Kommentare - Risiko für Steuerzahler: Was kostet die Uniper-Rettung?

23. September 2022 - 09:07 Uhr

Für fast 30 Milliarden Euro übernimmt der Bund Uniper. Ökonomen halten den Schritt für zwingend, weil der angeschlagene Gas-Importeur systemrelevant ist. Doch könnte er weitere Kosten nach sich ziehen. Von B. von der Au.

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Kommentare

Risiko für Steuerzahler

Also nicht´s neues für die Bürger und Rentner.

Aber die Steuerzahler haben´s ja

30  Milliarden  Euro  sind  viel  zu  viel  für  so  einen  Pleitekonzern.  1 Euro  Kaufpreis  hätte  es  auch  getan.

Allein das kein Gasimporteur aus Russland Gas bezieht

solange Russen Krieg gegen die Ukraine führen ist es egal was die Uniper Rettung dem deutschen Steuerzahler kostet.

Nach Putin darf Russland wieder Gas liefern und das mit hohem Preisabschlag und den Reparationen an die ukrainische Bevölkerung.

Ah, die gute alte…

Ah, die gute alte verstaatlichung von Verlusten.

Wie wäre es, die Versorgung, egal mit was, wieder zu verstaatlichen? Trinkwasser, Strom, Gas, Telefon, etc etc hat keinen Sinn, es privaten Abzockern, zu überlassen.

 

Und dann muß das System geändert werden. Ölscheich, Raffinerie, Kunde. So muß das laufen. ohne Ölbörse , Abzocker, Gewinnmitnehmer und Aktionäre.

Am extremen preis ist Putin wirklich nicht schuld. Das kann man am Barrelpreis sehr gut erkennen.

Selbst schuld, sagen die Finnen

2016 wurde Uniper vom Energiekonzern Eon abgetrennt. Die Finnen kauften sich ein. Sie halten jetzt fast 80 Prozent an Uniper und verdienten viel Geld mit dem Unternehmen, das von der Regierung in Helsinki kontrolliert wird.

 

Und jetzt?

 

"Mit finnischem Geld jetzt deutschen Gaskunden helfen? Sind das nicht die Probleme der anderen?" Fragt die SZ. "https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/uniper-fortum-gas-russland-1.562…" und weiter: "...der finnische Staat wiederum hat von Fortum profitiert - so funktioniert Wirtschaft in guten Zeiten, aber auch in schlechten. Wenn Finnen und Deutsche in diesen Tagen also um eine Rettung von Uniper ringen, dann werden sich am Ende beide Seiten um eine verantwortungsvolle Lösung kümmern müssen."

 

Meine Vermutung: Am Ende werden sich die Finnen nicht solidarisch zeigen und zahlen muß der deutsche Steuerzahler.

 

 

Aber die Steuerzahler haben´s ja

Ist  das  ein  modernes  Geldwäschesystem,  sich  die  Milliarden,  die  Uniper  die  vergangenen  Jahre  in  Deutschland  Profit  gemacht  hat,    nun  sich  vom  deutschen  Staat  nochmals   ausbezahlen  zu  lassen ?   Schade,  daß  sowas  nicht  auch  Normalbürger  vom  Staat  verlangen  können.  Dann  wäre  Deutschland  ein  reiches  Land   ohne  all  die  Tafel-Omas,  Bettler  und  Obdachlosen,  die  nicht  so  einen  Sponsor  haben  wie  Uniper.

Hurra....

Uniper ist an drei Atomkraftwerken in Schweden und an Kohlekraftwerken in Russland beteiligt.

Unsere Energie ist jetzt sicher....

Einen nackten Mann (.zB. Uniper)

kann man nicht ohne Kleidung (ausreichende Finanzmittel/Gasmengen) in den Gaswinter schicken. Also hat die Gasumlage einen Sinn. Aber man wird wohl zusätzlich einen Gas/mengen/zeitvertrag mit einem LNG Gaslieferanten abschließen müssen. (= Erhöhung des Angebotes), wenn man einen niedrigeren Preis erzielen will. Ein Bieterverfahren dafür könnte den jetzt bestmöglichen Preis an Gaslieferungen offen legen. Man könnte mehrere Gasmengenverträge zur Lieferung ausschreiben, da man die Lieferzuverlässigkeit testen muss und Abhägnigkeitsschieflagen vermeiden will. Später könnte man weitere Ausschreibungen bei günstigerem Gasmarkt nachlegen, der wahrscheinlich rezessionsbedingt kommen wird. Bei den von Deutschland benötigten Gasmengen könnte der Abschluss solcher Mengen/Zeitverträge durchaus attraktiv für die Anbieter sein und wahrscheinlich billiger sein als der Spotmarkt.

Irgendwann könne der Konzern also Staat...

die Kosten wieder hochsetzen. Scheint eine einfache Logik zu sein nur wurde dabei vergessen wer die Kosten dann zahlen soll? Klar, ohne russiches Gas wird es teuerer viel teuerer noch-- bis vor einem Jahr war es keine Frage das bei Neubauten mit Gas geheizt wird weil Gas billig ist. (jedenfalls fort wo die Infrastruktur vorhanden ist wie in den meisten Städten).

Jetzt heute ist alles anders und Öl geht eigentlich auch nicht und ist ja auch ab 2025 so gut wie nicht mehr erlaubt- aber zurück zum Gas- Wer soll das bezahlen?

Uniper ist nur ein Produkt der Fehlentscheidungen der Politik der vergangen Jahrzehnte denn die Abhängigkeit vom Gas war eben viel zu groß und Erneuerbare können dies auf absehbare Zeit nicht ausgleichen allerdings können Sie Energie günstig halten wenn es viel Erneuerbare gibt allerdings auch nur wenn bei Energieunternehmen die Pflicht besteht die Gemeinschaft günstig mt Energie zu versorgen.

Haben wir jetzt nicht wieder…

Haben wir jetzt nicht wieder, durch völlig falsche Politikansätzen, wie beim letzten Bankencrash die selbe Situation, in der kleine, wehrlose Bürger wieder die Rechnungen einer total falschen und schlimmer, einer im Ausgang vohersehbaren Politik bezahlen muss? 
Warum lassen wir uns immer wieder von selbsternannten Politschergen jeglicher Couleur, die uns, wie nun wieder eindeutig sichtbar geworden, aus Unvermögen an Intelligenz und Können, nur ihre ihnen wichtigen Ziele verfolgend, in immer wieder neue Katastrophen stürzen? Werden wir den an uns, unserer Gesellschaft, unseren Staat so verursachten Untergang weiterhin nur wortlos zuschauend beobachten, oder wird es nicht doch bald zu entsprechenden Reaktionen kommen? 
Unsere Bürger aus den neueren Bundesländern haben ähnliches schon einmal erlebt, nur jetzt ist der rettende Westen selber der totkranke Patient und es gibt kein Westen mehr der rettet. Vielmehr würfeln da längst schon ganz andere um unseren Rock. Danke ihr grünen Totmacher.

Grundversorgung gehört in staatliche Hand statt Hedgefonds!

Wir hatten mal eine Union/FDP-Regierung, die die Grundversorgung wie Wasser, Strom, Energie "liberalisieren" wollte und alles an Hedgefonds verkaufen wollte und auch hat... seither haben wir die höchsten Strompreise Europas, die verkauften Wasserwerke mussten , oft kurz vor der Pleite, teuer zurückgekauft werden.

Nein - es gibt auch mehrere UN-Studien dazu - die Grundversorgung wie Wasser, Strom, Energie, Straßen, Bildung und Gesundheit gehören in zentrale staatliche Hand. Ohne Zwang, jährlich 20 % Gewinn für die Aktionäre und Lobbyisten abwerfen zu müssen!

 

Die schrecklichen Zustände der privatisierten Bahnen in GB und USA sind mahnende Beispiele ...

Aber auch hier - wie bei Corona - sorgt der Föderalismus mit 16 fast unabhängigen Bundesländern für viel Chaos, Bürokratie und Kosten ...

Der Föderalismus ist nur noch ein Hemmschuh für eine effiziente Verwaltung!

Was das kostet, spielt keine…

Was das kostet, spielt keine Rolle- der Steuerzahler übernimmt es auf jeden Fall.

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Eine Regierungspolitikerin hat doch klar und deutlich gesagt: Deutschland sei bereit, einen wirtschaftlich höheren Preis zu zahlen.

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Deutschlands Steuerzahler sind jetzt bereit.

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Oder?

@09:38 Uhr von werner1955

Also nicht´s neues für die Bürger und Rentner.

 

 

Die von Ihnen bemühten 'Rentner und Bürger' wissen mehrheitlich, dass es sie wesentlich teurer zu stehen käme, wenn ein systemrelevantes Energieunternehmen pleite ginge.

 
Und die empörten Rohrspatzschimpfereien aus der gleichen Ecke, die jetzt die Uniper-Rettung kritisieren, würden sogleich auf dem Fuße folgen, ließe man Uniper pleite gehen.

 Kennt man.

 

gez. NieWiederAfd 

@09:38 Uhr von werner1955

Also nicht´s neues für die Bürger und Rentner.

Aha ! Mir war allerdings völlig neu, dass Rentner keine Bürger sind. Nicht einmal die anständigen und leistungsbereiten Rentner ?

 

@09:29 Uhr von Alter Brummbär

Merkwürdige Frage.

Der Steuerzahler übernimmt alle Kosten, egal was und aus welchen Grund.

Was ein Schwachsinn - wollen Sie alle Haushalte die mit Gas heizen kalt lassen?

Falsche Entscheidung ?

Doch der Konzern, der vor gut sechs Jahren aus einer Abspaltung des Stromkonzerns E.ON hervorging und seitdem in finnischer Hand war, hat zu einseitig auf billiges russisches Gas gesetzt

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Und mit dem billigen Gas hat er gute Geschäfte gemacht.

Hätte er mehr von dem teureren Gas aus anderen Quellen im Angebot gehabt, hätte er weniger Gewinn gemacht und die Kunden hätten höhere Preise.

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Was also genau war an der Ausrichtung so falsch? Welcher Kunde hätte denn freiwillig für ein qualitativ gleichwertiges Produkt einen höheren Preis bezahlt?

Das gleiche Gemecker aus der Wirtschaft wegen zu hoher Preise und damit sinkender Wettbewerbsfähigkeit hätte man dann eben ein paar Jahre früher gehabt.

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Anders hätte es ausgesehen, wenn die Politik eine Energiestrategie gehabt hätte, die Gas tatsächlich nur für das Allernötigste vorgesehen hätte.

Nicht der Konzern, sondern die Politik hat hier den größten Teil der Schuld.

Seltsam

Bei Preisdeckelungen und Übergewinnsteuer schreit es von den üblichen Plätzen reflexartig „Markteingriff, das ist ja Sozialismus, bla bla.“

 

Während in Fällen wie diesem der massive, milliardenschwere Eingriff in den Markt dann komischerweise wieder kein Problem ist.

 

Den treffenden Spruch [„Wäre die Welt eine Bank, wäre sie schon längst gerettet.“] kann man jetzt wohl getrost um das „Energieunternehmen“ ergänzen. 
 

Systemrelevant sind übrigens auch Kliniken, Praxen, medizinische Dienstleister, Kindergärten, usw., wo und wie werden denn die vor Schließung gerettet?

 

„Schön“, dass der Artikel auch gleich darauf einstimmt, dass die ganze Nummer für den Staat absehbar ein Verlustgeschäft wird.

 

Und ebenfalls darauf, dass Uniper mit neuen Verträgen dann endlich das Gas teuer an die Verbraucher verkaufen kann, von denen bei 60% schon jetzt das Geld nur noch für den Lebensunterhalt reicht.

 

Es läuft in D.

Vielen Dank an Uniper für die tolle Firmenpolitik und an unsere Regierung . Läuft.

Wie immer...

Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert.

Risiko für Steuerzahler: Was kostet die Uniper-Rettung ?

98,5 Prozent der Aktien von Uniper sollen also von der Bundesrepublik übernommen werden. Damit ist das finnische Unternehmen faktisch verstaatlicht. Also auch vor einer Insolvenz gerettet. Der finnische Staat sah sich da übrigens nicht in der Pflicht.

Im Grunde folgt man da auch der Linie, die auch schon in der Bankenrettung deutlich wurde, nämlich daß die Steuerbürger ran müssen.

Ramona Pop, vom der Verbraucherzentrale Bundesverband äußerte die Erwartung, daß durch die Verstaatlichung von Uniper der Grund für die Gasumlage entfällt. 

@09:29 Uhr von Alter Brummbär

Merkwürdige Frage.

Der Steuerzahler übernimmt alle Kosten, egal was und aus welchen Grund.

Aus der Lufthansarettung ist der Staat mit einem guten Plus raus und wenn Uniper wieder auf die Beine kmmt, wird der Aktiewert sicher nicht fallen. Bei Nichthandeln wären unter anderem ca. 200 Stadtwerke mit abgestürzt. Für die Bürger eine Katastrophe, wenn der Grundversorger pleite geht.

@09:55 Uhr von FakeNews-Checker

30  Milliarden  Euro  sind  viel  zu  viel  für  so  einen  Pleitekonzern.  1 Euro  Kaufpreis  hätte  es  auch  getan.

Der Kaufpreis ist völlig irrelevant. Das Geld wird gebraucht damit U überhaupt noch Gas liefern kann zu Vertragsbedingungen. Der Gewinner ist der Spotmarkt. Da wird quasi der Erpresser ausgetauscht.

Falsche Frage

Ob sich auf lange Sicht der Staatseinstieg bei Uniper doch noch rentieren könnte, ist derzeit schwer abzuschätzen

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Die Frage ist falsch gestellt.

Wenn der Staat als letzte Rettung eines systemrelevanten Akteurs, sei es bei Finanzen oder der Daseinvorsorge, eben immer einspringen muss, weil der Markt die Sache nicht regeln kann oder sein Wirken untragbare Nachteile für Wirtschaft und Gesellschaft nach sich ziehen würde, dann ist es zu spät.

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Systemrelevante Akteure sollten deshalb nicht in privater Hand sein. Dann nämlich würde in den (hoffentlich mehrheitlich) guten Zeiten der Staat auch die Gewinne einfahren können.

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In der aktuellen Konstellation ist der Steuerzahler immer der Dumme: er muss im Notfall sowieso einspringen und wenn die Geschäfte gut laufen bezahlt er die Gewinne der privaten Besitzer.

 

Nicht jammern, wer 16 Jahre lang falsch wählte

Diese Abhängigkeit von Russland beim Gas hat weitreichende Folgen. 

Sie kam dadurch zustande, dass die Unions-Regierung16 Jahre lang einem Diktator vertraute.

Wer bei Maybrit Illner gestern Frau Adler zuhörte, die kurz zusammenfasste, dass man mit Putin selbst nach Besetzung der Krim Verträge abgeschlossen hat, dass man sogar Nordstream2 beschlossen hat u. die Besetzung der Krim völlig ingnorierte, trotz der Warnungen der östlichen Nachbarländer, der weiß, wie falsch u. naiv es war, Merkel u. die Union 16 Jahre lang bei solchen Versäumnissen u. Fehlern zuzusehen.

Wir könnten mit den erneuerbaren Energien schon viel, viel weiter sein. Wir könnten Gas auch aus Norwegen u. aus der dt. Nordsee beziehen. In Kombination mit den erneuerbaren Energien wären wir schon lange unabhängig von Russland.

Aber nein, es war einfach bequemer mit einem Diktator Verträge zu schließen. Wie überhaupt Merkel oft den bequemsten Weg wählte:

Stichwort: "Aussitzen"! Eine für die Merkel Regierung typische Bezeichnung.

Uniper

nach meiner Meinung nach ist die Übernahme falsch. denn laut Presse vor einigen Wochen wurde behauptet das Uniper einen anderen EU-Staat gehört , somit stellt sich für mich die Frage warum wir Deutschen diese Firma jetzt übernehmen sollten , anstatt das dieser EU-Staat seinen eigenen Staatskonzern retten tut. auch stellt sich die Frage warum keiner der Journalisten bei der Pressekonferenz den Minister daraufhin angesprochen hat. 

und ja einmal mehr soll der Steuerzahler und Souverän dieses Landes für eine falsche Politik die Zeche zahlen .

@09:58 Uhr von Tino Winkler

solange Russen Krieg gegen die Ukraine führen ist es egal was die Uniper Rettung dem deutschen Steuerzahler kostet.

Na, Sie haben ja einen sonnigen Humor. Und demnächst wird sich dann wieder beschwert, dass Schwimmbäder geschlossen, der ÖPNV zu teuer, Hartz 4 zu wenig und Schulen nicht saniert werden. Wann wird der Letzte verstehen, dass man einen Euro auch nur einmal ausgeben kann.

Ich frage mich z.B. warum der finnische Staat nicht wenigstens anteilig zur Rettung herangezogen wird, auch wenn in Finnland dank Atomstrom kaum Gas benötigt wird ausser in Teilbereichen der Industrie.

 

Bei dieser Frage muss man…

Bei dieser Frage muss man viel weiter oben ansetzen.

Nämlich: Wer schützt uns vor der inkompetenz unserer aktuellen Regierung ?

Grundsätzlich halte ich die Verstaatlichung von Uniper für richtig.

Sie ist notwendig.

Nicht norwendig ist hingegen Atomkraftwerke am Netz zu halten ohne das sie einspeisen dürfen.

Teures Gas hingegen wird verstromt !

????

Hab ich da was nicht verstanden ?

 

@09:58 Uhr von Tino Winkler

solange Russen Krieg gegen die Ukraine führen ist es egal was die Uniper Rettung dem deutschen Steuerzahler kostet.

Nach Putin darf Russland wieder Gas liefern und das mit hohem Preisabschlag und den Reparationen an die ukrainische Bevölkerung.

Nach Putin ...

Sind Sie sicher, dass danach nicht der nächste Diktator Russland regieren wird?

Russland ist sehr weit weg von einer Demokratie und Deutschland sollte nie wieder von einer Diktatur sich abhängig machen.

ich hoffe sehr, dass die erneuerbaren Energien schnell und umfangreich jetzt ausgebaut werden können.

Ich weiß, es wird etwas dauern, weil bei uns die Handwerker fehlen. Dabei könnten die Schulabgänger keinen sicheren Beruf wählen und man kann als Handwerker auch gut verdienen. Jeder Hausbesitzer, der auf einen Handwerker wartet, zahlt gern eine erhöhte Rechnung, wenn der Handwerker dann schneller kommt. 

Ja, so ist die Situation, weil man sooo viele Fehler in den letzten 16 Jahren machte. 

Das "Aussitzen" Merkels vermehrte diese Probleme!

@09:55 Uhr von FakeNews-Checker: da hätten Finnen nein gesagt

30  Milliarden  Euro  sind  viel  zu  viel  für  so  einen  Pleitekonzern.  1 Euro  Kaufpreis  hätte  es  auch  getan.

 

Sie haben recht. Aber die Finnen wollten ihre 8 Milliarden zurückhaben und haben für ihre eigentlich wertlosen Anteile nochmal eine halbe Milliarde obendrauf gekriegt. Jetzt soll ja auch Gazprom verstaatlicht werden (bisher wurden hier vom Bund 15 Milliarden „investiert“). Da sich die russische Mutter „losgesagt“ hat, müssen vermutlich keine Entschädigungen gezahlt werden. Anders sieht das bei Rosneft aus. Deren Investitionen in Höhe von 4,6 Mrd Euro wurden komplett unter Zwangsverwaltung gestellt, eine spätere Verstaatlichung ist auch hier wahrscheinlich. 
 

 

Dabei verwendet die Bundesregierung das Argument das nur für Schwedt gilt, auch für Karlsruhe und Vohburg, obwohl dort Rosneft Minderheitsantionär ist und die Versorgungssicherheit nicht in Frage stand - ein Scheinargument also. Rosneft beschreiten deshalb den Klageweg, beruft sich auf den „Rechtsstaat“. 

@09:29 Uhr von Alter Brummbär

Merkwürdige Frage.

Der Steuerzahler übernimmt alle Kosten, egal was und aus welchen Grund.

Niedrigverdiener oder Rentner zahlen wenig Steuern. Wenn die Rettung über eine Umlage erfolgt, belastet sie das stärker. Bei einer Rettung direkt aus Steuermitteln sind die Gutverdienenden stärker beteiligt.

@09:59 Uhr von Bender Rodriguez

Ah, die gute alte verstaatlichung von Verlusten.

 

Wir könnten Uniper auch pleite gehen lassen. Dann hätten wir halt schnell kein Gas mehr. Finden Sie das gut?

Schuldfrage

Wenn der Gaspreis explodiert, weil Gazprom nicht genehm ist, die Gasometer zu jedem Preis voll werden müssen, die Gasterminbörse neue Rekordpreise generiert, weil Gasmann Habeck zu viel Gas verstromt und ins Ausland schickt um dann Gas zu wieder zu bekommen, um 3 abgeschaltete AKWs der Klientel und den Wählern in NS zu präsentieren...

Wer hat dann schuld, der Kinderbuchautor oder Putin?

Uniper-Rettung

Einzig und allein, wir , die Steuerzahler stehen dafür ein! Dann kommt lediglich eine mögliche Fehlentscheidung hinzu zu den ganzen anderen Fällen ob nun die DB und die Bundeswehr , Wirecard oder Maut egal wohin die Politik die Gießkanne hält wir tragen das ..... aber wir haben ja das Wahlrecht... aber finden nicht die Lösung !!!  

@09:59 Uhr von bolligru: ja so ist es auch gekommen

2016 wurde Uniper vom Energiekonzern Eon abgetrennt. Die Finnen kauften sich ein. Sie halten jetzt fast 80 Prozent an Uniper und verdienten viel Geld mit dem Unternehmen, das von der Regierung in Helsinki kontrolliert wird.

 

Und jetzt?

 

"Mit finnischem Geld jetzt deutschen Gaskunden helfen? Sind das nicht die Probleme der anderen?" Fragt die SZ. "https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/uniper-fortum-gas-russland-1.562…" und weiter: "...der finnische Staat wiederum hat von Fortum profitiert - so funktioniert Wirtschaft in guten Zeiten, aber auch in schlechten. Wenn Finnen und Deutsche in diesen Tagen also um eine Rettung von Uniper ringen, dann werden sich am Ende beide Seiten um eine verantwortungsvolle Lösung kümmern müssen."

 

Meine Vermutung: Am Ende werden sich die Finnen nicht solidarisch zeigen und zahlen muß der deutsche Steuerzahler.

 

 

 

Sogar die populäre finnische Ministerpräsidentin Marin hat sich eingeschaltet. Habeck musste lange davon ausgehen, dass kein Deal zustande kommt.

@10:11 Uhr von Schirmherr

Unsere Bürger aus den neueren Bundesländern haben ähnliches schon einmal erlebt, nur jetzt ist der rettende Westen selber der totkranke Patient und es gibt kein Westen mehr der rettet. Vielmehr würfeln da längst schon ganz andere um unseren Rock. Danke ihr grünen Totmacher.

Ach, kommen Sie! Laut Umfrage dieser Woche sollen doch 70 % der Deutschen mit der (indirekten) Kriegsbeteiligung trotz Lebensstandardverringerung einverstanden sein. Glauben Sie das etwa nicht?

Betriebskosten

Die Aufgabe des Staates ist die Sicherung der Grundversorgung. Ob er das in die eigene Hand nimmt oder Unternehmen übergibt, ist eine rein politische Entscheidung, solange es verfassungsrechtlich abgedeckt ist. Was ist passiert? Man hat Grundversorgung privatisiert, weil man annahm, dass das Geld spart. Ist in der regel ein Trugschluss, denn die Betriebskosten bleiben. Steuermittel waren aber auch bei diesem Konstrukt im Spiel. Der Einkauf von Gas aus Russland war im Zuge der flankierenden Zusammenarbeit und Handel erwünscht und forciert. Putin hat das Ganze manipulativ für seine Strategie genutzt. Und Uniper ist durch Konflikt, Pandemie und Krieg unter die Räder gekommen. Da wir hochgradig von Rohstoffen aus dem Ausland, hier Russland, abhängen, gibt es nicht die Frage, was das kostet. Das habe ich oben erläutert. Sondern, wie man  diesen Übergang bis zu anderen Lieferanten und Energiequellen sichert. Wird es kalt und dunkel, haben wir ganz andere Sorgen als Steuermittel.

@09:55 Uhr von FakeNews-Checker

30  Milliarden  Euro  sind  viel  zu  viel  für  so  einen  Pleitekonzern.  1 Euro  Kaufpreis  hätte  es  auch  getan.

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Dann hätten die Aktionäre ja ihr Kapital verloren.

Ich kann nur hoffen das diese absolut unfähige Regierung bald Geschichte ist.

 

Wir retten uns noch zu Tode

Natürlich liegt das Risiko beim Steuerzahler.

Allerdings sind das alles keine nahhaltigen Bemühungen. Sie sind bestenfalls geeignet, uns über den Winter zu bringen.

Wir alle müssen ganz massiv den Energieverbrauch senken oder eine neue, witterungsunabhängige Energiequelle muss erschlossen werden.

Btw.: Ich gewinne immer mehr die Überzeugung, dass wir am Ende des Kapitalismus angekommen sind (die Axiome der Wirtschaftswissenschafen verlieren immer mehr ihre Gültigkeit) und wir würden gut daran tun, unser System entsprechend umzubauen,

 

 

@10:25 Uhr von NieWiederAfd

Also nicht´s neues für die Bürger und Rentner.

 

Die von Ihnen bemühten 'Rentner und Bürger' wissen mehrheitlich, dass es sie wesentlich teurer zu stehen käme, wenn ein systemrelevantes Energieunternehmen pleite ginge.

Und die empörten Rohrspatzschimpfereien aus der gleichen Ecke, die jetzt die Uniper-Rettung kritisieren, würden sogleich auf dem Fuße folgen, ließe man Uniper pleite gehen.

gez. NieWiederJWD 

Ich hoffe, ihre Energierechnung wieder besonders hoch. Mit Hass und Hetze lässt sich sicherlich auch heizen.

 

@10:11 Uhr von Schirmherr

Unsere Bürger aus den neueren Bundesländern haben ähnliches schon einmal erlebt, nur jetzt ist der rettende Westen selber der totkranke Patient und es gibt kein Westen mehr der rettet. Vielmehr würfeln da längst schon ganz andere um unseren Rock. Danke ihr grünen Totmacher.

Vielleicht sollten wir es mal mit kölscher Lebensmentalität versuchen?

§ 1 - Et es wie et es
§ 2 - Et kütt wie et kütt
§ 3 - Et hätt noch immer jot jejange
§ 4 - Wat fott es es fott

@10:35 Uhr von Zufriedener Optimist

Merkwürdige Frage.

Der Steuerzahler übernimmt alle Kosten, egal was und aus welchen Grund.

Was ein Schwachsinn - wollen Sie alle Haushalte die mit Gas heizen kalt lassen?

Wenn sie sich das nicht mehr leisten können, nach Auffassung von Habock & Co. JA.

Besser ist die Finanzierung…

Besser ist die Finanzierung über die Gasumlage, sprich die Gasverbraucher, als über alle Steuerzahler. Sonst werden nicht-Gasverbraucher dopppelt zur Kasse gebeten. Denn auch die Preise für andere Energieträger haben sich massiv erhöht.

@10:30 Uhr von weingasi1

Also nicht´s neues für die Bürger und Rentner.

Aha ! Mir war allerdings völlig neu, dass Rentner keine Bürger sind. Nicht einmal die anständigen und leistungsbereiten Rentner ?

Das Rentner anders als Arbeitnehmer keine Energeiepauschale bekommen wissen Sie aber ?

 

 

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