Kommentare - Wie ein Gaspreisdeckel funktioniert - und wo die Haken sind

Kommentare

@10:38 Uhr Diabolo2704 - Industrie schwenkt bereits massiv um..

Zitat von Möbius (09:57 Uhr) : "Letztlich wird die Industrie auf Heizöl und Kohle zurückschwenken"

Falsch - wie so ziemlich alle Ihrer Prognosen. Letztlich wird die Industrie auf erneuerbare Energien umschwenken. Je früher und gründlicher, desto besser.

 

.. auf Heizöl.

erneuerbare funktionieren ohne Backup nicht. 

Das wurde doch nun schon 100.000 mal erklärt, dass erneuerbare keine ausreichende und bezahlbare Option sind, ohne sie umfangreich und bezahlbar speichern zu können. 

Das ist doch die Leute hinter die Fichte führen. 
 

In der Industrie sitzt die Intelligenz unseres Landes. Die müssen sich täglich mit den Ideologen in der Politik herumschlagen. Ich habe da einen ziemlich guten Zugang zu vielen Unternehmen. Die schlagen sich täglich die Hände über dem Kopf zusammen wegen unserer Regierungen. 
 

Daimler und Daimler Trucks z. B.  hier wird die Hälfte Gas einsparen und es großteils durch Heizöl substituieren. 
 

Wie auch sonst..?

@10:54 Uhr von fathaland slim

@ 09:49 Uhr von fathaland slim

 

"...  Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?"

 

Umso verwunderlicher, wenn man sieht wie wenig dabei rauskommt.

 

Entweder Sie verstehen wesentlich mehr von den Problemen, als die Mitarbeiter des Bundeswirtschaftsministerums es tun, oder aber Sie haben nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung von der Problemlage. Genau diese beiden Möglichkeiten gibt es, um Ihr vernichtendes Urteil zu erklären.

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Deshalb sind sie hier: Sie wissen zum Glück immer alles ....und auch besser!

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PS. Für den Mann am Klavier ein Bier.

Teillieferung

Zitat von tagesschlau2012 (11:05 Uhr) : "Ihr habt diese Amateure gewollt, jetzt habt Ihr Sie."

Was ich nicht bestellt habe, ist

1.) ein ungerechtfertigt völkerrechtswidriger Angriffskrieg durch den Kriminellen, von dem etliche Vorgängerregierungen billiges Gas bestellt haben, obwohl man daraus entstehenden Probleme hätte sehen und vermeiden können

2.) die jahrelange Verschleppung des Aufbaus einer Energieversorgung mit erneuerbaren Energien.

Gerade Punkt 2 ist das Werk von Verantwortlichen, für die die Bezeichnung Amateur noch übertrieben geschmeichelt wäre.

@08:48 Uhr von Schleswig Holsteiner

 

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann. Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen. Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

 

 

Ein AfD-Experte sieht doch schon "von Berufs wegen" Versagen, sobald es sich um die Ampel oder um Teile derselben handelt.

 

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass seinerzeit heftig darüber diskutiert wurde und die Privathaushalte primär mit Gas versorgt werden sollten.

 

Die auch im Artikel genannte gesamteuropäische Verquickung der Energieströme lässt den Alleingang mittels Einzelkonzept einer Expertengruppe nicht sinnvoll erscheinen, oder ist sogar unmöglich.

@09:27 Uhr Möbius - nicht mehr nach China

 

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

 

Russland und China. Was die Produktionsverlagerung aka „outsourcing“ angeht.. Sie glauben garnicht WIE schnell so was geht! Von der Idee bis zur Aufgabe des deutschen Standorts vergehen nicht mehr als 6 Monate. Da viele Firmen ein Standbein schon in Asien haben, geht es sogar noch schneller

 

Russland sowieso, aber auch China wird immer uninteressanter. 
 

da ist eher Osteuropa interessant. Polen z. B.  
 

Asien, die Logistik, politische Risiken. 
 

ne danke..

 

@11:07 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Glasbürger (10:43 Uhr) : "Statt LNG könnte Gas aber natürlich auch via Pipeline anderswoher kommen. Vielleicht gibt es da ja schon Leitungen, die man nutzen könnte? Wenn ja, sollte man das tun, statt LNG den Vorzug zu geben."

Und wenn nicht ?

Statt Mutmaßengen darüber anzustellen, was es vielleicht gäbe, sind konkrete Benennungen von praktikablen Alternativen gefragt und keine dumpfe "Bin-dagegen"-Haltung.

Also : Woher ? Durch welche Leitungen ?

Lesen Sie nochmal nach! Dann merken Sie, daß ich nicht behaupte, es gäbe andere Leitungen, weil ich es nicht weiß. Wenn es Pipilines aber gibt, ist jenen immer der Vorzug vor einer Verschiffung von LNG zu geben. Allein schon aus umwelttechnischen und ökonomischen Gründen.

Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen, oder?

@11:07 Uhr von logig

@09:49 Uhr von fathaland slim

 

 

 

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...

 

Sie meinen nicht, daß es solche Expertengruppen gäbe? Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?

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Das trotz der 2187 Mitarbeiter (plus Beratungsfirmen) kein brauchbares Ergenis bis Juli 2022 vorlag spricht für sich

 

 

Sie hätten doch gewiss aushelfen können, oder? Kinderleicht wie sich die Situation darstellt.

 

Die Zahl der Mitarbeiter bürgt leider nicht für die Qualität der Arbeitsergebnisse. Und diese Ergebnisse spiegeln ein gewisses Chaos wieder und das Denken läuft immer hinter den Problemen  her. Verantwortlich ist letztlich der Minister.

Und Ihnen bleibt als letztes Argument nur eine Prise Zynismus.

 

Zwischen Zynismus und Sarkasmus besteht ein Unterschied.

 

Natürlich ist der letztendlich Verantwortliche der Minister. Ebenso wahr wie trivial.

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