Kommentare - Gescheitertes Hochseeabkommen: "Empörend und traurig"

27. August 2022 - 12:01 Uhr

Nach den gescheiterten UN-Verhandlungen über ein Hochseeabkommen üben Umweltorganisationen scharfe Kritik. Der Zustand der Meere werde sich weiter verschlechtern, befürchten sie. Doch das Abkommen ist noch nicht vom Tisch.

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Kommentare

Wir haben ja Zeit

Die Welt geht den Bach runter, aber wir scheinen ja immer noch der Meinung zu sein, ausreichend Zeit zu haben.  Armselig.

Streitpunkte

Es würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel. 

Unvernuft und Gier weltweit

Haben wir keine besseren Menschen ? Verabschiedet keine fetten Pakete mit kleinen Löcher und Vorteile für die 1Welt.

Macht doch eine Time-Line

Als erstes kein Abfall mehr in Meer, als zweites keine Fischfangflotten mehr. Dann eine 500km Schutzzone für einheimische. Dann keinen weltweiten Handel mehr.
Dann eine Aufräumverplfichtung......
Und bei der Maßnahme eine finanziellen Ausgleich dirkt an Betroffenen.

Wenn Schurkenstaat X sein Fangrechte an Schurkenstaat Y verkaufen will, geht das Geld nicht mehr an die Oberschurken, die sich gegenseitig schmieren. Wer sein Meer ausgebeutet hat bekommt kein anderes

  Was ist aus dem…

 

Was ist aus dem Seerechtsübereinkommen der UN von 82 geworden, das Elisabeth Mann (Borgese) entscheidend vorangetrieben hat, was aus dem Internationalen Seegerichtshof? Hat niemand der politisch führenden Verantwortlichen ihr "Das Drama der Meere" gelesen?

 

Wieso verhalten sich diese Verantwortlichen immer noch, als ob sie selbst einen Ersatzplaneten hätten oder als ob ihre nationalen Klein-Klein-lnteressen erste Priorität hätten?

 

Wir müssen zusammenarbeiten, wenn wir den Klimawandel überstehen wollen. Eigentlich hätte die globalisierte Welt dafür die richtigen Voraussetzungen schaffen können. Aber bisher hat sie nur dem Profitdenken und nationalen Dünkel zum ersten Glaubenssatz verholfen.

 

Die EU muss den Mut haben, aus diesem Denkschema auszubrechen und sich auch ihrer Größe bewusst sein und damit arbeiten.

"Wir wollten kein Abkommen um jeden Preis",

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Ausbeutung first. Nachhaltigkeit second.

"'Es ist empörend und auch traurig, dass die UN immer noch kein Abkommen zum Schutz der Hohen See beschlossen hat', erklärte Greenpeace."

Und wenn sie eins beschließen würde, würde sich eh keiner dran halten.

Ausbeutung first. Nachhaltigkeit second.

Spontaner Gedanke beim Betrachten der Abbildung zum Artikel:

Kann man die Natur nicht einfach mal in Ruhe lassen? Und ihre Bewohner auch?
Ganz abgesehen davon, dass Abkommen, bei denen schon im Vorlauf unter den „Verhandlungspartnern“ nur gestritten wird und die hinterher meist nicht eingehalten werden das Papier, auf dem sie stehen nicht wert sind.

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Sie meinen, Sie haben noch nie Müll ins Meer geworfen. Wenn bei Ihnen aber da die Verantwortung aufhört, haben Sie auch schon die Antwort darauf, warum sich unsere Natur grundsätzlich in diesem Zustand befindet.

Jeder darf sich mal selbst überprüfen wie sie/ er lebt und wen sie/ er in verantwortliche Positionen gewählt hat in der Vergangenheit und evtl. immer noch wählt. Da reicht es bei weitem nicht aus nur kein Plastik ins Meer zu werfen.

@12:30 Uhr von Kokolores2017

Wieso verhalten sich diese Verantwortlichen immer noch, als ob sie selbst einen Ersatzplaneten hätten oder als ob ihre nationalen Klein-Klein-lnteressen erste Priorität hätten?

 

Wir müssen zusammenarbeiten, wenn wir den Klimawandel überstehen wollen. Eigentlich hätte die globalisierte Welt dafür die richtigen Voraussetzungen schaffen können. Aber bisher hat sie nur dem Profitdenken und nationalen Dünkel zum ersten Glaubenssatz verholfen.

 

Die EU muss den Mut haben, aus diesem Denkschema auszubrechen und sich auch ihrer Größe bewusst sein und damit arbeiten.

Ich wage zu bezweifeln, dass die EU diesbezüglich mit einer Stimme sprechen würde, aber selbst wenn das der Fall wäre, muss die EU immer unbedingt den Vorturner geben, obwohl sie sich damit zunächst einmal schadet ? Sinnvolle Effekte werden nur erzielt, wenn man sie gemeinsamt angeht. Darüber müssen verpflichtende Verträge geschlossen werden.

 

@12:24 Uhr von stgtklaus

Als erstes kein Abfall mehr in Meer, als zweites keine Fischfangflotten mehr. Dann eine 500km Schutzzone für einheimische. Dann keinen weltweiten Handel mehr.

 

wer wirft denn den Müll ins Meer, nur westliche Industriestaaten ?

und Schutzzonen für die Fischerei

wer verkauft denn die Rechte am fischen

was man verkauft hat man nicht mehr !

 

@12:35 Uhr von werner1955

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

denke nicht dass mein Müll im Indischen Ozean rumschwimmt

aber es scheint ein westliches (deutsches?) Phänomen zu sein

für alle die Verantwortung zu übernehmen

auch sollte  darüber informiert werden dass 40 % des Mülls aus Fischernetzen besteht

 

Was waren die…

Was waren die Verhandlungspunkte ?

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Doch, ein Großteil des Mülls in Ihren und meinen gelben Tonnen landen in Ländern der dritten Welt und von da in die Meere.

Meinetwegen kann man mir ...

.. Schwarzmalerei vorwerfen, aber ich wage im Angesicht der Weltlage einmal die Prognose, dass es um die Erfüllung internationaler Umweltabkommen ähnlich schlecht steht.

Eine Handvoll Staaten wird versuchen sie zu erfüllen, manche sogar bis zur Selbstaufgabe, andere, ganze Kontinente, werden schlicht mit ihrem derzeitigen Überleben ausgelastet sein. Ich unterstelle da auch keinerlei Absicht, es dürfte schlicht nicht umsetzbar sein.

Und so dürfte eine "Rettung der Meere" vielleicht gg. 2050 in Angriff genommen werden, zu groß ist zzt. der wirtschaftliche Druck. Beim Klima dürfte sich das 1,5⁰- Ziel hin zu rd. 4⁰ verschieben ... 

Ich war in den letzten 5 Jahren sowohl in Namibia, Libyen, Ruanda, Äthiopien und der Sahelzone. Begriffe wie Umweltschutz oder gar Energiewende sind den Menschen dort zzt. so wichtig wie eine echte Rolex oder Latschen von Dolce & Gabbana ... 

@12:24 Uhr von harpdart

Es würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel. 

 

"Seit 15 Jahren wird bereits um ein internationales Hochsee-Abkommen zum Schutz der Weltmeere gerungen - nun ging auch eine erneute Verhandlungsrunde der UN-Mitgliedstaaten ohne Ergebnis zu Ende. "Obwohl wir hervorragende Fortschritte gemacht haben, brauchen wir noch etwas mehr Zeit, um die Ziellinie zu erreichen", sagte Konferenzleiterin Rena Lee nach zweiwöchigen Gesprächen am Freitag (Ortszeit) in New York. Umweltverbände befürchten nun eine weitere Verschlechterung der "Gesundheit der Meere".

Quelle : Stern 27.08.22

__

Letztlich geht es wohl darum, dass die "kleinen" Länder an den Ressourcen beteiligt werden möchten, obwohl sie selbst keinen Beitrag (finanzieller Art) an der Erschliesslung und Nutzung stellen (können/wollen)

12:30 Uhr von Kokolores2017 …

12:30 Uhr von Kokolores2017

 

Ich kann Ihrem Kommentar nur zustimmen.  

 

Es besteht sehr dringender Handlungsbedarf. Und das muss endlich allen klar werden. Aber so lange "jeder sich selbst der nächste ist", wird die Menschheit den Kampf wohl verlieren.

 

 

@12:14 Uhr von Ghostxxx

Die wichtigste Info fehlt

 

Worauf konnte man sich denn nun nicht einigen??

 

 Und wer stand warum einer Einigung im Weg?

@12:35 Uhr von werner1955

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

Seien Sie sich da mal nicht so sicher.

 

Wissen Sie, was mit dem Großteil Ihres als anständiger Rentner gewissenhaft getrennten Plastikmülls geschieht?

 

Eine kürzlich im Fernsehen gesendete Dokumentation über die "Entsorgungs-Lüge" zeigte, was sich da an (in deutscher Sprache beschriftetem) Plastikmüll an Küsten der Erde wiederfand, wohin Sie oder ich sicherlich noch nie einen Fuß gesetzt haben.

 

Auch Teile Ihres oder meines Mülls können durchaus dabei sein.

Dazu müssen Sie ihn nicht eigenhändig hier oder dort hineinwerfen.

@12:24 Uhr von harpdart

Es würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel. 

 

Ja, der Artikel ist profund uninformativ.

@12:21 Uhr von KHey

Die Welt geht den Bach runter, aber wir scheinen ja immer noch der Meinung zu sein, ausreichend Zeit zu haben.  Armselig.

Weshalb geht Ihrer Meinung nach die Welt unter? Was waren die wichtigsten Punkte dieses "Hochseeabkommens" für Sie persönlich?

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Sind Sie da so sicher? Sie haben den Müll sicher nicht persönlich ins Meer verbracht, aber das Problem besteht ja gerade darin, dass Müll zum Teil erstaunliche Weltreisen macht.

@12:14 Uhr von Ghostxxx

Worauf konnte man sich denn nun nicht einigen??

 

Auf ein Hochseeabkommen? Könnte zur Überschrift des Artikels passen...

12:35 Uhr von werner1955

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

Verzeihung, aber das ist billig. Sie haben keine Ahnung, wie viel Plastikmüll, den Sie persönlich entsorgt haben, am Ende der Transportkette im Meer gelandet ist.

 

@12:30 Uhr von Kokolores2017

 

Was ist aus dem Seerechtsübereinkommen der UN von 82 geworden, das Elisabeth Mann (Borgese) entscheidend vorangetrieben hat, was aus dem Internationalen Seegerichtshof? Hat niemand der politisch führenden Verantwortlichen ihr "Das Drama der Meere" gelesen?

 

Wieso verhalten sich diese Verantwortlichen immer noch, als ob sie selbst einen Ersatzplaneten hätten oder als ob ihre nationalen Klein-Klein-lnteressen erste Priorität hätten?

 

Wir müssen zusammenarbeiten, wenn wir den Klimawandel überstehen wollen. Eigentlich hätte die globalisierte Welt dafür die richtigen Voraussetzungen schaffen können. Aber bisher hat sie nur dem Profitdenken und nationalen Dünkel zum ersten Glaubenssatz verholfen.

 

Die EU muss den Mut haben, aus diesem Denkschema auszubrechen und sich auch ihrer Größe bewusst sein und damit arbeiten.

Ihren letzten Satz würde ich sofort unterstreichen, setzt aber voraus, dass die EU tatsächlich eine Staatengemeinschaft wird und in wesentlichen Bereichen als Einheit auftritt.

 

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

Eine Eskalation in dieser Nonsens - Qualität hat es hier lange nicht gegeben. Hut ab. Und trennen Sie weiter schön Plastikmüll. In Schwimmfähigen und in Verwertbaren. 

Immer dann, wenn es …

… ernst wird mit Verpflichtungserklärungen, klaren Zielen und Deadlines, bremsen die Länder bzw. die Regierungen, die glauben mehr zu verlieren als nur die Lebensgrundlagen ihrer Bevölkerung. Und das sind die meisten. 

@12:24 Uhr von harpdart, würde mich auch interessieren

Es würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel. 

Das vermisse ich auch. 

Es gibt Länder, die existenziell vom Meereschutz abhängig sind, andere sind haben alles auf (Strand-)-Tourismus gesetzt oder sind vom Fischfang abhängig.

Es ist hier zwar vom Hochseeschutz die Rede, der vielleicht nicht so sehr viel mit den Anliegerstaaten zu tun hat, aber welche Themen strittig sind und warum, das würde mich auch interessieren.

 

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

##

Von mir auch nicht,aber ich weiß nicht von all meinen Müll der abgeholt wurde, wirklich wo er dann gelandet ist.

Fremdschämen

Was soll man dazu noch sagen? Wirtschaftsinteressen genießen stets Vorrang vor Umwelt- und Artenschutz. Lieber beutet man noch ein paar Jahre aus, nimmt es billigend im Kauf sämtliche Fischarten auszurotten, statt die Quoten drastisch zu reduzieren und den Ozeanen die dringend benötigte Erholung zu gönnen. Der Spezies Mensch, oder zumindest den verantwortlichen Entscheidungsträgern, ist einfach nicht zu helfen. Es geht nicht um die Rettung der Ozeane oder das Klima, es geht um die Lebensgrundlagen aller Lebewesen auf diesem Planeten, einschließlich uns selbst. Wenn das nicht endlich in den Köpfen ankommt, verstanden und die Politik absolut vorrangig daran ausgerichtet wird, erben nachfolgende Generationen und das ist immerhin der Großteil der Menschheit einen trostlosen, unwirtlichen Planeten, auf dem die Überlebenschancen mit jedem Zehntelgrad weiter sinken. Unser Wirtschaftssystem vernichtet alles, auch den Fischerei-Sektor, denn bald wird es keine Fische mehr geben. Tut endlich was.

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Warum nur dort? Ob sie es glauben wollen oder nicht Demokratien sind nicht weniger an der Vermüllung der Meere beteiligt

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Von mir persönlich ist auch noch nie Müll ins Meer geworfen worden, aber ich kann nicht versichern, dass die weitere Entsorgung meines Mülls, über Müllverwerter, z.B. letztlich über solche in Asien, die einfache Entsorgung in Bäche und Flüsse, dann doch im Meer landet. China hat vor ein paar Jahren die Verträge mit der EU zur Plastikentsorgung kurzfristig gekündigt. Aber China hat die Plastik-Mafia nicht unter Kontrolle, die ist nämlich nach Vietnam etc. ausgewichen und entsorgt fleißig weiter, u.a. für Europa und USA.

 

@12:35 Uhr von werner1955

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Schön von Ihnen - doch was hilft das der Umwelt, wenn China, Indien, Indonesien oder die USA ihren Müll nach wie vor ins Meer kippen - oder die sauberen EU-Staaten ihren Müll nach Asien liefern und die ihn dort ins Meer schmeißen. Davon steht leider auch nichts im Artikel. Wieviel Tonnen Müll und Schrott liefern EU-Staaten jährlich nach Vietnam, Kambodscha, Thailand - die ihn dort teilweise verwerten und den Rest verklappen?

@12:14 Uhr von Ghostxxx

Worauf konnte man sich denn nun nicht einigen??

 

Die deutsche Delegationsleiterin Wolter deutet es an: "... angesichts der unterschiedlichen Interessen der beteiligten Länder". 
Das ist immer wieder das Problem bei wirksamem Umwelt- und Klimaschutz: kurzfristige Partikularinteressen verstellen den Blick auf allgemeine wichtige Vorhaben und Ziele. So sägt man am berühmten Ast, auf dem man selbst sitzt. 
Kaum zu fassen im Jahr 2022.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@12:35 Uhr von werner1955, richtig

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

"Um jeden Preis" sicherlich nicht. Wenn es bei dem Abkommen wieder nur darum gehen sollte, selbsternannten Weltrettern (NGOs) die "Arbeit" zu finanzieren und Gelder/Beitragszahler zu generieren, dann habe ich Verständnis für die Ablehnung.

Und selbstverständlich ist der Abschluss von Verträgen nur dann sinnvoll, wenn wenigstens eine geringe Aussicht auf Einhaltung besteht. Ansonsten finde ich es ehrlicher, die Verhandlungen scheitern zu lassen und nach anderen Lösungen zu suchen.

Zum Thema Hochseeschutz brauchen wir mehr Informationen, als dieser TS-Artikel hergibt.

@12:14 Uhr von Ghostxxx

Worauf konnte man sich denn nun nicht einigen??

 

Und lag das mal wieder an Russland, die trotz Angriffskrieg noch immer mit in der UNO sitzen?

@12:35 Uhr von werner1955

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Das sind dann die Umweltaktivisten, die bedroht werden, vor Gericht verurteilt werden oder ermordet werden. Was halten Sie davon solche tapferen Menschen zu unterstützen?

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

Das müssen Sie nicht persönlich machen. Das funktioniert so. Sie werfen Ihren Plastikmüll in die gelbe Tonne. Ihr örtlicher Entsorger exportiert diesen Müll zu einem "Verwerter" in Indonesien. Und von der dortigen Müllkippe rutscht Ihr Müll ins Meer.

@12:30 Uhr von Kokolores2017

Wir müssen zusammenarbeiten, wenn wir den Klimawandel überstehen wollen. 

#

DAS ist der Kernsatz, dem ich mich bedingungslos anschließen kann.

Und genau an diesem Satz wird auch alles scheitern. Nicht ein paar können, nur wir zusammen können. Zusammen.

Wir bringen es ja nicht einmal fertig, Coronavorschriften zu erlassen, die unsere 16 Bundesländer zu einheitlichen Vorgehen veranlassen. 

Es scheint uns völlig daneben, dass die Menschen in (z.B.) Brasilien, Russland, Indien oder großen Teilen Afrikas ganz andere Prioritäten gesetzt haben- oder setzen mussten. Die Flüchtlinge Afrikas wollen da doch nicht  weg weil es ihnen dort zu gut geht. Viele kämpfen schlicht um's Überleben ... und zwar täglich.

Ohne Meere zu schützen kann man

...Klimarettung kippen.

Die Meere sind Grundlage des Lebens - von Beginn an, aber auch auch heute täglich.

Niemand weiß, wann genau der Kipppunkt der CO2-Belastung kommt - er ist wohl nicht mehr weit.

Aber: Der Erde schadet es ja nicht, wenn die Menschen verschwinden...

@12:35 Uhr von werner1955

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

Wieso gehen Sie davon aus, dass sich demokratische Länder immer an Verträge halten? Umweltorganisationen müssen auch da die Augen offen halten. Allerdings sind viele demokratische Länder sehr gut darin, ihren Müll in fernen Ländern zu entsorgen.

Müll müssen Sie gar nicht persönlich ins Meer schmeißen. Ein großer Teil landet automatisch im Meer. 

Es könnte natürlich sein, dass Sie überhaupt keinen Müll produzieren. Obwohl ich sehr darauf achte, bleibt trotzdem ein Rest.

Der Sohn einer Bekannten ist Geowissenschaftler. Er erforscht Wasservorkommen in den Wüsten. Deshalb war er kürzlich von einer Organisation nach Chile eingeladen. Mit einem Team war er in der Atacama Wüste unterwegs. Stellenweise waren Müllkippen so weit das Auge reicht. Fast-Fashion aus Europa. 

@12:50 Uhr von Sisyphos3

wer verkauft denn die Rechte am fischen

was man verkauft hat man nicht mehr !

Die dadurch um ihre Existenzgrundlage gebrachten „gewöhnlichen Bürger“ bestimmt nicht.

@12:54 Uhr von Sisyphos3

@12:35 Uhr von werner1955

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

denke nicht dass mein Müll im Indischen Ozean rumschwimmt

 

aber es scheint ein westliches (deutsches?) Phänomen zu sein

 

für alle die Verantwortung zu übernehmen

 

auch sollte  darüber informiert werden dass 40 % des Mülls aus Fischernetzen besteht

 

Sie essen keinen Fisch?

@weingasi1

würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel. 

 

"Seit 15 Jahren wird bereits um ein internationales Hochsee-Abkommen zum Schutz der Weltmeere gerungen - nun ging auch eine erneute Verhandlungsrunde der UN-Mitgliedstaaten ohne Ergebnis zu Ende. "Obwohl wir hervorragende Fortschritte gemacht haben, brauchen wir noch etwas mehr Zeit, um die Ziellinie zu erreichen", sagte Konferenzleiterin Rena Lee nach zweiwöchigen Gesprächen am Freitag (Ortszeit) in New York. Umweltverbände befürchten nun eine weitere Verschlechterung der "Gesundheit der Meere".

Quelle : Stern 27.08.22"

Hm, im Stern-Artikel steht aber auch nichts, was meine Fragen beantworten könnte. 

Inflationierung von UN-Beschlüssen

Was würde es bringen, ein weiteres Un-Abkommen zu verabschieden, dass sowieso nicht eingehalten würde?  Es gibt seit 1966 ein UN-Menschenrechtsabkommen, es gibt ein Abkommen über Kinderrechte, ein Abkommen zum Schutz der Wanderarbeiter und ihrer Familien ...

Dass normale menschliche Dinge und Verhaltensweisen missachtet werden, das liegt nicht daran, dass es darüber kein Abkommen gibt. Es gibt eben Menschen und auch Länder, die haben zwei Gesichter: Sie hieven korrupte "Würdenträger" in Ämter, z.B.bei den United Nations, machen bei den Versammlungen "bella figura" und "pellen sich ein Ei" drauf, was dort beschlossen wird.

Wenn darauf geachtet würde, dass bereits ratifizierte Vereinbarungen eingehalten würden, damit wäre schon viel gewonnen. Eine Inflationierung von UN-Beschlüssen - wer hätte etwas davon?

@13:01 Uhr von harry_up

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

Seien Sie sich da mal nicht so sicher.

 

Wissen Sie, was mit dem Großteil Ihres als anständiger Rentner gewissenhaft getrennten Plastikmülls geschieht?

Ich trenne nur Glas und alles ander geht in die Restmülltonne und wird hoffentlich verbrannt.

Genau um den kriminellen es möglichst schwer zu machen. Aber auch für krimminelle entsorger bin ich persönlich nicht verantwortlich.

@12:24 Uhr von harpdart

 

Es würde mich jetzt einmal interessieren, welche strittigen Themen es gibt oder welche Staaten bremsen oder gar blockieren. Leider steht dazu nichts im Artikel.

 

Wie zu erwarten Fischereirechte / Fischfangschutzzonen, und mehr umstritten noch: mögliche Entdeckungen von Spezies / Vorkommen, die kommerziell interessant sein könnten für die Chemie- / Pharma- / Kosmetikindustrie.

 

Solche Suche ist aufwändig und teuer. Können sich nur reichere Staaten leisten. Ärmere bleiben ausgeschlossen von Erkenntnissen, industrieller Nutzung, und möglichen Gewinnen.

@13:20 Uhr von Theodor Storm

Von mir persönlich ist auch noch nie Müll ins Meer geworfen worden, aber ich kann nicht versichern, dass die weitere Entsorgung meines Mülls, über Müllverwerter, z.B. letztlich über solche in Asien, die einfache Entsorgung in Bäche und Flüsse, dann doch im Meer landet. China hat vor ein paar Jahren die Verträge mit der EU zur Plastikentsorgung kurzfristig gekündigt. Aber China hat die Plastik-Mafia nicht unter Kontrolle, die ist nämlich nach Vietnam etc. ausgewichen und entsorgt fleißig weiter, u.a. für Europa und USA.

Aber wie schon gesagt bin ich nicht dafür verantwortlich.Ich kann nur dadurch das ich alles bis auf Glas in die Restmülltonne gebe meine "persönliche" Schuld minimieren.

Und für krimminelle ist der Staat und die Justiz zuständig und ich nicht. .

 

 

@12:56 Uhr von H. Hummel

..

Schwarzmalerei vorwerfen, aber ich wage im Angesicht der Weltlage einmal die Prognose, dass es um die Erfüllung internationaler Umweltabkommen ähnlich schlecht steht.

 

Eine Handvoll Staaten wird versuchen sie zu erfüllen, manche sogar bis zur Selbstaufgabe, andere, ganze Kontinente, werden schlicht mit ihrem derzeitigen Überleben ausgelastet sein. Ich unterstelle da auch keinerlei Absicht, es dürfte schlicht nicht umsetzbar sein.

 

Und so dürfte eine "Rettung der Meere" vielleicht gg. 2050 in Angriff genommen werden, zu groß ist zzt. der wirtschaftliche Druck. Beim Klima dürfte sich das 1,5⁰- Ziel hin zu rd. 4⁰ verschieben ... 

 

Ich war in den letzten 5 Jahren sowohl in Namibia, Libyen, Ruanda, Äthiopien und der Sahelzone. Begriffe wie Umweltschutz oder gar Energiewende sind den Menschen dort zzt. so wichtig wie eine echte Rolex oder Latschen von Dolce & Gabbana ... 

 

 

Das hört sicherlich niemand gerne.

Trotzdem vermag ich Ihnen nicht zu widersprechen, viele Dokumentationen bestätigen das.

@13:17 Uhr von schiebaer45

 
Von mir auch nicht,aber ich weiß nicht von all meinen Müll der abgeholt wurde, wirklich wo er dann gelandet ist.

 

Für krimminelle Entsorger sind wir ja auch nicht verantwortlich. Wir bezahlen unsere System als Bürger.

 

@13:01 Uhr von harry_up

 

Eine kürzlich im Fernsehen gesendete Dokumentation über die "Entsorgungs-Lüge" zeigte, was sich da an (in deutscher Sprache beschriftetem) Plastikmüll an Küsten der Erde wiederfand, wohin Sie oder ich sicherlich noch nie einen Fuß gesetzt haben.

Auch Teile Ihres oder meines Mülls können durchaus dabei sein.

Dazu müssen Sie ihn nicht eigenhändig hier oder dort hineinwerfen.

Dann sollten Gesetze verabschiedet werden, die derlei verbieten bzw. wenn es diese Gesetze bereits gibt, Zuwiderhandlungen aufdecken und entsprechend ahnden. Natürlich wird man kaum den Weg jeder Plastiktüte verfolgen können aber Transporte von Müll in andere Regionen der Welt, wo sie dann ins Meer entsorgt werden, die in grossem Stil stattfinden, denen müsste doch entgegen zu treten sein. Ich empfehle mal einen Blick auf das Problem in Vietnam. Und nein, es ist NICHT "unser" Plastikmüll, der dort die Probleme macht, sondern ein hausgemachtes an wunderschönen Stränden.

 

@12:35 Uhr von werner1955

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

So Sie noch nie Müll verursacht haben, ist von diesem Nichts auch noch nie was ins Meer gekommen. Haben Sie schon mal Müll verursacht (vor allem Plastikmüll), geriet davon definitiv schon mal was ins Meer.

 

Nur wenn Sie jedes einzelne Müllteil bis zur endgültigen Verwertung / Vernichtung persönlich den ganzen Weg begleiten. Nur und nur dann können Sie Ihr Märchen vom Grünen Punkt, und vom ewig eigenverantwortlichen und anständigen Goldenen, Gelben und Grünen Ritter aufrecht erhalten.

@werner1955 - Es sind immer die anderen.

 @12:35 Uhr von werner1955

"Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind."

Raten Sie mal, wo der meiste Müll herkommt.

Kleiner Tipp: Beginnen Sie Ihre Suche dort, wo am meisten konsumiert wird.

"Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen."

Wissen Sie, wie viel Müll Deutschland bereits nach Afrika oder Asien exportiert hat und wo dieser letztendlich gelandet ist?

Ich bin mir sicher, dass auch Ihr Müll im Meer schwimmt.

13:47 Uhr von MargaretaK.  …

13:47 Uhr von MargaretaK.

 

Wie heißt es so schön ? Aus den Augen aus dem Sinn?

 

Was interessiert manchen, wo sein Müll wirklich landet - kann bei solchen Angaben doch mal gefragt werden?

 

Wenn manch einer nur KIKA, Toggo usw. schaut (also jünger ist), könnte ich das eventuell noch verstehen. Aber die anderen Programme zeigen über fast alles Dokus und Berichte.

 

Ich lebe im hier und jetzt und mache mir seit Jahren Gedanken, wie das weitergehen soll, trenne Müll (der dann sonst wo landet), Sachen in den Altkleider Container (landet auch am Ende der Welt), versuche Plastikverpackungen zu vermeiden usw.. So langsam fange ich zu verzweifeln.

 

Und irgend jemand sprengt wieder eine internationale Übereinkunft.

 

Klasse.

 

 

@12:54 Uhr von Sisyphos3

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

denke nicht dass mein Müll im Indischen Ozean rumschwimmt

aber es scheint ein westliches (deutsches?) Phänomen zu sein

für alle die Verantwortung zu übernehmen

auch sollte  darüber informiert werden dass 40 % des Mülls aus Fischernetzen besteht

 

 

 

Sind Sie nach der Lektüre der Kommentare immer noch der Überzeugung, von Ihnen schwimme kein Müll im Indischen Ozean?

 

Zuweilen wirken Ihre Verniedlichungs- oder Verharmlosungsversuche doch eher hilflos, anders kann ich das nicht verstehen.

13:56 Uhr von draufguckerin …

13:56 Uhr von draufguckerin

 

Sie haben eindeutig recht!

 

Aber: die UN ist im Grunde ein "zahnloser (alter) Tiger". Die haben keine Befugnisse, können nichts durchsetzen (nicht mal eine Blauhelmmission in der Ukraine) wenn einer nicht will. Da müssten dringend Reformen her - wie bei so vielem anderen auch.

 

 

@13:57 Uhr von werner1955

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

Seien Sie sich da mal nicht so sicher.

 

Wissen Sie, was mit dem Großteil Ihres als anständiger Rentner gewissenhaft getrennten Plastikmülls geschieht?

 

 

Ich trenne nur Glas und alles ander geht in die Restmülltonne und wird hoffentlich verbrannt.

 

Genau um den kriminellen es möglichst schwer zu machen. Aber auch für krimminelle entsorger bin ich persönlich nicht verantwortlich.

 

 

Dann lesen Sie nochmal, was Sie geschrieben hatten...

 

Wie Sie das als Mülltrennung offensichtlich handhaben, das ist weder angesagt, noch im Sinne der Entsorgung.

 

Und inwiefern Sie es durch "alles außer Glas in die Graue" den Kriminellen schwer zu machen glauben bleibt Ihr Geheimnis.

 

Sie haben offenbar überhaupt keine rechte Vorstellung davon, wie es auf dem Entsorgermarkt zugeht, denn so machen Sie's den Kriminellen allenfalls noch einfacher.

 

Aber lehnen Sie sich beruhigt zurück...

@weingasi1 - Die EU ist kein Retter, sondern Mitverursacher.

 @12:49 Uhr von weingasi1:

"[...] muss die EU immer unbedingt den Vorturner geben, obwohl sie sich damit zunächst einmal schadet ?"

Auf welchen Gebieten gibt denn die EU den Vorturner? Mir will da nur das Sanktionieren von Russland einfallen, aber das hilft keinem Ozean. Der Rest bleibt Augenwischerei, da Wirtschaftswachstum, Konsum und Wohlstand weit über dem Natur- und Klimaschutz stehen.

"Sinnvolle Effekte werden nur erzielt, wenn man sie gemeinsamt angeht."

"Dabei handelt es sich um eine billige Ausrede, um nichts tun zu müssen. Sie ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Moralisch ist sie so falsch, wie wenn ich sagen würde: es nützt doch nichts, wenn ich nicht mehr rassistisch bin, solange die anderen es sind. Wenn ich Rassismus falsch finde, dann will ich nichts mehr damit zu tun haben, egal was die anderen tun."

(Reinhard Steurer, Professor für Klimapolitik)

 

@14:34 Uhr von Tinkotis

Gut so.

Und da sich viel Länder nicht an Verträge der halten sollten die Umweltorganisationen besonders in den Länder tätig werden wo keine demokratischen Regierungen vorhanden. sind.

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

Vielleicht verwechsel ich da was, aber leben Sie nicht in Thailand? Dann wäre ich mit so einer Aussage vorsichtig. Also, eigentlich beiden Aussagen...

 

 

Nein, das ist Opa Klaus... :-)

14:10 Uhr von werner1955   …

14:10 Uhr von werner1955

 

//Aber wie schon gesagt bin ich nicht dafür verantwortlich.Ich kann nur dadurch das ich alles bis auf Glas in die Restmülltonne gebe meine "persönliche" Schuld minimieren.//

 

Na klar doch. Keiner ist sich irgend einer Schuld bewusst – das ist auch ein Teil des Problems. Oder glauben Sie, das die Verbrennung von Plastik das Nonplusultra ist?

 

 

//Und für krimminelle ist der Staat und die Justiz zuständig und ich nicht.//

 

Soweit richtig, aber wenn es niemanden gibt, der jemand anderen dazu „verführt“ Unrecht zu begehen, dann wird er es auch nicht (in dem Maße) tun. Jeder trägt dazu bei, und alles andere ist Schönrederei!

 

 

@12:21 Uhr von KHey

Die Welt geht den Bach runter, aber wir scheinen ja immer noch der Meinung zu sein, ausreichend Zeit zu haben.  Armselig.

Nein, nicht die 'Welt geht den Bach runter' sondern wir zerstören mit unserem Raubbau und unserer Konsumsucht die Basis für die Existenz höherer Lebensformen auf dem Planeten Erde. Der Welt ist das vollkommen egal.

Ich habe übrigens den Eindruck, die Entwicklung der Spezeies Homo Sapiens Sapiens ist so weit fortgeschritten, dass sie sich zunehmend mit ihrer Selbstzerstörung mit dem Ziel der Selbstausrottung beschäftigt.

@14:24 Uhr von weingasi1

 

Eine kürzlich im Fernsehen gesendete Dokumentation über die "Entsorgungs-Lüge" zeigte, was sich da an (in deutscher Sprache beschriftetem) Plastikmüll an Küsten der Erde wiederfand, wohin Sie oder ich sicherlich noch nie einen Fuß gesetzt haben.

Auch Teile Ihres oder meines Mülls können durchaus dabei sein.

Dazu müssen Sie ihn nicht eigenhändig hier oder dort hineinwerfen.

 

Dann sollten Gesetze verabschiedet werden, die derlei verbieten bzw. wenn es diese Gesetze bereits gibt, Zuwiderhandlungen aufdecken und entsprechend ahnden. Natürlich wird man kaum den Weg jeder Plastiktüte verfolgen können aber Transporte von Müll in andere Regionen der Welt, wo sie dann ins Meer entsorgt werden, die in grossem Stil stattfinden, denen müsste doch entgegen zu treten sein. Ich empfehle mal einen Blick auf das Problem in Vietnam. Und nein, es ist NICHT "unser" Plastikmüll, der dort die Probleme macht, sondern ein hausgemachtes an wunderschönen Stränden.

 

 

Ja, schöne neue Welt...

Leider ist sie anders.

13:57 Uhr von werner1955

Ich trenne nur Glas und alles ander geht in die Restmülltonne und wird hoffentlich verbrannt.

 

Schlimm genug. Das heißt auch, dass sie wiederverwertbares Material in den Restmüll schmeißen. Das ist nichts, worauf man stolz sein kann.

 

Genau um den kriminellen es möglichst schwer zu machen. Aber auch für krimminelle entsorger bin ich persönlich nicht verantwortlich.

 

Entschuldigung, aber ich glaube Ihnen kein Wort, Sie verschwenden nicht einen Gedanken an „kriminelle Entsorger“, da Sie selbst es ja nun nicht so genau nehmen.

 

Daraus mache ich Ihnen keinen Vorwurf. Aber dann lassen Sie dieses Getue, das ist ehrlicher.

 

@14:30 Uhr von schabernack

 

Nur wenn Sie jedes einzelne Müllteil bis zur endgültigen Verwertung / Vernichtung persönlich den ganzen Weg begleiten. Nur und nur dann können Sie Ihr Märchen vom Grünen Punkt, und vom ewig eigenverantwortlichen und anständigen Goldenen, Gelben und Grünen Ritter aufrecht erhalten.

 

Das will und kann ich nicht. Ich verlasse mich auf die Bezahletne System. So wie die GEZ oder das Finazamt pünklich von mir Leistungen verlangt, verlange ich das auch,

@13:50 Uhr von fathaland slim

@12:35 Uhr von werner1955

 

Von Mir persönlich ist noch nie Müll ins Meer gekommen.

 

 

denke nicht dass mein Müll im Indischen Ozean rumschwimmt

 

aber es scheint ein westliches (deutsches?) Phänomen zu sein

 

für alle die Verantwortung zu übernehmen

 

auch sollte  darüber informiert werden dass 40 % des Mülls aus Fischernetzen besteht

 

Sie essen keinen Fisch?

Nein. ich war bei der Bundesmarine 1976. Ich weiß was die alles verklappt haben.

 

@14:32 Uhr von Nachfragerin

issen Sie, wie viel Müll Deutschland bereits nach Afrika oder Asien exportiert hat und wo dieser letztendlich gelandet ist?
Ich bin mir sicher, dass auch Ihr Müll im Meer schwimmt.

Aber dafür bin nicht ich sonder krimminell oder gesetze unser Regierung verantwortlich.

Ich trage keine persönliche Schuld.

@14:32 Uhr von Nachfragerin

 

Ich bin mir sicher, dass auch Ihr Müll im Meer schwimmt.

Und sei es als freie oder gebundene Kohlensäure.

@14:24 Uhr von weingasi1

 

Eine kürzlich im Fernsehen gesendete Dokumentation über die "Entsorgungs-Lüge" zeigte, was sich da an (in deutscher Sprache beschriftetem) Plastikmüll an Küsten der Erde wiederfand, wohin Sie oder ich sicherlich noch nie einen Fuß gesetzt haben.

Auch Teile Ihres oder meines Mülls können durchaus dabei sein.

Dazu müssen Sie ihn nicht eigenhändig hier oder dort hineinwerfen.

Dann sollten Gesetze verabschiedet werden, die derlei verbieten bzw. wenn es diese Gesetze bereits gibt, Zuwiderhandlungen aufdecken und entsprechend ahnden. Natürlich wird man kaum den Weg jeder Plastiktüte verfolgen können aber Transporte von Müll in andere Regionen der Welt, wo sie dann ins Meer entsorgt werden, die in grossem Stil stattfinden, denen müsste doch entgegen zu treten sein. Ich empfehle mal einen Blick auf das Problem in Vietnam. Und nein, es ist NICHT "unser" Plastikmüll, der dort die Probleme macht, sondern ein hausgemachtes an wunderschönen Stränden.

Ganz kurz:doch, ist auch unser Müll. Gab Proteste

 

 

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