Kommentare - Energiekonzern RWE will Braunkohle-Ausstieg bis 2030

04. Oktober 2022 - 12:00 Uhr

Acht Jahre früher als geplant will der Energiekonzern RWE die Braunkohleverstromung beenden, und zwar schon 2030. Dadurch blieben rund 280 Millionen Tonnen Kohle in der Erde. RWE will massiv in erneuerbare Energien investieren.

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Kommentare

Gut so

Jede Tonne Braunkohle, die hier unter der Erde bleibt, bedeutet CO2, das nicht in die Athmosphäre gelangt.

So wie auch jeder Kubikmeter Gas, der nicht gefördert wird.

 

Sie durch Erneuerbare Energien zu ersetzen ist nachhaltig und, wie das Beispiel von RWE gerade zeigt, nicht nur machbar, sondern auch offensichtlich wirtschaftlicher und damit günstiger für uns alle.

Na toll!

Mal ein Erfolg für Herrn H. & Co.

Das ist doch auch mal schön - es wird aber auch Zeit.

Innovativ und zukunftsorientiert

Die deutschen Energiekonzerne zeigen sich erstaunlich innovativ. Unternehmen wie RWE gehört die Zukunft.

Das ist doch erfreulich.  …

Das ist doch erfreulich.

 

Erwähnt werden muss, dass RWE mit dem Kauf (6,8 Milliarden) einer amerikanischen Solarfirma (Hauptfunktionär durch die Kapitalgabe wird mit 9 % Katar) auf dem amerikanischen Markt ein Zeichen setzen wird.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-solar-katar-101.ht…

 

RWE verdoppelt den Gewinn – Mehr Investitionen in erneuerbare Energien

Zu der Diskussion um eine mögliche Übergewinnsteuer wollte er sich nicht äußern.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/halbjahreszahlen-rwe-v…

 

Da müsen wir aber mal genau hinschauen, wo die Gelder hingehen.

Traurig macht..

..dass diese eine Ortschaft doch noch weggebaggert werden soll..

Hätte man da nicht drauf verzichten können?

@12:17 Uhr von Coachcoach

Na toll!

 

Mal ein Erfolg für Herrn H. & Co.

 

Das ist doch auch mal schön - es wird aber auch Zeit.

 

Was haben „Herr H. und Co.“ mit dieser betriebswirtschaftlichen Entscheidung von RWE zu tun? Es ist auch in den Führungsetagen der Energiekonzerne bekannt, daß die Tage der fossilen Energieträger gezählt sind. Weltweit. Wer da nicht in Erneuerbare investiert, wird den Anschluss verlieren und untergehen.

@12:23 Uhr von FritzF

ist im Vorteil. Die Scheichs machen es vor oder sind schon Anteilseigner der Energieversorger. 

Ich auch. Nur nicht mit so viel Kohle. ;-)

Gute Entscheidung

Jede Tonne Kohle, jedes Fass Öl, jeder Kubikmeter Gas, die im Boden bleiben, sind eine Wohltat für die Erde und ihr Klima.

Ich möchte im Winter warm…

Ich möchte im Winter warm haben, ich möchte Strom haben, damit ich weiterhin Kommentare hier schreiben kann. Wie das letztendlich erreicht wird ist mir egal. Wäre aber schön wenn das mit geringeren Verbraucherpreisen geschehen würde. Von mir aus, es darf auch weniger Klimaschädlich sein, man darf aber nicht vergessen wieviele Menschen auf der Welt sind und versorgt werden wollen. Wir werden noch lange auf jede Energiequelle angewiesen sein bis manches tatsächlich durch andere Energiequellen nachhaltig und effektiv und dauerhaft ersetzt werden können.

Lützerath

... wird leider trotzdem abgebaggert. Aber langfristig wird die Landschaft wieder rekultiviert.

Da wird es genügend…

Da wird es genügend Subventionen  geben. Und die Tonnen Kohle müssen nicht bezahlt und gefördert werden. 

Die machen da nichts wegen der Umwelt. Das ist nur ein super Nebeneffekt 

@ 12:21 Uhr von Adeo60

Eine grundsätzliche, nicht nur auf diesen Thread bezogene Anmerkung an Sie:

 

Ich freue mich immer über Ihre Kommentare.

 

Politisch liegen wir oft auseinander, aber Ihr unaufgeregter, von Fairness geprägter Diskussionsstil imponiert mir. Das ist demokratische Bürgerlichkeit in ihrer besten Ausprägung. Apropos demokratisch: Ihr unbedingtes Eintreten für die Demokratie finde ich großartig.

 

Leider werde ich die von Ihnen präferierte Partei trotzdem nie wählen:={

 

Herzliche Grüße,

 

fs

als geplant

Gut so.

Und wegen der Realität und aktuelle Vorkommnisse wird dann schon morgen wieder alternativlos anders entschieden. 

Erleben wir jetzt seit 30 Jahren mit der "Energiewende",

@12:04 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Sie durch Erneuerbare Energien zu ersetzen ist nachhaltig und, wie das Beispiel von RWE gerade zeigt, nicht nur machbar, sondern auch offensichtlich wirtschaftlicher und damit günstiger für uns alle.

Also die Aktuelle Energiewende hat mich seit 30 jahren Energie nur teuerer gemacht. die Bürger haben immer für doppelte karftwerksanlagen bezahlen müssen.Wenn vorhanden Grünen Strom und nachts für Fossilen.

Ich habe immer weniger verbraucht und dafür immer mehr bezahlen müüsen
Sollte das jetzt anders werden? Also das es für uns nochmal preiswerter wird glaube ich nicht.

Bleibt dann zu hoffen das immer Wind und Sonne 24/365Tage vorhanden ist und wir auch für dunkelflauten genug Kraftwerke oder Speicher haben werden.

 

Damit sind die erneuerbaren…

Damit sind die erneuerbaren Energien wieder ein Stück weit raus aus der Ecke wo drübersteht: ökologische Träumereien.

Das ist gut.

Ich frage mich aber: warum erst jetzt?

Meine Vermutung: Jetzt erst ist wohl alles mit Kohle bilanztechnisch abgeschrieben und nun werfen die erneuerbaren Energien mehr Gewinn ab als vor drei Jahren. 

Navhtrag: Die politische Macht von RWE ist hier in Deutschland sehr groß. Mit CEO Markus Krebber sitzt die RWE auch in der Gas-Wärme-Expertenkomission, die der Ampel jetzt sagen soll, was zu tun ist. 

Zum Vergleich: ein Vertreter der Landwirtschaft fehlt dort in der Expertenkommission. 

 

 

@12:35 Uhr von KowaIski

Jede Tonne Kohle, jedes Fass Öl, jeder Kubikmeter Gas, die im Boden bleiben, sind eine Wohltat für die Erde und ihr Klima.

Dann hoffen Sie mal das wir alle immer genug grünen Stom haben den wir uns auch leisten können.

Aktuell ist das leider nicht so.

Heute müssen wir froh über jede Tonne Kohle sein die wir nicht importieren müssen oder "blutiges" Gas von einem Aggressor benötgen.

 

@12:45 Uhr von Bender Rodriguez

Die machen da nichts wegen der Umwelt.

Doch, die machen da auch was wegen der Umwelt.

Energiesicherheit notwendig

Die Menschen brauchen Energie zum Kochen, für die Beleuchtung und zum Heizen. Die Energiequellen im Osten wurden bereits abgeschnitten. Kernkraft und jetzt auch Kohle sollen zukünftig ungenutzt bleiben. 

Ohne Energie verliert der Standort Deutschland an Attraktivität. Wohlstand und Arbeitsplätze gehen im Prozess der Deindustrialisierung verloren. 

 

China, Russland und die USA werden weiter Energie nutzen. Der Verzicht auf natürliche Energieressourcen in Deutschland schadet uns im globalen Standortwettbewerb. Die Menschen wollen Energiesicherheit, Arbeitsplätze und Wohlstand. 

Das ist mal

eine gute Nachricht. Es sind schon genug große Löcher aus der Erde raus gebaggert worden und ganze Dörfer verschwunden.

@12:47 Uhr von fathaland slim - 12:21 Uhr von Adeo60

Ihr unbedingtes Eintreten für die Demokratie finde ich großartig.
Leider werde ich die von Ihnen präferierte Partei trotzdem nie wählen:={

Schließe mich an.

Ohje

Aus Sicht von RWE lukrativ: Personal abbauen, mehr Geld durch Erneuerbare verdienen erc.! Allerdings geht das auf Kosten der Versorgungssicherheit, denn Windkraft und Photovoltaik tragen 0% zur Versorgungssicherheit bei (Quelle ZDF: https://bit.ly/3Egc2QK). Hier führen falsche Anreize geradewegs in die Versorgungskrise.

@12:40 Uhr von KowaIski

... wird leider trotzdem abgebaggert. Aber langfristig wird die Landschaft wieder rekultiviert.

##

Und es entstehen schöne Seen die für Freizeit und Wassersport gut genutzt werden können.Habe mir schon einige davon angesehen.Ebenso die Riesenbagger die dort abgestellt worden sind.

@12:04 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Jede Tonne Braunkohle, die hier unter der Erde bleibt, bedeutet CO2, das nicht in die Athmosphäre gelangt.

So wie auch jeder Kubikmeter Gas, der nicht gefördert wird.

Also, jetzt ist doch wirklich genug Gas in die Ostsee/Atmosphäre gegangen. Mit den 700 Miilionen m3 könnte Dänemark 1 Jahr heizen.

 

@12:35 Uhr von KowaIski

„Jede Tonne Kohle, jedes Fass Öl, jeder Kubikmeter Gas, die im Boden bleiben, sind eine Wohltat für die Erde und ihr Klima.“

unbestritten….und jeder Atemzug und Pups von Mensch und Tier auch….

 

Schön, dass wir mehr auf Erneuerbare

Energie umsteigen. Offensichtlich scheint sich der RWE Konzern über den erzielbaren Preis, den der Verbraucher 2030 zahlen muss, im Klaren zu sein. Nur, verabschiedet sich der Verbraucher auch von etwas: niedrigen Preisen? Heute gejubelt, bedeutet nicht 2030 mit den Preisen 2030 einverstanden zu sein. Bislang haben die Energie Versorger immer erst an sich gedacht, was für einen Teilnehmer am Markt o.k. ist. 

Was nötig ist muss immer auch möglich sein (bzw. gemacht werden)

Dass das geht, setzt allerdings voraus, dass das Mitgestaltungspotential aller Wirtschaftsteilnehmer bzw. Menschen „gehoben“ bzw. aktiviert wird. Und dass in der Politik künftig auf Transparenz statt Bürokratie gesetzt wird.

Deutschland

wie gut, daß die Welt an Deutschlands Grenze endet und wir somit kein CO2 von woanders bekommen.

 

Interessant ist aber, daß ganze Dörfer für Kohle plattgemacht werden, aber Stromleitungen für regenerative Energie vom Norden in den Süden existieren nur auf dem Papier, weil da immer noch verhandelt wird.

 

@13:01 Uhr von werner1955

Jede Tonne Kohle, jedes Fass Öl, jeder Kubikmeter Gas, die im Boden bleiben, sind eine Wohltat für die Erde und ihr Klima.

Dann hoffen Sie mal das wir alle immer genug grünen Stom haben den wir uns auch leisten können.

Aktuell ist das leider nicht so.

Dann hole uns der Klabautermann, denn die fossilen Energieträger werden irgendwann einfach alle sein und längst vorher haben wir unsere Erde schon unbewohnbar gemacht.

Und das ist Fakt, das habe ich nicht gemacht und nicht erfunden, sondern es ist so. Brauchen Sie mich also auch nicht verantwortlich zu machen.

@13:04 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen brauchen Energie zum Kochen, für die Beleuchtung und zum Heizen.

Die Menschen brauchen auch ein Weltklima, bei dem man überleben kann. Und daher ist Umdenken und Handeln erforderlich.

Die Energiequellen im Osten wurden bereits abgeschnitten.

Putin führt einen Krieg gegen uns, aber nicht umgekehrt.

Angstkampagnen der rechten Ecke: dürfen nicht fehlen

@13:04 Uhr von Initiative Neue ...

Die Menschen brauchen Energie zum Kochen, für die Beleuchtung und zum Heizen.

Bitte die Mobilität nicht vergessen.

Die Energiequellen im Osten wurden bereits abgeschnitten. Kernkraft und jetzt auch Kohle sollen zukünftig ungenutzt bleiben. 

Was alles nur zu begrüßen ist.

Ohne Energie verliert der Standort Deutschland an Attraktivität. Wohlstand und Arbeitsplätze gehen im Prozess der Deindustrialisierung verloren. 

Sieht irgendjemand vom Fach solch ein Angstszenario?

China, Russland und die USA werden weiter Energie nutzen.

Genauso wie Menschen und Unternehmen in Deutschland. Wieso auch nicht?

Der Verzicht auf natürliche Energieressourcen in Deutschland schadet uns im globalen Standortwettbewerb.

Natürliche Energiequellen in Deutschland: Sonne, Wind, Geothermie, Biogas, Wasserkraft, alle preisgünstig zu haben. Gut für den Standortwettbewerb.

Die Menschen wollen Energiesicherheit, Arbeitsplätze und Wohlstand. 

Natürlich. Die Pläne von RWE gefährden nichts davon.

@13:04 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die Menschen brauchen Energie zum Kochen, für die Beleuchtung und zum Heizen. Die Energiequellen im Osten wurden bereits abgeschnitten. Kernkraft und jetzt auch Kohle sollen zukünftig ungenutzt bleiben. 

Ohne Energie verliert der Standort Deutschland an Attraktivität. Wohlstand und Arbeitsplätze gehen im Prozess der Deindustrialisierung verloren. 

 

China, Russland und die USA werden weiter Energie nutzen. Der Verzicht auf natürliche Energieressourcen in Deutschland schadet uns im globalen Standortwettbewerb. Die Menschen wollen Energiesicherheit, Arbeitsplätze und Wohlstand. 

 

Sie wissen aber schon, daß RWE ein Energiekonzern ist?

 

Sie meinen, der hätte sich jetzt entschieden, die Energiesparte abzuschreiben?

 

Warum?

 

Weil Sie der Ansicht sind, nur fossile Energie wäre echte Energie?

 

Das wäre aber dann nun wirklich auf die Spitze getriebene ideologische Verblendung.

wenn dies mal nicht in die Hose geht

Zunächst hört es sich ja löblich an, auf die ganze Kohleverbrennung verzichten zu wollen.

Aber bei den ganzen Ankündigungen vermisse ich eine seriöse Gegenrechnung, wie dies bei gleichzeitiger Energiesicherheit UND bezahlbarer Realisierbarkeit möglich sein wird.

Mir scheint dies eher ein Schnellschuss aus der Hüfte ohne solide Basis und ich als Verbraucher komme mir dabei vor wie das Versuchskaninchen (na hoffentlich geht das Experiment nicht schief).

Zukunft des Rheinischen Reviers

@13:12 Uhr von schiebaer45

... wird leider trotzdem abgebaggert. Aber langfristig wird die Landschaft wieder rekultiviert.

Und es entstehen schöne Seen die für Freizeit und Wassersport gut genutzt werden können.Habe mir schon einige davon angesehen.Ebenso die Riesenbagger die dort abgestellt worden sind.

Im rheinischen Revier wird's Jahrzehnte dauern, bis dass Ihre Tagebaurestseen auch nur halbwegs provisorisch für Freizeit und Wassersport genutzt werden können. Sind halt Löcher mit ganz anderen Dimensionen zu füllen wie in Sachsen.

Na also, geht doch…

Jetzt wird es Zeit die Speicherinfrastruktur zu sichern und möglichst schnell ein H2-Leitungsnetz zwischen Gasspeichern und Gaskraftwerken zu installieren. Mit Pump- und Batteriespeichern sowie Lastmanagement haben wir dann eine sichere und günstige Energieversorgung und die derzeitigen Mondpreise und die Abzockerei sind vom Tisch.

Zu einem der vorangegangenen Kommentare:

Wenn RWE weit mehr als 100% in seinem Strommixes hat, dann kann es ja eigentlich keinen Mangel geben ;) .

@ 12:30 Uhr von 91541matthias

"Traurig macht....dass diese eine Ortschaft doch noch weggebaggert werden soll.."

Naja: "alle ursprünglichen Einwohner hätten den Ort bereits verlassen. "

Von daher haben sich die Leute wahrscheinlich damit abgefunden. Außerdem geht es den meisten mit der üppigen Abfindung finanziell sicherlich besser als vorher.

@13:13 Uhr von doppelwumms

Also, jetzt ist doch wirklich genug Gas in die Ostsee/Atmosphäre gegangen. Mit den 700 Miilionen m3 könnte Dänemark 1 Jahr heizen.

Ökologie ist dem Despoten schnurz. Wahrscheinlich pustet er es absichtlich in die Ostsee, muss er es nicht am Einspeisepunkt abfackeln. Unser Gas verbrennt dort ja seit Monaten in der größten Fackel Eurasiens.

@12:39 Uhr von Bernd Kevesligeti

Energiekonzern RWE will Braunkohle-Ausstieg bis 2030... Das hört sich ja richtig ökologisch an.

Ist es ja auch.

@12:39 Uhr von Bernd Kevesligeti

Das hört sich ja richtig ökologisch an. Aber weil RWE bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen will, muss Lützerath noch abgerissen werden ?

Der Energiemix von RWE sah im Jahre 2021 so aus: Braunkohle 45,9 Prozent, Erneuerbare Energien 32,2 Prozent, Kernenergie 22,7 Prozent, Steinkohle 7,1 Prozent und Gas 52,4 Prozent.

Wie das rein mathematisch hinkommen kann, müssen Sie erklären. So ein Unfug !

 

Außerdem darf man jetzt mal gespannt sein, ob RWE seine Klage gegen die Niederlande wegen dem dort beschlossenen Kohleausstieg bis 2030 zurückzieht. RWE macht da einen Schadensersatz von 1,4 Milliarden Euro geltend.

Ich bin da nicht gespannt. Warum auch ? Habe ich da was von, oder Sie ? Wenn es juristisch einklagbar ist, wird das passieren. Wenn nicht, dann nicht.

 

Wir....

Werden noch lange auf fossilen Rohstoffe abhängig sein. Ich bergründe es so wenn wir auf nur erneuerbaren Energien zurückgreifen können müssen wir uns richtig beeilen den Ausbau in einem Guss hinzubekommen. Dann dürfen keine Bürgerinitiativen dazwischen grätschen. Dann darf kein Konverter und kein Windrad aufgehalten werden. Oder wir müssen die Gasvorkommen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern per Fracking fördern Dann können die Braunkohle Kraftwerke 2030 abschalten und uns mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie mehr Zeit lassen. 

@13:13 Uhr von doppelwumms

Jede Tonne Braunkohle, die hier unter der Erde bleibt, bedeutet CO2, das nicht in die Athmosphäre gelangt.

So wie auch jeder Kubikmeter Gas, der nicht gefördert wird.

Also, jetzt ist doch wirklich genug Gas in die Ostsee/Atmosphäre gegangen. Mit den 700 Miilionen m3 könnte Dänemark 1 Jahr heizen.

 

 

Und wem genau werfen sie das vor?

Und was genau hat das mit dem Thema zu tun?

@12:30 Uhr von w120

Erwähnt werden muss, dass RWE mit dem Kauf (6,8 Milliarden) einer amerikanischen Solarfirma (Hauptfunktionär durch die Kapitalgabe wird mit 9 % Katar) auf dem amerikanischen Markt ein Zeichen setzen wird.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-solar-katar-101.ht

 

RWE verdoppelt den Gewinn – Mehr Investitionen in erneuerbare Energien

Zu der Diskussion um eine mögliche Übergewinnsteuer wollte er sich nicht äußern.

Da müsen wir aber mal genau hinschauen, wo die Gelder hingehen.

Warum müssen WIR gucken ? Reicht doch, wenn die gucken, die es angeht. RWE war das erste Unternehmen, was nicht von der Gasumlage profitieren WOLLTE. Gewinne die reinvestiert werden, so wie sinnvollerweise in diesem Beispiel, dürften kaum der Übergewinnversteuerung unterliegen. Das wäre auch völlig unproduktiv.

 

@13:13 Uhr von doppelwumms

Jede Tonne Braunkohle, die hier unter der Erde bleibt, bedeutet CO2, das nicht in die Athmosphäre gelangt.

So wie auch jeder Kubikmeter Gas, der nicht gefördert wird.

Also, jetzt ist doch wirklich genug Gas in die Ostsee/Atmosphäre gegangen. Mit den 700 Miilionen m3 könnte Dänemark 1 Jahr heizen.

Auf wessen CO2-Umsatz wird das eigentlich umgelegt? Oder gibts da eine Position "sonstige" neben der Nationenstatistik ?

 

 

@13:34 Uhr von wie-

>>@13:04 Uhr von Initiative Neue ...<<
Angstkampagnen der rechten Ecke: dürfen nicht fehlen

 

Sie wissen doch: Es muss Deutschland schlecht gehen ...

Braunkohlekraftwerke sind…

Braunkohlekraftwerke sind Grundlastkraftwerke. Wie schaut die Alternative für Grundlast bei Regenerativen aus ? In der Winterdunkelflaute können z.B. 7 Tage in Folge mit < 20% Bedarfsdeckung auftreten. Insgesamt braucht es für die Winterzeit Stromspeicher für > 100 TWh. Da reichen auch die Akkus von demnächst 10 Millionen E-Autos bei Weitem nicht aus  (abgesehen davon, dass die Lebensdauer von der Anzahl der Lade-/Entladezyken abhängt).

Am 04. Oktober 2022 - 13:34 Uhr von wie-

Der Verzicht auf natürliche Energieressourcen in Deutschland schadet uns im globalen Standortwettbewerb.

Natürliche Energiequellen in Deutschland: Sonne, Wind, Geothermie, Biogas, Wasserkraft, alle preisgünstig zu haben. Gut für den Standortwettbewerb.

__

Naja,von den "konkurrenzlos billigen" erneuerbaren Energien wird nun bereits seit zig Jahren geredet. Es wurden Abermilliarden vom Verbraucher abgeschöpft; immer mit dem Versprechen "nur die Ruhe, bald wird sooo billig...." De facto steigen die Preise weiter. Wann werden denn die Investoren, nämlich die Verbraucher, endlich in den Genuss der "konkurrenzlos billigen" Energie kommen ? Viel Zeit bleibt der Menschheit ja nicht mehr, wenn man den Misanthropen glauben schenkt.

@13:23 Uhr von Nettie - Nachtrag (Zusatz)

Dass das geht, setzt allerdings voraus, dass das Mitgestaltungspotential aller Wirtschaftsteilnehmer bzw. Menschen „gehoben“ bzw. aktiviert wird. Und dass in der Politik künftig auf Transparenz statt Bürokratie gesetzt wird.

Und was Menschen bei ihrem Leben beeinträchtigt und nicht unbedingt sein muss, muss grundsätzlich unterbleiben.

Eine grundsätzlich gute Entwicklung

Eine grundsätzlich gute Entwicklung (mit grundsätzlich meine ich das die Grünen mal wieder mit der Tür ins Haus fallen möchten und man denen kein Auftrieb geben sollte, siehe die richtige Begründung der FDP). Wenn der Versorger diesen Schritt geht, gehe ich davon aus das von ihm dieser Umschwung sauber durchkalkuliert wurde und damit realistisch ist. Realistisch bedeutet dass dann alternative Energielieferanten zur Verfügung stehen werden und gegen einen sozialverträglichen Stellenabbau ist dann auch nichts einzuwenden. Alles in allem also eine gute Entwicklung.

@13:13 Uhr von doppelwumms

Also, jetzt ist doch wirklich genug Gas in die Ostsee/Atmosphäre gegangen. Mit den 700 Miilionen m3 könnte Dänemark 1 Jahr heizen.

 

 

 

in China verbrennen Kohleflöze auf ner Länge von 5.000 km ...... sinnlos

dieselbe Menge die wir zur Stromerzeugung verwenden

 

juckt das irgendjemanden ?

 

 

@13:01 Uhr von werner1955

Jede Tonne Kohle, jedes Fass Öl, jeder Kubikmeter Gas, die im Boden bleiben, sind eine Wohltat für die Erde und ihr Klima.

Dann hoffen Sie mal das wir alle immer genug grünen Stom haben den wir uns auch leisten können.

Aktuell ist das leider nicht so.

Heute müssen wir froh über jede Tonne Kohle sein die wir nicht importieren müssen oder "blutiges" Gas von einem Aggressor benötgen.

Der Grund, warum wir noch nicht genügend "grünen" Strom haben, ist doch der, dass wir uns zu lange auf dem billigen Gas ausgeruht haben. Das geht jetzt nicht mehr und deswegen bin ich wirklich optimistisch, dass bis 2030 die Innovationen und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien soweit fortgeschritten sein werden, dass genügend "grüner" Strom da sein wird.

@13:04 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

 
China, Russland und die USA werden weiter Energie nutzen. Der Verzicht auf natürliche Energieressourcen in Deutschland schadet uns im globalen Standortwettbewerb. Die Menschen wollen Energiesicherheit, Arbeitsplätze und Wohlstand. 

Was Benz, Zeiss und Siemens wohl über das Festhalten an alter Technik und Verfahren gesagt hätten... Ist ja nicht so, dass wir in D keine anderen natürlichen Energieträger nutzen könnten, hinter denen ja auch Arbeitsplätze und Exportchancen stehen. Schlimm genug, dass wir bei Dingen wie Batterietechnik als angebliches Hightech-Land von China abhängig sind.

Ich denke...

Ich denke wer jemals durch ein idyllisches Örtchen gefahren ist was dem Bagger zum Opfer fällt, bekommt sehr schnell das Gefühl dass das, was da passieren soll (auslöschen) nicht sein darf und nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

@12:23 Uhr von FritzF

ist im Vorteil. Die Scheichs machen es vor oder sind schon Anteilseigner der Energieversorger.

 

Nur ein weiteres Beispiel dafür, dass ohne die Scheichs in Deutschland nicht viel laufen würde. Die tragen mit ihren Beteiligungen an deutschen Unternehmen wie RWE, Daimler, VW eine große Last und Verantwortung auf Jahrzehnte. Ohne Katar zB. würde sogar die nächste Fußball-WM (Nov./Dez. 2022) wahrscheinlich ausfallen, was nicht nur für Adidas und seine Mitarbeiter recht ungünstig wäre, gerade in dieser Zeit, wo Sportschuhe nicht so richtig laufen. Ganz anders bei RWE, da läufts ja wie geschmiert und springen deshalb mit des Scheichs zusätzl. Petrodollars über den Teich nach Amerika, der Sonne Energie abluchsen.

Eine gute Entwicklung

Eigentlich ist Braunkohle der letzte Dreck den wir da verbrennen. Die Umweltbelastung ist trotz Filter enorm und die Energiedichte ist im Vergleich sehr gering. Da sieht es mit der Steinkohle viel besser aus (Energiedichte). Die muss jedoch tief unter Tage gefördert werden und das kann auch nicht die Zukunft sein. Der Weggang von der Kohle ist also ein richtige und wünschenswerter Schritt wenn dieser mit Augenmaß betrieben wird, d.h. alternative Versorger für die abgeschalteten Kraftwerke eingebunden werden. Bedenklich stimmt mich das die Chinesen in den kommenden Jahren 180 Kohlekraftwerke bauen wollen. Die Umweltprobleme kann man nur global lösen.

Marktkräfte wirken in Richtung Dekarbonisierung

@13:42 Uhr von Giselbert

Zunächst hört es sich ja löblich an, auf die ganze Kohleverbrennung verzichten zu wollen.

Natürlich. Dekarbonisierung, je eher, je besser.

Aber bei den ganzen Ankündigungen vermisse ich eine seriöse Gegenrechnung, wie dies bei gleichzeitiger Energiesicherheit UND bezahlbarer Realisierbarkeit möglich sein wird.

Tja, die Gegenrechnung finden Sie im zu kommentierenden Artikel: RWE scheint eine klare Vision zu haben, wie der Konzern weiter im Energiemarkt präsent sein wird.

Mir scheint dies eher ein Schnellschuss aus der Hüfte ohne solide Basis

Was können Sie besser als das Management von RWE?

und ich als Verbraucher komme mir dabei vor wie das Versuchskaninchen (na hoffentlich geht das Experiment nicht schief).

Bei der Wahl Ihres Energieversorgers haben Sie völlige Handlungsfreiheit. Den jahrelangen Bestrebungen der EU zur Marktliberalisierung zum Vorteil der Verbraucherinnen und Verbraucher sei Dank.

Oder wessen Handeln wollen Sie durch Ihren Beitrag kritisieren?

@13:30 Uhr von KowaIski

Dann hole uns der Klabautermann, denn die fossilen Energieträger werden irgendwann einfach alle sein und längst vorher haben wir unsere Erde schon unbewohnbar gemacht.

Und das ist Fakt, das habe ich nicht gemacht und nicht erfunden, sondern es ist so. Brauchen Sie mich also auch nicht verantwortlich zu machen.

Richtig.

Und bisdahin müssen wir sinnvolle gute und wirtschftliche Energien weiterentwickelen.
Aktuelle passiert das in unserem land noch nicht. Hier gilt nur weg von Atom. Speicher oder System für "dunkelflaiuten" sin bisher nicht in sicher.
Aktuell betreiben wir wieder mehr fossilen alt Kraftwerke. 
Viele unser nachbarländer haben mit Ihren sicheren Akw ein bessere Zukunft.

 

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@13:42 Uhr von Giselbert

wenn dies mal nicht in die Hose geht

 

Zunächst hört es sich ja löblich an, auf die ganze Kohleverbrennung verzichten zu wollen.

Aber bei den ganzen Ankündigungen vermisse ich eine seriöse Gegenrechnung, wie dies bei gleichzeitiger Energiesicherheit UND bezahlbarer Realisierbarkeit möglich sein wird.

Mir scheint dies eher ein Schnellschuss aus der Hüfte ohne solide Basis und ich als Verbraucher komme mir dabei vor wie das Versuchskaninchen (na hoffentlich geht das Experiment nicht schief).

 

Sie meinen, ein multinationaler Großkonzern wäre zu Experimenten aufgelegt, würde aus der Hüfte schießen und Geschäftsentscheidungen treffen, ohne seriös gegenzurechnen?

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