Kommentare - Aktivisten berichten von immer mehr Toten im Iran

23. September 2022 - 10:40 Uhr

Nach dem Tod einer 22-Jährigen in Polizeigewahrsam kochen die Proteste im Iran weiter hoch: Inzwischen sollen laut Aktivisten 31 Zivilisten getötet worden sein. Grünen-Chef Nouripour nennt den Einsatz der Sicherheitskräfte "unverhältnismäßig".

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Kommentare

Noch eine "Nieder-Knüppel-Diktatur" kämpft gegen ihre Bürger

 

Eine junge gesunde Frau wird von der iranischen Sittenpolizei in Gewahrsam genommen, weil sie drei Haare zuviel unter dem Kopftuch hervor schauen lässt. Sie stirbt. Ihr Tod ist ein Fanal.

Die jungen Iraner, vor allem die jungen Frauen, lassen sich nicht mehr gängeln und begehren auf. Hätten sie die Freiheit zu wählen, wären die Mullas Geschichte oder würden den Job in der Moschee tun, für den sie ausschließlich vorgesehen sind.

 

Die Mulla-Diktatur kämpft gegen ihre eigenen Bürger wie ihre Verbündeten in den anderen Diktaturen auch tun.

 

 

Die jungen Iraner haben die Nase voll vom Mief der Mullas

 

In den Städten Irans dringen die repressiven Vorschriften der Klerikal-Diktatur nicht mehr durch. Die Jungen gehen ihren eigenen Weg.

Das bringt auch der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Teheran, Gholam Hussein Karbastschi mit klaren Worten zu Ausdruck:

"Ein Gesetz, das die Mehrheit der Gesellschaft nicht befolgt, muss revidiert werden",

 

Die Proteste der Bevölkerung können gar nicht laut genug sein

Ein mehr als deutliches Zeichen der iranischen Bevölkerung gegen die völlig kranken Sittenfantasien des  Regimes.

Unglaublich, dass es einen Staat gibt, der eine Art Sittenpolizei hat, die wohl nichts besseres zu tun hat, als Frauen gewaltsam zur Kleiderordnung zu zwingen.

Finsteres Mittelalter!

Am besten geht der iranische Präsident mal auf die Straße und erklärt seinen Bürgern persönlich, dass er die Proteste für "Akte des Chaos" hält und sie unakzeptabel findet.

"unverhältnismäßig" ist das falsche Wort

Das Verhalten der Sicherheitskräfte ist menschenverachtend. Wenn man sich aus diplomatischen Gründen nicht schärfer äußern will, ist es besser, gar nichts zu sagen.

Iran: Immer noch mittelalterliche Zustände im 21. Jahrhundert?

Allein die Tatsache, dass das Tragen von Kopftüchern sich nicht mit dem Koran begründen lässt, zeigt auf, dass man im Iran immer noch im Mittelalter lebt.

Allein das Wort "Sittenpolizei" erzeugt in mir einen großen Widerwillen. Denn in der heutigen Zeit eine Sittenpolizei zu unterhalten, ist nicht begründbar.

Auch bei uns trugen die Frauen früher Kopftücher, wenn auch nicht aus religiösen Gründen, sondern aus diversen anderen Gründen.  Natürlich darf jede Frau solange sie dies toll findet, ein Kopftuch tragen.

Aber Frauen vorzuschreiben, was sie tragen dürfen, ist aus der Zeit gefallen. 

Die Demonstrationen sind zu unterstützen.

Wären die Herrschenden gut beraten, würden sie akzeptieren, dass das Mittelalter vorbei ist und würden sich nicht gegen Reformen sperren.

 

 

Junge Frauen im Fokus <<männlicher Aufpasser>>

 

Mahsa Amini gilt das Mitgefühl der Menschen im Iran wie auch in vielen anderen Ländern.

Es ist eine seltsame Manie in manchen Teilen dieser Welt, dass verklemmte männliche Ideologen glauben, sie müssten Frauen vorschreiben, wie die leben sollen. Setzt euch selbst ein Kopftuch auf, wenn ihr eines braucht.

 

 

 

 

 

@11:14 Uhr von Margitt. <:> Ohne Zwangsanweisung

 

Natürlich darf jede Frau solange sie dies toll findet, ein Kopftuch tragen.

 

Wenn es regnet oder schneit oder als modisches Accessoire.

Wer es aus weiteren Gründen tun möchte, kann es auch tun. Aber nur freiwillig.

 

Gesucht und gefunden...

Die Gewaltszenen gegen friedlich demonstrierende Menschen kennen wir auch von der Sztrassen der russischen Metropolen. Kein Wunder dass RUSS, der Iran, Nordkorea und einige andere Schurkenstaaten miteinander kooperieren. Es bleibt die Hoffnung, dess der Mut der Menschen im Kampf für ein friedliches und "zivilisiertes" Miteinander erfolgreich sein wird.

Das schöne daran ist,

dass dies alles mal wieder nichts mit dem Islam zu tun hat.

Iran

In seiner Selbstdarstellung bringt dieser Gottesstaat den Himmel und Mohammed auf Erden. Götterväter mit weißen Bärten und Umhängen versuchen, eine im Kern sich modernisierende und freier werdende Gesellschaft zu drangsalieren und mit grober bis tödlicher Gewalt dazu zu zwingen, was sie wollen. Wir sagen, ihr gehorcht. Der Koran wird dabei auch zum Feigenblatt einer verrannten, männerdominierten Gewalthiercharchie. Was Frauen und Sittenwächter betrifft, erkennt man Gefägnisinsassen und Folterknechte, die das Sagen haben und Macht missbrauchen. Da wundert es wenig, wenn eine junge Frau unter mysteriösen Umständen in Polizeigewahrsam stirbt. Und wer hier sein Land als menschenfreundlich und lebenswert bezeichnet, ist Muslim und Mann. Und wer anders denkt und seine Meinung sagen möchte, ist Ketzer und Ungläubiger. Rassismus und Sexismus kommen im Iran zur vollen Blüte. Freheit, die ich meine. Freiheit, die sich Götterväter rausnehmen, heißt das im Iran.

relogiöse Herrschaft ist überholt und menschenfeindlich

Ob Mullahs, katholische Kirche oder Dalai Lama: Ihren Glauben sollen sie Leben, aus Machtverhältnissen sollten sie sich fernhalten - das ist von vorgestern.

Und in der Regel patriarchal im schlechten Sinne und schädlich,

@10:59 Uhr von Parsec

Ein mehr als deutliches Zeichen der iranischen Bevölkerung gegen die völlig kranken Sittenfantasien des  Regimes.

Unglaublich, dass es einen Staat gibt, der eine Art Sittenpolizei hat, die wohl nichts besseres zu tun hat, als Frauen gewaltsam zur Kleiderordnung zu zwingen.

Finsteres Mittelalter!

Am besten geht der iranische Präsident mal auf die Straße und erklärt seinen Bürgern persönlich, dass er die Proteste für "Akte des Chaos" hält und sie unakzeptabel findet.

 

Das Mittelalter war in der islamischen Welt eine Zeit der Blüte von Kunst und Kultur. Der islamische Fundamentalismus ist eine sehr moderne Sache. Verständlich wird er, wenn man sich mit der britischen Kolonialgeschichte und den Werten des viktorianischen Zeitalters, die sie bestimmten, beschäftigt.

 

Ohne den Viktorianismus kann man Khomeini oder Bin Laden nicht verstehen. Der Terror der Prüderie.

@11:14 Uhr von Margitt.

 
Auch bei uns trugen die Frauen früher Kopftücher, wenn auch nicht aus religiösen Gründen, sondern aus diversen anderen Gründen.  Natürlich darf jede Frau solange sie dies toll findet, ein Kopftuch tragen.

Aber Frauen vorzuschreiben, was sie tragen dürfen, ist aus der Zeit gefallen. 

 

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, möchte aber durchaus darauf hinweisen, dass in Deutschland eben nicht jede Frau ein Kopftuch tragen darf wenn sie es toll findet. Da gibt es durchaus Verbote in mehreren Bundesländern (die ich persönlich falsch finde), so dass auch bei uns Frauen teilweise vorgeschrieben wird, was sie tragen dürfen.

 

Das ist jetzt natürlich in keiner Weise mit der Unterdrückung von Frauen im Iran vergleichbar, aber so ein wenig aus der Zeit gefallen ist Deutschland damit wohl auch.

Es wird Zeit für eine neue…

Es wird Zeit für eine neue Revolution in Iran, die die Theokratie-Diktatur wegbläst.

10:59 Uhr von Parsec   //Ein…

10:59 Uhr von Parsec

 

//Ein mehr als deutliches Zeichen der iranischen Bevölkerung gegen die völlig kranken Sittenfantasien des  Regimes.//

 

Ich hoffe, das der Protest etwas bringt. Leider befürchte ich, das die Regierung sehr gut bei dem Größenwahnsinnigen aus Moskau "gelernt" hat.

 

//Unglaublich, dass es einen Staat gibt, der eine Art Sittenpolizei hat, die wohl nichts besseres zu tun hat, als Frauen gewaltsam zur Kleiderordnung zu zwingen.//

 

Woher die auch immer diese "Kleiderordnung hergezaubert" haben. Es gibt (wurde von einer Iranerin in einem Interview gesagt) im Koran kein solches Gesetz.

 

//Finsteres Mittelalter!//

 

Ja.

 

//Am besten geht der iranische Präsident mal auf die Straße und erklärt seinen Bürgern persönlich, dass er die Proteste für "Akte des Chaos" hält und sie unakzeptabel findet.//

 

Ich könnte mir vorstellen, das er genau so wenig Interesse daran hat, wie gewisse andere. Die Auseinandersetzungen lassen sich besser von der Polizei/Sicherheitskräften niedermetzeln.

 

 

@11:14 Uhr von Margitt.

Allein die Tatsache, dass das Tragen von Kopftüchern sich nicht mit dem Koran begründen lässt, zeigt auf, dass man im Iran immer noch im Mittelalter lebt.

Allein das Wort "Sittenpolizei" erzeugt in mir einen großen Widerwillen. Denn in der heutigen Zeit eine Sittenpolizei zu unterhalten, ist nicht begründbar.

Auch bei uns trugen die Frauen früher Kopftücher, wenn auch nicht aus religiösen Gründen, sondern aus diversen anderen Gründen.  Natürlich darf jede Frau solange sie dies toll findet, ein Kopftuch tragen.

Aber Frauen vorzuschreiben, was sie tragen dürfen, ist aus der Zeit gefallen. 

Die Demonstrationen sind zu unterstützen.

Wären die Herrschenden gut beraten, würden sie akzeptieren, dass das Mittelalter vorbei ist und würden sich nicht gegen Reformen sperren.

Dazu sind die Regierungen der Islamischen Ländern aber noch nicht bereit.

 

 

 

Das könnte jetzt der Anfang einer Art Reformation des Islam sein

So wie seit 1517 (die 95 Thesen Martin Luthers an der Schlosskirche Wittenbergs) das Christentum modernisiert, humanistischer und zukunftsorientierter umgestaltet wurde, könnte es nun (seit immer mehr Jugendliche weltweit Handys verwenden und sich über Religionen und Gesellschaftsformen im globalen Maßstab informieren und vergleichen können), zur "Aufklärung" im Islam kommen. Achtung Mullahs, auch die römische Kirche unterschätzte damals die Kraft der Vernunft über den Glauben!

  11:36 Uhr von Alexa d…

 

11:36 Uhr von Alexa d'Auteuil

 

//Junge Frauen im Fokus <<männlicher Aufpasser>>//

 

Ich habe mir so manches Mal einen großen Bruder gewünscht, aber die gehen eindeutig zu weit.

 

//Mahsa Amini gilt das Mitgefühl der Menschen im Iran wie auch in vielen anderen Ländern.//

 

Meines auch, besonders der Familie.

 

//Es ist eine seltsame Manie in manchen Teilen dieser Welt, dass verklemmte männliche Ideologen glauben, sie müssten Frauen vorschreiben, wie die leben sollen.//

 

Zumal das so im Koran nicht vorgesehen ist.

 

//Setzt euch selbst ein Kopftuch auf, wenn ihr eines braucht.//

 

Gute Idee, wird nur blöd aussehen.

 

 

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