Kommentare - Weltbank senkt Konjunkturprognose für China deutlich

27. September 2022 - 16:21 Uhr

Laut der jüngsten Prognose der Weltbank büßt China in diesem Jahr die Rolle als Wachstumsmotor Asiens ein. Erstmals seit 1990 werden andere aufstrebende Volkswirtschaften wahrscheinlich stärker wachsen.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Bei 2,8% Wachstum

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

Abgesehen davon hat das Reich der Mitte natürlich reichlich Probleme, seit Herr Deng meinte, dem Westen (fast) alles nachmachen zu müssen.

Immobilien ist schwierig und führt zu erheblicher Unzufriedenheit - und Inflation...mal sehen, was das wird.

China bleibt von der Weltkonjunktur abhängig

++

Die Rolle als 'Werkbank der Welt' geht mit Risiken einher. Wenn die Konjunktur in den Abnehmerländern für chinesische Exporte sich weiter eintrübt, schlägt das überproportional auf die chinesischen Wachstumsperspektiven durch.

++

China ist davon abhängig, dass die Weltmärkte funktionieren. Allerdings muss die Volksrepublik auch ihren Teil dazu beitragen. Ihre 0-Covid Politik hat einen nicht unwesentlichen Teil zu den Problemen der Weltwirtschaft beigesteuert, weil Lieferkettenprobleme die Inflation und damit einhergehend eine restriktive Geldpolitik mit befeuert haben.

++

Restriktive Geldpolitik heißt in der Regel niedrige Wachstumszahlen und damit weniger Importe der Hauptkunden.

++

wahrscheinlich stärker wachsen.

Und damit Umwelt und Klima bestimmt nich schonen.

Wann kommt endlich der Wandel zu weniger, Verzicht Regionaler Produktion und Maßhalten in der Weltwirtschaft?

@16:37 Uhr von Coachcoach

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

Abgesehen davon hat das Reich der Mitte natürlich reichlich Probleme, seit Herr Deng meinte, dem Westen (fast) alles nachmachen zu müssen.

Immobilien ist schwierig und führt zu erheblicher Unzufriedenheit - und Inflation...mal sehen, was das wird.

aber wenn Immobilienmärkte zusammenbrechen, hat das eher eine dämpfende Wirkung auf die Inflation

 

Null-Covid

Hat sich China selbst zuzuschreiben.

Mit der Null-Covid-Strategie hat China bewußt Lieferketten abreißen lassen und dadurch weltweit einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet.

Mal sehen...

"Als größtes Risiko für ihre Prognose führten die Ökonomen der Bank allerdings die aggressive Straffung der Geldpolitik insbesondere in den USA an. Diese gefährde besonders die Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern."

Tatsächlich muss auch China derzeit der internationalen Rezession Tribut zollen. Erst küzlich in der Süddeutschen gelesen, dass China nicht benötigtes LNG aus Russland deswegen in der EU anbietet. Die Nachfrage wahr wohl groß. Die restriktive Coronapolitik tut ihr übriges zum Umsatzwachstum dazu, ist jedoch für ein Volk von 1,24 Mrd Menschen alternativlos. Dass sich die Fiskalpolitik der USA nicht um Schwellenländer schert, wird ja wohl niemanden überraschen. 

 

 

 

 

Zwischen den USA und China…

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

China braucht für seine…

China braucht für seine wirtschaftliche Prosperitäteine stabile Weltwirtschaft. Das Reich der Mitte ist somit mittelbar auch vom Ukraine-Krieg und all den  negativen Auswirkung auf die globalen Märkte betroffen. Wenn Abnehmerstaaten für chinesische Produkte nicht mehr kaufen (können), dann nimmt das Land zwangsläufig Schaden. Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

China kämpft wirtschaftlich an mehreren Fronten

 

 

Die Zollpolitik der USA hat dazu geführt, dass amerikanische Firmen ihre Lieferketten diversifizieren und Produktionsstandorte von China weg und hin zu Schwellenländern wie Vietnam und Malaysia verlagern.

Dazu kommt, dass die Weltwirtschaft und China stark vom Dollar abhängig sind. Alle Bemühungen Chinas und Russlands, den Dollar zu umgehen, habe nur bescheidene Erfolge gehabt und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Am Ende zählt, welches Vertrauen die handelnden Nationen der Welt in eine Leit- und Reservewährung haben und da ist der Dollar die sichere Bank. Das zeigt sich an seiner Kursentwicklung auf den Devisenmärkten.

Die Kehrseite wird in dem Artikel beschrieben: der starke Dollar bringt Schwellenländer unter Druck, welche in China einkaufen.

@17:11 Uhr von Adeo60

China braucht für seine wirtschaftliche Prosperitäteine stabile Weltwirtschaft. Das Reich der Mitte ist somit mittelbar auch vom Ukraine-Krieg und all den  negativen Auswirkung auf die globalen Märkte betroffen. Wenn Abnehmerstaaten für chinesische Produkte nicht mehr kaufen (können), dann nimmt das Land zwangsläufig Schaden. Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

 

Da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedankens. Siehe Artikel der TS vom 30.05.22.Handel zwischen China und Russland wächst. 

 

@17:09 Uhr von Einmal

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

Das ist gut und richtig so. Regional produktion und Produkte sind die Zukunft.

 

17:01 Uhr von Opa Klaus

... Dass sich die Fiskalpolitik der USA nicht um Schwellenländer schert, wird ja wohl niemanden überraschen. 

+

Da muss nicht einmal böse Absicht der USA dahinterstecken wenn die zur Inflationsbekämpfung ihr Geld teurer machen. Als Leitwährung für internationalen Warenverkehr sind andere Marktteilnehmer diesen Maßnahmen hilflos ausgeliefert.

 

Vielleicht kann das mal zur Folge haben, dass sich Schwellenländer dieser Abhängigkeit entziehen, sollte sich die Möglichkeit bieten.

% ist relativ

Es nimmt langsam lächerliche Züge an, wie die Berichterstattung um Negativschlagzeilen für China bemüht ist. China hatte selbst in der Planung im März das Wirtschaftswachstum auf etwa 5% zurückgenommen. Wenn es denn 3% am Ende würden, wären viele große Volkswirtschaften neidisch, weil sie angesichts der krisenhaften Zustände ein solches Ergebnis nicht erreichen können.

Darüber hinaus sind die von den Medien prognostizierten Wirtschaftsdaten für China in den vergangenen Monaten immer von der Realität eingeholt worden. Und am Ende gilt: %-Zahlen sind relativ. Man findet immer leicht kleine Volkswirtschaften, die %ual besser dastehen als China. Welch ein Kunststück. Wenn man ein Land als Wirtschaftsmotor allein an %-Zahlen bewerten will, liegt man grundsätzlich falsch.

KP China: gewaltige Herausforderungen für das Regime

@17:11 Uhr von Adeo60

China braucht für seine wirtschaftliche Prosperitäteine stabile Weltwirtschaft.

Welche die KPC allerdings durch eine rigorose 0-Covid-Strategie selbst gefährdet. Siehe Schanghei.

Das Reich der Mitte ist somit mittelbar auch vom Ukraine-Krieg und all den  negativen Auswirkung auf die globalen Märkte betroffen.

Das stimmt. Und zusätzlich vom beginnenden demographischen Wandel und steigener Alterung.

Wenn Abnehmerstaaten für chinesische Produkte nicht mehr kaufen (können), dann nimmt das Land zwangsläufig Schaden.

Das Land nicht, aber die Heilsversprechen des politischen Kapitalismus der KPC: nur mit Teilhabe am (deutlich) wachsendem Wohlstand bleibt die Bevölkerung dem Regime und dessen Kontrollwahn gewogen.

Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

Tja, Pest oder Cholera. Herr Xi weiterhin in Peking an der Macht, ist auch kein gutes Szenario für die Welt, siehe die Schicksale der Uiguren oder Nepali sowie in Taiwan.

Wirtschaft ist keine lokal beschränkte Angelegenheit -

sie findet überall statt, wo Menschen leben.

Und ein Land ist kein Motor. Darum sollte auch kein einzelnes Land die Rolle eines „Wachstumsmotors“ für ganze Regionen innehaben.

@17:11 Uhr von Adeo60

Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

Im Moment entsteht daraus aber ein Anreiz für China. Es hat die Gasimporte aus RUS enorm erhöht, verkauft sein teures Gas jetzt in die EU und kann seinen eigenen Bedarf mit dem billigen Gas aus RUS decken. China profitiert also von der Situation. Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger.

 

@16:37 Uhr von Coachcoach --- Der Aufsteig der chin. Wirtschaft

 

Bei 2,8% Wachstum

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

 

Das wären wir - Unternehmen, Arbeitnhmer, Rentner und Sozialkassen - doch alle. Sie  hoffentlich auch.

 

Abgesehen davon hat das Reich der Mitte natürlich reichlich Probleme, seit Herr Deng meinte, dem Westen (fast) alles nachmachen zu müssen.

 

Herr Deng hat mit seinen marktwirtschaftlichen Reformen China aus der Armutsfalle des Kommunismus geführt. Seitdem boomt die chinesische Wirtschaft.

Allerdings muss China diese Reformen ergänzen um den Schutz geistigen Eigentums, die komplette Abschaffung der Joint-Venture Pflicht und den freien Zugang zu den chinesischen Märkten.

 

 

@17:21 Uhr von werner1955

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

Das ist gut und richtig so. Regional produktion und Produkte sind die Zukunft.

Und Sie denken, dass diese Firmen dann in ihren jeweiligen Heimatländern produzieren lassen? Lohnkosten, Wettbewerbsfähigkeit? Vermutlich werden diese Firmen in Schwellenländer ausweichen. Bangladesh, Vietnam, Laos etc. pp. 

Nike baut aktuell ein Produktionswerk in Chiang Mai /Thailand

 

 

@17:20 Uhr von Opa Klaus - Nicht mehr up to date

China braucht für seine wirtschaftliche Prosperitäteine stabile Weltwirtschaft. Das Reich der Mitte ist somit mittelbar auch vom Ukraine-Krieg und all den  negativen Auswirkung auf die globalen Märkte betroffen. Wenn Abnehmerstaaten für chinesische Produkte nicht mehr kaufen (können), dann nimmt das Land zwangsläufig Schaden. Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

Da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedankens. Siehe Artikel der TS vom 30.05.22.Handel zwischen China und Russland wächst.

26.09.2022

Zitat aus Nau.ch

Chinas Ausenminister Yi bei der UN

Indiens Premierminister Narendra Modi .

Der Ukraine-Krieg müsse so bald wie möglich beendet werden

Indien hat  «Fragen und Bedenken» bezüglich der russischen Invasion in der Ukraine.

 

@ 17:20 Uhr Opa Klaus --- Außenhandel CHN - RUs bei 3 %

Da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedankens. Siehe Artikel der TS vom 30.05.22.Handel zwischen China und Russland wächst. 

 

Das Volumen des Außenhandels zwischen China und Russland liegt aus der Sicht von China bei unter 3 %. Also nahe an "unter ferner liefen".

Die Haupthandelspartner Chinas bleiben die USA, Japan, Korea, Hongkong, die EU, Australien und der asiatisch-pazifische Raum. Dort muss China sein Export-Wachstum suchen und zwar noch für längere Zeit.

Deswegen hat der Forist Adeo60 recht damit, dass es in Chinas Interesse liegt, den Welthandel wieder flott zu bekommen. Und der wird gerade maßgeblich von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine belastet.

 

@17:21 Uhr von werner1955

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

Das ist gut und richtig so. Regional produktion und Produkte sind die Zukunft.

Uneingeschränkte Zustimmung meinerseits.

 

@17:11 Uhr von Adeo60

 

Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

 

Für mein Empfinden spricht Herr Xi schon genug "Machtwörter". Die Chinesen können ein Lied davon singen.

@17:22 Uhr von proehi

... Dass sich die Fiskalpolitik der USA nicht um Schwellenländer schert, wird ja wohl niemanden überraschen. 

+

Da muss nicht einmal böse Absicht der USA dahinterstecken wenn die zur Inflationsbekämpfung ihr Geld teurer machen. Als Leitwährung für internationalen Warenverkehr sind andere Marktteilnehmer diesen Maßnahmen hilflos ausgeliefert.

 

Vielleicht kann das mal zur Folge haben, dass sich Schwellenländer dieser Abhängigkeit entziehen, sollte sich die Möglichkeit bieten.

Ich kann nur aus Thailand berichten (Schwellenland). Hier friert man die Beziehungen zur USA freundlich lächelnd langsam ein und orientiert sich mehr denn je am großen Bruder China und auch mit neuen Handelsverträgen an Russland. 

In China liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 20 %

 

Die Jugendarbeitslosigkeit in China ist auf fast 20 Prozent gestiegen. Noch nie waren so viele junge Menschen in der Volksrepublik ohne Job. Allein 10,7 Millionen Hochschulabsolventen strömen in diesem Jahr auf den chinesischen Arbeitsmarkt. Die kriselnde Volkswirtschaft kann den jungen Menschen nicht mehr genügend qualifizierte Jobs bereitstellen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-

jugendarbeitslosigkeit-industrieproduktion-zinssenkung-101.html

 

Das sind die Zeitbomben in Chinas Wirtschaft.

Wenn die Jugend und die Hunderten Millionen an Wanderarbeitern nicht mehr am Wachstum partizipieren, weil es für chinesische Verhältnisse zu gering ist, dann gärt es in der Gesellschaft Chinas.

 

Deswegen muss Xi jetzt erstmal - pro domo - sein eigenes Haus in Ordnung halten und wird nicht geneigt sein, sich durch außenpolitische Unruheherde ablenken zu lassen.

 

@17:00 Uhr von Parsec

Hat sich China selbst zuzuschreiben.

Mit der Null-Covid-Strategie hat China bewußt Lieferketten abreißen lassen und dadurch weltweit einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet.

Aber jedes Land muss darf seine eigen Coronapolitik machen. Die Regierungen sind ja dann auch für die Folgen verantwortlich.

Wir hatten durch corona kaum wirtschftliche einbrüche oder massiv mehr arneitslose. Die Zahl der Corona toten mit 145.000 war dafür bei uns wesentlich höher.

 

Alles hat sein presi im leben.

@17:30 Uhr von MehrheitsBürger

 

Bei 2,8% Wachstum

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

 

Das wären wir - Unternehmen, Arbeitnhmer, Rentner und Sozialkassen - doch alle. Sie  hoffentlich auch.

 

Abgesehen davon hat das Reich der Mitte natürlich reichlich Probleme, seit Herr Deng meinte, dem Westen (fast) alles nachmachen zu müssen.

 

Herr Deng hat mit seinen marktwirtschaftlichen Reformen China aus der Armutsfalle des Kommunismus geführt. Seitdem boomt die chinesische Wirtschaft.

Allerdings muss China diese Reformen ergänzen um den Schutz geistigen Eigentums, die komplette Abschaffung der Joint-Venture Pflicht und den freien Zugang zu den chinesischen Märkten.

Sie wissen ja bescheid: Waren Sie da?

@17:46 Uhr von frosthorn

 

Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

 

Für mein Empfinden spricht Herr Xi schon genug "Machtwörter". Die Chinesen können ein Lied davon singen.

Und nicht nur die.

Leid

Zitat von weingasi1 (17:28 Uhr) : "Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger"

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

@17:30 Uhr von MehrheitsBürger

 

Bei 2,8% Wachstum

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

 

Das wären wir - Unternehmen, Arbeitnhmer, Rentner und Sozialkassen - doch alle. Sie  hoffentlich auch.

 

Also immer mehr Wachstum und Umweltzertörung und Resucenverbrauch kann doch nicht die Lösung sein. Bei den dramatischen Folgen muss ein konsekentes umdenken erfolgen. Lokal und sparsam Wirschften ist unsere Zukunft.

Vertrauen auf Statistiken eines autoritären Regimes?

@17:56 Uhr von werner1955

Die Zahl der Corona toten mit 145.000 war dafür bei uns wesentlich höher.

Natürlich nur, wenn Sie den sicherlich geschönten und zensierten Statistiken und Meldungen der KP China einen Funken Glauben schenken.

@17:16 Uhr von MehrheitsBürger

Die Kehrseite wird in dem Artikel beschrieben: der starke Dollar bringt Schwellenländer unter Druck, welche in China einkaufen.

.

Von dieser Kehrseite, die Sie behaupten kann ich im Bericht nichts erkennen.

Viele Schwellenländer haben stattdessen Schulden in Dollar, und durch die Zinspolitik der FED verteuert sich die Rückzahlung und der Import der immer noch viel zu häufig in Dollar gehandelten Energie (letzteres ist auch bei uns der Fall).

Vermutlich dürfte das ein weiterer Grund dafür sein, dass Schwellenländer inzwischen auch gerne chinesische Kredite nehmen.

17:30 Uhr von MehrheitsBürger

Allerdings muss China diese Reformen ergänzen um den Schutz geistigen Eigentums, die komplette Abschaffung der Joint-Venture Pflicht und den freien Zugang zu den chinesischen Märkten.

+

Mit dem freien Zugang zum chinesischen Markt haben die allerübelste Erfahrungen gemacht. Damit stürzte das Reich der Mitte nach dem Opiumkrieg erst in die Abhängigkeit der damaligen Weltmacht GB und dann zusätzlich noch von F und den USA. Das haben die Chinesen sicherlich nicht vergessen. Und wenn die hören, dass Aussenstehende offenbar ganz genau zu wissen glauben was sie tun müssen, wissen sie, dass es dabei nicht um die Sorge ihrer eigenen Interessen geht, sondern um die des Besserwissers.

 

Allerdings sollte man auf die Einhaltung der Menschenrechte drängen, dort wie überall.

@17:38 Uhr von Karl Klammer

China braucht für seine wirtschaftliche Prosperitäteine stabile Weltwirtschaft. Das Reich der Mitte ist somit mittelbar auch vom Ukraine-Krieg und all den  negativen Auswirkung auf die globalen Märkte betroffen. Wenn Abnehmerstaaten für chinesische Produkte nicht mehr kaufen (können), dann nimmt das Land zwangsläufig Schaden. Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

Da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedankens. Siehe Artikel der TS vom 30.05.22.Handel zwischen China und Russland wächst.

26.09.2022

Zitat aus Nau.ch

Chinas Ausenminister Yi bei der UN

Indiens Premierminister Narendra Modi .

Der Ukraine-Krieg müsse so bald wie möglich beendet werden

Indien hat  «Fragen und Bedenken» bezüglich der russischen Invasion in der Ukraine.

 

. Natürlich, da haben Sie recht. Dennoch schließt man parallel neue Handelsvertäge ab. Merken Sie was? 

 

@17:37 Uhr von Opa Klaus

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

Das ist gut und richtig so. Regional produktion und Produkte sind die Zukunft.

Und Sie denken, dass diese Firmen dann in ihren jeweiligen Heimatländern produzieren lassen? Lohnkosten, Wettbewerbsfähigkeit? Vermutlich werden diese Firmen in Schwellenländer ausweichen. Bangladesh, Vietnam, Laos etc. pp. 

Nike baut aktuell ein Produktionswerk in Chiang Mai /Thailand

 

Sollen Sie nicht?

@17:24 Uhr von Nettie

sie findet überall statt, wo Menschen leben.

Und ein Land ist kein Motor. Darum sollte auch kein einzelnes Land die Rolle eines „Wachstumsmotors“ für ganze Regionen innehaben.

 

Die Investitionen, das Kapital US-amerikanischer Unternehmen, der Konsum in den USA, in China oder Europa bewegt nun mal die Weltwirtschaft in stärkerem Maße als die von syrischen, tunesischen, peruanischen oder zB. vietnamesischen Unternehmen und der Konsum der Bevölkerung dort. China und die USA zusammen machen ca. ein Drittel des Welt-BIP aus, dann ist doch klar, wie wichtig diese Länder, ihr Wirtschaftswachstum, ihre Zinspolitik, ihr Konsum, ihre Produktivitätsfortschritte usw. für die gesamte Welt sind. Nordkorea oder Kamerun können wir da auch für die einschlägigen Statistiken vernachlässigen. Nach deren Inflationsdaten oder Investitionen wird sich die FED oder die EZB nicht einmal umschauen, wenn sie etwa über eine Änderung der Leitzinsen nachdenken.

@18:02 Uhr von Diabolo2704

Zitat von weingasi1 (17:28 Uhr) : "Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger"

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

.

Wenn Sie schon so politisch korrekt sein wollen, dann vergessen Sie bitte nicht die zig Millionen (Ver)Hungernden im globalen Süden.

Allein in Somalia könnten bis zu 200.000 Menschen sterben, weil sie sich nichts zu essen kaufen können.

17:54 Uhr von Opa Klaus

Ich kann nur aus Thailand berichten (Schwellenland). Hier friert man die Beziehungen zur USA freundlich lächelnd langsam ein und orientiert sich mehr denn je am großen Bruder China und auch mit neuen Handelsverträgen an Russland. 

+

Bleibt zu hoffen, dass sie damit besser fahren und nicht vom Regen in die Traufe kommen.

@18:01 Uhr von Coachcoach

 

Bei 2,8% Wachstum

...wäre Herr Habeck doch stolz wie Oskar.

 

Das wären wir - Unternehmen, Arbeitnhmer, Rentner und Sozialkassen - doch alle. Sie  hoffentlich auch.

 

Abgesehen davon hat das Reich der Mitte natürlich reichlich Probleme, seit Herr Deng meinte, dem Westen (fast) alles nachmachen zu müssen.

 

Herr Deng hat mit seinen marktwirtschaftlichen Reformen China aus der Armutsfalle des Kommunismus geführt. Seitdem boomt die chinesische Wirtschaft.

Allerdings muss China diese Reformen ergänzen um den Schutz geistigen Eigentums, die komplette Abschaffung der Joint-Venture Pflicht und den freien Zugang zu den chinesischen Märkten.

Sie wissen ja bescheid: Waren Sie da?

Ist das nötig, um einen Kommentar abgeben zu dürfen? Muss ich noch andere Qualifikationen vorweisen?

 

@17:37 Uhr von Opa Klaus

Zwischen den USA und China tobt ein Handelskrieg, die Fronten zwischen dem Westen und Peking verhärten sich – Stichwort Diebstahl geistigen Eigentums, Menschenrechtsverletzungen und die Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik –, weshalb immer mehr internationale Firmen die Volksrepublik verlassen. Laut dem Forschungsinstitut Gartner will ein Drittel der Unternehmen bis 2023 zumindest einen Teil seiner Produktion aus China abziehen.

Neben vielen Firmen aus den USA, Südkorea und Taiwan auch Adidas, Puma, Sony, Nintendo....

Das ist gut und richtig so. Regional produktion und Produkte sind die Zukunft.

Und Sie denken, dass diese Firmen dann in ihren jeweiligen Heimatländern produzieren lassen? Lohnkosten, Wettbewerbsfähigkeit? Vermutlich werden diese Firmen in Schwellenländer ausweichen. Bangladesh, Vietnam, Laos etc. pp. 

Nike baut aktuell ein Produktionswerk in Chiang Mai /Thailand

Und wir als Kunden haben daruf ja den entscheidenden Einfluss.

 

 

@18:12 Uhr von wie-

@17:56 Uhr von werner1955

Die Zahl der Corona toten mit 145.000 war dafür bei uns wesentlich höher.

Natürlich nur, wenn Sie den sicherlich geschönten und zensierten Statistiken und Meldungen der KP China einen Funken Glauben schenken.

 

Also wir glauben das mehr als 145.000 Menschen hier gestorben sind.

Wieviel es in China sind wissen wir nicht. Dafür sind wir aber auch nicht verantwortlich.

@17:16 Uhr von MehrheitsBürger

China kämpft wirtschaftlich an mehreren Fronten

Andere auch.

Aber nur China scheint es für notwendig zu halten, die eigene Wirtschaft durch seine Null-Covid-Politik noch weiter zu schwächen.

Und natürlich den Handelspartnern dadurch wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. 

China sollte aufhören Putins…

China sollte aufhören Putins Russland zu unterstützen. Je länger der Russland-Krieg dauert, um so geringer werden die weltweiten Wachstumsraten ausfallen, was dann auch China betrifft.  

Diktaturen scheitern immer - früher oder später

Es ist deshalb sicher vernünftig für deutsche Unternehmen, sich wieder etwas von China weg zu entwickeln. 
 

Am meisten Probleme dürfte dies sicher Volkswagen machen, generell ist die deutsche Autobranche stark abhängig von China. 
 

China Traum bald die stärkste Macht der Welt zu werden hat sich wohl ausgeträumt. 
 

Nicht ganz unschuldig ist dabei die - mal mehr mal weniger vorhandene - Allianz mit Putins Russland. 
 

Grössster Selbstzerstöremder Effekt ist aber zweifellos Corona und wie XI damit umgeht. 
 

 

@17:56 Uhr von werner1955

[Parsec]:

Hat sich China selbst zuzuschreiben.

Mit der Null-Covid-Strategie hat China bewußt Lieferketten abreißen lassen und dadurch weltweit einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet.

Aber jedes Land muss darf seine eigen Coronapolitik machen.

Nur mit der Besonderheit, dass China sich um seine Lieferverpflichtungen nicht schert und sich eine Covid-Politik erlaubt, die jegliches Vertrauen in China nicht mehr rechtfertigen. Wenn man überhaupt China jemals vertrauen konnte.

Die Regierungen sind ja dann auch für die Folgen verantwortlich.

Auch für die angerichteten Folge an andere Nationen.

Wir hatten durch corona kaum wirtschftliche einbrüche ...

Das stimmt natürlich nicht. Wie kommen Sie darauf? Rückgang des BIP zum Beispiel.

Alles hat sein presi im leben.

Insbes. wenn man China als Handels"partner" hat.

 

@18:17 Uhr von AlterSimpel

Zitat von weingasi1 (17:28 Uhr) : "Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger"

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

.

Wenn Sie schon so politisch korrekt sein wollen, dann vergessen Sie bitte nicht die zig Millionen (Ver)Hungernden im globalen Süden.

Allein in Somalia könnten bis zu 200.000 Menschen sterben, weil sie sich nichts zu essen kaufen können.

Und alles wegen Russland.

 

18:38 Uhr von Werner40

China sollte aufhören Putins Russland zu unterstützen. Je länger der Russland-Krieg dauert, um so geringer werden die weltweiten Wachstumsraten ausfallen, was dann auch China betrifft.  

+

Dass die darauf noch nicht gekommen zu sein scheinen liegt vielleicht daran, dass die eine andere Sichtweise, eine andere Perspektive auf die Sachlage und eine andere Gewichtung der Erscheinungen haben, als Sie. Ich weiß, schwer zu verstehen, aber glauben Sie wirklich, die Chinesen würden gegen Ihre eigenen Interessen handeln?

weltweite Rezession

Es nützt wenig mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das wird eine weltweite Rezession nicht verhindern. Eine Stabilisierung der Entwicklung in den Ländern, die für die Klimakatastrope nicht verantwortlich sind, erfordert eine entsprechende Einsicht bei den Staaten die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse leben.

Am 27. September 2022 - 18:42 Uhr von vriegel

Ein Wirtschaftswachstum von knapp drei Prozent verhindert wohl kaum den Traum einer Weltmacht.

In ihren Augen sicher "vernünftig" wenn Deutschland immer wieder in neue Länder abwanderten,wo die Löhne noch geringer sind der Umweltstandard noch geringer. 

Ist schon interessant, das eben auch gerade demokratische Staaten in solche Länder abwandern. Naja, kostet halt nicht so viel eine handvoll vietnamesischer Politiker zu korrumpieren als tausende Chinesen.

Ach jetzt kommt sicher das Beispiel der vielen inder. Dort haben wir, trotz vielfältiger Gesetze immer noch das Kastendenken und da gehören einfache Arbeiter zu den unteren Kasten. Dementsprechend die Löhne.. Siehe auch das aufbegehren der Arbeiterinnen für die unmenschlichen Bedingungen beim weltgrößten taiwanesischen Chiphersteller.

Dazu gab es letzt hier ein Bericht auf TS.

Letztendlich, wenn die Weltbank es als negativ ansieht, nur2,8%, dann hat sie als Vertreter der Finanzen kein Interesse am Umwelt und Klimaschutz.

@19:00 Uhr von proehi

China sollte aufhören Putins Russland zu unterstützen. Je länger der Russland-Krieg dauert, um so geringer werden die weltweiten Wachstumsraten ausfallen, was dann auch China betrifft.  

+

Dass die darauf noch nicht gekommen zu sein scheinen liegt vielleicht daran, dass die eine andere Sichtweise, eine andere Perspektive auf die Sachlage und eine andere Gewichtung der Erscheinungen haben, als Sie. Ich weiß, schwer zu verstehen, aber glauben Sie wirklich, die Chinesen würden gegen Ihre eigenen Interessen handeln?

. Xi hat wohl die Fehleinschätzung Putins geglaubt, die Ukraine würde innerhalb weniger Tage kapitulieren. Im übrigen schadet auch Xis Corona Politik den eigenen Wirtschaftsinteressen.

@18:42 Uhr von vriegel

 

"Chinas Traum bald die stärkste Macht der Welt zu werden, hat sich wohl ausgeträumt."

 

In einem System, das auf Konkurrenz beruht, ist es eine Selbstverständlichkeit, das solche Träume auch scheitern können. Im Grunde droht eine Selbstzerstörung eines solchen Systems. Und diese Selbstzerstörung droht uns allen, wenn sich nicht die entsprechende Einsicht schnell durchsetzt.

@19:00 Uhr von logig

Es nützt wenig mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das wird eine weltweite Rezession nicht verhindern. Eine Stabilisierung der Entwicklung in den Ländern, die für die Klimakatastrope nicht verantwortlich sind, erfordert eine entsprechende Einsicht bei den Staaten die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse leben.

Haben Sie Hoffnung, dass die Einsicht kommt? Und sich dann was ändert?

Ich denke: Die Einsicht ist da, es ändert sich nix.

18:51 Uhr von Einmal

Allein in Somalia könnten bis zu 200.000 Menschen sterben, weil sie sich nichts zu essen kaufen können.

Und alles wegen Russland.

+

Was durch den Artikel unbedingt bestätigt wird. Dort steht nämlich:

Als größtes Risiko für ihre Prognose führten die Ökonomen der Bank allerdings die aggressive Straffung der Geldpolitik insbesondere in den USA an. Diese gefährde besonders die Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern.

+

Die straffen aggressiv ihre Geldpolitik, weil ... alles wegen Russland?

alle Register

Die Betonung liegt auf Prognose, und die kommt von der Weltbank, und die ist USA dominiert, folglich ist die Prognose auch Teil des Wirtschaftskrieges gegen China. Die Schwerpunkte in der Welt verschieben sich, nicht zu Gunsten der USA. Da werden alle Register gezogen.

@18:12 Uhr von AlterSimpel --- Richtig lesen hilft

 

Von dieser Kehrseite, die Sie behaupten kann ich im Bericht nichts erkennen.

 

Sie müssen den Bericht vollständig bis zum Ende inklusive des interaktiven Links lesen. Da würden Sie fündig und wiederfinden, was Sie abgeschrieben haben. ;-)

 

Aber inhaltlich sind wir damit jetzt wenigstens auf der selben Faktenbasis.

 

Für die Schwellenländer bedeuten die Dollarstärke und die gesunkene globale Risikobereitschaft, dass die Zukunft schwieriger wird",

Da die Schwellenländer viele ihrer Kredite in Dollar aufgenommen und zurückzahlen müssen, macht ein starker Dollar die Schulden außerdem teurer. Die Begleichung wird schwieriger, die Lage droht sich durch steigende Zinsen weiter zu verschärfen.

Wegen der weltweit gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise geraten jetzt vor allem Staaten unter Druck, die nicht über eigene Ressourcen verfügen, die also Rohstoffimporteure sind.

 

 

@18:42 Uhr von vriegel

Diktaturen scheitern immer - früher oder später

 

 

Es ist deshalb sicher vernünftig für deutsche Unternehmen, sich wieder etwas von China weg zu entwickeln. 

Ich denke, das Kaiserreich hat tausend Jahre gedauert, China hat keine valide Tradition in Demokratie.

das kann ewig dauern.

19:09 Uhr von Werner40

. Xi hat wohl die Fehleinschätzung Putins geglaubt, die Ukraine würde innerhalb weniger Tage kapitulieren. Im übrigen schadet auch Xis Corona Politik den eigenen Wirtschaftsinteressen.

+

Ihre Wahrheiten. Die Wahrheiten der Chinesen dürften anders aussehen. Die Wahrheit dieser beiden Punkte ... kenne ich nicht. Unsere Coronapolitik war auch nicht unbedingt wirtschaftsfördernd.

@18:12 Uhr von AlterSimpel --- Brücke notwendig ?

 

Wegen der weltweit gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise geraten jetzt vor allem Staaten unter Druck, die nicht über eigene Ressourcen verfügen, die also Rohstoffimporteure sind.

Falls die Brücke notwendig sein sollte: wer für seine Energie- und Rohstoffrechnungen schon einen gestiegenen Anteil seines BIP in harten teueren Dollars ausgeben muss, kann weniger an anderen Gütern bei seinem Lieferanten China einkaufen.

 

 

@18:51 Uhr von Einmal

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

.

Wenn Sie schon so politisch korrekt sein wollen, dann vergessen Sie bitte nicht die zig Millionen (Ver)Hungernden im globalen Süden.

Allein in Somalia könnten bis zu 200.000 Menschen sterben, weil sie sich nichts zu essen kaufen können.

.

Und alles wegen Russland.

.

Russland macht nicht die Börsenpreise für Getreide.

Getreide gibt es weltweit genug. Allein wir in D verfüttern 60% unserer Ernte an Schweine, Rinder und Hühner, damit die was zu essen haben ...

@18:02 Uhr von Diabolo2704

Zitat von weingasi1 (17:28 Uhr) : "Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger"

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

Hier ging es ausschliesslich um die Wirtschaft Chinas. Dass die Leidtragenden des Krieges im humanitären Bereich natürlich die überfallenen Ukrainer darstellen, steht ausser Frage

 

@19:19 Uhr von MehrheitsBürger

Von dieser Kehrseite, die Sie behaupten kann ich im Bericht nichts erkennen.

 

Sie müssen den Bericht vollständig bis zum Ende inklusive des interaktiven Links lesen. Da würden Sie fündig und wiederfinden, was Sie abgeschrieben haben. ;-)

 

Aber inhaltlich sind wir damit jetzt wenigstens auf der selben Faktenbasis.

.

Na, wie hätte ich das denn abschreiben können, wenn ich es nicht vorher gefunden hätte?

.

Sie haben geschrieben:

Die Kehrseite wird in dem Artikel beschrieben: der starke Dollar bringt Schwellenländer unter Druck, welche in China einkaufen

.

Hier ist Ihr Missverständnis:

Es hat nichts damit zu tun, ob Schwellenländer in China einkaufen.

Im Gegenteil, wenn sie in Yuan bezahlen, machen sie sich sogar von der Dollarnotierung unabhängig.

@19:11 Uhr von logig

In einem System, das auf Konkurrenz beruht, ist es eine Selbstverständlichkeit, das solche Träume auch scheitern können. Im Grunde droht eine Selbstzerstörung eines solchen Systems. Und diese Selbstzerstörung droht uns allen, wenn sich nicht die entsprechende Einsicht schnell durchsetzt.

Dann wird das wohl passieren, wenn Sie auf den Klimawandel abheben. Denn dass die Wirtschaftsmächte sich in Zurückhaltung üben könnten, da werden nicht einmal Sie mit rechnen. Geschweige, dass sich eine solche Einsicht womöglich noch "schnell", was immer das in dem Zusammenhang heissen mag, einstellen könnte.

Das wird nicht passieren. Dafür gibt es viel zu viele und unterschiedliche Partikularinteressen.

 

@17:23 Uhr von Theodor Storm

Es nimmt langsam lächerliche Züge an, wie die Berichterstattung um Negativschlagzeilen für China bemüht ist. China hatte selbst in der Planung im März das Wirtschaftswachstum auf etwa 5% zurückgenommen. Wenn es denn 3% am Ende würden, wären viele große Volkswirtschaften neidisch, weil sie angesichts der krisenhaften Zustände ein solches Ergebnis nicht erreichen können.

china hat ein bip pro kopf in 2020 von 10.500 usd, die usa haben eins von 63.500 usd. 3% wachstum in china bedeuten also ca. 300 usd anstieg pro kopf, für den gleichen anstieg brauchen die usa gerade mal 0,5% wachstum. niemand ist neidisch ob des chinesischen wachstums weil sich die volkswirtschaft chinas in einem ganz anderen stadium befindet. 

@17:28 Uhr von weingasi1

Bleibt zu hoffen, dass Xi bald ein Machtwort spricht, um Putins schrecklichen Krieg zu stoppen.

Im Moment entsteht daraus aber ein Anreiz für China. Es hat die Gasimporte aus RUS enorm erhöht, verkauft sein teures Gas jetzt in die EU und kann seinen eigenen Bedarf mit dem billigen Gas aus RUS decken. China profitiert also von der Situation. Der grösste Leidtragende ist die EU bzw. sind seine Bürger.

 

dummerweise ist das handelsvolumen mit dem 'westen' um ein zigfaches höher und könnte nicht annähernd durch russland kompensiert werden. china profitiert hier in keiner weise.

@17:55 Uhr von MehrheitsBürger

Deswegen muss Xi jetzt erstmal - pro domo - sein eigenes Haus in Ordnung halten und wird nicht geneigt sein, sich durch außenpolitische Unruheherde ablenken zu lassen.

Es könnte aber auch exakt das Gegenteil der Fall sein, dass Xi einen außenpolitischen Unruheherd aufbaut, um die Frustration der Jugend und Wanderarbeiter gegen einen äußeren Feind zu orchestrieren.

@19:42 Uhr von AlterSimpel

Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie als größten Leidtragenden des Verhaltens von Russen und Chinesen nicht etwa die Ukrainer ansehen.

.

Wenn Sie schon so politisch korrekt sein wollen, dann vergessen Sie bitte nicht die zig Millionen (Ver)Hungernden im globalen Süden.

Allein in Somalia könnten bis zu 200.000 Menschen sterben, weil sie sich nichts zu essen kaufen können.

.

Und alles wegen Russland.

.

Russland macht nicht die Börsenpreise für Getreide.

Getreide gibt es weltweit genug. Allein wir in D verfüttern 60% unserer Ernte an Schweine, Rinder und Hühner, damit die was zu essen haben ...

...ohne den Fakt zu verteidigen wollen. Das war auch schon vor dem Krieg so.

 

Wenn die Chinesen feststellen,

dass es mit ihrem Wachstum vorbei ist, werden sie bei den Russen die Daumenschrauben ansetzen und sie zwingen, den Ukrainekrieg zu stoppen. China kann sich eine Schwäche ihres besten Kunden (Europa/EU) nicht leisten. Dann heisst es für die Russen: Gas, Öl und Kohle zu Schleuderpreisen an Europa abzugeben. Ein schwächelndes Europa wäre für China der worst case. Da würden Länder wie Indien, Pakistan und andere,  schnell wieder ins Abseits geraten. GELD REGIERT DIE WELT,  werte Russen. Das werden die bald merken.

 

@20:57 Uhr von RoyalTramp

Deswegen muss Xi jetzt erstmal - pro domo - sein eigenes Haus in Ordnung halten und wird nicht geneigt sein, sich durch außenpolitische Unruheherde ablenken zu lassen.

Es könnte aber auch exakt das Gegenteil der Fall sein, dass Xi einen außenpolitischen Unruheherd aufbaut, um die Frustration der Jugend und Wanderarbeiter gegen einen äußeren Feind zu orchestrieren.

Aus dem Spiegel

"In den USA mehren sich die Expertenstimmen, dass der seit fast 40 Jahren andauernde Wachstumszyklus der Volksrepublik seinen Höhepunkt überschritten hat – was auch die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung im Pazifik erhöhe.

Anders als häufig angenommen seien es nicht aufstrebende Mächte, die Kriege beginnen, sondern jene, deren Aufstieg an seine Grenzen kommt und deren Regimes fürchten, dass ihnen die Zeit davonlaufe, heißt es."

 

@21:17 Uhr von Old Lästervogel

dass es mit ihrem Wachstum vorbei ist, werden sie bei den Russen die Daumenschrauben ansetzen und sie zwingen, den Ukrainekrieg zu stoppen. China kann sich eine Schwäche ihres besten Kunden (Europa/EU) nicht leisten. Dann heisst es für die Russen: Gas, Öl und Kohle zu Schleuderpreisen an Europa abzugeben. Ein schwächelndes Europa wäre für China der worst case. Da würden Länder wie Indien, Pakistan und andere,  schnell wieder ins Abseits geraten. GELD REGIERT DIE WELT,  werte Russen. Das werden die bald merken.

Genau so sieht es in der Realitaet aus.

 

@21:17 Uhr von Old Lästervogel

dass es mit ihrem Wachstum vorbei ist, werden sie bei den Russen die Daumenschrauben ansetzen und sie zwingen, den Ukrainekrieg zu stoppen. China kann sich eine Schwäche ihres besten Kunden (Europa/EU) nicht leisten. Dann heisst es für die Russen: Gas, Öl und Kohle zu Schleuderpreisen an Europa abzugeben. Ein schwächelndes Europa wäre für China der worst case. Da würden Länder wie Indien, Pakistan und andere,  schnell wieder ins Abseits geraten. GELD REGIERT DIE WELT,  werte Russen. Das werden die bald merken.

 

Sie unterschätzen die Chinesen. Zuerst werden sie abwarten, bis die europäische Firmen wegen der Energie- und Wirtschaftskrise ruiniert werden und dann gehen sie auf Einkaufstour. Alle Firmen zum Schnäppchenpreis oder für die „Retter“ gratis. 

Darstellung: