Kommentare - EU-Kommission will Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit

13. September 2022 - 08:01 Uhr

Die EU-Kommission will heute vorschlagen, alle Waren aus Zwangsarbeit vom europäischen Markt zu verbannen. Das Verbot soll alle Phasen der Herstellung abdecken - was aber extrem schwierig werden dürfte. Von Matthias Reiche.

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Kommentare

Bürokratie

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

@08:41 Uhr von Deeskalator

aber nicht unmöglich.
Die Frage ist bloß ob es wieder so krass verwässert wird, wie das Datenschutzgesetzt, bei dem Google, Facebook und Co so lange lobbyiert haben bis Sie selbst von allen Verschärfungen ausgenommen waren.
 
Ich kann mir gut Vorstellen, dass Volkswagen das auch versuchen wird. Schließlich habe sie ein Werk in China in dem mutmaßlich Uigurische Zwangsarbeiter schuften.
 Besonders die Textilindustrie (Bangladesch) und die Pharmaindustrie (Indien und China) wird da wohl einiges in die Lobbyarbeit investieren.

Augenwischerei?

Dann darf man mal gespannt sein, wie das dann gehandhabt würde. So gibt es dann bald keine Schokolade mehr von namhaften Herstellern in den Supermärkten - kaum vorstellbar!
Siehe zum Beispiel Kindersklaven in der Elfenbeinküste als weltgrößter Produzent von Kakaobohnen. Die Lieferketten sind hier leicht nachvollziehbar, denn die Hersteller sind in der Regel mit eigenen Tochtergesellschaften in den Ländern vertreten.

Nein, es geht nur über einen Boykott der Produkte auf Seiten der Konsumenten. Aber da tun wir uns ja unglaublich schwer, da wir nur zu gern die Augen davor verschließen.

 

 

Waren aus Zwangsarbeit

Das zu verbieten wäre sehr gut ..... aber das zu kontrollieren ist etwas was die EU sicherlich nicht schafft. Wer soll das dann machen ? Das mit der maximalen Krümmung von Bananen war dagegen leicht  u n d natürlich sehr wichtig !

@08:37 Uhr von hesta15

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

Bewerben sie sich doch in den Mienen, dann könnten sie die Kinder ablösen. Die Bürokratie ist Teilweise unsere Wirtschaft selbst schuld. Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt. Menschenleben zählen wohl nicht? Ich glaube ihr Bacu ist durch die inflation aber nicht schmaler geworden.

Schoen, aber ...

Arbeit ist schon seit langem ein Machtmissbrauchsmittel rund um den Globus. 

Die einen wollen die anderen fuer sich arbeiten lassen, die anderen waeren dann selber gern die Einen, die die anderen Anderen fuer sich arbeiten lassen. "Was willste mal werden"", wird hingeleitet zu "Wie passt du dich in den Produktionsprozess ein? Oben oder unten?" Das wir hier keine Sklaven arbeiten lassen, liegt daran, dass deren Unterhalt mit Loehnen billiger ist. Anstelle Ketten entwickelte sich ein komplexes System von Zwaengen, Versicherungen und Belohnung, dazu Gebete ala "Arbeit adelt, Arbeit macht frei...". Fleiss wurde zum postiven Charakltermerkmal, wenn man den Boden fegt, obwohl der nicht dreckig ist, aber weil der Meister es sagt. 

Arbeit an Sich spielt weiterhin nicht die Rolle, die es verdient, sondern die Arbeit fuer Andere. Die EU Kom. hat immerhin einen Ansatz im Auge, wie die primitivsten Auswirkungen gehemmt werden koennten. Toi toi toi. Das wird sehr schwer. Aber man muss da ran.

unterschiedliche Sichtweisen

So unterschiedlich können Sichtweisen sein. Für User/in Netti ist es keine Frage, dass Zwangsarbeit bekämpft werden muss, User/in hesta15 hingegen sorgt sich eher darum, dass sich dadurch die Konsumgüter verteuern könnten. Die Tendenz dahingehend, zuerst einmal auf sich selbst zu schauen ist in letzter Zeit deutlich zu beobachten.

@08:14 Uhr von Nettie

Gibt es darüber ernsthaft etwas zu „diskutieren“?

 

Ja: Wie man ein solches Verbot wirksam umsetzt.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@08:37 Uhr von hesta15

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

 

Nein: So schafft man Verbraucherbewusstsein und befeuert faire Produktion und Handel.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Wirklich?

Die Waren dürfen dann nicht mehr mit der Bahn oder über einigen Autobahnteilstücken transportiert werden?

@08:44 Uhr von thomas 54

Dann darf man mal gespannt sein, wie das dann gehandhabt würde. So gibt es dann bald keine Schokolade mehr von namhaften Herstellern in den Supermärkten - kaum vorstellbar!
Siehe zum Beispiel Kindersklaven in der Elfenbeinküste als weltgrößter Produzent von Kakaobohnen. Die Lieferketten sind hier leicht nachvollziehbar, denn die Hersteller sind in der Regel mit eigenen Tochtergesellschaften in den Ländern vertreten.

Nein, es geht nur über einen Boykott der Produkte auf Seiten der Konsumenten. Aber da tun wir uns ja unglaublich schwer, da wir nur zu gern die Augen davor verschließen.

 

 

Leider funktioniert Boykott durch Konsumenten nur sehr reduziert, zum einen, weil in der Produktkennzeichnung Zwangsarbeit nicht gekennzeichnet ist, und zum anderen, weil (zu) vielen die Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern schnuppe sind.

 
Ich befürworte daher absolut eine EU-weite gesetzliche Regelung.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@08:53 Uhr von Tinkotis

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. 

Richtig! das hatte ich auch im Kopf. Aber... das ist meilenweit von der Versklavung entfernt, die hier angesprochen ist, ist ein ganz anderes Level. Aber wieder mit nem "Aber" zurueck... ich denke da an Synergieeffekte, die wie noch nicht absehen koennen, die sich um darum ranken, was ueberhaupt Arbeit ist. Praktisch kann ja immer nur ein Tool an die ganze Sache ran. Hier ein Schraeubchen, da ein Bolzen... und das ganze System wird auch an anderen Stellen beeinflusst. Gefahr dabei ist natuerlich der Whataboutism. 

EU-Kommission will Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit...

Aber "Unternehmen in die Pflicht nehmen", daß wird wohl nicht funktionieren. Funktioniert seit Jahrzehnten nicht.

Ob Diamanten aus dem Kongo oder Textilfabriken in Bangladesh. Sklaverei auch in Katar, wo Arbeitsemigranten bei Protesten festgenommen werden, weil 7 Monate lang vergessen wurde den Lohn zu zahlen. Die Pässe mussten sie ohnehin abgeben.

 

@08:53 Uhr von Tinkotis

...machen sich gut in den Medien, aber oft genug passiert dann wieder nichts.

 

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. Und dabei könnte jeder sehen, wie die Verhältnisse dort teilweise sind. Man muss nur die Augen aufmachen.

 

Auch ein Problem: Man müsste auf Sachen verzichten, die einem eigentlich wichtiger als der Schutz von Menschen vor Ausbeutung sind. Z.B. eine Fussball-WM in Katar.

Für die Fußball WM kann ich mir kein Brot schmieren, die kann ausfallen den Menschen zu Liebe.

@08:41 Uhr von Deeskalator

aber nicht unmöglich.
Die Frage ist bloß ob es wieder so krass verwässert wird, wie das Datenschutzgesetzt, bei dem Google, Facebook und Co so lange lobbyiert haben bis Sie selbst von allen Verschärfungen ausgenommen waren.
 
 

Wird es. Ganz bestimmt.

 

Lieferkettengesetz und Fair Trade

Bei diesen Forderungen sehe ich zwangsläufig die Eingriffe in politische Systeme anderer Länder und als Gegenpol die Abhängigkeit von uns in der EU von Rohstoffen, Produkten aller Art aus anderen Ländern. Welche Parameter sollen gelten, wenn wir harsch nur noch auf Importverbot bei Zwangsarbeit setzen? Das hieße z.B. auch im medizinischen Bereich auf Produktion und Anbau durch jene Anbieter zu verzichten, die Kinder einsetzen, Mitarbeitende wie Sklaven halten und nicht gut bezahlen. Wir sitzen derzeit in einem akuten Spannungsfeld, unseren Grundbedarf an vielen Ressourcen zu decken und wollen in diesem Augenblick auch noch die wenigen Anbieter wegen Zwangsarbeit ausfiltern? Andererseits fragt fast keiner, woher die "Zutaten" für Elektronik und Akkus kommen. Nehmen wir das auch zum Anlass, unsere modernen Standards der Elektrizität und Speicherung derselben einzuschränken? Moralische Ansätze hätten wir früher anfassen sollen, zugleich aber auch Alternativen haben müssen.

@08:46 Uhr von Jimi58

Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt.

Und uns sehr teuer verkauft. Beispiel: Sportschuhe UVP 199 €, Einkaufspreis mit Verzollung und Anlieferung Hafen Rotterdamm/Hamburg: 12 €. So ca.

Menschenleben zählen wohl nicht?

Mit steigendem Gewinn zählt Menschenleben weniger.

 

Sehr gut

Und hat auch jemand eine Idee, wie das in jedem einzelnen Fall kontrolliert werden soll?

Kaufkraftverlust und Rezession

Wir haben aktuell mit vielen existenziellen Sorgen und Befürchtungen der Menschen zu tun- europaweit. Und in Brüssel wird das Rad nicht neu erfunden, was fairen Handel und Selbstbeschränkung betrifft. Das Rad wird aber in einer Zeit mit Dellen versehen, in der wir ein Transportmittel benötigen, die Grundversorgung an Energie und Bedarf sicherzustellen. Und wenn man in der EU besser und konsequent Förderung von sozialem Wohnraum und Energieversorgung im gesamten EU Raum anpackt, um Defizite und kleinstaatliche Egoismen zu beenden, dann kann man im nächsten Schritt auch wieder Selbstzensur bei ethischen Fragen üben. Billigprodukte von Textilien über Nahrungsmittel bis andere Warengruppen sind momentan durch Pandemie und Krieg genauso behindert wie hochwertige und notwendige Produkte. Daher schleicht die EU Katze um den heißen Brei, statt naheliegende Problemfelder anzugehen. Und es werden Bürokratie und Prozesse eingesetzt, die uns keine Lösung der Grundversorgung in Gemeinschaft bieten.

@08:53 Uhr von Tinkotis

...machen sich gut in den Medien, aber oft genug passiert dann wieder nichts.

"Die Medien" kommen häufig genug ihrer Arbeit als "4. Gewalt" nicht nach. Auch wird für eigene Interessen berichtet: Beim Mindestlohn beispielsweise wurde lange genug GEGEN den Mindestlohn durch die deutschen (Privat-)Presselandschaft getrommelt. Warum? Weil beispielsweise Zeitungsausträger plötzlich auf Mindestlohn hochgestuft hätten werden müssen.

 

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. Und dabei könnte jeder sehen, wie die Verhältnisse dort teilweise sind. Man muss nur die Augen aufmachen.

Ja und? Glaubst du, der Paketpreis ist dadurch so gering, weil Mitarbeiter fast wie Sklaven behandelt werden? Bei diesen Firmen würde genug Gewinn übrig bleiben, wenn die Paketfahrer weniger leisten müssten für mehr Geld. Aber durch Sub- Sub- Subunternehmertum kann man Gesetze leicht aushebeln

@08:52 Uhr von Peter P1960

So unterschiedlich können Sichtweisen sein. Für User/in Netti ist es keine Frage, dass Zwangsarbeit bekämpft werden muss, User/in hesta15 hingegen sorgt sich eher darum, dass sich dadurch die Konsumgüter verteuern könnten. Die Tendenz dahingehend, zuerst einmal auf sich selbst zu schauen ist in letzter Zeit deutlich zu beobachten.

Die Konsumgüter würden sich aber nicht deshalb verteuern, weil Unternehmen auf Kinder- und Zwangsarbeit verzichten müssten, sondern, weil genau diese Unternehmen jetzt weniger Gewinnanteile an die Shareholder auszahlen könnten.

Man würde also dieses Gesetz als Rechtfertigung nehmen, die Preise erhöhen zu "müssen". Aus bla bla bla Gründen.

@08:52 Uhr von Peter P1960

So unterschiedlich können Sichtweisen sein. Für User/in Netti ist es keine Frage, dass Zwangsarbeit bekämpft werden muss, User/in hesta15 hingegen sorgt sich eher darum, dass sich dadurch die Konsumgüter verteuern könnten. Die Tendenz dahingehend, zuerst einmal auf sich selbst zu schauen ist in letzter Zeit deutlich zu beobachten.

Wir leben seit langen Jahren in einem neoliberalen kapitalistischen Wirtschaftssystem, das die Menschen nahezu in den Egoismus - aus reinem Selbsterhalt - treibt. Daher sind wir in der Mehrheit leider nicht mehr zu Solidarität und Empathie fähig, was sich vermutlich auch im kommenden Winter deutlich zeigen wird.

@08:46 Uhr von Jimi58

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

Bewerben sie sich doch in den Mienen, dann könnten sie die Kinder ablösen. Die Bürokratie ist Teilweise unsere Wirtschaft selbst schuld. Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt. Menschenleben zählen wohl nicht? Ich glaube ihr Bacu ist durch die inflation aber nicht schmaler geworden.

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Dann machen sie doch mal Vorschläge wie das funktionieren soll !

Wenn jeder ein ausreichendes Einkommen hat , brauchen wir kein billig.

 

Also keine WM in Katar 2022?

Zitat: "Wir können niemals hinnehmen, dass Menschen  durch Drohungen oder Gewalt gezwungen werden, Waren herzustellen, die dann in Geschäften hier in Europa landen. Wir wollen daher auf unseren Märkten Produkte verbieten, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Menschenrechte sind nicht käuflich - für kein Geld der Welt."

.

Also keine WM in Katar 2022?

Während man mal wieder aus dem Brüsseler Elfenbeinturm - ohne Kenntnis um die komplexen Wertschöpfungsketten - versucht, mit bürokratischen Maßnahmen die Welt zu "retten" (was jedoch klarerweise in die Hose gehen wird), macht man nicht einmal das Offensichtliche, etwa die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar zu boykottieren.

Wenn sie nicht schon aus energietechnischer Sicht abzulehnen oder mit Hinblick auf die Nicht-Rechte  von Homosexuellen, so müsste sie - wenn die EU-Ideologen zumindest logisch denken könnten - die WM 2022 in Katar komplett boykottieren, da die Stadien mit Tausenden Zwangsarbeitern hochgezogen wurden.

Zukünftig wird es keine…

Zukünftig wird es keine Händies, keine Computer etc. ferner kein Kakao oder Kaffee mehr geben. Weiter so EU!

.

Dafür bleiben Börsen erhalten, die bekanntlich Zinsen für die armen Aktionäre durch Ausbeutung von Menschen weltweit schaffen.

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@09:03 Uhr von NieWiederAfd

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

Nein: So schafft man Verbraucherbewusstsein und befeuert faire Produktion und Handel.

... das Buerokratiemonster wird zudem nicht geschaffen, das ist schon da. Innerhalb dieser krakenartigen Konstruktion, die schon einen Selbsterhaltungstrieb entwickelt hat und alleine dafuer Nahrung (Geld) absaugt, koennten aber Bruchstuecke so arbeiten, das wenigstens etwas Brauchbares rauskommt. Das ist ja das (W)irre daran. Man hat auch keine Wahl. Wenn man mit dem Argument, das schafft nur mehr Buerokratie, dieses Vorhaben kritisiert, dann frag ich mich, worum es da in Wirklichkeit bei der Kritik geht... "Inflation" wird dann auch auch noch auf die Zauberbuehne geschleppt, ein probates Schreckgespenst, ist inzwischen von eher inflationaerer Wirkung. Oder langweilig. Ich warte noch auf das andere Gegenargument: "Andere Laender, andere Sitten, Sklavenhandel ist ok." China gibt das ja immer direkter zu. 

 

@08:53 Uhr von Tinkotis

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. Und dabei könnte jeder sehen, wie die Verhältnisse dort teilweise sind. Man muss nur die Augen aufmachen.

Sie wollen jetzt aber hoffentlich nicht ernsthaft die (zugegebenermaßen tlw. prekäre) Lage der Arbeitnehmer bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen mit Zwangsarbeit gleichsetzen, oder?

So klang Ihr Kommentar nämlich, und das wäre völlig neben der Spur.

@08:37 Uhr von hesta15

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

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Ja ist klar, Sie wollen billige T-Shirts kaufen die Kinder in 12 h - Schichten nähen und Uiguren in Zwangsarbeit Baumwolle gepflückt haben.

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@09:15 Uhr von Bernd Kevesligeti

Aber "Unternehmen in die Pflicht nehmen", daß wird wohl nicht funktionieren. Funktioniert seit Jahrzehnten nicht.

Ob Diamanten aus dem Kongo oder Textilfabriken in Bangladesh. Sklaverei auch in Katar, wo Arbeitsemigranten bei Protesten festgenommen werden, weil 7 Monate lang vergessen wurde den Lohn zu zahlen. Die Pässe mussten sie ohnehin abgeben.

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Aber Gas aus Katar, dafür ist sich Deutschland nicht zu schade!

Es wird wie immer zweierlei Maß angelegt.

 

 

@09:15 Uhr von Bernd Kevesligeti

Aber "Unternehmen in die Pflicht nehmen", daß wird wohl nicht funktionieren. Funktioniert seit Jahrzehnten nicht.

Ob Diamanten aus dem Kongo oder Textilfabriken in Bangladesh. Sklaverei auch in Katar, wo Arbeitsemigranten bei Protesten festgenommen werden, weil 7 Monate lang vergessen wurde den Lohn zu zahlen. Die Pässe mussten sie ohnehin abgeben.

 

Aber hier zu Lande beschliesst die CDU ein Partei-Programm in dem ein Zwangsdienst für junge Erwchsene gefordert wird.

Aber sicher gibt es genügend Leute die darin keinen Widerspruch sehen  weil das ja komplett verschiedene Dinge sind.

axo - importieren wir als D-land dann z.B. auch keine Plastersteine für Gehwege oder Strassen mehr oder keine Guli-Deckel aus Eisenguss...

..so etwas kommt seit vielen Jahren aus Indien und ist fest mit Kinderarbeit verbunden.

was - falsche Thema - weil die KInder das ja freiwillig machen? Na dann ist ja wieder alles gut

*sarkasmus*

 

@08:44 Uhr von Peter Kock

Das zu verbieten wäre sehr gut ..... aber das zu kontrollieren ist etwas was die EU sicherlich nicht schafft. Wer soll das dann machen ? Das mit der maximalen Krümmung von Bananen war dagegen leicht  u n d natürlich sehr wichtig !

 

 

Gurken, nicht Bananen. Auf Forderung des Transportgewerbes. Die fanden das wichtig.

 

Wenn schon abgestandene, wohlfeile Witzchen, dann doch bitte mit den korrekten Tatsachen.

Wieder mal ...

... reiner Polit-Aktionismus vom Leyen-Verein EU. Weil, wie und wer soll denn Zwangsarbeit dokumentieren? Zwangsarbeit existiert weltweit seit zig Jahren, selbst in den EU-Ländern arbeiten mehr als genug Zwangsprostituierte. Jahrzehnte und noch länger hat und wollte die EU nichts gegen Zwangsarbeit getan, außer Appelle und Verurteilungen, wenn diese public wurde. Jetzt kommt der große Schlag gegen Zwangsarbeit durch den EU-Leyen-Club - lach.

@09:13 Uhr von das ding

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. 

Richtig! das hatte ich auch im Kopf. Aber... das ist meilenweit von der Versklavung entfernt, die hier angesprochen ist, ist ein ganz anderes Level. Aber wieder mit nem "Aber" zurueck... ich denke da an Synergieeffekte, die wie noch nicht absehen koennen, die sich um darum ranken, was ueberhaupt Arbeit ist. Praktisch kann ja immer nur ein Tool an die ganze Sache ran. Hier ein Schraeubchen, da ein Bolzen... und das ganze System wird auch an anderen Stellen beeinflusst. Gefahr dabei ist natuerlich der Whataboutism. 

Meilenweit entfernt?

Nee - wohl ehr sehr dicht beisammen - denn in einem recht grossen teil der Bevölkerung ist Zwang zur Arbeit schon wieder sehr populär. Und ein Arbeitssklave braucht keine sichtbaren Ketten um als solcher zu gelten - die Zwänge durch existierende Gesetze reichen völlig aus.

@09:19 Uhr von Jimi58

...machen sich gut in den Medien, aber oft genug passiert dann wieder nichts.

 

Bisher ist man ja nicht mal dazu in der Lage, hier in Deutschland effektiv gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften z.B. bei Paketdiensten oder Reinigungsfirmen vorzugehen. Und dabei könnte jeder sehen, wie die Verhältnisse dort teilweise sind. Man muss nur die Augen aufmachen.

 

Auch ein Problem: Man müsste auf Sachen verzichten, die einem eigentlich wichtiger als der Schutz von Menschen vor Ausbeutung sind. Z.B. eine Fussball-WM in Katar.

Für die Fußball WM kann ich mir kein Brot schmieren, die kann ausfallen den Menschen zu Liebe.

Und das LNG was bald aus Katar kommt statt dem "Blutgas" vom Kremel-Herrscher?

Ist das besser weil es nur "Sklaven"-Gas wäre?

Und ohne Gas beim Bäcker kann man sich sowieso kein Brot schmieren weil der es erst gar nicht backen kann.

tja - auch das sind offenbar "Zwänge"

Schon wieder versucht die EU…

Schon wieder versucht die EU ein Detailproblem mit dem Dampfhammer anzugehen. Wie soll das überprüft werden? Dafür wird ein neuer Bürokratie Wasserkopf geschaffen. Nein Danke

Schlechte EU-Nachrichten für Putin-Versteher Krim-Kim Schröder

Obwohl  schon  im  20.  Jhd.  Zwangsarbeit  nur  Unheil  gebracht  hat  bis  hin  zu  all  den  teuren  Altlasten  bis  heute,  geht  es  weiterbildungsresistent  so  weiter.  Und  warum  ?  Weil  sich  daran  ein  paar  Wenige  eine  goldene  Nase  verdienen  mit  ihren  Millionen  und  Milliarden.  Um  so  mehr  ein  Beweis,  daß  Grundgesetz  und  Demokratie  nicht  ohne  BGE  funktionieren  und  der  Volkssouverän  längst  zum  Staatsuntertan  degradiert  und  diskriminiert  wurde.

Lieferkettengesetzt ist eine bürokratische Todgeburt!

Lieferkettengesetzt ist eine bürokratische Todgeburt!

In der Realität erreicht man genau das Gegenteil, was man sich zum Ziel gesetzt hat.

1. Unternehmen können gar nicht für die sozialen, politischen, religiösen Konflikte eines Landes, in dem sie tätigen sind verantwortlich sein, weder im moralischen noch juristischen Sinne.

2. Verbessern wird sich dadurch Nullkommanix, da Unternehmen nicht erst die Welt zu einem Ort ohne Probleme machen werden (KÖNNEN!), sondern sie werden sich aus konfliktträchtigen Regionen zurückziehen, mit der Folge, dass eine solche Region noch schwächer und damit instabiler wird.

3. Letztendlich wird ein solches Gesetz nur dazu führen, dass ein solches Bürokratiemonster Unternehmen und Menschen nur noch zusätzlich belasten und Länder wie China dann ihre Position in konfliktträchtigen Ländern ausbauen.

@09:02 Uhr von NieWiederAfd

Gibt es darüber ernsthaft etwas zu „diskutieren“?

 

Ja: Wie man ein solches Verbot wirksam umsetzt.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Da haben Sie allerdings Recht. 

Wir schaffen das!

Das ist ein weiterer guter Ansatz, die Menschenrechtslage weltweit zu verbessern.

 

Lassen wir uns nicht von den üblichen Verdächtigen bange machen, die mal wieder ihre Zweifel anmelden - weil sie befürchten, es könnte sich tatsächlich etwas ändern, das auch ihr Leben betrifft.

Denen ist es egal, was auf dieser Welt passiert - solange sie davon profitieren.

 

Klar brauchen wir auch Kontrollen - die müssen gar nicht mal staatlich sein.

Es gibt genug Investigativjournalisten und Aktivisten weltweit, die die nötigen Informationen zusammen tragen. Wir müssen sie nur beschützen und anhand dieser Informationen auch ermitteln und handeln.

 

Spätestens wenn es ein paar Präzedenzfälle von Produkten grösserer Firmen gibt, die hier nicht mehr gehandelt werden dürfen, wird den Rest die Wirtschaft übernehmen.

 

Wir müssen dann nur sicherstellen, dass nicht der grösste Teil der Energie auf dem Weg zu zwangsarbeitsfreien Waren in die Vertuschung der eigenen Beteiligung fliesst.

Versuchen werden es manche...

@09:19 Uhr von Jimi58

Auch ein Problem: Man müsste auf Sachen verzichten, die einem eigentlich wichtiger als der Schutz von Menschen vor Ausbeutung sind. Z.B. eine Fussball-WM in Katar.

Für die Fußball WM kann ich mir kein Brot schmieren, die kann ausfallen den Menschen zu Liebe.

Ich glaube es geht nicht darum, ob Sie sich ein Brot schmieren (können), oder nicht. Darauf zu verzichten, sich die WM anzuschauen den Menschen zuliebe (welche ?) ist insofern wenig hilfreich, weil die Arbeiten, um die es hier geht, vermutlich längst beendet sind sich und allenfalls in der Schlussphase befindet. Im übrigen geht es um Produkte, die durch Zwangsarbeit hergestellt wurden und möglicherweise in die EU exportiert werden. Hat also mit WM in Qatar zunächst mal garnichts zu tun.

 

@09:44 Uhr von morgentau19

Zukünftig wird es keine Händies, keine Computer etc. ferner kein Kakao oder Kaffee mehr geben. Weiter so EU!

.

Dafür bleiben Börsen erhalten, die bekanntlich Zinsen für die armen Aktionäre durch Ausbeutung von Menschen weltweit schaffen.

 

 @afd-Presseabteilung:

 

Sie sind also der Meinung solche Produkte könnte es nur mit Zwangsarbeit geben und sie würden diese moderne Form der Sklaverei gerne beibehalten?

@08:14 Uhr von Nettie

Gibt es darüber ernsthaft etwas zu „diskutieren“?

 

Das hab ich mich auch gleich gefragt. Dann las ich den Beitrag, der auf Ihren folgt, und mir blieb der Mund offen stehen.

@10:48 Uhr von Jimi58

Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt.

Und uns sehr teuer verkauft. Beispiel: Sportschuhe UVP 199 €, Einkaufspreis mit Verzollung und Anlieferung Hafen Rotterdamm/Hamburg: 12 €. So ca.

Menschenleben zählen wohl nicht?

Mit steigendem Gewinn zählt Menschenleben weniger.
 

Leider ist es so und das ist sehr traurig.

@09:41 Uhr von Blitzgescheit

Also keine WM in Katar 2022?

Während man mal wieder aus dem Brüsseler Elfenbeinturm - ohne Kenntnis um die komplexen Wertschöpfungsketten - versucht, mit bürokratischen Maßnahmen die Welt zu "retten" (was jedoch klarerweise in die Hose gehen wird), macht man nicht einmal das Offensichtliche, etwa die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar zu boykottieren.

Wenn sie nicht schon aus energietechnischer Sicht abzulehnen oder mit Hinblick auf die Nicht-Rechte  von Homosexuellen, so müsste sie - wenn die EU-Ideologen zumindest logisch denken könnten - die WM 2022 in Katar komplett boykottieren, da die Stadien mit Tausenden Zwangsarbeitern hochgezogen wurden.

 

@afd-Presseabteilung:

 

Das wäre einer der nächsten logischen Schritte in dieser Richtung.

 

Schön dass sie das auch befürworten.

Ich hatte sie bisher eher für jemanden gehalten, dem egal ist, wie es Menschen in anderen Ländern geht, solange er den eigenen Wohlstand nicht selbst erwirtschaften muss.

So kann man sich irren...

 

Wir schaffen das!

 

@09:15 Uhr von Bernd Kevesligeti

Aber "Unternehmen in die Pflicht nehmen", daß wird wohl nicht funktionieren. Funktioniert seit Jahrzehnten nicht.

Ob Diamanten aus dem Kongo oder Textilfabriken in Bangladesh. Sklaverei auch in Katar, wo Arbeitsemigranten bei Protesten festgenommen werden, weil 7 Monate lang vergessen wurde den Lohn zu zahlen. Die Pässe mussten sie ohnehin abgeben.

 

Sie reden hier von den freiwilligen "Verpflichtungen", die von FDP, CDU/CSU gefordert werden.

Und da haben sie völlig recht - die wirken nicht wirklich.

@09:55 Uhr von Tino Winkler

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

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Ja ist klar, Sie wollen billige T-Shirts kaufen die Kinder in 12 h - Schichten nähen und Uiguren in Zwangsarbeit Baumwolle gepflückt haben.

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Das mit dem Baumwolle-Pflücken übernehmen schon turkmenische Kinder - denn dort befindet sich eines der grössten Anbaugebiete auf der Welt.

Ja - da werden zur Erntezeit nahezu sämtliche Schulkinder für Wochen auf die Felder geschickt - staatlich verordnete Zwangsarbeit von Kindern - also nix China.

Entstanden übrigens durch die Umleitung der Aralsee-Zuflüsse um überhaupt das Wasser für die benötigte Bewässerung zu bekommen.

@09:33 Uhr von Hartmut der Lästige

... Die Tendenz dahingehend, zuerst einmal auf sich selbst zu schauen ist in letzter Zeit deutlich zu beobachten.

Wir leben seit langen Jahren in einem neoliberalen kapitalistischen Wirtschaftssystem, das die Menschen nahezu in den Egoismus - aus reinem Selbsterhalt - treibt. Daher sind wir in der Mehrheit leider nicht mehr zu Solidarität und Empathie fähig, was sich vermutlich auch im kommenden Winter deutlich zeigen wird.

Sie wollen doch nicht behaupten, das die Mehrheit in Deutschland "aus reinem Selbsterhalt" in den Egoismus getrieben wird. Auch wenn ich der Meinung bin, dass wir uns spätestens seit der Thatcher-Ära von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet haben, ist immer noch jeder selbst für seine Moral und Empathie verantwortlich. Ich habe übrigens festgestellt, dass die Hilfsbereitschaft bei denjenigen am größten ist, die selbst nicht auf Rosen gebettet sind.

Ausbeutung ist die Quelle des Wohlstandes

"Besonders im Fokus dabei steht China, wo die muslimische Minderheit der Uiguren zur Zwangsarbeit gezwungen wird."

Ach daher weht der Wind.

Ich war schon irritiert, dass die EU mit der Ausbeutung anderer Länder und Menschen die Quelle ihres Wohlstands abschaffen will.

Wenn der Fokus der EU auf dem größten Konkurrenten der USA liegt, wird sie bei der Kinderarbeit in den afrikanischen Kobaltminen oder den Näherinnen in Bangladesh nicht so genau hinsehen.

@09:33 Uhr von hesta15

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

Bewerben sie sich doch in den Mienen, dann könnten sie die Kinder ablösen. Die Bürokratie ist Teilweise unsere Wirtschaft selbst schuld. Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt. Menschenleben zählen wohl nicht? Ich glaube ihr Bacu ist durch die inflation aber nicht schmaler geworden.

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Dann machen sie doch mal Vorschläge wie das funktionieren soll !

Wenn jeder ein ausreichendes Einkommen hat , brauchen wir kein billig.

 

Ganz einfach, den Firmen auf den Finger klopfen und nicht Boni Auszahlungen. Aber das ist ja eine heilige Kuh, die man nicht melken möchte. Es ist so, die Wirtschaft schreibt den Politikern vor, was sie zu tuen haben, sonst gibt es Arbeitslose und abmarsch ins Ausland. Die Drohungen gibt schon ewig. Wir sind zu überheblich geworden und verwöhnt. Wenig ist manches mal mehr. Leider haben wir einiges verlernt durch die Bequemlichkeit.

Uiguren werden nicht generell zur Zwangsarbeit gezwungen

Zitat: "Besonders im Fokus dabei steht China, wo die muslimische Minderheit der Uiguren zur Zwangsarbeit gezwungen wird."

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Es stimmt nicht, dass Uiguren in China generell zur Zwangsarbeit gezwungen werden.

Ja, es gibt Arbeitslager, wo Uiguren eingesperrt und zur Zwangsarbeit gezwungen werden.

Diese Arbeitslager betreffen aber die Repression Chinas im Zusammenhang mit dem Terrorismus, den es in Xinjiang gibt.

Diese Arbeitslager betreffen aber nur eine kleine Anzahl an Uiguren. Die allgemeine Bevölkerung betrifft das nicht.

@10:03 Uhr von hesta15

Aber "Unternehmen in die Pflicht nehmen", daß wird wohl nicht funktionieren. Funktioniert seit Jahrzehnten nicht.

Ob Diamanten aus dem Kongo oder Textilfabriken in Bangladesh. Sklaverei auch in Katar, wo Arbeitsemigranten bei Protesten festgenommen werden, weil 7 Monate lang vergessen wurde den Lohn zu zahlen. Die Pässe mussten sie ohnehin abgeben.

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Aber Gas aus Katar, dafür ist sich Deutschland nicht zu schade!

Es wird wie immer zweierlei Maß angelegt.

 

Sie erwähnen Gas aus Katar. Es war sogar als LNG-Gas angedacht. Jedoch wird es aus Kapazitätsgründen damit so bald nicht. Und doch, mancher macht da einen Knicks vor dem König....

 

Wie präzisiert man den Begriff "Zwangsarbeit" ?

Im Fall der Uiguren scheint der Begriff zuzutreffen, weil sie "umerzogen" und zu dieser Arbeit mit verwerflichen Mitteln gezwungen werden. Wie aus dem Bericht ersichtlich, kann man aber nicht einmal DAS zweifelsfrei beweisen.

In den meisten Fällen dürfte der Beweis noch viiiel schwieriger sein, denn Millionen von Menschen arbeiten aus eigenem Antrieb unter für europ. Verhältnisse untragbaren Zuständen, weil sie sonst samt ihren Familien verhungern würden. Ist das auch "Zwangsarbeit"? Vermutlich würden diese Menschen noch mehr leiden, wenn es diese Arbeit nicht geben würde. Es gibt in den wenigsten Ländern ein soziales Gefüge ähnlich dem in Europa, geschweige dem in DEU. Arbeitsverhältnisse in DEU auch nur annähernd mit denen in Entwicklungsländern zu vergleichen, verhöhnt die Arbeiter in vielen Ländern !

@10:18 Uhr von wolf 666

... reiner Polit-Aktionismus vom Leyen-Verein EU. Weil, wie und wer soll denn Zwangsarbeit dokumentieren? Zwangsarbeit existiert weltweit seit zig Jahren, selbst in den EU-Ländern arbeiten mehr als genug Zwangsprostituierte. Jahrzehnte und noch länger hat und wollte die EU nichts gegen Zwangsarbeit getan, außer Appelle und Verurteilungen, wenn diese public wurde. Jetzt kommt der große Schlag gegen Zwangsarbeit durch den EU-Leyen-Club - lach.

Verstehe ich Sie richtg, dass Sie kritisieren, dass die EU jahrzehnte lang Nichts getan hat und dass es deshalb ein Skandal ist, jetzt etwas dagegen zu tun. Die Argumentation muss man erst mal verstehen.

@10:28 Uhr von Blitzgescheit

Lieferkettengesetzt ist eine bürokratische Todgeburt!

 

In der Realität erreicht man genau das Gegenteil, was man sich zum Ziel gesetzt hat.

 

1. Unternehmen können gar nicht für die sozialen, politischen, religiösen Konflikte eines Landes, in dem sie tätigen sind verantwortlich sein, weder im moralischen noch juristischen Sinne.

 

2. Verbessern wird sich dadurch Nullkommanix, da Unternehmen nicht erst die Welt zu einem Ort ohne Probleme machen werden (KÖNNEN!), sondern sie werden sich aus konfliktträchtigen Regionen zurückziehen, mit der Folge, dass eine solche Region noch schwächer und damit instabiler wird.

 

3. Letztendlich wird ein solches Gesetz nur dazu führen, dass ein solches Bürokratiemonster Unternehmen und Menschen nur noch zusätzlich belasten und Länder wie China dann ihre Position in konfliktträchtigen Ländern ausbauen.

 

Daß Sie Produkten, die mittels Sklavenarbeit hergestellt wurden, das Wort reden, überrascht nicht. 

@10:25 Uhr von FakeNews-Checker

Obwohl  schon  im  20.  Jhd.  Zwangsarbeit  nur  Unheil  gebracht  hat  bis  hin  zu  all  den  teuren  Altlasten  bis  heute,  geht  es  weiterbildungsresistent  so  weiter.  Und  warum  ?  Weil  sich  daran  ein  paar  Wenige  eine  goldene  Nase  verdienen  mit  ihren  Millionen  und  Milliarden.  Um  so  mehr  ein  Beweis,  daß  Grundgesetz  und  Demokratie  nicht  ohne  BGE  funktionieren  und  der  Volkssouverän  längst  zum  Staatsuntertan  degradiert  und  diskriminiert  wurde.

Davon abgesehen, dass ein BGE ohnehin nicht kommt, wird es fast immer von Menschen propagiert, die, aus welchen Gründen auch immer, ohnehin keiner Tätigkeit nachgehen. Sie vergessen aber, dass wenn es dieses BGE geben WÜRDE, dennoch auch ungeliebte Arbeit verrichtet werden müsste. Wer würde die dann bitte machen wollen ? Mit Sicherheit nicht diejenigen, die das BGE aus ausschliesslich egoistischen Gründen propagieren und einfach nur mehr Geld für ihr Nichtstun erhalten möchten !

 

Entweder Fair Trade kaufen…

Entweder Fair Trade kaufen oder von den USA lernen.

"Viele EU-Abgeordnete hätten gern, dass wie in den USA die Unternehmen im Zweifelsfall nachweisen müssten, dass für ihre Produkte keine Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt werden. Auch sollten die betroffenen Arbeiter entschädigt werden."

Wille dazu ist als gut zu…

Wille dazu ist als gut zu Bewerten. Doch wir haben schon an vielen anderen Beispielen erfahren können, das dies nur ein weiterer Papiertieger der EU ist.

Wer will, und kann, das kontrollieren?

Und wenn mal etwas bei einer der wenigen Kontrollen festgestellt wird, wie will man die ensprechenden Firmen dann sanktionieren. Gibt es dann wieder eine symbolische Bestrafung in Form von einigen Euros, die man mit der entsprechenden Zwangsarbeit schon lange verdient hat? Oder wie soll das in der Praxis aus sehen?

Wenn es wirklich der Wille der EU ist so etwas in Gang zu setzen, hätte man schon etliche Beispiele in China, wo die Uiguren eben solche Zwangsarbeit verrichten. Aber da ist auch nichts passiert.

Und ich gehe ganz stark davon aus, das es beim erneuten Anlauf dazu nicht anders wird. Getreu dem Motto, "Wir machen da was!" und gehen zur Tagesordnung über.

Oje ...

Armutszeugnis, dass dies überhaupt noch ein Thema ist.

"Problem sind die komplexen Lieferketten"

Tja, wenn es kompliziert wird, dann schiebt man es halt so vor sich hin, kenn ich auch aus anderen Themenbereichen.

"Besonders im Fokus dabei steht China" Anstatt zu handeln, wird China ja noch belohnt, Zitat aus Wikipedia: "Insbesondere wird die Entwicklungshilfe für China kritisiert ". 

@10:28 Uhr von Blitzgescheit

1. Unternehmen können gar nicht für die sozialen, politischen, religiösen Konflikte eines Landes, in dem sie tätigen sind verantwortlich sein, weder im moralischen noch juristischen Sinne.

2. Verbessern wird sich dadurch Nullkommanix, da Unternehmen nicht erst die Welt zu einem Ort ohne Probleme machen werden (KÖNNEN!), sondern sie werden sich aus konfliktträchtigen Regionen zurückziehen, mit der Folge, dass eine solche Region noch schwächer und damit instabiler wird.

3. Letztendlich wird ein solches Gesetz nur dazu führen, dass ein solches Bürokratiemonster Unternehmen und Menschen nur noch zusätzlich belasten und Länder wie China dann ihre Position in konfliktträchtigen Ländern ausbauen.

 

Es war klar, dass das kommt: letztlich profitieren die Sklaven ja von der Sklavenarbeit. Ohne wären sie ja noch ärmer.

Es ist auch nicht überraschend, dass das von Ihnen kommt.

@10:28 Uhr von Blitzgescheit

.......
3. Letztendlich wird ein solches Gesetz nur dazu führen, dass ein solches Bürokratiemonster Unternehmen und Menschen nur noch zusätzlich belasten und Länder wie China dann ihre Position in konfliktträchtigen Ländern ausbauen.

Ich habe tatsächlich nicht erwartet, dass Sie Ihre monetäre Belastung für unwichtiger halten als als die psychische und physische Belastung eines Zwangsarbeiters.

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Wenn es sogar ein SPDler versteht!

Zitat: "Das Problem sind die oft sehr komplexen Lieferketten, sagt Bernd Lange. Der SPD-Europaparlamentarier und Vorsitzender im Handelsausschuss kennt die Schwierigkeiten zu beweisen, ob einer der Zulieferer Menschen zur Arbeit zwingt."

.

Wenn es sogar ein SPDler versteht, dass man top-down nicht ohne Weiteres Vorschriften für die Lieferketten durchsetzen kann, ohne ein massives Bürokratiemonster zu schaffen, was nur dazu führt, dass positive Entwicklungen in Entwicklungsländern erschwert werden.

Dt. und europäische Unternehmen haben bereits schon selber hohe ökologische, soziale und ethische Standards, die sie bereits aktiv - so weite es geht - selber durchsetzen. Niemand will Zwangsarbeit unterstützen.

Bei hoch-komplexen Wertschöpfungsketten ist es indes quasi ein Ding der Unmöglichkeit, bei allen kleinen Zwischenschritten zu kontrollieren und zu überwachen, dass Zwangsarbeit nicht zum Einsatz kommt. Beim besten Willen: dafür fehlt es in der Regel an der nötigen Transparenz!

10:54, Nachfragerin

Ausbeutung ist die Quelle des Wohlstandes

 

"Besonders im Fokus dabei steht China, wo die muslimische Minderheit der Uiguren zur Zwangsarbeit gezwungen wird."

 

Ach daher weht der Wind.

 

Ich war schon irritiert, dass die EU mit der Ausbeutung anderer Länder und Menschen die Quelle ihres Wohlstands abschaffen will.

 

Wenn der Fokus der EU auf dem größten Konkurrenten der USA liegt, wird sie bei der Kinderarbeit in den afrikanischen Kobaltminen oder den Näherinnen in Bangladesh nicht so genau hinsehen.

 

Klar, in Wirklichkeit stecken natürlich die geopolitischen Interessen der Amis dahinter. Das ist eigentlich immer so, wenn es um Menschenrechte geht. Amnesty, Human Rights Watch etc. sind ja auch nichts als Amibüttel, wie man spätestens seit der Brutkastenlüge weiß.

 

So weit, so klar.

 

Aber eine Frage hätte ich dann doch noch an Sie:

 

Wissen Sie von einem anderen Land außer China, in dem derart viele Menschen in „Umerziehungslager“ gesperrr werden, um dort Zwangsarbeit zu verrichten?

@09:55 Uhr von Tino Winkler

————————————————————————-

Ja ist klar, Sie wollen billige T-Shirts kaufen die Kinder in 12 h - Schichten nähen und Uiguren in Zwangsarbeit Baumwolle gepflückt haben.

—————————————————————————

Ob man das T-Shirt im Dreierpack für 6 Euro oder von der gehypten Modemarke XYZ für 39 Euro kauft, ändert doch nichts an Zwangs- und Kinderarbeit? Beide T-Shirts kommen sehr wahrscheinlich aus dem selben Land, vielleicht gar aus der selben Fabrik..

Es geht darum, was der Produzent bzw. die vertreibende Firma im Einkauf bezahlt hat. Und da weiß ich aus damaliger Datenbankpflege: für den Dreierpack an T-Shirts bezahlt der Einkäufer in Europa (DDP) rund 20 ct pro Shirt und fürs Marken-T-Shirt 80 ct. Wenn Aufdruck drauf kommt, nochmal 10 ct. mehr. Und erst, wenn es bestickt wird, wird's etwas teurer.

Deine Unterstellung, man/der Vorposter wolle billig kaufen, ist schlicht dreißt. Denn egal, für welches T-Shirt man sich entscheidet, helfen tut beides den Kindern dort nicht.

@08:46 Uhr von Jimi58

So schafft man Bürokratiemonster und befeuert die Inflation.

Bewerben sie sich doch in den Mienen, dann könnten sie die Kinder ablösen. Die Bürokratie ist Teilweise unsere Wirtschaft selbst schuld. Statt Zukunftorientiert wurde weiter billig, billig hergestellt. Menschenleben zählen wohl nicht? Ich glaube ihr Bacu ist durch die inflation aber nicht schmaler geworden.

Die Idee ist gut, aber bei der Umsetzung hapert es. Denn wenn die EU das verbietet, dann müsste sie auch konsequenterweise E-Autos usw verbieten. Denn die Edelmetalle für deren Akkus werden auch von Kindern (ist ja auch wie Zwangsarbeit)  aus den Minen geholt. Somit ist dieses Gesetz von vornherein zum Scheitern verurteilt.

11:01, Peter P1960 @10:18 Uhr von wolf 666

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie kritisieren, dass die EU jahrzehnte lang Nichts getan hat und dass es deshalb ein Skandal ist, jetzt etwas dagegen zu tun. Die Argumentation muss man erst mal verstehen.

 

Diese Argumentation ist nicht zu verstehen, zieht sich aber wie ein roter Faden durch viele Kommentare, wenn es um solche Themen geht. Es geht solchen Foristen wohl nicht um Menschenliebe und Brüderlichkeit, sondern darum, die EU/den Westen oder wie immer man den Feind nennen möchte, maximal zu diskreditieren.

10:54 von Peter P1960

Sie wollen doch nicht behaupten, das die Mehrheit in Deutschland "aus reinem Selbsterhalt" in den Egoismus getrieben wird. Auch wenn ich der Meinung bin, dass wir uns spätestens seit der Thatcher-Ära von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet haben, ist immer noch jeder selbst für seine Moral und Empathie verantwortlich. Ich habe übrigens festgestellt, dass die Hilfsbereitschaft bei denjenigen am größten ist, die selbst nicht auf Rosen gebettet sind.

So hart wie Sie es jetzt formulieren, möchte ich das auch nicht behaupten. Aber mit Ihrer eigenen Erfahrung im letzten Satz bestätigen Sie im Prinzip die Aussage im Umkehrschluss. Je erfolgreicher (finanziell) jemand in unserem Wirtschaftssystem ist, desto mehr mangelt es ihm in der Regel an Solidarität und Empathie. Und ganz oben in der Spitze ist der Anteil an Psychopathen deutlich höher als in der Basis der Gesellschaft, was Ihnen jeder Psychologe gerne bestätigen wird. 

@10:28 Uhr von Blitzbot

Lieferkettengesetzt ist eine bürokratische Todgeburt!

In der Realität erreicht man genau das Gegenteil, was man sich zum Ziel gesetzt hat.

1. Unternehmen können gar nicht für die sozialen, politischen, religiösen Konflikte eines Landes, in dem sie tätigen sind verantwortlich sein, weder im moralischen noch juristischen Sinne.

2. Verbessern wird sich dadurch Nullkommanix, da Unternehmen nicht erst die Welt zu einem Ort ohne Probleme machen werden (KÖNNEN!), sondern sie werden sich aus konfliktträchtigen Regionen zurückziehen, mit der Folge, dass eine solche Region noch schwächer und damit instabiler wird.

3. Letztendlich wird ein solches Gesetz nur dazu führen, dass ein solches Bürokratiemonster Unternehmen und Menschen nur noch zusätzlich belasten und Länder wie China dann ihre Position in konfliktträchtigen Ländern ausbauen.

 

@afd-Presseabteilung:

 

Ich dachte noch um 10:50, ich hätte mich in ihnen getäuscht.

 

Und jetzt erklären sie uns mal wieder, warum Sklaverei gut für die Sklaven ist...

 

 

@weingasi1, 11:00

 

Vermutlich würden diese Menschen noch mehr leiden, wenn es diese Arbeit nicht geben würde.

 

Ich hatte mit dieser Argumentation gerechnet, aber nicht von Ihnen.

Es gibt ja noch sehr viele Menschen, die sehr leiden. Wenn wir die auch noch versklaven, tun wir ihnen  vermutlich einen Gefallen.

@09:28 Uhr von Oppenheim

Interessante Einstellung. Menschenrechte gelten also erstmal für Europäer. Oder habe ich ihren Kommentar falsch verstanden?

@Am 13. September 2022 - 11:08 Uhr von Peter P1960

 

 

Ich habe tatsächlich nicht erwartet, dass Sie Ihre monetäre Belastung für unwichtiger halten als als die psychische und physische Belastung eines Zwangsarbeiters.

 

Und ich hätte nicht erwartet, dass ein komplexerer Gedankengang - fern plumper ideologischer Schwurbeleien - hier mal wieder alle intellektuell überfordert.

Die zusätzliche Bürokratie, mit welcher Unternehmen - nur aus D und Europa belegt werden - wird dazu führen, dass weniger europäische Unternehmen, die ohnehin für eine Anhebung des Wohlstandes und Stabilität durch ihr unternehmerische Tätigkeit in den Zielländern sorgen, weniger in diesen Ländern tätig sein werden und tendentiell von chinesischen Unternehmen ersetzt werden, die das Wort "Zwangsarbeit" nicht einmal buchstabieren können.

Schuss geht also nach hinten los.

"Lustig" finde ich ja die…

"Lustig" finde ich ja die Hinweise unserer konservativen Fraktion das die Ausbeutung von Arbeitssklaven aka Zwangsarbeitern in anderen Ländern noch viel schlimmer als in D-Land  ist und man darum hierzulande nicht von Sklaven- oder Zwangsarbeit sprechen dürfe...

..als ob die Zustände bei den Lieferdienst insbesondere bei Paket- und Briefzustellung nicht schon erbärmlich genug sind.

Aber man befürwortet ja auch einen staatlich verordneten Zwangsdienst - den man aber blumig umschreibt - damit das ganze ja nicht so klingt sie es wirklich ist -> Sklavenarbeit um die Gewinne zu mehren.

Und andere gehen da noch einen Schritt weiter...

..die Sklaven sollen gefälligst dankbar sein - weil ansonsten würden sie elendig verrecken.

Mal auf die Idee zu kommen das eine ORDENTLICHE Bezahlung helfen könnte...

..darauf kommen ja die "ordentlichen" Bürger erst gar nicht

*sarkasmus*

 

12:44, Dany39

Die Idee ist gut, aber bei der Umsetzung hapert es. Denn wenn die EU das verbietet, dann müsste sie auch konsequenterweise E-Autos usw verbieten. Denn die Edelmetalle für deren Akkus werden auch von Kindern (ist ja auch wie Zwangsarbeit)  aus den Minen geholt. Somit ist dieses Gesetz von vornherein zum Scheitern verurteilt.

 

Lithium ist kein Edel- sondern ein Alkalimetall. Chemisch „unedlere“, also reaktionsfreudigere Metalle gibt es nicht.

 

Es ist  kein Naturgesetz, das Lithium ausbeuterisch gefördert werden müsse. Bergbau kann man so und so betreiben. Ebenso wie man T-Shirts nicht nur in Kinderarbeit herstellen kann. Es ist alles eine Frage des Wollens.

EU-Kommission will Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit...

Das hört sich gut an. Aber zu kontrollieren wird das wohl kaum sein. Das müsste ja dann bei der Einfuhr an der Außengrenze der EU durch den Zoll erfolgen. Unwahrscheinlich, daß das bei der Personallage gelingt. Wie oft werden denn Baustellen durch den Zoll kontrolliert ? Man wird auch in dieser Angelegenheit auf Whistleblower angewiesen sein. Interessant wird es aber, wenn tatsächlich Produkte bei der Einfuhr zurückgewiesen würden. Was tun dann die Lobbyisten ??

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