Kommentare - NASA-Projekt DART: Üben für den Weltuntergang

26. September 2022 - 20:54 Uhr

Heute Nacht wird ein Raumfahrzeug der NASA absichtlich mit einem Asteroiden zusammenstoßen. Die US-Weltraumbehörde will mit der Mission DART herausfinden, wie sie die Erde vor Asteroideneinschlägen schützen kann. Von Florian Mayer.

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Kommentare

DART

Da bin ich aber mal gespannt, ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt. Reicht da 20-fache Schallgeschwindigkeit?

Mal sehen, ob der "Dart" sein Ziel auch richtig trifft. Mitten rein ins Bullseye -;))

Spannend ..

Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen ...

Ich bin gespannt, wie stark…

Ich bin gespannt, wie stark die Umlaufzeit des Asteroidenmondes  reduziert werden wird, so er überhaupt getroffen wird.

Projekt DART

Zieh ich mir auf jeden rein, ich hoffe man wird auch was erkennen können Das eigtl. Interessante erfolgt aber erst nach dem Aufprall und dann ist die Cam leider tot.

Noch fällt es schwer,...

 

...sich wertend oder gewichtend zu diesem Unterfangen zu äußern. 

 

Dazu müsste man generell die Wahrscheinlichkeit kennen, mit der ein Asteroid die Erde gefährden könnte.

 

Die Größe eines solchen Brockens spielt weiterhin eine Rolle, und damit stellt sich die weitere Frage, welche Masse und Geschwindigkeit das Abwehrgeschoss haben muss, damit es die Flugbahn des Asteroiden überhaupt beeinflussen kann.

 

"Armageddon" - toller Film übrigens - ist das erste, was einem zu dem Unternehmen DART in den Sinn kommt.

@21:12 Uhr von harpdart

Da bin ich aber mal gespannt, ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt. Reicht da 20-fache Schallgeschwindigkeit?

----------------

Die Frage hab ich mir auch gestellt und mir einen 0,01m großen Menschen vorgestellt, der einem 1,63m hohen gegen das Bein tritt und nein, da passiert wirklich nix, aber bei 20facher Schallgeschw. definitiv!

 

@21:12 Uhr von Froschhaarpinsel

 

Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen ...

 

Nehmen sie natürlich nicht. Ist ja nicht Kegeln in angesoffen,

bei dem der Zufall Kalle oder Alle Neune bestimmt.

@21:12 Uhr von Froschhaarpinsel

 

Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen ...

 

 

Oh, das wäre ein böser Fauxpas der Ingenieure.

Aber da wird man hinreichend genau gerechnet haben. :-)

Die Abweichung wird minimal sein

Vermutlich nur einige Bogensekunden. Es ist aber trotzdem sehr interessant. Um den Effekt zu sehen muss man die ungestörte Bahn des Systems vorher sehr genau berechnet haben. 

@Froschhaarpinsel

"Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen"

 

Ich bin mir sehr sicher, dass sich die NASA für diesen Test  einen Asteroiden ausgesucht hat, der auf einem Kurs ist, bei dem keinerlei Gefahr besteht, dass er in Richtung Erde abgelenkt werden kann. 

Und notfalls: man hat immer 3 Darts zur Verfügung -;))

@21:17 Uhr von ein Lebowski

 

Zieh ich mir auf jeden rein, ich hoffe man wird auch was erkennen können Das eigtl. Interessante erfolgt aber erst nach dem Aufprall und dann ist die Cam leider tot.

 

 

 

Dafür kriegen wir später ganz sicher eine realitätsnahe Animation zu sehen.

@21:19 Uhr von harry_up

 

...sich wertend oder gewichtend zu diesem Unterfangen zu äußern. 

 

Dazu müsste man generell die Wahrscheinlichkeit kennen, mit der ein Asteroid die Erde gefährden könnte.

 

Die Größe eines solchen Brockens spielt weiterhin eine Rolle, und damit stellt sich die weitere Frage, welche Masse und Geschwindigkeit das Abwehrgeschoss haben muss, damit es die Flugbahn des Asteroiden überhaupt beeinflussen kann.

 

"Armageddon" - toller Film übrigens - ist das erste, was einem zu dem Unternehmen DART in den Sinn kommt.

. Das kann man ausrechnen, wenn man eine Dichte und Volumen des Mondes annimmt und von einem unelastischen Stoß ausgeht. Derzeit gibt es über 1000 Asteroiden, die der Erde nahe kommen, siehe z.B. bei Spaceweather.

In ein paar Stunden wird das…

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

Vielleicht...

geht dieser Versuch gut aber die Sprengkraft ist nach meiner Meinung zu gering. Vielleicht brauchen wir eine viel größere Sprengkraft (große Atomwaffen) um einen Kometen vom Kurs abzubringen. 

@21:21 Uhr von ein Lebowski

Da bin ich aber mal gespannt, ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt. Reicht da 20-fache Schallgeschwindigkeit?

----------------

Die Frage hab ich mir auch gestellt und mir einen 0,01m großen Menschen vorgestellt, der einem 1,63m hohen gegen das Bein tritt und nein, da passiert wirklich nix, aber bei 20facher Schallgeschw. definitiv!

 

. Genau. Impuls ist ja Masse mal Geschwindigkeit und die Energie Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat. Da kommt bei 780 kg und 6000 m/s schon einiges zusammen.

@21:30 Uhr von Gustav

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

. An den Naturgesetzen wird sich dadurch nichts ändern.

@21:23 Uhr von Möbius

 

Vermutlich nur einige Bogensekunden.

Es ist aber trotzdem sehr interessant. Um den Effekt zu sehen muss man die ungestörte Bahn des Systems vorher sehr genau berechnet haben. 

 

 

 

Bei sehr großer Entfernung macht eine Bogensekunde Abweichung enorm viel aus.

Treffen ist halt wichtig.

 

NASA-Projekt DART

Gutes Projekt.

Hoffentlich nur für die Zivile Nutzung. Leider werden zu viele Erfindungen zuerst vom den Militärs finaziert oder die Ergebnisse ausgewertet.

@21:17 Uhr von ein Lebowski

Zieh ich mir auf jeden rein, ich hoffe man wird auch was erkennen können Das eigtl. Interessante erfolgt aber erst nach dem Aufprall und dann ist die Cam leider tot.

Aus dem AstroNews4U - Newsletter von heute:

>>Der gezielte Zusammenstoß der DART-Raumsonde mit Dimorphos wird am 27. September 2022 um 1.14 Uhr MESZ in knapp über elf Millionen Kilometer Entfernung von der Erde geschehen, der kürzesten Entfernung, die das Doppelasteroidensystem in unserer Zeit mit der Erde haben kann (erst 2062 wird das Asteroidenpaar in einer ähnlich geringen Entfernung an der Erde vorbeikommen). Damit sind auch gute Beobachtungsmöglichkeiten für Teleskope auf der Nachtseite der Erde, insbesondere von Europa aus gegeben, die für begleitende Untersuchungen während und nach der Kollision genutzt werden.

Auch in den Nächten nach dem Ereignis werden Teleskope Lichtkurven des Binärsystems aufzeichnen, um Daten zu der Bahnveränderung von Dimorphos in die Analyse einzubringen. <<

 

@21:12 Uhr von harpdart

Da bin ich aber mal gespannt, ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt. Reicht da 20-fache Schallgeschwindigkeit?

Mal sehen, ob der "Dart" sein Ziel auch richtig trifft. Mitten rein ins Bullseye -;))

 

Naheliegende Frage. Obwohl nicht die Größe, sondern die Masse darüber entscheidet, wie der Impuls ausfällt. Aber nicht nur die Masse, sondern auch die Geschwindigkeit des angepeilten Asteroiden dürfte die des Geschosses um ein mehrfaches übersteigen.

Aber ich vertaue schon darauf, dass Astrophysiker, die ein solches Projekt durchzuziehen imstande sind, auch mit dem Impulserhaltungssatz umgehen können. Und bedenken Sie, eine Ablenkung um auch nur eine Winkelsekunde würde den Brocken schon in der Endlosigkeit des Univesums verschwinden lassen.

@21:28 Uhr von Werner40

 

...sich wertend oder gewichtend zu diesem Unterfangen zu äußern. 

 

Dazu müsste man generell die Wahrscheinlichkeit kennen, mit der ein Asteroid die Erde gefährden könnte.

 

Die Größe eines solchen Brockens spielt weiterhin eine Rolle, und damit stellt sich die weitere Frage, welche Masse und Geschwindigkeit das Abwehrgeschoss haben muss, damit es die Flugbahn des Asteroiden überhaupt beeinflussen kann.

 

"Armageddon" - toller Film übrigens - ist das erste, was einem zu dem Unternehmen DART in den Sinn kommt.

 

 

. Das kann man ausrechnen, wenn man eine Dichte und Volumen des Mondes annimmt und von einem unelastischen Stoß ausgeht. Derzeit gibt es über 1000 Asteroiden, die der Erde nahe kommen, siehe z.B. bei Spaceweather.

 

 

Ok., danke für den Hinweis.

@21:19 Uhr von harry_up

"Armageddon" - toller Film übrigens - ist das erste, was einem zu dem Unternehmen DART in den Sinn kommt.

Mit kam diese Nachricht in den Sinn:

>>Dass die Gefahr von Asteroidentreffern auf der Erde auch heute, wenn auch in viel geringerem Maße, real bleibt, wurde am 15. Februar 2013 deutlich. Damals trat ein unbekannter Asteroid in die Erdatmosphäre ein und explodierte über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Die Schockwelle der komprimierten Luft der Erdatmosphäre verursachte erhebliche Schäden in der Stadt. Tausende von Fensterscheiben barsten, dabei wurden mehr als 1.600 Menschen verletzt. Der Gesamtschaden wurde auf 30 Millionen Euro geschätzt. Dabei war das Objekt in Tscheljabinsk nur etwa 18 Meter groß.<<

 

@21:12 Uhr von harpdart

Da bin ich aber mal gespannt, ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt...

Ich denke schon.

Immerhin wiegt der Würfel 610 kg. Mit der genannten Geschwindigkeit kommt das schon ein ordentlicher Impuls zustande.

Das Ergebnis wird erst in ein paar Tagen messbar sein.

Man geht von einer Abweichung von ein paar Minuten in der Umlaufzeit aus (Asteroid Dimorphos, der getroffen werden soll, umkreist Asteroid Didymos).

 

Die Erde vor gefährlichen Asteroiden- oder Kometeneinschlägen

schützen zu können, indem man Projekte entwickelt und erprobt, mit denen sie sich von der Erde ablenken lassen, ist sicher sinnvoll (der „Kostenpunkt“ sollte dabei egal sein). Sofern sich dabei keiner von der Suche nach Lösungen für die weit konkreteren (und mindestens ebenso existenzbedrohenden) Probleme ablenken lässt, mit denen die Weltbevölkerung gerade zu kämpfen hat.

@21:30 Uhr von Gustav

 

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

 

 

Sie heben ab, merken Sie das nicht?

 

@21:12 Uhr von Froschhaarpinsel

Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen ...

Ich habe mich auch schon gefragt, ob da nicht auch mal ein Eigentor geschossen werden könnte. Um die Flugbahn dann erneut zu ändern, dürfte die Zeit dann wohl nicht reichen.

 

@21:19 Uhr von harry_up

Noch fällt es schwer,...

...sich wertend oder gewichtend zu diesem Unterfangen zu äußern. 

Ich bin einfach nur verzückt und fasziniert, was mittels Mathematik, Physik und Technik geleistet werden kann. Und ich erinnere mich zu gerne an meinen Vater (Jahrgang 1901), wie er die Mondlandung am Fernseher verfolgte und immer wieder fassungslos sagte: "Kerle nee - die Technik!"

"Armageddon" - toller Film übrigens - 

Habe ich auch gerne geguckt. (Nicht nur einmal.)

 

@21:34 Uhr von Werner40

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

. An den Naturgesetzen wird sich dadurch nichts ändern.

 

Vielleicht nicht gleich, doch wenn wir überall, wo wir hinkommen, die Sachen verstellen ... Hier auf Erden haben wir schon das Klima gegen uns aufgebracht. Und was haben wir daraus gelernt? Och, gehen wir hinaus, machen dort weiter, sagen wir wie die Doofen, das gehört nicht hierher, das räumen wir weg, das kommt nach hinten... Ja und hinterher werden wir noch mehr jammern, ach, hätte ich nicht gedacht, dass so kleine Brocken fürs Ganze so wichtig sind...

@Gustav

"Vielleicht nicht gleich, doch wenn wir überall, wo wir hinkommen, die Sachen verstellen ... Hier auf Erden haben wir schon das Klima gegen uns aufgebracht. Und was haben wir daraus gelernt? Och, gehen wir hinaus, machen dort weiter, sagen wir wie die Doofen, das gehört nicht hierher, das räumen wir weg, das kommt nach hinten... Ja und hinterher werden wir noch mehr jammern, ach, hätte ich nicht gedacht, dass so kleine Brocken fürs Ganze so wichtig sind..."

 

Sie wissen aber schon, was ein 163 m großer Asteroid im Falle einer Kollision anrichten könnte?

Wenn eine Chance besteht, eine solche Gefahr abzuwenden,  dann  sollte man das auch tun.

Zusammenstöße von Himmelskörpern gibt es andauernd, da muss man sich nur mal unseren Mond und den Merkur anschauen: übersät mit Einschlagskratern.

@21:15 Uhr von Möbius

@21:12 Uhr von Froschhaarpinsel:

genau das habe ich auch gedacht:

--> Spannend wird es, wenn der Asteroid und/oder sein grosser Bruder dann einen Kollisions-Kurs auf die Erde nehmen ...

 

Sie glauben nicht, dass die Planer und Wissenschaftler dieses Szenario ausschließen können? Ich meine, es sind schließlich ja keine chinesischen Experten, wie die, die eine Trägerrakete oder Teile davon unkontrolliert in die Erdatmosphäre haben eindringen lassen.

Also ich habe da vollstes Vertrauen, was die Asteroiden betrifft.

Zur Info: Nach dem Einschlag erwartet man eine Geschwindigkeitdänderung von etwa einem halben (!) Millimeter pro Sekunde.

Ich denke, die Verantwortlichen können ganz gut rechnen.

21:19 Uhr von harry_up

 

Die Größe eines solchen Brockens spielt weiterhin eine Rolle, und damit stellt sich die weitere Frage, welche Masse und Geschwindigkeit das Abwehrgeschoss haben muss, damit es die Flugbahn des Asteroiden überhaupt beeinflussen kann.

 

Physikalisch gibt jede Bewegte Masse beim Aufprall auf eine andere ihren Impuls an diese weiter. In der unphysikalischen Umgangssprache sagt man zum Impuls: «Schwung» (oder auf Kölsch: «Kasalla»).

 

Physikalisch ist der Kasalla definiert als Impuls =

p = 1 (kg x m) / sec = 1 Ns.

 

Der Kasalla ist eine Vektorielle Größe. Der Betrag der Kinetischen Energie (Bewegungsenergie) wirkt entlang des Vektors der Bewegungsrichtung.

 

Jeder Aufprall von A auf B bringt B aus der Bahn. Der Impuls kann nicht verloren gehen (nach dem Kasalla-Erhaltungssatz).

 

Je weiter der Weg des vom Kasalla getroffen Körpers  B noch ist bis zur Erde. Desto weniger Kasalla A reicht aus, auch eine große Masse B auf einem langen Weg so (geringfügig) abzulenken, dass B die Erde verfehlt.

@21:30 Uhr von Gustav

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

Oh je. Im Universum wird ein Asteroid um einen halben Millimeter pro Sekunde in seiner Geschwindigkeit verändert!
Ich würde sagen, es ist noch maßlos übertrieben, von dem berühmten Sack Reis in China zu sprechen. Selbst der Verlust eines Reiskorns in diesen berühmten Sack Reis in China dürfte noch um viele Zehnerpotenzen übertriebenes Interesse sein.

Star Wars..?!

Hoffentlich wird dabei nicht aus Versehen der eine oder andere russische Satellit zerstört dabei ..

 

 

@21:30 Uhr von Gustav

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

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Es geht um die Vorbereitung auf einen Erstfall und das ist erst die Aufwärmphase. Dein Plan ist folgender ... beten?

@21:17 Uhr von ein Lebowski

Projekt DART

Zieh ich mir auf jeden rein, ich hoffe man wird auch was erkennen können Das eigtl. Interessante erfolgt aber erst nach dem Aufprall und dann ist die Cam leider tot.

Aber es gibt doch einen Begleitsatelliten, der am 11. September ausgesetzt wurde.
Haben Sie eine Quelle, wo man das verfolgen könnte?
Herausbekommen habe ich:
"Über den Einschlag in der Nacht informiert die NASA live über NASA TV."
Info hier:
https://www.astronews.com/news/artikel/2022/09/2209-018.shtml
Und hier (auch über astronews verlinkt):
https://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/#public

@21:21 Uhr von ein Lebowski

@21:12 Uhr von harpdart

》》...ob ein ein Kubikmeter großer Satellit den 163 m großen Gesteinsbrocken ein wenig von seiner Bahn abbringt... 《《

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"Die Frage hab ich mir auch gestellt und mir einen 0,01m großen Menschen vorgestellt, der einem 1,63m hohen gegen das Bein tritt..."

Schöner Vergleich: 1mm zu 1,63m. Also ein Brötchenkrümel rast auf einen Menschen mit einem Affenzahn zu.
Möchte ich nicht ins Auge bekommen.

Gustav 21:30

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

Nein, das kann man auch ganz anders sehen. Ich empfehle dazu noch einmal die Sendung:

NASA-Forschungsdirektor über den Menschen im Kosmos | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

"https://www.youtube.com/watch?v=2sZf4Z6uRLE"

Der Wunsch, herauszufinden, woher wir kommen, wohin wir gehen und wie alles funktioniert, ist uns in die Wiege gelegt bzw. in unseren Genen verankert.

Jedes Lebewesen erkundet im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten die Umgebung, in der es lebt. Und für jedes Lebewesen kann das auch gefährlich sein.

@22:07 Uhr von harpdart @Gustav

Sie wissen aber schon, was ein 163 m großer Asteroid im Falle einer Kollision anrichten könnte?

Wenn eine Chance besteht, eine solche Gefahr abzuwenden,  dann  sollte man das auch tun.

Zusammenstöße von Himmelskörpern gibt es andauernd, da muss man sich nur mal unseren Mond und den Merkur anschauen: übersät mit Einschlagskratern.

 

Es könnte sein, dass ohne Meteoriteneinschlags vor Millionen Jahren noch Dinosaurier hier unterwegs wären, statt Menschen. Könnte aber auch sein, dass wir mit so einem Stück aus dem All erst auf den Planeten gelangt sind, in einer Form, aus der wir uns noch entwickeln mussten, bis wir mit unserem Aussehen zufrieden waren. Ist vielleicht doch ein Plan, den wir nicht durchschauen und wir sollten vorsichtig sein, nicht eingreifen, bis wir Gewissheit haben, was da abgeht, wie es wirklich gemeint ist, wozu wir hier sind.

Der Mond des Asteroiden

hat mit ca. 170 m Durchmesser und aus Silikatgestein bestehend eine Masse von ca. 6 Mio. Tonnen. Er läuft (berechnet mit Daten aus der Wikipedia) mit ca. 0,16 m/s um den Hauptasteroiden. Impuls p = m*v  entspricht ca. 1 Mrd. kg m / s. Der Impuls von dem "Dinglein" das ihn unelastisch trifft mag so bei 10 Mio. kg m / s liegen also etwa ein Hundertstel. Ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung. Aber die Änderung der Umlaufzeit im Minutenbereich wird deutlich (1/100 von 12 h Umlaufzeit)

warum bemühen wir uns um

Asteoriden?….die Gefahr für den blauen Planeten geht viel mehr von Idioten aus die über einen „roten Knopf“ verfügen….legen wir doch erst mal diese Individuen zu den Akten….

@21:30 Uhr von Gustav

Ernstfall, nicht "Erstfall" wie ich schrieb, macht nen Unterschied.

 

@21:54 Uhr von Gustav

wenn wir überall, wo wir hinkommen, die Sachen verstellen ... ... und hinterher werden wir noch mehr jammern, ach, hätte ich nicht gedacht, dass so kleine Brocken fürs Ganze so wichtig sind...

Zum Einen gibt es hoch präzise Berechnungen. Ich vermute mal, dass daraus hervorgeht,  dass die berechnete Geschwindigkeitsabweichung von 1/2mm je Sekunde und die Änderung der Umlaufdauer bezogen auf die Asteroidenumkreusung von 12 Stunden um seinen Partner und einer 25 monatigen Umlaufzeit um die Sonne und einer bsplsw. möglichen Entfernung etwa aus dem Jahre 2003 von 6.000.000 km einen weniger als unwesentlichen Einfluss auf die Ordnung des Universums haben werden.

Man muss das ganze in anderen Dimensionen sehen: in eingunderttausend Jahren kräht möglicherweise schon kein Hahn hier auf der Erde danach. In einer Milliarden Jahre könnte sdas Leben auf der Erde schon Geschichte sein, in vier die Erde selbst.

Und es gibt noch viele Nullen, die eine ewig lange Zeit bedeuten.

 

@Gustav

Noch was: eine solche Abwehr von bedrohlichen Asteroiden oder Kometen hat nichts mit einer Eroberung des Weltalls zu tun. Es ist eine reine Abwehr Annahme. Oder wollen Sie es lieber darauf ankommen lassen, dass ein solches Objekt die Erde trifft?

Es beruhigt mich, dass es inzwischen zahlreiche Beobachter gibt, die mithilfe neuester technologischer Mittel immer mehr bedrohliche Himmelskörper aufspüren und deren Bahn berechnen können. 

Und glauben Sie wirklich, es gäbe einen "Generalplan" des Universums, in den wir uns nicht einmischen dürfen?

Denken Sie einfach mal an die Sungrazer, Kometen die unserer Sonne so nahe kommen,  dass es sie zerreißt. Oder an den Kometen Schoemajer-Levy, der in 1990ern von der Gravitation Jupiters eingefangen wurde, vor dem Einschlag noch in mehrere Teile zerbarst.

Ganze Galaxien kollidieren,  unsere Milchstraße wird in 3-4 Milliarden mit  der Andromeda-Galaxie kollidieren...

Alles Gravitation.

Ob wir einen kleinen Asteroiden leicht ablenken: bedeutungslos.

@23:40 Uhr von Parsec

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

Oh je. Im Universum wird ein Asteroid um einen halben Millimeter pro Sekunde in seiner Geschwindigkeit verändert!
Ich würde sagen, es ist noch maßlos übertrieben, von dem berühmten Sack Reis in China zu sprechen. Selbst der Verlust eines Reiskorns in diesen berühmten Sack Reis in China dürfte noch um viele Zehnerpotenzen übertriebenes Interesse sein.

 

Vieles fängt ganz klein an. Übrigens, ich gehe davon aus, dass der Satellit nicht trifft. Die von der Nasa gehen mit 10% Wahrscheinlichkeit davon aus. Von wegen die können rechnen.

@21:19 Uhr von harry_up

 
"Armageddon" - toller Film übrigens - ist das erste, was einem zu dem Unternehmen DART in den Sinn kommt.

Armageddon mag ein spannender Katastrophenfilm mit bekannten Schauspielern sein, von der Realität ist er in fast jeder Hinsicht jedoch meilenweit entfernt. Deutlich realitätsnäher und auch sehr spannend ist der zeitgleich erschienene "Deep Impact".

Einen weiteren unbekannteren Spielfilm in Doku-Qualität zu dem Thema, den ich empfehlen kann ist" Armageddon - der Einschlag" von 2007, in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden. In dem Film schlägt der Asteroid ein, die Folgen werden gezeigt.

Allzu große Sorgen sollte man sich jedoch deswegen nicht machen: es gab in der Erdgeschichte wohl tatsächlich nur ein einziges solches Ereignis das zu einem Massenaussterben führte, vor 66 Millionen Jahren. Fast alle anderen Massenaussterben der Erdgeschichte kamen durch Klimawandel aufgrund anderer Ursachen zustande.

@23:50 Uhr von spax-plywood

 ...Ist natürlich nur eine Überschlagsrechnung. Aber die Änderung der Umlaufzeit im Minutenbereich wird deutlich (1/100 von 12 h Umlaufzeit)

Verglichen mit der auf astronews.com veröffentlichen Änderung der Umlaufzeit von ebenfalls "wenigen Minuten": gut gerechnet. 

 

@23:43 Uhr von Parsec

Projekt DART

Zieh ich mir auf jeden rein, ich hoffe man wird auch was erkennen können Das eigtl. Interessante erfolgt aber erst nach dem Aufprall und dann ist die Cam leider tot.

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Aber es gibt doch einen Begleitsatelliten, der am 11. September ausgesetzt wurde.
Haben Sie eine Quelle, wo man das verfolgen könnte?
Herausbekommen habe ich:
"Über den Einschlag in der Nacht informiert die NASA live über NASA TV."
Info hier:
https://www.astronews.com/news/artikel/2022/09/2209-018.shtml
Und hier (auch über astronews verlinkt):
https://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/#public

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Da hast du mehr als ich, thx!

 

@21:54 Uhr von Gustav

 

Hier auf Erden haben wir schon das Klima gegen uns aufgebracht. Und was haben wir daraus gelernt? Och, gehen wir hinaus, machen dort weiter, sagen wir wie die Doofen, das gehört nicht hierher, das räumen wir weg, das kommt nach hinten...

 

Nach hinten räumen.können Sie Unbewegte Objekte wie Einweckgläser im Vorratsregal im Keller. Die bleiben dann hinten im Regal stehen, es sei denn, Sie räumen die Bewegungsphlegmatiker wieder nach vorne.

 

Im Universum bei Bewegten Objekten gibt es kein Vorne und Hinten. Nach Kollisionen bewegen sich die Dinger als Ganzes, oder zerstückelt in Teilen, auf anderen Bahnen wie als vor der Kollision.

Noch 40 Minuten

Bin mal gespannt, ob auf NASA TV etwas sehenswertes gebracht wird. Auf jedenfall ein Live stream.

Die übertragungsdauer der Informationen vom Satelliten zur Erde beträgt 45 Sekunden....

@23:46 Uhr von Anna-Elisabeth

In ein paar Stunden wird das Universum nicht mehr der gleiche sein. Einer seiner Brocken wird verlegt. Der gröbste Eingriff aller Zeiten, ein Verstoß gegen den Generalplan. Wir legen uns mit der größten Macht an. Wir sind verrückt!

Nein, das kann man auch ganz anders sehen. Ich empfehle dazu noch einmal die Sendung:

NASA-Forschungsdirektor über den Menschen im Kosmos | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

"https://www.youtube.com/watch?v=2sZf4Z6uRLE"

Der Wunsch, herauszufinden, woher wir kommen, wohin wir gehen und wie alles funktioniert, ist uns in die Wiege gelegt bzw. in unseren Genen verankert.

Jedes Lebewesen erkundet im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten die Umgebung, in der es lebt. Und für jedes Lebewesen kann das auch gefährlich sein.

 

Gegen Erkunden habe ich prinzipiell nichts. Ohne Neugierde wärs langweilig. Aber in den Lauf der Dinge eingreifen, das ist nicht ohne. Sollte man den NASA-Forschungsdirektor in einer Philosophiesendung als Philosophen oder als Lobbyisten sehen?

 

@00:01 Uhr von Gustav

Übrigens, ich gehe davon aus, dass der Satellit nicht trifft. Die von der Nasa gehen mit 10% Wahrscheinlichkeit davon aus. Von wegen die können rechnen.

Dann würde ich mir den Live stream auf NASA TV nicht entgehen lassen:

https://www.nasa.gov/multimedia/nasatv/#public

Läuft gerade. Mit Live-Übertragung von der Dart Cam !

 

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@00:01 Uhr von Gustav

Vieles fängt ganz klein an. Übrigens, ich gehe davon aus, dass der Satellit nicht trifft. Die von der Nasa gehen mit 10% Wahrscheinlichkeit davon aus. Von wegen die können rechnen.

Das schließt sich ja nicht aus.

@00:28 Uhr von Moderation

Liebe User,

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag wird um 00:40 Uhr geschlossen.

Schade, wird gerade spannend.

 

@00:24 Uhr von Gustav

 

Aber in den Lauf der Dinge eingreifen, das ist nicht ohne. Sollte man den NASA-Forschungsdirektor in einer Philosophiesendung als Philosophen oder als Lobbyisten sehen?

 

Man muss ihn als David mit der Steinschleuder sehen.

Und der Asteroid ist Goliath.

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