Kommentare - Brasilien: Letzter Angehöriger eines indigenen Volkes stirbt

30. August 2022 - 19:05 Uhr

In Brasilien ist ein indigenes Volk ausgestorben. Der letzte Angehörige der Tanaru wurde tot im Regenwald gefunden. Dort wird illegale Fleischproduktion betrieben. Kritiker sprechen von einem Genozid durch Rinderzucht. Von Anne Herrberg.

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Kommentare

Siehe vorausgehender Thread.....

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

Eine Schande

Eine riesige Schande für Brasilien, eigentlich aber auch für die gesamte Menschheit.

 

Ach ja, guten Appetit noch beim nächsten Burger oder Steak etc., yummy. 

@19:22 Uhr von Wohlergehen

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Aus dem Artikel

>>Der Mann hatte nach Angaben der Funai seit rund 26 Jahren allein im Regenwald gelebt und jeden Kontakt zur Außenwelt gemieden.<<

 

 

Weise Entscheidung. Was soll man auch Gutes von Menschen erwarten, die den Lebensraum des eigenen Volkes rauben und jegliche Lebensgrundlage zerstören?

 

 

Eine Frage: Warum hat keine Nation dieses Volk unterstützt, geschweige denn mit aller möglichen internationalen Hilfe -auch gegen die Regierung Brasiliens- vor dem Genozid beschützt?

@20:06 Uhr von rainer4528

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Die leben in der Realität. Oder was dachten Sie?

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

 

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

 

Der Realität anpassen? Wie denn? Was bedeutet das denn für Sie? Dass man sich jedes Jahr ein besch…enes neues Handy kauft?

 

Haben Sie den Bericht überhaupt gelesen? Da steht genau beschrieben, aus welchen Gründen dieses Volk ausgerottet wurde und durch wen.

 

Ihre herablassende und arrogante Art ist quasi unerträglich.

 

 

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

Nur eine Frage: Sie meinen, die indigene Völker sollten sich der Realität anpassen in der sie vertrieben, ihre Lebensgrundlagen zerstört werden und ermordet werden?

 

 

@20:10 Uhr von Vector-cal.45

>>Der Mann hatte nach Angaben der Funai seit rund 26 Jahren allein im Regenwald gelebt und jeden Kontakt zur Außenwelt gemieden.<<

Weise Entscheidung. Was soll man auch Gutes von Menschen erwarten, die den Lebensraum des eigenen Volkes rauben und jegliche Lebensgrundlage zerstören?

Eine Frage: Warum hat keine Nation dieses Volk unterstützt, geschweige denn mit aller möglichen internationalen Hilfe -auch gegen die Regierung Brasiliens- vor dem Genozid beschützt?

Weil  man  bei  einem  Einsiedler  weder  von  einem  Volk  noch  von  einem  Genozid  sprechen  kann.  Und  der  Jüngste   war  er  auch  nicht  mehr.

„Letzter Angehöriger eines indigenen Volkes gestorben“

Und mit ihm ein ganzes lebendes Archiv an wertvollem Wissen über den richtigen Umgang mit einer der kostbarsten Naturressourcen.

Sagen wir es deutlich: Der Genozid an den indigenen Völkern fand (und findet unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung immer noch) statt, weil sie der rücksichtsloser Ausbeutung und Vernichtung dieser Naturressourcen im Wege standen (stehen).

Möge er in Frieden ruhen. Und dieser Irrsinn endlich aufhören.

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Nur eine Gegenfrage: Sollten indigene Völker nicht die Wahl haben, ihr Leben so zu gestalten wie sie es wollen?

Traurig

Es ist zu befürchten, dass dies nicht das letzte indigene Volk bleibt, das für immer verschwunden ist.

20:06 Uhr von rainer4528

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Indem sie was machen? Sich Kühlschränke, Flatscreens, Tankstellen und Burger-Restaurants in den Urwald stellen? Vorher natürlich Bolsonaro fragen, ob er mit dem Abholzen des Regenwaldes etwas schneller machen kann, denn es müssen ja Autobahnen gebaut werden? So etwa?

 

Ich habe hier schon viel Unfug gelesen, aber Ihr Beitrag gehört zu den Top Ten.

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

Sie meinen, die indigenen Völker sollten so leben wie die sogenannten "Zivilisierten"? Oder, welche Realität meinen Sie?

Hättenn "wir" nur einen Bruchteil so gelebt wie Indigene, und damit meine ich nicht nur die in Brasilien, wäre unser Planet vermutlich nicht in dem Zustand, der jetzt beklagt wird.

@19:22 Uhr von Wohlergehen

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Ich bezweifle nicht, das Ureinwohner in Brasilien gewaltsam vertrieben und getötet wurden. Doch hier handelt es sich um den natürlichen Tod einer Einzelperson. Dennoch operiert der Artikel mit dem Wort "Genozid" und die einzige Sachinformation dazu lautet...

"Die anderen Angehörigen seines Volkes wurden vermutlich in den 1990er-Jahren getötet."

Ich bevorzuge "Wissen" anstatt "Glauben", besonders wenn man mit solchen Begriffen operiert.

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Also ich war  im  Amazonas - Rio Negro gebiet, und kann zur anpassuneg der indigene Voleker nur sage ,Nein, die sollen leben wie Sie das kennen und wollen, wir koennen von Ihnen lernen !

Rainer4528. Sind Sie…

Rainer4528. Sind Sie wirklich der Ansicht, dass unsere Lebensweise so klug ist. Ich halte sie für eine stupide, primitive Art zu leben, an die wir gezwungen sind uns anzupassen, falls wir uns nicht der Einsiedelei verschreiben wollen. 

@rainer4528

"Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?"

Realität? Wie  meinen Sie das?

Der Lebensraum dieser Völker wird vollkommen zerstört, die Menschen werden zum Teil getötet und über kurz oder lang ausgerottet. Woran sollten sie sich anpassen? Sie wollen so leben, wie sie es wollen, nicht wie Sie. 

Für die Indigenen in Nordamerika endete es in Reservaten und dauerhafter Benachteiligung. 

@20:51 Uhr von MargaretaK.

rainer4528:

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

Sie meinen, die indigenen Völker sollten so leben wie die sogenannten "Zivilisierten"? Oder, welche Realität meinen Sie?

Hättenn "wir" nur einen Bruchteil so gelebt wie Indigene, und damit meine ich nicht nur die in Brasilien, wäre unser Planet vermutlich nicht in dem Zustand, der jetzt beklagt wird.

 

Wir haben uns unser Leben doch auch nicht aussuchen können. Zum einen ist die Demokratie recht jung weshalb sich die Frage stelle wessen Zivilisation das eigentlich immer war, zum anderen wird jedes Kind bei uns in eine Welt geboren, in der das Grundeigentum schon komplett verteilt ist.

Ich bin aber weit davon entfernt es zynisch zu wenden, also zu sagen das die Ureinwohner sich einfach nur schlecht angepasst haben.

 

@20:52 Uhr von Olivia59

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Ich bezweifle nicht, das Ureinwohner in Brasilien gewaltsam vertrieben und getötet wurden. Doch hier handelt es sich um den natürlichen Tod einer Einzelperson. Dennoch operiert der Artikel mit dem Wort "Genozid" und die einzige Sachinformation dazu lautet...

"Die anderen Angehörigen seines Volkes wurden vermutlich in den 1990er-Jahren getötet."

Ich bevorzuge "Wissen" anstatt "Glauben", besonders wenn man mit solchen Begriffen operiert.

In  der  Natur  kommt  nur  eine  natürliche  Todesursache  in  Frage,  wie  ein  Skorpion-  oder  Schlangenbiß.    Sonst  hieße  ja  die  Natur  Mordtur.

 

@20:53 Uhr von weltoffen

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Also ich war  im  Amazonas - Rio Negro gebiet, und kann zur anpassuneg der indigene Voleker nur sage ,Nein, die sollen leben wie Sie das kennen und wollen, wir koennen von Ihnen lernen !

## 

Sicherlich können wir von ihnen lernen,denn wir haben vieles verlernt was für die Natur Völker ein Wissen zum überleben ist.

Olivia 59

Sie haben Ihre eigene Aussage konterkariert, falls Sie es nicht gemerkt haben. Sie werfen dem Verfasser vor, von Genozid zu sprechen, was angesichts eines toten Menschen Ihrer Ansicht nach wohl übertrieben ist. Gleichzeitig weisen Sie aber darauf hin, dass die letzten Angehörigen seines Volkes in den 1990er Jahren getötet wurden. Also nicht ertrunken, an Krebs gestorben oder vom Baum gefallen sind, nein, sondern getötet wurden. Merken Sie was?

 

Wir reden bei Mitgliedern indigener Völker gern von Primitiven; trotz unglaublicher Leistungen der Menschen der sogenannten zivilisierten und industrialisierten Welt sind letztlich diese primitiv, da sie sehenden Auges diesen wundervollen, vielleicht einzigartigen Planeten peu à peu zerstören. Wie dumm kann man sein. 

 

Um den Mann und sein Volk tut es mir leid, denn diese haben im Einklang mit der Natur gelebt, etwas was wir Menschen der ersten Welt niemals schaffen werden.

 

Die Dualität der Wahrheit haben wir alle zu verantworten

Wir alle lesen in Büchern über die bösen Siedler, die die Bisons erschoßen haben und die Indianer mit Glasperlen und verseuchten Wolldecken "beschenkten", als sie ihnen ihr Land wegnahmen.

 

Wir erleben eine Diskussion über Bücher, die irgendein Typ geschrieben hat, der nie im Wilden Westen war und welches Gericht oder Lebensmittel man denn wie nennen darf, damit auch ja niemand beleidigt wird.

 

Während wir uns in unserer Gutmenschlichkeit sonnen, uns selbst auf die Schulter klopfen und stolz auf uns sind, weil wir besser sind als die 1000 Generationen vor uns, passiert genau das selbe, was schon immer passiert ist einfach weiter - nur eben im Stillen, Verborgenen und woanders.

 

Und das Schlimmste daran ist, dass wir dann auch noch nach der woken Demo im Supermarkt ein Steak zum Abendessen kaufen, das vielleicht von genau einer dieser Farmen kam und es tief drinnen wissen und trotzdem kaufen.

@21:27 Uhr von Garfield215

Sie haben Ihre eigene Aussage konterkariert, falls Sie es nicht gemerkt haben. Sie werfen dem Verfasser vor, von Genozid zu sprechen, was angesichts eines toten Menschen Ihrer Ansicht nach wohl übertrieben ist. Gleichzeitig weisen Sie aber darauf hin, dass die letzten Angehörigen seines Volkes in den 1990er Jahren getötet wurden. Also nicht ertrunken, an Krebs gestorben oder vom Baum gefallen sind, nein, sondern getötet wurden. Merken Sie was?

 

Man beachte das Wort "vermutlich", das einfach nicht hinreichend ist um sich 30 Jahre später anlässlich des natürlichen Todes eines Mannes auf "Genozid" festzulegen. Mir ist das so wichtig weil ich die inflationäre Verwendung für schwierig halte und besonders eine ab und an zu beobachtende politische Instrumentalisierung.

Reicht doch schon das die NS Vergleiche überall in´s Kraut schiessen.

"Die anderen Angehörigen…

"Die anderen Angehörigen seines Volkes wurden vermutlich in den 1990er-Jahren getötet."

Andere Medien berichten etwas genauer. In den 1990ern sollen die letzten, nicht "die anderen" Angehörigen seines Volkes getötet worden sein. Und man erfährt auch ein bisschen mehr, wenn nicht viel mehr. Braucht die ARD in Rio extra eine Mitarbeiterin, um gelegentlich Agenturmeldungen im Telegrammstil zu schicken? Wir Foristen sollen die dann wohl mit ein paar hintergründigen und vielleicht auch noch moralisierenden bunten Häppchen anreichern? Machen wir.

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

##

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

@20:52 Uhr von Olivia59

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Ich bezweifle nicht, das Ureinwohner in Brasilien gewaltsam vertrieben und getötet wurden. Doch hier handelt es sich um den natürlichen Tod einer Einzelperson. Dennoch operiert der Artikel mit dem Wort "Genozid" und die einzige Sachinformation dazu lautet...

"Die anderen Angehörigen seines Volkes wurden vermutlich in den 1990er-Jahren getötet."

Ich bevorzuge "Wissen" anstatt "Glauben", besonders wenn man mit solchen Begriffen operiert.

Wissen Sie auch, dass Menschen an gebrochenem Herzen sterben können? Ich glaube, dass Sie nicht ansatzweise versuchen, sich in andere Menschen hinzuversetzen.

Ich sage auch, dass Menschen, die vor dem Hungertod nicht gerettet wurden, ermordet worden sind.

 

@20:06 Uhr von rainer4528

 

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Brasilien und das Amazonas-Gebiet sind so gigantisch groß, und ohne jedes Problem könnte man die Indigenen Völker in Ruhe, und dort leben lassen, wo und wie deren Realität ist.

 

Die Indigenen wollen niemand zu einer anderen Realität missionieren. Sie sind die Wissenden, und die Bewahrer der Schätze der Wälder, von Tieren, und von Heilkräften von Pflanzen. Aus uralter Überlieferung aus der Menschheitsgeschichte.

 

Der Brasilianische Photograph Sebastião Salgado hat in seinem Lebenswerk «Amazônia» den Fluss, den Wald, die Indigenen in unbeschreiblich faszinierenden SW-Photos porträtiert.

 

Sebastião Salgado ist nicht irgendein Photograph. Er ist der Meister, der beste lebende Photograph auf Erden. «Amazônia« ist nicht ein Photobuch. Es ist ein Vermächtnis für die Menschheit.

 

Die Würde in den Gesichtern der Indigenen ist atemberaubend.

Der Gedanke an ihr Vergehen verursacht  Schmerzen und Tränen.

 

Grausamer Genozid.

21:30 Uhr von Gandalf

Dickes `Like´ für Ihren Kommentar.

Es werden teils unglaublich absurde Diskussionen geführt (nicht von den echten Gutmenschen, sondern von den Lifestyle-Linken und Gutmenschen 2.0, die keinen Hauch einer Ahnung davon haben, was Gutmensch (oder links) sein wirklich bedeutet), die niemandem nützen und nur schaden (der aktuelle Fashion-Begriff `kulturelle Aneignung´ ist ein gutes Beispiel dafür). Sich selbst geil finden und für toll halten, sich um wirklich relevante Themen aber nicht kümmern, noch auch nur einen Ansatz von Wissen darüber haben.

 

Es sind schon einige Völker `ausgestorben´. Teilweise `unbeabsichtigt´, teilweise aber auch ganz bewusst `ausgerottet´. Heutzutage sollte sich sowas eigentlich vermeiden lassen. Es ist allerdings wohl eher unwahrscheinlich, dass die Tanaru die letzten gewesen sind.

@21:41 Uhr von schiebaer45

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

##

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

Ja, auch sie wurden Ihres Lebens auf bestimmte Weise beraubt. Von "geschützten Reservaten" zu sprechen, halte ich für absolut zynisch. Meiner Meinung ist es eher ein Gefängnis auf Dauer ohne in irgendeiner Weise straffällig geworden zu sein - im Gegensatz zu denen, die sie dahin gebracht haben

 

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

Wessen Realität?

 

@19:22 Uhr von Wohlergehen

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Sie sprechen mir aus der Seele, auch in Zusammenhang mit der Vorgängermeldung, wo es sogar eine_anmerkung gab, versteckt hinter einer Erzählung über einen früheren Mitschüler, man solle doch den Hunger nicht bekämpfen, weil dann die Überbevölkerung nicht gestoppt würde:

ein Gipfel an fehlender Empathie und überbordendem Zynismus.

 Heute Abend sind mein Entsetzen und die Fassungslosigkeit besonders groß.

 

 

gez. NieWiederAfd 

 

@20:06 Uhr von rainer4528

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

Bitte was? Hier wird über die Ausrottung eines Volkes gesprochen, und Sie kommen mit dem "Vorschlag" von 'Anpassung'?

 Was für ein Vorschlaghammer. 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@Olivia

"Man beachte das Wort "vermutlich", das einfach nicht hinreichend ist um sich 30 Jahre später anlässlich des natürlichen Todes eines Mannes auf "Genozid" festzulegen. Mir ist das so wichtig weil ich die inflationäre Verwendung für schwierig halte und besonders eine ab und an zu beobachtende politische Instrumentalisierung."

Also, ich meine, im Falle dieses Volkes ist es durchaus angebracht, von Genozid zu reden. 

Ja, der letzte Überlebende ist eines natürlichen Todes gestorben. Aber viele vor ihm eben nicht. Auch wenn das Wort "vermutlich" verwendet wird: es spricht sehr viel dafür, dass sie getötet wurden, weil sie sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes gewehrt hatten. Berichte über ein solches brutales Vorgehen von " Eroberern" gab und gibt es viele. Und die Initiativen, die diesen Völkern nicht erst seit gestern helfen und sie schützen wollen, dürften das ziemlich gut beurteilen können. 

@21:41 Uhr von Wohlergehen

"Wissen Sie auch, dass Menschen an gebrochenem Herzen sterben können? Ich glaube, dass Sie nicht ansatzweise versuchen, sich in andere Menschen hinzuversetzen.

 

Ich habe schlicht etwas gegen gefühlte Wahrheiten, vor allem die von Dritten und nicht von den Betroffenen selbt.

Die Einordnung Genozid stammt nicht von Ureinwohnern und unterliegt einer wichtigen Definition.

Wenn Sie daraus mangelnde Empathie ableiten bzw. unterstellen sei Ihnen das für Ihr Wohlbefinden gegönnt.

 

Ich sage auch, dass Menschen, die vor dem Hungertod nicht gerettet wurden, ermordet worden sind."

 

Das sage ich auch, wobei es da immer gut ist die Herleitung mit zu liefern wenn man an der Sache interessiert ist. 

@21:41 Uhr von Wohlergehen

Das sind alles Ansichten die Jeder für sich unterschiedlich auslegen können.Ich würde da nicht von Mord sprechen wie Sie,aber wie gesagt, Ansicht Sache.

@20:10 Uhr von Vector-cal.45

>>Der Mann hatte nach Angaben der Funai seit rund 26 Jahren allein im Regenwald gelebt und jeden Kontakt zur Außenwelt gemieden.<<

 

 

Weise Entscheidung. Was soll man auch Gutes von Menschen erwarten, die den Lebensraum des eigenen Volkes rauben und jegliche Lebensgrundlage zerstören?

 

 

Eine Frage: Warum hat keine Nation dieses Volk unterstützt, geschweige denn mit aller möglichen internationalen Hilfe -auch gegen die Regierung Brasiliens- vor dem Genozid beschützt?

 

Es gab und gibt diese Unterstützung, vor allem durch NGOs. 

Aber gegen wirtschaftliche Brutalität gepaart mit autokratisch-korrupten Systemen und Staatslenkern reicht das Engagement von NGOs offensichtlich nicht aus.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@21:30 Uhr von Gandalf

Und das Schlimmste daran ist, dass wir dann auch noch nach der woken Demo im Supermarkt ein Steak zum Abendessen kaufen, das vielleicht von genau einer dieser Farmen kam und es tief drinnen wissen und trotzdem kaufen.

 

Nein, "wir" machen das nicht.

 

@20:23 Uhr von Nettie

Und mit ihm ein ganzes lebendes Archiv an wertvollem Wissen über den richtigen Umgang mit einer der kostbarsten Naturressourcen.

Sagen wir es deutlich: Der Genozid an den indigenen Völkern fand (und findet unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung immer noch) statt, weil sie der rücksichtsloser Ausbeutung und Vernichtung dieser Naturressourcen im Wege standen (stehen).

Möge er in Frieden ruhen. Und dieser Irrsinn endlich aufhören.

Bolsonaro hin- oder her, auch europäischer Energiehunger ist nicht unschuldig an der Vertreibung anderer Völker.

Zur Erinnerung:

>>Lithiumabbau für E-Autos raubt Dörfern in Chile das Wasser

Weltweit steigt die Nachfrage nach Lithium, doch der Abbau führt zu Konflikten. In den Dörfern der Atacama-Wüste in Chile wird das Wasser für Menschen und Felder immer knapper.<<

"https://www.dw.com/de/zunehmender-lithium-abbau-verst%C3%A4rkt-wasserma…"

Auch dies nur wieder ein Beispiel von vielen.

@21:43 Uhr von schabernack

Brasilien und das Amazonas-Gebiet sind so gigantisch groß, und ohne jedes Problem könnte man die Indigenen Völker in Ruhe, und dort leben lassen, wo und wie deren Realität ist.

 

Die Indigenen wollen niemand zu einer anderen Realität missionieren. Sie sind die Wissenden, und die Bewahrer der Schätze der Wälder, von Tieren, und von Heilkräften von Pflanzen. Aus uralter Überlieferung aus der Menschheitsgeschichte.

 

Der Brasilianische Photograph Sebastião Salgado hat in seinem Lebenswerk «Amazônia» den Fluss, den Wald, die Indigenen in unbeschreiblich faszinierenden SW-Photos porträtiert.

 

Sebastião Salgado ist nicht irgendein Photograph. Er ist der Meister, der beste lebende Photograph auf Erden. «Amazônia« ist nicht ein Photobuch. Es ist ein Vermächtnis für die Menschheit.

 

Die Würde in den Gesichtern der Indigenen ist atemberaubend.

Der Gedanke an ihr Vergehen verursacht  Schmerzen und Tränen.

 

Grausamer Genozid.

.

.

Herzlichen Dank für diesen Kommentar.

Genozid @21:57 Uhr von Olivia59

Die Einordnung Genozid stammt nicht von Ureinwohnern und unterliegt einer wichtigen Definition.

@21:57 Uhr von Olivia59

"Wissen Sie auch, dass Menschen an gebrochenem Herzen sterben können? Ich glaube, dass Sie nicht ansatzweise versuchen, sich in andere Menschen hinzuversetzen.

 

Ich habe schlicht etwas gegen gefühlte Wahrheiten, vor allem die von Dritten und nicht von den Betroffenen selbt.

Die Einordnung Genozid stammt nicht von Ureinwohnern und unterliegt einer wichtigen Definition.

Wenn Sie daraus mangelnde Empathie ableiten bzw. unterstellen sei Ihnen das für Ihr Wohlbefinden gegönnt.

 

Ich sage auch, dass Menschen, die vor dem Hungertod nicht gerettet wurden, ermordet worden sind."

 

Das sage ich auch, wobei es da immer gut ist die Herleitung mit zu liefern wenn man an der Sache interessiert ist. 

Allerdings hat der User harpdart eine gute Begründung für die Bezeichnung Genozid geliefert. Finden Sie nicht?

@21:57 Uhr von Olivia59

Die Einordnung Genozid stammt nicht von Ureinwohnern und unterliegt einer wichtigen Definition.

 

Nein, die Ureinwohner sagen einfach, "mein Volk ist ausgerottet worden". So heißt Genozid in deren Sprache.

 

Zitate

„Es ist eine Schande, dass die brasilianische Kavallerie nicht so effektiv war wie die Amerikaner, die ihre Indianer ausgerottet haben.“

 

„Die Indianer sprechen unsere Sprache nicht, haben kein Geld, haben keine Kultur. Sie sind primitive Völker. Wie haben sie es geschafft 13 % des nationalen Territoriums zugesprochen zu bekommen?“

 

„Es gibt kein indigenes Gebiet, in dem es keine Mineralien gäbe. Gold, Zinn und Magnesium gibt es in diesen Gebieten, vor allem im Amazonasgebiet, der reichsten Gegend der Welt. Ich gehe nicht auf diesen Unsinn ein, Land für Indianer zu verteidigen.“

 

„Wenn ich Präsident werde, wird es keinen Zentimeter indigenes Gebiet mehr geben.“

 

Alle Zitate: Jair Bolsonaro, Präsident und lupenreiner Rassist

@21:56 Uhr von harpdart

 

Also, ich meine, im Falle dieses Volkes ist es durchaus angebracht, von Genozid zu reden. 

Ja, der letzte Überlebende ist eines natürlichen Todes gestorben. Aber viele vor ihm eben nicht. Auch wenn das Wort "vermutlich" verwendet wird: es spricht sehr viel dafür, dass sie getötet wurden, weil sie sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraumes gewehrt hatten. Berichte über ein solches brutales Vorgehen von " Eroberern" gab und gibt es viele. Und die Initiativen, die diesen Völkern nicht erst seit gestern helfen und sie schützen wollen, dürften das ziemlich gut beurteilen können. 

 

Absolut. Die allgemeine Situation bzw. Entwicklung spricht sehr dafür. Doch was dieses Volk anbetrifft ist zumindest dem Artikel nach praktisch nichts bekannt. Es gibt bzw. gab dort unterschiedliche Völker, die vertrieben, getötet oder in der "Zivilisation" aufgegangen sind. Man muss einfach genau hinschauen anstatt etwas annehmen zu "wollen"?.

@21:41 Uhr von schiebaer45

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.///

Nur eine Frage. Sollten sich indigene Völker nicht auch der Realität anpassen?

 

##

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

 

 

Ist doch wirklich nicht Ihr Ernst, oder? Ich nehme mal den besten Fall an und sage, es ist einfach gedankenlos.

 

Angenommen, Sie hätten ein großes Grundstück, schon seit Generationen im Besitz Ihrer Familie. Nun kommt jemand, klaut Ihnen mit Gewalt Ihr Grundstück, in dem er Ihre Familie ermordet. Sie bleiben übrig. Dann bauen Ihnen die Mörder auf Ihrem Grundstück eine 7-qm Hütte und sagen: "Das ist dein Reservat, dort darfst Du leben. Sieh zu wie du klar kommst." Denken Sie darüber mal nach.

30. August 2022 - 21:43 Uhr von schabernack

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Eigentlich wollte ich zu dem Schicksal dieses Menschen auch einen Kommentar schreiben, Sie sind mir mit Ihren Worten zu vor gekommen.

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Deshalb nochmals herzlichen Dank für Ihre Worte. Angesichts Ihrer Worte bin ich der Meinung, dass alle anderen Schreiber "in sich gehen" und schweigen sollten.

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Heute Abend verneige ich mich vor Ihnen.

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Gruß

K. E.

@21:37 Uhr von Olivia59

 

Man beachte das Wort "vermutlich", das einfach nicht hinreichend ist um sich 30 Jahre später anlässlich des natürlichen Todes eines Mannes auf "Genozid" festzulegen. Mir ist das so wichtig weil ich die inflationäre Verwendung für schwierig halte und besonders eine ab und an zu beobachtende politische Instrumentalisierung.

 

Es ist komplett sinnlos, das Aussterben von Indigenen Völkern zu rationalisieren, nur um sich ja nur nicht emotional damit befassen zu müssen. Es geht auch nicht um diesen einen einzelnen Mann, nicht um dieses eine verschwundene Volk.

 

Es geht um -zig bis 100 kleinere oder größere Indigene Völker alleine in der Amazonas-Region aller Länder, die Anteil daran haben. Es ist Genozid über Jahrzehnte durch aufgezwungene De-Zivilisation, und sonst gar nichts.

 

Ihr manisches Wegweisen des Begriffs «Genozid» ist bestenfalls kindisch und albern, real eher desinformiert und desinteressiert. Irgendeine ansatzweise Verknüpfung zu Nazis ist Panne bis Banane.

 

Das Buch: «Amazônia» !

@22:00 Uhr von Anna-Elisabeth

Und mit ihm ein ganzes lebendes Archiv an wertvollem Wissen über den richtigen Umgang mit einer der kostbarsten Naturressourcen.

Sagen wir es deutlich: Der Genozid an den indigenen Völkern fand (und findet unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung immer noch) statt, weil sie der rücksichtsloser Ausbeutung und Vernichtung dieser Naturressourcen im Wege standen (stehen).

Möge er in Frieden ruhen. Und dieser Irrsinn endlich aufhören.

Bolsonaro hin- oder her, auch europäischer Energiehunger ist nicht unschuldig an der Vertreibung anderer Völker.

Zur Erinnerung:

>>Lithiumabbau für E-Autos raubt Dörfern in Chile das Wasser

Weltweit steigt die Nachfrage nach Lithium, doch der Abbau führt zu Konflikten. In den Dörfern der Atacama-Wüste in Chile wird das Wasser für Menschen und Felder immer knapper.<<

"https://www.dw.com/de/zunehmender-lithium-abbau-verst%C3%A4rkt-wasserma…"

Auch dies nur wieder ein Beispiel von vielen.

## 

Aber ein gutes Beispiel,so sehe ich es auch.

@22:06 Uhr von Anna-Elisabeth

"Allerdings hat der User harpdart eine gute Begründung für die Bezeichnung Genozid geliefert. Finden Sie nicht?"

 

Ich sehe gerade nicht auf welchen seiner Beiträge Sie sich beziehen. Was die Wahrscheinlichkeit angesichts der Gesamtentwicklung dort betrifft stimme ich zu. Mir geht es schlicht um die angemessene Präzision, die dieser Begriff erfordert.

Ich beginne mich aber langsam zu wiederholen.

 

@21:53 Uhr von NieWiederAfd

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Sie sprechen mir aus der Seele, auch in Zusammenhang mit der Vorgängermeldung, wo es sogar eine_anmerkung gab, versteckt hinter einer Erzählung über einen früheren Mitschüler, man solle doch den Hunger nicht bekämpfen, weil dann die Überbevölkerung nicht gestoppt würde:

ein Gipfel an fehlender Empathie und überbordendem Zynismus.

 Heute Abend sind mein Entsetzen und die Fassungslosigkeit besonders groß.

 

 

gez. NieWiederAfd

Zu dem Mitschüler hatte ich mich auch geäußert, kam leider nicht durch....

Ja, es ist oft fast nicht zu ertragen, was bestimmte Menschen hier immer wieder absondern.

 

 

@20:52 Uhr von Olivia59

[...]

 

Ich bezweifle nicht, das Ureinwohner in Brasilien gewaltsam vertrieben und getötet wurden. Doch hier handelt es sich um den natürlichen Tod einer Einzelperson. Dennoch operiert der Artikel mit dem Wort "Genozid" und die einzige Sachinformation dazu lautet...

"Die anderen Angehörigen seines Volkes wurden vermutlich in den 1990er-Jahren getötet."

Ich bevorzuge "Wissen" anstatt "Glauben", besonders wenn man mit solchen Begriffen operiert.

 

Die Berichterstatterin operiert nicht, sie beschreibt die Fakten. Vermutlich heißt es deshalb, weil sich nie auch nur ein einziger dieser Verbrecher jemals vor Gericht verantworten mußte.

 

Daß durch Geldgier Zigtausende Indigene ums Leben gekommen sind, steht außer Frage und zweifelt niemand an. Sei es durch rücksichtslose Goldsucher, oder eben durch Fleischbarone, die noch mehr Geld scheffeln wollten.

@21:41 Uhr von schiebaer45

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

 

Wissen Sie, das sind Menschen, die keinen Kontakt zur Außenwelt wollen. Und die wissen sich zu wehren, wenn man ihre Grenzen nicht wahrt. Mit ganz natürlichen Mitteln.

@22:13 Uhr von Kein Einstein / @schabernack

 

Deshalb nochmals herzlichen Dank für Ihre Worte. Angesichts Ihrer Worte bin ich der Meinung, dass alle anderen Schreiber "in sich gehen" und schweigen sollten.

.

Heute Abend verneige ich mich vor Ihnen.

.

Gruß

K. E.

 

Verneigen vor meinen Worten ist übertrieben und unnötig.

Über anerkennende Zustimmung freue ich mich.

@22:00 Uhr von Kein Einstein @schabernack

Brasilien und das Amazonas-Gebiet sind so gigantisch groß, und ohne jedes Problem könnte man die Indigenen Völker in Ruhe, und dort leben lassen, wo und wie deren Realität ist.

 

Die Indigenen wollen niemand zu einer anderen Realität missionieren. Sie sind die Wissenden, und die Bewahrer der Schätze der Wälder, von Tieren, und von Heilkräften von Pflanzen. Aus uralter Überlieferung aus der Menschheitsgeschichte.

 

Der Brasilianische Photograph Sebastião Salgado hat in seinem Lebenswerk «Amazônia» den Fluss, den Wald, die Indigenen in unbeschreiblich faszinierenden SW-Photos porträtiert.

 

Sebastião Salgado ist nicht irgendein Photograph. Er ist der Meister, der beste lebende Photograph auf Erden. «Amazônia« ist nicht ein Photobuch. Es ist ein Vermächtnis für die Menschheit.

 

Die Würde in den Gesichtern der Indigenen ist atemberaubend.

Der Gedanke an ihr Vergehen verursacht  Schmerzen und Tränen.

 

Grausamer Genozid.

.

.

Herzlichen Dank für diesen Kommentar.

Ich schließe mich dem Dank an.

 

@22:20 Uhr von Mauersegler

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

 

Wissen Sie, das sind Menschen, die keinen Kontakt zur Außenwelt wollen. Und die wissen sich zu wehren, wenn man ihre Grenzen nicht wahrt. Mit ganz natürlichen Mitteln.

##

Aber mit dieser Einstellung werden diese Völker nicht in der Neuzeit überleben.Ohne eine Anpassung an die Gegebenheiten ist ein Ende vor programmiert.Wir leben ja auch nicht mehr in der Steinzeit, sonst wären wir lange schon ausgestorben.

@22:14 Uhr von schabernack

Ihr manisches Wegweisen des Begriffs «Genozid» ist bestenfalls kindisch und albern, real eher desinformiert und desinteressiert. Irgendeine ansatzweise Verknüpfung zu Nazis ist Panne bis Banane.

 

Das mögen Sie so sehen, was mich wenig wundert. Denn ihre rhetorischen Feuerwerke lassen es an Ernsthaftigkeit generell missen.

@22:08 Uhr von Carpe noctem

„Es ist eine Schande, dass die brasilianische Kavallerie nicht so effektiv war wie die Amerikaner, die ihre Indianer ausgerottet haben.“

 

„Die Indianer sprechen unsere Sprache nicht, haben kein Geld, haben keine Kultur. Sie sind primitive Völker. Wie haben sie es geschafft 13 % des nationalen Territoriums zugesprochen zu bekommen?“

 

„Es gibt kein indigenes Gebiet, in dem es keine Mineralien gäbe. Gold, Zinn und Magnesium gibt es in diesen Gebieten, vor allem im Amazonasgebiet, der reichsten Gegend der Welt. Ich gehe nicht auf diesen Unsinn ein, Land für Indianer zu verteidigen.“

 

„Wenn ich Präsident werde, wird es keinen Zentimeter indigenes Gebiet mehr geben.“

 

Alle Zitate: Jair Bolsonaro, Präsident und lupenreiner Rassist

Danke für diese Zusammenstellung. (Obwohl einem davon übel wird.)

 

@Olivia 59

"Absolut. Die allgemeine Situation bzw. Entwicklung spricht sehr dafür. Doch was dieses Volk anbetrifft ist zumindest dem Artikel nach praktisch nichts bekannt. Es gibt bzw. gab dort unterschiedliche Völker, die vertrieben, getötet oder in der "Zivilisation" aufgegangen sind. Man muss einfach genau hinschauen anstatt etwas annehmen zu "wollen"?."

Es ist selbstverständlich richtig, genau hinzuschauen. Manchmal ist das jedoch nicht vollständig möglich. 

Ich "will" es ja nicht annehmen, dass es so war. Aber ich bin überzeugt, dass fast alles dafür spricht. 

Ich bin auch davon überzeugt, dass Menschen auf dem Mond waren und dass das nicht gefaked war. Ich muss nicht erst selbst dorthin fliegen, um nachzuschauen, ob die zurückgelassenen Landemodule und Mondfahrzeuge tatsächlich dort rumstehen. 

@22:20 Uhr von Mauersegler @schiebaer45

Das werden sie zwangsläufig machen müssen.In geschützten Reservaten so wie es auch die Indianer in USA machen.

 

Wissen Sie, das sind Menschen, die keinen Kontakt zur Außenwelt wollen. Und die wissen sich zu wehren, wenn man ihre Grenzen nicht wahrt. Mit ganz natürlichen Mitteln.

 

Wenn die Angaben im Bericht der NZZ stimmen, dann hat dieser Mann praktisch schon in einem kleinen Reservat gelebt. Er soll in einem Gebiet von 8.000 Hektar gelebt haben, umgeben von Rinderfarmen. Wenn ich mich nicht irre, dann sind das 80 Km2, zB wie auf 8x10km, nicht mal ein Zehntel der Fläche von Berlin. In einem solchen Rechteck läuft man von der Mitte aus eine Stunde (4 bis 5 km) und ist an einer solchen Farm.

@22:19 Uhr von Anderes1961

Die Berichterstatterin operiert nicht, sie beschreibt die Fakten. Vermutlich heißt es deshalb, weil sich nie auch nur ein einziger dieser Verbrecher jemals vor Gericht verantworten mußte.

Sie bewegen sich dann bereits im Bereich des "Glaubens", warum die Berichterstatterin sich nicht konkreter ausdrücken konnte. ich lese schlicht das was ich lese, und das war nun mal unkonkret.

 

Daß durch Geldgier Zigtausende Indigene ums Leben gekommen sind, steht außer Frage und zweifelt niemand an. Sei es durch rücksichtslose Goldsucher, oder eben durch Fleischbarone, die noch mehr Geld scheffeln wollten.

Natürlich, zweifle ich daran? Es wird wirklich mühsam mich mit meinem Hang zur Ambivalenz einfachen, abgesicherten Glaubensbekenntnissen zu entziehen um mir dann solche indirekten Unterstellungen vorhalten zu lassen zu müssen.

@22:19 Uhr von Wohlergehen

...weil die Menschen der reichen Staaten dieser Welt ihrer Unersättlichkeit frönen, wird ein indigenes Volk geopfert. Ein Genozid an Menschen, die niemandem in irgendeiner Weise geschadet haben - nur ein Beispiel von vielen.

Ich bin immer wieder erschüttert und sehr traurig. Und es gibt auch Tränen der Wut.

 

Sie sprechen mir aus der Seele, auch in Zusammenhang mit der Vorgängermeldung, wo es sogar eine_anmerkung gab, versteckt hinter einer Erzählung über einen früheren Mitschüler, man solle doch den Hunger nicht bekämpfen, weil dann die Überbevölkerung nicht gestoppt würde:

ein Gipfel an fehlender Empathie und überbordendem Zynismus.

 Heute Abend sind mein Entsetzen und die Fassungslosigkeit besonders groß.

 

 

gez. NieWiederAfd

Zu dem Mitschüler hatte ich mich auch geäußert, kam leider nicht durch....

Ja, es ist oft fast nicht zu ertragen, was bestimmte Menschen hier immer wieder absondern.

 

 

##

Jeder hat nun mal seine Meinung hier zu sagen.Das müssen Sie ertragen,oder ignorieren.

@22:19 Uhr von Olivia59

"Allerdings hat der User harpdart eine gute Begründung für die Bezeichnung Genozid geliefert. Finden Sie nicht?"

 

..... Mir geht es schlicht um die angemessene Präzision, die dieser Begriff erfordert.

Mir hingegen geht es um Menschenleben und dem Umgang mit diesen. Keineswegs ändert sich diese Grausamkeit der Menschenverachtung, denen ungezählte Indigene zum Opfer gefallen sind und fallen, durch Relativierung.

 

Ich beginne mich aber langsam zu wiederholen.

Stimmt!

 

 

@carpe noctem

Bevor hier Schluss ist: vielen Dank für Ihre Zitate von Bolsonaro. 

Das, was er gesagt hat, ist bezeichnend für die Unmenschlichkeit derjenigen, die so mit indigenen Völkern umspringen.

@20:23 Uhr von Nettie

Sagen wir es deutlich: Der Genozid an den indigenen Völkern fand (und findet unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung immer noch) statt, weil sie der rücksichtsloser Ausbeutung und Vernichtung dieser Naturressourcen im Wege standen (stehen).

Möge er in Frieden ruhen. Und dieser Irrsinn endlich aufhören.

Seit 1. Januar 2019 regiert die demokratisch vom Volk Brasiliens gewählte Bolsonaro-Regierung,

 

Wer hat dann die 23 Jahre vorher das indigene Volk nicht geschützt?

 

Aus einer Familie aus

Heimatvertriebenen kommend darf ich mir erlauben zu sagen, dass es das Kommen und Gehen von Kulturen immer gegeben hat.

Traurig, wenn das gewaltsam geschieht. Normal, wenn  im Rahmen des friedlichen  Austausches Veraenderungen geschehen und sich Kulturen wandeln. 

@22:00 Uhr von Anna-Elisabeth

Bolsonaro hin- oder her, auch europäischer Energiehunger ist nicht unschuldig an der Vertreibung anderer Völker.

Zur Erinnerung:

>>Lithiumabbau für E-Autos raubt Dörfern in Chile das Wasser

Weltweit steigt die Nachfrage nach Lithium, doch der Abbau führt zu Konflikten. In den Dörfern der Atacama-Wüste in Chile wird das Wasser für Menschen und Felder immer knapper.<<

"https://www.dw.com/de/zunehmender-lithium-abbau-verst%C3%A4rkt-wasserma…"

Auch dies nur wieder ein Beispiel von vielen.

Richtig, nur ein Beispiel von vielen. Danke übrigens für den Link. Dass der Energiehunger der sogenannten „entwickelten“ bzw. Industriestaaten (also gerade auch europäischer) nicht unschuldig an der Vertreibung anderer Völker ist, habe ich übrigens nie bezweifelt (oder gar bestritten).

@21:30 Uhr von Gandalf

Wir alle lesen in Büchern über die bösen Siedler, die die Bisons erschoßen haben und die Indianer mit Glasperlen und verseuchten Wolldecken "beschenkten", als sie ihnen ihr Land wegnahmen.

 

Wir erleben eine Diskussion über Bücher, die irgendein Typ geschrieben hat, der nie im Wilden Westen war und welches Gericht oder Lebensmittel man denn wie nennen darf, damit auch ja niemand beleidigt wird.

 

Während wir uns in unserer Gutmenschlichkeit sonnen, uns selbst auf die Schulter klopfen und stolz auf uns sind, weil wir besser sind als die 1000 Generationen vor uns, passiert genau das selbe, was schon immer passiert ist einfach weiter - nur eben im Stillen, Verborgenen und woanders.

 

Und das Schlimmste daran ist, dass wir dann auch noch nach der woken Demo im Supermarkt ein Steak zum Abendessen kaufen, das vielleicht von genau einer dieser Farmen kam und es tief drinnen wissen und trotzdem kaufen.

 

Das Steak eben nicht zu essen ist schon mal ein wirkungsvoller Schritt, wie man hier sieht. 

@20:20 Uhr von FakeNews-Checker

>>Der Mann hatte nach Angaben der Funai seit rund 26 Jahren allein im Regenwald gelebt und jeden Kontakt zur Außenwelt gemieden.<<

Weise Entscheidung. Was soll man auch Gutes von Menschen erwarten, die den Lebensraum des eigenen Volkes rauben und jegliche Lebensgrundlage zerstören?

Eine Frage: Warum hat keine Nation dieses Volk unterstützt, geschweige denn mit aller möglichen internationalen Hilfe -auch gegen die Regierung Brasiliens- vor dem Genozid beschützt?

Weil  man  bei  einem  Einsiedler  weder  von  einem  Volk  noch  von  einem  Genozid  sprechen  kann.  Und  der  Jüngste   war  er  auch  nicht  mehr.

 

Der Genozid fand natürlich bereits vor diesem letzten seines Volkes statt.

 

In den 1990ern. Anscheinend haben Sie den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

@Anders961

Hallo,ich habe nachgedacht,konnte aber keinen Bezug zu der Wirklichkeit der Lebensweise der Indigenen in den USA herstellen.

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Die Moderation

Indigene

Als Jugendlicher habe ich das Buch von Dee Brown gelesen: "Bury mit heart at Wounded Knee", deutscher Titel "Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses". Ich war schockiert und habe danach keine Western mehr angeschaut. Die Vernichtung der nordamerikanischen Ureinwohner war gnadenlos, alle ausgehandelten Friedensverträge wurden in schändlicher Weise von den Weißen gebrochen. Solange, bis die letzten Überlebenden in Reservate eingepfercht waren. 

In Südamerika haben die Europäer damals ebenso brutal gewirkt. Ist eigentlich immer noch nicht wesentlich anders.

Die indigenen Völker bekommen noch nicht einmal die Chance, sich an was auch immer "anzupassen", sie werden vielfach einfach vernichtet. 

@21:58 Uhr von NieWiederAfd

>>Der Mann hatte nach Angaben der Funai seit rund 26 Jahren allein im Regenwald gelebt und jeden Kontakt zur Außenwelt gemieden.<<

 

 

Weise Entscheidung. Was soll man auch Gutes von Menschen erwarten, die den Lebensraum des eigenen Volkes rauben und jegliche Lebensgrundlage zerstören?

 

 

Eine Frage: Warum hat keine Nation dieses Volk unterstützt, geschweige denn mit aller möglichen internationalen Hilfe -auch gegen die Regierung Brasiliens- vor dem Genozid beschützt?

 

Es gab und gibt diese Unterstützung, vor allem durch NGOs. 

Aber gegen wirtschaftliche Brutalität gepaart mit autokratisch-korrupten Systemen und Staatslenkern reicht das Engagement von NGOs offensichtlich nicht aus.

 

 

Kann man also nichts machen? Aha.

 

Und wo waren da denn die Sanktionen, die doch ach-so-beliebten militärischen Muskelspiele?

Anscheinend ist ein kleines, indigenes Amazonas-Volk also keine wirkliche internationale Solidarität oder Intervention wert.

 

Selbst wenn es komplett vernichtet wird.

 

Bezeichnend.

 

 

 

 

@22:19 Uhr von Anderes1961

[...]

 

Ich bezweifle nicht, das Ureinwohner in Brasilien gewaltsam vertrieben und getötet wurden. Doch hier handelt es sich um den natürlichen Tod einer Einzelperson. Dennoch operiert der Artikel mit dem Wort "Genozid" und die einzige Sachinformation dazu lautet... (…)

 

Die Berichterstatterin operiert nicht, sie beschreibt die Fakten. Vermutlich heißt es deshalb, weil sich nie auch nur ein einziger dieser Verbrecher jemals vor Gericht verantworten mußte.

 

>> Daß durch Geldgier Zigtausende Indigene ums Leben gekommen sind, steht außer Frage und zweifelt niemand an. Sei es durch rücksichtslose Goldsucher, oder eben durch Fleischbarone, die noch mehr Geld scheffeln wollten.

Danke für diese unmissverständliche Klarstellung zu diesen unerträglichen Relativierungsversuchen.

@22:31 Uhr von Olivia59

Ihr manisches Wegweisen des Begriffs «Genozid» ist bestenfalls kindisch und albern, real eher desinformiert und desinteressiert. Irgendeine ansatzweise Verknüpfung zu Nazis ist Panne bis Banane.

 

Das mögen Sie so sehen, was mich wenig wundert. Denn ihre rhetorischen Feuerwerke lassen es an Ernsthaftigkeit generell missen.

 

Wogegen Ihrem rhetorischen Feuerwerk dagegen es eindeutig an Empathie fehlt. Oder was sollte der Unfug, einerseits zu behaupten, Sie wären an Fakten interessiert und andererseits mit völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen der Berichterstatterin etwas zu unterstellen.

 

Lieber Schabernack, Danke für Ihren Kommentar und den Hinweis auf den Fotografen Sebastião Salgado, dessen Bilder atemberaubend und voller Empathie sind; Deutlich mehr Empathie als hier so manche Foristen vorzuweisen haben und der trotz der Ästhetik den Indigenen einen großen Dienst erweist.

 

@22:30 Uhr von schiebaer45

Wissen Sie, das sind Menschen, die keinen Kontakt zur Außenwelt wollen. Und die wissen sich zu wehren, wenn man ihre Grenzen nicht wahrt. Mit ganz natürlichen Mitteln.

 

Aber mit dieser Einstellung werden diese Völker nicht in der Neuzeit überleben.

 

Wieso denn nicht? Die leben seit Jahrhunderten, vielleicht mehr als 1000 Jahre so. Wollen Sie ihnen vorschreiben, dass jetzt zu ändern? Aus welchem Grund? Mit welchem Recht?

Die leben übrigens auch nicht in der Steinzeit.

 

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