Kommentare - Bischofskonferenz in Fulda: Einig, nicht einig zu sein

29. September 2022 - 20:20 Uhr

Georg Bätzing hat keinen leichten Job. Als Vorsitzender der Bischofskonferenz kämpft er für den Reformprozess des Synodalen Wegs - gegen Widerstand aus Rom und aus den eigenen Reihen. Von Klaus Hofmeister.

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Gottes Wort anerkennen

Die 10 Gebote sind die Essenz des christlichen Glaubens. Das Wort Gottes sollte akzeptiert werden. 

 

Bischof Bätzing ist ein…

Bischof Bätzing ist ein kluger, redlicher und mehr und mehr auch unerschrockener Mann. Das tut der deutschen kath. Kirche sicher gut. Dass man den mittlerweile in der Minderheit befindlichen Teil der klerikal-konservativen und theologisch wie humanwissenschaftlich vorgestrigen Bischöfe erreicht, glaube ich allerdings nicht. Da werden noch Konflikte und Debatten folgen müssen, denen sich die klerikal-Konservativen allerdings meist verweigern, wie der synodale Weg gezeigt hat.

@20:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die 10 Gebote sind die Essenz des christlichen Glaubens. Das Wort Gottes sollte akzeptiert werden. 

 

Die 10 Gebote stehen im Alten Testament und gehören zum gemeinsamen Erbe mit dem Judentum und sind mitnichten die 'Essenz des christlichen Glaubens'.
Die Essenz des christlichen Glaubens ist radikale Nächstenliebe, gerade gegenüber den schwachen, verfolgten, mittellosen Mitmenschen.

 

Wenn Sie dafür sind, dass das Wort Gottes akzeptiert wird, sollten Sie das konsequenterweise anwenden auf seine bedingungslose Hinwendung gerade zu denen, die belastet und ausgegrenzt sind.

Einfach mal die staatliche…

Einfach mal die staatliche Unterstützung so lange aussetzen, bis die Kirche zur Vernunft kommt. Lügen, Betrügen, Täuschen und Vertuschen ist kein gangbarer Weg mehr. Aber die wollten ja sogar Martin Luther lynchen, nur weil der zur "echten" Lehre zurück wollte.

Wo ist die Reue für Massenmord (zB Hexenverbrennung), Ablasszahlung, und Kindesmissbrauch?

Und wieso machen Frauen in dem Verein überhaupt noch mit? Warum gründen die nicht ihre eigene Kirche? Daß dies sehr einfach geht, haben Luther, Heinrich VIII, Mohammed, und diverse andere doch gezeigt.

 

Glauben kann man ganz prima ohne starre Kirchenstrukuren.

 

und wir sind fassungslos, wenn ein Religiöser Fanatiker wieder ein Attentat begeht?

Daß  der streitbare Herr…

Daß  der streitbare Herr Bätzing kein Italienisch spricht, macht ihn in Rom natürlich verdächtig. Der Heiland konnte es wohl auch nicht.

 

Das Ausdiskutieren einer Sexualmoral wird dort im vergoldeten Herzen einer spiritualitätsabweisenden, menschengemachten Simulationsmaschinerie für die Deutung höheren Willens nicht stattfinden. Sexualität wird dort wie eine Krankheit behandelt, für die von Amts wegen Immunität gilt innerhalb der kirchlichen Grenzen. Anders läßt es sich nicht regeln, Mißbrauch vor der weltlichen Verfolgung zu schützen. 

Eigentlich haben Diener Gottes keine. Für sie gilt unbefleckte Bedrängnis und das muß so bleiben. 

@20:52 Uhr von Bruno14

Die 10 Gebote sind die Essenz des christlichen Glaubens. Das Wort Gottes sollte akzeptiert werden. 

 

Die 10 Gebote stehen im Alten Testament und gehören zum gemeinsamen Erbe mit dem Judentum und sind mitnichten die 'Essenz des christlichen Glaubens'.
Die Essenz des christlichen Glaubens ist radikale Nächstenliebe, gerade gegenüber den schwachen, verfolgten, mittellosen Mitmenschen.

 

Wenn Sie dafür sind, dass das Wort Gottes akzeptiert wird, sollten Sie das konsequenterweise anwenden auf seine bedingungslose Hinwendung gerade zu denen, die belastet und ausgegrenzt sind.

Im Sinne des Christentums haben Sie natürlich recht. 
Aber dann müßten wahrscheinlich der gesamte Vatikan, viele Kirchenfunktionäre in der ganzen Welt und alle Mitglieder der rechten und christlichen Parteien umgehend exkommuniziert werden. 
 

was der Artikel leider nicht verrät

 

war dafür in mehreren Beiträgen im Radio auf NDRInfo zu erfahren: den Bischöfen wurde für den synodalen Weg eine "Sperrminortität" eingeräumt, gegen die keine öffentlichen Verlautbarungen aus den Konferenzen erfolgen können. Auf diese Weise wurden Diskussionen, z.B. über die Sexualmoral, obwohl im Ergebnis progressiv, für die Öffentlichkeit blockiert.

Der Vatikan outet sich hier einmal mehr als erzreaktionäre Instanz, und das übertrieben positive Image des Papstes sollte dringend hinterfragt werden.

Reformen

in der katholischen Kirche sind mehr als notwendig.

Mir scheint der Herr Bätzing der richtige Mann dafür.

Ich will nicht alle Problemfälle erneut aufgreifen, wünsche mir aber baldige Fortschritte. Sonst werden noch mehr Menschen der Kirche den Rücken zukehren.

Die Geldmittel zu kürzen "bis Einsicht" herrscht ist das schlechteste Mittel.

Wer will darüber entscheiden was die richtige "Einsicht" ist?

Die....

Deutsche Bischofskonferenz kann viel beschließen. Ich bin selber Katholik der römischen Kirche. Die römische katholische Kirche ist auf dem Papst ausgerichtet. Er entscheidet mit den Kurienkardinäle im Vatikan in Rom. Der Papst ruft auch eine internationale Bischofskonferenz oder eine internationale Kardinalskonferenz ein. Da gehören die Probleme erörtert. Die römisch katholische Kirche ist knapp 2.000 Jahre alt Reformen gehen in dieser Kirche langsam. 

Die katholische Kirche ist…

Die katholische Kirche ist reformunfähig. Dem Vatikan scheint es egal zu sein, wenn in Deutschland immer mehr Menschen austreten. Er sieht wohl seine Zukunft in anderen Weltregionen. 

@21:03 Uhr von frosthorn

 

war dafür in mehreren Beiträgen im Radio auf NDRInfo zu erfahren: den Bischöfen wurde für den synodalen Weg eine "Sperrminortität" eingeräumt, gegen die keine öffentlichen Verlautbarungen aus den Konferenzen erfolgen können. Auf diese Weise wurden Diskussionen, z.B. über die Sexualmoral, obwohl im Ergebnis progressiv, für die Öffentlichkeit blockiert.

Der Vatikan outet sich hier einmal mehr als erzreaktionäre Instanz, und das übertrieben positive Image des Papstes sollte dringend hinterfragt werden.

Papst  Franziskus  ist  ja  ein  "Papst  der  Armen".   Deshalb  werden  es  immer  mehr  Arme.

 

@21:10 Uhr von Raho59

 
Die Geldmittel zu kürzen "bis Einsicht" herrscht ist das schlechteste Mittel.

Wer will darüber entscheiden was die richtige "Einsicht" ist?

Das muß halt die Kirche belegen. Soll sie halt mal sagen, für was sie so steht.

Ich bin für komplette Gleichbehandlung. Also solten wir die Christen so behandeln, wie alle anderen auch: Kein Geld und keine Sonderrechte.Und vo allem keinen öffentlichen Krach mehr. Der Muezin darf auch nicht rufen. Wieso nicht?

Bei Uns ist in der Mosche deutlich mehr los, als in der Kirche. Das zeigt, wer sich für was interessiert.

@20:58 Uhr von melancholeriker

Daß  der streitbare Herr Bätzing kein Italienisch spricht, macht ihn in Rom natürlich verdächtig. Der Heiland konnte es wohl auch nicht.

 

Das Ausdiskutieren einer Sexualmoral wird dort im vergoldeten Herzen einer spiritualitätsabweisenden, menschengemachten Simulationsmaschinerie für die Deutung höheren Willens nicht stattfinden. Sexualität wird dort wie eine Krankheit behandelt, für die von Amts wegen Immunität gilt innerhalb der kirchlichen Grenzen. Anders läßt es sich nicht regeln, Mißbrauch vor der weltlichen Verfolgung zu schützen. 

Eigentlich haben Diener Gottes keine. Für sie gilt unbefleckte Bedrängnis und das muß so bleiben. 

Sexualität wird dort wie eine Krankheit behandelt.....Im allgemeinen haben die Bischöfe in ihrer Freizeit ein sehr freies Verhältnis hierzu. Nur in den öffentliche Tagungen gilt das unbefleckte Empfängnis.

 

@20:43 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Die 10 Gebote sind die Essenz des christlichen Glaubens. Das Wort Gottes sollte akzeptiert werden. 

Wenn  man  allerdings  ein  Aber  zu  diesem  Glauben  hat  wie  der  Synodale  Weg,  dann  handelt  es  sich  um  Aberglauben.

@21:16 Uhr von MSCHM1972

Die römisch katholische Kirche ist knapp 2.000 Jahre alt Reformen gehen in dieser Kirche langsam. 

Die katholische Kirche ist die menschliche (je nach Glauben auch göttliche) Institution, die am längsten ununterbrochen gewährt hat. Sie besteht seit ihrer Gründung bis heute und hat sich immer wieder, langsam aber sicher, weiterentwickelt. Sie ist auch die größte nicht-staatliche Organisation, die es je gegeben hat. Hier müssen die Uhren anders laufen, damit so etwas möglich ist. Wir neigen dazu, unsere heutige Sicht der Welt als die endgültige anzusehen. In 200 Jahren wird man uns für genauso barbarisch und unmenschlich halten, wie wir die Welt von vor 200 Jahren sehen. Die katholische Kirche wird auch dann noch bestehen. Und wen es stört, dass die Bischöfe, die Apostelnachfolger, keine Engel sind: Nun,. Jesus musste das nehmen, was er vorfand. So was wie jeden von uns, Menschen. Hat Jesus schon gesagt: Mt23,3 - das gilt heute genauso.

@21:20 Uhr von Werner40

Die katholische Kirche ist reformunfähig. Dem Vatikan scheint es egal zu sein, wenn in Deutschland immer mehr Menschen austreten. Er sieht wohl seine Zukunft in anderen Weltregionen. 

Das trift aber auch auf alle große Regligionen zu.

Die Sorgen sind weltweit dieselben - und die Hoffnungen auch

Ich jedenfalls setze dabei nicht auf institutionelle Machtstrukturen und Dogmen (von irgendwem vorgegebene starre „Glaubenssätze“), sondern auf meinen Glauben an das Gute im Menschen. Den jede der Weltregionen seit jeher „tatkräftig“ unterstützt. Dass diese immer wieder von irgendwelchen Machthabern pervertiert bzw. zu Machtzwecken missbraucht werden, ändert daran nichts. Und auch nicht an der Notwendigkeit der Bereitschaft zu eigenständigem (kritischem) Denken.

@21:20 Uhr von Werner40

Dem Vatikan scheint es egal zu sein, wenn in Deutschland immer mehr Menschen austreten. Er sieht wohl seine Zukunft in anderen Weltregionen. 

Das Problem ist: Uns geht es viel zu gut. Wir wollen nicht mehr gesagt bekommen, wenn wir etwas falsch machen, wir wollen dafür applaudiert bekommen. Niemand will sich mehr in Frage stellen lassen, niemand will sich mehr mit einem Ideal, wie Jesus, vergleichen lassen. Wir wollen keine Anforderungen, die weh tun, sondern wir wollen Zustimmung, dass wir das Leben genießen, wie es noch nie Menschen zuvor genießen konnten - und wie es der weit überwiegende Teil der Menscheit auch heute nicht kann. Und dabei ruinieren wir mit unserer Hybris den ganzen Planenten.

@21:16 Uhr von MSCHM1972

Deutsche Bischofskonferenz kann viel beschließen. Ich bin selber Katholik der römischen Kirche. Die römische katholische Kirche ist auf dem Papst ausgerichtet. Er entscheidet mit den Kurienkardinäle im Vatikan in Rom. Der Papst ruft auch eine internationale Bischofskonferenz oder eine internationale Kardinalskonferenz ein. Da gehören die Probleme erörtert. Die römisch katholische Kirche ist knapp 2.000 Jahre alt Reformen gehen in dieser Kirche langsam. 

Und die paar deutschen Christen zählen in Rom nicht viel.

Fast alle großen Religionen werden wieder fundamentalistisch.

 

Behauptungen bitte belegen

@20:46 Uhr von Bruno14

Bischof Bätzing ist ein kluger, redlicher und mehr und mehr auch unerschrockener Mann. Das tut der deutschen kath. Kirche sicher gut. Dass man den mittlerweile in der Minderheit befindlichen Teil der klerikal-konservativen und theologisch wie humanwissenschaftlich vorgestrigen Bischöfe erreicht, glaube ich allerdings nicht. Da werden noch Konflikte und Debatten folgen müssen, denen sich die klerikal-Konservativen allerdings meist verweigern, wie der synodale Weg gezeigt hat.

Wen meinen Sie, den Sie hier als klerikal-konservativ bezeichnen? Und auf welche Präzedenzfälle berufen Sie sich, dass die Debatte verweigert wird? Und mit welcher Begründung? Kann nicht auch einfach sein, dass Essenz der katholischen Kirche eine gewissen Hierarchie ist?

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@21:24 Uhr von Bender Rodriguez

 
Die Geldmittel zu kürzen "bis Einsicht" herrscht ist das schlechteste Mittel.

Wer will darüber entscheiden was die richtige "Einsicht" ist?

Das muß halt die Kirche belegen. Soll sie halt mal sagen, für was sie so steht.

Ich bin für komplette Gleichbehandlung. Also solten wir die Christen so behandeln, wie alle anderen auch: Kein Geld und keine Sonderrechte.Und vo allem keinen öffentlichen Krach mehr. Der Muezin darf auch nicht rufen. Wieso nicht?

Bei Uns ist in der Mosche deutlich mehr los, als in der Kirche. Das zeigt, wer sich für was interessiert.

Auch hier dürfen die Kirchturmglocken nicht schlagen wann sie wollen. Also gilt das auch für den Muezin. Das ist einfach beantwortet.

In einer Kirche ist "nichts los", was auch immer sie darunter verstehen.

Verstehen muss man die andere Religion auch nicht, man muss sie akzeptieren. Dann wären wir schon weiter.

Was nichts an der Reformbedürftigkeit der katholischen Kirche ändert. Das geht nur von innen nach außen. 

@20:56 Uhr von Bender Rodriguez

Einfach mal die staatliche Unterstützung so lange aussetzen, bis die Kirche zur Vernunft kommt. Lügen, Betrügen, Täuschen und Vertuschen ist kein gangbarer Weg mehr. Aber die wollten ja sogar Martin Luther lynchen, nur weil der zur "echten" Lehre zurück wollte.

Wo ist die Reue für Massenmord (zB Hexenverbrennung), Ablasszahlung, und Kindesmissbrauch?

Und wieso machen Frauen in dem Verein überhaupt noch mit? Warum gründen die nicht ihre eigene Kirche? Daß dies sehr einfach geht, haben Luther, Heinrich VIII, Mohammed, und diverse andere doch gezeigt.

 

Glauben kann man ganz prima ohne starre Kirchenstrukuren.

 

und wir sind fassungslos, wenn ein Religiöser Fanatiker wieder ein Attentat begeht?

Hmm, Mohammed?? Si tacuisses!

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