast

- zu hohe Mieten

- zu hohe Stromkosten

- zu hohe Heizkosten

- schlechte Infrastruktur

- verkorkstes Arbeitsumfeld(zu viele Auflagen)

- man weis nicht mit welchem Pronomen man wem wie ansprechen kann

- Mensche die nicht arbeiten gehen stehen teilweise besser da wie Arbeiter

Dann haben wir hier Politiker, die der Meinung sind, dass wenn sie es sich leisten können mehr für alles zu bezahlen , dass das Gleiche ist, wie sich etwas nicht mehr leisten zu können.

 

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Was für ein Unsinn, den Sie von sich geben. Da sind ja immer andere Schuld am eigenen Unvermögen.

Erich Kästner sagte mal: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es.“

Besser ist immer, aufgelaufene Probleme bei sich selbst zu finden.

@16:05 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Imigranten aus Mexiko oder auch Afrika können nach einer Öffnung der Grenzen ungehindert einreisen. Diese Flüchtlinge können dann langfristig zu Fachkräften ausgebildet werden. 

Deutschland und andere europäische Länder haben es ja vorgemacht wie es funktioniert.

 

@15:36 Uhr von Tino Winkler

etwa die Bachelor und Master die bei jeder Allgemeinbildungsfrage Google bemühen und den Dreisatz nicht begreifen?

Ich will nicht jedem studierten zu nahe treten, aber etwa 65% der angesprochenen wissen, das sie nicht in der Lage sind komplexe Zusammenhänge zu begreifen und in einem Team mit Menschen unterschiedlichster Charaktere und Wissenslücken zu arbeiten. 

Da  waren  die  Banken-Crasher  und  Börsen-Spezialisten  von  2008  noch  ganz  anders  drauf.

Es gibt keinen…

Es gibt keinen fachkräftemangel. Es gibt aber ein eklatantes Missverhältniss zwischen Anspruch und bezahlung. Wer bei Uns jammert, daß er keinen Fliesenleger oder Bäckerlehrling bekommt, zahlt zu wenig. Weil der kunde auch nichts zahlen will. etc etc. So wird es in NY auch sein. Zu hohe Kosten bei zu geringen einkünften. Gleichzeitig wird es für gleiche Qualifikation wo anders bessere Jobs mit weniger nebenkosten geben.

Es ist ganz einfach eine Geldfrage.

 

Machts wie ich.: Guter Job in billiger Gegend.. Nordhesen geht.

Kann ich

gut nachvollziehen, eine riesige Stadt mit ständigen Lärm, und vielen Stadtteilen die nicht unbedingt einladend sind, wenn ich so an die Bilder aus der Stadt Denke, die ich von dort gesehen habe.

Und für solche Jobs ist ja auch nicht jeder geeignet, wenn ich so an Artikel in den letzten Wochen, oder an den Artikel heute mit den 4 Tagen denke.

Sieht es aus, als drehe sich die Welt doch etwas, Probleme in allen Schichten.

Mit der Hälfte vom Lohn, den man in New York braucht, kann man in schöner Gegend in den USA auch sehr gut leben, vermute ich mal.

Es geht hier ja nicht um irgend eine Tätigkeit, sondern um eine sehr anspruchsvolle, die auch einen bestimmten Bildungsweg braucht,

Und die Generationen scheinen sich in den Ansprüchen zu ändern, also nicht ganz neu, selbst wenn ich den Bildungsweg hätte, würde ich mir einen anderen Ort aussuchen.

 

@16:23 Uhr von Giselbert

>>"... bei einem "Hochdruckjob"

"Teure Schulen, Exzessmieten. Auch die steigende Kriminalität schrecke viele davon ab"

Hinzu kommt, dass so eine Stadt wie NY eher ein Moloch als ein reizvoller Ort fürs Familienleben ist. Eine totale Fehlentwicklung die völlig aus dem Ruder gelaufen ist. "<<

.

Naja, ich habe mal sechs Jahre für einen Ami-Konzern gearbeitet und kann nur für das mittlere Management sprechen. Der "Hochdruckjob" hat dort auch nicht mehr "Hochdruck" als hierzulande in ähnlicher Position. Die Rahmenbedingungen sind dort aber anders. Sie müssen dort vertraglich viele vereinbaren und die Halbwertzeit in den Jobs ist deutlich geringer. Oft wissen sie nicht ob Sie morgen noch den Job haben. Man gewöhnt sich aber daran. In jüngeren Jahren kein Problem, mit zunehmenden Alter aber schwieriger. NY ist eine schöne Stadt wie ich finde, besonders der Central Park. Ich war aber lange nicht mehr dort.

 

Eine Frage der (individuellen) Bewertungsmaßstäbe

"Sir bieten diese fantastischen Jobs, die so gut bezahlt werden. Und können einfach keine Leute finden."

Wer sich so äußert, sollte sich vielleicht einmal fragen, ob diese Jobs wirklich so „fantastisch“ sind wie er glaubt (oder vorgibt).

@17:07 Uhr Bender Rodriguez - Es ist ganz einfach eine Geldfrage

Es gibt keinen fachkräftemangel. Es gibt aber ein eklatantes Missverhältniss zwischen Anspruch und bezahlung.

Es ist ganz einfach eine Geldfrage.

Wenn ein ausgelernte Lohnsteuer Klasse1 mit 2500,- NETTO ! nach Hause geht

und die Stellen frei bleiben, müssen das andere Ursachen sein

@16:47 Uhr von Der Nachfrager

... Flüchtlinge können dann langfristig zu Fachkräften ausgebildet werden. 

Deutschland und andere europäische Länder haben es ja vorgemacht wie es funktioniert.

 

Stimmt: Laut einer Studie "zahlte im Jahre 2012 jeder in Deutschland lebende Ausländer beziehungsweise jede Ausländerin durchschnittlich 3.300 Euro mehr an Steuern und Sozialabgaben, als er oder sie an staatlichen oder Sozialversicherungsleistungen erhielt. Dieser Saldo ist seit dem Jahre 2004 angestiegen, damals betrug er nur 2.000 Euro." (Quelle: taz.de/Einwanderung-nach-Deutschland/!5027572/)

Menschen lassen sich qualifizieren und haben ein Interesse daran, egal ob in New York oder Nürnberg. Fachkräftemangel gibt es in New York wie in Nürnberg, und den behebt man durch Qualifizierung, ganz egal, woher die zu qualifizierenden Menschen stammen.

 

 

gez. NieWiederAfd

@16:47 Uhr von Der Nachfrager

... Flüchtlinge können dann langfristig zu Fachkräften ausgebildet werden. 

Deutschland und andere europäische Länder haben es ja vorgemacht wie es funktioniert.

Meine Eltern sind in jungen Jahren als Facharbeiter nach Deutschland eingewandert und haben lange sehr wenig hier verdient. Meine drei Geschwister und ich haben dann hier studiert und sind wirtschaftlich erfolgreich. Migration zahlt sich für ein Land langfristig immer aus.

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