Kommentare - Wie ein Gaspreisdeckel funktioniert - und wo die Haken sind

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zu spätes Handeln zerstörte die Mittelstandsfirmen

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann. Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen. Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

Bundesnetzagentur

 Wenn man sich bei der Bundesnetzagentur die einzelnen Energiequellen für die Erzeugung von Strom ansieht, dann bekommt man den Eindruck, dass bei Strommangel (und damit einhergehenden astronomischen Strompreisen) die zur Verfügung stehenden Stromerzeugungen aus Kohle nicht ausgeschöpft werden. Zudem gibt es Berichte, dass zu Strommangelzeiten Betreiber von Windparks die Order bekommen haben diese abzuriegeln, obwohl das Netz den Windstrom hätte aufnehmen können. Vermutlich könnte es bereits ausreichen diese Missstände abzustellen. Erstens würde der Strompreis drastisch sinken und zweitens würde weniger Gas verbraucht werden, denn anscheinend ersetzt Gas teils unnötig Kohle und Wind. 

Es wird Zeit - für privat und gewerblich

Wenn die ärmere Hälfte der Bevölkerung durch den Winter kommen und Gewerbe erhalten werden soll, ist es höchste Zeit für eine Preisbremse.

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

Kritik aus der Nachhand: liegt immer richtig. Aber auch fair?

@08:48 Uhr von Schleswig Holsteiner

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann.

Tatsächlich sind die Gaspreise bereits im letzten Jahr gestiegen.

Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen.

Welche bessere Expertise hätten Ihre Experten (teure Consultants?) gehabt gegenüber der Expertise der Tausenden von Fachkräften in den diversen Wirtschaftsministerien der Republik?

Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

Na klar. Hat irgendeine Oppositionspartei aus dem Bundestag hier rechtzeitig interveniert? Die haben doch sicherlich auch all die Warnungen aus "diversen Kanälen" erhalten und zudem die guten Kontakte in die Kleinunternehmerkreise daheim im Wahlbezirk, oder nicht?

Wer bremst verliert

So wird aus GasPreisBremse der GasdPreisDeckel. SchuldenDeckel oder GewinnDeckel statt ZugallsGewinn oder ÜberSchuldung ... oder war es ÜberGewinn? Eher BremsSchulden.

Angstszenarien: immer beliebt und immer aus der gleichen Ecke

@08:53 Uhr von Coachcoach

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

Was kostet es ?

Das mit den 2,5 Mrd Euro pro Cent pro Jahr könnte in etwa hinkommen: 

 

von den rund 1.000 TWh an Primärenergie aus Erdgas, die Deutschland verbraucht, entfallen etwa 30 % auf private Haushalte. Laut destatis lag der Durchschnittspreis für Privatkunden bisher bei 7 ct/KWh Das macht 21 Milliarden Euro für 300 Mrd KWh. Pro ct also etwa 3 Mrd. Preis für Private liegt allerdings inzwischen wie im Artikel geschrieben, beim dreifachen, also bei 21 ct. ... 

Gaspreispremse / Sondervermögen

Ich frage mich als kleinen Handwerker, wie eine Gaspreisbremse funktionieren soll, z. B.  der Staat (Uniper) kauft das Gas für 100 € ein und verkauft und muss es für 50 € verkaufen, wer bezahlt die Differenz zwischen. Es werden dann die Jungen Steuerzahler in einigen Jahren sein. dazu kommen noch die ganzen Zinsen. Bis dahin sind die, welche das ganze beschlossen haben längst in Rente, getreu der Aussage von Ex-Minister Blüm --meine Rente ist sicher. Mein Sohn hat für ein Bauvorhaben bei der Bank um ein Sondervermögen nachgefragt. Der Bänker meinte daraufhin so etwas gibt es nicht. Dieses Sondervermögen ist seiner Meinung nach auch Schulden, welche auf die Zukunft gemacht werden. 

Ich finde der Staat muss mit seinem Geld, welches er durch Steuern und Abgaben einnimmt auskommen wie die besagte schwäbische Hausfrau.   

@08:52 Uhr von Ritchi: ich habe es längst aufgegeben

 Wenn man sich bei der Bundesnetzagentur die einzelnen Energiequellen für die Erzeugung von Strom ansieht, dann bekommt man den Eindruck, dass bei Strommangel (und damit einhergehenden astronomischen Strompreisen) die zur Verfügung stehenden Stromerzeugungen aus Kohle nicht ausgeschöpft werden. Zudem gibt es Berichte, dass zu Strommangelzeiten Betreiber von Windparks die Order bekommen haben diese abzuriegeln, obwohl das Netz den Windstrom hätte aufnehmen können. Vermutlich könnte es bereits ausreichen diese Missstände abzustellen. Erstens würde der Strompreis drastisch sinken und zweitens würde weniger Gas verbraucht werden, denn anscheinend ersetzt Gas teils unnötig Kohle und Wind. 

 

Sie haben recht. Aber solche Anmerkungen sind fast schon sinnlos, weil gar nicht klar ist, was die Verantwortlichen WIRKLICH wollen. Über Medien wird verbreitet das man die „Lenkungswirkung“ von hohen Energiepreisen ausdrücklich begrüßt! Andererseits klagen Politiker werbewirksam über hohe Energiepreise.

Sozialer Protest notwendig

Habeck wollte Hochpreiszahler nochmal mehr belasten. Das Gegenteil der Habeck Umlage ist richtig. Preise müssen gesenkt und Gaskunden entlastet werden. 

 

Die nächste Subventionsrunde für die Versorger

Das wird die nächste Subventionsrunde für die Versorger. Grundsätzlich bin ich für den Preisdeckel. Nach dem Desaster mit der Umlage befürchte ich, dass die Regierung "Mondpreise" erstatten wird und sich die Versorger so die Taschen weiter voll machen.

Wie „teuer“ ein Gaspreisdeckel wird, sollte egal sein -

Hauptsache, er funktioniert.

Und Voraussetzung dafür, dass er das kann, ist ein Mechanismus, der Flexibilität - also den Händlern möglichst „in Echtzeit“ die Anpassung der Preise an die ihnen tatsächlich(!) entstehenden Kosten - ermöglicht.

Gewinnmaximierung

 Wenn man sich bei der Bundesnetzagentur die einzelnen Energiequellen für die Erzeugung von Strom ansieht, dann bekommt man den Eindruck, dass bei Strommangel (und damit einhergehenden astronomischen Strompreisen) die zur Verfügung stehenden Stromerzeugungen aus Kohle nicht ausgeschöpft werden. Zudem gibt es Berichte, dass zu Strommangelzeiten Betreiber von Windparks die Order bekommen haben diese abzuriegeln, obwohl das Netz den Windstrom hätte aufnehmen können. Vermutlich könnte es bereits ausreichen diese Missstände abzustellen. Erstens würde der Strompreis drastisch sinken und zweitens würde weniger Gas verbraucht werden, denn anscheinend ersetzt Gas teils unnötig Kohle und Wind. 

 

Man fragt sich schon, ob die Strompreise nicht von den großen Unternehmen gesteuert werden.

Wenn z. B. RWE sowohl Windparks als auch Gaskraftwerke betreibt.

Da bleibt die Mühle halt mal ein stehen, so dass das Gaskraftwerk noch als letztes - preisgebendes - Kraftwerk im Markt bleibt. 

Stufenmodell

Es ist zu hoffen, das nicht ungezielt ein pauschaler Preisdeckel die Sparbemühungen unterläuft. Ein Stufenmodell insbesondere für Privatverbraucher scheint notwendig.

Das Hin und Her in der Ampel wird langsam unerträglich. Sie wird mit ihrer Streiterei und Verweigerung einer ungeschminkten Analyse der Probleme immer der Entwicklung hinterher laufen.

nur die Symptome werden bekämpft

Die Ursache wird nicht angetastet. Heute morgen wurde im DLF vermeldet, daß z.B. der franz. Energiekonzern "Total" exemplarisch für die anderen Rekordgewinne einfährt. Warum werfen wir unsere Steuergelder und die Ressourcen der allegemeinen Daseinsvorsorge irgendwelchen "privaten" Konzernen, vielmehr deren "Anteilseignern" in den Rachen und das in jedem Jahr in noch größerer Höhe als im Vorjahr? Wo soll das eigentlich noch enden?

Selbst die SPD-Führung in Person von Fr. Esken erkannte ja jetzt endlich, daß die Daseinsvorsorge, also das, was wir unverzichtbar zum Leben brauchen, nichts in privater Spekulantenhand zu suchen hat.

Hier sollte man seitens der Regierung konsequent ansetzen. Vielleicht noch etwas gesunden Menschenverstand dazutun, ob es denn wirklich gut ist, LNG das teuer erzeugt und verschifft werden muß, zu nutzen, wenn man Gas, solange es denn noch nötig ist, auch preiswerter und umweltschonender via Pipelines transportieren könnte. Dann braucht es keinen Gaspreisdeckel.

widersinnige Diskussion

Auf der einen Seite soll ein Deckel her, andererseits soll ab  1.10. die zurecht umstrittene Gasumlage kommen. Quasi mit Geld der Bürger sollen die fetten Gewinne einiger Konzerne noch fetter werden. Und der Deckel (auch durch Steuergelder finanziert) soll die Auswirkung dämpfen. Da traue ich den Bürgern von Schilda intelligentere Lösungen zu, als dieses Durcheinander.

 

@09:01 Uhr von wie-: aber gerne !

@08:53 Uhr von Coachcoach

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

 

Russland und China. Was die Produktionsverlagerung aka „outsourcing“ angeht.. Sie glauben garnicht WIE schnell so was geht! Von der Idee bis zur Aufgabe des deutschen Standorts vergehen nicht mehr als 6 Monate. Da viele Firmen ein Standbein schon in Asien haben, geht es sogar noch schneller

Tja ...

unsere Regierenden diskutieren noch, während andere Länder schon längst einen Deckel aufs Töpfchen gemacht haben.

"Ein Eingriff in den Mechanismus von Angebot und Nachfrage "

ich bezweifle, dass dieser Mechanismus dank der vielen Spekulanten überhaupt noch funktioniert (dies schaut mir eher nach Preistreiberei aus).

Das tolle gerade ist, dass…

Das tolle gerade ist, dass EEG-Unternehmen gerade nicht so produzieren dürfen,wie sie könnten.

 

Fall 1 - Windkraft.

Windkraftpark wird nur zur Hälfte ausgelastet,während zeitgleich Erdgas verstromt wird. Unternehmen versteht die Welt nicht mehr.

 

Fall 2 -Biogas.

Biogasanlage produziert zeitgleich Strom und Wärme. 

Muss für 2 Tage am Stück vom Stromnetz,während Wärmelieferungs-Verträge weiterlaufen.

Biogastank ist voll - Biogas muss deswegen  per Notlanze abgefackelt werden,während das Unternehmen zeitgleich Öl und Erdgas in einer anderen Anlage verfeuern muss,um die vertraglich verpflichtete Wärme zu liefern. Firma versteht die Welt nicht mehr.

 

Rein wirtschaftlich betrachtet ist es diesen beiden Unternehmen egal - die werden auch für nicht produzierten Strom bezahlt,was letztendlich der Endverbraucher zu zahlen hat. 

Aber wie absurd die Sache ist,prangern beide an.

 

 

<80% des ∅-Verbrauchs als Festpreis

... für private Haushalte für den Umfang einer Menge von 80 Prozent des durchschnittlichen Verbrauchs der Bezugsjahre 2019 und 2020 der Energiepreis als Festpreis auszugestalten...

Da geht die Diskussion  doch schonmal in die richtige Richtung.

Allerdings würde ich den Festpreisanteil für einen Grundbedarf auf beispielsweise 50% des -Verbrauches der letzten 2-3 Jahre reduzieren, gekoppelt mit einer Prämienzahlung für jedes Kilowatt, welches unterhalb des -Verbrauches eingespart wird, damit eine lenkende Wirkung durch ein Energieeinsparen beim Verbraucher auch eintritt.

Gerade die zwei Hebel zur Energieeinsparung - der eher harte Einschnitt auf nur 50% subventionierter Energie + Prämienzahlung - erzeugen den Sparanreiz.

Für die Erhöhung der Zielgenauigleit wäre es denkbar, die Einkommenssituation der Verbraucher berücksichtigen zu können. Ob das bürokratisch machbar ist oder es bessere Lenkungsmöglichkeiten gibt wäre zu prüfen.

 

Wie ein Gaspreisdeckel funktioniert und wo die Haken sind.....

Das wird wohl darauf hinaus laufen, daß es einen Grundbedarf zu gedeckelten Preisen gibt. Und wer darüber hinaus verbraucht, muss extrem erhöhte Preise bezahlen (Inflation, Spotmarkt). Die Frage ist jetzt die nach der Relation. Wie viel wird der Bevölkerung, den Verbrauchern als Grundbedarf zugestanden ?

Vermutlich ist es so, daß an dem Prinzip, des nach unten reichens von Belastungen nicht viel geändert werden.  

@09:01 Uhr von wie-

@08:53 Uhr von Coachcoach

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

Im Moment alle .... die Wirtschaft braucht Planungssicherheit, und diese schafft diese Bundesregierung gerade ab...

Aber man kann auch hier weiter produzieren und auf Subventionen hoffen, .... alternativ kann man alles auf "rot" setzen ... dann wird man entweder reich oder man geht pleite.

Ein Desaster

Für Deutschland wird die Rechnung seiner derzeitigen Politik noch sehr teuer werden. Nicht für für den einzelnen Bürgern, sondern besonders auch für die Industrie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine, durch hohe Gaspreise überteuerte Produktion, noch wettbewerbsfähig ist. Natürlich wird das Spuren in der Wirtschaft hinterlassen, besonders bei energieintensiven Produktionsprozessen. Um es klar zu sagen: ich rechne mit einer Pleitewelle.

Und Amerika? Die werden glimpflich davonkommen, weil eigene Energiequellen. Die werden am Ende sogar froh sein, wenn europäische Konkurrenten plötzlich verschwinden oder ganz billig zu übernehmen sind. Die deutsche Politik sollte endlich aufwachen bevor es zu spät ist.

09:01 Uhr von wie-   /…

09:01 Uhr von wie-

 

//Angstszenarien: immer beliebt und immer aus der gleichen Ecke//

 

Ja und dann kommen wieder die Vorwürfe, warum jeder (mit anderer Meinung) in diese Ecke gestellt wird.

 

Ich habe zu der "Angstmache" dieses gelesen (muss denen aber sagen, das meine Unterstützung nicht von deren Propaganda abhängt):

 

**...  Mit den zahlreichen Erdgas-Falschmeldungen versucht die prorussische Propaganda, von der Schuld des kriegstreibenden Russlands abzulenken sowie Wut gegen die deutsche Regierung und letztlich gegen die Russland-Politik entfachen. Wer noch hinter den Sanktionen gegen Russland steht, soll seine Einstellung mit einem Blick auf das Horrorszenario eines kalten Winters ganz schnell verwerfen. Diese vermeintliche persönliche Gefahr soll schwerer wiegen als die Kriegsverbrechen, die aktuell ganz real gegen Ukrainer:innen begangen werden.  ...**

 

https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/gas-fakes-sollen-wut/

@Ritchi

"Wenn man sich bei der Bundesnetzagentur die einzelnen Energiequellen für die Erzeugung von Strom ansieht, dann bekommt man den Eindruck, dass bei Strommangel (und damit einhergehenden astronomischen Strompreisen) die zur Verfügung stehenden Stromerzeugungen aus Kohle nicht ausgeschöpft werden. Zudem gibt es Berichte, dass zu Strommangelzeiten Betreiber von Windparks die Order bekommen haben diese abzuriegeln, obwohl das Netz den Windstrom hätte aufnehmen können."

 

Welche Berichte?

Können Sie Hinweise auf solche Berichte geben? 

Danke. 

Danke

Ein sehr informativer Beitrag über den Begriff Gaspreisdeckel, der schon eine Weile unerklärt herumgeisterte. Mögliche Umsetzung und erwartbare Folgen sind auch erklärt, dankeschön.

@09:01 Uhr von wie-

@08:53 Uhr von Coachcoach

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

Ich berate Unternehmen, die sagen das - mutmaßlich begründet. Die machen auch keinen übermäßig ängstlichen Eindruck.

Deckelung des Gaspreises

Sicher ist es zu begrüßen, dass der Gaspreis gedeckelt wird. 

Es sollte aber auch ein zusätzlicher Anreiz für den Endverbraucher kommen, derjenige welcher spart bezahlt weniger. Wie das genau aussehen kann sollte sich der Herr Habeck überlegen, aber bevor er dann ein Luftschloß in die Welt setzt erst einmal genau prüfen lassen. Von Fachleuten wäre sicher von Vorteil. 

Bezüglich der immensen Schulden tun mir die jungen Generationen jetzt schon leid. Aber für die Energiewende und den guten Freunden machen wir alle das selbstverständlich. 

gez. CVP Wähler 

( die Mitte)

diese ganze Verzögerungstaktik wird nur eines ....

...bewirken. Deutschland wird dahin kommen, wo Italien gerade gelandet ist. Da hilft es dann auch nichts, dass wir in Schleswig Holstein bei der letzten Wahl die blau-braunen rausgeschmissen haben. Das kann sich Habeck auf seine Fahne schreiben

09:24 Uhr von Glasbürger   /…

09:24 Uhr von Glasbürger

 

//Vielleicht noch etwas gesunden Menschenverstand dazutun, ob es denn wirklich gut ist, LNG das teuer erzeugt und verschifft werden muß, zu nutzen, wenn man Gas, solange es denn noch nötig ist, auch preiswerter und umweltschonender via Pipelines transportieren könnte. Dann braucht es keinen Gaspreisdeckel.//

 

Ja, ja.

 

Hauptsache weiter die billigen (und fossilen) Gaslieferungen aus Russland - das wollen Sie doch sagen?

 

Und ich antworte Ihnen: NEIN!

 

Soll das Gas doch in den Pipelines verrotten.

 

Kein Gedanke (von Empathie ganz zu schweigen) an die Menschen in der Ukraine, die sicher mehr und schwerwiegendere Probleme haben - da gibt es auch demnächst "Winter".

 

Kein Gedanke an den Klimawandel - warum auch?

 

 

@09:18 Uhr von Nettie

Hauptsache, er funktioniert.

Und Voraussetzung dafür, dass er das kann, ist ein Mechanismus, der Flexibilität - also den Händlern möglichst „in Echtzeit“ die Anpassung der Preise an die ihnen tatsächlich(!) entstehenden Kosten - ermöglicht.

Egal wie teuer - irgendjemand wird es zahlen müssen und, glauben sie mir, die werden uns verfluchen, denn ihnen wird das Wasser ohnehin bis zur Oberlippe stehen.

Wir müssen endlich damit aufhören, mehr zu verbrauchen als wir haben. Verzicht ist angesagt, aber das geht ja nicht, denn unser 'ganzes System' funktioniert nur, wenn es wächst. Und dieses Denke füht geradewegs in den Abgrund.

@08:52 Uhr von Ritchi

 Erstens würde der Strompreis drastisch sinken und zweitens würde weniger Gas verbraucht werden, denn anscheinend ersetzt Gas teils unnötig Kohle und Wind. 

 

->

Kohle ist Grundlast,Wind nicht.

Erdgaskraftwerke lassen sich ziemlich zügig regulieren und können auch Grundlast liefern.

 

Damit wird falscher Strom produziert,der die Leitungen verstopft.

Biogasanlagen können genauso Grundlast liefern - werden sogar immer mal wieder vom Netz genommen,stattdessen laufen Erdgaskraftwerke.

 

Bei Windstrom dasselbe.

Ganze Windparks runterreguliert,Pumpspeicherwerke nicht ausgelastet,aber stattdessen laufen Erdgaskraftwerke.

 

Warum? Weil Erdgas den Strompreis vorgibt !

Wir werden abgezockt. Von unseren eigenen Leuten.  

Ein Wirtschaftskrieg von einem kleinen Teil der Bevölkerung gegen den Großteil.

 

 

​​​​​

@09:31 Uhr von Parsec

 

Allerdings würde ich den Festpreisanteil für einen Grundbedarf auf beispielsweise 50% des -Verbrauches der letzten 2-3 Jahre reduzieren, gekoppelt mit einer Prämienzahlung für jedes Kilowatt, welches unterhalb des -Verbrauches eingespart wird, damit eine lenkende Wirkung durch ein Energieeinsparen beim Verbraucher auch eintritt.

Die Prämienzahlung ist eine hervorragende Idee. Wenn alle weiter viel Gas verbrauchen, kostet sie nichts -- wenn aber kräftig gespart wird, dann lohnt sich das ausgegebene Geld, weil es all unsere Probleme mit dem Gasverbrauch entschärft.

@08:48 Uhr von Schleswig Holsteiner

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann. Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen. Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

 

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...

 

Sie meinen nicht, daß es solche Expertengruppen gäbe? Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?

Verschwörungstheorien, dürfen auch hier nicht fehlen

@09:36 Uhr von pxslo

Und Amerika? Die werden glimpflich davonkommen, weil eigene Energiequellen. Die werden am Ende sogar froh sein, wenn europäische Konkurrenten plötzlich verschwinden oder ganz billig zu übernehmen sind. Die deutsche Politik sollte endlich aufwachen bevor es zu spät ist.

Sie wittern hier ein Verschwörung von "Wallstreet" gegenüber der Konkurrenz in Mitteleuropa? Spannend. Nun, wer genau, meinen Sie, ist hier wieder am finsteren Werk gegen "das deutsche Volk"? Wer zieht hier seine Fäden?

@09:36 Uhr von pxslo

Für Deutschland wird die Rechnung seiner derzeitigen Politik noch sehr teuer werden. Nicht für für den einzelnen Bürgern, sondern besonders auch für die Industrie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine, durch hohe Gaspreise überteuerte Produktion, noch wettbewerbsfähig ist. Natürlich wird das Spuren in der Wirtschaft hinterlassen, besonders bei energieintensiven Produktionsprozessen. Um es klar zu sagen: ich rechne mit einer Pleitewelle.

Und Amerika? Die werden glimpflich davonkommen, weil eigene Energiequellen. Die werden am Ende sogar froh sein, wenn europäische Konkurrenten plötzlich verschwinden oder ganz billig zu übernehmen sind. Die deutsche Politik sollte endlich aufwachen bevor es zu spät ist.

Es  ist  doch  längst  alles  zu  spät.  Und  der  Bäcker  von neben  an  ist  auch  schon  pleite.

 

09:24, Glasbürger

Hier sollte man seitens der Regierung konsequent ansetzen. Vielleicht noch etwas gesunden Menschenverstand dazutun, ob es denn wirklich gut ist, LNG das teuer erzeugt und verschifft werden muß, zu nutzen, wenn man Gas, solange es denn noch nötig ist, auch preiswerter und umweltschonender via Pipelines transportieren könnte. Dann braucht es keinen Gaspreisdeckel.

 

Ja klar. Einfach Nord Stream 2 aufmachen, und alles wird gut.

 

So langsam langweilt mich das doch ziemlich.

Gaspreisdeckel ist politische Beruhigungspille

Auch von den Grünen favorisiert um weiteren Schaden von Minister Habeck abzuwenden. 
 

 

Letztlich wird die Industrie auf Heizöl und Kohle zurückschwenken, wie es bis 2011 (Inbetriebnahme von NS 1) gewesen ist. 
 

 

 

Privatverbraucher nutzen künftig das LNG. Ich vermute das die Gaspreise in einem Stufenplan an die Marktpreise angepasst werden und mögliche Subventionen durch „Preisdeckel“ schrittweise zurückgefahren werden. Begründet wird das damit, dass so die Verbraucher mehr Zeit zur Installation einer Wärmepumpe hätten. Da diese Art der Wärmeerzeugung aber unwirtschaftlich ist (außer in Gebäuden die wie eine Thermoskanne gedämmt sind), dürfte sich die Nachfrage - auch aufgrund der hohen Kosten - wohl in Grenzen halten. 

@09:17 Uhr von dito

... Nach dem Desaster mit der Umlage befürchte ich, dass die Regierung "Mondpreise" erstatten wird und sich die Versorger so die Taschen weiter voll machen.

Deshalb muss die lenkende Wirkung schon an der Wurzel ansetzen: auf dem Großhandelsmarkt. Hier muss zwischen den Energieerzeugern und den Unternehmen eine Transaktionsschwelle ansetzen, nicht erst bei den Versorgern, sonst verpufft ja schon ein Teil des Einsparpotentiales und die Erzeuger reiben sich ob des guten Geschäftes die Hände. So verstehe ich das zumindest.

 

 

@08:57 Uhr von wie-

Na klar. Hat irgendeine Oppositionspartei aus dem Bundestag hier rechtzeitig interveniert? Die haben doch sicherlich auch all die Warnungen aus "diversen Kanälen" erhalten und zudem die guten Kontakte in die Kleinunternehmerkreise daheim im Wahlbezirk, oder nicht?

Es ist nicht die Rolle der Opposition zu "intervenieren". Die Gesetze macht die Regierungspartei ! An den Preisen ändert auch eine "Intervention" nichts. Ebenso wenig die Kontakte duch die Länderparlamente oder gar die Kontakte in den Kommunen.

In Sachen Versorgungssicherheit ist der Bund zuständig.

 

@09:24 Uhr von Glasbürger

Selbst die SPD-Führung in Person von Fr. Esken erkannte ja jetzt endlich, daß die Daseinsvorsorge, also das, was wir unverzichtbar zum Leben brauchen, nichts in privater Spekulantenhand zu suchen hat.

Vielleicht noch etwas gesunden Menschenverstand dazutun, ob es denn wirklich gut ist, LNG das teuer erzeugt und verschifft werden muß, zu nutzen, wenn man Gas, solange es denn noch nötig ist, auch preiswerter und umweltschonender via Pipelines transportieren könnte. Dann braucht es keinen Gaspreisdeckel.

Die Energieversorger sind keine Spekulanten, sondern Energieversorger die langfristig und stabil wirtschaften müssen. Man kann natürlich dir gesamte Privatwirtschaft verstaatlichen, das hätte jedoch nicht den Effekt, dass alles besser werden würde.

Pipelines lassen sich nicht einfach herzaubern sondern sind erstmal zu bauen. Warum die derzeitigen Pipelines derzeit nich genutzt werden sollten Sie mittlerweile mitbekommen haben.

Verschwörungstheorien, Verschwörungstheorien

@09:45 Uhr von derkleineBürger

Warum? Weil Erdgas den Strompreis vorgibt !
Wir werden abgezockt. Von unseren eigenen Leuten.  

Ein Wirtschaftskrieg von einem kleinen Teil der Bevölkerung gegen den Großteil.​

Und welche "Eliten" sind da in verschwörerischer Weise am Werk zum Nachteil "des Volks"? Und wieso? Nur, um kurzfristig "Reibach" zu machen oder steckt da mehr dahinter? Und warum reagieren die Eliten, welche Windparks, Biogasanlagen oder Solarparks betreiben, nicht auf gegen Ihre "Erdgaseliten"? Oder stecken die alle unter einer Decke?

Ach ja, welche fachliche Ahnung haben Sie, um das komplexe technische System "Energiermarkt Deutschland" in seiner Gänze zu verstehen?

Die Regierung und vor allem…

Die Regierung und vor allem Minister Habeck arbeitet mit Hochdruck in einer extremen Krisensituation, die durch putins Angriffskrieg gegen die Ukraine entstanden ist, mit klaren Prioritäten an Lösungen, 

- die die Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen ermöglicht.

- die Energiesituation v.a.  für den kommenden Winter für Menschen, Haushalte und Unternehmen in prekären Situationen auch durch kurzfristige Energielieferungen zu sichern, die langfristig kein Modell sind, weil sie den Klimazielen entgegenstehen.

- die die Struktur der Energieversorgung sichert. Nach der Verstaatlichung von uniper ist die Gasumlage kein Weg mehr, weshalb die Regierung sie aufgibt. Es zeigt, wie angemessen die Regierung im Krisenmodus arbeitet: ständige Neubewertung, angepasste Lösungen - auch wenn die Art und Weise, wie Lindner dabei aus parteitaktischen Gründen agiert, weil er die sinkenden Umfragewerte seiner Partei kennt, nicht leicht zu ertragen ist.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@09:44 Uhr von perchta

Wir müssen endlich damit aufhören, mehr zu verbrauchen als wir haben. Verzicht ist angesagt, aber das geht ja nicht, denn unser 'ganzes System' funktioniert nur, wenn es wächst. Und dieses Denke füht geradewegs in den Abgrund.

Ihrer Aussage muss ich widersprechen.

Verzicht ja, Einsparungen noch besser, aber "unser System" kann dabei trotzdem wachsen.

Hierzu gibt es zahlreiche Ideen, wie effizienter unsere zur Verfügung stehenden Ressourcen oder sogar Alternativen eingesetzt werden können.

@09:20 Uhr von perchta

Die fetten Jahre liegen hinter uns, aber man tut so als sei dies nicht der Fall und man könne weitermachen so wie bisher.

 

Umdenken ist angesagt, aber man versucht weiterhin tote Pferde zu reiten.

Auch das ist ein Slogan, der uns ins Gewissen eingebrannt werden soll. Was wollen Sie ändern, bitte benennen und gleich auch bei sich anfangen. Ich habe kürzlich mit einer älteren Nachbarin gesprochen, die die gleichen Sprüche klopfte. Allerdings wohnt die Gute alleine auf 160 m2! und auf ein Auto will sie auch nicht verzichten. Aber die Familien sollen in den einer 80m2 Wohnung bleiben und ein Lastenfahrrad soll denen auch reichen.

Schlecht recherchiert Herr Bücker

„..ist der Erdgaspreis zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen. Dennoch liegt er weiter auf einem historisch hohen Niveau.“

Schauen Sie sich mal die Erdgas Futures an (Natural Gas).

Von 2000-2008 lagen die Preise regelmäßig höher als heute. 
 

Ohne das billige russische Erdgas kehren wir also nur dahin zurück, wo wir ohne das billige russische Erdgas immer gewesen wären. 
 

Diese Erkenntnis scheint sich aber nur sehr langsam in den Köpfen der Menschen durchzusetzen. 
 

LNG Gas und Gas aus Norwegen ist nun mal erheblich teurer, aus vielerlei Gründen. 
 

Die Zeiten des billigen Gases sind ein für alle mal vorbei. 
 

Ein Gaspreisdeckel wäre also auf Dauer angelegt..

 

 

@09:30 Uhr von Giselbert

Letztendlich ist es die pure Gier und Habsucht, von der Etliche befallen wurden, und die alle Möglichkeiten nutzen, um noch mehr ihre Taschen zu füllen.

Grundsätzlich sollte aber der Staat die kritische Infrastruktur steuern und leiten, und nicht irgend welche Spekulanten der freien Märkte. Wenn aber sogar Politiker an all den privaten Abzockern beteiligt sind, dann muss leider der Steuerzahler herhalten,  weil diese korrupten Politiker gar kein Interesse haben, was zu ändern.

 

@09:31 Uhr von Parsec

... für private Haushalte für den Umfang einer Menge von 80 Prozent des durchschnittlichen Verbrauchs der Bezugsjahre 2019 und 2020 der Energiepreis als Festpreis auszugestalten...

..

Allerdings würde ich den Festpreisanteil für einen Grundbedarf auf beispielsweise 50% des -Verbrauches der letzten 2-3 Jahre reduzieren, gekoppelt mit einer Prämienzahlung für jedes Kilowatt, welches unterhalb des -Verbrauches eingespart wird, damit eine lenkende Wirkung durch ein Energieeinsparen beim Verbraucher auch eintritt.
..

Fraglich, ob damit nicht ausgerechnet diejenigen ausgeschlossen werden, die sowieso schon sparsam haushalten. DANN nochmals 50% "einzusparen" - ist praktisch unmöglich ohne völlig im Kalten zu sitzen. Wer bisher verschwenderisch lebte, hat noch Möglichkeiten einzusparen.

Lieber auch bislang etwas verschwenderischere Haushalte auch unterstützen (täte man ohnehin s.o.) UND die bisher sparsameren nicht außen vor lassen.

09:36 Uhr von ich1961

Es geht nicht mehr um "Angstmache", sondern um ein wahrscheinlich eintretendes Szenario. Selbstverständlich gibt es von allen Beteiligten den Versuch, die Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen. Der mündige Bürger muß sich dann aufgrund der ihm bekannten Faktenlage und eigener Schlussfolgerungen ein eigenes Bild machen.

 

Führende Wirtschaftswissenschaftler sehen die SICHER auf uns zukommenden Probleme mit großer Sorge.

Es wird davon gesprochen, daß die Deutschen mit einem Wohlstandsverlust von 20% bis 30% zu rechnen haben. Schon jetzt kann die Hälfte der Bevölkerung, so der Sparkassenverband, weniger als 100€ monatlich sparen. Viele Bürger fragen sich, weshalb gerade sie die Folgen eines Krieges zu tragen haben, mit dem sie absolut nichts zu tun haben. Sie fragen sich, weshalb wir uns selbst schaden, obwohl die Russen fleißig weiter ihre Haupteinnahmequelle sprudeln lassen und weltweit russisches Öl gern gekauft wird. Fragen nach der Kriegsschuld stellen sich dann nicht.

@09:20 Uhr von perchta

Die fetten Jahre liegen hinter uns, aber man tut so als sei dies nicht der Fall und man könne weitermachen so wie bisher.

Dem muss ich widersprechen.

Die Ausnutzung von Einsparpotentialen hat erstmal nichts mit einem Verlust von "fetten Jahren" zu tun.

Und dass nicht ständig sog. "fette Jahre" machbar sind, ist nichts Neues.

Umdenken ist angesagt, aber man versucht weiterhin tote Pferde zu reiten.

Als da wären?

 

@09:49 Uhr von fathaland slim

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...
 

Sie meinen nicht, daß es solche Expertengruppen gäbe? Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?

Wie glauben Sie denn wurde "BER"-Flughafen erbaut? Ihr Glaube in die unverfehlbare polische Führung in Ehren...

Was ist eigentlich so…

Was ist eigentlich so furchtbar daran, endlich an den Klimawandel (und die Menschen in der Ukraine) zu denken und fossile Energieträger (z.B. Gas) zu sparen?

 

Das Einsparen ist das A&O - nicht nur wegen der Preise.

 

Wann kommt das endlich bei den Bürgern an? 

 

Es ist ja nicht so, das da heute zum ersten Mal drüber berichtet wird. Seit fast 40 Jahren wird das thematisiert und kaum jemand hat sich darauf eingestellt. Weder der Privatmensch noch (viel schlimmer) die Industrie.

 

 

@ 09:56 Uhr von fathaland slim

"Ja klar. Einfach Nord Stream 2 aufmachen, und alles wird gut."
Dies sieht nicht nur @09:24, Glasbürger so, es war schon einer der größten Fehler NS2 nicht sofort nach Fertigstellung zu öffnen.

"So langsam langweilt mich das doch ziemlich."
Manch einen langweilt es, andere sehen darin eine nach wie vor aktuelle und berechtigte Forderung. So unterschiedlich können Meinungen sein. 
 

@09:49 Uhr von fathaland slim

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...

 

Sie meinen nicht, daß es solche Expertengruppen gäbe? Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?

Umso merkwürdiger, dass dennoch ständig irgendwelche Kommissionen/Gremien/Fachräte hinzugeholt (und natürlich bezahlt ) werden müssen.

 

@09:05 Uhr von Taeler

...

Ich finde der Staat muss mit seinem Geld, welches er durch Steuern und Abgaben einnimmt auskommen wie die besagte schwäbische Hausfrau.   
 

Das ist ja bei manchen ein beliebter Vergleich, die berühmte schwäbische Hausfrau an der Stelle anzuführen. Er ist völlig unpassend, denn der Staat hat eine Verantwortung für Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc., die Investitionen über die Steuereinnahmen hinaus erfordern kann, weil Nicht-Investieren einen dann viel kostenintensiveren Stau produziert, der am Ende um das zigfache teurer zu stehen kommt. Haben wir in den vergangenen Jahren ja durchaus erlebt bei der Seligpreisung der 'schwarzen Null'.
 

Das gleiche gilt für die notwendigen Investitionen in den Klimaschutz: Jeden heute nicht investierten Euro zahlt man in 10-20 Jahren um das mindestens 20fache.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@09:20 Uhr von logig

Es ist zu hoffen, das nicht ungezielt ein pauschaler Preisdeckel die Sparbemühungen unterläuft. Ein Stufenmodell insbesondere für Privatverbraucher scheint notwendig.

Sehe ich ebenso.

Macht ja Sinn und selbst viele wirklich einkommensstarke Haushalte sehen das auch.

Ggf. wäre nach einer pauschalen Deckelung für alle privaten Haushalte eine Sondersteuer für einkommensstarke Haushalte eine faire Beteiligung an den gestiegenen Kosten und bürokratisch am effizientesten umzusetzen.

 

Hin- und Herschieben von Verantwortung

@10:00 Uhr von weingasi1

Na klar. Hat irgendeine Oppositionspartei aus dem Bundestag hier rechtzeitig interveniert? Die haben doch sicherlich auch all die Warnungen aus "diversen Kanälen" erhalten und zudem die guten Kontakte in die Kleinunternehmerkreise daheim im Wahlbezirk, oder nicht?

Es ist nicht die Rolle der Opposition zu "intervenieren".

Sie verwechseln konstruktive Oppositionsarbeit mit der blaubraunen "Fundamentalopposition". Die Fraktionen im Parlament haben die Arbeit der Regierung zu kontrollieren.

Die Gesetze macht die Regierungspartei !

Auch Oppositionsparteien können Gesetze einbringen. Am Ende entscheidet die Mehrheit der Abgeordneten.

An den Preisen ändert auch eine "Intervention" nichts. Ebenso wenig die Kontakte duch die Länderparlamente oder gar die Kontakte in den Kommunen.

Natürlich, wenn "ex post" kritisiert wird, dann liegt man immer richtig, oder?

In Sachen Versorgungssicherheit ist der Bund zuständig.

Tatsächlich? Warum nicht die EU? Oder die Unternehmen selbst?

Handels ideologische Vorstellungen und die Realität

Habeck hatte bei seiner Reise nach Arabien die dortigen Gaslieferanten brüskiert. Offenbar wollte er sofort Gas, aber nur für 3-5 Jahre. Weil danach will man ja alles nur noch mit Erneuerbaren machen. 
 

Er hat augenscheinlich keinerlei Ahnung davon wie Wirtschaft und Märkte funktionieren. Dafür um so mehr Ahnung davon, dass wenn die harte Realität auf das Wunschdenken der Grünen trifft, es diese Partei wohl zerlegen wird. 
 

Die Realität ist, dass die Energiewende mit 30, noch zu bauenden Gaskraftwerken - um Atom und Kohle zu ersetzen - nicht funktionieren wird. 
 

Hinter quasi jedem Windrad muss als back up ein Gaskraftwerk (alternativ Kohle oder Atom) stehen, damit wir eine Versorrungssicherheit und vor allem bezahlbare Energie haben. 
 

Offenbar deshalb musste nun Scholz reisen um zu retten, was noch zu retten ist..

 

Wir werden aber nicht umhin kommen Gas großflächig zu substituieren. 
 

Eine zeitlang kann man den Preis ja deckeln, aber nicht auf Dauer 

 

@10:01 Uhr von wie-

"Ach ja, welche fachliche Ahnung haben Sie, um das komplexe technische System "Energiermarkt Deutschland" in seiner Gänze zu verstehen?"

Da braucht man den Energiemarkt nicht "in seiner Gänze" zu verstehen, um zu sehen, dass da gewaltig was schief läuft. Und die dafür Zuständigen (die es "in seiner Gänze" verstehen sollten) nicht in der Lage sind diese Schieflage zu korrigieren.

Bis jetzt ist noch nichts entschieden...

...deshalb warte ich erstmal, wie eine Entlastung mit Gaspreisdeckel umgesetzt werden soll. Das Wirtschaftsministerium hat sicherlich genügend fachliche Kompetenz gute Lösungen zu erarbeiten, die mit dem Finanzministerium und dem Kanzler abzustimmen sind. Spekulationen liegen mir von Berufs wegen (IT) leider nicht. Aber mit dem Energie sparen anzufangen, ist sicherlich kein Fehler.      

@09:49 Uhr von fathaland slim

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann. Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen. Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

 

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis...

 

Sie meinen nicht, daß es solche Expertengruppen gäbe? Wie stellen Sie sich die Arbeit eines Ministeriums denn vor? Dort arbeiten immerhin 2.187 Menschen. Sie glauben, die säßen rum und tränken Kaffee?

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Das trotz der 2187 Mitarbeiter (plus Beratungsfirmen) kein brauchbares Ergenis bis Juli 2022 vorlag spricht für sich

 

@10:01 Uhr von wie-

@09:45 Uhr von derkleineBürger

Warum? Weil Erdgas den Strompreis vorgibt !
Wir werden abgezockt. Von unseren eigenen Leuten.  

Ein Wirtschaftskrieg von einem kleinen Teil der Bevölkerung gegen den Großteil.​

Und welche "Eliten" sind da in verschwörerischer Weise am Werk zum Nachteil "des Volks"? Und wieso? Nur, um kurzfristig "Reibach" zu machen oder steckt da mehr dahinter? Und warum reagieren die Eliten, welche Windparks, Biogasanlagen oder Solarparks betreiben, nicht auf gegen Ihre "Erdgaseliten"? Oder stecken die alle unter einer Decke?

Ach ja, welche fachliche Ahnung haben Sie, um das komplexe technische System "Energiermarkt Deutschland" in seiner Gänze zu verstehen?

Es hiess.... "too big to fail" sollte es nicht mehr geben..

warten wir mal ab WANN und nicht OB sich ein Finanzdienstleister irgendwo in der Welt verspekuliert...

@09:43 Uhr von Schleswig Holsteiner

diese ganze Verzögerungstaktik wird nur eines bewirken. Deutschland wird dahin kommen, wo Italien gerade gelandet ist. Da hilft es dann auch nichts, dass wir in Schleswig Holstein bei der letzten Wahl die blau-braunen rausgeschmissen haben. Das kann sich Habeck auf seine Fahne schreiben

 

Steile Thesen, die Sie hier aufstellen. Wohl aus persönlicher Gegnerschaft zu Habeck geboren. Daß Sie politische Diskussionen personalisieren, das ist mir schon öfters aufgefallen. Gerade gestern wieder mir gegenüber.

 

Mit freundlichen Grüßen von der belgischen Autobahn auf dem Weg in mein ererbtes Haus. Diesmal allerdings ausnahmsweise mal nicht vom Kreuzfahrtschiff kommend.

@08:53 Uhr von Coachcoach

Wenn die ärmere Hälfte der Bevölkerung durch den Winter kommen und Gewerbe erhalten werden soll, ist es höchste Zeit für eine Preisbremse.

Im Artikel fehlt der Hinweis auf gasintensive Industrien und Gewerben: Die wandern bei hohen Preisen aus oder machen zu - das würde zur massiven Deindustrialisierung führen.

BRD als Agrarstaat wir nicht funktionieren

.

Ich verstehe ihr Anliegen bezgl. Preisbremse. Wir haben in Berlin gesehen, dass die Mietpreisbremse nicht funktioniert. Warum? Weil Besitzer ihre Investitionen zurückgeschraubt haben. Ich kann mir nicht vorstellen, warum das im Energiesektor anders sein sollte.

.

Es gibt zwar Alternativen, aber wenn ich diese aufzähle, können sie meinen Kommentar nicht lesen. Sie wissen, was ich meine: Zensur.

 

@09:05 Uhr von Taeler

längst in Rente, getreu der Aussage von Ex-Minister Blüm --meine Rente ist sicher.

Ich finde der Staat muss mit seinem Geld, welches er durch Steuern und Abgaben einnimmt auskommen wie die besagte schwäbische Hausfrau.   

1. Wenn Sie Blüm zitieren, das Jahr nicht vergessen: 1986 - als noch niemand etwas von Wiedervereinigung ahnte. Mit ihr hatten aber Millionen Zugriff auf die Rentenkassen, die nie eingezahlt hatten.

2. Wenn der Staat jetzt mit dem auskommen soll, was er einnimmt und nicht reiche Bürger genau wie Betriebe und Unternehmen die horrenden Energiepreise samt der damit verbundenen enormen Inflation plus die zusätzlichen Erhöhungen durch Abzockermentalität schultern sollen, dann kommen wir alle ins Schleudern. Viele brauchen jetzt Hilfe: Bürger wie Betriebe.

Das Steueraufkommen ist enorm bei uns, aber es gab und gibt ja auch hohe Corona-Zusatzausgaben und die Ukraine-Milliarden.
Aber die 100 Zusatz-Milliarden für die Bundeswehr wären genau jetzt sicher nicht nötig gewesen.

 

@09:31 Uhr von Parsec

Allerdings würde ich den Festpreisanteil für einen Grundbedarf auf beispielsweise 50% des -Verbrauches der letzten 2-3 Jahre reduzieren, gekoppelt mit einer Prämienzahlung für jedes Kilowatt, welches unterhalb des -Verbrauches eingespart wird, damit eine lenkende Wirkung durch ein Energieeinsparen beim Verbraucher auch eintritt.

Mit Ihrem Vorschlag würden Sie massivst die unteren Einkommen belasten, denn die haben ohnehin schon an allen Ecken gespart und sollen jetzt dafür gestraft werden, während andere, die, weil sie es konnten, aus dem Vollen geschöpft haben, jetzt belohnt werden. Total unfair !

 
Für die Erhöhung der Zielgenauigleit wäre es denkbar, die Einkommenssituation der Verbraucher berücksichtigen zu können. Ob das bürokratisch machbar ist oder es bessere Lenkungsmöglichkeiten gibt wäre zu prüfen.

Wie immer ! Was Sie vorschlagen würde die Sache unnötig verkomplizieren und die Massnahme bis zum St. Nimmerleinstag verzögern und verteuern. Wozu?

 

 

@09:27 Uhr von Möbius

@08:53 Uhr von Coachcoach

ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

 

Russland und China.

Scherzkeks! Wenn Sie jetzt Norwegen, Kanada oder USA gesagt hätten, meinetwegen... Aber Russland und China?!

 

So gern ich China mag - aber zum einen geht man da aktuell in Siebenmeilenstiefeln in Richtung Mao und da läuft so viel falsch, dass Sie den Betrieb einer Fabrik in China mit dem örtlichen Betrieb nicht vergleichen können - angefangen bei der Korruption, die sich durch alle Bereiche zieht.

Russland ist ebenfalls nicht das Schlaraffenland für Unternehmer.

@09:01 Uhr von wie-

 

 

Immer diese irrationalen Angstszenarien. Haben Sie eine ungefähre fachliche Ahnung, was die Verlagerung eines Industriebetriebs in das Ausland an Kosten und Aufwand sowie Zeit erfordert? Bis dahin hat die ukrainische Armee längst die russischen Truppen aus dem Land gejagt.

Ach ja, nennen Sie doch bitte noch ein paar potenzielle Zielländer mit gleicher Infrastruktur, gleichem Fachkräfteangebot (verfügbar) bei deutlich preisgünstigerer wie sicherer Erdgasversorgung.

.

Was für ein Glück, dass sie wenigsten Ahnung von der Materie haben!

.

Aus Deutschland wanderen jährlich ca. 100.000 hoch qualifiziertes Personal aus, also potentielle Arbeitgeber/Steuerzahler.

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Was meinen sie, wie schnell ein Industriebetrieb weg sein kann? Ja, sie haben recht, das kostet Zeit und Geld, aber die Einsparungen über Jahre/Jahrzehnte amortisieren sich relativ schnell. Denkt man noch ein Schritt weiter (Steuer, die in D. nicht gering sind)....

@09:45 Uhr derkleineB.- nicht abgezockt, ausgetrickst

 

..Damit wird falscher Strom produziert,der die Leitungen verstopft.

Biogasanlagen können genauso Grundlast liefern - werden sogar immer mal wieder vom Netz genommen,stattdessen laufen Erdgaskraftwerke.

 

Bei Windstrom dasselbe.

…stattdessen laufen Erdgaskraftwerke.

 

Warum? Weil Erdgas den Strompreis vorgibt …

​​​​​

Das ganze basiert auf dem Merit Order System. Dieses System soll erneuerbare bevorzugen, da die sonst am Markt nicht konkurrenzfähig sind. Sie liefern eben keinen konstanten Strom, sind also unzuverlässig. 
 

Das ist das ganze „Geheimnis“ dahinter. 
 

Bei Energieknappheit funktioniert das eben nicht mehr. 
 

Das manche Akteure das noch zusätzlich nutzen um mehr Profit zu erzielen, dass sind „Nebeneffekte“ außerhalb der pol. Kontrolle. 
 

Merit Order ersatzlos streichen und alles wird gut. 
 

Auch der Gaspreis sinkt deutlich, wenn wir statt Gas auf Atomkraft setzen. Oder / und auf Kohle und Biogas nicht verstromen

Biogas sollte ins Erdgasnetz eingeleitet werden statt dessen
 

Nutzer eine Wärmepumpen-…

Nutzer eine Wärmepumpen- oder Ôlheizung müssen große Preissteigerungen verkraften. Warum sollen sie durch Steuergeld-Gassubventionen doppelt belastet werden ?

10:07 Uhr von bolligru   /…

10:07 Uhr von bolligru

 

//Es wird davon gesprochen, daß die Deutschen mit einem Wohlstandsverlust von 20% bis 30% zu rechnen haben.//

 

Ja, habe ich auch gelesen. Und?

 

//Schon jetzt kann die Hälfte der Bevölkerung, so der Sparkassenverband, weniger als 100€ monatlich sparen.//

 

Ja und? Konnten und können wir seit Jahren nicht.

 

//Viele Bürger fragen sich, weshalb gerade sie die Folgen eines Krieges zu tragen haben, mit dem sie absolut nichts zu tun haben.//

 

Glaube ich nicht. Die meisten sehen durchaus, das der Krieg "Russlands" auch uns und unsere Freiheit, Demokratie usw. bedroht - nicht nur die blöden Sprüche der russischen Größenwahnsinnigen.

 

//Sie fragen sich, weshalb wir uns selbst schaden, obwohl die Russen fleißig weiter ihre Haupteinnahmequelle sprudeln lassen und weltweit russisches Öl gern gekauft wird. Fragen nach der Kriegsschuld stellen sich dann nicht.//

 

Der Krieg schadet "den Russen" weit mehr. Auch wenn Sie und andere das gerne anders hätten.

 

 

@10:01 Uhr von wie-

@09:45 Uhr von derkleineBürger

Und welche "Eliten" sind da in verschwörerischer Weise am Werk zum Nachteil "des Volks"? Und wieso? Nur, um kurzfristig "Reibach" zu machen oder steckt da mehr dahinter? Und warum reagieren die Eliten, welche Windparks, Biogasanlagen oder Solarparks betreiben, nicht auf gegen Ihre "Erdgaseliten"? Oder stecken die alle unter einer Decke?

 

Festhalten kann man mal, dass alle Erzeuger incl. Wind und Sonne den sehr hohen Preis der momentan durchweg preisestimmenden Gaskraftwerke bekommen (Merit Order). Festhalten kann man auch, dass sie noch nie so viel verdient haben. Und festhalten kann man, dass der grüne Umweltminister, obwohl selbst er den Preismechanismus inzwischen verstanden haben sollte, keinerlei Anstalten macht, etwas daran zu ändern.

Eine Bremse im Strommarkt mit höchster Wirkung zu moderaten Preisen würde schließlich daraus bestehen, die Gaskraftwerke aus der Preisbildung zu nehmen. 
Ich denke, die Lobby hat etwas dagegen.

 

@08:48 Uhr von Schleswig Holsteiner

Seit 24.2.2022 haben die Kleinunternehmen gewusst, dass es beim Gaspreis von nun an nur  nach oben gehen kann. Es gab genug Warnungen über diverse Kanäle, Kammern usw. Ich frage mich schon lange, wieso die Regierung nicht sofort eine Expertengruppe einberufen hat, um mit einem Konzept die Energieprobleme für die Firmen bis Juli 2022 in den Griff zu bekommen. Ich sehe hier ein komplettes Versagen des Wirtschaftsministeriums.

.

Versagen des Wirtschaftsminiterium? Ja, sicher doch. Haben sie doch selbst zugegeben, dass ihnen die Kenntnisse vom Gasmarkt fehlen.Immerhin ein Eingeständnis, da weiß man doch wenigstens, wo es lang geht.....

@09:16 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Habeck wollte Hochpreiszahler nochmal mehr belasten. Das Gegenteil der Habeck Umlage ist richtig. Preise müssen gesenkt und Gaskunden entlastet werden. 

 

 

Habeck wollte und will das im Blick behalten, was seine Aufgabe als Wirtschaftsminister ist:

a) Die Energieunternehmen sichern, die in prekäre Situationen geraten, die Betriebe unterstützen, die in Schwierigkeiten geraten,

b) die Menschen und Haushalte unterstützen, die das aufgrund der steigenden Preise überlebensnotwendig brauchen.

Dabei betont er, dass die Unternehmen, die Gewinner der Krise sind, ihren solidarischen Beitrag leisten müssen (m.E. muss die Übergewinnsteuer kommen),

und solvente Verbraucher damit klarkommen, in der derzeitigen Krise mehr zu zahlen als vorher.

c) Und die dritte Perspektive bleibt, das alles so klimaverträglich wie möglich zu gestalten.

 

In diesen Spannungsfeldern macht Habeck hervorragende Arbeit. Gleichzeitig macht ihn das für viele zum Buhmann und Prügelknaben.
Das hält er aus.

 

gez. NieWiederAfd 

 

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